1. Diese Seite verwendet Cookies. Wenn du dich weiterhin auf dieser Seite aufhältst, akzeptierst du unseren Einsatz von Cookies. Weitere Informationen

Erfahrungen mit Biketec FLYER

Dieses Thema im Forum "Flyer" wurde erstellt von moon, 09.08.2008.

  1. moon

    moon

    Beiträge:
    73
    Ort:
    32549 Bad Oeynhausen
    Moin,

    an dieser Stelle beabsichtige ich, über meine Erfahrungen mit meinem derzeit neuen T5 Premium 2008 zu berichten. Natürlich können auch andere Flyer-Fahrer hier ihre Erfahrungen mitteilen (sofern sie nicht einen eigenen Thread eröffnen), deshalb habe ich als Betreff erstmal "die ganzen Flyer" gemeint.

    Vor zwei Tagen konnte ich das Fahrzeug nun endlich abholen - die Schweizer haben wohl so viel zu tun, daß sie mit dem bauen kaum noch nachkommen. Die Lieferzeiten sind schon lang - bei mir waren es ca. 7 Wochen. Laut meinem Händler wurde die Lieferzeiten im Laufe diesen Jahres immer länger. Nun erstmal ein paar Fotos vom Apparat (anklicken für große Version):

    [​IMG] [​IMG] [​IMG] [​IMG] [​IMG] [​IMG] [​IMG] [​IMG] [​IMG]

    Als ich den Flieger abholte, war der Akku (fast?) voll - derzeit lädt der Akku erstmals bei mir. Ab nächste Woche dann mache ich meinen Arbeitsweg von 28 km damit; hoffentlich oft oder immer öfter ;)

    Ein paar Sachen sind mir schon aufgefallen... darüber dann später mehr.
  2. Christian

    Christian Moderator

    Beiträge:
    3.724
    AW: Erfahrungen mit Biketec FLYER

    Hallo moon,

    herzlichen Glückwunsch zum Flyer. Das Rad sieht für meine Begriffe ausgesprochen schön aus. Wenn die Fahrleistungen auch noch stimmen, dann wirst Du sicher viel Freude damit haben.

    Gruß,

    Christian
  3. wolf

    wolf

    Beiträge:
    187
    AW: Erfahrungen mit Biketec FLYER

    Gratulation zum schönen Flyer.
    Ich bin noch nicht so weit wie du - überlege gerade hin und her, welcher es sein soll.
    Probegefahren bin ich mit dem T9 als Tiefeinsteiger.
    Da ich viel in der Stadt unterwegs bin, tendiere ich eher zur C-Serie in Herrenversion (gefällt mir besser als der Tiefeinsteiger, auch wenn er vllt. nicht so praktisch ist). Mein Arbeitsweg ist etwa 15km..
    Bin auch noch am überlegen, ob ich die 5er Version, oder velleicht doch gleich die um 300.- teurere 8er Version nehmen soll.

    Vielleicht kannst du (oder jemand anderer) mir ja ein paar Anregungen geben..

    Wolf
  4. minimax

    minimax

    Beiträge:
    118
    Ort:
    47877 Willich
    AW: Erfahrungen mit Biketec FLYER

    Herzlichen Glückwunsch zu deiner Entscheidung. Bin sehr gespannt auf deine weiteren Eindrücke mit dem Rad - allzeit gute Fahrt!
  5. 48V-treter

    48V-treter

    Beiträge:
    19
    AW: Erfahrungen mit Biketec FLYER

    Das ist ein ausgesprochen schönes Rad. Ich hoffe auch Du hast viel Spaß damit.
    Tobias
  6. moon

    moon

    Beiträge:
    73
    Ort:
    32549 Bad Oeynhausen
    AW: Erfahrungen mit Biketec FLYER

    Inzwischen sind einige Kilometer ins Land gefahren und ich kann Euch ein paar Eindrücke schildern...

