Alternativen VR Motor für bergtaugliches Lastenrad

Diskutiere Alternativen VR Motor für bergtaugliches Lastenrad im Umbau-Pedelecs Forum im Bereich Diskussionen; Hallo zusammen, nachdem ich seit einigen Monaten hier herum schleiche, um die Möglichkeiten einer Umrüstung für meine "Familienkutsche" zu prüfen...

phiboa

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Hallo zusammen,
nachdem ich seit einigen Monaten hier herum schleiche, um die Möglichkeiten einer Umrüstung für meine "Familienkutsche" zu prüfen, soll es langsam konkreter werden.

Ich suche für mein Yuba Mundo (Longtail mit 26" Rädern, Scheibenbremsen) einen passenden VR Motor (Scheibenbremse!) für den Alltagsbetrieb (bis zu 3 kleine Kinder, Einkäufe, Kurzstrecke mit giftigem Anstieg von unter 100hm) am Fuße des Schwarzwalds. Schwerpunkt wäre die Unterstützung am Berg, nicht die Maximalgeschwindigkeit. Zwei Erfahrungsberichte habe ich zur Umrüstung dieses Rads gefunden: Yuba mit G311, Yuba mit Puma.
Meine bisherige Suche hat folgende Motoren und Gedanken dazu zu Tage gefördert:

  • xiongda double speed: + bergtauglich, kompakt, preiswert -Einbaubreite 110mm,
  • EBS Puma (MAC): + bergtauglich, Einbaubreite 100mm, - groß und schwer, teuer
  • EBS Climber (?): + Einbaubreite 100mm, bergtauglich (Wicklung entscheidend)- eher teuer
  • Q100: (die verschiedenen Varianten sind mir noch nicht klar) + kompakt, preiswert
  • Bafang G310/311: +als Set zu bekommen ?bergtauglich ?Einbauweite mit Scheibenbremse?

Bisher habe ich den xiongda und die beiden EBS etwas genauer betrachtet. Bei Bafang und Q100 fehlt mir noch der Überblick. Prinzipiell gefällt mir die Idee des xiongda am besten, bin mir mit dem Aufbiegen der Gabel (Stahl, würde also gehen) aber nicht so sicher. Der Puma ist mir eigentlich in jeglicher Hinsicht "too much" (groß, schwer, teuer) aber mit dem Wunsch nach einem bergtauglichem Nabenmotor kommt man daran schwer vorbei. Gibt es noch sinnvolle Alternativen? Ist der Motor überhaupt so entscheidend? Ich würde mich über Erfahrungswerte und nachvollziehbare Vorschläge freuen. Gerne auch mit Links zum nachlesen. Sobald die Motorfrage geklärt ist, gehe ich die anderen Bauteile an, daher die erste Frage hier.

Zur Einordnung noch ein paar weitere Pläne und Überlegungen. Wenn irgendwo Alarmglocken los gehen, freu ich mich über einen kurzen Hinweis.
Den Umbau würde ich gerne über Weihnachten machen. Fahrradschrauber Erfahrung ist vorhanden, grundlegenden Kenntnisse im Bereich Elektro, sowie ein Lötkolben auch. Für die Details gibt es ja hier viele Infos. Mit Unterstützung bei der Auswahl der Elektro-Komponenten sollte das machbar sein.

Sonstiges Setup:
  • Felge (Andra 40) selbst mit 2,3mm DDSpeichen einspeichen,
  • Controller (gerne im Akkugehäuse) mit Stromstufen, Bremsabschaltung, Lichtausgang (bestehende Beleuchtungsanlage vom Nabendynamo), Schiebehilfe, kleinem Display,
  • Siderelease Akkugehäuse am Flaschenhalterloch des Unterrohrs,
  • Normal großer 36V Akku
Grüße aus dem Breisgau
Philipp
 

RUBLIH

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Q128H - zumindest eher als "Q100"
Hat erkennbar mehr Leistung - angeblich 60N Drehmoment.....

Bafang G311 - Q100H - Q128H - nach Drehmoment aufsteigend sortiert ;)
Die Aíkema (Q100/128) und auch der G311 haben ein zweistufeiges Getriebe. Damit bauen die kleiner/leichter und haben dennoch mehr Leistung als größere Getriebemotoren mit einstufigem Getriebe.

