add-e (Hinterrad-Reibrollenantrieb)

Diskutiere add-e (Hinterrad-Reibrollenantrieb) im E-Motoren Forum im Bereich Diskussionen; Das wird klappen, wie @Colnago meint, würde ich auch davon profitieren das Lager zu tauschen, zumal wenn es eine alte Kamelle sein sollte(y)
JohanK

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Hallo zusammen, ich lese hier schon eine Weile mit und habe aufgrund eurer positiven Berichte mir auch vor drei Wochen einen add-e next bestellt. Der Antrieb soll an einen alten Stahlrenner, da er nur zum Pendeln und Einkaufen zum Einsatz kommen soll. Jetzt frage ich mich, ob die Montage bei so einem Patronenlager wohl überhaupt so ohne weiteres möglich ist?
Ein entsprechender Lagerschlüssel fehlt mir noch und dann mal sehen, wie fest das Ding sitzt
Das wird klappen, wie @Colnago meint, würde ich auch davon profitieren das Lager zu tauschen, zumal wenn es eine alte Kamelle sein sollte(y)
 
shoerler

shoerler

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Hallo
Ich hab beim Akku der älteren Generation (der mit den Taschen-Zellen) gerade einen Zellentausch vorgenommen – d.h. 6s2p 18650er Zellen eingebaut, die passen grad so rein, dass man das BMS noch dazugepackt kriegt.
Meine Frage: Hat jemand eine Ahnung, was bei diesem BMS genau vor sich geht? Muss man einen Reset o.ä. machen, bei Zellentausch?
Symptome: Ich habe, trotz Akkuspannung von 25V vor dem BMS (also voll), hinter dem BMS eine Spannung von ~22V. Ich nehme an, die Spannung wird vom BMS konstant gehalten. Sobald ich nun eine Last dranhänge (z.B. den Add-e, aber auch einen einfachen Widerstand), fällt die Spannung zusammen und es fliesst kein Strom.
Danke im Voraus für jede Hilfe!
 
SiggiTim

SiggiTim

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Was das BMS genau macht, könnte ja evtl. Fabian erklären, aber ich hatte letzte Woche
ein Akkuproblem:
Nach einer Regentour Akku entfernt, vollgeladen und nach dem Regen weitergefahren.
Da lief der Motor ein paar Hundert Meter, dann fiel der Motor ab und ließ sich
nicht zum weiterwerkeln bewegen.
Da habe ich festgestellt, dass in der Steckverbindung am Rad noch Wassertropfen vorhanden
waren. Diese haben dann wohl einen Kurzschluss erzeugt.
Der Prüfknopf unterm Akku zeigte keine Reaktion, wohl aber wenn ich das Ladegerät
angeschlossen hatte. Daher meine Vermutung, dass die Sicherung durchgebrannt ist.
Beherzt habe ich dann den Akkudeckel vorsichtig abgeschraubt und siehe da,
die Sicherung war defekt.
Da ich noch Autosicherungen in ungefähr diesem Format habe, musste ich nur die
Verlängerungen der Sicherung abknipsen, dann die Sicherung (30A) eingesteckt und
siehe da, der Akku funktioniert wieder, gottseidank!
Schräubchen wieder leicht angezogen und gut.
Jetzt noch eine Frage: Der Akkudeckel liegt nur eingebettet ohne Dichtung, reicht das,
oder sollte man das irgendwie noch zusätzlich abdichten?
Viele Grüße
Siggi
 