    Auch ich finde gegen die Optik nichts einzuwenden. Allerdings ist das Design ja einigermaßen {räusper} umstritten {hüstel}. Das ist - wie immer - Geschmackssache. Mit den Fahrleistungen bin ich jedenfalls - soviel sei vorab verraten - sehr zufrieden.

    Von den verschiedenen Dingern (nicht nur Flyer), die ich probegefahren bin, würde ich sagen macht den größten Unterschied bei den Flyern die Schaltung und die Bremsen aus. Wenn es für Dich finanziell drin liegt, nimm einen mit 3*Nabe + 7/8*Kettenschaltung, also eine "schnelle" Version. Ansonsten sind die Unterschiede nicht so gravierend. Die 3*8-Schaltung am (leider nur einen Tag probegefahrenen) HS-Flyer fand ich mitsamt der Unterstützung bis 45 km/h genial; ein Flugtraum zum abheben, wären Flügel dran...
    ______________________________________

    Nun meine ersten Eindrücke mit dem durchaus ebenfalls flugtauglichen Flyer T5 mit 8-Gang Narbenschaltung.

    Antrieb (der Pedelec-Effekt): Sicherlich der interessanteste Aspekt im Vergleich zu einem herkömmlichen Fahrrad ist der Antrieb. Hier gibt es Schub, wenn der Wind von vorn bläst oder der Berg sich drohend vor dem Fahrer aufbaut: Der Antrieb gibt mir allzeit Rückenwind satt, trotz 114kg Eigenmasse. Berge verlieren ebenso wie Gegenwind den Schrecken. Gerade im Gegenteil, man freut sich regelrecht auf Anstiege. Insgesamt dämpft der Antrieb die Geschwindigkeitsspitzen - man fährt mit konstanter(er) Geschwindigkeit. Bei Steigungen behält man einen (im Sommer besonders) angenehmen Fahrtwind; allerdings erreicht man auch bei Abfahrten keine so hohen Geschwindigkeiten wie sonst, da ja der Motor bei 25 km/h abgeregelt ist und die 8-Gang Nabenschaltung mangels hoher Übersetzung ein Limit setzt, da tritt man leider ins Leere und "orgelt sich 'nen Wolf", wie minimax hier schrieb. Somit kommt man auf deutlich höhere Durchschnittsgeschwindigkeiten als ohne Antrieb, gerät aber auch nicht in einen Geschwindigkeitsrausch. Vom sicherheitstechnischen Aspekt her gewiss zu begrüßen. - Dennoch befindet sich mein Flyer gerade in der ersten Inspektion und ich lasse mir nun hinten gaaanz sicher kein kleineres Ritzel anbauen...

    Die Unterstützungsstufen - lt. Bedienungsanleitung 0,5 - 1,0 und 1,5 - liegen gefühlt "dichter beisammen" als bei dem HS-Modell, das ich probegefahren bin. Bei dem HS-Flyer hatte ich das Gefühl, daß sich bei 0,5 ("Lo") praktisch gar nichts tut (auch im direkten Vergleich zu "Power off") und der Antrieb gerade eben nur sein eigenes Zusatzgewicht ausgleicht - so richtig Spaß kam da erst bei 1,5 ("Hi") auf. Bei meinem T5 wähle ich dagegen gern auch die geringe Unterstützung und empfinde den Vortrieb als durchaus nennenswert zügiger als beim herkömmlichen Rad. Das reicht allemal bis hin zu leichten Steigungen, wo ich dann - je nach Laune und Reichweitenbedarf - auf die mittlere, bei deutlichen Steigungen dann die hohe Unterstützung anwähle. Allerdings trete ich selbst bei Anstiegen sicher im Bereich >200W, sodaß der Unterschied zwischen mittlerer und hoher Stufe kaum bis gar nicht zum Tragen kommt.

