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(S-) Pedelec zum Pendeln

Dieses Thema im Forum "Kaufberatung" wurde erstellt von brick_top, 02.01.17.

  1. brick_top

    brick_top

    Beiträge:
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    Moin Moin ihr Pedelec-Fahrer,
    Ich spiele seit kurzem mit dem Gedanken, unser Zweitauto, welches nur von mir fürs Pendeln benutzt wird, zu verkaufen und fürs Pendeln zwischen Arbeit und Zuhause ein (S-)Pedelec zu kaufen. Ich hoffe ihr könnt mir als unerfahrenen "DAU" die ein oder andere Hilfestellung geben. :)

    Nun zu meinem Profil:

    ⦁ Alter: Anfang 30
    ⦁ kein ambitionierter Fahrradfahrer/-kenner -> trotzdem Freude am Fahren
    ⦁ Fahrrad im Studium häufig genutzt
    ⦁ jetziges Rad: altes Gazelle vom Sperrmüll
    ⦁ Fahrradgepäckträger sollte vorhanden sein für Arbeitsmaterial (Notebook, Bücher etc.)
    ⦁ kein Fahrradschrauber
    ⦁ Probefahrt(en) werden definitiv gemacht :)

    Streckenprofil:

    ⦁ 10 km Stadt-Land-Fahrt (20km - Hin-&Rückfahrt)
    ⦁ Nordseeküste...also flaches Terrain
    ⦁ Überwiegend Straße​

    Meine Motivation:

    1. Im Alltag Bewegung / Sportliche Aktivitäten regelmäßig unterzubringen -> Impuls für mehr Bewegung
    2. Meinen ökologischen Fußabdruck zu verkleinern
    3. Die Kosten für den Weg zur Arbeit verkleinern (Benzin, HU/AU, Abschreibungen, Wartung etc.)​

    Meine Anforderungen & Wünsche ans Pedelec:

    1. nicht verschwitzt bei der Arbeit ankommen!!!
    2. schnell ans Ziel
    3. auch für Freizeitfahrten nutzbar
    4. Akku am besten im Rahmen integriert & abnehmbar
    5. Wartungsfreundliches Fahrrad (siehe mein Profil & geringe Wartungskosten) -> welcher Motor/Akku?
    6. Verschleissteil Akku ist auch in ein paar Jahren noch nachzukaufen Zwecks Ersatz
    7. Stylisches Fahrrad :)

    Meine vorläufigen"Favoriten" (noch ohne Probefahrt):

    A. Kalkhoff Integral 8
    B. Specialized Turbo / S / FLR
    C. GIANT Quick E+ 25/45 oder Explore E+0​

    Meine Fragen an euch:

    1. Ich bin mir echt unschlüssig ob ich für meine 10km Strecke ein S-Pedelec oder Pedelec nehmen sollte...Was meint ihr hinsichtlich der a) Kilometer b) der Durchschnittsgeschwindigkeit bei dem Streckenprofil und c) der Zeitersparnis.
    2. Ich habe die Befürchtung, dass bei einem 25km/h Pedelec die Unterstützung so abrupt endet, dass man kaum die 25km/h fährt sondern eher nur so ca. 20 km/h?
    3. Wofür würdet ihr euch an meiner Stelle entscheiden?​

    Mir ist bewusst, dass ich von meinen jetzigen Anforderungen Abstriche machen muss, da es sicherlich den einen oder anderen Zielkonflikt gibt...:whistle:

    Ich bin über jede Anregung dankbar.
    Grüße von der Küste!
     
  2. cbe

    cbe

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    Campus GSH 10 (GoSwiss 45)
    2x 10 km, da kannst Du eigentlich alles nehmen. Auch wenn ich selber ein S-Fan bin, würde ich da wohl ein normales Pedelec kaufen, denn S-Peds sind üblicherweise ein Stück teurer und etwas eingeschränkter als die 25er, die als Fahrräder zählen.

