45 kmh / S-Pedelec zum Pendeln gesucht

Diskutiere 45 kmh / S-Pedelec zum Pendeln gesucht im S-Pedelecs und anderes mit E-Motor Forum im Bereich Diskussionen; Das hängt ja wohl sehr stark von der Körpergeometrie des einzelnen ab. Ich habe auch einen Grinder ohne Aufsatz und der passt perfekt. Für...
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schmadde

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Ich habe den Erfahrungsbericht gelesen. Das deckt sich mit meiner groben Pauschalisierung. Der Besitzer montiert einen Triathlonaufsatz weil das Rad zu wenig reach hat.
Das hängt ja wohl sehr stark von der Körpergeometrie des einzelnen ab. Ich habe auch einen Grinder ohne Aufsatz und der passt perfekt. Für Rennräder nimmt man andere Aufsätze als für Tri-Räder, die sind idR kürzer und die Auflagefläche ist weiter vorne auf dem Unterarm. Syntace XXS hat bei mir bei allen Rennrädern gepasst, die ansonsten perfekt von der Geometrie her waren. Mein Tri-Rad hat einen Vision, der ist völlig anders konstruiert.

Der Grinder ist das perfekte S-Pedelec für weite Strecken, die Reichweite von 45km bei ordentlich Speed geht mit keinem anderen S-Pedelec und ähnlich großem Akku. Bei der Klever MisßgeBurt ist vermutlich max. die Hälfte drin. Selbst mein altes S was eher noch eine 45° Sitzposition erlaubte hat erheblich früher aufgegeben.
 
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Ethera

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Deine Ansicht, dass damit eine falsche Geometrie überspielt werden soll, ist spekulativ und an den Haaren herbeigezogen.
Nein das ist es nicht. Meine Ansicht hat Hand und Fuß. Außerdem sind solche Aufsätze bei S-Pedelec, und um die geht es hier ja, aus guten Grund verboten. Wer die nutzt und damit verunfallt kann das nicht bagatellisieren.
In Bezug auf Dein Klever - das ist die Regel dass Kleverfahrer sich angegriffen fühlen wenn man sich traut auf die Unzulänglichkeiten hinzuweisen.
 
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Ethera

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Der Grinder ist das perfekte S-Pedelec für weite Strecken, die Reichweite von 45km bei ordentlich Speed geht mit keinem anderen S-Pedelec und ähnlich großem Akku.
Aufgrund der gebeugten Position und des dadurch niedrigen Windwiderstands ist ein niedriger Verbrauch wahrscheinlich. Aber ob es Referenz ist weiß ich nicht. Ich benötige auf hügeliger Strecke 18Km@160Hm 6Wh/km bei Ø40 Km/h. Ich gehe mal davon aus dass Du da weder Anschluss halten kannst, noch auf die niedrigen Verbrauchswerte kommst. Auf solchem Terrain bis Du mit einem Mittelmotor im chancenlos.
 
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schmadde

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Ich benötige auf hügeliger Strecke 18Km@160Hm 6Wh/km bei Ø40 Km/h.
Und der Radprofi braucht mit seinem Rennrad 0 Wh/km bei Ø40 Km/h. Ob das vergleichbar ist, ist dann die andere Frage.

Ich bezweifle, dass Du bei gleicher Anstrengung und gleichem Schnitt auf der gleichen Strecke mit Deinem Gefährt weniger Energie brauchst als mit dem Grinder.

Tatsächlich glaube ich Dir die 6Wh/km bei 40er Schnitt auch nicht, wenn es sich nicht um ein Velomobil oder eine Bergabstrecke handelt.
 
Electric

Electric

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Nein das ist es nicht. Meine Ansicht hat Hand und Fuß. Außerdem sind solche Aufsätze bei S-Pedelec, und um die geht es hier ja, aus guten Grund verboten. Wer die nutzt und damit verunfallt kann das nicht bagatellisieren.
In Bezug auf Dein Klever - das ist die Regel dass Kleverfahrer sich angegriffen fühlen wenn man sich traut auf die Unzulänglichkeiten hinzuweisen.
Ich finde solche Aufsätze vor allem im echten Verkehr wirklich gefährlich. Reagieren auf etwas Unvorhergesehenes ist damit nicht möglich.

Trotzdem sind deine Ansichten zu passenden Geometrien offenbar stark von jemandem geprägt, der Maßrahmen verkaufen will. Dazu muss man wissen, selbst Profis fahren heute Seriengeometrien. Denn man hat festgestellt, dass die Anpassung über Komponenten sehr gut funktioniert und, übrigens, sogar für einzelne Strecken bzw. Aufgaben im Team gemacht wird.

