add-e NEXT - Fragen und Antworten zur 3ten Generation

Diskutiere add-e NEXT - Fragen und Antworten zur 3ten Generation im E-Motoren Forum im Bereich Diskussionen; @austriaka: Nachtrag: wenn der Akku einmal gezogen wird, geht die programmierte Stufe verloren, was auch Sinn macht, resp. diese kann man nach...
JohanK

JohanK

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In diesem Sinne, nicht einfach zu erklären, funktioniert so bei mir perfekt
@austriaka:
Nachtrag: wenn der Akku einmal gezogen wird, geht die programmierte Stufe verloren, was auch Sinn macht, resp. diese kann man nach Belieben auch während der Fahrt neu bestimmen - wie gesagt, zum Programmieren auf gewünschte Stufe schalten und die ON/OFF Taste etwas länger betätigen, denke ist auch eine allgemein wichtige Info, resp. schnell denkt man der sch..... funktioniert nicht, dabei ist die FB zumindest in dieser Form für mich mega COOL;)
 
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austriaka

austriaka

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c.) nun mit der Pfeiltaste oder mit dem Drehkopf die Stufe 2 anwählen und die ON/Off Taste der FB 1 x etwas länger (2-3 Sekunden) betätigen, somit ist die Stufe 2 programmiert und startet den Motor ausschließlich direkt in Stufe 2 wenn die ON/Off Taste kurz 1 x betätigt wird wenn das Rad in
Bewegung ist und getreten wird - ein erneutes Betätigen der ON/Off Taste 1 x kurz dann stoppt der Motor - den Akku Drehkonpf wieder auf OFF drehen und so lassen.

d.) um nun von der programmierten Stufe 2 profitieren zu können, drücke 1 x kurz die ON/Off Taste und der Motor läuft oder startet mit der Stufe
2 - niemals zu lange drücken, denn sonst wird die aktuelle Stufe gespeichert die gerade angewählt ist.

In diesem Sinne, nicht einfach zu erklären, funktioniert so bei mir perfekt(y)
Super, danke!
Dazu bräuchte man wirklich eine kleine Bedienungseinleitung.
Ich mache es im Augenblick so, dass ich den Akku abziehe, wenn ich das Rad abstelle. Wenn ich ihn dann vor der Fahrt (in Off-Stellung) einstecke, kann ich auch direkt mit der FB losfahren. Nur das mit lang drücken - kurz drücken hatte ich noch nicht verstanden.
Übrigens: wenn man eine Taste drückt, leuchtet ein rotes Licht kurz auf. Drückt man sie länger, dann leuchtet sie grün. Ich nehme an, das ist die Anzeige fürs Speichern, oder?
 
austriaka

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@austriaka:
Nachtrag: wenn der Akku einmal gezogen wird, geht die programmierte Stufe verloren, was auch Sinn macht, resp. diese kann man nach Belieben auch während der Fahrt neu bestimmen - wie gesagt, zum Programmieren auf gewünschte Stufe schalten und die ON/OFF Taste etwas länger betätigen, denke ist auch eine allgemein wichtige Info, resp. schnell denkt man der sch..... funktioniert nicht, dabei ist die FB zumindest in dieser Form für mich mega COOL;)
Das finde ich wiederum doof. Ich fahre nicht jeden Tag mit dem Rad und ziehe den Akku immer ab - irgendwo stand hier, dass er sich ansonsten entleert.
Wäre schön, wenn die FB sich das merken könnte. In meinen Augen macht das keinen Sinn.
 
