Anscheinend gehen in Deutschland nur SUV, kleine Autos sind nicht möglich.

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Elmo

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Berlin hat eine dysfunktionale Verwaltung. Falsche Standortwahl, falscher Zeitpunkt.
 
salearborist

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Wer meint auf dem Bürgersteig parkieren zu müssen - der erhält mit Recht die dafür fällige Busse. War ja schon mit den Isettas und vergleichbaren Micromobilen eine Grundfrage.

Den geeigneten und legalen Parkplatz zu finden ist die Grundlage fürs Fahren in Städten -
 
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Rollerfahrer

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Es ist immer eine Frage der Vernunft.

Warum soll ein Smart nicht quer parken?
Warum soll der Roller nicht auf dem Bürgersteig parken?
Warum soll ein Miniauto das nicht größer als ein Roller ist, auf der Straße parken?

Wenn es mehr Rechte für Minifahrzeuge geben würde, überlegt vielleicht der eine oder andere es sich doch, nicht unbedingt 5 Meter Blech zu benötigen um in die Stadt zu fahren.
 
Vito

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Finde ich nicht. Es reicht doch schon, dass die oft viel zu engen Bürgersteige mit diesen Elektroscootern und schrottigen
Leihfahrrädern vollgestellt sind.

Der Verkehrsraum, welcher am knappsten ist, sollte m. E. nicht noch weiter den Autos überlassen werden... Egal wie groß die sind.

Zudem standen die Dinger oft nur als Werbeträger im Weg herum und wurden eher nicht bewegt.
 
Seemann

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Die Gehwegflächen sind knapp in Deutschland, dort würde ich Parken von KFZ mit Versicherungskennzeichen nicht grundsätzlich erlauben, sondern eher (wie bisher) tolerieren, wenn durch das Abstellen niemand behindert wird
UND es keine ausgewiesenen Parkflächen für Fahrzeuge mit Vers.-Kennzeichen gibt.

Ich hatte mein Velomobil innerstädtisch bisher 2x auf einem offiziellen Auto-Parkplatz abgestellt, wo es dann von irgendwelchen Autofahrern beiseite "geschoben" wurde. Da man wissen muss, wo man ein Velomobil anpacken kann, fand ich das nicht in Ordnung. Seitdem parke ich i.d.R im Gehwegbereich, wo dieser sehr großzügig gehalten ist und ich niemanden behindere, auch wenn ich mal ein paar Meter laufen muss. Habe noch keine Parkknolle erhalten.

Am sinnvollsten wäre es, wenn es definierte Parkflächen für Kleinfahrzeuge mit Versicherungskennzeichen gäbe,
wo man selbstverständlich auch bezahlen müsste. Hierzu könnte man einfach Auto-Parktaschen umwandeln, aber so (Poller), dass dort kein Auto mehr parken kann.

Von so einem ENU bekommt man dann bestimmt 4 Stück auf einen Auto-Parkplatz.

In Italien sieht das dann so aus:

Die rechten 3 Roller sind Falschparker, die anderen stehen auf definierten Flächen.

IMG_4432.JPG

Quelle: Eigenes Foto
 
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busterpilot

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Was hat das mit SUV's zu tun? Verstehe ich nicht. (nein, ich fahre keinen und will auch keinen haben - je mehr man sich darüber aufregt, desto mehr davon sieht man)

Ein guter Journalist würde den Artikel vielleicht etwas breiter und besser recherchiert darstellen.
Diese Mikro-Autos sind doch nichts Neues - alle paar Jahre kommt ein neues Start-Up und ein anderes erleidet Schiffbruch. 2012 habe ich es direkt mit dem Hiriko (faltbares Auto) erlebt. Es waren irre Erwartungen an das Fahrzeug gestellt worden und das Konzept ansich auch schlüssig und gut durchdacht. Kaum war es serienreif und die großen Investitionen standen an, versiegten die EU-Fördergelder und geduldige Geldgeber wie die Deutsche Bahn zogen nach einigen Monaten den Stecker.

Ein anderes Beispiel ist ein Projekt, dessen Name mir nicht mehr einfallen will. Auf Basis der Piaggio APE sollte ein E-Fahrzeug, das rechtlich als Motorroller eingestuft werden sollte entstehen. Beste Chancen also das Parkplatzproblem per-se zu umgehen - auch kämen mit 45 km/h Höchstgeschwindigkeit 16jährige mit dem Rollerführerschein in den Genuss einer geschlossenen Kabine und Stauraum auf der Pritsche. Kaum liefen 20-30 Protos war das Projekt tot und das Start-Up pleite.

Wenn man genau schaut sind das die eigentlichen Gründe für das Scheitern dieser Fahrzeuge und natürlich auch der Endverbraucher, der noch viel zu eng an seinem Auto hängt. Das erklärt imho auch die SUV tendenzen. Frei nach dem Motto: "wer weiß, ob ich mir in 15 Jahren noch den Luxus eines übertrieben großen Einkaufswagens leisten kann - YOLO! Her mit dem Doge RAM"

Den Renault Twizzy gibt's doch auch noch - um mal ein positives Beispiel zu nennen. Und - oh wunder - es ist kein Start-up sondern Renault, die das Fahrzeug inne haben.
Auf den Philipinen haben sich e-Tuk-Tuks mit Wechselakku recht positiv in Szene gesetzt. (Ist das Akku lehr fährt man an eine Ladestation, tauscht den Akku über ein Schienensystem und fährt weiter. Ein Experte referierte zu dem Thema auf der HMI 2018 (prä Corona) - seiner Ansicht nach sollte bis 2017 vermutlich jedes zweite neu angemeldete Tuk-tuk mit e-Antrieben ausgestattet sein.

