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Stuttgarts E-Mobilität

Dieses Thema im Forum "Plauderecke" wurde erstellt von Tom11, 21.03.13.

  1. torcman

    torcman

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    AW: Stuttgarts E-Mobilität

    Du liest seit November 2011 dieses Forum sehr oberflächlich mit - wir haben ausführlich die Gedanken zur Revision der EG-Richtlinie 2002/24/EG durch das Europaparlament diskutiert. Ein Vorschlag war die Zulassung von max. 500 W unter Beibehaltung der 25 km/h oder Übernahme der nordamerikanischen 20 mls/hour Regelung. Dabei haben wir auf die Probleme beim Hängerbetrieb, für schwergewichtige Personen, wenig Eigenleistung aus gesundheitlichen Gründen, Einsatz von Lasten Pedelecs hingewiesen. Nun ist es halt im EU-Parlament - also keine 'German Angst'! - im Prinzip bei der alten Regelung geblieben.

    Oft haben wir auf die Österreich Regelung hingewiesen, die 600 W ohne Tretsensor, mit Gasgriff und max. 25 km/h erlauben, dafür wiederum kein S-Pedelec kennen.

    Unerwünscht sind hier nur Umbauempfehlungen für illegale Eigenbauten (Bau 'illegaler Kleinkrafträder' mit allen haftungsrechlichen & strafrechtlichen Folgen) sowie Erklärungen technischer Tricks zur Umgehung von Sperren. Wer immer Empfehlungen zum Hängerbetrieb oder der hochalpinen Stuttgarter Berglandschaft benötigt, erhält hier entsprechende Tipps & Erfahrungen von Pedelecbesitzern, die in den württembergischen Bergen oder in der Schweiz wohnen.
     
    Zuletzt bearbeitet: 01.04.13
  3. E-Bernd

    E-Bernd

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  4. Stuki

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    AW: Stuttgarts E-Mobilität

    Zum Fernsehturm brauchen wir jedenfalls nicht mehr hochfahren, den hat OB Kuhn ja kurzerhand geschlossen ( aber das danebenliegende Kickers-Stadion ist noch immer eine Pedelec-Anfahrt wert ;) ). Kein g´scheiter Bahnhof, ein nicht funktionierendes DB rent-a-bike-system, kein Fernsehturm mehr.............etc. Irgendwie geht es hier nur noch abwärts. Schön, dass es im unmittelbaren Umland u.a. mit dem Remstal tolle Pedelec-Gegenden gibt! Sorry, etwas OT, ich weiss.
     
  5. torcman

    torcman

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    AW: Stuttgarts E-Mobilität

    Du willst nicht doch irvendwelchen Radplanner mit SRTM als Maßstab nehmen oder? Da messen Leute sehr genau.
     
  6. Üps

    Üps

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    AW: Stuttgarts E-Mobilität

    Sind das nur SRTM-Daten? Das wäre natürlich sehr ungenau.
     
  7. torcman

    torcman

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    AW: Stuttgarts E-Mobilität

    ein Beispiel fuer die SRTM Daten

    (hab mich neulich echt geaergert, weil eigentlich dort ist es ein super einfache Aufgabe die SRTM-Daten richtig zu haben

    zwischen Bebenhausen und Tuebingen, ca 400m von Bebenhausen entfernnt, geht der Radweg na der Strasse entlang top eben mit -0.05%, also sehr sehr leicht runter, kaum merkbar,

    in der entworfenen Route mit einem Radplanner, der die SRTM nimmt, taugt auf der Stelle (400-500m vom bebenhausen) nicht zu langsam ansteigende Huegel von 14Hm, also sagen wir, 2 bis 3 Haueser wie sie dort stehen aufeinander gestellt.

    Man muss sich das mal vorstellen, wenn man dort top eben faehrt und ploetzlich vor einem 3 hauser aufeinander stehen.

    So genau sind die SRTM .... an dieser Stelle kommt die Talwand auf ca 70m ran, woanders ist sie weiter. So erklaert sich dieser 14Hm Huegel.


    Deshalb sage ich immer:

    nur das echt gefahrene GPX-Track mit 25m spacing mit einem abgeglichenen Barometer in einem gutem Geraet hat einen Aussagewert.

    Und ja, ich weiss, es gibt Leute die auch mit einem guten Geraet es schaffen, misst-Hoehendaten zu sammeln und zu posten, weil sie den Barometer vor der Fahrt nicht abgeglichen hatten oder das Geraet in der Tasche war und keine freie Sicht des Himmels hatten. Wenn man was misst, soll man wissen was man tut und die Daten auch auf Plausibilitaet checken.

