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Zusatzantrieb für Velomobil

Dieses Thema im Forum "Umbau-Pedelecs" wurde erstellt von tüfti, 30.05.10.

  1. labella-baron

    labella-baron

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    AW: Zusatzantrieb für Velomobil

    So: Ich habe hier einen Modellbaumotor der mit 206 U/min/V angegeben ist.

    Ich habe ihn mit dem hier weit verbreiteten Sensorlos-Controller mit Platine EB206 angesteuert und er läuft !!! :)

    Ich habe den Controller an einem Labor-Netzteil betrieben, das nur bis 32V bei 3A geht. 3-Stufen-Schalter und Drehgriff funktionieren. Bei leichtem Abbremsen von Hand steigt der Strom an.

    Bei 32V müssten das ja 32*206 = 6592U/min oder 132 U/sec sein. Zumindest bis zu dieser Drehzahl ist der Controller in der Lage den Motor anzusteuern.
    Gemessen habe ich die Drehzahl noch nicht.
     
  2. AW: Zusatzantrieb für Velomobil

    ab 6500rpm wird es aber schwierig denn das ist die Max Drehzahl mit der das 206er board angegeben ist und bei einer vollen Batterie mit 42Volt müsste der Motor über 8000rpm kommen.
    Ich habe es noch nicht ausprobiert, laut Hersteller dürfte es jedoch nicht funktionieren aber naja, wenn man es probiert weis man es genau

    gruß
    frank
     
  3. labella-baron

    labella-baron

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    AW: Zusatzantrieb für Velomobil

    Kann denn z.B. das 212er Board mehr?
    Aber ich müsste ihn ohnehin umwickeln und auf 3000 U/min bringen. Welchen Strom er dann noch aushält, steht in welchen Sternen ?
     
  4. AW: Zusatzantrieb für Velomobil

    das 212er schafft es bis 1500Watt permanent zu verarbeiten (Achtung es gibt verschiedene 212 boards beim Crazyman!!) aber der Chip ist für die gleiche Drehzahl ausgelegt. das betrifft alle boards mit dem infinion bzw. dem 116er chip. aber wie gesagt das sind Herstellerangaben, möglicherweise ist ja ein Polster eingebaut was man aber nur durch versuche rausfinden kann.
    Interessant ist dann auch wie sich das Ganze dann unter Last verhält ?

    Nur mal so ne Frage, wie laut ist denn so ein Motor bei der Drehzahl? ich fürchte das da doch ein gewaltiges surren ist wenn man diese Drehzahl dann reduziert mit einem mehrstufigen Getriebe, oder?
    8000rpm auf 120rpm für die Tretlagerachse ist schon eine gewaltige Reduzierung die nur mit mehreren Stufen zu realisieren sein dürfte , dazu kämen dann noch die Getriebeverluste, ist das Zielführend? Machbar sicherlich, nur will doch niemand mit so einer Zirpe durch die Gegend fahren, die dabei rauskommen müsste


    Gruß
    frank
     
    Zuletzt bearbeitet: 19.10.10
  5. labella-baron

    labella-baron

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    AW: Zusatzantrieb für Velomobil

    Ich habe es vorhin eher als Summen empfunden. Kein mehrstufiges Getriebe.
    Ich will ja nicht die Tretkurbel antreiben, sondern direkt das Hinterrad auf der linken Seite mit einer Kettenuntersetzung von 80:13 = 6,15. Bafang hat 73:17 = 4,49 wie du ja schön ausgezählt hast! ;) Und der zirpt doch auch nicht. :p
     
  6. AW: Zusatzantrieb für Velomobil

    stehe ich gerade etwas auf dem Schlauch ? wenn ich das mal grob rechne hättest Du an der Hinterachse immer noch 1330rpm was ca. 5-mal zuviel ist, oder ist es schon zu spät?
    Es sei denn Du willst was schnelles bauen:D
     
  7. Kraeuterbutter

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    AW: Zusatzantrieb für Velomobil

    ich schätze mit dem auf 3000rpm umgewickelten Motor ?
    dann vielleicht noch 20" Reifen (??)
    also dürfte sich schon ausgehen so...

    müssen es 36V sein ?
    mit Linano-Akkuzellen (z.b. 20Ah) könnte man ja auch mit z.b. 4s oder 5s fahren
    = billigeres, hochwertiges Modellbauladegerät möglich
    = grössere Auswahl an Modellbaubalancern (bzw. man kommt mit einem aus)

    oder man baut sich eben aus den Linanons mit deren Angebot an Begrenzer-Bords was nettes
     
  8. AW: Zusatzantrieb für Velomobil

    ahh... da wars, das mit dem auf 3000rpm umgewickelt hatte ich zu später Stunde überlesen
     
  9. labella-baron

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    AW: Zusatzantrieb für Velomobil

    Sowieso - siehe Thread-Titel ;) Ich brauche das ja auch für die Reku bei 60km/h bergab !
    Aber 1330? Hast du versehentlich mit der Untersetzung des Bafang gerechnet und nicht mit 13:80 ? :confused:
     
  10. labella-baron

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    AW: Zusatzantrieb für Velomobil

    Ach wozu. Unsere Controller setzen doch ohnehin bei Strombegrenzung die Akku-Spannung für den Motor herunter!
    Meinst du dieses? 4,35V wäre aber für LiFePO4-Zellen völlig ungeeignet. :eek:
     
  11. Dieter

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    AW: Zusatzantrieb für Velomobil

    wie viele (Magnet) Polpaare hat der Modellbaumotor ?
     
