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Reibrollenantrieb mit Modellbaumotor u.ä.

Dieses Thema im Forum "E-Motoren" wurde erstellt von Kraeuterbutter, 15.09.08.

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  1. Colnago

    Colnago

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    AW: Reibrollenantrieb

    Bei mir wurden die Fotos ohne Anmeldung angezeigt.
     
  2. yardonn

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    AW: Reibrollenantrieb

    bei mir werden die Bilder auch angezeigt...
    Reibrollenantrieb ist eigentlich eine relativ einfache Sache. Leider aber auch mit ein paar Nachteilen (z.B, bei Nässe geht die Kraftübertragung gerne in die Knie..).
    Aber für eine nicht zu heftige Unterstützung sicher auch heute noch eine Option.
     
  3. didi28

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    AW: Reibrollenantrieb

    Bei Nässe/Schmutz kann man Reibrollen komplett vergessen. Noch dazu sind diese Antriebe laut.

    Als einziges vielleicht wirklich sinnvolles Einsatzgebiet kann ich mir einen leichten vom Lenker aus wegklappbaren Reibrollenantrieb bei Rennrädern vorstellen, um die Geschwindigkeit gezielt bei Anstiegen nicht unter 25km/h sinken zu lassen. Rennräder sind ja wohl eher selten auf Feldwegen und bei Nässe unterwegs.
     
  4. Faulpelz

    Faulpelz

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    AW: Reibrollenantrieb

    Erinnert mich an die Studienzeit vor ca. 20 Jahren wo unsere "Grünen" mit dem eBike Hype begannen. Da sah man hie und da mal eine Bastelei mit Reibrollenantrieb. Einer hatte damals den Motor in der Größe eines Staubsaugermotors mit Einmachglasgummi runtergedrüct und die Bleiakkus in den Taschen verstaut. Leider war damals weder die Motor- noch die Akkutechnik gut entwickelt, sodass diese Gefährte wieder verschwanden... :)
     
  5. Christopher

    Christopher

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    AW: Reibrollenantrieb

    Die waren sicher inspiriert vom damals einzig wahren Fahrrad mit Hilfsmotor: Dem Vélosolex (für jüngere Leser Beschreibung hier: http://de.wikipedia.org/wiki/Vélosolex).
    Einige Verrückte halten heute die letzten Exemplare am Leben, viele Nostalgiker denken heute verklärt daran zurück.
    Damals brachte uns der Reibrollenantrieb an unsere Grenzen, vor allem im Winter: Entweder drehte der Motor heulend durch, oder er zerfetzte (gespannt durch Gummi- oder Ratschenzüge) die Reifen.
    Einen Vorteil hatten die Dinger: Wenn die Motoren blockierten, knallten sie in den Anschlag, dieser brach meistens, der Motor landete auf der Strasse und man hatte ein (fahrbares) Fahrrad, während die Kollegen mit den "normalen" Mofas mit (zu frisierten) blockierten Motoren mit blockiertem Hinterrad in die Botanik flogen...

    Vollkommenheit entsteht offensichtlich nicht dann, wenn man nichts mehr hinzuzufügen hat, sondern wenn man nichts mehr wegnehmen kann.
    (Antoine de Saint-Exupéry: Wind, Sand und Sterne)
    Wenn es um ein Fahrrad mit Hilfsmotor geht, ist der Reibrollenantrieb nahezu vollkommen, für Motorfahrräder hingegen nicht.
     
  6. themountain

    themountain

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    AW: Reibrollenantrieb

    LOL...vielleicht könnt man ja ´n Akkubandschleifer ans Sitzrohr schrauben ...das geht ab!!:p:p:p...und sieht auch nicht schlimmer aus.
     
  7. Christopher

    Christopher

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    AW: Reibrollenantrieb


    ROFL...
    Dies könnte von einem Reifenhersteller gesponsert werden, der damit Reifen mit speziell dicker Lauffläche vermaktet. ;)
    SCNR
     
  8. Isartaler

    Isartaler

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    AW: Reibrollenantrieb

    Es kommt mir zuviel bösartige Häme in das ernsthaft begonnene Thema 'Reibrollenantrieb'.

