Autoschrauber aus dem Pott

Diskutiere Autoschrauber aus dem Pott im Vorstellung von Mitgliedern und ihren Pedelecs Forum im Bereich Community; Halllo Zusammen, Ich bin Martin aus Essen und seit etwa einem Jahr Besitzer eines Pedelecs. Der Kaufimpuls kam, weil ich in die glückliche Lage...
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Schmartin

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Halllo Zusammen,

Ich bin Martin aus Essen und seit etwa einem Jahr Besitzer eines Pedelecs.

Der Kaufimpuls kam, weil ich in die glückliche Lage kam, endlich in Fahrradreichweite zu meinem Wohnort zu arbeiten. So radele ich - sobald es trocken und nicht gerade 2 Grad kalt ist – jeden sich bietenden Tag über den super ausgebauten RS1 nach Mülheim und zurück.

Mein derzeitiges Rad ist ein Gazelle Orange Innergy mit stattlichen 9000km auf der Uhr. Ich habe mich ehrlich gesagt nicht besonders intensiv ins Thema eingelesen und mich einfach bei Ebay Kleinanzeigen auf Gazelle E-Bikes eingeschossen, weil wir in einem Texelurlaub damit gute Erfahrungen gemacht hatten.
Das Ding hat nur 220€ gekostet und ich scheute mich nicht, die diversen Macken selbst reparieren zu können / wollen. Im Nachhinein hätte ich den Verkäufer noch um einige Euros drücken müssen, aber beim ersten Mal geht man ja deutlich naiver an Dinge heran und lernt dann erstmal durch Schmerz / Mühe / Geld.
Ich bin insgesamt zufrieden mit meinem Rad, jedoch bekam ich die Krise, als sich herausstellte, dass gerade diese Linie von Gazelle die ständige Betreuung durch einen Fachhändler verlangt. Schon beim Wechsel des Akkus etc.
Nicht, dass ich den Kontakt zu dieser Zunft scheuen würde, aber die Fahrradläden in Essen und Umgebung sind hoffnungslos überlastet, haben keine Termine frei und die wenigsten kamen mit der Software meines Mörchens klar.
Ich habe nun mein Lehrgeld bezahlt, das Rad läuft soweit, ich habe sogar einen nagelneuen Akku aus dem Zubehör ergattern können. Jetzt ist es aber an der Zeit, etwas vernünftigeres anzuschaffen.

Zu mir:

Ich bin Maschinenbau-Ingenieur und handwerklich durchaus fähig.
In unserem heimischen Fuhrpark haben die Autos die Baujahre 1977, 1996, 2000 und keines sieht außer zum TÜV eine Werkstatt von innen. Das wird aus Prinzip alles selbst gemacht. So möchte ich es in Zukunft nach Möglichkeit auch mit dem Fahrrad halten.
Elektrotechnik ist jetzt nicht mein Steckenpferd, ich kann Ströme messen, wenn ich weiß, wo ich das Multimeter dran halten muss und auch die Ergebnisse interpretieren. Löten ist für mich ein Buch mit sieben Siegeln. Eine PC Schnittstelle bekomme ich mit Anleitung gehändelt. In das Thema Fahrradtechnik muss ich mich noch ein wenig hineinfühlen.

Mein Plan ist nun, die Gazelle noch einmal aufzuhübschen, abzustoßen und mir etwas vernünftigeres zu zulegen.

Ich habe keine großen Ansprüche, würde ich sagen:
  • Wichtigster Punkt: die Antriebstechnik soll reparierbar sein! Teile tauschen, Teile beschaffen, vielleicht Softwaremäßig was fummeln etc und nicht „Mimimi! Bring mich zum Händler!“. Da kann ich mir auch nen neuen Golf kaufen. 😉
  • Die Gesamtkosten sollten auf jeden Fall die 1000€ nicht überschreiten
  • Ich möchte mit meinen 1,88m nicht drauf sitzen wie ein Affe auf dem Schleifstein
  • Beleuchtung, Schutzbleche und ein Gepäckträger für meine Fahrradtasche sollten schon dran oder problemlos beschaff- und montierbar sein.
  • Ich komme mit den Fahrleistungen der Gazelle klar, aber könnte ruhig etwas kräftiger sein. Mein alltägliches Fahrprofil von 7,5km (eine Strecke) ist recht locker. Der RS1 geht entlang einer Bahnstrecke. Abgesehen von der stetigen, flachen Steigung von Mülheim nach Essen und den Auffahrten ist es ja recht flach.
  • Die ca 65km Reichweite könnten auch einen Tacken mehr sein.