J

Jochen_B

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Hallo Zusammen,

ich bin (mittlerweile leider nichtmehr ganz so stolzer) Besitzer von 2 add e Antrieben.
Mit dem neueren der beiden Antriebe gab es leider gleich zu Beginn einige Schwierigkeiten, da sich der Schwenkarm während der Fahrt gelöst hat. Daraufhin alles mehrmals hin und her geschickt, schlechte Reparatur seitens add e mit gebrauchten Teilen, falsche Anschlüsse etc.
Aber am Ende hat dann doch alles einigermaßen geklappt.
Der andere Antrieb ist noch von der ersten Generation aus der crowdfunding Zeit. Dieser Antrieb war ursprünglich ein 25 km/h Antrieb, den ich dann eingeschickt habe, um ihn auf die schnellere Variante anheben zu lassen. Vorher hatte ich den Antrieb nur einmal verwendet und hatte ihn dann im Regal liegen. Den Akku habe ich dabei regelmäßig geladen, damit er nicht kaputt geht. Der "alte" Akku (160Wh) hat dann genau 3 mal funktioniert, dann war Ende. Spannung liegt noch bei 18,85 V und wenn ich ihn versuche zu laden fällt die Spannung sogar ab. Ich hatte ihn eingeschickt aber auch add e sagte dass der Akku defekt sei (allerdings ohne ihn zu zerlegen). Daraufhin habe ich angefangen, mich mit dem Thema etwas zu beschäftigen und bin daraufhin auf die ganze Problematik mit den Akkus der ersten Generation, sowie mit den defekten Ladegeräten etc. gestoßen.

Jetzt einen neuen Akku zu kaufen ist mir eigentlich zu teuer, also habe ich überlegt ob es nicht möglich ist, nur die Zellen zu ersetzen. Also habe ich den Akku geöffnet, was auch mit Fabians Beschreibung recht gut funktioniert hat. Ich habe allerdings nun etwas die Sorge, dass irgendwann die Entladeschlussspannung der Zellen erreicht ist und mir diese kleine Bombe um die Ohren fliegt. Auch beim Zerlegen bin ich etwas unsicher. Kann ich einfach alle Anschlüsse ablöten oder kann ich dabei irgendwo einen Kurzschluss erzeugen? Ich weiß ja auch nicht wie die innere Verschaltung ist. Der Akku müsste ja aus 3 mal 6 parallelgeschaltenen Zellen bestehen, oder?
Ich habe auch gelesen, dass das BMS bei Tiefentladung in eine Art Fehlermodus geht. Macht es dann überhaupt Sinn die Zellen zu tauschen? Kann ich das BMS selbst reseten? Oder funktioniert das womöglich garnicht?
Vielleicht hat da ja jemand schon Erfahrungen oder hat das selbst schonmal versucht?

Gruß
Jochen
 
shoerler

shoerler

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Hi Jochen
Ich habe meinen Akku nach Zellentausch noch nicht zum Laufen gebracht, kann die aber sagen wie weit ich bin: Das Akkupack mit 6s2p Zylinderzellen funktioniert an sich. Das BMS kappt noch immer den Strom, sobald Last angehängt wird. Ich habe mittlerweile ein loses Kabel als I2C-Port identifiziert und habe bei Add-E nach den Fehlercodes gefragt, vielleicht komm ich da weiter.
Was den Original-Inhalt des alten Akkus angeht, so handelt es sich um 6 in Serie geschaltete Taschenzellen (siehe Bild 1). Dies kannst du leicht kurzschliessen, wenn du dran rumfummelst, weil die Kontakte immer gleich nebeneinander liegen. Wenn du aber vorsichtig bist und die Kontakte, die gerade nicht bearbeitet werden, geht das ohne Schwierigkeiten. Dann kannst du alle Kontakte vom BMS einfach ablöten.
Ein Akkupack aus Zylinderzellen zu bauen, das mitsamt dem BMS noch in die Flasche passt war nicht ganz einfach, hat aber geklappt (siehe Fotos).alte Zellen.jpgneue Zellen (6s2p).jpgneue Zellen Rückseite.jpg
 
Vari-Pedelec

Vari-Pedelec

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Ist das BMS denn auch für die Unterspannungsabschaltung zuständig oder macht das der Controller im Motor?
Dann würdes es ja reichen wenn im Akku nur ein Lade-BMS verbaut ist ( ähnlich - LiPo Balancer ).
 