    Man kann von einem Antriebssystem nicht verlangen, was es konzeptionsbedingt nicht leisten kann und vielleicht auch nicht will!

    Zitat aus der Website vom Reibrollenantrieb Anbieter 'Pedalix' in der Schweiz, gefertigt in Korea: "Easy installation to existing bikes without having to modify or change any parts."

    Ich bin 58 Jahre alt und mir geht es wie vielleicht vielen Anderen auch:
    Da steht ein heißgeliebtes Fahrrad, oft von bester Qualität und mühsam erspart seit Jahren fast unbenutzt im Keller, geht wegen der Rohloff Nabe u.a. jährlich zum Service um dann vielleicht 100km/p.a. bewegt zu werden, weil das müde Herz und die schmerzenden Gelenke nicht mehr mitmachen.

    Wievielen Cannondales & Co. mag es ähnlich ergehen?

    Es geht um Ökologie in Reinform: Es stehen wunderbare Fahrräder aus Altersgründen kaum genutzt herum, die einst mit viel Material, Energie und Konstruktionswissen erbaut wurden und weiter gefahren werden könnten, wenn der freundliche Fahradhändler des Vertrauens uns so einen Nachrüst Antrieb verbaut und wir mit etwas 'Rückenwind' wieder unsere alten Wege fahren können.

    Ich benötige dafür keinen 18 Ah Stunden Akku, der teurer ist als ein ganzes solches System, wenn es denn zu einem vernünftigen Preis angeboten wird.

    Allerdings sehe ich ein rechtliches Problem. Dies ist kein Pedelec, sondern ein Fahrrad mit Hilfsantrieb, der unabhängig von der Pedalkraft betrieben werden kann: "330 Watt; Max. speed approx. 30 km/h; Running approx. for 1 hr without pedal" - also nach meinem Verständnis illegal in Deutschland.
     
  9. Isartaler

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    AW: Reibrollenantrieb

    Zur Ehrenrettung der 'VELOSOLEX' und des REIBROLLENANTRIEBES - ich habe selten so einen Blödsinn gelesen wie den Beitrag von Christopher!

    Laut 'Wikipedia' wurde das/die(?) Velosolex von 1946 bis 1988 in rund 6 Millionen Exemplaren von Motobécane in Frankreich gebaut und soll noch heute in Lizenz hergestellt werden - also eine Erfolgs Story!

    Vielen Franzosen hat die Velosolex in den wirtschaftlich schweren Jahren der Nachkriegszeit erst das Überleben ermöglicht! Die Erweiterung der Reichweite gegenüber dem Fahrrad ermöglichte Industriearbeitern den weiten Weg zur Fabrik und ich erinnere mich an Fotos von Velosolex mit Anhänger, die dem Kleinbauer ermöglichte, sein Werkzeug aufs Feld, Weinberg, Gemüsegarten zu bringen und seine Obst- & Gemüseernte oder Kleintiere (Hühner, Gänse, Kaninchen) zum Wochenmarkt zu transportieren.

    Ein Auto wie der Citroen 2 CV war für Viele unerschwinglich!

    Die Häme von Christopher ist unbeschreiblich herzlos!

    Doch zur Ehrenrettung der Reibrollentechnik!

    Von 1973 bis 1975 hatte ich 2 Velosolex und fuhr mit Ihnen täglich - Sommer und Winter - von meinem Untermietzimmer auf dem Land zur Uni und nachts - auch bei Neuschnee und Eis - von meinem Kneipenjob wieder heim.

    Der Reibrollenantrieb funktionierte auch bei Nässe! Nur beim Anfahren rutschte die Reibrolle durch und dies musste mit Pedalieren ausgeglichen werden. Wenn die Velosolex dann lief, schnurrte sie unbeirrt weiter.