Letztlich gibt es nur bei starken Abweichungen des Körpers von üblichen Proportionen oder starken Abweichungen vom Reach und Stack des jeweiligen Rades Probleme mit dem Fitting. Auch sind nicht alle Räder gleich geschnitten. Der Reach kann bei gleicher Größe unglaublich variieren, einfach mal geometrygeeks.bike anschauen.

Übrigens mag die Position Oberlenker am Bremsgriff Reach bringen, aber den zu beziffern ist unseriös, weil lenkerabhängig. Ebenso unseriös ist es, vom Rennrad abgeleitete Varianten mit geradem Lenker als zu kurz zu bezeichnen. Im Bikefitting werden am Rennrad alle drei Positionen berücksichtigt: Oberlenker, Oberlenker Bremsgriff, Unterlenker. Seit drei Jahren sogar eine zusätzlich: Unterarm auf Oberlenker. Die Referenzposition ist der Oberlenker. Da sollte für Bergfahrten die Atmung optimal und die Entlastung der Arme maximal sein. Und die entspricht fast dem Tourenlenker.

Übrigens wird heute mit der Lenkerposition oft auch die Sitzposition dynamisch während der Fahrt geändert. Sättel wie der ISM Adamo unterstützen das und erfreuen sich großer Beliebtheit in Leistungsfahrerkreisen. Damit hat man mehrere Räder in einem.

Who needs a Maßrahmen anymore? 🤣 Nie brauchte man so wenige Rahmengrößen wie heute mit den neuen Möglichkeiten...
 
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schmadde

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Ich finde solche Aufsätze vor allem im echten Verkehr wirklich gefährlich. Reagieren auf etwas Unvorhergesehenes ist damit nicht möglich.
Im Stadtverkehr würde ich sowas auch nicht fahren wollen. Zumal der Vorteil gegenüber Unterlenkerposition meist doch recht überschaubar ist. Auf längeren Strecken ohne Kreuzungen wie man sie z.B. ausserorts häufig hat (und da werden S-Peds halt auch meist eingesetzt) finde ich die allerdings durchaus eine Option. Ob sie "verboten" sind würde ich so nicht sagen - ich hielte einen Aufsatz mit Brücke durchaus für zulassungfähig, macht halt keiner.

Denn man hat festgestellt, dass die Anpassung über Komponenten sehr gut funktioniert und, übrigens, sogar für einzelne Strecken bzw. Aufgaben im Team gemacht wird.
Meine Erfahrung als jemand der dank langer Beine meist zu speziellen Geometrien greifen muss ist da anders - ein zuviel an Vorbau- und Sattelstützlänge führt oft zu schlechtem Fahrverhalten.
 
Electric

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Meine Erfahrung als jemand der dank langer Beine meist zu speziellen Geometrien greifen muss ist da anders - ein zuviel an Vorbau- und Sattelstützlänge führt oft zu schlechtem Fahrverhalten.
Das gilt für jeden. Ich meine übrigens, eine Tendenz bei aktuellen Bikefittings auszumachen, die eher nicht den letzten Zentimeter Sattelstützenlänge zieht, damit man in den Aeropositionen „aus dem Vollen“ schöpfen kann.
 
jm1374

jm1374

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Ich finde solche Aufsätze vor allem im echten Verkehr wirklich gefährlich. Reagieren auf etwas Unvorhergesehenes ist damit nicht möglich.
Was ist denn echter Verkehr? Meist fahre ich allein auf dem Radweg. Wenn ich 100m freie Sicht habe, kann ich den Aerolenkeraufsatz nutzen. Bei 40km/h stehe ich nach 50m mit Umgreifen ohne Vollbremsung.
Prinzipiell liegt es am Fahrer ob die Sache gefährlich wird. Da man sich in erster Linie selbst gefährdet, sollte man im eigenen Interesse genau abwägen wann man sich auf den Aerolenker legt. Ich hatte bisher keine brenzliche Situation deswegen.
Die reale Gefahr geht immer noch vom echten Autoverkehr aus. Selbst wenn man sich regelkonform benimmt( vor allem dann weil man ja auf der Strasse fährt), ist es gefährlich.
 
