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Reise Mit dem Zelt?

Dieses Thema im Forum "Treffen, Touren, Reiseberichte" wurde erstellt von wahlium, 06.12.16.

  1. wahlium

    wahlium

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    Ist hier denn keiner mit dem Zelt unterwegs? (y)
     
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  2. Ferdi

    Ferdi

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    Noch nicht, aber ich suche schon nach einem geeigneten Zelt für Touren!

    Ich habe nämlich ein Problem: Entweder ein kleines oder ein komfort-Zelt, welches Größer ist und längere Aufenthalte erträglicher macht. Die Frage ist nur, soll man aus Gewichtsgründen das Kleine mitnehmen (bis 1,5 Lilo oder weniger) oder kann man sich ein 3,5 bis 4 Kilozelt leisten? Da ich mit Anhänger unterwegs bin, könnte auch ein Pop Up Zelt eine Rolle spielen.

    Frage an die Profis: Soll man so haushalten wie die Wanderer oder kommt es auf 2 Kilo nicht an?

    Gruß
    Ferdi

    PS: Ich überlege nämlich, ein Zelt zu kaufen, bei dem das Unterstellen des Fahrrads bzw. des Anhängers möglich ist. Kleine Kabine-großer Vorraum! Allerdings wiegend die schon fast 4 oder 5 Kilo!
     
  3. didi28

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  4. perro

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    mit Anhänger kommt es wirklich nicht auf 2 kg an! Und aus Motorradzeiten her behaupte ich mal, ein zu kleines Zelt macht nicht glücklich. Rad/Anhänger muß aber nicht mit rein, wozu?
     
  5. torcman

    torcman

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    bin frueher, ohne e-Unterstuetzung trotzdem 100km pro Tag, viel mit Zelt (<1kg Klasse) unterwegs gewessen, ohne Kochgeschirr, meist wild Camping. Fruehstueck beim Becker, Abendessen im Restaurant.

    Zelt+Matte+Kleidung+3L Wasser+Obst/Vesper fuer den Tag - alles in Gepaecktraegertaschen. Das Gewicht war wichtig.

    Daher:

    • wenn Du nur die Uebernachtung mitschleppen willst, dann so leicht wie moeglich, damit alles in die Taschen passt.

    • wenn Du allerdings Anhaenger nimmst, dann empfehle ich grosses Zelt, Klappstuhl, Tisch, Kochgeschirr, "tutti completto", dann hast Du aufm Camping Luxus pur

    just mM.

    Edit:

    da du wahrscheinlich mit e-Unterstuetzung fahren willst, waere die "Luxus" Ausfuehrung heute empfehlenswert, auch wegen der Akku Ladedauer, die nun mal nur aufm CP geht.*

    Aufm Klappstuhl und Tisch kannst natuerlich verzichten (y)

    *Es gibt natuerlich Ausnahmen
     
    Zuletzt bearbeitet: 06.12.16
  6. wahlium

    wahlium

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    So ähnlich machen wir das auch. Kochgeschirr letztes Mal nach 5 Tagen zurückgeschickt, weil nicht benötigt. D-Land ist einfach zu zivilisiert.

    Wildcamping ist nicht so mein Ding - ne Dusche finde ich schon schön :D

    Wir haben ein Vango Sprectre 300, da passen die Packtaschen gut mit rein; 2 Leute. Räder bleiben draussen. Zelt fährt beim Mann mit, Iso-Matten bei mir.

    Ich stelle halt fest, dass fast alle Tourenvorstellungen in Hotels enden - Campingplätze muss man sich mühsam selbst suchen und nicht überall sind Kanu-Vereine (dort kann man meist günstig übernachten, auch wenn es keine DKV-Station ist!)
     
  7. didi28

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    Mit dem Pedelec und spätestens mit Anhänger kommt es auf 2 kg mehr in meinen Augen nicht mehr an. Entscheidend für mich ist möglichst schneller Auf- und Abbau, der auch im Regen möglich ist, ohne dass das Innenzelt (übrigens unbedingt erforderlich, wenn man keine Tropfsteinhöhle haben will, deswegen kommen für mich die Pop Ups nicht in Frage) durchtränkt wird, mit einem Außengestänge wie beim Vaude Mark L 2P kein Problem:

    http://www.vaude.com/de-AT/Produkte/Zelte/Mark-L-2P-green.html

    Das halte ich für überflüssig. Was ich wichtig finde sind allerdings zwei Ausgänge und davor jeweils eine (kleinere) Apside, dann kann man bei Hitze gut durchlüften und hat genug Stauraum für Gepäck und Akkus:

    [​IMG]
     
  8. christiank

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    Jessssus....