    In meiner Universitätsstadt gab es viel Kopfsteinpflaster - wer mit der Velosolex auf nassen Steinen mit 25 km/h um die Ecke biegt - der war selber Schuld - die Spezialreifen waren nun einmal ohne Profil oben für den Reibrollenantrieb - könnte man heute mit einem gut gemachten Seitenantrieb und entsprechenden Reifen vermeiden.

    Herbstlaub auf nasser Strasse - Rutschgefahr! - der Schwerpunkt der Einheit aus Motor, Antrieb und Tank über(!) dem Vorderrad lag hoch - also vorsichtig fahren und die Blätter nach jeder Fahrt rausklauben - so what?

    Neuschnee, kein Problem - das weiß jeder Pedelec Fahrer mit Motor im Vorderrad - der Motor zieht wie ein Pferd den Schlitten! Eher ärgerlich, wenn der Matsch überall anklumpt, anfriert und den Reibrollenantrieb lahm legt. Da gerät der Antrieb systembedingt an seine Grenze.

    Ich bin mit der Velosolex von München über das Allgäu, Schwarzwald (ja auch den Belchen und Schauinsland rauf!), Elsass, Basel und Baselland, Französisches Jura, Burgund, Loiretal bis an die französische Atlantikküste gefahren. Mit 2 Velosolex, denn meine amerikanische Freundin fuhr mit.

    Die Franzosen lächelten und schüttelten den Kopf! Das war für sie ein Fahrzeug für den Nahverkehr - so verrückt konnte nur ein Österreicher und eine Amerikanerin sein! Es gab viele freundliche Gespräche und für meine Freundin mehrere Gratisbehandlungen im Krankenhaus in Gien an der Loire. Wer der Velosolex soviel Ehre entgegenbrachte, von dem nahm man kein Geld an.

    Doch zurück zur Reibrollentechnik: Keine einzige Panne auf der ganzen Strecke mit Ausnahme eines Speichenbruches, der nicht der Velosolex anzulasten ist. Eine war seltsamerweise viel durchzugskräftiger als die andere - also mußte sie mich, den Reservekanister und das schwerere Gepäck transportieren und war völlig überladen. Meine zierliche Freundin fuhr die schwächere Velosolex. Auf holpriger Landstraße kam es dann zum Bruch. Der Fahrrad Monteur im nächsten Städtchen brachte das über Nacht in Ordnung.

    Ich freue mich, wenn mit den jetzt verfügbaren, stärkeren Akkus bald im Forum Berichte von Fernreisen mit dem Pedelec auftauchen werden!
     
    Zuletzt bearbeitet: 19.09.10
  10. Christopher

    Christopher

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    AW: Reibrollenantrieb

    Dazu habe ich beigetragen, was eigentlich nicht meine Absicht war.
    Denn ein einfacher Apparat mit offensichtlichen Schwächen ist mir allemal lieber ein komplexes System mit verteckten Tücken.

    Deshalb stehe ich nach wie vor hinter der Aussage, dass der Reibrollenantrieb ein fast perfekter Hilfsantrieb aber ein mangelhafter Hauptantrieb ist.
    Und Pedelecs sind IMHO Fahrräder mit Hilfsmotor und nicht elektrische Motor(fahr)räder.

    Interessante Webseite (http://pedalix.com) kannte ich bisher nicht.

    Interessantes System. Bin 100% mit Deinen Argumenten einverstanden, geht mir teilweise auch so.

    Sollte man aus meiner Sicht mit kleinem Aufwand (softwareseitige Reduktion der Höchstgeschwindigkeit von 30 auf 25 km/h oder Ersatz des 330W-Motors durch einen mit 250W und Montage eines Pedalsensors) an die europäischen Gesetze anpassen können.
    Dann könnte man die wunderschönen Bikes von http://pedalix.com/impressions legal bewegen...
    Auch für Solex-Nostalgiker (wie mich) wäre so etwas ein zeitgemässes Verkehrsmittel.
    ;)
     
  11. themountain

    themountain

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    AW: Reibrollenantrieb

    :rolleyes:..naja der Trabbi ist auch von 57-91 gebaut worden, aber das heißt ja nun nicht, das der sooo toll war oder??