JohanK

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Ich mache es im Augenblick so, dass ich den Akku abziehe, wenn ich das Rad abstelle. Wenn ich ihn dann vor der Fahrt (in Off-Stellung) einstecke, kann ich auch direkt mit der FB losfahren. Nur das mit lang drücken - kurz drücken hatte ich noch nicht verstanden
Im Grunde muss man den mittleren ON/OFF Taster nicht haben, außer man möchte mit einem kurzen Tastendruck den Motor stoppen oder starten. Meistens fährt man mit einer Stufe, wie ich z.B. mit Stufe 2, so ist es praktisch mit einem kurzen Druck auf den mittleren ON/OFF Schalter den Motor ein oder auszuschalten. Alles andere von Stufe OFF bis 5 kann man mit den Pfeiltasten oder eben mit dem Drehknopf machen.
Nur das mit lang drücken - kurz drücken hatte ich noch nicht verstanden
Kurz drücken auf den mittleren ON/OFF Schalter bedeutet Motorstopp oder start - langes drücken gewählte Stufe speichern.
Das finde ich wiederum doof. Ich fahre nicht jeden Tag mit dem Rad und ziehe den Akku immer ab - irgendwo stand hier, dass er sich ansonsten entleert.
Wäre schön, wenn die FB sich das merken könnte. In meinen Augen macht das keinen Sinn.
Auch das stimmt nicht betreffend Sicherheit - angenommen man fährt mit der Sportversion mit Mapping 6 ohne Limit und man vergisst den anderen Tag was gespeichert wurde - oder du lässt z.B. deine Frau mit diesen oder ähnlich ungünstigen Parameter fahren - egal, allein aus Sicherheitsgründe finde ich persönlich dies mehr als in Ordnung - ist allerdings auch eine Ansichtssache.
Drückt man sie länger, dann leuchtet sie grün
Sollte das Speichern bestätigen, denke ich mal.
 
austriaka

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Auch das stimmt nicht betreffend Sicherheit - angenommen man fährt mit der Sportversion mit Mapping 6 ohne Limit und man vergisst den anderen Tag was gespeichert wurde - oder du lässt z.B. deine Frau mit diesen oder ähnlich ungünstigen Parameter fahren - egal, allein aus Sicherheitsgründe finde ich persönlich dies mehr als in Ordnung - ist allerdings auch eine Ansichtssache.
Meine Frau ist mein Mann ;-) und der fährt nicht mit meinem (Damen-)Rad. Außerdem habe ich den lite. Aber okay, ich kann es nachvollziehen.
 
JohanK

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Meine Frau ist mein Mann ;-) und der fährt nicht mit meinem (Damen-)Rad. Außerdem habe ich den lite. Aber okay, ich kann es nachvollziehen
Ups, alles klar;):).
Geht doch so einfach innerhalb von 5 Sekunden seine Lieblingsstufe zu bestimmen. Vielleicht haben die Entwickler noch was anderes vor, oder dementieren alles bis dato rausgefunden, wer weiß das schon - von mir aus wäre es so jedenfalls echt OK(y)
 
Nixauto

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add-e NEXT Sport, Yamaha Sync Drive
langes Drücken der Pfeiltasten bis die LED grün leuchtet bedeutet:

nach oben Taste: die höchste Stufe 5 wird geschaltet, ohne durch die einzelnen Stufen zu gehen
nach unten Taste: der Motor wird auf OFF (nicht auf Stufe 1) geschaltet.

das mag auch ein wenig zur Verwirrung beitragen
 
austriaka

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langes Drücken der Pfeiltasten bis die LED grün leuchtet bedeutet:

nach oben Taste: die höchste Stufe 5 wird geschaltet, ohne durch die einzelnen Stufen zu gehen
nach unten Taste: der Motor wird auf OFF (nicht auf Stufe 1) geschaltet.

das mag auch ein wenig zur Verwirrung beitragen
Das wusste ich :)
Nur das mit dem Speichern war mir neu.
 
jottka

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add-e NEXT
Meine Frau und ich fahren seit Sommer 2016 mit wachsender Begeisterung add-e. Ich habe nun an beide Räder den NEXT angebaut, was die Begeisterung noch einmal verstärkt hat. Der Anbau hat sich leider etwas hingezogen, da mir einmal die Stecker für den neuen Motor noch fehlten und zum Anderen ein Speed-Sensor aus einem leeren Gehäuse bestand. Dank GP Motion ist nun aber alles ok.
Am Beeindruckensten ist die Verringerung des Geräusches beim NEXT. Bisher konnte ich immer hören, ob meine Frau den Antrieb an hat, ganz gleich, ob sie neben, 100m vor oder 100m hinter mir fuhr. Umgekehrt natürlich genauso. Nun höre ich in den Stufen 1 und 2 noch nicht einmal mehr meinen eigenen Motor. Auch das Umschalten auf eine höhere Stufe geht viel sanfter, man merkt, wie der Motor allmählich beschleunigt, wie wenn man Gas gibt. Das ging beim alten wesentlich abrupter. Das Einkuppeln ist auch sanfter geworden.
Ich bin bei der Gelegenheit auch auf einen anderen Reifen umgestiegen. Bisher hatte ich einen Marathon XR, schon reichlich abgefahren, also praktisch mit glattem Mittelsteg. Nun habe ich mir den Continental Top Contact II in der Größe 42-622 geleistet. Der ist ja nicht gerade billig, aber das Greäusch hat sich noch einmal deutlich reduziert.

