AW: Absoluter Neueinsteiger im Raum Allgäu/Oberschwaben

Diskutiere AW: Absoluter Neueinsteiger im Raum Allgäu/Oberschwaben im Umbau-Pedelecs Forum im Bereich Diskussionen; Hallo Interessierte, ich bin von meiner Idee vom Velomobil abgekommen. Traurige Geschichte :) Nein, folgende Überlegungen haben mir zu diesem...
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Da'Flow

Hallo Interessierte,

ich bin von meiner Idee vom Velomobil abgekommen. Traurige Geschichte :)
Nein, folgende Überlegungen haben mir zu diesem Entschluss gebracht.
- Das Wetter ist ab April eigentlich sehr berechenbar. Ich lege meine Fahrten je nach aktueller Wetterlage aus. Da macht auch mal ein Regen auf der Heimfahrt nichts aus (bin gestern erst wieder im absoluten Sch***wetter nach Hause gefahren.
- Das Gewicht der Verkleidung fahr' ich dann die meiste Zeit "sinnlos" spazieren.

Aus diesem Grund bin ich beim "klassischen" Liegerad gelandet und somit im falschen Unterforum :D Schwupps, ins eigene Fleisch geschnitten.

Momentan schwanke ich zwischen folgenden drei Modellen:
- Toxy ZR
- ZOX 26"
- ZOX Z20

Mit dem Rad bin ich bei stabilen 1:35h für die Strecke nach FN.
Ziel sollten 1:20h sein. Evtl. kommt hierzu noch ein elektrischer Rückenwind zum Einsatz.

Und somit bin ich schon wieder im falschen Unterforum, aber die Frage stelle ich dennoch.

Der Frontantrieb, gekoppelt mit der kurzen Kette bei den 20"-Modellen macht es recht unmöglich einen Tretkurbelmotor zu installieren. Liege ich da richtig? Sozusagen ist die einzige Möglichkeit, elektrische Unterstützung zu erhalten über einen Radnabenmotor gegeben - korrekt?

Vielen Dank für Eure Hinweise!!
 
T

theodor

Hallo Da`Flow,

bevor du dich festlegst, mach einfach mal einen Termin mit mir aus und leg dich tief auf meinen Baron.

Ich wohne in Bad Waldsee und das Allgäu kenn ich natürlich. Hattest du nicht mal was von Isny als deinem Heimatort geschrieben?

Isny - Friedrichshafen sind etwas mehr als 50 km und Hinweg 600 Hm gesamt bergab aber auch 300 Hm Steigung.
Da dürfte für den Hinweg eine großzügig dimensionierte Akkukapazität knapp ausreichen.
Für den Rückweg bergauf mit über 600 Hm Steigung gesamt eher nicht, es sei denn du bist ein excellent trainierter Bergfloh.
Tretkurbelmotor bringst du bei einem Fronttriebler nicht unter, aber hinten ein Radnabenmotor sollte, wenn die Hinterradschwingen es zulassen, möglich sein.
Wie sich das ganze Gefährt dann fahrdynamisch benimmt, weiß ich allerdings nicht.
Ich würde mich sowieso im Allgäu nicht auf einen Fronttriebler festlegen. Denk mal an die vielen herrlichen Nebenstrecken hierzulande, die aber teilweise recht giftige Steigungsprozente aufweisen. Bei Nässe und / oder verschmutzter Fahrbahn hast du dann Traktionsprobleme.
Nur als Beispiel direkt bei Isny:
Haubach - Beuren "Haubacher Steige" knapp 100 Hm bis zu 16 %

Also probier mal meinen Baron und wenn dir sowas taugt, dann kauf was leichteres:)


Gruß

Theodor
 
R

rainerh

ich bin von meiner Idee vom Velomobil abgekommen. Traurige Geschichte :)
Nein, folgende Überlegungen haben mir zu diesem Entschluss gebracht.
- Das Wetter ist ab April eigentlich sehr berechenbar. Ich lege meine Fahrten je nach aktueller Wetterlage aus. Da macht auch mal ein Regen auf der Heimfahrt nichts aus (bin gestern erst wieder im absoluten Sch***wetter nach Hause gefahren.
- Das Gewicht der Verkleidung fahr' ich dann die meiste Zeit "sinnlos" spazieren.