In den Niederlanden werden ab 2030 keine Verbrenner mehr zugelassen bzw. diese dürfen nicht mehr in Städte fahren. Das regelt denke ich viel. Stichwort "letzte Meile" und "E-Car-Pool". Pendler dürfen dann ihre Autos außerhalb der Stadtgrenze parken und mit den Öffis, Bike oder e-cars zum heiligen Blechle fahren.
So einen klaren Strich kann man in der Autonation Deutschland nicht ziehen. Was sagen denn da die Lobbyisten? :)

Ja, ich vertreibe elektroantriebe für mobile Anwendungen aber nicht für PKW und NKW - insofern bin ich nicht so ganz gut auf dem Laufenden in der Branche.
Bei den mobilen Arbeitsmaschinen ist die Tendenz zu recht intelligenten E-Alternativen glücklicherweise sehr erfreulich.
 
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Üps

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Finde ich nicht. Es reicht doch schon, dass die oft viel zu engen Bürgersteige mit diesen Elektroscootern und schrottigen
Leihfahrrädern vollgestellt sind.
Und du meinst, wenn die Autos immer größer werden und immer größere Fahreuge immer mehr Verkehrsraum beanspruchen, dann ist mehr Platz in der Stadt?
Und so ein 5 Tonnen-Panzer benötigt dann auch weniger Energie und Umweltressourcen?
Und darum sollte man alles tun, um kleine Fahrzeuge weg zu bekommen und die Leute wieder in den Stadt-Panzer zu schicken?
 
Vito

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Und du meinst, wenn die Autos immer größer werden und immer größere Fahreuge immer mehr Verkehrsraum beanspruchen, dann ist mehr Platz in der Stadt?
Und so ein 5 Tonnen-Panzer benötigt dann auch weniger Energie und Umweltressourcen?
Und darum sollte man alles tun, um kleine Fahrzeuge weg zu bekommen und die Leute wieder in den Stadt-Panzer zu schicken?

Hier verstehe ich Deine Logik so gar nicht.

Wenn die kleinen Dinger auf der Straße parken würden, könnten doch dennoch drei oder vier Stück statt eines bösenbösen SUV dort stehen?
 
busterpilot

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Ja klar , der Bagger und die Radlader mit E-Antrieb sind der Renner bei den Baufirmen
:rolleyes: habe ich von Baumaschinen gesprochen? Nein.

"mobile Arbeitsmaschinen" umfasst ein klein wenig mehr als Bagger, Radlader und Muldenkipper.
Um Deinen Horizont ein klitzekleines Bisschen zu erweitern: Erntemaschinen, autonome Feldroboter, Kommunaltechnik, Weinanbau, Arbeitsbühnen, Inspektionsfahrzeuge für Oberleitungen oder Freizeitfahrgeschäfte, Omnidirektionale Schwerlasttransportplattformen, Parkroboter, Manipulatoren auf FTS Basis, Bergefahrzeuge, Feuerwehrtechnik, Bergeequipment, Vorfeldfahrzeuge, Böschungsmäher, alpine Multifunktionsfahrzeuge, Bahnschienenbau-, -inspektion und -vermessung, Intralogistik (auch hier gibt es mehr als Stapler und Ameisen) uvm...
 
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Üps

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Hier verstehe ich Deine Logik so gar nicht.

Wenn die kleinen Dinger auf der Straße parken würden, könnten doch dennoch drei oder vier Stück statt eines bösenbösen SUV dort stehen?
Ist das erlaubt? Wie viele Parkplätze haben eine entsprechende Reservierung und Kennzeichnung? Jeder 2.?
Hat man diese Alternativen eingerichtet und kommuniziert?
Oder ist es halt doch billiger und bequemer, mit dem Geländewagen oder LKW in die Stadt zu fahren?
Findest du es logisch und zielführend, kleine Fahrzeuge wieder abzuschaffen, weil einige wohl mangels Alternative falsch geparkt haben und stattdessen noch mehr Verkehrs und Parkraum für riesige Umweltsäue zu schaffen, oder bist du einfach nur in den ach so tollen und lieben SUV verliebt, der die Innenstadt ganz bestimmt retten wird?
 
Vito

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Ist das erlaubt? Wie viele Parkplätze haben eine entsprechende Reservierung und Kennzeichnung? Jeder 2.?
Hat man diese Alternativen eingerichtet und kommuniziert?
Oder ist es halt doch billiger und bequemer, mit dem Geländewagen oder LKW in die Stadt zu fahren?
Findest du es logisch und zielführend, kleine Fahrzeuge wieder abzuschaffen, weil einige wohl mangels Alternative falsch geparkt haben und stattdessen noch mehr Verkehrs und Parkraum für riesige Umweltsäue zu schaffen, oder bist du einfach nur in den ach so tollen und lieben SUV verliebt, der die Innenstadt ganz bestimmt retten wird?

Deine Fragen scheinen mir hier sehr seltsam.

Hast Du Dir eigentlich das von Dir selbst oben im Artikel enthaltene Video angesehen?
 
Biker9000

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Von wegen nur SUV: ich z.B. habe u.A. einen recht niedrigen, ziemlich kurzen deutschen Zweisitzer. Klimafreundlich, da beim Fahren immer mindestens 50% der Sitze besetzt... ;)

Frauen fahren bevorzugt SUV, weil sie meinen, da mehr Übersicht und Unfallsicherheit zu haben.
 
salearborist

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...nutze im Beruf einen SUV - dank 3,5 t Anhängelast genau richtig für meinen Job. Und nebenbei noch ein Unimog mit Forstausrüstung - und Cargobikes für den direkten Kontakt beim Kunden.

Nicht allein SUVs sind böse - es kommt auf die Nutzung und Verwendung besonders an.
 
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