    Zeitersparnis? Ich sag mal so: Bei einem 25er kann man durchaus einen 22er Schnitt fahren. Bei einem 45er ist der Schnitt je nach Stadtanteil eher bei 30-35. Soo viel mehr ist das nun nicht - zumindest bei 10km nicht.
    Am besten fährst Du einfach mal was zur Probe. Das ist wie Schuhe kaufen - es muss halt passen.
    Ich würde das Rad eh möglichst von einem lokalen Händler nehmen. Der repariert das dann ggf. auch gerne...

    Nordsee, das klingt nach Wind, oder? Da ist ein Motor auf jeden Fall hilfreich :). Aber dass Du nur 20 fährst denke ich eher nicht. Gerade wenn die Unterstützung abrupt bei 25 endet, dann fährt man genau diese 25.

    Wenn Du Dein Zweitauto ersetzen willst, musst Du das ganze Jahr durch Radfahren. D.h. auch bei Sauwetter, Schnee, ...
    Ich selbst habe das erst mal alle Jahreszeiten durch probiert, bevor wir unser zweites Auto verkauft haben...
    Bereut habe ich es selten, aber die Zeit sollte man sich nehmen.
     
  3. Singing-Bard

    Singing-Bard

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    Für 10 km reicht das normale Pedelec. Es geht eh mehr Zeit drauf als man denkt für die ganzen Vorbereitungen der Fahrt und die sind bei beiden Gleich. Bei 10 km hast Du real unter 30 min Fahrzeit mit einem Pedelec. Ob Du jetzt noch 5 min pro Weg sparst ist nicht relevant. Dafür gibt es ein gutes Rad für den halben S-Ped Preis. Das mit dem Allwetter Radeln halte ich ehrlich gesagt eher etwas für routinierte Radler, aber nix für Wiedereinsteiger. Das Rad ist gut für Frühling und Sommer, (Spät-)Herbst und Winter brauchen schon Disziplin und sehr gute Klamotten.
     
  4. Palmer

    Palmer

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    Moin,
    ich würde dir klar zum S-Ped raten. Habe hier 11 km mit ähnlichem Profil und bin die letzten zwei Jahre die Strecke abwechselnd mit Rennrad, Pedelec und Auto gefahren. Mit dem Pedelec gute halbe Stunde Fahrzeit und auf vielen langen Strecken gelangweilt mit 25 km/h.

    Toll bei Gegenwind aber langweilig bei schönen Bedingungen weil dann mit dem Gewicht und der Ergonomie mehr treten keinen Spaß macht.

    Rennrad geht leider nur wenn ich in der Arbeit duschen kann und kein Gepäck habe. Außerdem mag ich nicht jeden Tag bzw. in jeder körperlichen Verfassung an die Leistungsgrenze gehen. Und langsam auf dem Rennrad kann ich irgendwie nicht gut. Also nicht für jeden Tag geeignet.

    Seit 3 Monaten nun Testphase mit einem S-Ped. Und ich ärgere mich nur, es nicht früher gewagt zu habe.

    Winter und Temperaturen sind überhaupt kein Problem. Ist es zu kalt, gibt es mehr Eigenleistung, fange ich das Schwitzen an, weniger. Schnee, Regen und Eis allerdings sind eine Herausforderung, weil dann nicht mehr im Anzug geradelt werden kann ;) dafür brauchste dann zumindest brauchbare Regenkleidung und ne Umziehmöglichkeit auf der Arbeit.

    Das Fahren macht mir jedenfalls deutlich mehr Spaß und es gibt keine langweiligen Phasen mehr. Für die Stecke brauche ich noch etwa 20 Minuten. Das ist etwa die Zeit, die ich auch mit dem Auto brauche (muss aber nicht kratzen), etwas schneller als mit dem Rennrad und deutlich komfortabler.

    Ende vom Lied: in 3 Monaten das Auto nicht einmal bewegt. Keine besonderen Radlklamotten benötigt. Viel Spaß gehabt.

