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Vorteile des Nabenmotor

Dieses Thema im Forum "E-Motoren" wurde erstellt von tino11, 11.01.17 um 17:57 Uhr.

  1. Fraenker

    Fraenker

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  2. torcman

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    Um die geträumten 2% Trettverluste eines Bosch und deren Glaubensgemeinschaft. :sleep::sleep::sleep:
     
  3. phet

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    Ok.

    Also ich denke Nabe läuft leichter, fährt besser ohne Strom (Freilaufmotor vorausgesetzt).

    Und 350W -- 250W, Unterschied ist nur ein ETIKETT?
     
  4. Creative_Inspire

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    Ja - ein oller 2008er 26V Pana in einem S-Flyer. Wenn die Kette gepflegt und Sauber ist und der Kettenspanner richtig läuft hörst du da nix. Das Teil hat zwar alles andere als brachiale Kraft - aber laut ist des definitv nicht.
     
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  5. gerry.k

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    Die Auswahl des Antriebes nach dem Widerstand beim motorlosen fahren macht nur Sinn, wenn man regelmäßig ohne Unterstützung fährt - z.B. weil man den Motor nur an Steigungen zuschalten will. Anderweitig wäre das kompletter Unsinn.
    Wenn plötzlich der Anrieb z.B. wegen leerem Akku ausfällt fährt sich jedes Pedelec "gefühlt" sehr schwergängig. Über diesen psychologischen Effekt wurde schon öfter hier diskutiert.
     
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  6. phet

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    Wenn ein Rad leicht läuft, fahrt man mit mäßiger Eigenleistung in der Ebene relativ schnell aus dem Unterstützungsbereich (25km/h) raus. Meine Erfahrung. Da kann man dann ruhig mal den Motor ausmachen.
     
  7. torcman

    torcman

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    Ja, du bringst mich auf die notwendige Definition der Lautstärke, ich denke dB wären ok. Zu sagen "laut ist nicht" wie übersetze ich es?

    Auch die abgegebene Leistung soll man fest schreiben. Das man auf'm Donau Radweg die Motoren nicht hört, ist auszunehmen. Egal welches Fabrikat.

    Wie wäre es mit 250W mechanisch, das heisst eine gegebene Steigung muss der Tester mit xx kmh hoch fahren (Formeln sind trivial P=mgh wo h ist Speed mal Neigung). Nicht schneller aber vor allem nicht langsamer. Um den Einfluss der Eigenleistung zu minimieren soll höchste Unterstützung genommen werden und nur so schnell gefahren wie die 250W mech. verbraucht werden.

    Dann kann man Antriebe vergleichen.

    Die Spar Version: zwei zirka gleich schwere Personen fahren neben einander eine Neigung von 10% zügig hoch. Welche Motor ist lauter?

    Neulich bin ich wieder in unser hügeligen Gegend mit einem Freund mit Bosch gefahren. Ja, ich musste es aushalten, ist mein Freund. Aber sorry Leute bergauf sauste die Kiste wie ein jaulender Küchen Mixer. Wenn jemand es nicht hört oder als leise definiert, dann soll er unbedingt zum Arzt.
     
    Zuletzt bearbeitet: 11.01.17 um 23:20 Uhr
  8. gerry.k

    gerry.k

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    Weil im engeren Bekanntenkreis kaum Mountainbiker, bin ich oft zu Fuß in den Bergen unterwegs. Da fahren regelmäßig E-MTBs an uns vorbei. Der Großteil davon Bosch. Meinen in der Richtung eher weniger interessierten Begleitern fällt nicht auf, dass es Pedlecs sind. Ich sehe dies meist schon aus der Entfernung und höre ein vernehmbares Surren beim Passieren. Entfernung selten größer als 1 Meter.
    Meinen Küchenmixer hört man im ganzen Haus.
    Mal wieder maßlose Übertreibung?
     
  9. Habberdash

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    Bei 25 km/h macht der Motor nichts mehr, darüber fahre ich zumindest oft.Tretwiderstand vom Mittelmotor gibt es nicht, auch wenn es ein Bosch Motor ist... ohne Zwischengetriebe. So wie die meisten Mittelmotoren.
     