Jetzt meine Frage an euch als Community:
Was für ein Rad wäre passend für mich? Gibt es Fertig-Pedelecs, die schrauberfreundlich und bezahlbar sind? Oder bin ich deutlich mehr der Typ für einen Umbausatz? Ich habe ja bereits ein wenig gestöbert und bin von den kompletten Sets und deren Preisen bereits begeistert.

Grüße aus dem Ruhrpott

Martin
 
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Zhayad

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Simplon Kagu 275 Bosch cx Gen. 4
Fürn Tusender wirst du mit deinen Ansprüchen bei nem neuen Bike wohl zu niedrig liegen mit deinem Budget. Aber es gibt ja auch hier im Forum die Fraktion der Selberbauer. Näheres dazu in der Kaufberatungsrubrik.


Glückauf aus Recklinghausen
 
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Schmartin

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Das war mir von Anfang an klar, dass ein neues Bike nicht in mein Budget passt und war auch nicht wirklich meine Absicht.
Meine Frage zielt eher in die Richtung, ob es schrauberfreundliche Fertigräder gibt, die man bedenkenloser gebraucht kaufen und herrichten kann als mein Gazelle es war.
Aber ich hab mich mittlerweile schon weiter eingelesen und einige Optionen für mich gefunden. Ich stelle das nochmal in geraffter Form in die Kaufberatung. Da macht es mehr Sinn als mein Roman da oben. 😇

Danke und GlückAuf
 
greifswald

greifswald

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Bafang HR SWXH 24V früher, jetzt tongsheng tsdz2
Moin Nachbar ;-)

Ich hatte vor 10 Jahren ein Rad selbst zusammen gebaut, um das Thema Pedelec mal auszuprobieren und weil ich gerne bastel.

Mittlerweile gibt es ja erheblich mehr Fertig-Pedelecs, dennoch habe ich mir kürzlich erneut ein Radl selbst zusammen gestellt, da ich so genau das bekomme, was ich gerne hätte und im Bekanntenkreis kein Pedelec gesehen habe, welches genau zu meinem Vorhaben gepasst hätte. Wenn einem Freund der Boschmotor direkt nach der Garantie abraucht und man von den Folgekosten hört, dann motiviert das auch nicht zum Kauf von Fertigkost ;-)
Beim Bausatz finde ich sehr angenehm, dass man sich die Komponenten zusammenstellen kann und bei Bedarf auch einzeln austauschen kann und Ersatz idR günstig ist.
Bei meinem Radl wäre ich auch unter 1.000€ geblieben, wenn ich die Akkus noch hätte kaufen müssen.
Die Strecke nach MH stellt ja keine hohen Ansprüche an den Antrieb.
Viel Erfolg!
 
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Leonardo75

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Hallo Martin und willkommen hier im Forum!

Bei Deinem Profil würde ich ebenfalls eher zu einem Umbausatz tendieren. Wenn Du nur in Deiner Region mit wenigen eher flachen Anstiegen zurecht kommen willst, kannst Du einen Nabenmotor nehmen. Wenn Du auch für Urlaube in den Alpen gerüstet sein willst, sollte es eher ein Mittelmotor sein. Die Nabenmotoren sind recht wartungsarm, die Mittelmotoren erzeugen ein wenig mehr Verschleiß an der Kette. Du kannst auch beides besorgen und denselben Akku für beide Räder nutzen, dann verschleißt nur ein Akku über die Zellenlebensdauer, Du hast aber beide Radoptionen offen. Wenn ich es richtig verstehe (Autobaujahre) hast Du auch genug Unterstellraum.