    Was mich derzeit noch ungemein stört, ist die Limitierung der Trittfrequenz: Gerade am Berg trete ich normalerweise mit höherer Frequenz (vielleicht 80), beim T5-Flyer ist jedoch bei 70 Schluß und optimalen Wirkungsgrad hat man gar noch darunter; etwa 65. Das hat zur Folge, daß man ständig versucht ist, runterzuschalten um in den eigenen Drehzahlbereich zu kommen. Dann aber verabschiedet sich der Antrieb und man muß alles alleine treten, wodurch man noch langsamer wird... und dann setzt der Antrieb wieder ein. Man muß also von vornherein der Versuchung widerstehen, herunterzuschalten. Dann kann man auch den Antrieb seinen Job tun lassen: Im 5. Gang schaffe ich die hier üblichen Steigungen bei sehr ordentlicher Geschwindigkeit. Bin ich schon etwas ausgepumpt oder faul, nehme ich den 4. und trete nur mäßig, aber langsam mit: Der Motor gibt seine 250W und ich fahre locker-flockig den Berg hoch. Ist sonst nicht meine Art, als Radfahrer von Haus aus arbeite ich schon ganz gerne mit... andernfalls hätte ich ja einen "Roller" gekauft. Die weiter unten liegenden Gänge 1.+2., meist auch den 3. hätte man sich sparen können, die habe ich dann lieber am langen Ende demnächst.

    Es gibt hier einen Weg, der sich "steiler Weg" nennt (und ein kurzes Stück sehr steil ist!): Da habe ich mal den 1. Gang mit vollem Antrieb gewählt und kam gut hoch. Ohne Antrieb wäre es am alten Rad was für den kleinsten Gang (von 3*7) gewesen, der natürlich noch kleiner war als hier der 1. der Nabe. Ansonsten ist das Getriebe mit den unteren Gängen eher was für's Gebirge/Alpen.

    Gefährliche Kreuzungen überquere ich - nach dem STOP - gerne mit hoher Unterstützung und fahre da im 4. Gang an. Der Motor gibt dann die ersten Pedalumdrehungen gewaltig Schub und man ist viel schneller über die Kreuzung hinweg als mit einem herkömmlichen Rad ohne Antrieb. Lästig/gewöhnungsbedürftig ist, den rechten Fuß nicht mehr auf dem Pedal lassen zu können, während man an der Ampel hält; der Motor versucht dann anzufahren (und lutscht am Akku!), was man ja eben nicht will. Hier würde ich mir einen Unterbrechungsknopf wünschen: So lange der gedrückt ist, kein Antrieb.

    Die Reichweite steigert sich noch, mein Akku hat schon spürbar zugelegt. Die ersten beiden Ladungen habe ich ihn komplett leergefahren, bis zum Abschalten des Antriebs (Licht geht dann aber noch). Das waren magere ca. 35 km. Die letzte Fahrt war ich ziemlich lang unterwegs, wahrscheinlich so um die 70 km, davon auch einiges ohne Antrieb ("off"), und der Akku zeigte beim heimkommen noch 2 von 5 LEDs an. Dazu im Laufe der Zeit noch mehr, da die Erfahrungen hier noch nicht ausreichen. Ich bin recht zuversichtlich, den Arbeitsweg (hin+rück=56 km) bald mit einer Ladung zu bewältigen.

    Der Tretsensor, d.h. das Dingelchen welches mißt mit wieviel Kraft ich trete um dann entsprechend der gewählten Fahrstufe Motorkraft zuzusteuern ist nicht zu bemerken, also praktisch gefühlt "nicht vorhanden", da wohl rein elektronisch arbeitend. Bei einigen Rädern, die ich probegefahren bin, war das ganz anders; da trat man eine viertel bis halbe Kurbelumdrehung "weich ein", also mit spürbarem Gegendruck des Sensors. Dieser Gegendruck geht natürlich für den Vortrieb verloren; beim Flyer ist das nicht so. Auch der Nachlauf des Motors, d.h. wie lange der Motor noch schiebt, wenn ich schon aufgehört habe zu treten ist angenehm kurz (vielleicht eine halbe Sekunde) und damit erheblich kürzer als bei anderen Pedelecs (gefühlt "'ne halbe Ewigkeit", vielleicht 2 Sekunden).