    GPS-basierte Hoehendaten

    in der letzten Zeit wird Oruxmax auf einem Handy oft benutzt und die Daten hier gepostet. Ich habe ein Handy der 600Euro klasse mit dem Oruxmax drauf und hatte mal eine Wanderung zu Fuss in meiner Spaziergegend gemacht um die Hoehengenauigkei zu testen.

    Zu Fuss also schoen langsam: die Geraete haben genung Zeit.

    7.5km 178Hm (garmin barometr. Hoehenmessung)
    7.5km 380Hm (Oruxmax auf dem HTC One)

    das GPS-Track des handy ist in der Hoehe so was von ungenau, 100% daneben, oft 70Hm daneben und springt hin und her, womit sich die 380Hm aufaddieren, kurz um: vergisses.

    ---------

    Am besten gefallen mir die vielen Aussagen hier in Forum, jemand faehrt seit 10 Jahren kein Rad, hat absolut keine Faehigkeit die Steigungen zu schaetzen, weil er das nicht staendig uebt, wie zB ich, der immer die Steigung schaetzt und dann auf Geraet schaut wie viel es sind und sich es merkt, die Schaetzfaehigkeit trainiert.

    Dieser Man, nach eig. Angaben uebergewichtig, total ausser trainining, also total schwach, faehrt mit 20kmh eine 25% Steigung. Dafuer waeren aber 2170 Watt mechanische Leistung notwendig.

    Oder anders gerechnet:

    Das heisst er faehrt in der Sekunde 25%*5.55m/s= 1.38m/s hoch !!! oder 5000Hm/h

    sehr gute trainierte Leute erreichen 1400-1800Hm/h, nicht trainierte eher um die 600-800Hm/h (geheh auch aus der Puste)

    und hier ein untrainierter, uebergewichtiger erreicht 5000Hm/h, also 8mal zu viel. Das so einer es nicht mal merkt was fuer Unsinn er da verzapft. und so ziehen sich die Hoehenangaben und Steigungsangaben hier in Forum fort. Angeber ohne Ende, um so groesser die Steigungsprozente desto potenter der Fahrer, auch wenn er uebergewichtig und untraeiniert ist, schade nur dass es vorne nd hinten nicht stimmt.

    Bei der von mir geposteten Steigung aus dem Stuttgarter-Kessel

    http://www.quaeldich.de/paesse/hasenberg/?showAll=1#auto_1106

    steht, dass diese Auffahrt steiler ist als bei der Tour de France

    und das waren 9.3% - na ja, es kommen gleich die doch locker mit Zigarette im Munde und einhaendig 20% fahren, das weiss ich schon lange.
     
    Zuletzt bearbeitet: 02.04.13
  8. blackjoe

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    AW: Stuttgarts E-Mobilität

    Die Diskussion über die Topographie Stuttgarts ist ja ganz lustig, berücksichtigt aber nicht, dass selbst in der hügeligen Landeshauptstadt die ganz überwältigende Zahl der ausgeliehenen Räder normale Fahrräder sind, ohne elektrischen Rückenwind. Scheint für die meisten also auszureichen. Dass ein Pedelec im Vergleich zum normalen Rad Vorteile hat brauche ich hier nicht darzulegen. Ebenso wenig, dass es auch für Pedelecs Grenzen gibt.

    Was mir mehr Kopfzerbrechen bereitet: Allein für die paar Dutzend Stuttgarter Pedelecs wurden 1,25 Mio Euro Steuergelder aufgewendet. Dafür ist es im ersten halben Jahr zu "knapp 3000" Ausleihungen gekommen. Das sind weniger als 20 pro Tag:(. Im Sommer wahrscheinlich etwas mehr, im Winter weniger, aber wie lange Winter bei uns dauern können, das merken wir gegenwärtig. Das ist, auch für ein Pilotprojekt, indiskutabel. Mehr bikes, viel mehr Ladestationen soll die Lösung sein? Verfünffachen wir das ganze einfach, noch mal gut 6 Millionen, und dafür haben wir dann 100 Ausleihvorgänge am Tag... . Da schafft ein Linienbus in einer einzigen Stunde mehr Personenkilometer.