Bei meiner Strecke bin ich mit Karosserie schneller (war schon mit dem Alleweder schneller als mit dem Dalli).
 
D

Da'Flow

Hallo Theodor,

das Liegerad wird für mich ein reines "Zur-Arbeit-fahr-Gerät" und auf dem Weg von Isny nach FN sind keine allzu großen Steigungen. Mehr als 5-7% ist da nicht.
Den Elektromotor stelle ich mir in Form einer Unterstützung am Berg vor. Damit ich auf dem Arbeitsweg bergauf quasi Rückenwind habe und mit 22-23km/h den Berg hochfliege. 200 Watt Eigenleistung kann ich gut hinzu steuern und mit 400 Watt sollte das auch aktzeptabel gehen.
Aber vielen Dank für den Hinweis, dass ich mit großer Wahrscheinlichkeit mit einem Radnabenmotor arbeiten muss.

Ich bin neulich einen zur Probe gefahren. Allerdings hatte der einen sehr großen Eigenwiderstand und man merkte bei Geschwindigkeiten über 25km/h wie der Motor abgeschalten hat. Dann kamen die Schweißperlen (es handelte sich um ein Pedelec-Testrad).

Welche Radnabenmotoren sind denn als "Leichtläufer" bekannt?

Danke schonmal im Voraus.
 
D

Da'Flow

Ja, aber das spielt morgens um kurz nach 6 auf der Straße Richtung Arbeit keine Rolle :)
Ich will ja nicht allzu verschwitzt im Geschäft ankommen.

Mit dem Rad habe ich das mittlerweile schon 3x gemacht. Passt! Es stellte sich für mich die Frage, ob ich das in der Früh überhaut gebacken bekommen (Finde ich den Weg? Wo stelle ich das Ding ab?...).
Aber so langsam reift der Gedanke bzgl. eines Tiefliegers, da ich mir hiermit ein Geschwindigkeitsplus verhoffe, dann natürlich zig Mal motivierter bin und öfters mit dem Rad fahre :)

Der Motor wäre dann ein separates Projekt.
Hat jemand soetwas in der Art schon relasiert?
Tieflieger mit Frontantrieb und Heckkoffer und in der hinteren Nabe ein Motor.
 
S

Sutrai

Bei meiner Strecke bin ich mit Karosserie schneller (war schon mit dem Alleweder schneller als mit dem Dalli).

geht mir auch so. Ich habe vor kurzem das erste Mal dieses Jahr wieder einen 35er-Schnitt von der Arbeit heim gefahren, inclusive Steigungen und ohne Motor. Unverkleidet wäre sowas bei mir nie möglich. Von daher, sortier die Velomobile nicht gleich aus, wenn es dir vorrangig um Geschwindigkeit geht. Und Sauwetter macht viel mehr Spaß, wenn man "in der guten Stube" hockt.

Ändert sich durch deine Entscheidung was an unserer geplanten Fahrt nach Friedrichshafen?

Viele Grüße,
Martin
 
D

Da'Flow

Ich brauche einen Motor, weil ich möglichst schnell und möglichst ohne großen Schweißausbrüche zur Arbeit kommen will.
Wenn ich schwitze, muss ich auch duschen. Das bedeutet, dass ich einen noch größeren Zeitverlust in Kauf nehmen muss.
Also max. 200 Watt Eigenleistung.
Das reicht bei einem normalen Rennrad für eine Zeit um die 1:35h - 1:40h.
Schneller ist immer besser :)

Und nach dem Ötzi muss man immer duschen!