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Ethera

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Tatsächlich glaube ich Dir die 6Wh/km bei 40er Schnitt auch nicht, wenn es sich nicht um ein Velomobil oder eine Bergabstrecke handelt.
Ich kann Dir anbieten meine Strecke mit mir zusammen zu fahren, dann kann ich Dich überzeugen. Ich komme aus dem nördlichen Raum von Stuttgart. Bei Interesse melde Dich via Pn. Basis für meine Aussage ist die CO2 Anzeige an meinem Rad von der man sagt das das Wh/km entspricht.
 
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Ethera

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Prinzipiell liegt es am Fahrer ob die Sache gefährlich wird. Da man sich in erster Linie selbst gefährdet, sollte man im eigenen Interesse genau abwägen wann man sich auf den Aerolenker legt. Ich hatte bisher keine brenzliche Situation deswegen.
Das funktioniert nicht. Das ist Utopie. Beispiel; Du fährst auf einem gut asphaltiertem landwirtschaftlich freigegebenen Weg 4m Breit und eben mit dem Aufsatz, am Horizont siehst Du eine Menschengruppe aus 4 Leuten, Du nimmst das Tempo raus, machst Dich bemerkbar, Die Gruppe bemerkt Dich, hält sich ganz rechts, Du hälst Dich ganz links und bleibst auf dem Aufsatz, zwischen euch sind 3m - also sehr viel Platz, kurz vor dem passieren rennt der Vierjährige aus der Gruppe ohne Grund nach links, Du kannst nicht mehr umgreifen, ausweichen, bremsen, fährst ihn zu Tode. Was glaubst Du was mit Dir passiert sollte Dich der Familienvater am Leben lassen? Das ist einfach fahrlässig zu behaupten man nutze den Aufsatz nur wenn man ganz sicher alles im Griff hat, mit der Argumentation bräuchte es im Auto auch keine Sicherheitsgurte etc., zu keinem Zeitpunkt hat man auf dem Rad die Gesamtsituation im Griff. Das gilt es einfach zu begreifen.

Auch ich mache manchmal Ähnliches, ich fahre mit Unterarmen auf dem Lenker gelegentlich. Das ist nicht minder gefährlich. Aber ich rede mir diese Fahrlässigkeit nicht schön.
 
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altoids

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Servus in die Runde. Jetzt klick ich mich auch mal hier ein.
Meine Referenzfahrt zur Arbeit mit dem RR (ohne Motor) 1h35min mit 180Watt im Durchschnitt (Drehmoment-Kurbel).
Mit dem S-Ped (GSD-G2) Brauche ich im Schnitt zwischen 59 Minuten und 1h5min. Dabei ziehe ich aus dem Akku was geht. Bei 512Wh ist allerdings schluß, da ist die Rest-Kapazität bereits unter 10%.
Strecke: 37km 580hm, Schnitt zwischen 34 und 39kmh. Sind also 500wh / 37km 13,5Wh/km.
Bei meiner Strecke ist inzwischen der Wind das Zünglein an der Waage. Bei 30kmh Gegenwind muß ich schon sparsam mit der Energie umgehen (langsamger fahren oder eine Stufe runter schalten) Die 635Wh des BMZ sind hier definitiv an der Grenze. Bei 30kmh Rückenwind liegt der Schnitt dann bei 39kmh und ich ziehe nur 389Wh aus dem Akku. Alles sauber dokumentiert über ein Jahr.
Sprich wenn der Akku jetzt im Laufe der Zeit schwächer wird wird's schon eng. Dazu noch eine ordentliche Leuchte vorne mit 16W... So viel zum Thema Elektromobilität durch Akku gepseißt...
 
jm1374

jm1374

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Du hältst Dich ganz links und bleibst auf dem Aufsatz, zwischen euch sind 3m - also sehr viel Platz,
Nein, so funktioniert es eben nicht. Lies noch mal was ich geschrieben habe. Ich präzisiere es für dich. Wenn sich innerhalb des 100m Radius ein anderer Verkehrsteilnehmer befindet, wechsle ich schon in die normale Lenkerhaltung mit den Fingern an der Bremse.
Niemals fahre ich in Aerolenkerhaltung an Fussgängern oder Radfahrern oder Autos vorbei. Eben weil man nie sicher sein kann, dass das Gegenüber eine Bewegung in den eigenen Fahrweg macht. Ebenso reduziere ich das Tempo bei der Begegnung mit Fussgängern und Radfahrern. Das ist für mein Empfinden die nötige Rücksichtnahme die ich schwächeren und langsameren Verkehrsteilnehmern zukommen lasse.
 