Der Akku geht sehr schwer aus der Halterung. Wird das mit der Zeit besser oder kann ich die Arme des Trinkflaschenhalters etwas auseinanderbiegen?
Ich habe die Akkus mit Schrumpfschlauch überzogen, wie hier auch schon zu lesen war, und die Kunststoffteile des Flaschenhalters mit Teflonspray behandelt. Nun flutscht der Akku nur so rein und man merkt, wie straff die Kontakte sitzen. Die Kontakte habe ich zusätzlich noch mit Polfett behandelt und hoffe nun, das die Akkus sich jetzt auf Holperstrecken nicht zu leicht lösen aber dann bekommen sie noch ein Klettband.

Übrigens, die FB habe ich nicht, aber noch den 'Lenkerschalter mit Steuerleitung auf Masse', der funktioniert einwandfrei.

LG!
 
austriaka

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Ich habe die Akkus mit Schrumpfschlauch überzogen, wie hier auch schon zu lesen war, und die Kunststoffteile des Flaschenhalters mit Teflonspray behandelt. Nun flutscht der Akku nur so rein und man merkt, wie straff die Kontakte sitzen. Die Kontakte habe ich zusätzlich noch mit Polfett behandelt und hoffe nun, das die Akkus sich jetzt auf Holperstrecken nicht zu leicht lösen aber dann bekommen sie noch ein Klettband.
Mit Schrumpfschlauch drüber bekäme ich den Akku gar nicht mehr rein. Es geht wirklich schwer, ich habe dabei Sorge um die Schrauben der Halterung ... Am Akkus sind auch schon Spuren zu sehen.
Ich habe jetzt von Hand ein wenig aufgebogen, mal abwarten, ob das was gebracht hat. Der Akku lädt gerade ...
 
jottka

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add-e NEXT
Nachtrag zu den Sensorgummis:
Beide Räder haben Getriebeachsen, einmal Rohloff Speedhub und einmal Nexus 8-Gang. Ich musste die mit gelieferten größten Gummis bis zur Zerreisgrenze dehnen, damit ich sie überhaupt nutzen konnte. Ich habe mir nun größere (120 x 2mm) besorgt und zusätzlich Spiegelband genutzt. Das Spiegelband funktioniert aber wegen der geraden Rückseite der Sensoren und der runden Naben eben auch nicht so richtig, da es nur in der Mitte auf einem schmalen Streifen klebt. Ich habe es doppelt genommen, um das etwas auszugleichen. Kabelbinder sind, glaube ich, auch nicht optimal, da die Naben zumindest bei unseren Rädern, in der Breite nicht den gleichen Durchmesser haben und damit auch seitlich abrutschen können. Da würde wahrscheinlich nur selbstverschweißendes Isolierband oder Klebeband helfen. Das aber innerhalb der Speichen anzubringen, bedeutet allerdings einiges an Fingerfertigkeit, zumal das ja bei einem Batteriewechsel jedes mal neu gemacht werden muss. Außerdem haben viele Klebebänder die unangenehme Eigenschaft, dass beim Lösen der Klebstoff auf den Teilen bleibt.
Bei den PAS-Sensoren gelingt das Kleben auch nicht immer. Bei einem unserer Räder ist die Rückseite der Kurbelarme hohl, so dass das Spiegelband auch nur beidseits an einem 2-3mm breiten Streifen klebt. Da habe ich mir mit jeweils einem Stück 38mm Schrumpfschlauch geholfen.

Mit Schrumpfschlauch drüber bekäme ich den Akku gar nicht mehr rein.
Der hier genannte Schrumpfschlauch ist 0,1mm stark und hat sich bei mir absolut nicht ausgewirkt.

Diese Sache ist auch wichtig:
Dazu noch die Kontaktplatten-Position prüfen. Wenn die etwas "versetzt" ist, kann der Akku auch zu stark im Kontaktträger klemmen. Ggf. die 4 Schrauben leicht lösen Akku stecken damit die Kontakt-Platte Ihre Position hat und erst dann die Schrauben wieder angemessen anziehen. (Dazu sollte leider der Halter nochmal demontiert werden:()
LG!
 
