20 Gänge vs. weniger

Diskutiere 20 Gänge vs. weniger im Kaufberatung Forum im Bereich Fertig-Pedelecs; Hallo Leute , ich bin neu auf dem Sektor Ebike unterwegs. Ich habe vor mir ein E-Mountainbike zu holen. Meistens haben die eine 9,10 oder 11...
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Hamaka

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Hallo Leute , ich bin neu auf dem Sektor Ebike unterwegs. Ich habe vor mir ein E-Mountainbike zu holen. Meistens haben die eine 9,10 oder 11 Gangschaltung. Durch einen Autounfall haben ich in einem Oberschenkel nicht mehr soviel Muskelkraft und überlege ob es Sinn macht mir ein 20 Gang Ebike zuzulegen .Ich könnte ein Haibike aus 2020 mit Yamaha Motor bekommen (Neu). Ich fahre hauptsächlich Asphaltstrecken und ein bisschen durch den Wald ,aber ich auch der ein oder andere Berg sollte für mich nicht zur Qual werden. Nun meine Fragen:
- Ist sinnvoll auf die 20 Gänge zu achten oder steht einem 11 Gang auch nichts im Wege
- Kennt ihr zum Haibike ggf. noch andere Alternative die auch 20 Gänge anbieten (Preise bis 3000€ )
 
goofy1968

goofy1968

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Vor Ort ausprobieren ,jeder Jeck ist anders.
Gerade mit körperlichen Einschränkungen hilft es gar nicht im Forum zu fragen.
Was auch immer für andere zu trifft kann bei dir gar nicht gehen.

Ich fahre selbst 20 Gänge und brauche sie auch wegen körperlichen
Problemen.

Abschließend :
Besser haben und nicht brauchen,
als brauchen und nicht haben
 
Grainger

Grainger

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voran den Begriff "Entfaltung" bei Wikipedalia & Co. nachschlagen und dann www.ritzelrechner.de bemühen.

sollte alles erklären
 
jm1374

jm1374

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...und überlege ob es Sinn macht mir ein 20 Gang Ebike zuzulegen.

Zwei Kettenblätter sind immer sinnvoll. Dafür dann hinten statt 11 nur 10 Ritzel. Der Schräglauf ist geringer, die Kette etwas breiter und der Verschleiss minimiert sich.
 
Jenss

Jenss

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Würde auch eher auf die Entfaltung als die Anzahl achten.

Bei über 400% Gangspreizung und Motorunterstützung hätte ich (im Flachland!, da wohne ich nunmal) auch keine Schmerzen mit nur 5 Gängen.

Probier mal einfach ein bike mit nur 5 oder 8 Gang Nabenschaltung aus.

Oder wohnst du sehr bergisch?

Einem pas gesteuerten Rad lässt sich oft eher mehr Motorleistung selbst bei null Eigenleistung entlocken.
 
gerry.k

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voran den Begriff "Entfaltung" bei Wikipedalia & Co. nachschlagen und dann www.ritzelrechner.de bemühen.

sollte alles erklären
Stimmt und wenn ich mir die Abbildung aus dem Ritzelrechner unten ansehen spricht nichts für die 2x10 Schaltung.
Daher ist es auch nicht verwunderlich, dass alle namhaften Mittelmotorenhersteller nur noch ein Kettenblatt verbauen.

Das eine 11-fach Kette bzw. Ritzel weniger lange halten, als 10-fach ist falsch!

ritzelrechner.jpg
 
Singing-Bard

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@Hamaka
Es gibt Pedelec, die Messen wieviel Druck Du auf die Pedeale bringst und multiplizieren dann die Kraft. Je nachdem wie stark Du reintrittst. Für die höchste Unterstützung z.b. am Berg musst Du da teilweise viel Kraft aufbringen um die maximale Unterstützung zu bekommen.

Und es gibt andere Systeme, da Unterstützt der Motor immer mit einem voreinstellbaren Mass, unabhängig wie stark der Fahrer in die Pedalen tritt.

Ich denke das zweite System ist für dich besser geeignet.

Und wenn Du nicht Querfeld Ein fahren willst, dann reicht ein Trekking Rad vollkommen aus. Damit kann man durch jeden Wald und Schotterweg fahren.

Mit Trekkingrädern machen Weltreisende ihre Touren, und die fahren nicht immer über perfekte Wege.
 
goofy1968

goofy1968

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es gibt Pedelec, die Messen wieviel Druck Du auf die Pedeale bringst und multiplizieren dann die Kraft. Je nachdem wie stark Du reintrittst. Für die höchste Unterstützung z.b. am Berg musst Du da teilweise viel Kraft aufbringen um die maximale Unterstützung zu bekommen.

Und es gibt andere Systeme, da Unterstützt der Motor immer mit einem voreinstellbaren Mass, unabhängig wie stark der Fahrer in die Pedalen tritt.
Und es gibt welche die annähernd beides machen.
Der Yamaha wird oft dafür gerügt das er wenn die hohen Unterstützung
aktiviert hat los will nur weil der Fuß auf dem Pedal steht.
Der PW-X fährt im EXPW mit sehr wenig Druck auf dem Pedal
Das lässt sich aber wegschalten indem niedrigere Unterstützung gewählt wird.
 
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hansmeier2018

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Das ist sehr individuell.
Wenn man es gewöhnt ist immer im optimalen Frequenzbereich zu treten. Sowohl Herz als auch Pedale.
Dann vermisst man schnell Gänge.
Ich bin bei 350% mit 8 Gängen nicht komplett glücklich.
Für den Alltag mit E reicht es.

Am Mtb hätte ich aber schon 12 gänge mit 450% oder mehr.
 
Jenss

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Das ist sehr individuell.
Wenn man es gewöhnt ist immer im optimalen Frequenzbereich zu treten. Sowohl Herz als auch Pedale.
Dann vermisst man schnell Gänge.
Ich bin bei 350% mit 8 Gängen nicht komplett glücklich.
Für den Alltag mit E reicht es.

Am Mtb hätte ich aber schon 12 gänge mit 450% oder mehr.

Und mein mtb hat auch nur 8 Gänge. Mit e reicht mir das dicke. Bei 436% Spreizung weder Bergauf noch Bergab ein Problem, im Gegenteil, muss weniger schalten.
 
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hansmeier2018

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Und mein mtb hat auch nur 8 Gänge. Mit e reicht mir das dicke. Bei 436% Spreizung weder Bergauf noch Bergab ein Problem, im Gegenteil, muss weniger schalten.
Ich sag ja. Das ist sehr individuell.

Du gehörst wohl zur genügsamen Gruppe :)
 
Jenss

Jenss

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Ich mag nur nicht so oft schalten. Die xt 12 fach hat mir unter Last zu viel geknallt und ich war nur am schalten.

;)
 
Gernot1610

Gernot1610

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@Hamaka Für das entspannte radeln sind mehr Gänge auf jeden Fall besser. Auch wenn Du nicht mehr so viel Kraft aufwänden kannst ist es besser enger gestufte Gänge zu haben. Die Sprünge in der Kadenz von teils 18 U/min. bei 1x11 machen mich z.B. total wahnsinnig. Außerdem kannst Du Dir mit 2 Blättern die hässlichen Suppenteller im Hinterrad sparen.
 
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