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schmadde

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Basis für meine Aussage ist die CO2 Anzeige an meinem Rad von der man sagt das das Wh/km entspricht.
Muhahaha. Wenn ich Sonnenstunden durch Anzahl offener Fenster teile und Wh/km dahinterschreibe komme ich wahrscheinlich auf ähnliche Werte - nur die haben genausowenig mit dem Verbrauch zu tun wie Deine.

Den Verbrauch kann man messen - und nur dann ergibt es Sinn darüber zu schreiben.
 
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Velo66

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Wenn Dir 38-40 als maximale Reisegeschwindigkeit reichen, fährst Du aber mit Bosch wesentlich preiswerter
Dem kann ich nur bei pflichten!!!
Der Geschwindigkeits Sprung von 38 auf (möglicherweise) 45kmh hat auf die Fahrzeit kaum Einfluss, da man wegen den Gegebenheiten auf der Fahrweg meistens sowieso nicht länger so schnell fahren kann.
Auch verkürzt sich die Akkureichweite bei maximaler Unterstützung markant, so dass du sowieso nicht dauerhaft mit max Unterstützung fahren wirst.
Der Spassfaktor ist natürlich zu berücksichtigen, aber den Unterschied merkt man nach ein paar Monaten nicht mehr.
 
ambrecht

ambrecht

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... Niemals fahre ich in Aerolenkerhaltung an Fussgängern oder Radfahrern oder Autos vorbei. Eben weil man nie sicher sein kann, dass das Gegenüber eine Bewegung in den eigenen Fahrweg macht. Ebenso reduziere ich das Tempo bei der Begegnung mit Fussgängern und Radfahrern. ...
Genau so! Fahren mit Triavorsatz im öffentlichen Straßenverkehr geht gut, erfordert aber gewisse Fertigkeiten (schnell zur anderen Position wechseln) und größere Umsicht (d.h. Sicherheitsreserve oft auf die Aeroposition verzichten). Ich bin damit 25 Jahre sicher durch den Stadtverkehr in Berlin gekommen, bei ca. 80Tkm. Auf dem S-Ped habe ich noch keinen, ist auch erstmal nicht nötig. Wenn ich aber mal einen habe, weiß ich verantwortungsvoll damit umzugehen.
 
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Ethera

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Muhahaha. Den Verbrauch kann man messen - und nur dann ergibt es Sinn darüber zu schreiben.
Mach mal halblang. Immerhin weiß ich welche Reichweite ich schaffe und welche Kapazität der Akku hat. Außerdem gibt meine Anzeige auch den ØMotorstrom je Fahrt aus, damit kann man anhand der ungefähren Zellspannung auch die Wh je Kilometer ableiten. Gerne kannst Du ein Meßgerät mitbringen, ich habe Dir ja ein Treffen angeboten um das zu verifizieren.

Bei der Gelegenheit muss ich meine Angaben korrigieren, ich habe etwas verwechselt. Ich habe einen Ø Motorstrom von ca. 4A - 4,5A je Fahrt, das sind natürlich nicht 5Wh/km. Gemäß meiner CO2 Anzeige von 120 verbrauche ich also 120Wh/17.5km = 7Wh/Km.
Ergänzung:

Dazu noch eine ordentliche Leuchte vorne mit 16W... So viel zum Thema Elektromobilität durch Akku gepseißt...
Eine Frage; Du hast am Lichtausgang eines E45 ein Licht mit 16Watt hängen, habe ich das richtig verstanden? Ist das eine M99pro? Das wäre gut zu wissen welcher Strom da fließen darf am E45. Danke schon mal.
Ergänzung:

Nein, so funktioniert es eben nicht.
O.K., das ist verantwortungsvoll. Ich nehme mein Beispiel zurück weil es anmaßend ist.

Es bleibt ein Restrisiko für Dich wenn Unvorhergesehenes eintritt (Wildtier springt auf die Fahrbahn). Ich konnte einen Teil Deiner Strecke ja auf Fotos (der Unfall mit dem Auto auf der schmalen Landstraße) sehen und vermute das das möglich ist.
Ergänzung:

Dem kann ich nur bei pflichten!!!
Der Geschwindigkeits Sprung von 38 auf (möglicherweise) 45kmh...den Unterschied merkt man nach ein paar Monaten nicht mehr.
Hier im Forum gibt es einen der das Grinder zusätzlich zu einem Stromer gekauft hat und der hat deutliche Leistungsunterschiede nicht nur bei der Endgeschwindigkeit, sondern auch beim Beschleunigen beschrieben. Und beim Anfahren aus dem Stand von deutlichen Nachteilen zu Lasten des Grinder. Halten wir uns lieber an dessen Aussagen, denn der hat den Vergleich. Ich kenne die Grinder Abverkaufspreise; und kenne auch die E45 Preise, die mit Glück möglich waren als die letzten 2015 Modelle im Abverkauf weggingen. Da ist nicht viel Unterschied. Und zu Unterhaltskosten Heckmotor - Mittelmotor, da guckt euch mal jm1374 Bilanz an, beeindruckend und immer noch der erste Motor! Mir ist kein Mittelmotor S-Pedelec mit >80.000km ohne jemals Schaden am Motor gehabt zu haben, bekannt.
 