C

Copper

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Hallo,
bin hier eigentlich eher der stille Leser, da ich es jetzt aber geschafft habe mein Crossrad (Gravelbike) mit dem add-e zu verheiraten möchte ich meine Erfahrungen teilen.
Habe bisher schon mein Mountainbike und mein Rennrad erfolgreich mit dem Antrieb ausgerüstet, jeweils mit den gelieferten Halteärmchen.


IMG_20190516_091707.jpg

Das Problem ist das Pressfit BB86-Lager am Crossrad und bei meinem Rad ist wegen der unter dem Tretlager laufenden Züge keine Klemmmontage möglich, den Rahmen wollte ich nicht verbohren.


IMG_20190516_091553.jpg

Abhilfe schafft ein neues Lager, dass geschraubt wird.

IMG_20190516_091823.jpg

Dazu braucht es noch 2 spezielle Schlüssel.

IMG_20190516_091629.jpg

Neue Halteärmchen musste ich selbst schnitzen, da der Lochdurchmesser 41mm beträgt. Verzinktes Stahlbelech vom Baumarkt mit 0,75mm Stärke.
Dies ist ein "Vorserienmuster", die nächsten wurden besser.

Anhang anzeigen 248975

IMG_20190516_123033.jpg

Passend gebogen, gebohrt und lackiert.



IMG_20190516_125543.jpg

Am Rahmen befestigt. Musste dann noch den Haltekeil versetzen, da die Antriebsrolle nicht mittig lief.


IMG_20190516_155620.jpg

So sieht das Endergebnis aus.

Den Sensor habe ich mit Klebeband zusätzlich gesichert, da ich mit dem Fuß diesen schon verschoben habe.
Werde mir für die Optik noch klaren Schrumpfschlauch besorgen.

Das Pairing ging problemlos, nur das ich schon nach 5 mal verdrehen schon in den Modus kam.

Die erste kurze Probefahrt verlief wie erwartet völlig unaufgeregt, fast alles hat auf Anhieb bestes funktioniert, nur den Umwerfer musste ich wegen dem neuen Tretlager neu justieren. Vermutlich ist die Kettenlinie nach aussen gewandert.

Als Werkzeug habe eine Ständerbohrmaschine, verschiedene Schleifer, eine Blechschere und den üblichen Kleinkram benutzt, ist also keine Hexenwerk.
Vielleicht kann ja der Hersteller so etwas in Zukunft anbieten.

Möchte mich hier ganz herzlich bei allen im Forum bedanken, Ihr habt mir mit euren Erfahrungen sehr geholfen dieses Projekt so erfolgreich zu verwirklichen und wünschen schöne Ausfahrten mit dem add-e.
Lg Rainer
 
