2x3,6kW Ladestation für E-bikes. Ja oder nein.

Diskutiere 2x3,6kW Ladestation für E-bikes. Ja oder nein. im Akkus, Batteriemanagement (BMS), Ladegeräte Forum im Bereich Diskussionen; Hallo zusammen! Wir haben das Produkt zuerst entwickelt und dann daran gedacht, potenzielle Kunden zu fragen. Tu das nicht. Das tut sehr weh...
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Aleksandr

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Hallo zusammen!

Wir haben das Produkt zuerst entwickelt und dann daran gedacht, potenzielle Kunden zu fragen. Tu das nicht. Das tut sehr weh.

Die nächste Frage ist, ist diese Ladestation relevant oder nicht?

Was ist die X-Ladestation?

Die Ladestation ist eine kompakte Ladestation (220 × 140 × 90 mm) mit minimalistischem Design, zwei 3,6-kW-Schuko-Steckdosen und einem hellen LED-Display.
first_section_mobile_bg.png


Eigenschaften:
- Fernautorisierung
- Kompatibel mit verschiedenen Ladestationsmanagementsystemen (OCPP 2.0)
- Für den Innen- und Außenbereich (IP67-Code)
- Einfach an der Wand oder bei einem Rohr zu installieren
- Wi-Fi-, BLE- und Ethernet-Schnittstellen
- Energiemessung und hochwirksamer Schutz vor Überlastung und Energielecks

Was halten Sie von den möglichen Anwendungsfällen für die Ladestation?
Wie immer ist Ihre Meinung für uns sehr wichtig.
IMG_20200319_141339_907.jpg
 

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Ewi2435

Ewi2435

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Ich vermute mal die wird zu teuer sein als das die jemand aufstellt?
Bei Ebikes reichen normale Steckdosen vollkommen. Nicht falsch verstehen ich liebe möglichst viele Technische Daten. Aber der Durchschnittsuser hat weder ein Ladegerät dabei noch interessiert ihn was die ladesäule anzeigt. Wenn das Rad sagt der Akku ist voll ist alles gut.
 
jm1374

jm1374

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3,6kW sind ganz schön überdimensioniert. Da kann man an eine Dose >10 Pedelecs dran hängen. Macht es kleiner, einfacher und billiger. Niemand braucht zum Laden ein LED Display.
Energiemessung ist genauso witzlos. Die allerwenigsten Pedelec haben 1kWh an Akkukapazität dabei und noch viel weniger werden 4-5 Stunden an so einer Ladestation laden um den Akku zu füllen. Die Masse wird dort 100-200Wh nachladen. Wollt ihr wirklich für die 6cent eine aufwendige Abrechnung betreiben?

Ich sehe Bedarf an abschliessbaren Ladeboxen an Bahnhöfen.
 
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Üps

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Mit dem vielen Display vorne dran fürchte ich, das ist zu vandalismus-gefährdet.
Im Gegensatz zu meinem Vorredner denke ich schon, dass eine Anzeige sinnvoll ist. Diese könnte aber evtl auch per BT aufs Smartphone übertragen werden. Dann kann man alles bis auf ein kleines Fenster für den Anschluss und die Antenne in einem stabilen Stahlkasten verbergen. Aufkleber, Schmierereien, Kratzer etc. würden dann nicht gleich die Funktion stören. Reparaturen könnten auf einen minimalen Komponententausch reduziert werden.
Und dann wieder das Problem mit der Codierung und den 1000 verschiedenen Systemen. Vermutlich wird man ein teures Adapterkabel benötigen.
Wer wird das für alle Fälle kaufen und wie schützt man sich davor, dass das gestohlen wird?

Was ich bisher an extrem aufwenigen eBike-Ladestationen so gesehen habe, hatte ein halbes Duzend verschiedene, exotische, teure Stecker, aber ein einfacher DC-Hohlstecker oder XLR, wie sie weltweit herstellerübergreifend verwendet werden, waren nicht dabei.


