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Alternativen zu Windows

Dieses Thema im Forum "Plauderecke" wurde erstellt von Oli_gibt_Gas, 02.01.17.

  1. voon

    voon

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    Nur weil jetzt du Windows nicht seit Version 1.0 nutzt...

    Ihr Tüepflischisser ... :)
     
  2. _Willy_

    _Willy_

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    Gab es Win 1 oder Win 2? Mein erstes Windows war 3.0 und das war eine kostenlose Beigabe zu DOS - und entsprechend schlecht. Erst ab Win 3.1 haben Kollegen und ich es benutzt.
     
  3. Habberdash

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    Zuletzt bearbeitet: 09.01.17
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  4. Meister783

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    Doch habe ich, nur leider konnte man damit nichts machen.
    Bis Win3.11 haben wir nur Dos genommen.
     
  5. triton-mole

    triton-mole

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    Vorneweg: Ich habe mich nicht durch den ganzen Faden hier durchgearbeitet. Ich schildere einfach nur kurz, wie ich es handhabe.

    Ich nutze Ubuntu 14.04, das hat Support bis April 2019.
    Wunderbare Sache!

    Hin und wieder brauche auch ich Windows. Ich bekomme z.B. verschlüsselte PDFs, die sich nur mit original Adobe Reader korrekt öffnen lassen. Dafür und auch zum Flashen meines Forumcontrollers habe ich ein Windoofs auf einer virtuellen Maschine laufen, das ich für solche Zwecke starte.
    Einziger Nachteil des Windows in der virtuellen Maschine sind die Leistungseinbußen, die durch die Virtualisierung entstehen. Mein Rechner ist aber auch schon 5 Jahre alt, somit also völlig obsolet. :D

    CAD stellt wahrscheinlich an die Hardware etwas höhere Anforderungen. Da käme es auf einen Versuch an.

    Liebe Grüße!

    Stefan
     
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  6. _Willy_

    _Willy_

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    Nett (dass es Win1 zum Download gibt) :)

    Damals gab es wenigstens einen Grund, etwas von Microsoft zu kaufen, Zitat: "Since Microsoft has a design goal of backwards compatibility ...". Da das mit Win7 fast und mit Win8 endgültig aufgegeben wurde, kann man sich jetzt nur noch ärgern, MS jemals was geglaubt zu haben :-(
     
  7. mindcrime

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    Das wirkliche Problem seit Win10 und den großen Updates, also den kompletten builds die 2 mal im Jahr kommen (sollen): Es ist keine Installation von Updates oder Servicepacks, sondern eine Neuinstallation des gesamten OS. Danach wird versucht Daten und Einstellungen aus der alten Installation zurück zu holen, was bisher nie sauber funktionierte.
    Und diese Installation (wenn sie nicht komplett hängen geblieben ist und danach garnix mehr ging) dauert auch mit SSD lange, selbst wenn man eine NVME SSD hat (was kaum jemand hat).
    Und wenn Du 50 Leute in der Welt unterwegs hast mit Laptops, dann ist das letzte was Du brauchst eine unkontrollierter Windows-Neuinstallation, die plötzlich morgens beim Starten des Laptops vor der Vorstandspräsentation loslegt.
    Um das zu verhindern bleibt nur Win10 als Enterprise LTSB Version. Die gibt es aber nur für richtig Kohle mit SA als Mietversion. Genau aus dem Grund ist Win10 auch bei vielen Firmen schlicht kein Thema.
    Die Thematik Datenschutz (und die ungeklärte Rechtslage ob man als Deutsche Firma überhaupt das BDSG einhalten kann wenn man Win10 benutzt) lassen wir mal außen vor. :D
     
  8. Meister783

    Meister783

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    Ja komm, wie lange soll das alte Zeug denn noch laufen?
     
  9. _Willy_

    _Willy_

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    Ich bin erst 56. Also statistisch gesehen noch rund 30 Jahre :)
     
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  10. Manfred

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    Muss doch mal den alten Schneider /Amstrad 1640 vom Speicher holen. Ist ja erst 29 Jahre alt.
    8 MHz Takt - 640 KB RAM - 20 MB Festplatte - DOS 3.2 - Bildschirm 640x350 mit 16 Farben.
    Da braucht man sich über Viren, Updates und unscharfe Schriften auch keinerlei Gedanken machen :rolleyes:
     
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  11. kromat5

    kromat5

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    Schon mal bei Win 7, 8, 8.1 oder 10 vom Kompatibilitätsmodus gehört?
    Seit Windows 7 wurde der Kernel komplett neu aufgezogen und nicht, wie gerne mal behauptet wird, nur neues Zeug um den alten Kernel herumgeschustert (Win Vista war da der "beste" Vorzeigekandidat), ich meine für 10 wurde der Kernel auch komplett neu aufgebaut.
    Egal wie, seit dem muss man für manche alte Software, die unter XP tadellos lief, den Kompatibilitätsmodus nutzen. Das trifft aber längst nicht für alle Programme zu, manche laufen vollkommen unkompliziert auch unter 10, obwohl bei denen schon lange unter XP die Weiterentwicklung eingestellt wurde.

