sonstige(s) Akku 625Wh - Erfahrung nach 1.Saison

Diskutiere Akku 625Wh - Erfahrung nach 1.Saison im Bosch Forum im Bereich Fertig-Pedelecs; Hallo - seit März habe ich ein Scott eStrike mit 625Wh Akku ( Bosch Gen 4 ) - jetzt ist ja dann die erste Saison vorüber und dabei ist mir...
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mikjoel

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Hallo - seit März habe ich ein Scott eStrike mit 625Wh Akku ( Bosch Gen 4 ) - jetzt ist ja dann die erste Saison vorüber und dabei ist mir folgendes aufgefallen. Zu Beginn bin ich mit 1 Balken ( ca. 20 % ) bei der Akkuanzeige ca. 450 HM gekommen. Jetzt am Ende der Saison komme ich nur noch ca. 350HM pro Ladebalken. Insgesamt bin ich 2500 km mit dem E-bike gefahren. Nach jeder Tour habe ich den Akku wieder zu 100 % geladen - wieviele Zyklen das waren kann ich nur schätzen ( ich schätze so um die 50 bis 60 ).
Ich wollte wissen, ob sich jetzt der Verlust der Akkukapazität im normalen Rahmen bewegt, oder ob ich zuviel oder zuwenig Kapazitätsverlust habe ?
 
Ralf 68

Ralf 68

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Ich glaube nicht das es sich um Kapazitätsverlust handelt sondern darum das die Akkus bei kühleren Temperaturen weniger leisten.
Mit meinem 500er Akku schaffe ich im Sommer im Schnitt auf Eco ca 17km pro Balken, bei Temperaturen unter 10 Grad nur ca 12km pro Balken.
 
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jklaus

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Ich habe heuer mit meinem, jetzt 1 Jahr alten, Akku(625Wh) im Schnitt für ca. 200 hm 10% Akku gebraucht. Das waren hauptsächlich längere, mittel bis steile Anstiege im Sportmodus.
 
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mikjoel

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Ich habe heuer mit meinem, jetzt 1 Jahr alten, Akku(625Wh) im Schnitt für ca. 200 hm 10% Akku gebraucht. Das waren hauptsächlich längere, mittel bis steile Anstiege im Sportmodus.
das würde ja mit meinen Werten ungefähr zusammenpassen - Danke fürs Feedback
 
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paddy72

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Der Hinweis von Ralf68 war absolut richtig: Es liegt nicht nur an der Temperatur sondern noch an einigen anderen Faktoren. Dazu kommt, das es nahezu unmöglich ist immer mit gleich viel Kraft und in den gleichen Gängen zu fahren, die Untergrundbeschaffenheit ändert sich (trochen, feucht, nass), Wind und Wetterverhältnisse sind anders, der Akku hat unterschiedlich lange gelegen vor der Fahrt etc. etc. 20% Kapazitätsverlust nach den ersten 50 Ladezyklen wäre bereits sehr viel, zuviel m.E. Außerdem ist nicht jeder Balken an der Anzeige gleich, vom Energieinhalt. Auf dem ersten (5. Balken) kann ich viel länger fahren als auf dem 4. oder 3. Auf dem letzten Balken ist die Restenergie deutlich geringer nach meinen Erfahrungen. Der wirkliche Ladestand kann nie 100%ig genau gemessen werden. Das geschieht meist über die Spannung oder Rückrechnung eingeladener und verbrauchter Energie, ist aber immer fehlerbehaftet. Der größte Faktor dürfte die Temperatur sein, auch die Temperatur mit dem du den Akkus ins bike einsetzt. Hat er vorher lange in der kalten Garage gestanden oder bei 30 Grad auf der Heizung gelegen. Im letzten Fall wirst Du eine deutliche Kapazitätszunahme spüren und evtl. sogar eine Leistungssteigerung am bike. Wenn der Akku bei 5 oder gar 0 Grad oder noch darunter gefahren wird, hast Du locker 20-30% Leistungsverluste.
 