    Nun schneit es und da bin ich (mangels Spikes) wieder im Auto unterwegs. Beobachte aber, dass ich die Strecke prüfe, um zu sehen, wann ich wieder auf's S-Ped kann. Das ist mir in den Jahren zuvor nicht passiert. Da bin ich vor allem ganz bewusst mit dem Pedelec gefahren und nicht, weil es die spaßigere Variante war.

    Für den Sommer sehe ich jedenfalls keine intensivere Autonutzung, weil die Bedingungen für's Zweirad ja besser werden. Ob das Rennrad dann seltener oder häufiger zum Einsatz kommt kann ich aber noch nicht sagen ;)

    Insofern klarer Rat zum S-Ped.

    Lieben Gruß Franz

    Meine Durchschnittlichsgeschwindigkeiten liegen übrigens so bei 21 km/h mit dem Ped und 32 km/h mit dem S-Ped.

    Ob ich mehr oder weniger trete, macht das Kraut dabei nicht fett. Mit Treten gehen 44 km/h und "ohne" Treten ca 40 km/h.
     
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  5. stallone59

    stallone59

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    Ein S-Pedelec ist sicherlich was feines.
    Was mich abhalten würde ist der Anschaffungspreis.
    Der liegt heutzutage noch weit höher als ein Pedelec.
    In BRD ist die Helmpflicht angesagt und eine Versicherungspflicht
    für das Bike besteht auch.
    Musst du aber selbst abwägen was für dich in Frage kommt.
    Ich fahre jeden Tag 16 Kilometer zur Arbeit, mir pers. reicht das Pedelec
    für meine Ansprüche.
     
  6. Palmer

    Palmer

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    Na, der Anschaffungspreis war für ihn kein Argument. Außerdem gibt es immer wieder Angebote zu tollen Preisen.

    Wo steht denn das mit der Helmpflicht? Ich glaube, das ist ein Irrtum. Die gibt es ebensowenig wie beim Pedelec.

    Aber unabhängig davon fahre ich (für mich) den Arbeitsweg aus mehrerlei Gründen so oder so mit Helm.

    11 km sind mit einem Pedelec sicher genausogut wie mit einem Fahrrad oder einem S-Ped zu machen.

    Da für ihn (anders als der Preis) aber die 25 km/h-Grenze ein Punkt ist und man bei Flächen Überlandstrecken wohl viel Zeit mit exakt 25 km/h tingeln wird, ich den Mehrspass des S-Peds sehr schätze, die klare Empfehlung dahingehend.

    Außerdem ist einmal das Richtige kaufen billiger und nachhaltiger als in einiger Zeit dann doch umzusteigen oder illegal schneller zu fahren.

    Ach ja, nachladen sollte auf der Arbeit möglich sein. Sonst wird ein Akku nicht reichen...

    Für mich ist jedenfalls erst das S-Ped (wider Erwarten) eine echte Alternative zum Auto geworden.

    Lieben Gruß Franz
     
  7. medenk68

    medenk68

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    Hallo,

    ja, gute Entscheidung das Auto stehen zu lassen! für 10 km reicht ein normales Pedelec locker aus. Ich selber pendele allerdings mit einem S-Pedelec, die einfache Strecke sind da aber 40 km, dh. 80 km am Tag. Das Auto lasse ich immer dann stehen, wenn es das Wetter zulässt, bei Regen oder so wie jetzt bei Temperaturen kleiner 5°C muss ich gestehen, fahre ich mit dem Auto. Trotzdem hat mir das S-Pedelec ca. 6000 km Autofahrerei erspart. Für 10 km, wie gesagt, reicht ein normales. Wenn´s aber doch ein S-Pedelec sein soll (man fährt, weil es Spaß macht, des öfteren nicht direkt nach Hause sondern macht Umwege) kann ich das ST2 empfehlen. Auch das neue ST1x ist interessant. Vor allem der große Akku, zwischen 612 Wh und 983 Wh ist klasse. Ein nachladen bei der Arbeit ist da bei einer Strecke von 20 km am Tag nicht erforderlich.

