add-e NEXT - Fragen und Antworten zur 3ten Generation

Diskutiere add-e NEXT - Fragen und Antworten zur 3ten Generation im E-Motoren Forum im Bereich Diskussionen; Dein Beitrag ist Nr 3740 hier in diesem Thread, es gibt also jede Menge Informationen. Und ich denke es ist für @Drehfeld sehr wohl interessant...
christiank

christiank

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Gibt es wirklich sonst nichts mehr zu melden über das Produkt, wie läuft es, was ist gut, was könnte verbessert werden
Dein Beitrag ist Nr 3740 hier in diesem Thread, es gibt also jede Menge Informationen.

Und ich denke es ist für @Drehfeld sehr wohl interessant das DHL_Express ein Schummelprodukt ist und tatsächlich für den EndKunden - zumindest in Österreich - ein Reinfall ist.

DHL ohne Express wäre wesentlich besser, hier gibt es in jeden Dorf eine Abholstation.
Und Krems hier ist kein Dorf!
Nicht mal in St.Pölten (Immerhin Landeshauptstadt von Niederösterreich) gibts eine DHL-Express Abholstation

Aber lassen wir das.
 
Erzbrummel

Erzbrummel

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Meine Erfahrungen mit DHL Express innerhalb Österreichs sind grottenschlecht.
In D ist es nicht anders, ich könnte ein Buch drüber schreiben, was ich schon mit dem "Dauert Halt Länger - Express" erlebt habe, Service - Wüste live!
 
Zuletzt bearbeitet:
H

HBausHD

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Gibt es wirklich sonst nichts mehr zu melden über das Produkt, wie läuft es, was ist gut, was könnte verbessert werden .....................
Doch gibt es ...
Man könnte z.B. einen Teil der Versandkosten wieder einsparen :) indem man die Lebensdauer der Sensorbatterien verlängert:

Ich habe mal versucht einen Schalter an die Sensoren anzubringen, der diese spannungsfrei schaltet und damit den standby-Energieverbrauch senkt ...

Es ist möglich zwei 0,15mm² Litzen in das Gehäuse unterzubringen an die man dann einen Schalter/Stecker anschließen kann. Der Deckel lässt sich dann noch gut schließen.

20200118_103214.jpg


Der Pluspol wird durch einen Klebstreifen vom Bügel elektrisch entkoppelt. Unter dem Klebestreifen ist z.B. ein 0,15 mm Blech mit angelötetem Kabel. Ein weiteres Kabel wird am Pluskontaktbügel angelötet. Die Kabel werden dann über Stecker/Schalter bei Bedarf (also zum Fahren) kurzgeschlossen.

20200118_103127.jpg

Zwischen die beiden angekippten Federn passt der Blechstreifen gut rein und es entsteht keine höhere Spannung am Kontaktbügel ( bloß die 0,0x mm des Klebstreifens erhöhen die Spannung ganz leicht).
Den Durchbruch am Gehäuse muss man wasserdicht versiegeln.

Das war erstmal ein Test. Wenn die verwendeten Sensoren nicht mehr funken, werde ich sie umbauen ...
Aber z.Zt. halten sie gut durch, der letzte hat erst bei 1,9 V aufgehört zu funken. (y)
 
S

speedyCB

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Hallo zusammen, da ich den next schon eine Weile nutze, hätte ich doch eine Frage in Forum.
Ist es möglich den Akku wärend der Fahrt über den Nabendynamo zu laden?
Gibts es schon jemander, der es hinbekommen hat, würde ja die Laufzeit super verlängern. :)
Danke schon mal für die Antworten
 
tw463

tw463

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Vergiss es! Ein Dynamo bremst und je grösser die Leistung desto mehr bremst er. Da jedes System mit Verlust arbeitet, geht dann auch noch Energie in Form von Wärme verloren und du brauchst mehr Akku als vor der Dynamogeschichte. Alles Andere wäre ein Perpetuum Mobile.

Kauf dir doch einfach ein Physikbuch!
 