    Fahrverhalten (Flugverhalten bei Loopings): Wenn man das Fahrzeug so sieht, denkt man es kaum, aber aufgrund der Bauweise mit dem Akku vor dem Hinterrad ist der Flyer (mit meinem 55er Rahmen zumindest) einen halben Raddurchmesser länger als ein herkömmliches Rad. Das macht sich bei Kurven sehr deutlich bemerkbar! Wo man sonst seinen Kurvenradius kannte und wußte "hier kann ich wenden", sieht man sich nun vor Probleme gestellt. Daran muß man sich erst gewöhnen. Andererseits liegt das Fahrzeug sehr satt und ruhig auf der Straße, sicher auch wegen des längeren Achsstandes, aber auch wegen des niedrigen, günstigen Schwerpunktes (Motor unten, Akku unter dem Fahrer). Man kann sich schon schön in Kurven hineinlegen, muß jedoch mit etwas längeren Radien rechnen lernen als früher. (Leute mit Velomobilen oder langen Liegerädern werden darüber sicher nur müde lächeln...) Somit ist das kein Fahrzeug für besondere Kunststücke oder "Fußgängerzonen-Akrobatik", sondern mehr für Langstreckenfahrten; eben ein Fortbewegungsmittel. Auch wegen des höheren Gewichts ist es weniger wendig.

    Beim fahren ohne Akku kommt man durchaus von A nach B; ich muß jedoch zugeben, daß hier ein ordentlich konstruiertes Rad (also keine Baumarkt-Möhre für 300 Euro) ohne Antrieb signifikant angenehmer zu fahren ist. Obwohl es nicht so ist, hat man immer ein klein wenig den Eindruck, der Motor würde "irgendwie ein bischen bremsen"; wohl hauptsächlich wegen des Zusatzgewichts.

    Die Schaltung war für mich sehr gewöhnungsbedürftig. Seit 20 Jahren bin ich keine Nabenschaltung mehr gefahren, ich kannte nur noch Kettenschaltungen (Shimano Deore XT oder wie das Ding hieß). Nabenschaltungen (aus früheren Zeiten kannte ich nur die unsägliche "Torpedo 3-Gang" von Fichtel & Sachs) darf man nicht unter Last schalten, das bedeutet am Berg: vorausschauendes Fahren ist hilfreich, denn wenn man im falschen Gang ist, verliert man während des Schaltvorgangs allerhand Speed. Die hier verbaute 8-Gang Schaltung ist nicht mit der "Torpedo 3-Gang" aus der Steinzeit zu vergleichen, aber dieser gravierende Nachteil gegenüber der Kettenschaltung bleibt.


    Elektrik und Beleuchtung (mach das Licht aus, wenn du einen fahren läßt): Die Beleuchtung ist von der Anwesenheit des Akkus abhängig: Kein Akku, kein Licht. Fahrten bei Dunkelheit ohne Akku sind folglich nicht möglich.

    Das Licht nach vorn empfand ich als nicht so besonders hell und habe mir daher meine alte LED-Akkulampe montiert - nur um festzustellen daß diese auch nicht sonderlich heller ist, wenn überhaupt. Ich meine, hier müßte doch ein wenig mehr Licht drin liegen um die Fahrbahn auszuleuchten. Um gesehen zu werden, reicht es selbstverständlich.

    Was mir überhaupt nicht gefällt: Mit dem Antrieb zusammen schaltet man das Licht aus! Das muß man wissen, und immer daran denken, falls man auf einer Abfahrt den Saft abdreht: LICHT WIEDER ANSCHALTEN! Klar geht das Licht auch bei abgeschaltetem Antrieb.