    Fakt ist: für eine Strecke von 10 km benötigt man nicht wirklich ein Auto. Von daher, ein S-Pedelec ist immer günstiger. Der Spaßfaktor ist höher als beim 25 er Pedelec. Meine Empfehlung: S-Pedelec

    Gruß
     
    Zuletzt bearbeitet: 03.01.17
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  8. Vol26

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    Moin,
    ein super Gedanke, Pedelec fahren macht :)

    Ich habe ein Kalkhoff Integrale 8.
    Das Rad ist Spaß PUR.
    Die Ab Regelung erfolgt sanft bei 27,5. Das Rad läuft so leicht das du einfach ohne Unterstützung weiter fährst. Ich merke das kaum.
    Der Akku reicht bei mir zwischen 100km und 200km je nachdem in welcher Unterstützung ich fahre.
    Ich fahre damit jeden tag zur Arbeit, obwohl ich einen Firmenwagen habe.
    Hätte nicht gedacht das ich im Winter (der noch keiner ist) damit weiterhin fahre.

    Das Giant Quick E 45 gibt es fürs gleiche Geld. Ich habe gerade noch ein Giant (Full E+1) zugelegt.
    Der Yamaha Motor läuft auch super und das Rad lässt sich genauso leicht ohne Unterstützung fahren.


    Da wo du damit fahren willst, macht schon was aus für welches Rad "vorzüge" bestehen.
    Musst du testen, geht aber nicht mal eben mit ner runde fahren.
    Ich würde auch danach gehen welcher Händler "gut" ist.
     
  9. cephalotus

    cephalotus

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    1. Beginne jetzt im Winter. Nur dann siehst Du ob es wirklich ganz ohne Auto klappt.

    2. Du solltest zum Schrauber werden. Zumindest die Basics.

    3. Ob s-ped oder nicht musst Du für Dich selber rausfinden.

    4. Ich empfehle auf Dauer 2 Räder. Jetzt z.B. bin ich froh ein Pedelec mit Spikereifen zusätzlich zu haben.

    5. Schnickschnack und Design sind teuer und fürs Pendeln überflüssig und locken nur Diebe an. Ist das wirklich so wichtig?

    PS: Mir gefällt für Dein Profil ein Wheeler allterra speed sped für derzeit 1700 Euro. Dazu noch ein gebrauchtes Bionx Pedelec ohne Akku mit passender Akkuschiene für 400-500 Euro auf ebay.
     
    Zuletzt bearbeitet: 03.01.17
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  10. cubernaut

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    Nein
     
  11. stallone59

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  12. cubernaut

    cubernaut

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    @stallone59 Sei mir nicht böse, aber zu dem Thema gibt es hier so viele Seiten Diskussion, auch im Wiki, ich mag gerade nicht alles wieder aufbrühen. Wirklich nicht böse gemeint.
     
  13. KrE45

    KrE45

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    Ich bin vor 1,5 Jahren von Autofahrer zum S-Pedelec Fahrer geworden. In den ersten 12 Monaten war das Auto noch da, aber stand nur rum. Ist jetzt verkauft.

    Ich habe ein S-Pedelec und ein Pedelec. Das S-Pedelec fahre ich normalerweise. Falls es nicht einsatzbereit ist, fahre ich mit dem Pedelec. Eine Reparatur ist immer mal erforderlich. Gut auch, wenn der Freundliche in der Nähe und kompetent ist.

    Gestern und heute war Schnee und überfrohrene Nässe. Da bin ich froh gewesen, dass ich auf dem Pedelec (Mountainbike) Spike-Reifen (Schwalbe Ice Spiker Pro) drauf habe. Kein rutschen und mit 25 km/h einfach fahren. Macht zwar viel Krach und nachmittags wären Spikes auch nicht erforderlich, aber eine sichere Fahrt ist (mir) viel wert.