    Ich werde den Eindruck nicht los, dass hier, evtl. aus ideologischen Gründen, bestimmte Dinge nicht zur Kenntnis genommen werden. Das fängt mit dem Preis an. Trotz der enormen Zuschüsse kostet die Minute 12 Cent, das sind 7,20 Euro/Stunde. Das ist extrem teuer, verglichen etwa mit carsharing (ich bin Mitglied bei Stadtmobil). Beispiel gefällig? Ein Opel Ampera kostet bei Stadtmobil Karlsruhe 1,80 Euro/Stunde, zuzügl. 21 Cent pro Kilometer; einen vollelektrischen Fiat 500 gibt es für 1,28 Euro pro Stunde.

    http://karlsruhe.stadtmobil.de/privatkunden/tarife/nutzungskosten/

    7,20 Euro/Stunde für ein Pedelec, das machen nur wenige mit! Und Preise runter würde bedeuten: Zuschüsse noch weiter rauf. - Grundsätzlich stellt sich die Frage, ob Pedelecs beim derzeitigen Stand der Technik für einen derartigen Einsatz überhaupt geeignet sein können. Bei Wind und Wetter im Freien, bei Frost und brütender Hitze, was für Akkus verwenden die? In der Bedienungsanleitung für mein Radl wird eine ganz andere Behandlung empfohlen. Pedelecs brauchen überdies eine gewisse Pflege und Wartung. Die Mietpedelecs stehen im öffentlichen Raum und dürften behandelt werden wie (leider) vieles andere auch, das sich dort befindet. Das schafft zumindest Arbeitsplätze beim Wartungspersonal.

    Will man Pedelecs fördern, dann muss man sich anderes einfallen lassen. Wobei ich kein Freund von Zuschüssen als Kaufanreiz bin. Mir würde es schon reichen, wenn ich im Stadtgebiet sichere Abstellmöglichkeiten für mein Pedelec finden würde. In einer Großstadt verzichte nur deshalb auf viele mögliche Fahrten, weil mein Rad das aufgrund der Gefahr von Diebstahl und Vandalismus nicht lange mitmachen würde.

    blackjoe
     
  9. Üps

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    Was haben die ersten motorisierten PKW im Verleih gekostet?
     
  10. blackjoe

    blackjoe

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    Die dürften kaum vermietet worden sein, da sie erstens sehr teuer waren und zweitens nicht die für eine Vermietung erforderliche technische Reife hatten. - Frag mich aber bitte nicht, wie die in KA den Preis für den Ampera hinkriegen.

    blackjoe
     
  11. Isartaler

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    AW: Stuttgarts E-Mobilität

    Wäre interessant, den Einfluß von 'ExtraEnergy e.V.' auf solche Stuttgarter Entscheidungen zu prüfen.

    Der Vereinssitz ist in Tanna, Thüringen - dort werden die Testfahrten absolviert, auch das Spendenkonto wird dort geführt. Ich hatte vergangenes Jahr eine Email Anfrage versandt (ich weiß wirklich nicht mehr, worum es ging...) - diese wurde in Tanna gelesen, aber eine Information mußte in Stuttgart erfragt werden, wo der Verein einst auch gegründet wurde. Einmal habe ich mich über die Kosten einer Versandaktion beschwert, als die Testhefte in unbegrenzter Anzahl kostenlos angefordert werden konnten. Erstens waren diese zum Zeitpunkt bereits veraltet, weil auf der ISPO und Eurobike die 2013 Modelle bereits vorgestellt wurden. Zudem liegen sie in dicken Stapeln auf jeder Messer aus und können kostenlos von der Homepage heruntergeladen werden. Ich hatte vorgeschlagen, diese doch direkt an den Fahrradhandel oder kostensparend einen dafür geeigneten Verteiler an den Fachhandel zu senden. Ich bekam mein Heft dann dennoch - der Portostempel war von einem Stuttgarter Amt, habe den Umschlag leider nicht aufgehoben, um dieses genauer zu nennen. Stuttgart taucht auf der Website nur mehr in Zusammenhang mit der Gründung auf und ist dort bereits 1993 weggezogen, dennoch ist bin ich - siehe oben - zweimal eher mit Stuttgart als mit Tanna in Verbindung gewesen.

    Wer ExtraEnergy e.V. nicht kennt - sie versuchen sich als DIE Lobbyorganisation im Interesse und Schutz der Pedelecfahrer zu behaupten. BATSO (Sicherheitszertifkat für Batterien), das EnergyBus System (Standardisierung zur Verbindung von Antrieb, Controller, Akku, Display), Entwicklung von Standards für Ladestationen. Alles ehrenwerte Projekte - aber wenn man den Daumen drauf hält und sich durchsetzt, dann kassiert man dafür auch die Lizenzgebühren.
     