    Reibrolle war VORGESTERN...für Nostalgiker akzeptable, für reale Benutzer "out of the Question";)
     
  12. wolbauer

    wolbauer

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    AW: Reibrollenantrieb

    Aber nachdem der Herr Isartaler nicht so auf Nabenmotoren steht, wohl die einzige Nachrüstlösung für ihn.

    Grüße

    Wolfram
     
  13. Isartaler

    Isartaler

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    AW: Reibrollenantrieb

    Der Vergleich hinkt, stinkt und ist wenig überzeugend...

    Im geschlossenen, faschistischen Wirtschaftssystem der DDR im Verbund mit anderen Osteuropäischen Staaten und der UDSSR war für Lohn und Gehalt (die Staatsfunktionäre der DDR fuhren u.a. 'Volvo') nichts Anderes und Besseres und auch nur nach langer Wartezeit zu erwerben...wenn Sie das 'Erfolg' nennen wollen, ist das Ihre Interpretation.

    Die Franzosen konnten, wenn sie wollten, statt einer Velosolex jedes andere 'Moped' aus französischer, italienischer oder deutschen Produktion frei erwerben. Ich war mit meinen Eltern seit 1965 jedes Ostern an der Cote d'Azur, nahe der italienischen Grenze und da fuhr natürlich jedes andere Vehikel mit 2 Rädern und Motor herum.

    Insofern sind rund 6 Millionen hergestellte Vélosolex ein wirtschaftlicher Erfolg!

    Nun, Sie leben in einem Land, das nicht gerade von "Liberté, Égalité und Fraternité" geprägt ist.

    Der Erfolg der Velosolex beruht auf praktischem Nutzen, günstigem Preis, leichter Bedienbarkeit, simpler Konstruktion und damit verbundenen geringen Unterhaltungskosten und engem Händlernetz mit entsprechend gutem Service.

    Das wird vergleichbar zukünftig den Erfolg von Pedelec ausmachen und nicht irgendwelche Konstruktionen, die unter 3.500 € kaufmännisch sich nicht rechnen - die wird und soll es geben, aber die werden nicht China, Südamerika und Afrika motorisieren. Und die Europäer waren wieder einmal dabei, den Trend zu verschlafen. Der späte Einstieg eines Unternehmens wie 'BOSCH', die bereits alle Bestandteile der Technologie in ihrem Haus hatten (Akku, Elektromotor, Getriebe, Steuerung, Gehäuse, Anwendungen) sind ein Mahnmal.
     
    Zuletzt bearbeitet: 19.09.10
  14. themountain

    themountain

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    AW: Reibrollenantrieb

    mm..ansichtssache:p
    Danke für den Geschichtsdiskurs:cool:
    Kann ich dir nur beipflichten,aber die "Reibrolle" wird Afrika deswegen trotzdem nicht motorisieren...sorry, das ist ein zu alter Hut;)
     
  15. Christopher

    Christopher

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    AW: Reibrollenantrieb

    Zum besseren Verständnis meiner Reibrollen-Kritik (die als Häme missverstanden werden kann) hier einige Erklärungen.
    Eine Zeit lang lebte ich in einem Umfeld, das zu einem grossen Teil aus auszubildenden und ausgebildeten Automobil-Ingenieuren bestanden, von denen viele aus praktischen Gründen (Preis, Zuverlässigkeit) in ihrer Freizeit Vélosolex fuhren.