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Jenss

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Dem kann ich nur bei pflichten!!!
Der Geschwindigkeits Sprung von 38 auf (möglicherweise) 45kmh hat auf die Fahrzeit kaum Einfluss, da man wegen den Gegebenheiten auf der Fahrweg meistens sowieso nicht länger so schnell fahren kann.
Auch verkürzt sich die Akkureichweite bei maximaler Unterstützung markant, so dass du sowieso nicht dauerhaft mit max Unterstützung fahren wirst.
Der Spassfaktor ist natürlich zu berücksichtigen, aber den Unterschied merkt man nach ein paar Monaten nicht mehr.
Schmadde schreibt ja "wenn" dir 5-7 km/h weniger reichen.
Das muss jeder selbst entscheiden!
Bei mir währen das ca 10min mehr Arbeitsweg pro Tag. Nicht akzeptabel!

Wenn man. natürlich in der boschwelt denkt....powerpack 500 ... Ja....für ein s ist son minni akku eigentlich kaum geeignet mmn.

Aber jeder geht eben immer von sich aus! Ich hab 40km Vollgas und schaffe dort nen 42er Schnitt gps wenn ich es drauf anlege.
Nicht jeder hat es so weit und so gut.

Der nächste wird sagen....ich fahre eh nur Stadt, da reichen 25 statt 38 km/h....für mich kein Unterschied!

Auch der wird für seinen Fall Recht haben!
 
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cephalotus

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elfKW+mmc3 / Cute 85 / BionX 25kmh / BionX 45kmh
Ich finde das Thema Effizienz bei s-Pedelec hoch spannend, weil es u.U. einen größeren Einfluss auf die Reichweite hat als die Akkukapazität und für einen großen Akku zahlen die Leute teilwiese tausende Euro Aufpreis...

Ich hab den Leistungsbedarf mal für eins meiner s-Pedelec mit mir (182cm, ca. 75-80kg) durch Messen und schätzen ermittelt und ich denke das ist eins der effizienteren.

Es wäre spannend, wenn man das auch für andere sPedelec machen würde, dabei darf man nicht vergessen, dass bei diesen geschwindigkeiten die Kleidung und die Lufttemperatur (Viskosität der Luft) schon einen erheblichen Einfuss auf den Verbrauch haben.

Kleiner Effizienztest: BionX s-Pedelec in der Ebene



Um den Verbrauch pro km zu ermitteln muss man die Eigenleistung und den Wirkungsgrrad des Antriebs berücksichtigen.

Angenommen die nötige Antreibeleistung betrage 400W bei 40km/h. Abzgl 150W Eigenleistung verbleiben 250W, die der Motor aufs Hinterrad bringen muss. Direktantriebe sind bei 40km/h sehr effizient, also meinetwegen eta=0,8 von Akku zu Hinterrad macht dann 312W aus dem Akku.

In einer Stunde benötigt man also 312Wh aus dem Akku und kommt 40km weit, das macht einen Verbrauch von grob 8Wh/km und das mit einem mMn durchaus effizienten s-Pedelec unter nahezu perfekten Rahmenbedingungen.

6Wh/100km bei einem 40er Schnitt und normaler Körperhaltung halte ich für absolut außergewöhnlich.

40er Schnitt über 40km mit ca 1200wh. 0hm.
Wer bietet mehr?
;)
Grace One@60A und 14s

Meine Freundin ist mal testweise von der Arbeit nach Hause gerast. Ihr s-Pedelec (selber Tpy wie meins nur kleinere RH und irrelevante Details anders) ist so eingestellt, dass es bis reale 47km/h in der Spitze unterstützt. da auf dem Abeitswge eine Stadt liegt und ein paar Hügel ist 40km/h Schnitt nahe am maximal möglichen für diese Strecke.

Ihr Verbrauch lag bei angezeigten 48% Verbrauch eines nominal 1310Wh Akkus (real sind das vielleicht 550Wh). Auf 44km sind das dann grob 11Wh/km.



MfG
 
Thema:

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