Alternativen zu Windows

Diskutiere Alternativen zu Windows im Plauderecke Forum im Bereich Community; Was heißt nach ein paar Jahren? Catalina z.B. gibts für Geräte ab 2012.
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Meister783

Meister783

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Catalina z.B. gibts für Geräte ab 2012.
Nur die Frage wie es läuft.
Mein Scanner iMac in der Arbeit hat als letztes unterstütztes OS 10.9 bekommen.
Zum Scannen hat es gerade noch getaugt, aber das wars auch schon.
Den habe ich letzte Woche gegen einen iMac i3 ersetzt, jetzt ist es nicht mehr so nervig.
 
christiank

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Problematisch bei Macs ist, dass man immer wieder mit sehr seltsamen Vorurteilen und Ansichten konfrontiert wird.
Ich kenne die neuen Macs nicht - zugegeben.
Ich kannte die alten Macs, zB den G4.
Hat toll ausgesehen, unser MarketingHeini hat das Ding unbedingt gebraucht, irgendwann in den 1990igern.
Hat ein Vermögen gekostet, die Software nochmal so viel.

Nach der ersten Euphorie und als der Rechner meist in der Ecke gestanden ist wurde dann ruchbar das die RAM-Verwaltung dieses Dings um keinen Deut besser war als jene von MS-DOS.
= Es musste immer ein durchgängig adressierbarer Bereich in kompletter Grösse für das zu startende Programm frei sein.

:rolleyes::ROFLMAO::censored:

.. was schon bemerkenswert war ..
Vor allen bei einem Gerät im Gegenwert eines Mittelklassewagens
 
Meister783

Meister783

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Vorurteilen und Ansichten
Das ist doch immer nur Unwissenheit.
Ich erinnere mich noch an meinen ersten Mac einen LCIII (müsste 93-94 gewesen sein)
das System konnte kein Multitasking das ich von Amiga (Linuxbasis) gewöhnt war.
Das habe ich angeprangert. Die Antwort war immer "Multitasking ist Quatsch, ich will die volle Power für meine Programme".
Volle Power zum Formatieren einer Diskette???
Und so hat sich das durch die Jahre durchgezogen. Selten das sich jemand findet der auch kritisch mit seinem System
umgeht. Da werden einem immer nur die "Nachteile" um die Ohren geworfen die man selber noch nicht mal erfahren hat.

Mac gar keine Software mehr?
So wird das aussehen. Der Mac wird nicht mehr vom aktuellem OS unterstützt.
Die Programmierer werden gezwungen das aktuelle System zu verwenden sonst fliegt die Software aus dem Appstore.
Im Appstore gibt es dann keine lauffähig Software mehr.
Siehe PowerMac (Käsereibe) 8 Kerne, 3GHZ (gut so schnell wie der i7) wird nur bis OSX10.6 unterstützt.
In der Installationsroutine wird die ID des Rechners abgefragt und dann abgelehnt.
Das lässt sich schon umgehen ist aber eine Hackerei ohne Ende.
Seit 10.13 ist man dazu übergegangen die CPU abzufragen, dann geht nichts mehr.
Jetzt ist die Frage wozu man einen so alten Rechner noch benützen will.
Wozu etwas wegwerfen das sich noch gut benützen lässt und auch noch auf dem aktuellem Leistungsniveau ist.
 
Quiddje

Quiddje

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Jedes Betriebssystem hat seine Vor- und Nachteile. Wichtig ist das brain.exe, brain.bin oder vergleichbares läuft.
Wer nie in die Grundlagen seines bisherigen OS eingetaucht ist und lediglich ein intuitives Klickmuster drauf hat dürfte größere Schwierigkeiten haben als jene die sich schon mal mit Details und Zusammenhängen beschäftigt haben.
Wer Ubuntu testen will kann das mit einem Live-Medium tun. Auf Ubuntuusers.de findet man jede Menge an Informationen.
Dort sind auch mehrere Artikel für Anfänger und Umsteiger. Versuch macht kluch.
Bei mir war das so: nach Windows 3.0, 3.11, 95, 98/Se/ME bekam ich so um 2004 Kontakt mit dem noch recht neuen Ubuntu. Das flutschte auf Anhieb so gut das ich mich direkt darauf einließ. Zunächst per Dualboot - mit Umstecken zweier Festplatte. Im Laufe von etwa 2 Jahren kam die Windowsplatte immer seltener zum Einsatz bis sie endgültig in der Hardwarekiste verschwand. Seitdem komme ich komplett ohne Microsoft aus.
Ende 2008 kaufte ich mir einen Läppi auf dem sofort ein Ubuntu drau kam: schnipp schnapp - fertich. Der läuft heute noch. Ist zwar nicht der schnellste mehr, aber im Urlaub surfen, emails und Bilder bearbeiten klappt immer noch flüssig.
Vor kurzem einen Drucker gegen ein All-in-One Gerät getausch. Angeschlossen, ein Dialog öffnet sich und möchte wissen ob das der neue Standartdrucker wird - ja bitte. Ich mußte nur noch Sane zum scannen installieren: Softwareverwaltung - Sane auswählen - 1 Minute warten - fertich.
So muß das.
 
