Reise Alleine reisen und Sicherheit mit E-Bike

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Joe68

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Hallo zusammen,

ich bin Ü50, überzeugter Camper, war schon immer mit Zelt, Auto, Motorrad, Biobike… usw. unterwegs, mit Familie, Kumpels… in einer Gruppe.

Ich hab für mich jetzt die Vorteile des Alleinreisens schätzen gelernt, und möchte aufs E-Bike umsteigen.

Allerdings könnte ich mir gut vorstellen, dass so ein Alleinreisender mit entsprechend teurem E-Bike in der Bahn, auf dem Campingplatz oder einfach so unterwegs bei bestimmten Zeitgenossen „Begehrlichkeiten“ weckt.
Seltsame Situationen gab es ab und an bei den o.g. Fahrzeugen auch...

Es ist aus meiner Sicht aber nochmal ein Unterschied, ob man mit einem Reise-Bio-Bike, bei dem nur Experten auf den ersten Blick den Wert der Komponenten erkennen, oder beispielsweise mit einem fetten R+M Bike mit Doppelakku, Gates usw. unterwegs ist. Wie ein Freund korrekterweise meinte: Ein R+M stinkt nach Geld…

Wie sind da Eure Erfahrungen?

Joe
 
hadizet

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Performabce CX Gen4 im Stevens E14 mit Nyon2
Schade, bis vor kurzem hatte ich ein betagtes Schauff Patmos. Das Rad würde sicher nicht den Anschein von betucht erwecken. Damit will aber kaum noch jemand auf Tour gehen wollen.

Meine Meinung: Sichere Dein Rad bestmöglich mit Schloss/Schlössern, Alarm und GPS-Überwachung und reduziere Deine Ängste auf ein Minimum.
 
jx-frank

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BOSCH CX NuVinci, Performance NV H-Sync N380 autom
Wie ein Freund korrekterweise meinte: Ein R+M stinkt nach Geld…

Wie sind da Eure Erfahrungen?

bisher nicht schlecht,
und Hersteller mit Premium-Preisen gibt es auch einige.

Da R&M doch bekannter ist, als z.B. HNF
habe ich sämtliche Herstellernamen und Bezeichnungen mit schwarzer reflektier fähiger Folie auf schwarzem Rahmen abgeklebt,
und wird i.d.R. mit 2 sehr guten Schlössern auch "angeschlossen".

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E-Bike-Tom

E-Bike-Tom

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Bosch performance line
Ich werde mich dieses Jahr ebenfalls mal an eine längere Tour per E-Bike machen. Motorräder und Auto bleiben stehen. Weit alleine reisen war schon immer mein Ding (mit Motorrad), vor allem in Ländern, wo Zeltaufbauen überflüssig ist (billige Zimmer, Einladungen). Auf das Gewicht am Bike kann ich auch verzichten, man ist schon älter. Zur Sicherung habe ich schon mal ein bewährtes Schloss + höllisch laute Alarmanlage am Bike und lass es nicht aus den Augen. Unterkünfte: Jugendherberge und günstige Zimmer mit Abstellmöglichkeit + Strom. Mal sehen, ob das so klappt, wie ich mir das vorstelle.
 
goofy1968

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Yakun Yamaha PW-X + Radius Yamaha PW
Ich habe bis Dato noch keine Schwierigkeiten gehabt.
Ordentliche Schlösser und Hotels wo es eigeschlossen werden kann.
Das mit Jugendherbergen und Campingplatz ist aber nicht meins,
etwas bequemer darf es schon sein.
Nach ~100km fang ich mit Google und Booking nach was passendem zu
suchen, dann hab ich noch ein Spielraum von 40km um was zu finden.

Und ob das was bringt?
Da R&M doch bekannter ist, als z.B. HNF
habe ich sämtliche Herstellernamen und Bezeichnungen mit schwarzer reflektier fähiger Folie auf schwarzem Rahmen abgeklebt,
Wer sich nur ein bisschen auskennt weiß auch ohne Beschriftung
was da vor ihm steht.
 