Meiner_Einer

Meiner_Einer

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Add-E Next
... Da jedes System mit Verlust arbeitet, geht dann auch noch Energie in Form von Wärme verloren und du brauchst mehr Akku als vor der Dynamogeschichte. ...
Wenn er, wie ich auch, den Motor nur teilweise nutzt, kann er im Rest der Zeit sehr wohl laden, Das Verhältnis von geladener Energie zu aufgewendeter Mehrenergie ist selbstverständlich nicht 1:1, aber bei z. B. 3/4 biologischer und 1/4 elektrisch unterstützter Zeit, würde sich die Nutzungsdauer sehr wahrscheinlich merklich verlängern. Energie rein strampeln, wenn man Kraft hat und dann (zum Teil) als Unterstützung wieder abrufen ist ein netter Ansatz und auch irgendwie sicher möglich.
Man müsste aber einen (Naben-) Dynamo haben, der beim cruisen direkt die richtige Ladespannung liefert. Transformieren und wieder gleichrichten wäre definitiv der Tod des akzeptablen Wirkungsgrades. Darin dürfte das Hauptproblem an dem Vorhaben liegen.
 
Miele52

Miele52

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Die Idee mit dem Nabendynamo klingt so verlockend, weil jeder die Erfahrung gemacht hat, dass er so wenig bremst. Das liegt zum einen am besseren mechanischen Wirkungsgrad gegenüber einem alten Seitenläufer-Dynamo zum anderen aber an seiner Leistung von nur ca. 3 Watt.

Selbst bei sehr sehr kleinen Verlusten (unrealistisch kleinen!!) müsste man also ca. 20min selbst strampelnd fahren um eine Minute Unterstützung bei kleinster Stufe (50W) herauszuholen oder 5 Sekunden bei höchster Stufe (600W). Da wäre es energetisch wirtschaftlicher, gleich den Motor und den Akku zu Hause zu lassen und sich das (wenn auch unschlagbar geringe) Gewicht zu sparen.

Wahrscheinlich finden sich auch Nabendynamos mit größerer Leistung, die bremsen dann aber auch stärker.
 
S

Sven382003

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Möglicherweise ist ein Solarlader wie z.B. auf dem Bild effektiver:
A2421011_TD07.jpg


.... zumindest bei Tage.
 
G

gerdbelener

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Das war erstmal ein Test. Wenn die verwendeten Sensoren nicht mehr funken, werde ich sie umbauen ...
Interessante Umsetzung, dann sollten die Sensoren schnellstens aufhören zu funken.
Ist es möglich den Akku wärend der Fahrt über den Nabendynamo zu laden?
Macht nach meiner Meinung nicht viel Sinn, der angebrachte Aufwand Kosten und Zeit würde den Kauf des neuen grösseren Akkus die in den Startlöcher stehen dann schon eher gerechtfertigten. Aber, es gibt hier einige versierte Technikfreaks die so was als Testzweck bauen könnten.
 