Vari-Pedelec

Vari-Pedelec

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im Next Bereich erklärt Fabian, dass das BMS auch bei 40A Entladung aus Sicherheitsgründen abschaltet
 
SiggiTim

SiggiTim

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aber wenn ich den anderen Motor anbaue - gleiche Konstellation - der läuft einwandfrei!
Habe den "Peppelmotor" lange nicht gefahren, werde ihn in Kürze erneut anbauen und
testen und danach berichten ;-)
ich möchte den Add-e NEXT Thread nicht mit "alten" Motoren stören, deshalb hier
weiter:
@Drehfeld Der Motor "peppelt" nicht mehr, sondern er springt in kurzen Abständen
an und fällt dann sofort wieder ab, aber in immer in gleichem Rhythmus, ich
vermute mal, dass die Elektronik einen Knacks hat?
Das muss in dem Zusammenhang passiert sein, als Feuchtigkeit am Akkuboden
und an den Kontakten einen Kurzschluss im Akku verursacht haben.
Habe ja seinerzeit eine defekte Sicherung gegen eine neue getauscht. Der Akku
funktioniert seitdem optimal. Auch der andere Motor läuft gut.
Gibt es evtl. einen ultimativen Tipp, den Motor wieder zum "Normallauf" zu
bewegen, oder muss er eingeschickt werden?
Gruß
Siggi
 
Drehfeld

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@SiggiTim: Das klingt für mich gerade als wäre der Akku einfach schon restlos leer gefahren. Aber wenn du dir sicher bist, dass der Akku im gleichen "Zustand" am zweiten Rad problemlos funktioniert dann könnten wir den Akku ja eigentlich ausschließen. Im Support würden wir die einzelnen Schritte nochmals durchgehen. Aber du kennst dein System ja bereits ganz gut, oder? Dann würde ich für eine schnelle Fehlereingrenzung deinen Motor einmal Quertauschen und auf das Rad der Frau bauen. Dann solltest der Fehler ja eigentlich "mitwandern".
 
SiggiTim

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Dann würde ich für eine schnelle Fehlereingrenzung deinen Motor einmal Quertauschen und auf das Rad der Frau bauen. Dann solltest der Fehler ja eigentlich "mitwandern".
@Drehfeld Hallo Fabian,
habe gerade Deinen Tipp getestet, der Fehler ist "mitgewandert" und ich glaube auch,
dass ich den Defekt festgestellt habe:
Wenn ich das Rad auf den Kopf stelle und die Kurbel drehe und gleichzeitig die
drei Kabel zum Motor ein wenig mit dem Daumen anpresse, dann springt der
Motor an und läuft unterbrechungslos. Wenn ich den Druck nachlasse, hört auch
der Motor auf zu drehen.
Ich habe ein Foto gemacht, das noch nicht ganz durchbrochene Kabel ist an der
Stelle, wo ich den Pfeil gezeichnet habe. An der Stelle habe ich vorsichtig mit dem
Daumen gedrückt.
Alle anderen Funktionen (Kurbelsensor, Geschwindigkeitssensor und Leistungsverstellung)
sind ok!
AddeMotor1.jpg
Werde ich wohl nicht selbst reparieren können, oder?
Gruß
Siggi
 
Drehfeld

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Mach einfach erstmal die Stelle "frei". Selber machen ist eine Frage der Werkzeuge und der eigenen Fähigkeiten ;)
Aber im Bedarfsfall machen wir das natürlich auch für Dich. (y)
 
SiggiTim

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Mach einfach erstmal die Stelle "frei". Selber machen ist eine Frage der Werkzeuge und der eigenen Fähigkeiten ;)
Aber im Bedarfsfall machen wir das natürlich auch für Dich. (y)
@Drehfeld
Hallo Fabian, na ja, eigene Fähigkeiten würde ja noch gehen, aber ich habe sicher nicht das geeignete
Werkzeug, um den "Kabelbaum" fachgerecht und dicht zu reparieren.
Mit welchen Kosten müsste ich dann rechnen, wenn ich den Motor zu Euch zur
Reparatur schicke?