Eine Wandstation finde ich wegen der Vandalismus-und Diebstahlgefahr grundsätzlich nicht sinnvoll. Wenn dann eher einen Kasten, in den man den Akku zum Laden hinein stellen und dann abschließen kann. Mit hinreichender Aufbruchsicherheit.
 
onemintyulep

onemintyulep

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Du fragst da die Falschen. Ich nehme gerne jede Steckdose die sich bietet. Wenn es genügend davon gäbe würde ich auch ein Ladegerät mitführen. Aber eure Kunden wären doch die die Strom anbieten und evtl. abrechnen wollen, und nicht die, die da ihr Rad aufladen.
 
Electric

Electric

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Schick ist sie. Aber wer braucht Strom unterwegs? Mein Bike hat 1125 Wh, wenn ich den Extender einklicke, was ich nur für Tagestouren machen würde. Ansonsten sind 625 Wh dicke ausreichend.

Aber vielleicht gibt es ja Anwendungsfälle. Kann das Teil Boschräder laden, wie funktioniert die Kabelgeschichte, wie schnell lädt es Boschräder?
 
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Velo66

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Das teuerste an so einer Ladestation ist es den Strom zum Fahrradständer bzw zur Ladestation zu ziehen (wenn vorher keiner Strom da war)!
Das ist richtig teuer!!!
Ich würde mir wünsxhen, dass das eingesetzte Geld hier für andere Aspekte der Veloinfrastruktur genutzt würden.

An sonsten teile ich ebenfalls die Meinung, dass es an Veloabstellpläzen keine Ladestationen braucht. Dafür ist in den meisten Fällen die zurück gelegten Tagestrecke der Stadtfahrer zu gering bzw die Reichweite reicht vom morgen bis zum Abend, so dass man zuhause oder am Arbeitsplatz laden kann und dann „genügend“ weit damit kommt.
Wünschenswert wäre, dass Arbeitgeber hier kulanter werden.
Kürzlich habe ich von einer Schweizer Kleinstadt gehört, die in der Verwaltung die Stromverteilung so haben umbauen haben lassen, dass man keine Bike Akkus mehr laden könnte.
Ich weiss zwar nicht wie das technisch gehen soll, aber sicher stehen diese Kosten in keinem Verhältnis zu ein paar mal Akku laden pro Woche, selbst über sehr lange Zeit.

Was mich betrifft, würde ich mich darüber freuen auf Überlandstrecken (150km pro Tag) zugängliche Steckdosen zu finden.
Hier fände ich es cool, wenn sich die Mitarbeiter von Supermarktketten etwas kulanter zeigen würden und ihre ungenutzten Steckdosen im Eingangsbereich zu teilen.
Mehr Ladeinfrastruktur braucht es IMHO nicht
 
onemintyulep

onemintyulep

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Was mich betrifft, würde ich mich darüber freuen auf Überlandstrecken (150km pro Tag) zugängliche Steckdosen zu finden.
Na eben. Die Idee dabei zu befürworten, dass es allenthalben Steckdosen geben sollte (y) ist nämlich dass man in dem Fall nicht lange suchen müsste bzw. sich drauf verlassen kann. Nicht dass man alle 500m laden will :)
 
Zimmi999

Zimmi999

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Bosch Performance Line, Dual Battery
Meine Stadt hat die perfekten Lademöglichkeiten:

- Fahrradständer überdacht, schöne Kreuzberger Bügel
- simple Schuko mit Kontrolllampe (= Strom liegt an)
- ein durch den Endbenutzer bedienbarer Fi-LS, falls es mal die Sicherung schmeisst


mehr brauchts nicht.
 
onemintyulep

onemintyulep

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Ich bin ja auch eigentlich für unentgeltliche Bereitstellung... selbst bei dauerhaft maximaler Nutzung einer besonders attraktiven Ladestelle reden wir hier über max. 1kWh/Tag im Wert von... 30ct? Wenn man besteht könnte man ja sogar die Leistung begrenzen auf 1A oder so, um missbräuchlicher Nutzung vorzubeugen...
 