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Joe68

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Schlösser, GPS usw. sind ein muss, klar.
Ich denk eher an echte Raub-Situationen: Wenn einer Dich an der Ampel vom Rad kickt, im Radabteil abfängt, hilft das beste Schloß nichts. Auf dem Motorrad half da einfach Gas geben und Flucht nach vorne. Beim E-Bike geht das nicht…
 
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Genusspendler

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Bosch Performance Line CX G2
Wenn einer Dich an der Ampel vom Rad kickt
Ich kann zwar nicht beurteilen, wie oft jemand versucht hat, dich unerwartet an einer roten Ampel vom Motorrad zu kicken, aber dass würde ich gerne sehen, wie du da reflexartig „einfach“ Gas gibst und wegfährst.
Ansonsten lässt sich leider festhalten, geklaut wird mittlerweile alles, egal ob Cube oder R&M drauf steht. Was da das Abkleben vom Firmenlogo bringen soll, k. A. Jedenfalls gibt es zwei Optionen: du bist am/beim Fahrrad oder es steht irgendwo unbeaufsichtigt. Bei ersterem würde ich das Risiko eher gering einschätzen (je nachdem welche Regionen man bereist auch höher) Aber wenn man da schon Probleme sieht, würde ich es wahrscheinlich wie @hadizet handhaben und gar nicht erst losfahren. Bei letzterem würde ich es so gut wie möglich sichern, aber auch nicht wie Fort Knox, denn wenn der Dieb verzweifelt und dein Fahrrad beschädigt, ist das auf Radreise vielleicht auch nicht gerade vorteilhaft. Akkus wenn möglich würde ich bei Abwesenheit noch ausbauen.
 
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Cube Reaction
Ein R+M stinkt nach Geld…
Vielleicht zu deiner Beruhigung, ein Riese + Müller war mir völlig unbekannt und habe noch nie ein einziges Rad davon gesehen. Ich kenne die Marke nur durch dieses Forum und ich kenne viele Marken. Soll heißen, ein anderer sieht darin eventuell gar kein Objekt der Begierde, so wie man es etwa in einem Levo oder Cervelo sieht weil diese Marken einfach international bekannter sind, nur so ein Gedanke…
 
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Velo66

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Go Swiss Drive CAN-Bus 45kmH
Schlösser, GPS usw. sind ein muss, klar.
Ich denk eher an echte Raub-Situationen: Wenn einer Dich an der Ampel vom Rad kickt, im Radabteil abfängt, hilft das beste Schloß nichts. Auf dem Motorrad half da einfach Gas geben und Flucht nach vorne. Beim E-Bike geht das nicht…
Das Risiko von Wegelagereren auf einer Tour, zwecks raub vom Bike gerissen zu werde , halte ich für extremst unwahrscheinlich.
Es gibt da so viel lohnendere, und für den „Räuber“ sehr viel sichere Ziele.
Das einzige was ich mir grade noch vorstellen könne, wär in irgendwelchen obstkern Banlieuxs von jugendlichen vom Bike gerisen zu werden, weil die zB der Ansicht sind, dass du in ihr Teritorium ein gedrungen bis oder sonst wie die Hormone verrückt spielen.
Solange man sich aber in Europa am Tag auf Fernradwegen aufhält, ist das extrem unwahrscheinlich.
Ich bin mehrfach die Via Rhona durch Lyon gefahren, da wo die schwehren Jungs Wohnen, die hier in der Westschweiz regelmässig Gepanzerte Geldtransporter überfallen. Da stand in den Vororten in jeder Strasse mimdestens ein ausgebranntes Auto rum.
Nachts wäre ich da nicht durch gefahren, aber am Tag überhaupt kein Problem.
Campiert hätte ich da aber auch nicht…
Gesessen bin ich auf einem HP fs26S , dass mit allen Optionen heute einen niederen 5-stelligen Betrag kostet + 4 volle Satteltaschen.
Auf Reisen habe ich übrigens lediglich ein leichtes U-Bügelschloss dabei.
Nachts auf Reise kommt das Bike IMMER in einen abgeschlossenen Raum oder Haus Innere. Ixh übernaxhte in JuGi oder kleinen Hotels.
Ich habe kaum angst, dass mir das Bike geklaut wird, das eine bei einem Supermarktbesuch die Satteltasche verschwindet, hingegen eher.



Die eigentliche Gefahr sind Handynutzer, die mit überhöhter Geschwindigkeit durchs Quartier rasen...

Mach dir andere Sorgen…
😊
 
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Akkadier

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No risk no fun.