    Alternativ zum Zweit-Bike ist eine Anbindung an den ÖPNV. Das Nutzen desselben ist auch mal vonnöten, falls noch ein Termin am Abend ansteht, der per Bike einfach zu weit weg ist - zeitlich oder wegen zu geringer Akku-Kapazität.

    Ich finde die Kombi auf S-Pedelec und wintertauglichen Pedelec gut. Idealerweise haben beide den gleichen Akku-Type, so dass sich morgens mit dem geladenen Akku das eine oder andere Biker nutzen lässt.
    Beide Bikes sollten auch straßentauglich sein: Gepäckträger, Schutzbleche, Beleuchtung usw.

    Auch zu berücksichtigen ist die erforderliche Bekleidung. Für Sommer, Herbst/Frühling, Winter, trocken, Regen ist entsprechende Ausstattung erforderlich. Das dauert auch ein Jahr bis man alles beisammen hat.

    Als Kostenvergleich sollte man Auto vs (S-)Pedelec nehmen. Im Vergleich zum Fahrrad schneidet das Pedelec immer schlechter ab.
    Dabei soll es das Auto ersetzen und muss daher damit verglichen werden.

    Ich wünsche Dir eine gute Fahrt, egal wofür Du dich entscheidest. :)

    P. S. Wie oben bereits geschrieben: jetzt anfangen. Winter ist Kaufzeit für Pedelecs und wenn du jetzt durchhältst, dann kannst du das Auto verkaufen. (y)
     
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  14. jm1374

    jm1374

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    Du bist zu jung für ein Pedelec. Du willst doch ausgiebig Probe fahren. Dabei wirst du schnell merken ob dir ein Pedelec reicht. Ich glaube es nicht.

    Such dir ein S-Pedelec mit Nabenmotor und du wirst dein Auto nicht vermissen. Trotz der geringen Strecke sollte der Akku nicht zu klein sein. Die Ströme bei über 40km/h und am Berg sind schon teilweise enorm. Wenn dann nur 3 Zellen parallel den Strom liefern, nehmen die dir das schnell übel und altern dementsprechend schnell. 5-600Wh sollten das Minimum sein. Besser mehr.
     
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  15. cephalotus

    cephalotus

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    Diese Argumentation unterschreibe ich nicht. Für 2x11km in der Ebene braucht man vielleicht 250-300Wh mit dem s-Ped und "Vollgas", aber keine 500-600Wh. Rechnet man dann noch die Alterung mit rein meinetwegen 400Wh.

    Prinzipiell ist es zwar richtig, dass es gut ist den Strom auf viele Zellen zu verteilen, aber da spielen noch weitaus mehr Faktoren eine Rolle, u.a. welche Zellen überhaupt verbaut werden und da ist es eher so, dass gerade viele Hochkapazitätsakkus eher Zellen mit besonders hoher Energiedichte verbaut haben, die damit größere Probleme haben. Wichtig ist vor allem, dass man nach einigen jahren noch Akkus bekommt bzw dass es Möglichkeiten gibt, die alten Akkus mit neuen Zellen aufzufrischen. Das sehe ich nicht bei jedem Gefährt auf dem Markt als gegeben.

    Besonders den Wunsch nach einen Gehäuseintegrierten Akku sehe ich da serh kritisch. Die bisherige Geschichte der Pedelecs und s-Pedelecs zeigt, dass sich die Designs solcher Design orientierter Räder alle 1-2 Jahre ändern und damit auch die Akkuformen

    Aber bei 2x 11km scheint mir die Diskussion darüber akademisch.

    Ich gebe aber zu, dass ich der Fraktion angehöre, die der Ansicht ist, dass 2000 Euro für ein schnöde Alltags-"Fahrrad" (oder s-Ped) nun wahrlich mehr als genug Geld ist, daher empfehle ich tendenziell auch immer eher "billig". Wenn man das anders sieht und auch 4000 Euro okay findet ergebn sich auch andere Möglichkeiten.

