45 kmh / S-Pedelec zum Pendeln gesucht

Diskutiere 45 kmh / S-Pedelec zum Pendeln gesucht im S-Pedelecs und anderes mit E-Motor Forum im Bereich Diskussionen; Und dann die R Variante.... 😁 Kostet ja nur 16k...., da ist Stromer ja direkt billig.... 😁
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markustoe

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Stromer ST1X
Und dann die R Variante.... 😁
Kostet ja nur 16k...., da ist Stromer ja direkt billig.... 😁
 
Axel_K.

Axel_K.

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48V Bionx HR, 48V Shengyi MM, Impulse Evo RS Speed
Ich kann die bedingunslose Begeisterung fĂŒr das Stromer Rad einiger (noch) nicht ganz teilen. Zugegebenermaßen bin ich heute einige Kilometer durch den Wa,ld gefahren.

Kann Deine EindrĂŒcke nur allzugut teilen! (y)

Neben einem nahezu ungefederten (-> ParallelogrammsattelsĂŒtze) BionX S-Pedelec fahre ich als Kontrast noch ein vollgefedertes Focus Thron in S.

Einmal Nabenmotor, einmal Mittelmotor, beide kommen im (Dauer-)Topspeed nicht an den Strommer heran. Jedoch grins ich mir mit dem Thron bei Tempo 40 auf Schotter immer nur eins, wenn ich ungefederten WeggefĂ€hrten begegne. Das Thron wird seit 2017(?) nicht mehr gebaut und ist wegen dem nicht unumstrittenen Impulse Evo RS Speed Motor auch nicht jedem zu empfehlen. Ich selbst komme aber gut mit ihm klar, sehe fĂŒr mich derzeit auch kaum (MM-)Alternativen die mich reizen.

...- Was macht man eigentlich bei einem Nabenmotor, wenn man unterwegs mal einen Platten hat? So einfach ausbauen scheint mir allein schon wegen der Stromzufuhr des Motors nicht so einfach zu sein....
Was den Ausbau eines Hecknabenmotors angeht hab ich beim BionX jedenfalls keine Probleme - 2 Muttern, 2 Stecker das war's. Ein Platten hatte ich auf knapp 12.000 km dort nur einmal und musste allerdings nicht demontieren. Nur Reifen einseitig ab, Schlauch geflickt, Reifen wieder drauf, aufgepumpt und weiter gings, kein Ausbau des Rads nötig gewesen.

Meine Pendelstrecke dĂŒrfte Ă€hnlich lang sein, Höhenprofli kann ich nach Lust und Laune etwas variieren (hier allerdings ohne S-Ped unterwegs).
 
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goggolori

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Hinterrad ausbauen beim Stromer is kein Hexenwerk,geht genau wie bei einem ohne Motor im Rad . Musst nur den Stecker abziehen.
Stromer sind fĂŒr die Strasse gemacht nicht fĂŒr im GelĂ€nde. Es geht zwar aber nur fĂŒr echt MĂ€nner :cool:.
Wenn’s Geld locker sitzt wĂŒrde ich auch bei M1-Sporttechnik – powered by Fritzmeier vorbei schauen .
GrĂŒsselis Jan
Das erste Foto sieht ja abenteuerlich aus. Zumindest mit einem ST3. Mutig, mutig.
 
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goggolori

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Das fragt man sich immer!
Die guten s-pedelecs sind alle handgeklöppelt in europa, das kostet.
Na ja, ich glaube da spielt Angebot und Nachfrage schon auch noch eine große Rolle. So viel "handgeklöppelt" kann doch da gar nicht drin sein. Die Margen werden halt dementsprechend hoch sein. So lange es Leute gibt die knappe 10 Kilo€ fĂŒr ein Rad ausgebeben können, wird sich das auch nicht Ă€ndern. Also nie.
 
jm1374

jm1374

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Bulls E45,06/13 87000km; Haibike Xduro FS RS
Vergiss nicht Stromer ist eine Schweizer Firma. Die haben eine andere Dimension was Geld anbelangt. FĂŒr Schweizer ist Deutschland ein 3. Welt Entwicklungsland.
 
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Ethera

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245
Was soll diese Aussage denn, das ist Quatsch? Zumindest kaufen Schweizer besonders gerne in 3. Welt LĂ€den in GrenznĂ€he ein, stehen die jetzt auf 3. Welt QualitĂ€t? Stark vereinfacht haben Schweizer eine geringere Steuerlast auf ihr Einkommen, mĂŒssen aber z.B. auf KonsumgĂŒter viel mehr Steuern bezahlen, was diese verteuert. Aufwendungen fĂŒr Wohnraum sind auch vergleichsweise viel höher als in Deutschland. Das wĂŒrde uns Deutschen vielleicht auch gut stehen weil es den hemmungslosen Konsum einbremst und unseren Nachkommen ermöglicht auch noch Rohstoffe zur VerfĂŒgung zu haben. Und das in der Schweiz das Bruttosozialprodukt fairer verteilt ist als in Deutschland, ja dafĂŒr mĂŒssen die sich nun wirklich nicht entschuldigen.
 