    Kommen wir nun zum überaus informativen und luxuriös ausgestatteten Bedienpanel. :mad: Der Akku zunächst zählt ja nicht dazu, hat aber immerhin 5 LEDs, von denen eine jede für 20% des Ladezustandes zuständig ist. Sind die letzten ca. 5% Kapazität angebrochen, so blinkt die letzte (bzw. erste) LED. Während der Fahrt guckt man allerdings nicht am Akku (zumal man für die Auskunft immer erst ein Knöpfchen dort drücken muß), sondern auf das Bedienpanel am Lenker. Hier hat man ständig den präzisen Überblick über den Ladezustand mittels 3 ganzer LEDs, von denen jede für etwa 33% zuständig ist. Auch hier blinkt die letzte LED bei Anbruch der "Reserve" von ca. 5%. Von weiteren 3 LEDs zeigt jeweils eine die gewählte Fahrstufe an. Übersichtlich ist das Angebot an Knöpfen: Es sind derer drei, nämlich "POWER", "MODE" und "LIGHT". Eine weitere LED für die Beleuchtung ist bei einem Preis so um die 2000 Euro nicht drin (beim HS-Flyer allerdings auch nicht!). Außerdem ist das so übersichtlicher: Schaltet man das Licht ein, werden die übrigen LEDs gedimmt - man sieht das im direkten Vergleich beim ein- und ausschalten des Lichtes. Hat man den Antrieb abgeschaltet, entfällt diese Kontrolle natürlich. Nochmals, der Sicherheit wegen: Schaltet man den Antrieb aus, geht auch das Licht aus! Das halte ich für gefährlich, also fahrlässig vom Hersteller. Akkustrom sparen zu wollen, kann kein Argument sein: Wenn das Fahrzeug einige Minuten steht, schaltet der Antrieb automatisch ab, das könnte man durchaus genau so mit dem Licht machen. Außerdem verbraucht das Licht jawohl praktisch nix im Vergleich zum Motor.

    Den Modus - beim einschalten des Antriebs immer auf mittlerer Stufe - "durchzuschalten", d.h. zweimal zu drücken wenn man "runterschalten" möchte, geht bei drei Fahrstufen ja noch, aber ansonsten ist dieses Bedienpanel nur als schlechter Scherz zu bezeichnen! Eine zweistellige 7-Segment-Anzeige für den Akkustand in Prozent sollte doch wohl nicht die Welt kosten.


    Bremsen: Die Wirkung der Rollenbremsen finde ich vollkommen ausreichend - aber mehr auch nicht. Mit den stinknormalen "V-Brakes" an meinem Fully können diese Bremsen nicht mithalten. Um eine starke Bremswirkung zu erzielen, muß man schon recht kräftig an beiden Griffen ziehen. Gut, bei mir wollen auch 114 kg abgebremst werden, aber das geht ja bei anderen Rädern auch problemlos. Dafür ist die Wirkung gut dosierbar - man wird damit sicher niemals "über den Lenker absteigen". Vorteilhaft finde ich die Wirkung bei Nässe: genauso wie trocken, da können dann die V-Brakes wiederum nicht mithalten, die immer eine Radumdrehung brauchen bis die Wirkung nachhaltig einsetzt.


    Verarbeitung: Die Verarbeitung finde ich gut. Sie wäre besser, wenn der Akku nicht von billigem Kunsstoff ummantelt wäre, der keinen sehr robusten Eindruck macht. Man nimmt ja den Akku regelmäßig heraus und stellt ihn mal nicht wie ein rohes Ei auf Asphalt. Da sind die ersten Schrammen schon an der Unterseite... Gleiches gilt für den Griff am Akku, da muß man vorsichtig sein. Das Rad selbst macht einen stabilen und gut verarbeiteten Eindruck, der Gepäckträger ist ein Pletscher: unverwüstlich. Leider kann ich meine beiden Packtaschen nicht so fixieren wie es gedacht ist, weil der Gepäckträger zusätzliche Verstrebungen aufweist. Pssst! Unter der mittleren Verstrebung hat man immer eine kleine Luftpumpe dabei :) (solange sie nicht geklaut wird).



    So weit für's erste - ich werde hier im Thread später noch ergänzend eintragen, was mir auf- und einfällt. Wenn Fragen offen geblieben sind, immer her damit, ihr habt ja die Knöppe [​IMG] und [​IMG].

