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Moke E-Bike als S-Pedelec fahren...?

Dieses Thema im Forum "Plauderecke" wurde erstellt von Soeltiger, 20.02.17.

  1. Soeltiger

    Soeltiger

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    moke-two-person-e-bike-5.jpg

    Hallo,
    ich wunderte mich, dass auf Indiegogo auch E-Bikes mit mehr als 250 Watt Leistung verkauft werden. Ich weiß schon, dass der Käufer immer die Einhaltung der Verkehrsregeln beachten muss. Aber darf der Verkäufer auch 500 Watt oder 1000 Watt E-Bikes verkaufen, ohne eine Betriebserlaubnis für S-Pedelec zu haben.
    Das Moke Bike mit langer Sitzbank für 2 Personen macht nur als S-Pedelec Sinn.
    Meine Frage ist daher, ob es in der Regel einfach ist, ein gekauftes E-Bike aus europäischer Produktion mit mehr als 250 Watt als S-Pedelec anzumelden. Muss der Hersteller hier besondere Anforderungen erfüllen? Das Moke wird in Spanien auf Bestellung angefertigt. Handgas darf natürlich nicht vorhanden sein.
     

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    Zuletzt von einem Moderator bearbeitet: 20.02.17
  2. Morsi65

    Morsi65

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    Hallo @Soeltiger, bitte schau doch mal im Wiki unter Punkt 2.3. Dann dürften sich deine Fragen geklärt haben. Eine Einzelabnahme für ein S-Ped ist aufwändig und teuer. Und auch für S-Ped gibt es technische Vorgaben. Wie gesagt, bitte einmal im Wiki lesen.
    Gruß Morsi
     
  3. Soeltiger

    Soeltiger

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    Ich habe auf Facebook den Hersteller vom Moke nach S-Pedelec gefragt. Die kurze Antwort war:

    MOKE by Urban Drivestyle Ja, Pedelec 25 oder S-Pedelec mit Einzelzulassung.
    <Ende>

    Wenn der Hersteller für die Kleinserie eine S-Pedelec Betriebserlaubnis macht, hält sich der Aufwand in Grenzen. Ist mir schon klar, dass der Käufer diese Einzelzulassung nicht bekommt. Also muss man den Hersteller beim Kaufvertrag verpflichten die Einzelzulassung mit zu liefern. Davon ist auf Indiegogo aber keine Rede und auf Facebook wird auf eine "geheime" Umstellung der Pedelecversion verwiesen. Ich denke aber mit 2 Personen auf einem Mofa aehnlichen Fahrzeug ohne Kennzeichen werden Kontrollen der Polizei sicher durchgeführt. Hier hoert dann der Spass wirklich auf.
     
  4. Moke Pilot

    Moke Pilot gewerblich

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    Hallo zusammen!

    Cool, das wir es bis zu Euch geschafft haben... Bevor hier jetzt das in DE so übliche Mimimi über Rechtsfragen losgeht, eine kurze Klarstellung von uns (nicht böse nehmen, aber als Wahlspanier fällt einem das schon sehr auf...):

    1.) Für Deutschland wird die MOKE mit 250 W NENNLEISTUNG geliefert und einer Begrenzung auf 25 km/h.
    2.) Mit 250 W ist die MOKE natürlich nur beschränkt doppelsitzig fahrbar (deshalb in sind in Deutschland auch zum Beispiel 90 % aller Lastenräder "aufgemacht".
    3.) Deutschland ist für uns nicht das Maß aller Dinge, da zum Beispiel in der Schweiz 500 W (bzw. 1000 W als S-Pedelec) erlaubt sind und in den USA sogar 750 W-1000 W (je nach Bundesstaat). Deshalb die verschiedenen Möglichkeiten.
    4.) Wir können auf Indiegogo nicht auf jedes Land im Detail eingehen, daher MEHRFACH der Hinweis dort, das die Moke in 250, 500 und 1000 W gibt.
    5.) LEGAL verkaufen DARF ich Dir jedes E-Bike, sogar eines mit 10.000 W. Nur DU darfst es dann nicht legal auf der Strasse bewegen... es sei denn, Du läßt es als Moped mit Einzelzulassung zu...
    6.) Es gibt keine "geheime" Umstellung, sondern wie bei jedem E-Bike die Möglichkeit, die Leistungdaten ändern zu lassen von uns oder per Passwort, WENN Du selber es so willst UND uns bestätigst, das Du die MOKE eigenverantworlich verkehrsuntauglich machen WILLST. Wenn Du es nicht willst, dann mach es nicht...
    7.) Die MOKE ist kein "mofaähnliches Fahrzeug", ganau so wenig wie die ein Bonanza-Rad auch kein "Harleyähnliches" Fahrzeug ist. Es ist ein Elektro Fahrrad mit ALLEN Merkmalen eines solchen, nur mit einem anderen Design.