    Na ja, so unkontrolliert (vermutlich meinst Du unerwartet) kommt das nicht. Wochenlang wird das angekündigt und man kann entscheiden, dass man das nicht tut indem man einfach nichts tut.
    Ist es angeschoben, läuft das Update nun mal.

    Stimmt, das dauert etwas, wenn es aber Probleme gibt, kann man vollkommen problemlos wieder auf den Stand zuvor zurück.
    Aber beides dauert.
    Deshalb kann man ja entscheiden, wann man das Update laufen lässt.
     
  12. voon

    voon

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    Das ist was wahres dran: Systeme wie Linux/GNU setzten in vielen Faellen voraus, dass man weiss, was man tut ... ansonsten tut sich eher nix. Systeme wie Windows und MacOS etc sollen auch fuer Herrn und Frau Ahnungslos laufen. Das tun sie im grossen Ganzen auch ... dank Defaultuser in der Administratorengruppe und vielen Automatismen. Aber das fuehrt dazu, dass diese Leute auch in Zukunft keine Ahnung von dem haben, was sie tun. Viele beschaeftigen sich nicht mal oberflaechlich mit den moeglichen Einstellungsoptionen und klagen dann ueber Dinge, die sie laengst haetten aendern koennen - und das mit den offiziellen Einstellungen, die einfach zu erreichen und bedienen sind, nicht etwa irgendwelch kryptischem Gehacke.
     
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  13. tuscience

    tuscience

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    Vor ein paar Jahren waren das für die Volumenhersteller wie Dell oder Lenovo ca. 30€ je Desktop-PC. Egal ob Windows drauf ist oder nicht.
     
  14. schmadde

    schmadde

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    Ja, Windows 2 habe ich selbst genutzt - als Runtime-Version die zu Pagemaker dazugegeben wurde (kenne niemanden, der das standalone genutzt hat).

    Dann kam Windows/386, was soweit ich mich erinnere der Vorgänger von 3.0 war und als besonderes Feature die virtuellen DOS-Boxen hatte, unter denen man (die meisten) DOS-Programme laufen lassen konnte, die dann in gegenseitig geschützten Speicherbereichen liefen. Das war ein Feature, das für die meisten DOS Nutzer tatsächlich nützlich war. Sonst musste man mit TSR Programmen im stets furchtbar knappen Speicher operieren, den man quasi bitweise freigepopelt hat durch Mappen von Bereichen oberhalb von 640kb.

    Kann aber auch sein, dass Windows/386 parallel zu 3.0 existierte, ich hatte jedenfalls 3.0 auf einem 286er NEAT PC.

    Zwischen Windows 3.0 und 3.1 war fast kein Unterschied. Soweit ich mich erinnnere war der wesentliche Unterschied die Truetype Font Engine. 3.0 war das erste benutzbare Windows - und 3.1 das letzte das ich benutzt habe. Danach kam bei mir Linux (mit Kernel 0.99pl14) und als ich festgestellt habe, dass ich auf meinem DualBoot-System Windows schon ein halbes Jahr nicht mehr gestartet habe, hab ich auch weiterhin drauf verzichtet.

    Ich hab fast alle Windows-Systeme bis XP zu irgendeiner Zeit auch mal irgendwo gehabt, aber eher als Black Box zum Nutzen irgendwelcher Hardware, die nur mit Windows-Software kam - für "normale" Anwendungen hab ich das nie wieder verwendet. Entsprechend groß war der Kulturschock, als ich vor 2 Jahren zum ersten mal wieder beruflich mit Windows auf dem Arbeitscomputer arbeiten musste. Ich komme mit dem Murks immer noch nicht klar. Für mich ist das eine furchtbar umständliche und eingeschränkte Arbeitsverhinderungsumgebung.
     
  15. Reinhard

    Reinhard Team

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    Vielleicht muss man nur etwas offener für neues sein ... Ich nutze bspw. hauptsächlich Win10, komme aber auch mit Linux oder OSX klar. Ähnlich sieht es mit neuen Anwendungen aus; ein bisschen gucken, probieren und schon kann man (ich) damit einigermaßen arbeiten. Ich denke, dass das einfach nur eine Sache der persönlichen Einstellung ist.
     