Drehfeld

Drehfeld

gewerblich
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Vom 2kg Hilfsmotor bis zum 10kW eBike
Hi, da es hier doch wieder einige "Geschichten" zur FB (Fernbedienung/Remote) gibt möchte ich die aktuelle Funktion nochmal kurz richtig stellen.
Ebenfalls zu finden im Benutzerhandbuch auf Seite 57.
Auch wenn der ein oder andere Kunde sein Haus darauf verwettet; es hat noch nie die Funktion gegeben, dass sich beim betätigen der FB auch die Leistungsverstellung am Akku verdreht. Die Leistungsverstellung am Akku hat keinen Motor eingebaut und kann sich daher auch nicht selbständig mitdrehen wenn von Stufe 2 auf 3 geschaltet wird. Daher nochmal ganz wichtig die FB funktioniert nur wenn der Akku in Stufe 0 geschaltet ist (gegen den Uhrzeigersinn bis auf Anschlag).
Wie hier bereits erklärt und von JohanK auch bereits näher erläutert ist der ON/Off der FB eine Zusatzfunktion um unkompliziert zwischen Stufe 0 (OFF) und der letzten eingestellten Stufe (z.B. Stufe 3) wechseln zu können.
Dabei ist es egal ob man den ON/OFF Button lang oder kurz betätigt. Die Funktion eines langen Tastendrucks wird erst interessant wenn die App veröffentlicht wird (habt hier noch ein bischen Geduld).
Wird der Akku abgezogen werden alle "gespeicherten" Werte ebenfalls "vergessen".
Ein schnelles Beispiel zum Umgang mit der FB:
Max geht zu seinem Fahrrad, setzt den Akku in Stufe 0 ein. Da er gleich zu Beginn aus der Tiefgaragen-Ausfahrt einen steilen Anstieg hat bleibt er lange auf der Plus Taste. Dabei leuchtet zunächst kurz die rote LED auf und es ertönt ein kurzes Beep. (der Antrieb ist zu diesem Zeitpunkt in Stufe 1)
Unmittelbar danach leuchtet die grüne LED auf und es ertönt ein zweites Beep. (der Antrieb ist jetzt in Stufe 5)
Max lässt die Plus Taste wieder los, beschleunigt und "donnert" die Rampe rauf. Auf der Ebene angekommen muss er bereits wieder bremsen um auf die Straße einbiegen zu können. (der Motor entkoppelt, da Max die Tretbewegung ausgesetzt hat)
Max biegt auf die Straße ein und beginnt wieder zu treten (der Motor ist immernoch in Stufe 5). Der Motor koppelt ein und Max beschleunigt wieder. Ein paar Meter weiter wechselt er auf den beginnenden Rad/Fußweg. Er betätigt kurz Minus auf der FB (rote LED der FB leuchtet auf und es gibt ein kurzes Beep, Antrieb ist jetzt in Stufe 4) nach ein paar Metern muss er sein Tempo trotz einer leichten Steigung weiter drosseln und betätigt kurz ON/OFF auf der FB. (die rote LED leuchtet kurz auf und es ertönt ein Beep, der Antrieb ist jetzt in Stufe 0). Ein paar hundert Meter fährt er ohne Motorunterstützung einem zweiten Radfahrer hinterher bis die Strecke übersichtlich genug ist und er abermals ON/OFF betätigt. (rote LED leuchtet kurz es gibt ein kurzes "Beep" und der Antrieb wechselt wieder in die Stufe 4)
Max überholt den anderen Radfahrer und überwindet den restlichen Teil der Steigung in zügigem Tempo. Oben angekommen schaltet er abermals den Antrieb über die FB aus (kurzer Druck auf ON/OFF) und biegt vom Radweg ab. Hier geht es nun eben dahin und Max betätigt nach ein paar Metern kurz die Plus Taste auf der FB. (rote LED leuchtet auf es gibt ein "Beep" und der Antrieb schaltet in Stufe 1)
Entspannt fährt Max die nächsten Kilometer eben dahin... und wenn er nicht gestorben ist dann radelt er noch heute :giggle:
 
austriaka

austriaka

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Mein Tipp: bei Bedarf nur an der richtigen Stelle biegen -> Schau mal ob der Halter (die beiden nach unten führenden Stäbe) im unteren Bereich den Flaschenboden klemmen. Man sieht es auch an "Schleifspuren" an der Flasche im unteren Teil. Wenn ja, den Halter nur hier (2Zangen) etwas vorsichtig aufbiegen.
Dazu noch die Kontaktplatten-Position prüfen. Wenn die etwas "versetzt" ist, kann der Akku auch zu stark im Kontaktträger klemmen. Ggf. die 4 Schrauben leicht lösen Akku stecken damit die Kontakt-Platte Ihre Position hat und erst dann die Schrauben wieder angemessen anziehen. (Dazu sollte leider der Halter nochmal demontiert werden:()
Das habe ich vorhin gemacht, und jetzt ist alles okay. Die Position der Platte beeinfluss ja direkt die Spannung der Halterung ... Danke für den Tipp!
Allerdings sollte man beim Justieren der Platte unbedingt den schwarzen Schrammschutz einlegen. Sonst muss man wie ich - das ganze dann doch im angebauten Zustand wiederholen ... (was nur mit SEHR kleinen Fingern klappt)
 
R

RadonE

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... ansonsten versuche das Pairing vielleicht nochmals nach dem Video:
So habe das pairing strikt nach Anleitung versucht. Da ich zwei Add-e habe auch gemischt. An einem klappts am anderen nicht.

Der pedalsensor wird erkannt ,danachbich das pairing beendet, für den S-Sensor bleibt keine Zeit...
 