  10. lektro

    lektro

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    Nabenmotor ist leicht, leise, und technisch einfach. Schalten geht super, weil der Motor nicht an der Schaltung zieht. Bei wenig Drehzahl gibt es weniger Drehmoment und höhere Verluste. Sehr steile Anstiege, oder steile Anstiege, langsam gefahren, könnten ein Problem sein. Wobei im Strassenbetrieb ein Puma oder ein BionX D wenig Wünsche offen lassen, ein kleiner Cute100 sicht auch gut fährt, und der 2Gang XionDa ist ne Klasse für sich. Anderseits: An ganz steiler langer Strecke, langsam gefahren, raucht ein Nabenmotor ganz sicher nie ab, und das mit der Schaltung - damit lässt sich leben. Wobei der Bafang BBS sehr schön warm werden kann. Die Komplexität vom Mittelmotor kostet aber was, und mehr kann kaputt gehn, und nur wenige passen einfach in nen Fahrradrahmen. Die Komplexität vom 2Gang Nabenmotor kostet auch, aber weniger, aber er hat halt ne Schaltpause.
    Der Mittelmotor kommt einem 'Sicherheitsbedürfnis' der Kunden entgegen: Man könnte Alpenpässe, und sowas, wenn man wollte... und teurer ist ja besser, auch.
     
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  11. RUBLIH

    RUBLIH

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    @torcman

    Das Integrale mit einer Nabenschaltung ohne Direktgang und Mittelmotor bei einem Gewicht oberhalb der 25Kg wird es im Vergleich zu einem mit VRM-Rad im Flachland deutlich schwerer fahrbar sein.
    Das Ding ist einfach nur sauschwer. Schaltvorgänge einer wie ich finde "eigenartigen" Alfine 11 mit Mittelmotor halte ich für mein Verständnis für vollkommen verzichtbar.

    Wem hilft in der Konstellation ein "verhältnismäßig leichter Freilauf" vom Mittelmotor, wenn alles erneut durch ein Getriebe gejagt werden MUSS das KEINEN direkten Gang hat ?

    Neee - auch das Kalkhoff Integrale kommt NIEMALS an die Leichtgängigkeit von Nabenmotorfreiläufen :)


    Ich fahre auch regelmäßig weit oberhalb der Motorunterstützung - zB. gestern mit Rückenwind knapp 45kmh.

    Ergänzen kann man zum Nabenmotor - technisch ausgereift, Planetengetriebe bieten den besten Wirkungsgrad, bei geringer Baugröße und geringem Gewicht - ziemlich otpimal und unerreichbar für Bosch und Konsorten mit überalterten Getriebevorstellungen.
     
    Zuletzt bearbeitet: 12.01.17 um 09:20 Uhr
  12. Fraenker

    Fraenker

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    Diese romantisch verklärte Ansicht ist absolut zutreffend.
    Na gut, man muss sich halt damit abfinden, dass man sich vorzugsweise in dem durch den Nabenmotor vorgegebenen Geschwindigkeitsbereich aufhalten muss, da der Nabenmotor über kein zeitgemäßes Getriebe verfügt. Aber das muss man dann eben über einen erhöhten Eigenanteil (Tretleistung) in den ungünstigen Geschwindigkeitsbereichen ausgleichen.
     
  13. Vol26

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    Zum Nabenmotor kann ich nix beitragen.
    Das Kalkhoff Integrale fährt super. Lässt sich auch leicht treten wenn die Unterstützung vom Motor aufhört.
    Ich komme mit einem Akku ~150km weit. Im Flachland reicht mir die kleinste Stufe um ü 25km/h zu kommen.
    Es ist Teuer (3799€) und Schwer ist es auch.
    Aber mir macht es Spaß.
     
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  14. RUBLIH

    RUBLIH

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    Fahr mit abgestelltem Motor 20km - dann schreibst Du Deine Erfahrung :)
    Es ist halt NICHT ausreichend, den Motor für 1 Minute pausieren zu lassen.....

    Schwer - NE SAUSCHWER - auf Deiner 20km Tour werden trotz Flachland ein paar Steigungen sein - da meldet sich das Gewicht - fahr zB. mal durch den Volkspark.

    Nun die geliche Strecke mit einem normalen Rad - ne Dreigag reicht aus.