Als Vorschlag und zur Ansicht:
Tongsheng Motor vorne, high torque, 230 RPM, 500W - 193,98 € - Groetech - Speziallösungen für Ebikes

Das sollte ein Q128H sein. Interessant dabei . Kabel mit seitlichem Abgang - NICHT achsmittig....
Als NACHTEIL - damit die Bremsscheibe passend ausgereichtet wird, muß die Gabel etwas angepaßt werden. Der Motor hat 12mm Achsen, auf 10mm abgeflacht.

Ich wäre mir nicht sicher, aber als Controller würde ich zunächst einen 15/18A mit 6 Transistoren ausprobieren - erzeugt weniger Wärmeverluste im Motor und belastet einen kleineren Akku nicht übermäßig ;)

Nur zur Ansicht - nur ein Vorschlag - es sollen ja nicht die Alpen mit kilometerlangen Aufstiegen gemeistert werden (und ich habe Interesse, wie der Q128H das so schafft).
 

Mackie Messer

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Hallo Philipp,
dafür würde ich den Zweigang-Motor nehmen.
Sicherlich eine gute Lösung. Auch in Deutschland käuflich.
@bielefeld-michi wird sicherlich weiteres dazu schreiben können.

Gruß,
Jörg
 

RUBLIH

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Als kleiner Spaß, eventuell die Drehmomente vergleichen.....

Die 110mm Gabelweite beim 2G ist auch so eine Sache.
 
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Mackie Messer

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5mm pro Seite.
Wenn nicht eine Starrgabel so bearbeitet werden könnte....weiß ich auch nicht.
Beim Platten und Wechsel desgleichen...natürlich...schwer und blöde.
Aber machbar!

Ergänzung:
14:05 Uhr und ich sehe, daß Hilbert (Rublih) seinen Beitrag geändert hat!
 
Zuletzt bearbeitet:

phiboa

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Danke für die Ideen und Einschätzungen.
Das Aufbiegen ist aufgrund der massiven Bauweise der Gabel nicht ganz einfach, aber ich glaube machbar. Bei Alu käme das natürlich nicht in Frage, aber Stahl sollte gehen, selbst wenn es plastisch verformt wird.

@RUBLIH Der Motor sieht ganz gut aus, leider ist der verlinkte gerade ausverkauft. Irgendwie tu ich mir auch schwer, am Ausfallende rum zu feilen oder die Bremse zu versetze. Die Gabel etwas auf zu biegen bereitet mir weniger Kopfzerbrechen. Vielleicht scheu ich mich aber auch einfach vor dauerhafter Veränderung :)

Laut Datenblatt haben der 500W Tongsheng Motor und der 250W Xiongda DS 60Nm bzw. 70Nm Drehmoment. Die wichtigere Frage ist aber vermutlich bei welcher Drehzahl diese anliegen. Beim DS wohl eher im Berggang und damit niedriger Drehzahl, beim Q128H eher bei höheren Geschwindigkeiten. Auch das spricht eher für den Xiongda. Die Frage bleibt, ob er der Anforderung gewachsen ist.

Hat jemand konkrete Erfahrungen mit dem Aufbiegen? Gibt es da möglicherweise Probleme mit dem Position des Bremssattels?

Zum Climber/Shengyi x2 habe ich nochmals etwas nachgelesen und der sieht eigentlich auch ganz passend aus.

Hm, ich werde wohl noch etwas grübeln müssen.
 

bielefeld-michi

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Ich habe heute den Xiongda Double Speed mal geöffnet nach 9300km, innen ist kein Verschleiß erkennbar. Fotos hiervon gibt's in einem Xiongda Thread, musst Du mal suchen. Aufbiegen war an meiner 28" Stahlgabel seinerzeit kein Problem. Ich bin sehr mit dem Motor / UmbauSatz zufrieden.
 

