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Reise Via Claudia Augusta

Dieses Thema im Forum "Treffen, Touren, Reiseberichte" wurde erstellt von ShortsSZ, 08.01.17.

  1. ShortsSZ

    ShortsSZ

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    Hallo zusammen,
    ich bin plane gerade eine Radtour auf der Via Claudia Augusta.
    Ich hoffe das ich in diesem Jahr im Frühjahr oder Herbst 8 Tage dafür frei geschaufelt bekomme.
    Werde 900Wh dabeihaben.
    Meine Planung ist :
    Tag 1 :
    - Hannover ca.9:00 -> Donauwörth ca. 13:00 (Bahn)
    - Donauwörth -> Augsburg (ca. 50km)
    Tag 2 :
    - Augsburg -> Füssen (ca.110km)
    Tag 3 :
    - Füssen -> Landeck (ca.90km)
    Tag 4 :
    - Landeck -> Mals (ca.70km) Reschenpass !
    Tag 5 :
    - Mals -> Bozen (90km)
    Tag 6 :
    - Bozen -> Brenner -> Innsbruck
    - Innsbruck ca.20:30 -> Hannover ca. 6:50 (Euronight)

    Hat jemand von Euch schonmal die Via mit einem E-Bike gefahren ?
    Habt ihr Tipps ?
    Haltet Ihr die Etappen für realistisch?
     
  2. Fohri

    Fohri

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    Das fahrst auf einer Arschbacke , bin immer im Schnitt so 100 bis 150 Kilometer am Stück unterwegs wenn ich fahre.
     
  3. Zauberer

    Zauberer

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    Interessanter Plan. Die letzte Etappe von Bozen nach Innsbruck ist mit ca. 130 km und 2700 Hm ziemlich ambitioniert.
     
  4. torcman

    torcman

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    Ja super, fahr mal die Alpen Pässe mit 150km pro Tag,

    Auf einer Arschbacke :mad:

    Das ist gut.

    900Wh sind bei meinem 5Wh/km 160-180km mit 1500 bis 1800Hm. Ich trette aber gut in die Pedale.

    Generell rechne 50- 60 Strecken Meter äquivalent für 1Hm. Also mehr Hm dann ist die Reichweite entsprechend kürzer.


    Dein Plan - ergänze für dich die Hm.
    Und mache die Strecken in Flachen länger und den Reschenpass kürzer. Runter kannst wieder länger machen.

    Ich würde mindestens 1/2 bis 1 Tag für Bozen vorsehen. Es gibt sehr viel zu sehen.

    Meran ist auch mindestens 1/2 Tag wert. (Auch Museum)
    --- Beitrag zusammengeführt, 08.01.17 ---
    Das muss jeder für sich, aufgrund der gefahrenen Strecken und Hm für sich entscheiden. In meiner Fussnote siehst ich fahre mehrmals 200+km, würde aber normal jedem empfehlen.es zu testen. Nicht einen Tag sondern mindestens 7 Tage. Bei mir sind es oft im Urlaub 4w und 3000+km.

    Bedeutet aber für andere nix.

    was ich in deinem Plan vermisse ist ein freier Tag. Als Reserve oder einfach Kräfte Regeneration.

    Auf der Strecke gibt es so viel zu sehen, du willst doch nicht nur durchfahren. Ich würde mindestens 3 bis 5 Tage für Besichtigungen einplannen. Augsburg, Füssen Insbruck.
     
    Zuletzt bearbeitet: 08.01.17
    Georg gefällt das.
  5. Wuppi56

    Wuppi56

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    ist OT:
    nach deiner Rechnung sind also 100 Hm = 5 Strecken - km.
    Ist das ein Erfahrungswert oder gibt es dafür eine Formel/Tabelle?

    Gruß Rolf
     
  6. torcman

    torcman

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    Ja. Energetisch begründbar und auch praktisch bei mir bewiesen.

    Bei -2% Neigung fahre ich 22-25kmh runter ohne zu pedalieren.

    2% auf 5km sind 100Hm.

    Auch aus dem Akku brauche ich zirka 0.7Ah fuer jede 100Hm, nur wenn es sehr steil hoch geht.
    http://www.pedelecforum.de/forum/in...g-von-unterstuetzungsfaktor-bei-pl250ht.8300/


    Bei normalen hügeligem Gelände rechne ich nichts extra, nur die Entfernung, weil ich die Höhen abfahren kann, ohne zu bremsen.

    Für 5km brauche ich auch 0.15×5=0.75Ah. Also dasselbe.

    Aber ich trete schon rein.

    In meinem Navi Router berechne ich die Straffpunkte erst ab 2.5% Neigung.
    http://www.pedelecforum.de/forum/index.php?threads/gps-navigation-brouter-mit-oruxmaps-oder-locus-für-android.30817/#post-420772

    Auch die Posts davor sind lesenswert.
     
    Zuletzt bearbeitet: 08.01.17
    werther999 und Georg gefällt das.
  7. wpau

    wpau

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    Euronight gibt es nicht mehr seit 2017. Nachtzüge in Deutschland werden nur noch von der ÖBB betrieben und heißen nun Nightjet.

    Bis auf die Etappe 6 ist dies machbar. Schon mit Muskelrad und Tagesetappen von 100 km durchgeführt. Auch mit Pedelec ist aber eine gute Kondition nötig. Von Bozen nach Innsbruck sieht es etwas anders aus. Ca. 130 km wenn es über den Brenner geht und dort alleine 80 km mit gut 1200 Hm bis zur Grenzstation Italien/Österreich. Dafür kannst Du gut 2 Tage einplanen.