MR65

MR65

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Nur mal am Rande... Den Akku auf 100% Ladung länger liegen lassen mag er garnicht.
Besser kurz vor Gebrauch voll Laden, oder noch besser wenn nicht die volle Reichweite gebraucht wird nur bis 80% Laden.
Das mag aus Sicht der Akkupflege schon richtig sein. Aber ich möchte biken und mich nicht von irgendwelchen Empfehlungen oder anderen Vorgaben abhängig machen. Mein Akku wird nach jeder Fahrt wieder voll geladen und dann kann ich starten wann ich will und steh nicht vor einem halb leeren Akku den ich erst ne Stunde oder länger aufladen muss. Und sollte der Akku dann innerhalb von ein paar Jahren das ein oder andere Prozent früher verlieren, dann war mir das die Flexibilität wert.
Das hielt ich immer so und bei 11550 Km auf der Uhr mit Powerpackakkus konnte ich beim 500er keinen nennenswerten Verlust innerhalb von vier Jahren feststellen. Beim 400er fuhr ich immer die gleiche Strecke und nach vier Jahren war hier zwei Kilometer früher Schluss.
 
P

paddy72

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@MR65 : das ist durchaus eine vertretbare Einstellung. Zumal wir nicht genau wissen, welche Ladeendspannung das Akkupack im Boschakku nach einer Volladung hat. Da die Hersteller aber immer versuchen die max. Leistung rauszuholen (die ist ja marketingwirksam), fürchte ich, das sie bis an den Rand des technisch machbaren gehen und evtl. sogar leicht über 42V laden? Weiß hier jemand die genaue Ladeschlußspannung bei den Boschladegeärten und BMS?
Die Akkus altern auch, wenn man sie überhaupt nicht benutzt, von daher spricht nichts gegen gelegentliches Volladen. Wenn man jedesmal bis zum Schluß vollädt, könnte es sein, das die Akkus weniger Zyklen machen, als wenn man bei 80 oder 90% Ladung aufhört. Dazu gibt es recht eindeutige Studien, die belegen, das die durchschnittlich zu erwartenden Ladezyklen massiv anwachsen, wenn man nicht bis zur "Kotzgrenze" voll auflädt. Eine Ladung auf nur 80% kann die möglichen Ladezyklen auf das doppelte bis dreifache steigern.
Wichtig ist auch den Akku möglichst nicht 100% Ladezustand zu überwintern und dann auch noch im warmen Zimmer. Zur Lagerung optimalerweise auf 50-60% Ladung bringen und dann kühl (aber frostsicher) lagern. Wenn er mal ein paar Tage oder auch Wochen mit 100% Ladung liegt, ist das auch kein Beinbruch.
Man kann den Akku auch bei 80% halten und nur direkt vor der Fahrt auf 100% volladen, wenn man die paar extra km unbedingt braucht.
 
Helius-FR

Helius-FR

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Man kann den Akku auch bei 80% halten und nur direkt vor der Fahrt auf 100% volladen, wenn man die paar extra km unbedingt braucht.
So meinte ich das.
Dann kann man Spontan Fahren und größere Touren macht man ja selten soooo spontan, also wäre noch zeit zum voll laden.
 
