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Gebrauchtes Pedelec kaufen oder Selbstbau?

Dieses Thema im Forum "Umbau-Pedelecs" wurde erstellt von Meph, 27.04.2012.

  1. Meph

    Meph

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    Moinmoin,
    ich bräuchte mal eure Beratung:
    Was seht ihr als sinnvoller an, ein altes gebrauchtes Pedelec kaufen oder ein (nicht sonderlich gutes) Fahrrad umbauen?

    Generell läuft das als Low-Cost Projekt ab - Abgesehen von Rad und Akkus (?) würde es sich an diesem Thread orientieren.

    Vorteil Selbstbau:
    -Ich kann kleine Bleiakkus nutzen und evtl tief im Rahmen verstauen
    -Evtl könnte ich das Rad mit wenigen Schaltern zwischen verkehrstauglich und Spaß auf Privatgelände wechseln? (also den PES Sensor ausschalten, dafür das Handgas einschalten)
    -Unterm Strich wäre das wohl höherwertig als ein gebrauchtes, sehr altes Pedelec

    Nachteil Selbstbau:
    - Viel mehr Arbeit
    - Optik

    Stören mich aber beide wenig - ich bastle gern und brauche kein Designstück, sondern einen Gebrauchsgegenstand ;)

    Wären 3 x 12V à 7Ah im Rahmen eines MTBs geeignet oder hätte ich dabei zuviele Nachteile? (Das Gewicht zählt wenig - im Vergleich zu meinen sonstigen klapprigen Rädern wird das motorisiert fast immer wesentlich angenehmer sein^^)
    Ich hatte gelesen, dass ein Bleiakku selten die Ah voll auskosten kann und darum eher zuviel Ah gewählt - wie sehr ist das denn? (Rad wird für ca 30km ohne Ladeetappen genutzt...evtl auch mal mehr, aber max 50km ist eigentlich das realistische Maximum, selbst wenn man bedenkt, dass ich vom Pedelec-Fieber erfasst werden könnte)


    Danke schonmal,
    Meph
    Zuletzt bearbeitet: 27.04.2012
  2. Meph

    Meph

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    AW: Gebrauchtes Pedelec kaufen oder Selbstbau?

    Man verzeihe mir den Doppelpost, aber als Ersatz für Bleiakkus, wie Autobatterien könnte ich auch kleine, leichte und recht günstige Notebook Akkus verwenden
  3. phet

    phet

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    AW: Gebrauchtes Pedelec kaufen oder Selbstbau?

    Notebookakkus sind relativ ungeeignet, weil sie keine hohen Ströme abgeben können und sich schnell erwärmen. Funktioniert also nur, wenn du sehr viele parallel betreibst. Besser sind Zellen aus dem Modellbau- oder Powertoolbereich.
  4. flaroht

    flaroht

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    AW: Gebrauchtes Pedelec kaufen oder Selbstbau?

    wenn du eh gern bastelst kann es sein das du ein neues Hobby findest^^. Hilfe wirst du hier bestimmt finden

    wegen akku:
    nimm einen Konions oder die Sanyo LiMn Akku mit min 6Ah. Die brauchen keine zusätzliche Elektronik und bieten aber Druck im Tank. Der Mehrpreis zu Blei lohnt sich! Blei ist low power und meegaschwer.

    Du kannst bei Selbstumbau ja auch dein altes Rad als Testobjekt nehmen und dann später ein neues Rad um den Motor bauen^^

    Gruß
    Edit: 50km Reichweite, geschätzt mit 7Wh/km=350Wh (ca. 10Ah Akku). Bei Gegenwind oder bergauf muss man noch mehr einrechnen. Aber auch 4wh/km sind möglich ( 200Wh=5,5Ah Akku) wenn du gut mit reinhaust.
    Zuletzt bearbeitet: 27.04.2012
  5. phet

    phet

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    AW: Gebrauchtes Pedelec kaufen oder Selbstbau?

    Wenn du Rundtrips fährst, ist bergauf/bergab meinem Gefühl nach sogar günstig. Bergab ist der Antrieb abgeschaltet und du "verfährst" die gespeicherte Lageenergie (im Idealfall rekuperierst du sogar). Bergauf tritt man automatisch ordentlich mit und hat wegen geringeren Tempos kaum Windwiderstand.

    Klar, geh es einfach mal an. Von den Preisen im verlinkten Thread können wir heute aber wohl nur noch träumen :eek:
  6. Meph

    Meph

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    AW: Gebrauchtes Pedelec kaufen oder Selbstbau?

    Danke für die Antworten!