J

Jstr

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@Drehfeld Ich habe mich über deine Darstellung sehr gefreut. Damit war es mir möglich die Hintergründe zu verstehen.
Vielen Dank
Jürgen
Im übrigen macht es irrsinnigen Spass mit dem add-e next unterwegs zu sein.

@BayerMayr: Die Einstellung über die "Centerline" hat sich für Uns in der Praxis als zu aufwändig erwiesen. Gerade wenn man nur schnell einen Antrieb von einem Rad auf ein Anderes umsteckt ist die "Halte-Methode" viel schneller und nicht schlechter. (Seite 26) Da es hier aber generell zu Verständnisschwierigkeiten kommt möchte ich nochmal etwas genauer auf dieses Thema eingehen.
Damit der Motor am Reifen "hält" müssen die Kräft die nach oben wirken mindestens gleich groß oder größer den Kräften sein, die nach unten wirken. Im wesentlichen geht es hierbei um drei Punkte.
1-Federkraft des vorgespannten Elastomer (dem sogenannten Freilauf). UNWESENTLICH
2-Drehmoment an der Welle welches aus dem Motordrehmoment resultiert. MAßGEBLICH
3-Druck der durch die Verformung des Reifens hervorgerufen wird. ENTSCHEIDEND
Zu Punkt 1 ist nicht viel zu sagen. Der Abstand der Reibrolle zum Reifen - im ausgekoppelten Zustand - ist durch den sogenannten Freilauf definiert. Hierbei wird eine Feder vorgespannt die im wesentlichen die Gewichtskraft kompensiert. Da im eingekoppelten Zustand die Feder aber entspannt ist hat Punkt 1 eigentlich keine echte Relevanz wenn es darum geht, dass der Motor ungewollte wieder abfällt sondern nur für die Zeitspanne bis die Reibrolle aus der Ruhelage zum Reifen schwingt.
Punkt 2 hingegen macht den größten Teil bei den Kräften aus. Im angehängten PDF habe ich versucht mit ein paar Bildern alles etwas anschaulicher zu erklären. Der Motor liegt bereits am Reifen an und beschleunigt das Hinterrad. Der Rotor dreht sich dabei (entsprechend der Bilder im PDF) im Uhrzeigersinn. Dabei "hemmt" das Hinterrad diese Drehung. Halten wir gedanklich die Zeit nahezu an dann würde das Hinterrad sogar stillstehen. Das Motordrehmoment wirkt aber weiterhin zwischen Rotor und Stator. Der Stator ist jedoch fest mit dem Schwingarm verbunden. Dadurch will sich der Schwingarm eigentlich entgegen des Uhrzeigersinns drehen. Da aber auch der Schwingarm fixiert ist verschiebt sich der Drehpunkt hin zum Aufhängungspunkt. Das Drehmoment ist dabi nichts anderes als die Kraft multipliziert mit dem Hebelarm. Das heißt je mehr Motorleistung/Drehmoment über den Akku eingestellt wurde (Leistungsverstellung) desto stärker wird der Schwingarm nach oben gedrückt. Deshalb kommt es meist auch nur in den untersten Unterstützungsstufen zu dem Problem, dass der Motor ungewollt abfällt. Dreht sich das Hinterrad aber frei z.B. am Montageständer oder die gefahrene Geschwindigkeit ist sehr hoch wird es auch bei höchster Unterstützungsstufe zu Problemen kommen, weil der Motor keine Möglichkeit hat sich "abzustoßen". Dennoch ist auch dieser Punkt nur informativ da auf diese Kraft eigentlich keinen Einfluss haben und auch keine Möglichkeit hier etwas einzustellen.
Damit sind wir bei Punkt 3, der Kraft die Durch den Reifenluftdruck resultiert. Der Schwingarm ist so angeordnet, dass im eingekoppelten Zustand eine gedachte Linie von der Welle bis zur Radmitte möglich sein sollte. Ich habe mir erlaubt in Paint eine kleine Grafik zu machen um die nachfolgende Erklärung besser zu illustrieren.
Anhang anzeigen 246589
Der graue große Kreis ist das Hinterrad. Der gelbe kleinere Kreis der Motor und der schwarze "Stab" ist unser Schwingarm. In der gezeigten Anordnung ist der höchste Punkt die drehbare Welle unseres Schwingarms und kann nicht nach oben verschoben werden. Das Hinterrad ist ebenfalls fest mit dem Ramen verbunden und kann nicht nach unten verschoben werden. Nun drückt die Reibrolle den blockierten Reifen ein und dieser Druck bewirkt natürlich auch eine Gegenkraft auf den Motor/Schwingarm. Wäre die Ausrichtung exakt zur Radmitte und der Motor Drehpunkt des Schwingarms genau oberhalb des Rades könnte es theoretisch einen Punkt geben wo es zu keiner Auslenkung des Schwingarms käme. In der Praxis ist das natürlich nicht möglich da man nie 100% gerade ausgerichtet ist. Das heißt der Schwingarm würde immer entweder nach rechts (grün) oder links (rot) ausgelenkt. Nun drehen wir das Bild um 90° um und haben die gewohnte Anordnung am Rad.
Anhang anzeigen 246709
Neu dazu gekommen ist der blau Klotz der die obere Anschlagschraube simulieren soll. Wird Dieser zu niedrig gewählt, dann wird die Kraft nie "grün" werden. Das heißt der Motor wird eigentlich sogar nach unten weggedrückt. Wird diese jedoch zu hoch gewählt wird der Motor selbst im Auszustand nicht mehr über den "Totpunkt" der "Centerline" kommen und somit nicht mehr auskoppeln. Die einfachste Methode, ohne hier extra ein Lineal anbringen zu müssen ist die in der Anleitung beschriebene Methode, wo bei stehendem Hinterrad überprüft wird, ob der Motor in der obersten Position am Reifen hält, bei leichter Bewegung des Hinterrads aber sofort wieder abfällt. Eine saubere Einstellung ist hier in wenigen Sekunden ohne zusätzliche Hilfsmittel möglich und wenn man dann nachmisst, wird man feststellen, dass man immer ganz leicht über der gedachten "Centerline" (eine Linie von der Mitte des Hinterrads über die Motorwelle bis zur Mitte der Welle im Schwingarm) rauskommt.
Das heißt für uns als Anwender ist die obere Einstellschraube ganz entscheidend um auch bei niedriger Motorleistung nicht ungewollt ein "Auskoppeln" bei schlechter Fahrbahn zu provozieren. Oftmals geht es hier nur um eine halbe Schraubenumdrehung, die aber mit der "Halte-Methode" sehr leicht gefunden werden kann. Die Kombination aus Anpressdruck und oberem Anschlag sind die Stellschrauben, ganz unabhängig davon ob man nun mit der Linealmethode, Haltemethode oder Experimentiermethode arbeitet. Einen Keil muss man nur dann verwenden wenn der Einstellbereich mit der oberen Einstellschraube nicht mehr ausreichend ist (im Regelfall durch die fälschliche Verwendung der langen, anstelle der kurzen Stahlarme).
Ich hoffe durch diese etwas ausführlichere Antwort zumindest einen Großteil der Spekulationen zur "Centerline" besser verständlich gemacht wurden und unsere Beweggründe hin zur Haltemethode ausreichend erklärt sind. :)
 