Also, den Motor aufzuschrauben, traue ich mir wohl zu ;-)
Gruß
Siggi
 
Drehfeld

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Ist zwar nicht mehr sehr hilfreich für das Forum, aber die Versandkosten sind vermutlich teurer als die Reperatur o_O
Sonst gern auch direkt per M
 
SiggiTim

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ok! Mail ist raus :)
 
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SiggiTim

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Hallo,
heute habe ich auf Fabian @Drehfeld 's Anraten den Motor von der Schwinge gelöst,
um zu schauen, ob und welches Kabel evtl. defekt ist. Den Motor selbst habe
ich nicht geöffnet, da ich dafür nicht das Werkzeug habe.
Aber ich konnte jetzt besser den Kabelbaum begutachten. Ich sah aber nur
eine angescheuerte Stelle der Gewebeumantelung. Die habe ich dann mit
einem selbstklebenden Isolierband stramm umwickelt. Das ging jetzt gut,
da der Kabelbaum frei war.
Dann den Motor wieder an die Schwinge geschraubt (mit etwas Loctite) und
dann ans Rad montiert. Da ich den Motor im Fahrradkopfstand angeschlossen
habe, war der Reifenabstand jetzt nur ca. 2-3 mm.
Lange Rede kurzer Sinn, der Motor läuft wieder ohne zu "peppeln".
Obwohl ich bei beiden Motoren wirklich identische Einstellungen vorgenommen
hatte, läuft dieser Motor nur mit dem Reifenabstand von ca. 2 mm, der
andere Motor läuft mit ca. 5 mm.
Auf jeden Fall bin ich froh, dass der Motor wieder läuft (y):)
viele radelnde Grüße
Siggi
 
Drehfeld

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@shoerler: Genau wie beim Antrieb hat auch der Akku schon einige Verbesserungen erfahren. Das damals verwendete BMS ist ein smartBMS (siehe dazu diesen Beitrag). Ehrlich gestanden hatten wir in der Serie zu oft Probleme mit diesem BMS um es ruhigen Gewissens weiterhin einsetzten zu können. In Kombination mit dem Umstieg auf die 18650 Zellen haben wir zunächst ein eigenes rundes BMS gebaut. Dieses hatte jedoch so niedrige Balancingströme, dass nach einer gewissen Akkualterung die Ladedauer nicht mehr ausreichend war um die Zellenpflege vollständig abzuschließen. Der Nachfolger war dann bereits ein in China gefertigtes BMS nach unsere Vorlage aber mit höheren Ausgleichsströmen. Als dann die 200 Wh Akku in Serie gegangen sind hat unser Zellenlieferant ein eigens für den Akku entwickeltes BMS präsentiert welches mehr konnte und höheren Qualitätsstandards entsprach. Anfang 2019 hatten wir allerdings nochmals einen Umstieg und so Gott es denn will und wir nächstes Jahr mit einem "leistungsstärkeren" Modell kommen wird es abermals ein BMS mit mehr Funktionen geben.
Ich kann dir aber gerne eine rundes BMS der älteren Generation (da gibt es auch noch einige im Regal) zukommen lassen und du nimmst Abschied von dem alten smartBMS. Ich kann dir leider für dieses alte Ding keinen vernünftigen Support bieten. Dafür wäre aber der oberhalb verlinkte Beitrag ganz gut.
 
E

Ecki40

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Ich verkaufe meinen Add-e Sport Umbausatz bei ebay-Kleinanzeigen.
Grund:
Ich habe den Antrieb seit ca. 1 1/2 Jahren und hatte ihn in eine Rad von Ghost eingebaut. Wegen der Rahmengeometrie ist dort nur die Monatage mit der Halterung am Tretlager möglich. Dies geht dort nur bedingt, da das Tretlager eine Shimano Hohlwelle ist, da ist zu wenig Material am Rahmenrohr zum klemmen. Das heißt, der Motor drückt die Halterung immer wieder weg. Deswegen muss ich alle Akkuladungen volll auch den Antrieb neu justieren. Da müsste ich jetzt eine Drehmomentstütze einbauen, das ist mir ehrlich zuviel "Kugelfuhr" , deshalb trenne ich mich nun von diesem Antrieb.
Ansonsten funktioniert der Antrieb astrein.