    Liebe Grüße aus Palma, wir bauen heute übrigens das Surfboard-Rack an eine unserer MOKES und fahren damit an den Strand... mal sehen, was die StVo bei Euch DAZU sagt... :-D
     
  5. Soeltiger

    Soeltiger

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    Hallo @Moke Pilot

    Es gibt viele Einzelzulassungen in Deutschland von Herstellern - z.B. bei motorisierten Velomobilen. Dies rechnet sich wegen des Wiederholungsfaktors auch für den Hersteller der Kleinserie und bringt dann geringe Mehrkosten beim Verkauf. Ist also eine win-win-Situation.
    Das ist leider in der Praxis nicht machbar. Aber danke für deine eindeutigen Klarstellungen;)

    Ich warte mal interessiert ab, wie sich das Geschäft so weiter entwickelt. Das Produkt Moke hat jedenfalls Potential.
     
  6. Moke Pilot

    Moke Pilot gewerblich

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    Danke Dir...:)

    ich glaube auch, das sich das rechnet...

    In ES lassen wir viele Geräte einzeln zu und die Kosten liegen bei ca. 150 Euro.

    Machst Du Einzelzulassungen?
     
  7. Soeltiger

    Soeltiger

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    Hier im Team gibt es Leute, die sich auskennen mit Einzelzulassungen.
    http://www.pedelecforum.de/forum/in...pitze-des-eisbergs-bei-den-bikes.44812/page-5
    Gruss auf die sonnige Insel :)
     
  8. Moke Pilot

    Moke Pilot gewerblich

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    Das schauen wir uns doch mal direkt an... Danke für die Tipps!
    --- Beitrag zusammengeführt, 20.02.17 ---
    Ach so, wart:

    [​IMG]

    Haben wir doch versprochen..:)
     
  9. didi28

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    Lasst euch nicht abschrecken, das kann man schon hinbekommen, der größte Aufwand ist der mechanische Stabilitätsnachweis für den Rahmen. (Und bei einem Zweisitzer ist der Aufwand natürlich noch größer als bei einem Einsitzer). Hier sind entweder (eine seriöse und nachvollziehbar dokumentierte) Herstellerfreigabe, eine Computerberechnung mit einem entsprechend zertifizierten Programm oder eine Materialprüfung bis hin zur Zerstörung mögliche Vorgehensweisen.

    Ein mir in Erinnerung gebliebener Kunde von uns hat einen Fahrradrahmen ausgewählt, der vom Hersteller des Rahmens schon eine Freigabe für 45 km/h E-Mopeds hatte. Die erforderlichen EMV-Prüfungsnachweise für Controller und Motor bekam er von uns. So hat er hat dann mit unserem Speed-Umbausatz eine Betriebserlaubnis als 45 km/h E-Moped für seinen Eigenbau bekommen. Es waren mehrere Vorstellungstermine bei einer auf solche Dinge spezialisierten TÜV-Niederlassung erforderlich. So wurde bei einer der Testfahrten vom TÜV-Prüfer bemängelt, dass die zunächst ausgewählte Federgabel bei Vollbremsungen aus Höchstgeschwindigkeit bis zum Stillstand nicht verwindungssteif genug sei, weshalb dann eine steifere Federgabel verbaut wurde. Man benötigt zumindest einen zugelassenen Moped-Spiegel, Bremshebel, die am Ende kugelförmige Enden haben, ein Bremslicht und eine Hupe, Klingel reicht nicht. Die Beleuchtung muss auch tagsüber immer automatisch eingeschaltet und für Kleinkrafträder zugelassen sein.
     