Die billigste Variante wäre einen gebrauchten Nabenmotor (evtl. in einem Ebike mit defektem Akku) zu besorgen und den dann in Dein Wunschrad einzubauen und dazu zum Beispiel einen Hailong Akku mit Befestigung für die Mittelstange. Die Motoren bekommt man bei ebay Kleinanzeigen schon zwischen 30 bis 80 Euro, wenn man ein wenig sucht. Dazu dann noch einen Controller (z.B: ein KT Dual Mode, der kommt mit vielen Motoren, ob mit oder ohne Hallsensoren zurecht) und PAS Sensor und evtl. Speedsensor.
Aber eigentlich ist bei gebrauchten Umbaugeschichten schon ein wenig löten angesagt.
Außer Du kaufst sowas: https://www.ebay-kleinanzeigen.de/s-anzeige/e-bike-bausatz-hinterrad-250-w/2045233076-217-9099
Mit Hermes kann man meist auch solche Verkäufer, die nur Abholung anbieten zum Versand überreden, wenn man zum beispiel erwähnt, dass ein 28 Zoll Rad in einem Karton dort für 11 Euro bei Onlinefrankierung versendet werden kann, man aber 20 Euro für den Versand bietet, weil es ja doch ein wenig Aufwand für den Verkäufer ist.

Daher wäre sowas dann die zweitgünstigste vernünftige Alternative:
E-Bike Umrüstung Umbau PEDELEC
NCB Naben sind preisgünstig, Controller von KT sind mit dabei, die Stecker passen, also keine Löterei.

Als Mittelmotor wäre TSDZ2 interessant mit Drehmomentsteuerung (je fester Du trittst, desto mehr liefert der Motor dazu) oder der Bafang mit PAS Steuerung (wenn Du überhaupt trittst, liefert der Motor in der eingestellten Stufe dazu). Ich habe an einem Rad den TSDZ2 und finde ihn recht angenehm vom Ansprechverhalten, allerdings beim Abregeln bei 25 km/h ist er manchmal ein wenig stotterig.

Den TSDZ2 kannst Du z.B. bei ENERprof bestellen. Die haben auch Akkus mit akzeptablen Zellen (die ganz günstigen Akkus, die man bei Ebay oder Aliexpress findet, haben oftmals sehr einfache chinesische Zellen, die nicht sehr lange halten und von der Kapazität recht optimistische Angaben haben. Daher würde ich bei dem Akku nach Möglichkeit zu einem Händler mit originalen Samsung, Sony, LG oder Panasonic Zellen greifen.
Für Deinen Reichweitenwunsch reichen bei einem sportlichen Fahrer wahrscheinlich auch 400 Wh Nennkapazität, ich würde aber eher in Richtung 600 Wh oder mehr greifen, um auch ein wenig Reserve zu haben, wenn der Akku mit der Zeit Kapazität verliert.

Falls Du keine günstigen Umbauräder mehr hast, bei Ebay Kleinanzeigen findet man ab und zu welche, von denen, die auf Ebikes umgestiegen sind und recht bezahlbar sind.

Auf jeden Fall ein schönes Hobby!
 
S

Schmartin

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Leonardo75 und greifswald, Vielen Dank für die nette, informative Einführung! Das festigt meinen ersten Eindruck, den ich hier gewonnen habe.
In meiner Nachbarschaft stand mal ein Transporter mit Werbung für Hipster-Umbausätze herum, die mich total vom Thema abgeschreckt haben. Wahrscheinlich hatte ich da auch noch keine realistischen Reichweiten und Preise im Kopf. ;)

Ich denke auch, dass es es auf ein gebrauchtes Rad von Kleinanzeigen und einen Umbausatz hinaus läuft. Das Komplettpaket von ENERprof mit TSDZ2 spricht mich schon ziemlich an und ich bin erleichtert, dass es bei den Forenusern bei Preis/Leistung so gut weg kommt.
Jetzt muss ich mich nur noch durch die unterschiedlichen Akkupacks, Displays, Bedienteile und Ladegeräte arbeiten und heraus finden, welche Fahrradmodelle am besten zum Umbau taugen.
Dafür switche ich am besten jetzt rüber zur Kaufberatung und Technikecke.