Fraenker

Fraenker

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So wird das aussehen. Der Mac wird nicht mehr vom aktuellem OS unterstützt.
Die Programmierer werden gezwungen das aktuelle System zu verwenden sonst fliegt die Software aus dem Appstore.
Das stimmt, der alte 32Bit-Zopf wird nach jahrelanger Ankündigung abgeschnitten.
 
christiank

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Meine ersten Linux Versuche gehen noch auf den Amiga zurück. Ein Chaos.....
Suse war auch so ein Fall, beim Installieren von Windows hatte man 7 Disketten, bei Suse 7 CDs - was für ein Fortschritt ;-)
RedHat war ganz OK.

Ubuntu ist IMO OK, hier wurde ein System für alle hochgezogen.
 
S

Stevie

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Ich geb's ja zu. Ich bin eine alter Linux- und Unix-Nase und seit Kernelversion 0.9 dabei. ;-) Vieles und auch richtiges wurde in diesem Thread schon gesagt und daher will ich es nicht wiederholen.
Ich muss manchmal auch Win 10 (Dualboot) auf meinem HP Envy x360 benutzen, bekomme aber jedesmal Tobsuchtsanfälle wenn ich diese vernagelte GUI sehe. Ein simples WLAN im Enterprise-Mode mit RADIUS-Connect bedeutet ca. 15 Mausklicks in teils 4. Menüebene. Einmal eingerichtet, vergisst WinBlond 10 das WLAN auch gerne mal wieder. Dann geht die Orgie wieder von vorne los. Aber halt: So ganz hat WinDoof das Netz doch nicht vergessen. Also cmd auf (ja...nix GUI!) und dort das WLAN erst mal vollständig löschen und dann neu einrichten. Da soll mir jetzt aber keiner was von Nutzerkomfort erzählen. Unter Linux ist das mit 5 Mausklicks in 2 Menüs erledigt.
Nach der Installation von Win 10 habe ich noch einmal erheblichen Aufwand die Telemetrie abzuwürgen, Ad-Server zu blocken und mir aus dem Netz die Tools zu suchen die ich so für meine tägliche Arbeit benötige. Komfort?? Unter Linux ist das ein
apt-get search $Stichwort
gefolgt von einem
apt-get install $Paketname
Der Rest, samt Installation aller Abhängigkeiten passiert von alleine...und das "garantiert" virenfrei. Natürlich geht das auch per GUI...aber als alte UNIX-Socke..??? ;-)
Irgendwann war ich es auch mal Leid, ca. einen Abend in der Woche Vor-Ort- oder Telefon-Support für Windows-geplagte Freunde und Familienmitglieder zu machen. Die habe ich dann nach Rücksprache und "Anwendungs-Analyse" auf Linux umgestellt. Seit dem ist Ruhe im Karton. Läuft einfach.
BTW: Meine Eltern sind 80 und 78 Jahre alt...die werkeln fröhlich mit kubuntu (Ubuntu mit KDE-Desktop) herum und sind happy. Meine Freunde können wieder ohne begründete Viren-Paranoia wieder im Internet surfen. Läuft einfach. :) ...und wer Linux mit KDE-Desktop nicht versteht, der hat auch Windows nie verstanden und ist dann tatsächlich der Meinung, das Linux nur etwas für Experten oder Server-Systeme sei. Meine Eltern nehmen ihre Notebooks teilweise mit in Urlaub. Während andere immer noch verzweifelt versuchen sich zum Hotel-WLAN zu connecten, haben die mir schon in einer ersten Mail ihr "Wir sind gut angekommen" geschrieben.
Wenn ich Win 10 semi-dienstlich auf meinen privaten Rechnern nutzen müsste, würde ich das Ding auch in eine Virtual Box bannen und ihm auf dem Hostsystem gnadenlos den Netzzugang abschalten. 1x, 2x im Monat das LAN wieder aktivieren und manuell nach Updates suchen lassen, diese installieren, LAN auf dem Host wieder deaktivieren. Ruhe im Karton. Geht halt nur in speziellen Nutzerprofilen.
Richtig lustig wird es, wenn MS kein lokal installiertes Office mehr unterstützt und alles in der Cloud läuft (wird tatsächlich diskutiert). Dann!!! wird es "lustig"!
Mac ist für mich keine Option. Bei mir hat keine Maschine weniger als 32GB RAM...so viel Geld kann ich als armer Informatiker nicht verdienen, um mir das in einer Mac-Welt leisten zu können.
 