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  10. Soeltiger

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    So ein E-Leichtkraftrad mit Urlaubsfeeling muss doch Erfolg haben, besonders wenn die Politik die Elektromobilität voran bringen will.
    <Zitat>
    <Ende>
    Das mit den E-Autos wird schwer, aber in den Innenstädten, wo in Hannover wegen Emissionen Straßensperrungen für normale Autos diskutiert werden, sind dann die Straßen frei für S-Pedelecs und schnelle E-Bikes.
     
  11. Soeltiger

    Soeltiger

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    Das Bild erinnert mich etwas an Motorräder mit Beiwagen (y) Da wird man als Jahrgang der frühen 60iger Jahre des letzten Jahrhunderts ganz nostalgisch;)
     
  12. Soeltiger

    Soeltiger

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    Hallo,
    man sollte sich nicht abschrecken lassen, aber auch nicht naiv sein.
    htttp://www.pd-f.de/2016/06/09/s-pedelecs-wenn-das-fahrrad-zum-fahrzeug-wird_10372
    Wer das PDF liest, erkennt die Bedeutung des Satzes:
    Wer selber an das Pedelec andere Bauteile schraubt, verliert bereits die Betriebserlaubnis und hat bei einem Unfall unter Umständen die rechtlichen Folgen zu tragen. Das entscheiden dann die Gutachter.:eek:
    Selbst die Hersteller von Fahrrädern müssen Normen einhalten. Auch hier ist jeder Rahmen für die auftretenden Beanspruchungen zu berechnen und in Versuchen auf die Dauerfestigkeit zu prüfen. Das kostet Entwicklungsarbeit und Geld, damit später Unfallfolgen nicht auf mangelnde Qualität zurück geführt werden. Zumindest diesen Anspruch muss das Moke bereits als Fahrrad erfüllen. :whistle:Daher hatte ich auch hier die Frage gestellt, was ein europäischen Hersteller alles verkaufen darf. :sleep:Die Aussage von Moke Pilot,
    er dürfte alles verkaufen und der Käufer trage die volle Verantwortung, wenn er das Fahrzeug benutzt, gilt höchstens für dessen Fahrerlaubnis nicht aber für Unfallfolgen aus nicht normgerechter Produktion.
    Die Produktion von Leichtkrafträdern ist dann eine noch andere Hausnummer, wenn man gerade beginnt Fahrräder zu bauen.:confused:
    Für neue Typgenehmigungen von motorisierten Zweirädern gelten die EU-Verordnungen 168/20131) und 134/20142) seit Anfang 2016. Ab dem 1.1.2017 müssen diese Fahrzeuge die Anforderungen der neuen EU-Verordnungen erfüllen, um erstmalig zugelassen werden zu können.:confused:

    Ich selbst habe ein Leichtkraftrad Derbi Senda aus spanischer Produktion. Derbi ist die Kurzform von Derivate Bicicletta und zeigt, dass diese Firma bereits Fahrräder baute, als der Verbrennermotor noch nicht in Zweiräder eingebaut wurde.
    Also am Anfang steht immer eine gute Idee, aber die Umsetzung braucht schon Erfahrung. Wenn man diese Erfahrungen nicht selber hat, sollte man sich Partner wie Derbi suchen.(y)
    Und ich sehe mich erstmal wieder bestätigt, dass ein richtiges Pedelec nur als Leichtbau funktioniert, damit man mit 250 Watt auch Spass haben kann. Das zu schwere Moke als Pedelec zieht die Blicke zwar auf sich, aber beim Anfahren bei Grün sind es leider nur noch mitleidige Blicke.
    Als S-Pedelec schaue ich mir dann das Moke gerne wieder an.
    Gruss
     