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E-St.Goar

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Bosch Performance Line CX - Akku 500 Wh
@MR65
Die Akkus altern auch, wenn man sie überhaupt nicht benutzt, von daher spricht nichts gegen gelegentliches Volladen. Wenn man jedesmal bis zum Schluß vollädt, könnte es sein, das die Akkus weniger Zyklen machen, als wenn man bei 80 oder 90% Ladung aufhört. Dazu gibt es recht eindeutige Studien, die belegen, das die durchschnittlich zu erwartenden Ladezyklen massiv anwachsen, wenn man nicht bis zur "Kotzgrenze" voll auflädt. Eine Ladung auf nur 80% kann die möglichen Ladezyklen auf das doppelte bis dreifache steigern.
Wichtig ist auch den Akku möglichst nicht 100% Ladezustand zu überwintern und dann auch noch im warmen Zimmer. Zur Lagerung optimalerweise auf 50-60% Ladung bringen und dann kühl (aber frostsicher) lagern. Wenn er mal ein paar Tage oder auch Wochen mit 100% Ladung liegt, ist das auch kein Beinbruch.
Man kann den Akku auch bei 80% halten und nur direkt vor der Fahrt auf 100% volladen, wenn man die paar extra km unbedingt braucht.
So weit so gut.
Aber ich habe gelesen das beim Laden nur dann - Ausgleichsladungen - eingeleitet werden wenn die Akkus voll geladen wurden. Jetzt stellt sich die Frage, ob es den Akkus schadet wenn ich - zeitlich begrenzt - bzw. den Akku nach einer Tour nicht volllade.
Wir handhaben es so, das wir die Akkus erst vor einer Tour vollladen. Die Zeit die die Akkus brauchen um wieder voll geladen zu werden bringt man schnell in Erfahrung.

MfG kheinz
PS: Ausgleichsladungen halte ich für notwendig, den dadurch kann doch erst erreicht werden das in dem Akku die einzelnen Zellen die gleiche Leistung - Ampere - abgeben können.
Ob aber diese Ausgleichsladung bei jedem Laden notwendig sind, die Frage stellt sich mir jetz.t
 
P

paddy72

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Deine Überlegung ist goldrichtig, K-heinz!
Es scheint so, das die Bosch-BMS erst im Volladezustand anfangen zu balancen, d.h. die Zellspannungen anzugleichen. Normalerweise driften gute NMC-Zellen (solche hochstromfähigen Li-ion-Zellen sind im ebike-Akku verbaut) nur wenig auseinander. Das BMS hat aber leider nur sehr schwache Lastwiderstände zum Ausgleich der Ladungen, da können also max. wenige mA fließen. Dies geschieht so, dass die schon randvollgeladenen Zellen wieder über diese Widerstände etwas entladen werden, während das Ladegerät die anderen Zellen noch ganz vollpumpt. Da der kleinste Ladestrom 2A beträgt, die Balance-Entladung aber nur wenige mA, werden die schon vollgeladenen Zellen noch weiter gestresst und etwas überladen, während die noch nicht ganz vollen wohl nie ganz randvoll werden. Ansonsten müßte das BMS in der Lage sein, einzelne Zellgruppen (die schon ganz voll sind) von der Ladung auszunehmen), was hier aber nicht der Fall ist (oder weiß jemand sicher etwas anderes?). Normale BMS-Schaltungen funktionieren so, das einfach die vollen Zellen über Widerstände "gebrückt" werden. Das bringt hier aber sehr wenig, da nur wenige mA vom Ladestrom verbraten werden können. Bei 4,2V und 2 A Ladestrom müßte der Widerstand 8,4W vertragen, da sind aber nur winzige SMD-Widerlinge auf dem Board, die max. 0,25 W vertragen. Außerdem würde dies zur Aufheizung des Gehäuses führen, was auch nicht gewünscht ist (da gibt es ja keine aktive Kühlung).
Es gibt heutzutage sog. aktive BMS-Balancer, die die Ladung aus vollen Zellenbänken nehmen und damit die weniger vollen volladen. Sowas hat sich Bosch hier aber nicht geleistet - warum auch - soll ja nicht ewig halten!? :unsure: Da werden dann auch gerne Sicherheitsbedenken vorgeschoben usw.

Fazit: ich halte es so, dass ich ca. jedes 10. mal ganz vollade und den Akku noch ein paar Stunden am Ladegerät lasse, damit genügend Zeit zum Balancing bleibt. Das Ladegerät schaltet dann immer wieder ab (und ich hoffe, das Balancing am BMS läuft weiter) und schaltet sich dann wieder kurz zu, um noch ein wenig nachzuladen, bei den nicht ganz vollen Zellen. Das dies nur im absoluten Volladezustand funktioniert ist eine Schande für Bosch und fällt wohl auch unter geplante Obsoleszenz!
 
