3D-Druck - Teile für Fahrräder, Pedelecs u.a.

Diskutiere 3D-Druck - Teile für Fahrräder, Pedelecs u.a. im Fahrradkomponenten, Zubehör, Ausrüstung Forum im Bereich Diskussionen; Hallo, hat jemand die STL mal auf den 2A Standard-Lader angepasst? Welche Schrumpfungsfaktoren habt ihr verwendet, damit das passt? Gruß Onki

onki

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Hallo,

hat jemand die STL mal auf den 2A Standard-Lader angepasst?
Welche Schrumpfungsfaktoren habt ihr verwendet, damit das passt?

Gruß
Onki
 

onki

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Sorry - hatte den Post übersehen. Ich hatte nur den 6A Typ geladen.

Danke für die Arbeit
 

Rollerfahrer

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Der Drucker ist da!

Erster Schock: von DHL neu zu geklebt. Aber wohl nix passiert.

Heute erst mal ausgepackt, zusammen gebaut und Druckbett eingestellt.

Der Anycube Mega S macht einen sehr guten Eindruck. Sogar richtige Linear Führungen auf allen Achsen sind vorhanden und keine Rollen die nur auf Maschinenbau Profilen laufen.

Ist auch nicht allzu groß. War wohl doch ganz gut die Entscheidung nicht das Mini Gerät von Monoprice für fast das gleiche Geld zu nehmen.


Werde weiter berichten
wie es weiter geht.
 

HolgiB

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Sogar richtige Linear Führungen auf allen Achsen sind vorhanden und keine Rollen die nur auf Maschinenbau Profilen laufen.
Nur so am Rande: reine Rollenführung auf Aluprofilen ist durchaus üblich bis ins höhere Preissegment. Der Prusa i3 läuft auch nur mit Lagerbuchsen auf runden Stangen. Aber wenn es dir ein besseres Gefühl gibt ;)
 

RobRoy

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Aber ich denke wenn der Druck schneller gehen soll, dann sollte man das schon bei der Konstruktion berücksichtigen und nicht unnötiges Material einplanen.
Setze im Slicer die Wandstärke auf 0,5mm und Zeichne alles mit 1-2,5mm Wandstärke. So bekommst du immer saubere Wände ohne Infill. 1,5-2mm (also 3-4 Wände) ist für die meisten Anwendungen stabil genug.
 

Kalle_BMW

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hmmm ich glaube hier bedarf es einiger Aufklärung

Der Prusa MK3S sowie deren hochwertigen Nachbauten laufen auf Linearlager auf Rundstahl
Lagerbuchsen habe ich an diesem Prusa noch nicht gesehen.
Rollerfahrer hat wohl diese Linearlager gemeint. Und diese sind auch an dem Anycube Mega S verbaut.

Eine Linearführung ist auch etwas anderes. Siehe Bild
 

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Kalle_BMW

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Setze im Slicer die Wandstärke auf 0,5mm und Zeichne alles mit 1-2,5mm Wandstärke. So bekommst du immer saubere Wände ohne Infill. 1,5-2mm (also 3-4 Wände) ist für die meisten Anwendungen stabil genug.
stimmt. Kann dem nur zustimmen.

ja, beim Selbstkonstruieren immer im Blick haben:
  • die Wandstärken mit denen man Drucken möchte beachten und entsprechend die Wände konstruieren
    Sollte es wirklich schneller gehen. Einfach mal anstatt 0,4er eine 0,6er Düse verwenden. Dies ist bei mir mittlerweile fast Standard.
  • Aber auch die Layerhöhe sollte man im Blick haben.
    Standard Layerhöhe der ersten Schicht sollte man meist auf 0,2mm haben. Möchte man nun z. B. eine Konstruktion schnell drucken mit den Folgeschichten in 0,3mm Layerhöhe
    und der Boden ist 3mm hoch konstruiert, so wird dieser aber nur 0,2mm + 9*0,3mm = 2,9 mm hoch. Mag meist vernachlässigbar sein aber bei dünnen Boden z. B. nur 1mm kann dies schon entscheidend sein.

    Ja für schöne Drucke verwendet man den Gesamtdruck mit 0,2 mmm Layerhöhe oder noch weniger 0,16 oder 0,1mm

    Aber geringere Layerhöhe bedeutet nicht mehr Stabilität. Habe Berichte gesehen, wo mit 04er Düse bei 0,3mm Layerhöhe die beste Stabilität erreicht wurde. Da spielen aber noch andere Faktoren mit. Dies sprengt aber heir dne Rahmen.