    Besser von Meran aus über den Jauffenpaß und im Anschluss dann über den Brenner nach Innsbruck. Jauffenpass mit 2094 m Passhöhe hört sich schlimm an, hat aber eine gleichmäßige Steigung von 7% und dürfte mit dem Pedelec kein Problem sein. Von Sterzing zur Landesgrenze fährt man dann den Eisack Radweg ohne Autoverkehr und nach Innsbruck geht es rasant bergab.

    http://radreise-wiki.de/Jaufenpass_(retour)

    http://radreise-wiki.de/Brenner_(retour)#Sterzing
     
  8. Wuppi56

    Wuppi56

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    @torcman
    Danke.
    Da werde ich meine Alpentour mal überprüfen :oops:.

    Gruß Rolf
     
  9. torcman

    torcman

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    hilfreich ist einfach sich eine Excel-Tabelle zu machen, wo die Entfernungen und Hm kurzer Abschnitte (20-40km) platziert sind.

    Daraus resultieren die Fahrzeiten:
    • ich nehme mit Reserve 20kmh Schnitt (fahre schneller)
    • und zusaetzlich 10 Minuten fuer jede 100Hm wenn nes steil geht (fahre auch hier schneller aber dann wieder Pause)
    damit hast Du zirka 10% Reserve schon eingebaut. Nach en Paar Reisen wirst Du hier die Faktoren fuer dich selbst kennen.

    und und benoetigte Akku-Energie:

    • 5 Wh/km
    • 25Wh/100Hm wenn es steil geht, sodass ich die potentielle Energie beim Abfahren vernichten muss (>4% Steigung)

    In der Tabelle Starzeit jeden Tag, vorraussichtliche Besichtigungen/Pausen und Ankunft. Alles als Formeln versteht sich. damit kann man dann jonglieren und Stueckchen auf den anderen Tag verschieben, bis es passt mit der Ankunft.

    Zu Brenner: Sterzig-Insbruck - bin die alte Strasse mal gefahren - nicht so toll, viele Autos deren Fahrer sich die Gebuehr sparren. Es geht, aber... daher ist der Vorschlag von @Wuppi56 sehr gut:

    Du hast noch viel Zeit - platziere hier die gpx-Routen fuer jeden Tag und die Leute werden dir sicherlich sagen ob es bessere Variante gibt oder wie sich dort auf deinem Vorschlag faehrt. Nenne ob Du moeglichst ohne Autos fahren willst (Landschaft) oder nur so schnell wie moeglich (Autostrasse) durch willst.

    Wie man es plannen kann - in diesem Fall Zuruech-Stuttgart mit einem kleinen Akku.
     
    Zuletzt bearbeitet: 09.01.17
  10. ShortsSZ

    ShortsSZ

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    Perfekt ! Vielen Dank für die Tipps. Excel Tabelle habe ich bereits. Werde die noch um die hm erweitern.
    6 Tage sind eigentlich zu wenig, das weiß ich. Vll habe ich noch die Möglichkeit auf 8 Aufzustocken.
    Bozen haben wir 2016 mir dem WoMo besucht. War einfach toll !
    Füssen habe ich mit meinem Sohn per Pedelec erkundet. Auch Toll. Die Landschaft im Allgäu ist
    traumhaft. Der letzte Tag soll von Bozen mit dem EC nach Innsbruck gehen.
    Das habe ich nicht notiert gehabt.
    Von dort aus mit dem
    Nachtzug der ÖBB nach Hannover.
    Vielen Dank !! Ich plane weiter...
     
  11. ShortsSZ

    ShortsSZ

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    So, es wird ...
     

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  12. Kolibri

    Kolibri

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    Hallo,

    wenn ich das richtig sehe, fahrt Ihr gegen Ende der Osterferien zurück. Habt Ihr schon die Stellplätze in den Zügen reserviert? Nur mal so zur Vorsicht, könnte eventuell knapp werden.

    Gruß
    Kolibri
     
  13. Gratituto

    Gratituto

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    Ich bin im August letzten Jahres von Donauwörth nach Venedig gefahren. Die Strecke von Donauwörth nach Meran habe ich problemlos in vier Tagen absolviert:
    Donauwörth-Landsberg-Reutte-Pfunds-Meran usw.

    Ich könnte mir vorstellen, dass Ostern am Fernpass und am Reschenpass noch Schnee liegt.
     
  14. Jason71

    Jason71

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  15. ShortsSZ

    ShortsSZ

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    Danke, da sind genau die Hinweise und Tipps die meine Planung weiterbringen.
     
  16. Jason71

    Jason71

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    @ShortsSZ
    schau dir mal an ob du das Val Sugano mitnehmen kannst, hat mir sehr gefallen, ist aber " nicht mehr Südtirol".
     
  17. ShortsSZ

    ShortsSZ

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    Vielen Dank Jason71 ,

    das ist aber abseits meiner Route.
    Bin per Auto im Mai in Bozen. Werde das da mal ins Auge fassen...

    Gruß
     
  18. ShortsSZ

    ShortsSZ

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    Da gibt es keine Formel. Die Angabe der hm sind Realwerte aus GPSies.

    Gruß
     
  19. Wuppi56

    Wuppi56

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    ein bisschen aber schon :whistle:.
    Siehe Beitrag 5 in diesem Faden von @torcman

    Gruß Rolf
     
  20. Georg

    Georg

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    Also für mich ist es sehr viel leichter 50 km zu fahren, als 1000 Höhenmeter zu klettern!