RUBLIH

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Das Drehmoment ist bei geringer Drehzahl am größten. Sieht man von den technischen Problemen mit der Ansteuerung un dieset Situation ab, ist das im Stillstand. Dabei wird keine Energie ib den Vortrieb abgegeben, sondern nur in Wärme. Der Wirkungsgrad ist da genau null ;)

Der 2G hat ebenso eine 12mm Achse, vermute ich ??

Damit sei an der Gabel nicht nur rumzubiegen, es muß ebenso gefeielt werden damit die Drehmomentstütze greift und die Bremsscheibe zum Sattel richtig ausgerichtet wird.

Aufbiegen meint, oben im.Bereich der Krone, daß unten pro Holm 10mm Versatz entstehen. Dann ca. mittig 5mm zurück, so daß unten die Holme wieder parallel in 110mm zueinander laufen.

Eine gezielt Kalterformung an einer Gabel ist bestimmt interessant.
 
Zuletzt bearbeitet:

bielefeld-michi

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Ja der Xiongda hat 12mm Achse auf 10mm abgeflacht.
 

phiboa

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Hmm, da habe ich vielleicht eine naive Vorstellung vom "Aufbiegen". Bei den alten Rennrädern habe ich nur den Hinterbau an den Ausfallenden auseinander gedrückt um die breitere Nabe rein zu bekommen (120 auf 130mm). Die Ausfallenden sind dann zwar nicht mehr ganz parallel, aber zur Not kratze ich an der oberen Auflagefläche den Lack ab, dann liegt die Achse wieder flächig auf.

Für den von RUBLIH beschriebenen Prozess fehlt mir, aufgrund der massiven Bauweise der Gabel, das passende Werkzeug. Wird das tatsächlich bei einem Umbau immer so gemacht? Dann werde ich meine Suche wohl doch auf die 100mm Kategorie beschränken müssen.

Offensichtlich habe ich noch nicht all meine Hausaufgaben gemacht. Daher habe ich auch gleich noch eine Frage zu den 12mm Achsen. Vermutlich nutzen die meisten Vorderradmotoren die Konstruktion der abgeflachten 12mm Achse als Drehmomentstütze. Werden die Ausfallenden üblicherweise 1mm nach oben auf gefeilt oder kann man auch das Gewinde der Achse an der Stelle, an der es am Ausfallende anliegt, abnehmen und so den Versatz verringern? Es ist ja eh noch eine "echte" Drehmomentstütze nötig.

Das Drehmoment ist bei geringer Drehzahl am größten. Sieht man von den technischen Problemen mit der Ansteuerung un dieset Situation ab, ist das im Stillstand. Dabei wird keine Energie ib den Vortrieb abgegeben, sondern nur in Wärme. Der Wirkungsgrad ist da genau null ;)

Über die Aussage musste ich etwas nachdenken. Ich bin mir zwar noch immer nicht sicher, ob ich diese Aussage verstehe oder ob sie korrekt ist, aber darum ging es mir glaube ich auch nicht. Ich meinte eher die erffektive Leistung bei niedrigeren Drehzahlen. Sprich wie viel Energie aus meinem Akku bekomme ich bei niedrigen Geschwindigkeiten am Berg auf die Straße. Natürlich bei der selben Stromstärken in beiden Fällen. Ein anderer Vergleich macht zumindest theoretisch wenig Sinn. Ist klar, dass wenn ich aus dem Akku mehr Leistung heraus hole, sprich eine höhere Stromstärke, dass dann auch die Vortriebsleistung steigt. Im Alltag hat also die maximale Stromstärke durchaus eine große Bedeutung. Die wird aber ebenso wie die effektive Leistung meines Wissens nach nicht angegeben. Die Angabe "250W" bringt uns hier nicht weiter, zumal sie für alle gleich ist.
 

Jaap

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Die Problematik beim Nabenmotor ist, das zu niedrige Geschwindigkeit den Motor überhitzt weil der Wirkungsgrad mit der Geschwindigkeit sinkt.
Ein Motor mit niedrigem Drehmoment zeigt dieses Problem früher wie ein Motor mit starkem Drehmoment.
Dies kann man durch mehr Eigenleistung kompensieren.
Die meisten stellen aber die Motorunterstützung hoch. An kurzen Steigungen mag das noch funktionieren. An längeren führt es noch schneller zum überhitzen. Und der Motor stellt ab.
Außerdem Vertragen die Getriebe der kleinen Getriebemotoren die hohen Drehmomente am Berg schlechter und verschleißen früher.