  • Noch ein Tipp zum Infill. Mehr ist hier nicht unbedingt besser. Für Stabilere Sachen liest man Empfehlungen man sollte das Infill auf 100% setzen. Dies ist eindeutig widerlegt worden. Lieber auf 30-50% und dafür aber mehr Wandstärke. Diese bringen die meiste Stabilität. Beim Infill gibt es aber auch Unterschiede. Wabenmuster oder ähnliche wieder stabiler als einfache Gittermuster.

So einfach mal etwas für die Neuanfänger ausgespeichert....
 

Rollerfahrer

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reine Rollenführung auf Aluprofilen
OK,
ich kenne das von CNC Fräsen nur so, dass nur das Gerüst aus Maschinenbauprofilen besteht und die Führungen werden dann da drauf montiert. Es gibt 3 Arten von Führungen wie es @Kalle_BMW schön gezeigt hat. Mag sein dass es auch mit Rollen auf speziellem Profilen genauso gut funktioniert.

Hier mal ein Foto von meiner Selbstbau Fräse. Dort sieht man die Maschinenbau Profile, die Halter für die Führungen und die Laufwagen.
Nur dass die Stangen da 20mm Durchmesser haben.
:p
1621065059103750838587.jpg
 
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DerTimon

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@Rollerfahrer, natürlich sind Aluprofile als Linearführungen eigentlich zweckentfremdet; letzendlich hängt die Tauglichkeit immer von der Qualität/Maßhaltigkeit der Komponenten ab, wie eben auch bei den Stangenführungen und den (Kugel-) Umlauflagern.

Die einfachen Umlauflager werden z.B. gerne durch Gleitlager aus Kunststoff ersetzt, was den Drucker auch deutlich leiser macht.
Beim Ersetzen dieser Lager durch Igus-Gleitlager merkte ich am ruckeligen Lauf erst, wie schlecht meine Linearstangen waren, die dem Stahlblechrahmen beilagen, und habe hochwertige Präzisionsstangen eingebaut.

Das Edelste sind natürlich die oben abgebildeten Linearführungen..

Edit:
Hier mal ein Foto von meiner Selbstbau Fräse
Wow! Da brauchte ich Dir von Stangen und Lagern ja eigentlich nichts erzählen...
(aber Du hast das Foto ja erst später hinzugefügt).
 
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Rollerfahrer

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Setze im Slicer die Wandstärke auf 0,5mm und Zeichne alles mit 1-2,5mm Wandstärke.
OK, im Slicer kann man das einstellen.

Aber beim Zeichnen?
Ich arbeite zur Zeit mit OpenScad,
wenn ich einen Würfel zeichne dann kann ich schreiben cube 10,10,10.

Wie kann ich da die Wandstärke verändern?
 

Horst123

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OK, im Slicer kann man das einstellen.

Aber beim Zeichnen?
Ich arbeite zur Zeit mit OpenScad,
wenn ich einen Würfel zeichne dann kann ich schreiben cube 10,10,10.

Wie kann ich da die Wandstärke verändern?
Die musst Du bei der Konstruktion nicht angeben. Du konstruierst einen vollen Würfel.
Die Aufbereitung für den Druck macht der Slicer anhand Deiner Einstellungen zu Infill und Wandstärke (wie von @Kalle_BMW schon beschrieben). Dein Würfel besteht nach dem Druck aus der Außenwand und dem Infill - im Extremfall aus Vollmaterial falls Du 100% Infill auswählst.
Ein vollständig "hohler" Würfel macht meines Erachtens keinen Sinn, da Du dann mit Stützstrukturen arbeiten müsstest, da sonst das "Dach" nicht druckbar wäre. Dann hättest Du aber so gut wie keine Festigkeit.
Willst Du aber z.B. eine würfelförmige Schale (ohne "Dach") konstruieren, so würdest Du die Außenwände selbstverständlich mit der entsprechenden Stärke schon im CAD konstruieren.
Dann gilt aber das selbe wie oben beschrieben: Auch die Außenwände der Schale bestehen aus Sicht des Silcers selbst wieder aus Außenwand und Infill.

Benutze übrigens auch OpenSCAD. Da ist selbst bei CAD-Laien sehr schnell ein Erfolg sichtbar. Komme aus der Programmier-Ecke, sodaß sich mir das Grundprinzip schnell intuitiv erschlossen hat. Besonders einfachere Objekte lassen sich sehr schnell realisieren. Habe auch schon einige etwas komplexere Dinge "konstruiert", wobei ich dann meine Zeit brauche.
Schön finde ich, dass man sehr einfach (notwendige) Variablen über die OpenSCAD-Oberfläche parametrierbar machen kann, ohne das Script nochmal anzufassen.