A

abch

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Hallo,

ich möchte die Frage hier noch mal stellen, weil es hier wahrscheinlich besser passt.

Wäre für den add-e mit einer passenden Adapterplatte auch ein Vorderradeinbau an der Gabelkrone denkbar?

Vielen Dank!
 
C

Copper

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09.04.2019
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Glaube nicht, durch die senkrechte Lage des Motors wäre dieser in ständigem Kontakt zum Reifen.
 
H

HBausHD

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Hallo,

ich möchte die Frage hier noch mal stellen, weil es hier wahrscheinlich besser passt.

Wäre für den add-e mit einer passenden Adapterplatte auch ein Vorderradeinbau an der Gabelkrone denkbar?

Vielen Dank!
durch das vorgegebene Konzept muss der Drehimpuls, der die Reibrolle an den Reifen katapultiert immer entgegen der Schwerkraft erfolgen, die die Rolle vom Reifen wieder wegbringt und unten hält ...
und die berühmtberüchtigte 'Centerline' muss möglich sein. Folglich könnte eine Anbringung nur ziemlich weit unten am Rad erfolgen. Ich denke nicht dass das Sinn macht. :unsure: Ein Allradantrieb am Fahrrad wäre natürlich cool :cool: aber die Frage hat sicherlich andere Hintergründe.
 
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