  12. Kraeuterbutter

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    ja, drum werden die Regler ja auch so schön warm :)

    nein, ich meinte: du würdest dir z.b. bei deinem Motor eventuell das Umwickeln ersparen..
    klar: niedrigerer Spannung = mehr Verluste

    ist aber ne Milchmädchenrechnung
    weil: mit mehr Windungen sinkt ja auch die strommässige Belastbarkeit des Motors, sein Innenwiderstand steigt, die Akkus müssen höhere Spannung haben, somit ebenfalls grösseren Innenwiderstand
    etc. etc.


    nein, diese hier: http://shop.lipopower.de/Lastmodule
     
  13. labella-baron

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    Wieso spare ich mir das - diesbezüglich es ist doch egal, ob der Akku weniger Spannung hat oder der Controller dieselbe herabsetzt.
    Die wären aber für die zu erwartenden Reku-Ströme nicht im mindesten ausreichend ! Und eine sehr teure Lösung dazu.
     
  14. labella-baron

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    Sieben. Es ist ein 12N14P-Motor.
    Wie errechnet sich hierbei die Drehzahl aus der Drehfeld-Frequenz ?
     
  15. labella-baron

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    Ist auch nicht so ganz einfach, da die Reed-Kontakte der Fahrrad-Computer-Sensoren offenbar bei ca. 25 U/sec nicht mehr mitkommen.

    Wenn ich den Motor mit Handschuh abbremse zieht er schon die 10A der Controller-Begrenzung. Aber die Drehzahl darf nicht zu weit absinken, sonst kommt der Controller außer Tritt. Bei 25V und 100%-Aussteuerung funktioniert das noch, bei 80% schon nicht mehr.
     
  16. Dieter

    Dieter

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    AW: Zusatzantrieb für Velomobil

    da der Motor 7 Polpaare hat, kommen auf eine "mechanische" Umdrehung sieben "elektrische" Umdrehungen, bzw. Zyklen.
    also: Drehzahl = Drehfeldfrequenz / Polpaarzahl.

    Um die max. Drehfeld-Frequenz meines EB206 C03 Boards mit 116er Chip zu ermitteln, habe ich mittels verschiedener Motoren mal versucht, die Grenze auszuloten.

    Im Ergebnis bin ich auf eine max. Drehfeldfrequenz von ca. 500 Hz gekommen.
    Darüber wird der Lauf des Motors unregelmässig und ruckelnd, mitunter schaltet der Controller auch ab.
    Dem Phasenstrom sind unregelmässige und hohe Stromspitzen überlagert, der Eingangsstrom zum Controller steigt stark an.

    500 Hz Drehfeld-Frequenz wären also 3000 rpm bei einem Motor mit 10 Polpaaren ( z.B. Bafang SWXK)

    Gruß
     
  17. Kraeuterbutter

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    das glaub ich eben nicht...
    jedenfalls weiß ich vom Modellbau, dass es sehr wohl einen Unterschied macht, ob ich z.b. im Modellauto einen Rundkurs mit 7,2V Akku fahre und dann ständig und oft viel vollgas geben kann,
    oder aber einen 12V Akku nehme und dann mit sehr viel mit Halbgas rumfahren muss

    bei VAriante a) überleben die KOmponenten, bei Variante b) sterben sie

    jetzt sind Modellbausetups natürlich schärfer ausgelegt,
    aber im Prinzip wirds beim Pedelec-Motor nicht viel anders sein



    die sollen natürlich nicht den ganzen Reku-Strom wegfressen können..
    die sind dafür da, dass die Geschichte in Balance bleibt

    generell sorgen die mal dafür, dass der Akku nicht ständig balanciert wird usw.
    also im Idealfall lassen sie den Akku in Ruhe

    die 1,5A-Module:

    Überspannungsschutz: ab 3,7 Volt
    max. Ausgleichs- / Laststrom: ca. 1A bei 3,8V,
    ca. 1,4 A bei 3,9V

    Voraussetzung: deine Zellen sind halbwegs in Orndung
    alle paar Wochen lädst ihn gemütlich, Ladegerät auf 1A gestellt, Abschaltspannung auf sagen wir 3,9V
    so kannst die Zellen mal angleichen

    sollten die Zellen leicht verdriftet sein, und du beim Rekuperieren mal paar Sekunden lang reinladen, und eine Zelle geht wirklich zu hoch rauf,
    dann hat das Lastmodul in der Zeit wo du nicht rekuperierst genug Zeit das wieder wegzubrutzeln...
    nach paar Rekubremsungen ist die INbalance wieder ausgeglichen und ein balancierter Zustand hergestellt

    in der REgel driften ja gute Zellen nicht stark.. vielleicht paar wenige %
    und das sollte dann eben von den Modulen locker bewerktstelligt werden können
    sollten die Zellen derart mies sein, dass 1,5A-Module das nicht schaffen,
    dann is sowieso was im Argen
     
  18. labella-baron

    labella-baron

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    Ja, weil ihr Modellbauer i.d.R. keine Controller mit Strombegrenzung habt, wie ich von dir gelernt habe! ;)
     
  19. labella-baron

    labella-baron

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    Ich schaffe es nicht, eine Frequenz vernünftig zur Anzeige zu bringen. Wenn ich schon mal was anderes als die PWM-Frequenz von etwas über 15kHz in der Anzeige habe, so springt diese Frequenz ebenso wie der Graf im LCD-Display wüst durch die Gegend.

    Wer viel mißt, mißt Mist.
     
  20. Dieter

    Dieter

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    da ist sicherlich was dran :)- und weil wir unterschiedliches Messequipment verwenden, ist die Qualität des produzierten Mists auch verschieden.