  13. Moke Pilot

    Moke Pilot gewerblich

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    Wir sollten vielleicht weniger Zeit damit verbringen, unser "Fachwissen" dadurch zu demonstrieren, das man mit DIN Normen um sich wirft und Gestzestexte runterleiert, sondern als Menschen, die die Zukunft der E-Mobilität mit gestalten wollen, unser Fachwissen dazu einsetzen, etwas zu ändern. Hätten die Anbieter von Segways, Ninebots, City-Scootern, Skateboards, BMX-Rädern, Fixies und Mountainbikes zuerst den TÜV gefragt, gäb es sie nicht... Jedes IPhone verstößt im übrigen gegen die Kleingeräteverordnung, nach der ein verbauter Akku vom NUTZER austauschbar und entnehmbar sein muss...

    Lasst uns doch lieber gmeinsam, aktiv und kreativ daran arbeiten, das in der EU:

    1.) Die schwachsinnige 250 W Grenze endlich aufgehoben wird (nach Schweizer und US Vorbild)
    2.) Die Geschwindigkeit auf 30 km/h gesetzt wird
    3.) Daumengas und dosiert steuerbare Anfahrhilfen zulässig sind
    4.) Eine gute und günstige Zusatzversicherung einführen, die jeder dann auch gerne abschließt

    Erstens würde das 98 % aller "illegalen" Tuningmaßnahmen unnötig machen, die heute Lastenradler, Cargofahrer und Leute mit über 100 kg machen, weil ihnen sonst einfach dauernd die Motörchen abrauchen.

    Denn fast allen, die wir kennen, geht es nicht darum, mit 45 km/h zu fahren. 30 km/h sind perfekt für die Stadt. Sie wollen aber mehr Leistung, weil sie zum Beispiel mit Kinderanhänger oder cargo lange Bergstrecken fahren müssen. Und das halten die kleinen Schieber einfach auf Dauer nicht aus. Und Daumengas macht das fahren SICHERER, weil damit gerade, wenn man Kindersitze etc. montiert hat, sicherer und dosierter anfahren kann.

    Gleichzeitig würde es sehr viele Nutzer weg vom Motor-Roller oder Moped auf das E-Bike bringen und mit 30 km/h kommt man auch noch Menschenwürdig durch den Verkehr, ohne gedrängelt, ausgehubt und angenervt zu werden.

    Was meint ihr?
     
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  14. didi28

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  15. Moke Pilot

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    Wie machst Du das denn mit den Lastenrädern? Fahrt ihr die ernsthaft mit 250 W?
    --- Beitrag zusammengeführt, 22.02.17 ---
    Sehr schöne Seiten habt Ihr da... Respekt! Gerade reingeschaut!
     
  16. holgiB

    holgiB

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    1. Netter Hobel, das Moke (y)
    2. Mit 30 km/h kriegst du niemanden weg von Roller oder Moped. 30 km/h sind dafür einfach zu wenig. Damit tuckern nur die rum, die sonst auch schon Pedelec oder ganz normal Fahrrad fahren.
    3. Mit 30 km/h bist du im Straßenverkehr immer noch genauso ein "Opfer"wie mit dem S-Pedelec oder nem "50er" Roller. Es braucht mindestens so ein Leistungsniveau wie die offenen Motorroller, die eben zumindest ihre 80-90 km/h machen. So zumindest in Frankfurt a.M. Fahr mal den Alleenring zur Rushhour mit den vorgeschriebenen 50 km/h.....viel Spaß :censored:
     
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  17. Cito

    Cito Guest


    Meiner Meinung und persönlichen Bedürfnissen nach, könnten die 250 Watt als Grenze ruhig bleiben (obwohl ich nicht mehr topfit, reichlich Ü40 Jahre alt bin und deutlich über 100 kg wiege), lediglich die Geschwindigkeitsbegrenzung sollte komplett fallen (meinetwegen auch erst für Leute über 21 Jahre), das entspricht ja auch mehr der Radfahrwirklichkeit, wenn denn nämlich das Pedelec eben mehr Fahrrad als Motorrad sein soll, damit würden die meisten Anwender je nach Fitnesszustand dann sowieso nur max. knapp 30 km/h bis kaum über 35 km/h in der Ebene als Dauergeschwindigkeit erreichen und wer da tatsächlich noch ein bisschen mehr schafft, wird sowieso so fit sein, auch diese Geschwindigkeit zu beherrschen.