    Wenn ich mir diese geballte Elektroverseuchung ansehe fängt mir mein Titangebiss an zu vibrieren

    :ROFLMAO::D:ROFLMAO::D

    Das mit dem Zelt kommt auch darauf wo man Unterwegs ist.
    In Skandinavien zB habe ich mein Mini-Hilleberg mit, nur zur Not.
    Denn nass bis auf die Haut, wie dort eher üblich, ist es weniger lustig im Zelt zu schlafen da die Kalmotten nicht trocken.
    Hier nehme ich viel lieber die überall verfügbaren 2-Bett-Hütten.

    Wenn ein Zelt dann vom Feinsten - in meinem Fall Hillebergs (oder ähnliches)

    Wie viel Luxus muss jeder selbst entscheiden, ich fahre nicht mehr ohne Sesselchen und Tisch - gibts in SuperSTleichtausführung.
    Im feuchten Gras kochen und essen war mal - möchte ich nicht mehr machen.

    Fahrrad im Zelt: Dazu bräuchte es ein _wirklich_ grosses Zelt, würde ich nicht mitschleppen wollen - ausserdem sind diese hohen Dinger extrem Windempfindlich.
     
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  9. didi28

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    Zwischenzeitlich haben wir bei Touren zu zweit durch entsprechend gut ausgestattete Länder überhaupt nix mehr zum Kochen dabei, zum Frühstück gehts zum Bäcker, da kann man sich dann auch was für unterwegs mitnehmen und abends wird Essen gegangen. Der finanzielle Mehraufwand hält sich verhältnismäßig im Rahmen und spielt für uns keine Rolle mehr, dafür um so mehr die eingesparte Zeit für Einkaufen, Kochen und Abwasch, die wir in längere Fahrzeiten, Besichtigungen etc. investieren.
     
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  10. Habberdash

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    Die meisten Pop-up Zelte sind auch Doppelwandig. Für mich zu gross und schwer. Für mich ist Luxus auch minimales Packmass und dadurch mehr Flexibilität. In Frankreich gibt es zum Glück viele kleine Campingplätze mit guter Sanitäranlage und oft nicht sehr besetzt.
     
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  11. torcman

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  12. Ferdi

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    Ah..ja klar..die versteckten Übernachtungsmöglichkeiten. Und dann gibts auch noch diverse Herbergen...ja...sowas ist natürlich meist am besten. In Frankreich gibts ja sehr viele.
    Aber wie schon angedeutet...die Überlegung ist nämlich die, dass ich ja auch nicht mehr der Jüngste bin...reusper...reusper. Und wenn ich schon so einen Anhänger dabei habe (auch wegen dem Solarpanel) ..dann stell ich mir das schon gemütlicher vor, wenn man wenigstens ein Zelt hat, das entweder einen großen Vorraum hat oder sogar Platz für den Anhänger. Da könnten nämlich dann die ganzen Sachen draufbleiben.
    Ehrlicherweise komme ich vom wandern...und da ist es klar - kein Gewicht! Aber unterwegs mit Fahrrad..da kann es schon mal passieren, dass man 2 oder 3 Tage irgendwo bleiben muss wegen schlechtem Wetter. Und um das zu überbrücken...na ihr wißt schon!
    Inzwischen gibts ja auch sehr leichte Stühle zum Beispiel und am Anhänger könnte man einen kleinen Tisch installieren. Ja..so stelle ich mir das vor. Aber ich weiß schon...alles hat so seine Vor- und Nachteile. Aus Erfahrung weiß ich auch, dass nicht überall für 15 Euro es ne Herberge gibt...Aber ist doch nicht schlecht, wenn man so was mitnehmen kann. Immerhin steht bei mir der Spassfaktor an erster Stelle und bin nicht Mitgleid im Racing-Club! Aber interessant, was ihr so verschiedene Meinungen habt und alle haben Hand und Fuss!
    Wenn nicht so bescheuertes Wetter wäre..dann würde ich das mal ausprobieren...
    Gruß
    Ferdi
     
  13. Georg

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    Wenn ich schon den ganzen Tag draußen bin ich, will ich nachts in einem Haus sein, selbst wenn es nichts tolles ist!
     
  14. Ferdi

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    Guten Morgen Georg...
    ich hab übrigens deinen Reisebericht mitverfolgt. Da ich selber zur Zeit eine "Reise" plane, aber irgendwie nicht weiterkomme, weil das mit Farhradfahren um diese Zeit irgendwie schwierig ist und ich andererseits keine Lust auf Pauschal-Gedöns habe und ich gerade so wieso nicht weiß, wohin und überhaupt - war deine Reise auch "meine" Reise...gut gell!:)
    Ansonsten gehts mir genauso, wie dir. In Schweden, wo ich sonst zu Fuss unterwegs bin - da suche ich auch lieber ne Stunde länger eine Hütte, als das ich ein Zelt aufstellen würde...! Da gehts aber recht gut, weil man da kompakt planen kann und ist überschaubar wegen der Karten!
    Vermutllich stellte ich die Frage, ob großes Zelt, weil das für mich so ne Art kompromis ist...mit großem Vorraum. Ich stell mir vor, dass das vielleicht so für alte Hasen okay wäre, die einen Stuhl brauchen, weil die Hacksen sich nicht mehr so locker über kreuz legen..
    Ich seh schon..kommt Zeit-kommt ausprobieren!