Binsengelb

Binsengelb

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Da der kleinste Ladestrom 2A beträgt, die Balance-Entladung aber nur wenige mA, werden die schon vollgeladenen Zellen noch weiter gestresst und etwas überladen
So verhält es sich nicht ganz korrekt. Das Ladegerät nimmt typischerweise schon vor erreichen der Ladeendspannung, kontinuierlich den Ladestrom zurück. Sobald der Strom einen voreingestellten Wert unterschreitet (oft 50 bis 100mA), schaltet das Ladegerät i.d. Regel ab.
Aber soweit ist's schon richtig:
Je größer die Debalancierung des Akkus ist, desto "stressiger" wirds für die schon vollen Zellen und fürs BMS.
Allerdings sollte ein guter Akkublock nicht dermaßen auseinander driften, dass das BMS viel zu arbeiten hat. Wenn mal eine Zelle bzw. Zellblock aus irgendwelchen Gründen schaden nimmt und abdriftet, schafft es das BMS meist nicht mehr das auszugleichen. Aber es schützt zumindest vor Überladung einzelner Zellblöcke.
 
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KalleAnka

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Das mag aus Sicht der Akkupflege schon richtig sein. Aber ich möchte biken und mich nicht von irgendwelchen Empfehlungen oder anderen Vorgaben abhängig machen. Mein Akku wird nach jeder Fahrt wieder voll geladen und dann kann ich starten wann ich will und steh nicht vor einem halb leeren Akku den ich erst ne Stunde oder länger aufladen muss. Und sollte der Akku dann innerhalb von ein paar Jahren das ein oder andere Prozent früher verlieren, dann war mir das die Flexibilität wert.
Ganz genauso mache ich das auch. Grad hat ein Kunde abgesagt, Dirtsuit an und rauf auf's Bike!

Beste Grüße und allzeit volle Ladung,
KalleAnka
 
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mikjoel

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da habe ich was angestossen :) Aktuell habe ich im Keller so 16 - 18 Grad - da lade ich den Akku - ich möchte testen, ob eine höhere Temperatur tatsächlich einen merkbaren Unterschied macht. Brauche ich dann die etwas höhere Temperatur schon beim laden, oder reicht es den geladenen Akku dann z.Bsp bei ca. 23 Grad vor der geplanten Tour einige Stunden zu lagern ?
 
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paddy72

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Für den Ladeprozess ist es sinnvoll, den Akku auf einer guten Temperatur (optimal: Zimmertemperatur +, ich sage mal 20-30 Grad) zu haben. Den Akku im kalten Zustand zu laden (unter 5 Grad) schadet ihm definitiv. Auch beim Verbrauch ist ein warmer Akku besser als ein kalter. Wärmer als 35 Grad würde ich ihn aber nicht aufheizen. Der Akku kühlt draußen, wenn es mal um die Null oder gar darunter ist, ja auch relativ schnell ab, vor allem auch durchs Alugehäuse (Alu auf Alu-Rahmen - sehr gute Wärme/Kälte-Überträger).

Zum Laden sind 16 Grad sicher o.k., ich denke 25 wären noch besser.

@Binsengelb : da hast Du Recht, das Ladegerät sollte nahe der Ladeschlußspannung deutlich im Strom heruntergehen und dann bringt das Balancing auch schon wieder "relativ" mehr. Dennoch reicht eine einzige "schlechte" Zelle um mit der Zeit das ganze Pack herunter zu ziehen. Mit einem aktive balancing könnte man das zumindest etwas in die Länge ziehen. Aber wenn eine Zelle z.B. eine erhöhte Selbstentladung zeigt, hilft auf Dauer nichts, dann muß sie getauscht werden und mit ihr meist die ganze parallelgeschaltete Reihe. Aber das machen heute nur noch die "Freaks", beim Bosch-Service - schon aus "Sicherheitsgedanken" nicht! :cool:
 