    Daumengas wünsche ich mir manchmal schon, aber das würde dem Fahrradgedanken eher entgegenstehen und könnte meinetwegen zu Gunsten einer offenen Geschwindigkeit fallen.

    Eine Zusatzversicherung für ein solches offenes Pedelecs würde ich akzeptieren, wenn der ganze andere rechtliche Ballst eines S-Pedelecs nicht mit oben drauf käme.

    Aber ich mache mir da keinerlei Hoffnungen, es gibt zu viele potente Lobbykräfte, die das in D. unbedingt zu verhindern wissen, würde doch ein solches Pedelec dann als brauchbare Alternative zur anderen motorisierten Fahrzeugen, dem ÖPNV und Taxis viel zu wenig zur Umverteilung der persönlicher Ertragsleitung eines einfachen Bürgers beitragen und wenn D. in einem wirklich Weltspitze ist, dann ist es das in der stetigen für die Abschöpfung durch Wirtschaft und Staat maximal optimierten Umverteilung der persönlichen Ertragsleitsung…
     
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  18. schmadde

    schmadde

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    Für diese steile These hätte ich gerne einen Beleg, ich behaupte nämlich das ist glatt gelogen. Wir fahren seit über drei Jahren ein Lastenrad, das schon an und zu mal 200kg Gesamt wiegt und hier ist es mitunter reicht steil. Mit der Motorleistung hatte ich noch nie ein Problem, es nervt nur die Geschwindigkeitsbegrenzung. Die S-Pedelecs die es gibt, haben sogar weniger als die erlaubten 500W, die fahren mit 350W Motoren rum. Man kommt ja auch mit anderen Lastenradbesitzern ins Gespräch - jemand, der seinen Motor leistungsmässig getunt hat, habe ich noch nie getroffen - das dürfte extrem selten sein. Aufhebung der Geschwindigkeitslimits - das kommt sicher vor.

    Ich finde es auch albern, an ein Rad mit 1.000W Motorleistung noch Alibi-Pedale anzuschrauben. Dann lieber ehrlich sein und es als Elektro-Motorrad zulassen.
     
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  19. didi28

    didi28 Team

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    HR-Puma CST; HR-Bafang CST; VR-Bafang SWXK5
    Kein Problem, unsere Pumas mit 250W Nenndauerleistung bringen zusammen mit z.B. einem 36V/20Amax Controller (die maximale Spitzenleistung ist ja rechtlich unbegrenzt) ein maximales Anfahrdrehmoment von ca. 80 Nm und werden schon lange in Lastenrädern, Rikschas u.ä. von unseren Kunden oder von uns erfolgreich verbaut und gefahren:

    http://www.ebike-solutions.com/de/s...ausaetze/ebs-puma-250w-pedelec-umbausatz.html
     
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  20. Soeltiger

    Soeltiger

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    Besser schon, sonst teurer Spaß. Ich bin neulich wieder in Hannover geblitzt worden :eek:. Der Stadtkämmerer hat eine neue Blitzanlage auf einer breiten Trogstrecke im Gefälle ohne Kreuzungsverkehr aufgestellt. Hier fuhr man seit Jahrzehnten so 70 km/h allein durch Gefällebeschleunigung ohne Unfälle. Ich hatte aber einen großen LKW als Sichtblende zum Blitzer. Da jetzt einige Wochen ohne Mitteilung um sind, hat mich nur der Schreck vorerst wieder zum braven 50 km/h Fahrer in der Stadt gemacht.;)

    Die Welt kann man nicht ändern, früher gab es bereits Zünfte und heute eben Vorschriften. So schützt jeder seine Interessen. Man kann den Japanern dankbar sein, dass sie die deutsche Erfindung Pedelec mit der 250 Watt Grenze zum Fahrrad gemacht haben, als in Europa die Erfinder des Pedelec bereits vor den geltenden Vorschriften für motorbetriebene Fahrzeuge kapituliert hatten.
     
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