    Zuletzt bearbeitet: 03.04.13
  12. torcman

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    hier wie andere es machen: Lion in F, 50C/h

    entriegel, Sattel einstellen

    IMG_0378.JPG


    nach der Fahrt, cklick-cklick fertig

    IMG_0379.JPG

    solche Stationen hatte ich viele gesehen
    IMG_0381b.jpg

    in einer anderen Stadt, finde das Bild nicht, waren die ersten 30' frei, entriegeln mit einem Chip-Ausweiss, kostet 12E/anno oder 7E/Monat. Kosten pro h weiss ich jetzt nicht aber so um 50c

    Somit erscheinen mir 7.20E/h, auch wenn es elektrisch ist, viel.

    Von Montpellier haben die jetzt eine tolle Strassenbahn bis fast zum Strand gebaut. Da der Canal-di-Midi im Wege ist, fehlen eben ca 2.5km. Fuer diese Entfernung wurden zuerst ca 30 Fahrraeder zum ausleihen bereitsgestellt-ueber mehere Stunden sehr guentig. Das heisst e-monilitaet, zuerst mit der elektr.Strassenbahn und wenn es nicht weiter geht, dann mit dem Rad nach Palavas-les=-Flots


    Und manche kommen mit solchen Fahrzeugen (die Franzosen nutzen schon Rad, wir denken zwar anders)

    IMG_9767b.jpg
     
    Zuletzt bearbeitet: 04.04.13
  13. torcman

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    unter dem Beitrag #28 habe ich 50C/h genannt.

    Hier die Preise in Avignon - Papst Stadt

    der Ausweiss kostet 15E/Jahr oder 2E/Monat und dann sind 30' frei, jede naechste 30' 50C, also die 1h kostet 50C.

    Stationen hat's genung.

    Das heiss innerhalb der Stadt (bin mehrmals rad dort gefahren) schafft man es um sonst, dann innerhalb 30'. Falch ist es auch (bis auf den Huegel mit dem Paps Palast)

    Das nenne ich umweltfreudliche, nachhaltige Mobilitaet.

    Aehnliche Systeme habe ich in den meisten grossen und mittelgrossen Staedten im sommer 2012 gesehen. Da hat sich viel getan, das sehe ich, da ich jedes Jahr 1Monat in F bin, immer mit dem Rad, seit elektrisch angetrieben, immer ueber 2000km pro Sommer dort. Elektrische Raeder hatte ich aber nur bei Touristen gesehen (2xFlyer aus Ch, und einige Hollaender mit deren Marken).

    Avignon-rad-leihen.jpg
     
    Zuletzt bearbeitet: 04.04.13
  14. torpedo

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  15. torcman

    torcman

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    ja das wissen wir schon lange,

    in den letzten 20J, seit 1990, anstatt die Strasseninfrastruktur hier in der Industrieregion, die ganz Deutschland ernaehrt (Stuttgart zahlt extrem viel, fuer alle 13 andere Laender), hat man in der DDR 4spurigen Autobahnen gebaut, die fast leer sind. Das weiss ich aus eigenne Erfahrung. Zur gleichen Zeit stehen hier 50km Autos im Stau, tagtaeglich.

    Hier stehen die besten, smartesten, erfolgreichsten Koepfe (die hoechste Exportquote) in Stuttgarterraum 45 Minuten im Stau am Tage, anstatt zu arbeiten oder sich zu erhollen. und die Leute die diese DDR-Autobahnen benutzen sollen, sind doch sowieso hier bei uns eingewandert und tragen nicht nur zu BIP aber auch zum Stau, vor allem am Freitag nachmittag umnd Montag morgen.

    Total falsche Politik, ueber die 20J mindestens.

    -------

    Zurueck zum Fahrrad

    in so einem Kessel wie Stuttgart, laesst sich nicht leicht Rad fahren, mit ein Paar Ausnahmen, wo es nicht flach, wie in den meisten Deutschen Staedten ist, aber wo man noch als pendler schafft. Der Rest ist "unfahrbar", wegen fehlende Radwege, nur Strassen mit schnellen Autos, kein Platz f. Rad, keinen Radwegen, oder der Steigungen, die man am WE als Sport betrachten kann, aber nicht als Arbeitsweg.