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steamrick

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Bosch CX Gen 4 - Cube Kathmandu Hybrid SLT (2020)
Ich kann mir nicht vorstellen wie sich so etwas wirtschaftlich betreiben lässt. Eine Vollladung von einem Fahrrad sind ja nur wenige Cent an Strom... wenn man da mehr als 1€ oder so pro Ladung verlangt, hat man am Ende keine Kundschaft mehr.

Schnellladefähigkeit im Bereich von kW wird kein ebike unterstützen, weil das würde eine aktive Kühlung des Akkupack benötigen, welches Gewicht und Kosten des Rads in die Höhe treiben würde. Egal ob Bosch, Stromer, Shimano, etc. - bei ~250W ist Schluss.

Ein universales Ladesystem durchsetzen wäre auch eine Kunst, und ein Ladegerät mitführen werden die allerwenigsten Radfahrer. Die meisten Elektroräder haben auch keinen Stromanschluss am Rahmen, sondern es muss der Akku entnommen werden um diesen zu laden. Ein Diebstahlschutz für den Akku wäre also auch vonnöten.


Ich kann keine ausreichende Zielgruppe sehen. Selbst Pendler mit S-Pedelec werden darauf achten, dass deren Akku mindestens die einfache Strecke reicht und dann auf der Arbeit einfach ein zweites Ladegerät besitzen.

Da bleiben eigentlich nur noch diejenigen, die auf langer Tour unterwegs sind und mittags mal nachladen wollen bevor es an die zweite Hälfte der Tagesetappe geht. Ob man damit genügend Umsatz machen kann, würde ich vorher nochmal sehr genau durchrechnen.
 
HeinzH.

HeinzH.

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Moin moin!
(....) Und dann wieder das Problem mit der Codierung und den 1000 verschiedenen Systemen. Vermutlich wird man ein teures Adapterkabel benötigen. Wer wird das für alle Fälle kaufen und wie schützt man sich davor, dass das gestohlen wird? Was ich bisher an extrem aufwenigen eBike-Ladestationen so gesehen habe, hatte ein halbes Dutzend verschiedene, exotische, teure Stecker, aber ein einfacher DC-Hohlstecker oder XLR, wie sie weltweit herstellerübergreifend verwendet werden, waren nicht dabei.
Für die Hersteller und Aufsteller dieser HiTec Ladestationen sind diese m.E. nichts weiter als die Lizenz zum Gelddrucken!

Eine Wandstation finde ich wegen der Vandalismus-und Diebstahlgefahr grundsätzlich nicht sinnvoll.
Hmmh, das kommt auf den Standort an. Ist eine soziale Kontrolle vorhanden, z.B. am Rathaus oder an einem Cafe/Restaurant, kann dies o.k. sein. Angst, daß das Ladegerät gestohlen wird? Selbst ein hochwertiges 4A-Ladegerät kostet nicht mehr als 35.-€. Für den Fall der Fälle sichere ich mein Ladegerät mit einem fetten Kabelbinder am Fahrrad. Letzterer kostet fast nichts und wird nach Gebrauch aufgeschnitten und entsorgt. Einen Überzieher für das Ladegerät im Falle von Schlechtwetter wird meine Frau aus Material einer ausgemusterten Ortliebtasche demnächst schneidern.

Ladegerät_Ortlieb_2.jpg Ladegerät_Ortlieb_1.jpg
Größe und Gewicht von Ladegeräten: Ein neuzeitliches 4A-Ladegerät wie das von Modiary wiegt mitsamt 220V-Anschlusskabel und Wattmeter 780g und passt locker und bei Bedarf schnell zugänglich in eine Ortlieb-Seitentasche...