Hier ein Vergleich von 2 Motoren mit unterschiedlichem Drehmoment an 5% Steigung und 100 W Eigenleistung.
Motorcontroller 8A mit 20A Phasenstrom ist das was kleinere Motoren auf Dauer aushalten ohne Getriebe zu beschädigen.
(Das Getriebe vom Puma hält mehr Phasenstrom aus. Verbraucht damit aber auch deutlich mehr)
System A ist ein legaler 250W Puma mit 275U/min bei 36V.
System B ein Mxus 07 mit 230U/min bei 36V der eher für Flachland empfohlen wird.

Motor Simulator - Tools

Der Xiongda löst die Problematik durch ein internes Getriebe. Dadurch ist der Wirkungsgrad bei niedriger Geschwindigkeit deutlich besser.
 

bielefeld-michi

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Hmm, da habe ich vielleicht eine naive Vorstellung vom "Aufbiegen". Bei den alten Rennrädern habe ich nur den Hinterbau an den Ausfallenden auseinander gedrückt um die breitere Nabe rein zu bekommen (120 auf 130mm). Die Ausfallenden sind dann zwar nicht mehr ganz parallel, aber zur Not kratze ich an der oberen Auflagefläche den Lack ab, dann liegt die Achse wieder flächig auf.

Für den von RUBLIH beschriebenen Prozess fehlt mir, aufgrund der massiven Bauweise der Gabel, das passende Werkzeug. Wird das tatsächlich bei einem Umbau immer so gemacht? Dann werde ich meine Suche wohl doch auf die 100mm Kategorie beschränken müssen.

Offensichtlich habe ich noch nicht all meine Hausaufgaben gemacht. Daher habe ich auch gleich noch eine Frage zu den 12mm Achsen. Vermutlich nutzen die meisten Vorderradmotoren die Konstruktion der abgeflachten 12mm Achse als Drehmomentstütze. Werden die Ausfallenden üblicherweise 1mm nach oben auf gefeilt oder kann man auch das Gewinde der Achse an der Stelle, an der es am Ausfallende anliegt, abnehmen und so den Versatz verringern? Es ist ja eh noch eine "echte" Drehmomentstütze nötig.



Über die Aussage musste ich etwas nachdenken. Ich bin mir zwar noch immer nicht sicher, ob ich diese Aussage verstehe oder ob sie korrekt ist, aber darum ging es mir glaube ich auch nicht. Ich meinte eher die erffektive Leistung bei niedrigeren Drehzahlen. Sprich wie viel Energie aus meinem Akku bekomme ich bei niedrigen Geschwindigkeiten am Berg auf die Straße. Natürlich bei der selben Stromstärken in beiden Fällen. Ein anderer Vergleich macht zumindest theoretisch wenig Sinn. Ist klar, dass wenn ich aus dem Akku mehr Leistung heraus hole, sprich eine höhere Stromstärke, dass dann auch die Vortriebsleistung steigt. Im Alltag hat also die maximale Stromstärke durchaus eine große Bedeutung. Die wird aber ebenso wie die effektive Leistung meines Wissens nach nicht angegeben. Die Angabe "250W" bringt uns hier nicht weiter, zumal sie für alle gleich ist.
Am besten ist vielleicht wenn Du mal Fotos von der Gabel und der Randaufnahme hochlädst.
Ich habe meine 28" Gabel auch
"nur einfach" aufgebogen.
Ja, die Ausfallenden sind dann nicht mehr 100% paralell zueinander.
Kann sein dass das bei präziser Betrachtung "Pfusch" ist.
Aber an den Ausfallenden wird ja auch die Achse festgeschraubt und so auch an die Unterlegscheiben angedrückt.
Wichtig ist vielmehr der exakte Sitz der Nasenscheiben am Ausfallende zur Aufnahme des Drehmoments.
Bei mir hält das seit 9300km.
 

phiboa

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Danke für die Einschätzung zum Gabel -Aufbiegen. Ich habe endlich mal ein paar Bilder gemacht. Sie sind hoffentlich aussagekräftig genug.
Was meint ihr, bekomme ich den Xiongda da sinnvoll eingepasst?