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Menace

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Bei 50 Ladezyklen hast du schon mal ca. 5% der Kapazität verloren.
Die Nennkapazität ist bei 23 °C. Bei 0 °C hat der Akku nur noch 80%

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E-St.Goar

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Bosch Performance Line CX - Akku 500 Wh
So verhält es sich nicht ganz korrekt. Das Ladegerät nimmt typischerweise schon vor erreichen der Ladeendspannung, kontinuierlich den Ladestrom zurück. Sobald der Strom einen voreingestellten Wert unterschreitet (oft 50 bis 100mA), schaltet das Ladegerät i.d. Regel ab.
Aber soweit ist's schon richtig:
Je größer die Debalancierung des Akkus ist, desto "stressiger" wirds für die schon vollen Zellen und fürs BMS.
Allerdings sollte ein guter Akkublock nicht dermaßen auseinander driften, dass das BMS viel zu arbeiten hat. Wenn mal eine Zelle bzw. Zellblock aus irgendwelchen Gründen schaden nimmt und abdriftet, schafft es das BMS meist nicht mehr das auszugleichen. Aber es schützt zumindest vor Überladung einzelner Zellblöcke.
Ich kann das nicht so richtig glauben. Wiederspricht es doch in einigen Punkten meinen Erfahrungen mit dem laden von Akkus.
Dazu verwende ich ein Ladegerät (nicht für die E - Fahrradakkus) mit ziemlich genau messendem Volt und Ampermeter.
Kann schon einer hier Meßwerte vorlegen?

MfG kheinz
 
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paddy72

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Ich meine irgendwo gelesen zu haben, das Bosch selber angibt: "600 Ladezyklen bei mind. 80% Kapazität".
Aber das wären wohl nur theoretische Traumwerte. Deine Zahlen dürften eher der Realität entsprechen, Menace.
Aber es macht auch viel aus wie man die Zellen behandelt: Sehr schnelles Laden (mit hohem Strom) ist schädlich, dauernd auf voller Leistung fahren ist ungünstig, und laden bei kalten Temperaturen, sowie lagern im vollgeladenen Zustand bei warmen Temperaturen sind schädlich.
Macht man alles "richtig" und hat gute Zellen erwischt, können sich die Werte durchaus verdoppeln und verdreifachen.

Bei 6-7 Jahren liegt aber schon die theoretische Alterungsgrenze (ohne Benutzung), aber auch hier spielen die Umgebungsbedingungen (SoC, Temperatur) eine große Rolle.
 
Ralf 68

Ralf 68

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Ich meine irgendwo gelesen zu haben, das Bosch selber angibt: "600 Ladezyklen bei mind. 80% Kapazität".
Aber das wären wohl nur theoretische Traumwerte.
„Zu beachten gilt hier, dass Bosch (wie die meisten Akku-Hersteller) die Lebenszeit des Akkus mit 80% als verbraucht angibt. Ein Akku, der 95% Restkapazität hat, hat also nicht erst 5% seiner Lebenszeit verbraucht, sondern tatsächlich schon 25%!“
Quelle
Somit hätte ein Akku der nur noch 80% seiner ursprünglichen Kapazität leistet seine beste Zeit hinter sich...
 
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paddy72

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Ja, das ist wohl so korrekt. Aber ich habe auch noch von keinem Boschakku gehört, der tatsächlich 600 Vollzyklen hinter sich hätte und am Ende noch 80% Kapazität. Man kann auch auch mit 80% noch etliche Touren machen, auch wenn er dann irgendwann noch weiter abfällt. Theoretisch wären auch 1000 und mehr Zyklen möglich. In der Praxis erreichen die meisten Akkus wohl eher nur 100 - 200 Vollzyklen und nur ganz selten mehr. Eigenartig...
 
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