Das mit der Ausfahrt ist noch etwas im Wanken. Evtl. bin ich an diesem Tag nicht Zuhause :(
 
S

Sutrai

Ich brauche einen Motor, weil ich möglichst schnell und möglichst ohne großen Schweißausbrüche zur Arbeit kommen will.
Wenn ich schwitze, muss ich auch duschen. Das bedeutet, dass ich einen noch größeren Zeitverlust in Kauf nehmen muss.
Also max. 200 Watt Eigenleistung.
Du schwitzt unter 200W nicht? :eek: Das mit dem Duschen rechne ich immer anders: Wenn ich Rad fahre, dusche ich in der Arbeit ANSTATT nach dem Aufstehen zu hause. Der zusätzliche Zeitverlust hält sich also in Grenzen.

Aber wenn du möglichst nicht schwitzen willst, ist ein Velomobil sicher nicht das optimale Gefährt. Wobei ich mir gut vorstellen kann, dass gerade bei deiner verfügbaren Leistung der Geschwindigkeitsvorteil den Zeitverlust durchs Duschen wieder aufwiegen kann.

Aber genug der Theoretisiererei. Ein Liegerad ist sicher nicht verkehrt, mit Motor auch nicht (den könnte man übrigens auch in ein Velomobil einbauen). du kannst ja erstmal ein paar zehtausend Kilometer mit dem Liegerad fahren, vielleicht kommst du später noch auf den Geschmack. Heute beispielsweise war wunderbares Velomobilwetter. Richtig schön siffig draußen und kuschlig warm drin. :)

Meld dich nochmal bei mir, wenn klar ist, ob du Zeit hast, oder nicht.

Viele Grüße,
Martin
 
D

Da'Flow

Naja, unter 200 Watt läuft auf alle Fälle keine Soße!
Das was aus der Haut rauskommt, wird durch Synthetikfaster weggeleitet.

Wisst Ihr übrigens, warum man schwitzt?
Schweiß ist, wenn Muskeln weinen :)

Ich war bei meinen Radfahrten in der Arbeitstelle komplett trocken. Nur kurz umgezogen und gut.
Hat sich zumindest mal keiner über Gestank bei mir beschwert!

Aber die Idee mit dem zunächst ein Liegerad kaufen und dann die Option mit VM offen lassen, ist gut.

Wie sind die Lieferzeiten bei den Liegeradherstellern (Toxy, ZOXbikes) und bei den Motorherstellern?
 
D

Da'Flow

Ich bin kürzlich ein Pedelec mit Frontantrieb Probe gefahren. Ein "normales" Stadtrad mit Radnabenmotor vorne drin, der auch an einem entsprechenden Liegerad eingebaut werden könnte.
Allerdings war ich etwas enttäuscht von der Performance, wenn ich über 25km/h gekommen bin. Hier merkte man sehr deutlich, dass der Motor über eine hohe innere Reibung verfügt.

Leider weiß ich nicht im Detail, um welchen Motor es sich handelt.
Aber ich war etwas überrascht, dass der Widerstand derart groß ist.

Gibt es auch "widerstandslose" Motoren? :confused:
 
C

Christian

Radnabenmotoren müssen unter ungünstigen Bedingungen (niedrige Drehzahl) arbeiten. Eine ausreichend hohe Antriebsleistung lässt sich dann nur durch ein hohes Drehmoment erzielen. Um das zu erreichen, arbeiten die meisten Motoren mit starken Permanentmagneten und hoher Eisensättigung. Hierdurch entstehen "Schleppverluste", die mehr als linear mit der Drehzahl wachsen. Und das dummerweise auch dann, wenn der Motor ausgeschaltet ist. Da hilft nur ein Freilauf, der aber bei klassischen Radnabenmotoren in der Regel nicht vorhanden ist (und sich vermutlich auch nur schwer hineinkonstruieren ließe). Als Alternative könnte ein schnelldrehender (daher kompakter) Servomotor dienen, der über ein Getriebe und einen BMX-Freilauf auf die Kette arbeitet (Prinzip Lohmeyer bzw. MkII Cyclone).

Unabhängig davon: Wenn Du ein Pedelec probegefahren bist, dann ist die "Performance" jenseits von 25 km/h nicht nur schlecht, sondern gleich null. ;)

Gruß,

Christian
 
D

Da'Flow

Per4mance war in diesem Fall wohl das falsche Wort.
Ich meinte den inneren Reibungswiderstand innerhalb der Nabe.
 
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