    Natürlich versuchten wir diese zu optimieren; mussten aber erstaunt und frustriert fest stellen, dass die Entwickler des Vélosolex dieses System (Fahrrad mit Reibrollen-Hilfsmotor) praktisch optimiert hatten (jedenfalls für den alltäglichen Strassenverkehr und nicht auf Rennstrecken).
    Leistungssteigerungen über 10% (durch Turboaufladung) führten zu schlechteren Fahrleistungen (durchdrehende Reibrollen oder Reifen), ebenso der Einsatz von zwei Motoren oder Heckantrieb (schlechtere Kühlung = hoher Motorverschleiss, Risiko von Motorschäden).
    Selbstverständlich fanden die meisten dieser Tests auf abgesperrten Strecken statt und führten zu einer Art Hass-Liebe zu dieser Antriebsart.

    Seit einigen Wochen habe ich Kontakt zu den Leuten, die nun die neuen Vélosolex entwickeln.
    Ich meine nicht das bekannte eSolex 2.0, sondern das neue Klapp-Solex EAV, das Ende dieses Jahres heraus kommen sollte (siehe <http://240plan.ovh.net/~esolexk/fr/solex.php?page=la_gamme&lang=en&produit=11 >).
    Eine einfache Übersetzung findet Ihr hinten im Thread <http://www.pedelecforum.de/forum/showthread.php?t=139>.
    Auch diesmal haben sich die Entwickler intensiv mit der Mobilität der Zukunft auseinander gesetzt und sind zum Schluss gekommen, dass es künftig andere Konzepte braucht.
    Für Leute, die aus räumlichen oder finanziellen Gründen (Parkplätze) nicht mit Autos in die Städte fahren und die ihr Pedelec in einer Ecke neben dem Arbeitsplatz oder im Wohnungskeller abstellen wollen, scheint dies optimal zu sein.
    Natürlich gibt es schon andere faltbare Pedelecs, doch man versicherte mir, dass man am neuen Solex ähnliche Perfektion wie beim damaligen Vélosolex anstrebe.
    So freue ich mich, dass man in dieser Firma die Zeichen der Zeit erkannt hat und sich nicht an ausgelebten Konzepten fest klammert.
     
  16. vmax

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    AW: Reibrollenantrieb


    Das ist der Hersteller

    http://www.eboo.st/

    Der Motor schwenkt bei nicht Nutzung nach oben.
     
  17. Omnium

    Omnium

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    AW: Reibrollenantrieb

    Nach oben oder zur Seite.
    Also so schlecht wie dieses Konzept hier gemacht wird ist es bestimmt nicht. Für "Schönwetterradler" ist das doch eine sehr leichte Alternative zu den schweren Umbausätzen. Welcher Umbausatz kann von sich behaupten, dass er mit dem Akku nur 2,6 Kg auf die Wage bringt und so einfach und unauffällig montiert werden kann? Auch bleibt das Fahrrad ohne Akku noch ein richtiges Fahrrad.
    Auch für diesen Antrieb wird es Käufer geben.
    [​IMG]
     
  18. Omnium

    Omnium

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    AW: Reibrollenantrieb

    Noch so nebenbei darf erwähnt werden, dass dieses Konzept an der Eurobike 2010 den Gold Award in der Kategorie E-Bike gewonnen hat.


     
  19. Kraeuterbutter

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    AW: Reibrollenantrieb

    wobei der Akku ja 14,4V und 18Ah, also nominal 260Wh hat

    eigentlich schon ziemlich grosser Akku

    da kann man schon davon ausgehen, dass alleine der Akku min 1,7kg rum wiegen wird

    sprich: der Antrieb selber sollte somit unter 1kg liegen

    und wenn mans drauf anlegt mit kleinerem Akku sollte das gesamtpaket auch mit deutlich unter 2kg möglich sein

    Elektrorennrad mit E-Turbo mit unter 10kg
     
  20. didi28

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    AW: Reibrollenantrieb

    Gerade die Rennradfahrer, die ich so treffe, lehnen E-Unterstützung am meisten ab :D. Ob die Zielgruppe wirklich so ergiebig ist?