WP-Tour_02Maerz019_1.jpg WP-Tour_4Dez018_4.jpg Ladestation_Bauhaus_DEK_Muenster_1.jpg Ladestation_Bauhaus_DEK_Muenster_2.jpg Ladestation_Bauhaus_DEK_Muenster_3.jpg
Hier am Baumarkt Bauhaus, 200m vom Radweg des Dortmund-Ems-Kanal gelegen, wurde die bisher offene Steckdosenleiste in ein Gerätehäuschen verlegt.


Wenn dann eher einen Kasten, in den man den Akku zum Laden hinein stellen und dann abschließen kann. Mit hinreichender Aufbruchsicherheit.
Richtig, mehr braucht eigentlich Mensch!

Derartige Systeme sind besonders für touristische Hotspots sinnvoll...

WP-Tour_30Nov018_1.jpg WP-Tour_30Nov018_2.jpg
...wie hier am Allwetterzoo in Münster. Vorstellen kann ich sie mir auch entlang der vielbefahrenen Fernradwege entlang von Elbe, Weser, Donau und so weiter. Am besten in unmittelbarer Nähe von Restaurants und/oder Cafes. Eine klassische Win-Win-Situation für Gastronomen und Radreisende. Am Rhein zum Beispiel könnte ich mir eine Ladestation in Bad Breisig vorstellen, wo sich im Verlauf des Rheinradwegs eine etwa 150m lange Ansammlung von etlichen unterschiedlichen Retaurants und Cafes befindet.

Der Restaurantbetreiber am hiesigen Longinusturm beispielsweise hat die Zeichen der Zeit erkannt und eine Ladestation vorm Restaurant bauen lassen. An einem weiteren hiesigen Radfahrer-Hotspot, dem Heidekrug im Naturschutzgebiet Rieselfelder konnten sich die Restaurantbetreiber noch nicht zum bau einer Ladestation entschließen. Auf telefonische Nachfrage Pedelecfahrer teilte man mir allerdings mit, Pedelecfahrer könnten ihr Akkus jederzeit im Restaurant aufladen.

Soweit meine Anmerkungen zum Thema.
Bleibt gesund!
HeinzH.
 
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HeinzH.

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Nachtrag:
Im Freundeskreis hat sich der eine oder andere mittels eines zweiten Ladegeräts eine private "Ladestation" eingerichtet, nämlich im Haus oder der Wohnung der 30km entfernt wohnenden Freundin oder von Verwandten sowie, wohl nach Absprache, im Sportverein.
Bis denne,
HeinzH.
 
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Angst, daß das Ladegerät gestohlen wird? Selbst ein hochwertiges 4A-Ladegerät kostet nicht mehr als 35.-€.
Dazu braucht man dann aber keine extrem aufwendige Wall Station. Fürs eigene Ladegerät reicht eine simple Steckdose. Vorzugsweise, wie schon gesagt, im Schließfach, damit wären dann Akku und Ladegerät gut untergebracht, auch bezüglich Regen/Schnee.
 
Ewi2435

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Kabel durchknipsen, danach verlöten, zack neues Ladegerät :D

Wenn dann musst du auf jedenfall die 230V Seite abschließen. Dann knallts wenigstens ^^
 
Zimmi999

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Die 230V Seite steckt man einfach vom Ladegerät ab...
 
HeinzH.

HeinzH.

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Kabel durchknipsen, danach verlöten, zack neues Ladegerät :D
Bei Bosch Ladegerätes "lohnt" sich der Diebstahl trotz Lötarbeiten, sie kosten je nach Typ zwischen 80.-€ und 160.-€...
Ich habe hier im Forum übrigens noch nie gelesen, daß ein Ladegerät gestohlen oder mutwillig beschädigt wurde, das nur nebenbei.
Bis denne,
HeinzH.
 
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Wir können uns glücklich schätzen das die meisten Menschen Angst vor Strom haben. Da geht da nicht so schnell einer ran.
 
Thema:

2x3,6kW Ladestation für E-bikes. Ja oder nein.

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