    Du wirst Deine Meinung zur Leichtgängigkeit sicher etwas anpassen.
     
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  15. dilledopp

    dilledopp

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    Jeder Mittelmotor läuft ohne "Strom" leichter als mein sauschwer zu bewegender GoSwiss-Drive.
    Mit Strom hat der der GoSwiss die Nase vorn, bis auf den Hunger auf viel Strom.
     
  16. lektro

    lektro

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    weiterer 'Vorteil des Nabenmotors': Viele Systeme sind offen. Da kannst Akku, Controller, Motoren, Displays, Gasgriffe relativ frei kombinieren. Ein 'Forumscontroller' macht Dich ultimativ individuell und schützt vor Abrauchen des Motors am Berg (weil zu langsam oder zu steil). Und wenns net passt, holst nen stärkeren, oder schnelleren, oder leichteren, für Mau.
    --- Beitrag zusammengeführt, 12.01.17 um 10:48 Uhr ---
    nochn 'Vorteil des Nabenmotors' wäre ein super cleanes bike mit 'Copenhagen Wheel' oder 'Zehus' ausgestattet. Nix als ein neues Hinterrad und Handy Halter brauchts.
     

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  17. Vol26

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    Als vergleich habe ich ein Kettler Trekking Alurad.
    Mein Kalkhoff läuft ohne Motor leichter als das Kettler, klar merkt man das Gewicht beim anfahren,
    aber wenn es rollt, läuft es. ICH HABE DAS ZWAR NICHT ÜBER 20KM PORBIERT; aber über 8km über´s Teufelsmoor den Hummel See und den Alsterradweg.
    Ich glaube dir gerne das dein Selbstgebautes Rad leichter läuft.
     
  18. bastl-axel

    bastl-axel

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    Selbstverständlich kann der abrauchen, wenn du die Leistung nicht reduzierst.
    Mit ca 7 A wird da wohl nix passieren, aber mit 15 A schon. Schreibst du ja auch selbst im folgendem Zitat.
    Da ist es ja auch flach und es gibt keine Steigungen.
    Welche Nabe? Schaltungsnabe oder Nabenmotor?
     
    Zuletzt bearbeitet: 12.01.17 um 11:19 Uhr
  19. mague

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    Alle Nabenmotoren mit Sensor liegen im selben Preissegment wie z.B. eine Bosch Unit.

    Mittelmotor ist einfach fahren und nicht weiter nachdenken. Für alles andere habe ich wieder ein Muskelrad.

    Die 2% Verlust z.B. beim Bosch glaube ich auch nicht. Für mich bewegt sich das in der Region eines ganzen Gang. Da wäre etwas zwischen 9 und 14%. Stört nicht solange man noch einen Gang hat. Jetzt im Winter habe ich Stollenreifen drauf und damit will ich überhaupt nicht stromlos fahren. Also sollte man nicht unbedingt Trekking- und MTBs vergleichen.
     
  20. schnipp

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    noch reine Pedalkraft :)
    Sicherlich ist das Getriebe vom Bosch kein Bremsklotz der einen Großteil der Tretleistung frisst, aber einem Gefühl kann ich hier auch keine Glaubwürdigkeit schenken.
    Dazu ist unser Körper einfach viel zu ungenau und man müsste wenn schon für einen Vergleich wirklich 2 baugleiche Räder haben, eins mit dem Boschantrieb und eins ohne das Bosch-Getriebe.

    Daran scheitert es ja schon wenn man keine Leistungsmessungen von Eingangs- und Ausgangsleistungen machen kann.
    Dazu sind Wirkungsgrade auch abhängig von der Höhe der Eingangsleistung, da hier nicht-lineare Anteile vorhanden sind.

    Typischer sind da eher Verluste im Bereich von 2-4% je Getriebestufe, das Boschgetriebe ist Zweistufig, wird also eher im Bereich 4-8% liegen.
    2% ist unrealistisch für ein zweistufiges Getriebe.

    Allerdings wird es einem schwer fallen einen 5% Verlust übers Gefühl korrekt zu quantisieren.


    Ansonsten:
    Diskutiert sachlich weiter und unterlasst weitergehend persönliche Angriffe. Diese werden kommentarlos entfernt.
     
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