Es gibt keine absolute Sicherheit. Man sollte ein Mindestmaß an Sicherung dabei haben. Ansonsten den gesunden Menschenverstand einschalten und die Fahrt genießen! Und solange man auf Campingplätzen oder Hotels übernachtet, hat man auch ein besseres Gefühl für die Sicherheit von Hab und Gut.
Ich würde mich deswegen nicht verrückt machen lassen. Das Leben ist zu kurz um sich zuviele Sorgen zu machen...
 
RF48

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TSDZ2, Binova Flow
Am besten schützt vor Diebstahl ein altes Rad mit einem einfachen System, das auch noch billig aussieht.
Wir werden in diesem Sommer von Ostfriesland nach Spanien fahren.
Ich habe ein älteres Stahlross, gebraucht für 120 Euro gekauft, mit einem TSDZ2 versehen und zwei alten, neu bestückten Ansmann Akkus im Extenderbetrieb. Alle Verschleißteile sind erneuert.
Ich habe keine Angst, daß mir das jemand stiehlt.
Ich habe nur ein einfaches Rahmenschloss.
 
hadizet

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Wobei wir wieder mal ein Eigenbaupedelec, auch als "Manufakturrad" bezeichnet, angekommen wären
 
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Jaap

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Das Risiko von Wegelagereren auf einer Tour, zwecks raub vom Bike gerissen zu werde , halte ich für extremst unwahrscheinlich.
Es gibt da so viel lohnendere, und für den „Räuber“ sehr viel sichere Ziele.
Sehe ich nach 30 Jahren Radreisen genau so.
Und ich war in einigen Ländern unterwegs wo auch ein 400€ Rad mehreren Monatslöhnen entsprach.
 
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horst1

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Wie ist das eigentlich mit der Sicherheit auf Campingplätzen? Muss man da auch den oder die Akkus bewachen beim Laden, oder kann man da auch mal was anderes machen, und das ganze alleine lassen. Manch einer hat ja noch 1-2 Kameras dabei, und noch eine Drohne.
Es wird ja immer wieder gesagt Camper wären ehrliche Leute, aber Schwarze Schafe gibt es ja überall.
 
Kaja

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Kommt drauf an, wo du bist. In Schottland habe ich 2 Campingplätze kennengelernt, die bewacht wurden.
Bei einem , Mortenhall bei Edinburgh, wurden Fahrräder und Motorräder geklaut. Die Fahrräder direkt vom Träger vom Wohnmobil runter.
Andererseits kannst du in den Highlands die Haustür offen lassen und es passiert nichts.
 
E

Elektroflitzer

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Wenn man den Schlüssel nicht innen liegen läßt.
 
Begonia

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Daß mir etwas geklaut wird, diese Angst habe ich seit mehr als 50 Jahren, auf jeder Tour. Und? Im Zug nicht, auf dem Campingplatz nicht, beim Pausemachen nicht, in den wenigen JH welche ich anfuhr auch nicht. Trotzdem lasse ich mein Rad (z.Z. R&M) nie aus den Augen, vor allem beim Transport im Zug - da sind oft rücksichtslose Vandalen dabei. Am Vorderrad das Schloß (nicht immer ist ein Baum in der Nähe) - verhindert ein Wegschieben.

Am Zeltplatz führe ich Angelschnur durch ein Rad, welche ich im Zelt irgendwo befestige. Der ganze Aufwand war bisher jedoch "umsonst", noch nie einen Klauversuch erlebt. Gut, meine bisherigen Touren waren auf D-A-CH beschränkt, was aber nichts bedeuten muß.

Und ich glaube, daß die meisten Räder nur geklaut werden, um schnell von A nach B zu kommen. Wenn ein Experte dein Eigentum will, um schneller reich zu werden, dann hast du eh kaum eine Chance, dies zu verhindern.
 
Black.Mule60

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Und ich glaube, daß die meisten Räder nur geklaut werden, um schnell von A nach B zu kommen. Wenn ein Experte dein Eigentum will, um schneller reich zu werden, dann hast du eh kaum eine Chance, dies zu verhindern.
Das ist auch ungefähr mein Glaubenssatz zu dem Thema. Und jeder sichert sein Eigentum so, dass er ein sicheres Gefühl dabei hat.

Viele Grüße aus der Lausitz von Ralf
 
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