    Bei den Notebook Akkus hat mich nur die Größe gereizt^^

    Hier ist es höchstens hügelig, da muss ich nicht so sehr aufrunden...
    ... und die 50km sind der Höchstwert, da würden mir wohl auch 5,5 reichen - aber zur Toleranz wären ~7 Ah bei 36V wohl geschickter ;)

    Schade, ich dachte ich könnte dasselbe Set für 200 Euro + Akkus bestellen ... aber so heißts wohl noch ne Weile sparen (als Student dauert das dummerweise :/ )
  7. phet

    phet

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    AW: Gebrauchtes Pedelec kaufen oder Selbstbau?

    Kleiner Trost, heute bekommst du sicher gescheitere Akkus für kleineres Geld. Aber wo es einen richtig günstigen Umbausatz mit Bezugsquelle in Europa noch gibt, vielleicht kommen da ja noch Tipps. Ich würde wahrscheinlich in Richtung gebrauchter Bafang von iBäh oder hier aus dem Forum gehen, fehlen dann aber immer noch Controller und Steuerelemente.

    7Ah 36V klingen OK, ich komme mit 10,5AH/24V auch bis zu maximal 50km weit.
  8. sputti02

    sputti02

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    AW: Gebrauchtes Pedelec kaufen oder Selbstbau?

    Sind die Sanyo denn wirklich driftfrei, wie die Konions? Bei Greenroad werden sie nur als Sonderlösung ohne Gewährleistung ohne BMS angeboten. Wie sind deine Erfahrungen?
    Gruß Klaus
    Zuletzt bearbeitet: 28.04.2012
  9. Meph

    Meph

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    AW: Gebrauchtes Pedelec kaufen oder Selbstbau?

    Die Akkus kosten ja ca das dreifache wie günstige Bleiakkus :eek:
    gebrauchte Motoren sind ne wirklich gute Idee - da kann ich gut was sparen^^

    Aber weil das ganze eh noch Zukunftsmusik ist, werd ich mir dazu als erstes noch ein 'neues' gebrauchtes Fahrrad gönnen, was besser für den Umbau geeignet ist, als mein klappriges Ding (bei dem die Hälfte der Trittleistung verloren geht)
    Tipps, was am besten geeignet ist? (wird auf Straßen und Waldwegen genutzt)

    -e-
    Von einem sehr günstigem und sehr altem Pedelec ist abzuraten?
    Zuletzt bearbeitet: 28.04.2012
  10. ako16

    ako16

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    AW: Gebrauchtes Pedelec kaufen oder Selbstbau?

    -e-
    Von einem sehr günstigem und sehr altem Pedelec ist abzuraten?[/QUOTE]

    Grundsätzlich nicht. Du hast dabei alle Möglichkeiten einen Akku deiner Wahl zu
    verbauen. Früher gabs noch keine can bus systeme. Andererseits bist halt wieder
    beim Akku preis. Meistens sind alte Pedelecs sehr wenig gefahren; wenn du da ein
    günstiges bekommst und mit einem modernen Akku aufrüstest, kannst du mit 600
    Euro davonkommen.
  11. phet

    phet

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    AW: Gebrauchtes Pedelec kaufen oder Selbstbau?

    Stimmt, grundsätzlich kannst du auch ein altes, evtl. defektes Pedelec kaufen und wieder herrichten. (Meist genügt ein neuer Akku, evtl. auch neuer Controller.)

    @ako16
    Mein Schachner ist ne richtige Bergziege geworden mit 15A-Controller. Läuft aber nur 23km/h und ist mir persönlich zu laut für die Stadt, werde also vorerst kein weiteres umbauen. Für 200 Euro Gesamtkosten ist es trotzdem ein gutes Ding geworden und die neue Besitzerin ist sehr zufrieden!
  12. Meph

    Meph

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    AW: Gebrauchtes Pedelec kaufen oder Selbstbau?

    Danke für eure Hilfe,
    aber das gebrauchte Rad, ist mittlerweile leider verkauft - nicht an mich.

    Aber dafür kann ich mir selbst was zusammenbasteln :)
    Pläne:
    Ein gebrauchtes Fahrrad kaufen, das gut geeignet ist (um zumindest angenehmer mobil zu sein als mir meinem Uraltrad)
    Danach gebrauchtes Umbauset wie dieses kaufen und währenddessen selbst einen Akku aus entweder 10 mal diesen-> 36V, 3,1Ah (~90 Euro) oder 20 Konion 2250 -> 37V 4,5Ah (~140 Euro) zusammenlöten.
    Ich tendiere eher zur günstigeren Variante und kann abhängig von meinen Finanzen auf 6,2 Ah und dann sogar auf 9,3 Ah aufstocken (wenn es nötig werden sollte).