E

Ethera

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245
... Die Sitzposition auf dem ST1 erschien mir sehr aufrecht. Ich hatte MĂŒhe ordentlich Druck auf dei Pedale zu bringen.
Viele GrĂŒĂŸe
Beim meinem S-Pedelec dito. Auf S-Pedelecs, ohne Anpassung, sitzt man wohl immer wie auf einem Hollandrad. Zielgruppe sind physisch schwache, aber monetĂ€r solvente Menschen die trotzdem zĂŒgig Fahrrad fahren wollen, so denken wohl die Hersteller und anders kann ich mir diese unsĂ€glichen Rahmengeometrien nicht erklĂ€ren. Ärmere, Fittere fahren Randonneur, Rennrad.
 
superolli

superolli

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67
Also ich kann mich ĂŒber die Geometrie meines Bulls Dail-E-Grinder nicht beschweren. Das ist weit entfernt von Hollandrad.
 
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Ethera

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245
Ausnahmen bestĂ€tigen die Regel, und fĂŒr ein Rennrad sitzt man doch eher aufrecht. Außerdem ist das Rad Geschichte und neu nicht mehr zu kaufen?
 
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Ethera

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So ein Unsinn. Es gibt die ganze Spannweite, mit Ausnahme ausgeprÀgter Rennradgeometrien.
Klar das ich mit der Aussage in ein Wespennest steche, aber welche "Spannweite" gibt es zum Beispiel an Deinem Rad? Da gibt es genau "1" RahmengrĂ¶ĂŸe. Dein Klever ist das Paradebeispiel fĂŒr unpassende Rahmengeometrien. Ich kenne kaum noch moderne FahrrĂ€der auf denen die Fahrer in gesunder 45° Beugung sitzen. Die Fahrer werden alle in aufrechte Fahrposition gezwungen mit Folgen fĂŒr Gesundheit und LeistungsfĂ€higkeit.

Empfehlenswert ist diese LektĂŒre:
http://www.junik-hpv.de/assets/download/Ergonomie_Script_2006.pdf

Zitat:
"Die durchschnittliche KörpergrĂ¶ĂŸe der
MitteleuropÀer ist in den letzten 50 Jahren um 15 cm
angestiegen, ein LĂ€ngenwachstum, was es nie zuvor
gegeben hat. Die Fahrradrahmen sind bei gleich
bleibender RahmengrĂ¶ĂŸe in diesem Zeitraum gut
20 cm kĂŒrzer geworden. Das ergibt eine Verringerung
der tatsÀchlichen SitzlÀnge von ca. 30 cm.

Die Rahmengeometrien der SportrÀder sind die
selben wie vor 40 Jahren, mit dem Unterschied, dass
die Reiseradfahrer in den 80er Jahren durchweg mit
Rennlenkern fuhren. Der Rennlenker bringt
unabhÀngig von der VorbaulÀnge eine zusÀtzliche
SitzlÀnge von 10 bis 15 cm, was bei den
Rahmengeometrien berĂŒcksichtigt wurde. Dadurch
konnte man die Rahmen kompakt und stabil machen.

Die Entwicklung des durchschnittlichen
Trekkingrades ist teilweise eine gedankenlose
Übertragung der MTB-Idee auf die herkömmliche
Rahmengeometrie gewesen. Das ursprĂŒngliche MTB
hatte die korrekte LÀnge. Die StabilitÀt des langen
MTB-Rahmens wurde zum Teil durch die niedrige
Rahmenform (lange SattelstĂŒtze) realisiert. Als aus
den RennsportrÀdern TrekkingrÀder wurden, wurde
lediglich der Rennlenker durch den geraden MTBLenker
ersetzt, und die SitzlÀnge verringerte sich um
15 cm. Der zu kurze Rahmen setzte den Teufelskreis
der Beckenaufrichtung in Gang und die meisten
Radfahrer bekamen den Eindruck, das Rad sei zu lang
und forderten noch kĂŒrzere Rahmen und höhere
Lenker ...usw."
 
jm1374

jm1374

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Was soll diese Aussage denn, das ist Quatsch?
Zum ersten war das nicht ganz ernst gemeint, muss man denn ĂŒberall ein Ironiesmiley einfĂŒgen? Zum zweiten bin ich fast tĂ€glich in der Schweiz und weiss aus eigener Erfahrung welche Vorurteile gegenĂŒber Deutschen bestehen. Das sind die selben die wir gegenĂŒber anderen haben.
Und drittens, wenn man sich ĂŒber die Preise von Stromer wundert, muss man nunmal anmerken dass die hauptsĂ€chlich fĂŒr den eigenen Markt produzieren. Durch den starken Franken sind die RĂ€der im Euroraum extrem teuer. Bei einem Umrechnungskurs von 1,60SFr:1€( vor ĂŒber 10 Jahren der normale Kurs) wĂ€ren die RĂ€der 1/3 gĂŒnstiger.
 
ambrecht

ambrecht

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aber welche "Spannweite" gibt es zum Beispiel an Deinem Rad? Da gibt es genau "1" RahmengrĂ¶ĂŸe
Ich meinte, dass es recht unterschiedliche S-Pedelecs zu kaufen gibt, von unterschiedlichen Herstellern, und sich damit insgesamt sehr unterschiedliche Sitzgeometrien realisieren lassen - natĂŒrlich nicht alle mit einem Rad! Klever X gibt es in 2 RahmengrĂ¶ĂŸen - eine davon war fĂŒr mich passend.