Drehfeld

Drehfeld

gewerblich
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Vom 2kg Hilfsmotor bis zum 10kW eBike
Dynamo zum Laden des Akkus o_O:
Sorry das ich mich ausnahmsweise in der Form einmische, dass ich eine mögliche Diskussion (zumindest von hier) verbannenen möchte. Die Anwendung (Dynamo zum Laden...) ist ja auch nicht add-e spezifisch. Ich schreibe hier nur ein paar Zeile, würde mir dann aber wünschen, dass die Diskussion um Sinn und Unsinn in einem anderen Bereich fortgesetzt wird. Ich möchte hier niemanden auf die Zehen treten daher schreibe ich ja auch ein paar Zeilen dazu, möchte nur vermeiden auf den nächsten Seiten nur mehr über Perpetuummobile und Marketing Bla bla anderer Hersteller diskutiert wird.
Wie hier schon geschrieben wurde steht der Nutzen in keinem Verhältnis zum Aufwand. Selbst wenn man nun den einzig sinnvollen Bereich betrachtet -das Fahrrad muss eh gebremst werden weil es z.B. zum Stillstand gebracht werden soll oder an einem Gefälle langsamer werden soll also immer dann wenn ansonsten mechanisch gebremst werden würde aber bestimmt nie parallel zum Antrieb (egal ob biomechanisch oder elektrisch) - in dem ein Motor/Generator/Dynamo (ist alles fast das Gleiche) tatsächlich Energie in den Akku "einspeisen" könnte gilt es Folgendes zu bedenken.
Gängige Nabendynamos (selbst wirklich Gute) erreichen gerade einmal einen Wirkungsgrad von ca. 50%. Hier sprechen wir aber von einer möglichen Ladeleistung von ca. 4 Watt. Auf die "alten" Seitenläuferdynamos gehe ich absichtlich nicht weiter ein da wir hier von nichtmal 15% Wirkungsgrad sprechen und für die weiteren Überlegungen außerdem die Leistung nicht weiter erhöhen können da man hier schnell an die grenzen der Kraftübertragung kommt.
Eine normale Bremsung mit dem Fahrrad erzeugt ca. 100-500 Watt an Bremsleistung. Bei einer kräftigen Bremsung ist man schnell mal im Kilowatt Bereich. Um den Akku nicht zu zerstören weil mit viel zu hoher Ladeleistung "gearbeitet" wird schränkt sich der Bereich also schon stark ein.
Ich denke jeder kann sich selbst überlegen wie große und schwer einerseits ein geeigneter Nabendynamo sein müsste um etwa 100Watt Ladeleistung (50% Wirkungsgrad ist hier sogar "optimistisch" gerechnet) sein müsste und andererseits wie oft dieser dann sinnvoll genutzt werden könnte um ausreichend Ladeleistung zu erzeugen und gleichzeitig nicht zu viel um das Akkuleben nicht drastisch zu verkürzen.
Bitte nicht falsch verstehen ich mag den Gedanken Energie sinnvoll umzuwandeln und auch ein sehr schlechter Wirkungsgrad ist immer noch besser als einfach alles in Wärmeverluste und Bremsstaub "umzusetzen".
Wenn man jetzt aber in Betracht zieht das ein permanent mitlaufender Dynamo/Motor auch im Leerlauf bzw. Nichtgebrauch eine Verlustleistung von 2 Watt bei sehr kleinen Systemen und 30 Watt bei größeren Generatoren verursacht ist man ganzheitlich gesehen (zumindest am Fahrrad) schlecht beraten, wenn man glaubt damit "weiter" zu kommen. :(
 
G

gerdbelener

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@raybas, @Sven382003, @speedyCB
Ihr seid der Beweis wie viele stille Leser mit tollen Ideen das Thema ADD-e befolgen, kann gut mitfühlen, plötzlich wird dann doch der Reiz so groß sich zu dem tollen Produkt zu äußern, es lohnt sich seine eigene Erfahrungen machen zu wollen. (y)
 
Zuletzt bearbeitet:
S

Sven382003

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Ich hoffe bald meine eigenen Erfahrungen machen zu können.
Leider machen mir noch fehlende neue Akku-Zellen einen Strich durch die Rechnung.
Aber ich warte gespannt und trampel solange ohne Untersützung. :cautious:

Die 188 Seiten hier sind aber schon spannend und anregend.
 
trikebiker

trikebiker

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🥳 I add-e'd it! 😉

Ich habe am Wochenende mit Hilfe der CAD-Vorlage von GP-Motion erfolgreich ein 3D gedrucktes Einpaßteil für meinen Rahmen entworfen und konnte dann den Antrieb mittels zusätzlicher Aluwinkel sehr schön und diskret im Knick der Hinterschwinge meines Liegerades (siehe Profilbild) befestigen. Endmontage, Justierung und Trockentest erfolgte gestern abend in der Garage. Bilder gibts wie angekündigt später noch.
Heute morgen bin ich damit erstmals zur Arbeit gefahren.

Erste Erkenntnisse aus dieser Fahrt:
  • Der Antrieb hat von Start weg funktioniert. Keine Piepser, kein "peppeln". Allerdings auch keine starken Steigungen bisher.
  • Trotz fehlendem, durchgehendem Mittelsteg im Reifen konnte ich praktisch kein Abrollgeräusch feststellen.
  • Dafür ertönt im Betrieb aber ein überraschend lautes, hochfrequentes Sirren (vermutlich die PWM Ansteuerung der Motorwicklungen), welches sicherlich auf mehrere Meter Entfernung deutlich hörbar ist. Diskrete Unterstützung stelle ich mir anders vor.
    Zur Verdeutlichung: ich sitze ja baubedingt relativ dicht über dem Antrieb und habe unter Helm und Mütze mehrfach das Piepen der Stufenumschaltung überhört - das Sirren nicht, das ist gefühlt lauter.
  • die Schubwirkung fand ich zunächst mal enttäuschend. Bis einschließlich Stufe 3 war der Antrieb praktisch kaum spürbar oder ich habe mich mehrfach vertan (gibt ja kein Display das die Stufe anzeigt). Ich hatte früher mal ein Trike mit 500W Bafang Nabenmotor. Zwischen dessen Wums und dem "600W" add-e liegen gefühlt Welten. Da ich jetzt noch nicht allzu viel Strecke gemacht habe und mich mit dem rückmeldungarmen Gebersystem noch ein bischen anfreunden muss, bin ich gespannt auf die Rückfahrt heute Abend, welche deutlich mehr Steigungen enthält.
  • Das Fehlen eines Ausschalters fing schon an mich zu nerven, bevor der Antrieb das erste Mal fuhr. Ein geeigneter Schalter wird sicherlich zu den ersten, kommenden Modifikationen gehören.
 