    Ja, Georg - hab da richtig mitgefiebert...und hab da schon mal super Eindrücke bekommen! Schade, dass es nicht gereicht hat. So gings mir vor 1 Jahren in Schweden auch. Ich latschte die letzten Etappen (100) km vom Bohusleden und die letzten 30 Kilometer...da fings an zu regnen und es war einfach grauenhaft. Es ärgerte mich, weil ich so nah am Ziel war und ich die Gelegenheit hatte - endlich mal einen Wanderweg komplett zu laufen. Na ja...dann bog ich ab und völlig duchnäßt mietete ich mir die letzten Tage eine Hütte auf einem Campingplatz! Na ja..es war dann super, weil das Wetter immer noch kalt und nass war. Ich genoss die Heizung und trocknete meine Klamotten! Und stellt fest- ich wollte den Weg laufen, aber so war es auch okay!

    Ferdi
     
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  15. rolan

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    Wie kommst Du denn auf diese Frage? Natürlich - mit Zelt - aber ohne Kocher u.s.w. Gespeist wird beim einheimischen Wirt auf dem Campingplatz.

    Bei mir kommt es auf jede "Unterhose" an.
    Und wenn ich dann schaue, was alles auf Reise mit muß, alleine um das Pedelec ohne Probleme nachladen zu können ... Ladegerät ... Adapter ... Verlängerungskabel ... Dann der Akku fürs Smartphone mit diversen Kabel ... Das 2-Mann-Zelt mit zirka 4 Kilo ... Schlafsack ... Luftmatratze ... Es läppert sich. Ohne Zelt bräuchte ich möglicherweise gar kein eRad. Aber das Gefühl an Freiheit, das mir eine Radwanderung mit Zelt gibt, gleichen die 10 kg an Mehrgewicht locker aus.

    Echt? Nicht mehr diese Löcher im Boden mit Dünger drum herum?
     
  16. Ferdi

    Ferdi

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    Ja..ihr merkt schon..es läppert sich ungemein! Und wenn man dann einen gewissen Luxus erreichen will und man hat sogar Platz, weil Anhänger dabei!

    Ich stelle fest: Sogar mit Rad und Anhänger ist es schwierig, eine Tour angenehmer zu gestalten, als mit Rucksack! Man kommt doch relativ schnell an die Grenze, wo es, wie beim Wandern, unangenehm wird!

    Also ich versuche es mal und mache mal ne Testfahrt mit Anhänger und allem..was dazu gehört. Und dann mal sehen, ob das ganze mit Pedelec doch irgendwie angenehmer wird. Sollte ja rein theoretisch. Ich denke, dass da das Fahrgefühl den einen mehr, den anderen weniger anspricht. Ich glaube, es ist sogar ne gewisse Philosophie dabei. Mal sehen...muss allerdings noch das Solarmodul an den Anhänger montieren! Ich denke, dann kann man sogar im Dezember mal ne 2 oder 3 Tagestour planen. Und dann mal sehen...

    Ferdi
     
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  17. koellifornia

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  18. Habberdash

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    Das kenne ich auch von früher, vor 1/4 Jahrhundert. Auf den letzten Radtouren war ich sehr angenehm überrascht über die Sauberkeit und den Ausbau der Sanitärinstallationen. Das waren nur die kleinen "Campings Municipaux". Aber vielleicht hatte ich einfach nur Glück?
     
  19. Ferdi

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    Na vielen Dank für deinen Reisebericht...Bruchsal und dann Feudenstadt und dann Tuttlingen...etc! Das ist ja genial, weil ich in Heidelberg wohne und nach Bruchsal kann ich ja auch fahren. Suche nämlich Reisetipps.
    Dein Tipp war insofern super, weil nach Freudenstadt von Bruchsal aus...das kannte ich nicht. Und da kann man ja auch das Fahrrad problemlos mitnehmen, so viel ich weiß!
    Na schon wieder mal ne tolle Anregung. Wird notiert!

    Ferdi
     
  20. didi28

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    Dann komme doch einfach mal hier in Heidelberg bei www.ebike-solutions.com (hinter Autohaus Bernhardt) vorbei und fahre z.B. unsere Testflotte Probe. :)