Nachdem ich den langen Thread zum Xiongda durchgeblättert habe, ist der für mich erster Kandidat.
 

bielefeld-michi

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Ist das eine Federgabel?
Federgabeln nicht aufbiegen!
Nur starre Gabeln aus Stahl nicht aus Aluminium können aufgebogen werden. Mach mal nen Test mit einem Magnet.
 

Stuggi Buggi

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Was meint ihr, bekomme ich den Xiongda da sinnvoll eingepasst?
Sieht soweit ganz gut aus. Die Ausfallenden liegen bündig innen an. Da sollte der Xiongda mit etwas aufbiegen eigentlich passen.

Diese Vertiefung am Ausfallende dient als Ausfallschutz. Man darf bei der Montage des Nabenmotors halt mit der Mutter oder Nasenscheibe keinesfalls über den Rand dieser Vertiefung kommen. Dies könnte sonst das Ausfallende beschädigen.

Nachdem ich den langen Thread zum Xiongda durchgeblättert habe, ist der für mich erster Kandidat
Klarer Fall, bei diesen Angaben:
bis zu 3 kleine Kinder, Einkäufe ... mit giftigem Anstieg
 
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phiboa

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Vielen Dank für die Tipps bisher, das hilft mir wirklich weiter.
Jetzt schau ich mal, ob ich einen Xiongda halbwegs zeitnah besorgen kann. Habe mal beim verbotenen Teichtier ein Kit angefragt, da es aus China vermutlich eine Weile dauern würde, das Verzollen um diese Jahreszeit wohl keinen Spaß macht und "nur" ca. 40 Euro Preisvorteil hätte (bei fehlender Gewährleistung).

Als nächstes muss ich die Akku-Frage angehen. Bisher gibt es nur das Bosch MM Pedelec meiner Frau im Haushalt, ich habe also noch nichts nutzbares daheim. Reichweite brauch ich im Alltag nicht viel, so eine Standardgröße sollte ausreichen. Wäre irgendwie nett, nicht noch eine weitere Box an das Rad schrauben zu müssen und den Controller gleich im Akkuhalter unterbringen zu können. Bisher habe ich nur diese Halter für flaschenartige Akkus gesehen, für die es spezielle Controlller gibt (die aber vermutlich nicht zum double speed Motor passen). Ein Gepäckträgerakku bekomme ich am angeschweißten Gepäckträger des Mundos vermutlich auch nicht unter. Da hatte ich auch mal etwas gesehen. Gibt es sonst noch Gehäuse, die gleich Platz für den Controller des Xiongda hätten?
 

Stuggi Buggi

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... den Controller gleich im Akkuhalter unterbringen zu können
Der Controller aus dem Xiongda-Set ist nicht kompatibel mit einem gängigen Akkusystem.

Falls du ein begnadeter Programmierer bist - es gab auch Ansätze die Kunteng Open Source Firmware für den Xiongda DS kompatibel zu machen: "Custom Rom" für Kunteng S06S/KT36 Controller

Damit wäre dann ein Controller für den Akkuhalter möglich.

Wenn man den Winter mit dem Pedelec durchfährt, dann wäre meine Empfehlung einen Akku mit einer robusten Hochstromzelle zu verwenden. Bei Enerpower gibt es z. B. auch Akkus mit einer Sony VTC5:

https://enerprof.de/fahrradakkus/ra...13-8ah-side-release?number=89900100491.4&c=70

https://enerprof.de/fahrradakkus/ra...kon-36v-dp-5c-400wh-625wh?number=10709.7&c=70
 

bielefeld-michi

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Kleine Ergänzung zum Xiongda Double Speed Frontmotor bei mir:
Ich habe nach dem Hinweis von
Den Parameter C14 von 3 auf 1 gestellt. Damit werden die einzelnen Stromstufen etwas schwächer eingeregelt. Details im anderen Thread Xiongda Double Speed.
 
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