ZufÀllig beschÀftige ich mich schon lange mit Ergonomie, und kenne auch den Artikel gut. Das Thema kann man noch vertiefen, und kommt dann dahin, dass es zwar "typische Fehler" gibt, aber die Frage des ergonomisch passenden Fahrrads eine sehr individuelle ist. Die generalisierenden Aussagen " ... kaum noch moderne FahrrÀder auf denen die Fahrer in gesunder 45° Beugung sitzen ..." sind hinten und vorne nicht haltbar.
 
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Ethera

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sind hinten und vorne nicht haltbar.
Das sehe ich anders. Meine Letzten beiden Neuanschaffungen z.B. sind auch solche Kandidaten mit zu aufrechter Sitzposition; E45 und Stevens P18 lite. Der Artikel beschreibt das schon passend. Das man sich traut mit 2 RahmengrĂ¶ĂŸen und beim Klever B Model mit nur 1 GrĂ¶ĂŸe anzutreten und damit die grĂ¶ĂŸte Schnittmenge treffen zu wollen, sagen wir mal von 1,70m bis 1,95m, spricht auch nicht fĂŒr den Radhersteller.
 
Zuletzt bearbeitet:
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Ethera

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Ich habe den Erfahrungsbericht gelesen. Das deckt sich mit meiner groben Pauschalisierung. Der Besitzer montiert einen Triathlonaufsatz weil das Rad zu wenig reach hat. TriathlonrĂ€der haben gewollt einen kurzen reach und werden erst mit Aufsatz fahrbar, und nur diese Radgattung hat dazu passend einen unĂŒblich steilen Sitzwinkel, man sitzt eher ĂŒber dem Tretlager. FĂŒr alle anderen Radtypen ist so ein Aufsatz eine Kompromisslösung. Randonneure, RennrĂ€der, etc. mit passender Geometrie und Anbauteilen verlieren damit gute Fahreigenschaften und Ergonomie weil man dann zu gestreckt sitzen wĂŒrde. Klassische Randonneure wie sie bei Paris Brest Paris gefahren werden haben so etwas nicht. Auch hier im Forum tummeln sich mind. zwei user mit Triathlonaufsatz auf ihren E45, die RĂ€der haben zu wenig reach.

Trotzdem ein ansehliches Rad welches schon seit 2 Jahren nicht mehr produziert wird. Schade auch dass der Antrieb fĂŒr Schlechtwetterfahrer ungeeignet zu sein scheint (Ausfall Motorlager; keine Seltenheit).
 
ambrecht

ambrecht

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Es hört sich bei dir so an, als wĂŒrdest du Überzeugungsarbeit leisten wollen, dass ich oder sonstwer ein ungeeignetes Fahrrad fahren wĂŒrde. Was soll das, du kennst mich doch gar nicht! Hast du dir deine Meinung ĂŒber das Klever X nur aus dem Fakt gebildet, dass es 2 RahmengrĂ¶ĂŸen hat? Ich habe darauf eine gute Sitzposition (und da zĂ€hlt mir die Meinung eines Fahrradergonomen, der mich auf dem Fahrrad untersucht hat, mehr als irgendwelche Theorien, dass die Fahrradhersteller die zunehmende KörpergrĂ¶ĂŸe ignorieren), weil ich die passenden Körpermaße habe, so what?

Die Referenzen auf Langstreckenrennen, TriathlonrĂ€der sind nicht relevant, denn Radsport und Alltagsradeln sind total unterschiedliche Dinge, und typische AlltagsrĂ€der sind in Radrennen genauso deplatziert wie ausgesprochene RenngerĂ€te im Alltagsverkehr. Hier im Thread geht es um S-Peds zum Pendeln - Alltagsradeln. Zum Alltagsradeln im Straßenverkehr ist aufrechtere Sitzposition ein Sicherheitsplus. In dem Artikel wird ĂŒbrigends die Hollandradposition als ausgesprochen ergonomisch beschrieben, und die ist sehr aufrecht. Du scheinst das nicht zu mögen, das ist okay. Rennrad-S-Pedelecs gibt es kaum bis gar nicht, das ist schade, aber liegt auch an dem geringen Marktpotenzial.

Als Benutzer von TriathlonvorsĂ€tzen kann ich dir sagen, natĂŒrlich ist es ein Kompromiss, ich kann damit kein Triathlonrad ersetzen - darum geht es auch gar nicht. Es geht darum, die Wahl zwischen aufrechter und tiefer Sitzposition je nach Situation zu haben. Deine Ansicht, dass damit eine falsche Geometrie ĂŒberspielt werden soll, ist spekulativ und an den Haaren herbeigezogen.
 
Thema:

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