Akku laden mit Denkfehler?

Diskutiere Akku laden mit Denkfehler? im Akkus, Batteriemanagement (BMS) und Ladegeräte Forum im Bereich Diskussionen; Ein Rad mit eingebautem Akku habe ich. Es gibt im Rahmen eine Ladebuchse, 42 Volt und 3 Ampere hat das mitgelieferte Ladegerät. Jetzt habe ich...
BikeAndrea

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Ein Rad mit eingebautem Akku habe ich. Es gibt im Rahmen eine Ladebuchse, 42 Volt und 3 Ampere hat das mitgelieferte Ladegerät.
Jetzt habe ich einen Flaschenakku gebaut, 36 Volt Li-Ion.
Im Flaschenakku ist ein DC-Step-up auf 42 Volt und Strombegrenzung auf 2,6 Ampere.
Wenn ich diesen Akku in das Fahrrad stecke, dann geht die Ladeanzeige innerhalb von etwa einer Minute auf 100% und der Fahrradakku wird nicht aufgeladen.

Hat jemand eine Idee, ob hier noch eine Ladeelektronik fehlt?
 
P

paddy72

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Sorry, das ist sehr dünne Information. Was soll der Step-up, das ist Blödsinn und belastet den Akku zusätzlich.
Auch Angaben zum BMS wären hilfreich und die kompl. Verschaltung mit dem Step-Up.
 
BikeAndrea

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Ich will das Fahrrad unterwegs aufladen.
Hierfür habe ich einen 36V Li-Ion gelötet. Den kann ich ja nicht direkt in die 42V-Ladebuchse von Fahrrad stecken. Dann gäbe es keine Ladestrombegrenzung von 3 Ampere. Und das Original-Ladegerät hat 42 V.
Der Step-Up wandelt meine 36V in 42 und ich kann den Strom begrenzen. Dennoch klappt es nicht….?
 
S

super-michi

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Wenn dein 36v Akku voll geladen ist hat er 42v genauso wie dein Hauptakku. Beide parallel laufen lassen und fertig.
 
BikeAndrea

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Geht leider nicht immer: wenn der Fahrradakku leer ist und der volle Flaschenakku angesteckt würde, dann gäbe es zu hohe Lade-Ströme. Das wäre der Fall bei einer mehrtägigen Tour, wenn das Fahrrad leer ist und der Flaschenakku aufgeladen wurde.
 
camper510

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Geht leider nicht immer: wenn der Fahrradakku leer ist und der volle Flaschenakku angesteckt würde, dann gäbe es zu hohe Lade-Ströme..
Das nennt man dann Ausgleichströme, welche aber nicht fließen, wenn du es machst, wie @super-michi schrieb: "Beide parallel laufen lassen und fertig".
 
camper510

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An Li-Ionenakkus rumbraten.Tolle Idee.
Das ist doch weder Raketentechnik, noch Hexenwerk. Ich habe mir meinen 12s2p-Extender-Akku auch selbst aus Restbeständen zusammen gelötet.
 
K

kfs

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Hat jemand eine Idee, ob hier noch eine Ladeelektronik fehlt?
Warum darf man nicht wissen, wie der Akkus-Stecker/Buchse aussieht und um was für eine Marke es sich handelt?

Die Ladebuchse wird mehr als nur zwei Buchsen haben. Was passiert, wenn du dein Ladegerät nur mit der Plus- und Minus-Buchse anschliesst und die andern nicht verbindest? Wahrscheinlich das Gleiche, damit wäre deine Frage beantwortet.

Kannst du Spannung an der Ladebuchse messen bzw. Strom über die Ladebuchse beziehen? Wenn nicht, dann ist der LadeFET abgeschaltet.
 
Ü

Üps

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Das ist doch weder Raketentechnik, noch Hexenwerk.
Nur zerstört man halt die Schutzmechanismen und Dichtungen. Ggf. wird der Akku undicht, macht später Kurzschluss, der Überdruck-Zellunterbrecher funktioniert nicht mehr, oder das Überdruck-Ventil ist verschmort. Aber wahrscheinlich sind die Experten, die mir das gesagt haben, genauso blöd wie die Hersteller, die das Löten ausdrücklich verbeten, oder die Fachfirmen, die ausschließlich schweißen. Ok, bei einer 5€-China-Billig-Gartenlampe war mal etwas per Lötkolben angeklebt (und ist dann beim Anfassen auch gleich abgerissen), aber das gehört eher in die Kategorie: Der Zoll würde es aus dem Verkehr ziehen, wenn er es wüsste.
 