  16. Angeregt durch diese Linux-Diskussion habe ich Lust bekommen, mir ebenfalls ein Linux draufzumachen, welche Distribution kann empfohlen werden?
    Zweite Frage: Ich möchte Linux parallel zu Win 10 installieren in einer extra-Partition, die von einem Auswahl-Bootloader angesteuert werden soll, wie bekomme ich das hin?

    Ich möchte keinesfalls ein Linux als VM unter Windows laufen lassen, bei Systeme sollten vollkommen unabhängig voneinander existieren, wobei das Linux aber auch Zugriff auf die Datenpartition haben soll, die natürlich mit NTFS formatiert ist.

    Wie bekomme ich das hin?


    Grüße
    Udo
     
  17. Broadcasttechniker

    Broadcasttechniker

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    Indem du es Schritt für Schritt zusätzlich zum Linux installierst.
    Dabei bitte immer lesen und verstehen und nicht Windowsmäßig immer ja sagen.
    Mein Vater hat sich damit mal das Windows kaputt gemacht.

    Ich kenne nur Suse und Ubuntu und rate zu Ubuntu.
    Und zwar nicht irgendeine Distribution sondern eine lts (Langzeitunterstüzt), das ist derzeit die 16.04
    Also nicht die neuste, das wäre 16.10, die eben NICHT nehmen.
    Wenn du lieber so wie ich mit der Windows gewohnten Startleiste arbeitest statt mit APPs, dann musst du die Gnome Version nehmen, Unity wäre Standard.
    https://wiki.ubuntuusers.de/GNOME_Flashback/
    Vielleicht willst du aber einfach nur mal loslegen, downloaden kannst du wo du willst.

    Reihenfolge ist immer Windowsinstallation so nicht schon vorhanden und dann Linux.
    Windows bitte vorher komplett sichern für den Fall dass man Unsinn macht.
    Solltest du nämlich nur eine NTFS Partition haben muss die vorher verkleinert werden, das geschieht während der Linux Installation.
    Windows wird danach merken dass sich was an der Geometrie geändert hat und macht einen Dateisystemcheck.
    Nicht erschrecken, das gehört dazu.

    Linux hat danach lesenden und schreibenden Zugriff auf alles Partitionen und kümmert sich einen Dreck um Schreibrechte bei Windows.
    Man kann sein Windows also kaputt machen wenn man an der "richtigen" Stelle rummengt, tut man aber normalerweise nicht.
     
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  18. andreas70

    andreas70

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    @udogigahertz : Ich würde Dir auch zu Ubuntu LTS raten. Bevor Du was installierst kannst Du ja mal ein paar verschiedene Distros runterladen und als Lifesystem ausprobieren um zu sehen welcher Desktop usw. Dir am ehesten zusagt.

    Wie @Broadcasttechniker schon geschrieben hat ist zuerst Windows, dann Linux für Dualboot der richtige Weg. Falls Du noch ne Festplatte (oder besser SSD) zur Hand hast bzw. Dir besorgen willst dann kannst Du auch die Windows Platte erstmal abstecken und ganz gefahrlos Linux auf die leere Platte installieren. Die Windows Platte danach als zweite Platte wieder dranhängen, Grub (der Bootloader) findet das Windows dann und bietet es in der Auswahl der bootbaren Systeme an. Hat den Vorteil daß die Windows Partitionen unberührt bleiben und somit garantiert nix kaputt gehen kann.
     
  19. phet

    phet

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    Wurde schon alles geschrieben, einfach die Linux-CD reinschieben, starten und Installationsschritte befolgen. Die Windows-Partition ("Laufwerk C") sollte mindestens 20GB frei haben, weil sie vom Installer geschrumpft werden muss. Vorher Datensicherung kann nicht schaden. Ich empfehle Xubuntu oder Lubuntu als Variante, mit dem Standard-Desktop Unity kann ich auch nix anfangen. Oder nimmst Linux Mint.

    Edit: Wahrscheinlich kannst du auch die Datenpartition ("Laufwerk D") schrumpfen lassen. Im Installer wird sie aber anders heissen, denn Linux verwendet diese Buchstaben nicht. Du erkennst sie aber bestimmt an ihrer Grösse.
     
    Zuletzt bearbeitet: 10.01.17
  20. Manfred

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    Ich habe auch Linux Mint MATE (gefiel mir am Besten nach Test von Lubuntu und Ubuntu) auf USB-Stick.
    Bevor man eines auf die Platte installiert, erst mal die verschiedenen Versionen von CD oder USB starten/ausprobieren.

    Parallelinstallation mit Windows fand ich aber umständlich.
    Wenn man zu 99% Windows nutzt, aber wegen dem Linux bei jedem Start der Bootloader aufgerufen wird, ist das dann bei 99% der Starts eine unnötige Startverzögerung.
     
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