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Silvus

Silvus

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Add-e NEXT
Ich hab mal eine triviale Frage zum App (Android):

Wo kann man die aktuelle Laufleistung ablesen --> wie viele KM in Betrieb, wie viele Betriebsstunden. Ich seh nur den Menuepunkt wo man die Km zurücksetzten kann (was ich nicht will).
Beim App stört mich, dass ich es nur über die extene Schließfunktion der Systemsteuerung schließen kann (Samsung 7 edge) . Im Prinzip egal, aber irgendwie eine Schönheitsfehler.
Besser als App wäre für mich eine Koppelung mit Garmin Radcomputern/Sensoren wäre das Nonplusultra (bitte bitte!)
 
trikebiker

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Beim App stört mich, dass ich es nur über die extene Schließfunktion der Systemsteuerung schließen kann (Samsung 7 edge) . Im Prinzip egal, aber irgendwie eine Schönheitsfehler.
(y)+1 - stört mich auch. Die App sollte sich spätestens nach zweimal "back" in kurzer Folge auf dem Hauptscreen beenden. Das ist der quasi-Standard für Android.
Besser als App wäre für mich eine Koppelung mit Garmin Radcomputern/Sensoren wäre das Nonplusultra (bitte bitte!)
@Silvus , das wird wohl ein Traum bleiben, da die Garmin-Geräte das Funkprotokoll ANT+ benötigen, welches mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit nicht per Software-Update im add-e Next nachgerüstet werden kann.
 
Reinhard

Reinhard

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Ich hab am WE ein paar Mappings ausprobiert. Funktioniert alles recht gut, aber was mir absolut nicht gefällt, egal bei welchem Mapping, dass das System bei geringer Pedal-Umdrehung, also langsames Leer-Treten, schon unterstützt. Ich weiß, dass kein Drehmoment-Sensor beim Add-E existiert, hätte aber doch gerne eine Einstellung, welche die Unterstützung erst ab x U/Min. freischaltet.
 
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Liliw

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Habe heute meinen Antrieb zurückbekommen. Die Reibrolle war abgefahren.
Es war ein handgeschriebener Zettel dabei worauf stand was gemacht wurde, sehr nett, sehr persönlich. Und nicht wie sonst ein Serien Brief.
Danke für den Service.
 
trikebiker

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Meine zweite Fahrt mit add-e heute (siehe #3.755) hat einen deutlich positiveren Eindruck hinterlassen als die Jungfernfahrt. An Steigungen war ich durchweg fast doppelt so schnell unterwegs wie üblich. Auch der Unterstützungseindruck war deutlich stärker.
Was das Sirren angeht ist mir zwischenzeitlich eingefallen, dass früher schon mal in diesem Thread jemand herausgefunden haben will, dass das Geräusch durch bestimmte Reifentypen verstärkt werden kann. Das erscheint mir spontan irgendwie schwer nachvollziehbar; aber ein Reifen mit durchgehendem Steg stand eh noch auf der ToDo-Liste; ich werde also bald herausfinden, ob das stimmt.

Bei dieser Fahrt gab es mehrere kurze Durchrutscher. Vor allem beim Überfahren von Rauhreif hat der Reifen wohl Eiskristalle aufgenommen, die dann die Reibung genug reduzierten, um die Rolle für den Bruchteil einer Sekunde die Traktion verlieren zu lassen. Jedoch hat der Antrieb lobenswerterweise wegen dieser kurzen Ausrutscher nicht ausgesetzt. Ich werde da mal vorsichtig den Andruck noch ein winziges Bischen erhöhen.
 
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