Wenn ich es richtig verstehe (Autobaujahre) hast Du auch genug Unterstellraum.
So viel ist es nicht. Der Ford Granada von 1977 steht mit der Gazelle in der Garage. Der Rest friert draußen.

Die Strecke nach MH stellt ja keine hohen Ansprüche an den Antrieb.
Eben. Ist bei mir auch ein reines Luxusproblem. Werde von meiner Schwester schon als Rentner (ich bin 37) gescholten. Aber so behalte ich die Motivation, jeden Tag zu fahren.

Wenn einem Freund der Boschmotor direkt nach der Garantie abraucht und man von den Folgekosten hört, dann motiviert das auch nicht zum Kauf von Fertigkost ;-)
Genau das ist es! Da bekomme ich bei Autos schon die Krise und bei den Dingern wird es nicht besser. Und wenn ich mir dann noch anschaue, wie zäh der Umgang und die Ersatzteilbeschaffung mit meiner Gazelle ist, macht das die Entscheidung um so einfacher.
 
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Jaap

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Fahrräder mit Panasonic 26V Mittelmotor gibt es gebraucht und kaum gefahren oft für 500€.
(Von den 36V Modellen sollte man die Finger lassen. Anfälliger und Akkus deutlich teurer)
Ersatzakku gibt es Recht günstig und Zelltausch ist kein Problem.
Der Motor gilt als Dauerläufer und es gibt ein Lagerkit.

Die Motoren wurden von Flyer, Kalkhoff, Raleigh, Rixe, Victoria, Focus, Kettler, Ktm und noch ein paar kleineren Firmen verbaut

Ich rate immer zu den Modellen ab Baujahr 2010. (Erkennbar am rechteckigen länglichen Display)
Die haben mehr Leistung.
Im Gegensatz zu Discounter/Internet Rädern gibt es die in mehreren Größen. Und passen dann auch bei deiner Größe.

Zum Gazelle Innergy kann ich nur eins sagen.
Wenn daß wirklich 9.000km drauf hat, dann hat da jemand wahnsinnig viel Glück gehabt oder die späteren Baujahre waren deutlich besser.

Meine Holländische Familie hat eines der ersten Baujahren. Da wurde alles was elektrisch war mehrfach getauscht. Im Gegensatz zu vielen anderen hatten die das Glück daß der Händler jahrelang alles auf Garantie repariert hat. Für Pendler ist das Teil aber vollkommen ungeeignet.
 
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Pöhlmann

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Panasonic 26V (250W NUA028D, 300W NUA021AL)
Die haben mehr Leistung.
Genau wie meine beiden. Für die vom TO geforderten 65km/h sollte unter RS1-Bedingungen der Akku aber eher neuer als 5 Jahre sein. :cool:

Man sollte sich vor dem Kauf auch mal befragen, zu welchem Fahr-Temperament man neigt. Wer zu "in der Ruhe liegt die Kraft" tendiert, kann mit den alten Panasonic-Pedelecs bestens zurechtkommen.

Ich bin inzwischen von meinem Pro Connect S angefixt, was auf dem RS1 natürlich aus der Konkurrenz fallen würde - das Fahren mit einem S-Pedelec dort wäre eine Ordnungswidrigkeit. Wobei ich nicht verstehe, wieso nicht längst Bestrebungen laufen, den RS1 für S-Pedelecs freizugeben, meinetwegen auch mit Geschwindigkeitsbegrenzung von 30km/h. Wer einige Pendler vom Auto aufs Pedelec bringen will, muss den möglichen Aktionsradius oben halten.