Grüße, Ecki
 
J

Jochen_B

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Hallo Fabian,

das ist aus Kundensicht natürlich nicht so toll wenn man 1000€ für einen Antrieb ausgegeben hat und dauernd hört dass das BMS nichts taugt und der Antrieb auch viele Probleme macht. Ich habe meinen Antrieb aus crowdfunding Zeit der genau einmal angebaut war sogar 2018 zu euch geschickt, um ihn auf die Sport Variante upgraden zu lassen, da hätte man mich ruhig auch mal auf die ganzen Probleme hinweisen können...schade.

Ich habe meinen defekten Akku ja wie oben beschrieben geöffnet, die Frage ist macht ein Zellentausch Sinn oder kann es sein dass das BMS in eine Art Fehlermodus geht und vielleicht danach nicht mehr funktioniert? Ein paar Infos dazu wären toll. Komisch ist dass ich den Akku wirklich nur 3 mal verwendet hab und auf einmal war Schluss...kommt das wirklich von den Zellen?

Kann ich die Anschlüsse einfach ablöten, so dass ich am Ende nur noch den Zellenblock in der Hand habe?
Vielleicht gibt es ja ein paar nähere Infos zu diesen alten Akkus.
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Drehfeld

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@Jochen_B: Natürlich kann man sowohl die Zellen als auch das BMS überprüfen. Ich hoffe ich habe dir das nicht falsch dargestellt. Produktverbesserungen müssen nicht gleichzeitig heißen, dass der Vorgänger nichts taugt. Bitte überschätze die Möglichkeiten der jeweiligen Technik, insbesondere im Bereich Akkubau nicht zu sehr. Hier kochen alle nur mit Salz und wenn du dir anschaust was bei den "Großen" alles abgeht mit den Pedelec-Akkus würde ich sogar sagen haben wir hier nicht am falschen Ende gespart. Auch jetzt arbeite ich selbst gerade wieder an einem neuen BMS was aber nicht heißt dass dadurch das alte Modell Mist wäre. Ich bitte dich nur, wenn du es öffentlich (zum Wissensaustausch) haben möchtest auch entsprechend zu agieren. Keiner will dich über den Tisch ziehen und wenn du erkennst wieviel Zeit und zusätzliche Arbeit das ganze add-e Team investiert um eben diesen engen und zumeist sehr guten Kontakt zum Kunden zu wahren, wirst du sehen das dein investiertes Geld sehr ernst genommen wird. Andere Firmen machen es sich leicht und erklären dir einfach nur das du eine BlackBox mit 1 Jahr Gewährleistung gekauft hast. Da wird nix mehr geholfen bzw. gratis gemacht wenn du mal aus der Gewährleistung heraus bist.
Aber kommen wir wieder zurück auf das eigentliche Problem, deinen Akku. Wenn du weißt was du tust (ich glaube das bereits angeboten zu haben) kann ich dir und auch allen anderen add-e Kunden gern das 2018 BMS zum upgraden/umbauen anbieten.
Zunächst musst du einmal feststellen ob deine Zellen nach so einer langen Zeit noch gut (min. 80% Kapazität) aufweisen.
Der weiße 7-polige Stecker hat von jeder Zelle einen "Abgriff" so dass man die Zellen gut messen kann ohne dabei den Akku noch weiter zerlegen zu müssen.
Das wäre einmal der erste schnelle Check. Die LG H2E Zellen sind sehr robust und vertragen (anders als die meisten anderen Zellen) auch sehr niedrige Zellspannungen ohne dabei Schaden zu nehmen. Dennoch würde ich keine Zelle weiter verwenden wenn die Leerlaufspannung bereits unter 2,5 Volt abgesunken ist. Hier also einfach einmal jede Zelle einzeln durchmessen bevor du anfängst den Akku zu zerlegen und Zellen zu tauschen.
 
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