    Gruß Moon
  7. StuartBiddle

    StuartBiddle

    Beiträge:
    3
    AW: Erfahrungen mit Biketec FLYER

    Hallo Moon,
    ich selbst besitze seit gut 2 Wochen den S-Flyer. Nachdem ich mir das ganze, vor allem wegen dem Preis, sehr lange überlegt habe, bin ich nun jedes mal aufs neue begeistert und bereue den Kauf nicht.
    Im grossen und ganzen kann ich mich deinen Ausführungen anschliessen, nur das der S ordentlich bis 45 km/h unterstützt.:D
    Da ich vorzugsweise in der 2´ten Stufe fahre reicht der Akku, bis jetzt, für rund 50-60 Kilometer, bei einem Schnitt von gut 30 km/h.
    In der 3´ten Stufe geht das Ding wirklich extrem ab und ein Schnitt von 35-40 km/h ist locker drin, allerdings dann nur für gute 30 Kilometer.:mad:
    Aber Spass muss sein...;)
  8. moon

    moon

    Beiträge:
    73
    Ort:
    32549 Bad Oeynhausen
    AW: Erfahrungen mit Biketec FLYER

    Das glaube ich Dir gern - herzlichen Glückwunsch und noch viel Freude mit dem guten Stück :D (wirst Du haben, denke ich)! Ich habe auch lange hin- und her überlegt, mir wäre nach der Probefahrt auch eine HS-Variante lieber gewesen, doch rationale Überlegungen brachten mich dann auf den Boden der Tatsachen zurück: Das Fahrzeug soll mich hauptsächlich zur Arbeit und zurück bringen, weil die Benzinpreise den feierlichen Bereich überschritten haben. 150 Euro pro Monat für den stinkenden Blechsarg zu verfeuern geht mir extrem gegen den Strich. Man merkt, ich bin kein Freund des Autofahrens; tatsächlich habe ich seit einem Jahr erstmals die Fahrerlaubnis für dieses in 99% der Fälle überdimensionierte Fortbewegungsmittel.

    In etwas über einem Jahr habe ich den T5 wieder eingefahren, für eine schöne ordentliche HS-Variante wäre ich mit fast zwei Jahren dabei gewesen. Daher der "kleine". Vorhin hat mein Radhändler mir das gute Stück zurück gebracht und ich habe nun hinten ein kleineres Ritzel (18 Zähne) drauf. Leider regnet es derzeit stark, und so habe ich nur eine kleine Runde von 7 km gefahren. Es ist jetzt richtig genial und der Abstand zum HS-Flyer hat sich erheblich reduziert. Unterstützung bis ca. 35 km/h, treten kann ich bergab bis weit in die 40er - das ist wunderbar! Auch die unteren Gänge sind nun nicht mehr ganz so sinnlos, obwohl der erste wohl weiterhin ein Schattendasein fristen wird, auch bergauf: der dritte oder vierte reicht noch bei voller Unterstützung.

    Mehr dazu dann später, wenn ich einige Kilometer gefahren bin.
  9. Carsten

    Carsten

    Beiträge:
    23
    Ort:
    PB/DT
    Details E-Antrieb:
    Flyer C 8 mit Panasonic Motor
    AW: Erfahrungen mit Biketec FLYER

    Hallo,

    habe mir gestern den Flyer C8 bestellt. Bin der Meinung das er für mich ausreicht. Wobei ich aber bei der Probefahrt auch festgestellt habe, dass die ersten 3 Gänge nicht unbedingt nötig sind. Sind denn alle hinteren Ritzel bei den Nabenschaltungen gleich groß

    Ich würde auch lieber die HS Variante nehmen, doch zahle ich jetzt schon 2500 € und müßte dann mindestens 3190 Euro zahlen. Das ist dann doch etwas zuviel für ein Fahrrad. Habe bei dem C8 schon lange überlegt ob ich Ihn nehmen soll.
  10. moon

    moon

    Beiträge:
    73
    Ort:
    32549 Bad Oeynhausen
    AW: Erfahrungen mit Biketec FLYER

    Da ich die Unterschiede in den einzelnen Versionen nicht so genau kenne, kann ich darauf nicht mit Sicherheit antworten. Wenn Deine Version eine 8-Gang Nabenschaltung hat, kann man aber davon ausgehen, daß das gesamte Antriebssystem wohl identisch zu meinem ist. Mach's wie ich, da auch Du die ersten drei Gänge nicht einsetzen wirst: Lasse hinten ein kleineres Ritzel einbauen (oder mache es selbst, falls Du mechanisch fit bist).