    Ich gebe aber zu bedenken, dass laut Foren auch die 8000 Euro Räder gelegentlich mal Defekte aufweisen (und keineswegs weniger als die 2000 Euro Klasse), also Zusatzkosten und Ausfallzeiten sollte man also grundsätzlich immer mit einplanen. Deswegen auch mein Ratschlag noch ein billiges gebrauchtes Zweitrad dazu, das idealerweise auch mit ähnlichen Komponenten versehen ist.

    In der jetzigen Zeit kann man dieses Rad dann z.B. mit Winterreifen versehen. Ich jedenfalls würde nicht mit einem 2000 Euro Gefährt durch die aktuelle Salzlauge fahren wollen, geschweige denn mit einem 4000 Euro oder 8000 Euro Gefährt. Als Pendler ist das aber nun mal Dein Anwendungsprofil.

    Vielleicht noch abschließend: Pedelces sind heute so ausgereift, dass Deine 2x11km, sofern das Gefährt keinen Defekt hat, quasi mit jedem Modell auf dem Markt gut bis sehr gut bewältigt werden können.

    Für die hohen Preise bekommt man exklusivere Designs, meist hochwertigere Komponenten (wobei die Mittelklasse der heutigen Fahrradtechnologie idR selbst für Weltreisen vollkommen ausreichend ist) und Features, die man beim Pendeln idR überhaupt nicht braucht.

    MfG
     
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  16. isabelllla

    isabelllla

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    Mal abgesehen vom Preis stellt sich für mich die Frage ob S- oder Normalpedelec !

    Ist es eine gute Idee ein S-Pedelec zu kaufen und das dann auf 25kmh zu drosseln damit man die Normalpedelec-Vorteile (nicht versicherungspflichtig, fahrradwegtauglich usw. ) erhält ?
    Dann hätte man nämlich gleichzeitig längere Reichweiten, stärkeren Motor, bessere Newtonmeter usw.

    Wenn es eine Möglichkeit gäbe, die Drosselung rasch zu ändern wär das doch superpraktisch, oder ?
    Funktioniert das nur mit dem Radumdrehungssensor ? (da wird doch nur was angeklipst oder?)
     
  17. Bonner67

    Bonner67

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    Na dann kannst Du Dir auch
    a) direkt ein normales Pedelec kaufen und machst Dich
    b) nicht strafbar, denn das ist so nicht erlaubt

    Außerdem, was bringt es Dir, die Motorleistung zu reduzieren, wenn Du das Kennzeichen hinten dran hast??
     
    Zuletzt bearbeitet: 04.01.17
  18. andreasDo

    andreasDo

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    Sicherlich sollte ein 400 Wh Akku für 2x11 km auf ebener Strecke reichen. Wir reden aber über Nordseeküste ... also keine Berge aber dafür oftmals heftiger Gegenwind. Dafür auf dem Rückweg vielleicht Rückenwind, vielleicht aber dann auch Windstille oder der Wind hat sogar noch gedreht. Dann kommt vielleicht zwischendurch mal ein Umweg zum Einkaufen, Besuch von Freunden, Schwimmen, ...., hinzu. Mir wären 400 Wh zu unsicher. Hinzu kommt: Wenn der Akku leer wird dann auf den letzten Kilometern. Feierabend, der Regenschauer naht,der Wind drückt, es ist kalt, ich will schnell nach Hause und dann der Akku leer ... nee das will ich nicht.
     
  19. brick_top

    brick_top

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    Erst mal vielen Dank für die wertvollen Tipps. Heute ist es hier echt stürmisch...
    Eine andere Frage: Wie sieht es aus mit Kindersitz auf einem S-Pedelec, wenn ich meinen kleinen vor der Arbeit zum Kindergarten (1km) fahren möchte? Zulässig oder nicht?

    VG aus dem Cuxland
     
  20. Andrius

    Andrius

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    52
    Na das würde mich wundern. :) Wenn sogar Kinderanhänger mit einem SPedelec unerlaubt sind.