Wenn ich allerdings die Konstruktionen von @Kalle_BMW anschaue (Lader-Halterungen, Handelbar-Jack) - da würde ich vermutlich ein Vielfaches der Zeit eines CAD-Virtuosen wie ihm dran arbeiten... o_O

Für meine SuperDelite-Schutzblechhalter, den ich im R&M Thread beschrieben hatte, habe ich ca. 1 Stunde gebraucht.
Aber wie man sieht, besteht er nur aus Addieren und Subtrahieren von einfachen Quadern und Zylindern.

Schutzblechhalter.png
 
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dagobird

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Ich habe mir bei @Kalle_BMW ein Paar seiner gedruckten Lenkerständer bestellt. Sie sind heute morgen angekommen und ich mußte sie natürlich gleich ausprobieren :).

Mein gerade umgebautes Trek Marlin 5 mit Bafang BBS01B und eingesetztem Akku steht umgedreht damit sehr stabil. Wirklich sehr hilfreich, um Arbeiten am Fahrrad durchzuführen, bei denen es besser auf dem Kopf steht (y).

Ich glaube, ich muß nochmal bestellen... :love:
 

Horst123

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Ich hab mir mal die Einfach-Variante gedruckt. Klemmen sehr gut an den Ergon-Griffen.
Hab's noch nicht wirklich ausprobiert, da ich zuhause einen Montageständer habe. Wenn wir auf größere Tour gehen, werde ich sie dann einpacken...

IMG_5396.jpeg
IMG_5397.jpeg
IMG_5398.jpeg
 

Kalle_BMW

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Hallo Horst123

die Teile gefallen mir. Ich mag solchen einfache schnelle unkomplizierte Lösungen.
Den einzigen Nachteil den ich sehe ist die evtl. seitliche Unstabilität und dass die Teile u. U. etwas höher sein könnten.

Aber das wichtigste ist, dass die Halter bei deinem Rad passen. :)(y)
 

Horst123

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Den einzigen Nachteil den ich sehe ist die evtl. seitliche Unstabilität
Ja, der Praxistest steht noch aus! Zu viel seitliche Kraft sollte man vermutlich nicht anwenden, aber ein Rad Aus-/Einbau über die Schnellspanner sollte gehen. Vor allem, wenn man jemanden dabeihat, der festhält :cool:.
Die Höhe passt perfekt. Schont alle kritischen Lenkerlemente!
 
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Rollerfahrer

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Schön finde ich, dass man sehr einfach (notwendige) Variablen über die OpenSCAD-Oberfläche parametrierbar machen kann, ohne das Script nochmal anzufassen.
Ich hatte bei meinem Akkudeckel das Problem, dass ich die Ringe alle extra bearbeiten musste für den Mittel Ausschnitt den ich mit subtrahieren machen wollte.
Gibt es da einen Befehl der alle auf einmal bearbeitet?
1621083127458.png
 

Horst123

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Gibt es da einen Befehl der alle auf einmal bearbeitet?
Ganz spontan, vereinfacht dargestellt :
Ich würde versuchen, den kompletten Umriss in einem Modul zu definieren, d.h. die Anordnung der Kreise und der entsprechenden Höhe, aber ohne die beiden Löcher. Die Anordnung der Kreise (Zylinder) programmierst Du innerhalb des Moduls so wie Du es bereits gemacht hast.
Dem Modul gibst du als Parameter den Radius der Kreise und evtl. die Höhe des Bodens mit.



module Bodenplatte(radius, hoehe)
{
// Hier die Konstruktion Deiner Bodenplatte mit diversen cylinder() und cube() Begehlen etc.
}

module Bohrloecher(Durchmesser)
{
....
}

// Start Programm
difference()
{
Bodenplatte(25, 10); // Radius 25mm, Höhe 10mm
translate([0, 0, 5]) Bodenplatte(20, 5); // Radius 20mm, Höhe 5mm
}
Bohrloecher(4);

// Ende


Du erzeugst letztendlich zweimal die gleiche Platte, aber mit unterschiedlichen Radien der Zylinder.
Durch Subtraktion der kleineren von der größeren Platte müsste dann die Grundstruktur mit der Außenwand übrig bleiben.
Über translate() wird die kleinere Platte vor der Subtraktion noch in Z-Richtung verschoben, so daß ein solider Boden übrig bleibt mit 5mm Wand.
Die Bohrlöcher dann zum Schluß.
 
Thema:

3D-Druck - Teile für Fahrräder, Pedelecs u.a.

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