    Vorläufiger Reichweitenbericht: Montag bin ich erstmals mit der hohen Übersetzung die Strecke zur Arbeit gefahren. Man ist damit im Schnitt fast so schnell wie mit einem der "schnellen" Flyer, es gleitet sich gut dahin, wenn man die hohe Unterstützung wählt. Da man hier viel gegen Luft fährt (bei 34-38 km/h in der Ebene) und den Motor/Akku dabei permanent auslastet, ist der Akku nach den 28 km bei "Vollgasfahrt" fast leer. Auf dem Rückweg habe ich das gleiche nochmal gemacht, mit dem gleichen Ergebnis.

    Dienstag habe ich es andersherum versucht: Konsequentes Abschalten des Antriebs ab leichtem Gefälle, fahren mit möglichst hoher Eigenleistung, Trittfrequenz "von oben" auf die Unterstützung aufgesurft und natürlich wenn es nicht gerade eine ordentliche Steigung war, mit niedriger Unterstützung ("Lo") gefahren. Als ich auf der Arbeit ankam, hatte ich noch 3 von 5 LEDs am Akku, d.h. 40-60% Restkapazität. Geladen habe ich dann nur eine Stunde lang (den komplett leeren Akku aufladen dauert sonst gut 5 Stunden) und bin zurück ebenso sparsam gefahren. Daheim hatte ich noch 2 LEDs am Akku, d.h. 20-40% Rest, beim laden ging schon nach 20 Minuten die dritte LED an, also war ich wohl näher an den 40% als den 20%. Mit sparsamer Fahrweise schaffe ich also ca. 60 km Reichweite obwohl da jeweils "der Huckel" über die Steinegge in der Strecke enthalten ist. Dann kann das Ladegerät bald zuhause bleiben. Da ich aber noch nicht wieder so gut durchtrainiert bin, mache ich heute mal einen "Schontag" und fahre wie Montag den Akku auf einer Strecke leer... ;)

    Das Motorengeräusch empfinde ich dabei allzeit als sehr dezent und nie störend; bei diversen Probefahrten habe ich auch ganz andere Kaliber kennenlernen dürfen...
  11. zwischenzeit

    zwischenzeit

    Beiträge:
    101
    Ort:
    Hamburg
    Details E-Antrieb:
    Flyer I:SY - Tandem
    AW: Erfahrungen mit Biketec FLYER

    Hier wird oft vom Abschalten des Antriebs bei Flyer Pedelecs geschrieben.
    Wie haltet ihr das mit dem wieder Anschalten während der Fahrt ?

    Soweit ich informiert bin, müssen die Pedale beim Anschalten unbelastet sein.

    Andreas
  12. Carsten

    Carsten

    Beiträge:
    23
    Ort:
    PB/DT
    Details E-Antrieb:
    Flyer C 8 mit Panasonic Motor
    AW: Erfahrungen mit Biketec FLYER

    Das ist richtig. Wenn du den Motor während der Fahrt einschalten willst, aufhören zu treten, einschalten und ca. 1-2 Sekunden warten bis die kleine Lampe leuchtet. Von lo auf mi oder hi kannst du dann immer schalten, auch während du weiter trittst.
  13. Kraeuterbutter

    Kraeuterbutter

    Beiträge:
    13.806
    Ort:
    Wien und Süd-Burgenland
    Details E-Antrieb:
    24V 180W Bafang VR, 14A Regl, 36V LiPo/Fepo
    AW: Erfahrungen mit Biketec FLYER

    @moon: vielleicht hab ich es in deinem SUPER Bericht überlesen:
    was für elekt. Daten hat denn dein Flyer-Akkupack ?
    also Nennspannung und vor allem Kapazität?

    danke !
  14. moon

    moon

    Beiträge:
    73
    Ort:
    32549 Bad Oeynhausen
    AW: Erfahrungen mit Biketec FLYER

    Kapazität ist 10 Ah, Spannung steht nicht drauf (meines Wissens 25 V). Das Ladegerät zieht 62 W und hat 29,3 V / 1.8 A Output. (Du hast das nicht im Bericht übersehen, weil ich es dort nicht geschrieben habe.)