    Fragen:
    Auf was muss ich bei einem gebrauchten Fahrrad achten, damit es Pedelec-tauglich ist?
    Müsste ich bei den Akkus von Crumly ein BMS nutzen?
    Wie kann ich die Akkus am einfachsten & sichersten aufladen?
    Kann ich durch Modifikationen den PES per Schalter durch einen Gashebel ersetzen oder hängt das vom Controller ab?

    Wenn euch sonst noch Gedanken dazu kommen, äußert sie gerne - ich bin für alles dankbar:D
  13. phet

    phet

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  14. flaroht

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    AW: Gebrauchtes Pedelec kaufen oder Selbstbau?

    also ich habe einen (gebrauchten) 8,4 Ah Akku von activeshop24.de seit ca 1 Jahr im Dauereinsatz (Arbeitsweg + Radtoren gesamt ca. 4000km).
    Ich fahre mit einem 14A Controller und bin sehr zufrieden, kann aber nicht prüfen ob die Zellen driften.

    Ich entnehme meist nur 60-70% der Kapazität. Mit Wattmeter(WattsUp) habe ich vor paar Wochen bei 7,2 Ah (264 Wh) gemessen. War noch mehr drin aber Spannungsniveau (Leerlauf) unter 34V, da hab ich dann den Ersatzakku angeschlossen :) , denn da hab ich nur noch bis 22km/h Unterstützung gehabt und kein Druck mehr

    Ich vergleiche ihn mit meinen anderen beiden Akkus:
    Er ist sehr schön leicht(1,8kg) und klein. Leichter und kleiner als mein Konion 10s5p 7,2Ah Akku von ebike-solutions und hat dabei mehr Wh.

    Er hat mehr "Druck" als der PortaPower 11,6Ah, d.h. der Spannungseinbruch bei Belastung scheint weniger. hab jetzt aber keine Meßwerte im Kopf, kann ich aber machen wenn du willst.

    Gruß
  15. sputti02

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    AW: Gebrauchtes Pedelec kaufen oder Selbstbau?

    Danke flaroht,
    sorry für die späte Rückmeldung.
    Ich habe mir als "Erstausrüstung" aus 80 gebrauchten Samsung INR18650-13Q Zellen von Günther 3 Flaschenakkus (1 mal 2p10 und 2 mal 3p10s) gebastelt und fahre diese einzeln oder auch zwei parallel. Möchte aber langfristig einen 4p10s Akku. Vom Gewicht her unter 2kg und von der Kapazität wird mir der wahrscheinlich reichen. Als Zellen hatte ich die Sanyo, die 1600er Konions oder die Samsung 22p im Auge.
    Sanyo etwas mehr Kapazität, Konion (vermutlich) etwas bessere Spannungslage.
    Bei den Sanyo bin ich mir nicht sicher, ob die auch langfristig driftfrei sind und ohne Balancer auskommen, scheint aber wohl so zu sein.
    Zur Zeit werden ja noch die 2100er Konions diskutiert. Vielleicht sind das ja wirklich die "idealen" Zellen. Da ichs nicht eilig habe gibts ja vielleicht demnächst schon Erfahrungen dazu.
    Spannungseinbruch der Sanyo wäre natürlich interessant, allerdings habe ich selbst keine Vergleichswerte.

    Gruß
    Klaus
  16. schrafert

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    AW: Gebrauchtes Pedelec kaufen oder Selbstbau?

    Bei einem Umbau ist bekannt was genau verbaut ist ... bei meinem Budget wäre das anders schlecht möglich.
    Gefahr geht praktisch nur vom Akku aus, wenn man dabei weiß, was man tut und verbaut hat, kann nichts passieren - wenn man nur weiß, dass dieser Block der Akku ist, besteht eine gewisse Gefahr

    Passend übrigens, dass das Thema gerade heute ausgegraben wird - ich hab mir ein Zokes 660 gegönnt, ein schwerer Trümmer, aber wenn ich mal den Akku auf moderne Technologie umgerüstet habe, wird da auch mehr drin sein.
    Selbst ohne Motorunterstützung macht das Ding mehr Spaß, als meine 'Fahrräder', was mehr über die Räder aussagt als über das Zokes...

    Jetzt fehlen noch kleinere Schraubereien (Licht reparieren, Reifen aufpumpen ggf auf Ballonreifen wechseln, Bremsen neu einstellen, usw) und auf einen neuen Akku sparen, der dann aber wohl einen Ticken mehr als 24V hat - Erfahrungswerte erwünscht ;)