christiank

christiank

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Meine Eltern sind 80 und 78 Jahre alt...die werkeln fröhlich mit kubuntu (Ubuntu mit KDE-Desktop) herum und sind happy
Eine wirklich ernst gemeinte Frage (ich kenne zwar Ubuntu aber nur am Server auf der Konsole):
Was ist mit so simplen Dingen wie zB der Photobuchsoftware diverser Anbieter - kann man die zB unter Ubuntu laufen lassen?
Das ist eine Anwendung die fast alle meiner Verwandten verwenden.

Happyfoto = Win/Mac + Online, kein linux
Cewe = auch Linux !!
Hofer/Aldi = kein Linux
 
W

Wacom

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Wenn der alte Mac mit der alten Software von damals noch gut läuft dann ist doch alles in Ordnung.
Wozu dann die neuste Software haben müssen. Aktuelle Programme brauchen nun mal auch mehr Leistung.
Ich hatte viele Jahre einen iMac und habe jetzt Windows 10 und bin damit auch zufrieden.
Wollte mir mal einen Hackintosh bauen aber das habe ich nicht hinbekommen.
 
S

Stevie

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Hi Christian,

"...diverser Anbieter..." macht eine spezifische Antwort natürlich schwer. Wenn die SW quasi in der Cloud läuft ist das eher eine Frage des Browsers. Der Firefox unter Linux frisst so ziemlich alles, was er auch unter WinBlond schluckt.
Handelt es sich um eine lokal installierte SW, könnte Wine ein guter Lösungsansatz sein.
Aber vielleicht darf es ja auch etwas Linux-natives sein? 😋😇 Such mal im Netz nach "Photobuchsoftware Linux" optional zusätzlich noch nach "KDE". Da wirst Du regelrecht erschlagen. Mit "Digikam" hast Du auch einen direkten Connect zu Deiner Kamera / Handy.
Noch ein Hinweis: Nur weil der Desktop unter KDE läuft, bedeutet das nicht, dass die SW eine native KDE-SW sein muss. Du kannst alles mögliche an GUI-SW installieren. Das läuft dann nativ ohne Emulator. Die entsprechend benötigten Librarys werden natürlich automagisch mit installiert. :giggle: Hast Du allerdings eine KDE-SW schmiegt die sich einfach "nett" in das allgemeine Desktop-Ambiente ein! :D:D:D
 
S

Stevie

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Wenn der alte Mac mit der alten Software von damals noch gut läuft dann ist doch alles in Ordnung.
Wozu dann die neuste Software haben müssen. Aktuelle Programme brauchen nun mal auch mehr Leistung.
Ich hatte viele Jahre einen iMac und habe jetzt Windows 10 und bin damit auch zufrieden.
Wollte mir mal einen Hackintosh bauen aber das habe ich nicht hinbekommen.
Hackintosh habe ich auch mal gemacht. Das ist nicht nur während der Installation "anspruchsvoll", sondern auch im täglichen Betrieb. Etwas sehr überspitzt formuliert hast Du dann ein System, das exakt auf dem aktuellen SW-Stand funktioniert. Jedes Update oder die Installation einer SW kann Dir die Mühle wieder auf's Kreuz werfen.
Zum Spaß habe ich dann mal ein bisschen Zeit investiert und mir unter KDE einen Desktop im Mac-Look gebaut. Alle KDE-Anwendungen laufen dann auch im Mac-Look. ...nur halt mit dem unbegrenzten Potenzial des Open Source SW-Repositories :)
 
Meister783

Meister783

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Schon aber für nen schnellen Test ist wine immer gut.
Für mich gibts eine Software für die ich wine installiert habe.
Adobe Streamline uralt Version für Windows. Klar gibt es auch neuere Software um Bilder zu vektorisieren
aber keine die so schnell, einfach und sauber den Job macht.
Das größte Drama war ein Disketten Laufwerk zu finden das noch nicht kaputt war und die Daten runter zu ziehen.
 
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