camper510

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Nur zerstört man halt die Schutzmechanismen
Welche Schutzmechanismen?
Nur zerstört man halt.. .. die Dichtungen.
..und welche Dichtungen? Bei einem Flaschenakkugehäuse sind das doch nur O-Ringe.
..der Überdruck-Zellunterbrecher funktioniert nicht mehr, oder das Überdruck-Ventil ist verschmort.
Sowas haben meine selbstgebauten und auch die vom alten User @Schwibsi gebauten Akkus überhaupt nicht.
..genauso blöd wie die Hersteller, die das Löten ausdrücklich verbieten..
Weil es halt etwas Können erfordert und so sind sie bei Reklamationen halt auf der sicheren Seite.
oder die Fachfirmen, die ausschließlich schweißen..
Ist halt einfacher und sicherer und vor allen Dingen, viel schneller.
 
camper510

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Also schön das Ventil beim Löten verschmoren, weil man keine Kenntnis hat.
Achso, du meinst das Überdruckventil, welches in der Zelle sitzt. Ich dachte, dass du meinst, es gäbe noch eines im wasserdicht verklebtem Akkugehäuse. Dieses Überdruckventil sitzt aber in der Zelle nicht direkt unter der Oberfläche, wo man lötet. Wenn man den Lötkolben also nicht zu lange drauf hält, kann auch nix passieren.
Außerdem gibt es auch Zellen zu kaufen, wo schon zwei Lötfahnen angepunktet sind und man somit nicht an den Zellen selbst löten muss.
 
Ü

Üps

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Dem Braten (Wortspiel) traue ich nicht. Für kleine Akkublöcke (4s) werde ich mir wohl einen Punktschweißer anschaffen.
 
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paddy72

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OMG - das klingt hier alles immer mehr nach "ich bastel mal drauf los, wird schon irgendwie schief gehen".
Sowas sollte man bei Li-ion-Akkupacks mit einigen 100 Wh tunlichst vermeiden. Das sind genau die Gründe, warum diese Dinger immer wieder mal hoch gehen!
Der Step-up-Wandler hat hier überhaupt nichts zu suchen - völliger Blödsinn.
Die 42V sind die Ladeschlußspannung eines 10S-Packs, also völlig normal, aber natürlich braucht es eine Strombegrenzung (dafür braucht es keinen Step-up Wandler).
Ich kann nur vor solchen Bastel-Akkus warnen, vor allem wenn sie mit (un)-gesundem Halbwissen zusammengebraten wurden! Das Löten von 18650-Zellen kann schädlich sein, muß es aber nicht unbedingt, wenn man es "richtig" macht. Allerdings weiß man nie genau, ob es am Ende gut war oder ob doch Beschädigungen der Sicherungsmechanismen stattgefunden haben. In jedem Fall ist es ungünstig zu löten.
 
Cyberbike

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Das sind genau die Gründe, warum diese Dinger immer wieder mal hoch gehen!
Als wenn nur Akkus von "Bastlern" hoch gehen...

Es ist also noch nie was passiert bei sogenannten professionellen Akkus?

Das freut mich zu hören.

Das Schweißen ist übrigens auch eine Gradwanderung zwischen durchgeschweißt und losem Verbinder. Also auch nix für "Bastler".

Mein gelöteter Akku hat jetzt gleich 9000 explosionsartige KM runter.
 
P

paddy72

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Als wenn nur Akkus von "Bastlern" hoch gehen...

Es ist also noch nie was passiert bei sogenannten professionellen Akkus?

Das freut mich zu hören.

Das Schweißen ist übrigens auch eine Gradwanderung zwischen durchgeschweißt und losem Verbinder. Also auch nix für "Bastler".

Mein gelöteter Akku hat jetzt gleich 9000 explosionsartige KM runter.
Nein, es gehen auch mal unverbastelte professionelle Akkus hoch, aber wie sie behandelt wurden (Stürze, falsch geladen, zu heiß gelagert etc. etc.) weiß leider auch niemand. Leider kenne ich auch keine Statistik, die dies bei explodierten Akkus auswertet - geht ja auch nicht, ohne verläßliche Daten. Und wer berichtet seiner Versicherung schon, das am Akku gebastelt wurde, wenn das Haus mal abgebrannt ist?

Ich will den Teufel hier nicht an die Wand malen, bastele ja selbst mit 18650er viel herum, aber ich meine auch halbwegs zu wissen, was ich da tue (kann mich natürlich täuschen). Bloß wenn ich die Postings hier lese, wird mir immer klarer, das hier ohne jede Fachkenntnis herumgebastelt wird, weil man vielleicht mal ein Video dazu gesehen hat, wie andere es so machen. Und meist passiert ja auch nichts...
 
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