    Ich wünsche mir einen Akku mit 12 oder vielleicht 14 Ah, der dürfte sogar etwas größer ausfallen, oben ist noch Platz im Rahmen.
  15. peline

    peline

    Beiträge:
    2.016
    Ort:
    Köln
    Details E-Antrieb:
    Bafang-HR, 2 elfkw-HR , Samusung 22P, Sony Konion
    AW: Erfahrungen mit Biketec FLYER

    Die Panasonic Akkus haben alle 26 Volt.

    Gruß Peter
  16. Carsten

    Carsten

    Beiträge:
    23
    Ort:
    PB/DT
    Details E-Antrieb:
    Flyer C 8 mit Panasonic Motor
    AW: Erfahrungen mit Biketec FLYER


    Wie viel Zähne hat denn dein Original-Ritzel gehabt?


    Edit: Bitte die foreninternen Zitatfunktionen nutzen. Keine Eigenkreationen (Einfärben) und auch keine Riesen-Schriften. Danke. - Reinhard -
    Zuletzt von einem Moderator bearbeitet: 29.08.2008
  17. moon

    moon

    Beiträge:
    73
    Ort:
    32549 Bad Oeynhausen
    AW: Erfahrungen mit Biketec FLYER

    Ich habe sie nicht gezählt. Der Händler sprach von 21/22. Entsprechend proportional ist der Unterschied jetzt. Die optimale Unterstützung habe ich jetzt etwa bei Gang * 4 km/h, die bis Gang * knapp 5 km/h ausgeblendet ist. Also ist im 8. Gang 32 km/h optimal unterstützt.

    Ich verfahre für mein Empfinden nun zuviel Energie gegen den Luftwiderstand: Den Lenker habe ich von Anfang an in der tiefsten Position, ich sitze aber immer noch viel zu aufrecht. Glaube, es muß ein neuer Lenker dran, mit dem die Arme weiter nach vorne kommen und der Körper schräger, damit die Luft vorbeiströmt...
  18. minimax

    minimax

    Beiträge:
    118
    Ort:
    47877 Willich
    AW: Erfahrungen mit Biketec FLYER

    Sowohl auf dem Raleigh als auch auf dem Kalkhoff (beide mit 28er Rädern): 22 Zähne.

    Ich habe das 18er hinten drauf, meiner Frau "passt" das 19er besser.
  19. Kraeuterbutter

    Kraeuterbutter

    Beiträge:
    13.806
    Ort:
    Wien und Süd-Burgenland
    Details E-Antrieb:
    24V 180W Bafang VR, 14A Regl, 36V LiPo/Fepo
    AW: Erfahrungen mit Biketec FLYER

    @moon:
    danke für die Daten
    besorg dir doch einen Triatlon-Lenker

    ich hab selber noch keinen, fahre aber auf Landstrassen fast immer mit "betenden Händen" und Ellbogen/Unterarme am Lenker liegend

    bringt gleich mal 2-3km/h bei meinem normalen Elektrolosen-Mountainbike

    beim Elektrorad wirds noch mehr sein was es bringt, da ich mich - wenn ich am Lenker liege - im Bereich um/über 40km/h bewege
  20. stef@n

    stef@n

    Beiträge:
    41
    Ort:
    Dortmund
    AW: Erfahrungen mit Biketec FLYER


    was ich nicht so ganz verstehe.... wenn ich das ritzel hinten wechsel, habe ich danach die gleiche e-unterstützung? wird sie vielleicht sogar besser oder schlechter??? brauche ich außer den ritzel auch eine neue kette?