Mir ist selbst im Rentenalter allerdings die maximale Kadenz an den normalen Pedelecs mit 26V-Panasonic ab Werk zu niedrig. Mit meinem Obra war ich erst zufrieden, nachdem ich das Motorritzel von 9 auf 10 Zähne umgestellt hatte. Aber das sollte für einen Autoschrauber eine lächerlich einfache Übung darstellen, genauso wie ggf. der Austausch der fahrradtypischen Komponenten (Ritzel, Kettenblätter ...).
Das Grinsen im Gesicht wurde bei mir verstärkt vom Pro Connect S, was ich ca. 10 Jahre alt auf eBay Kleinanzeigen entdeckt hatte. Hat einen 26V-300W-Motor, der die Unterstützung bei gut 25km/h eben nicht einstellt. Damit habe ich im März gut 450km zurückgelegt, zu mindestens 3/4 spaßeshalber. Das Wetter auf der Börde und am Rande des Sauerlandes war aber auch zu gut. Der mit erworbene 10Ah - Akku ist inzwischen Geschichte, d.h. taugt vielleicht noch für 5km. Aber die Akkus vom Obra (25Ah, 18Ah, 12Ah) funktieren noch, auch wenn die Kapazität inzwischen gegen 50% des Nennwertes strebt. Ansonsten muss ich mal sehen, welchen Akku ich "runderneuern" lasse oder ob ich um 500€ für einen 23Ah - Akku spendiere.

Hilfreich u.a. bei Fahren gegen starken Westwind kann es sein, z.B. für eine halbe Stunde 100W Eigenleistung treten zu können. Im Rentenalter spendiert u.U. die Krankenkasse einen Gesundheitscheck mit einer Runde auf dem Fahrradergometer.
Der Panasonic-Motor legt in der Spitze wirklich nur um 250W drauf - aktuelle Bosch-Antriebe dürften um 500W schaffen, bei genügend Saft im Akku.
So ist der reisefreudige @Georg wegen nachlassender Kondition ja Anfang des Jahres von "Panasonic 26V" auf "Panasonic neu mit 5-Gang-Schwerlastnabe" umgestiegen, um den Fahrspaß zu erhalten. Mit passend größerem Akku. Für den TO hier allerdings weit über dem Budget.
 
S

Schmartin

Themenstarter
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Ich meinte mehr als 60km Reichweite, nicht km/h. Dann hätte ich mir ne Simson S51 gekauft, aber die sind auch nicht mehr bezahlbar. ;-)

Ich glaube, ich liege mit dem Umbau eines gebrauchten Rades schon ganz richtig.
 
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Pöhlmann

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Keine Bange, das "/h" ist meinen 10 Fingern an der Tastatur so 'rausgerutscht. Vielleicht war es das Unterbewusstsein - die Geschwindigkeit hätte es gerne, muss sich aber selbst am alten "S" auf 60km-Touren mit einem Fahrtschnitt von um 25km/h zufrieden geben. Es gibt zwar Elektro-Schwalben, aber das sind halt waschechte Leichtkrafträder mit 45km/h bzw. 90km/h Höchstgeschwindigkeit zu gehobenen Preisen. Wobei ich mir sogar größere Akkus wünschen würde.

Die Reichweite bei Pedelecs ist bereits unterhalb von 25km/h eng an die gefahrene Geschwindigkeit gekoppelt. Bei mir ist die Akku-Reichweite mit dem lokalen Wanderverein ca. doppelt so hoch - die fahren gut 18km/h Schnitt. Ca. Halber Energieverbrauch. Fährt man länger mit niedrigerer Unterstützung, kann man auch mehr Arbeit aus der Eigenleistung einbringen. Und die Leistung zur Überwindung des Luftwiderstandes ist ebenfalls merklich niedriger.

Und ja, mit Umbauset + Akku kann man 60km Reichweite rund um den Pott ebenfalls haben. Mit dem Vorteil, dass man den Antrieb bei Bedarf auch noch viele Jahre später austauschen kann. Akku mit vertrauenswürdigen Zellen z.B. von ENERPROF. Siehe Vorschlag von @Leonardo75
 
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