    Somit schliesse ich meinen Vorrednern, die Millionen Euro haette man viel besser woanders investiert, zB in Radwege, Radtuneln, Radueberefuehrungen
     
  16. E-Bernd

    E-Bernd

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    Warum investieren, der beste Weg nach Hause wäre für mich die B14 zum Schattenring hoch, weil da die Steigung nicht so stark ist. Einfach eine Radspur aufmalen kostet ja nicht so viel. Ansonsten war eine gute Streckenführung zu finden schon das beste Tuning um das tägliche Pendeln mit dem Rad zu hinzubekommen. Heute wieder ca. 2 Stunden (Radcomputer) für insgesamt 55 km und ca. 600-700 Hm. Mit öffentlichen würde ich 3 Stunden benötigen. Mit dem Auto im Stau auch fast 2 Stunden.
     
  17. Üps

    Üps

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    Ist das mit diesen ewig-langen, total verdreckten Tunneln nicht die ekelhafteste und ungesundeste Strecke überhaupt? Sehr steil zudem auch noch. Ich vermute, der Umweg über Kaltental/L1192 ist weniger steil. Außerdem gibt es dort weniger Verkehr, mehr frische Luft und eine Radspur.

    In den engen Tunneln frage ich mich außerdem, wo eine sichere Radspur denn her kommen soll. Und dann wohnen auch deutlich mehr Leute in Vaihingen, als am Schattenring.
     
    Zuletzt bearbeitet: 04.04.13
  18. torcman

    torcman

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    echt willst Du das?

    in dem Tunnel wuerdesst Du gefuehlsmaessig 1/4 Jahr Deiner Lebenserwartung verlieren, wenn Du nicht ersticken wuerdest (der aelteste Tunnel in D und sehr schlecht belueftet)

    Ich fahre immer wieder von meinen Kindern und Enkeln von Hebsack im Remstall ueber Weinstadt, Fellbach, Bad-Cannstatt, Stuttgart, Kaltental, Vahingen, Rohr, BB - finde es noch einigermassen gut.

    S-Vaihing-Karte.png



    Markiert der Bereich Stuttgart bis BB

    hebsack-BB-H.png
    Von Stuttgarter Schlossgarten (223mNN) uber Rohrer Bruecke ueber die A8-Autobahn (ein stueck weiter sind es 521mNN) bis nach Hause in BB sind es 404 Hm, also schon muehsam nach einem langen Tag und schon 90km in den Beinen, aber es geht.

    Hebsack-BB-Hm.png


    Das steilste Stueck ist noch immer Kaltental-Vaihingen, 100Hm und 5.2%, also gut zu fahren, auch wenn man muede ist.
    S-Vaihingen-steilste.png



    Das tue ich schon 4-5 mal im Jahr. Hinzu uber die Berge zwischen Neckar und Rems, also fahre von Deizisau 230mNN), Altbach, Hohengehren (470mNN) runter nach Winterbach, also wessentlich mehr Hm.

    Aber immer ein toller Tag - Rad fahren, Enkeln sehen, gut essen und dann sich quellen von S nach Rohr, die 300Hm, bis nach Hause 400Hm, die Kallorien abbauen.

    Zusammen komme ich auf 108km und 1200 Hm
     
    Zuletzt bearbeitet: 05.04.13
  19. E-Bernd

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    Da habe ich wohl den :ironie: hier vergessen.
    Aber man kann ja bevor man unter der Brücke von der B14 durchfährt vorher an der Tanke auch auf die B14 drauf fahren zwischen
    den beiden Tunneln und hat dann nur den kurzen Tunnel. Die Steigung zum Schattenring halte ich für sehr moderat im Vergleich zur Hasenbergsteige. Deinen Weg aus Stuttgart fahre ich zum Teil auch, nur in Vaihingen oben an der Hauptstrasse und später Autobahn entlang
    über Maichingen. Der ist aber 2-3 Km länger als der Morgens über den Schattenring, die Hasenbergsteige runter.
     
  20. torcman

    torcman

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    also in dem Tunnel (den kurzen), wie kann man dort Rad fahren?

    genauso wie kann man auf der B14 bis zum Schattenring Rad fahren?

    Leitplanken geschuetzte Schnellstrasse.

    Tust Du das wirklich? Da muss ich echt naechstes Mal aufpassen, dort wuerde ich niemals einen Radfahrer erwarten.