Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : BionX "Ladeunterbrechung" schädlich?
...und schon die nächste Frage:
Ist es eurer Meinung nach schädlich, den BionX- Akku (wenn man ihn gerade dringend braucht) vom Ladegerät zu nehmen auch wenn die Ladung noch nicht beendet ist?
Gruss
Oskar
kapege.de
10.06.2008, 10:01
Jain. Da jede Teilladung einer Vollladung entspricht theoretisch ja. Andererseits wirst Du das ja nicht täglich machen, also nein.
Fahr einfach! ;)
Kraeuterbutter
13.06.2008, 10:05
hallo..
wo kommt diese Meinung her ?
das jede Teilladung einer Volladung entspricht
(bzw. jede Teilentladung einer Volladung ?)
viele Batterie-Hersteller geben doch in ihren Datenblättern bei der möglichen Zyklenzahl sogar verschiedene Werte an,
z.b. 500 volle Lade/Entladezyklen,
oder aber bei gleichem Akku über 1000Zyklen wenn man nur teil-entlädt
bei Nicd mag es zum Memory-Effekt kommen
aber ansonsten, bei neueren Zellenchemien gibts das so ja eigentlich nimma
übrigens: keine ahnung was im BionX an Akku verbaut ist..
aber Lipos halten z.b. DEUTLICH länger wenn man sie anstatt auf 4,2V nur bis 4,1V lädt
man hat dann zwar 10% weniger Kapazität aber eben deutlich längere Lebensdauer
sehr interessant finde ich diese Webpage hier:
http://www.batteryuniversity.com/index-german.htm
sollte jeder Akkunutzer oder interessierte mal durchschmöckern
Der BionX-Akku besteht aus LI-Ion-Mangan von Sony
(das gleiche gilt für die Flyer-Akkus).
Kraeuterbutter
13.06.2008, 12:40
ah.. gute Zellen, gibt nix was besser in Balance bleibt
wie hoch werden denn die geladen ?
gerade bei den Sonys wurde ja - ich glaub von Sony selber - angegeben,
dass sie auf 4,2V geladen 10% mehr Kapaztiät haben,
aber wenn man sich beschränkt und nur bis 4,1Volt lädt sie bis zu doppelt so lange halten
...und wie soll das gehen?
Kraeuterbutter
13.06.2008, 13:02
tja..
wie und ob es mit der Ladeelektronik des BionX geht --> keine Ahnung !!
meine Aussage bezog sich rein auf die eingesetzen Zellen
..du kannst beim bionx die Ladung ohne weiteres unterbrechen,indem du während der Ladung den Ladestecker ziehst!Ich lade bei mir auf die Art nur die Leistung ´rein,welche ich demnächst benötige,vermeide dadurch die Spitzenzellenspannungen.
In der Regel steht bei mir der Akku mit nur ca. 50 -60% Ladung ´rum und hat immer
genügend Leistung für den nächsten schnellen Trip..
Kraeuterbutter
17.01.2009, 20:14
sollte so wie du es machst optimal für die Akkulebensdauer sein
Spitzenspannungen vermeiden
Voll-Ladung vermeiden
beides machst du
Ich lade immer über eine Si-Leistungsdiode, so bleibt die Zellenspannung ca. 0,7 V unter der Abschaltspannung des Laders. Das mache ich über Nacht und muss nicht auf die Ladespannung aufpassen. Die paar % Kapazitätsverlust stören mich nicht - für lange Touren um ca. 100 km habe ich noch eine kleinere Zweitbatterie dabei, ebenso geladen.
Hi, Fed54,
Mittlerweile habe ich auch schon mal den Ladevorgang, bevor der Akku ganz voll war, beendet.
Aber warum ziehst Du zum Beenden des Ladevorganges den Netzstecker? Ich schalte das Ladegerät am Schalter aus und ziehe dann den Netzstecker. Ist das nicht besser?
Gruss
Oskar
...Ich noch mal: ich habe gerade in einem anderen Thread gelesen, das Du nicht den Netzstecker ziehst, sondern den Akkustecker.
Ist es nicht trotzden besser, erst den Schalter des Ladegerätes zu betätigen und dann die Verbindung zum Akku zu trennen? Oder isses wurscht?
..nein,das sind zweierlei Paar Schuhe.Für eine einwandfreie Abschaltung des
Chinaladers ist schnell der Ladestecker ziehen.Dem Akku machts nix und das Gerät
schaltet normal ab.
Dies ist ohne grossen Aufwand die korrekteste Art,die Ladung zu unterbrechen !
...soll ich auch beim BionX-Ladegerät lieber den Ladestecker vom Akku ziehen als das Ladegerät ausschalten?
...soll ich auch beim BionX-Ladegerät lieber den Ladestecker vom Akku ziehen als das Ladegerät ausschalten?
Generell entstehen beim Trennen von Kontakten (ob durch Steckerziehen oder im Schalter) Abreißfunken oder Schaltfunken auf, besonders wenn induktive Lasten geschaltet werden.
Um diese Funken von vornherein zu vermeiden und so die Lebensdauer von Schaltern deutlich zu erhöhen, können Entstörglieder eingesetzt werden. Typisch sind R-C-Kombinationen die über die Kontakte oder den Verbraucher geschaltet werden und kurzzeitig während der beginnenden Kontaktunterbrechung den Stromfluss übernehmen.
Bei Ladegeräten glaube ich nicht, dass so eine RC-Funkenlöschkombination am Ein/Aus - Schalter verbaut ist.
Wenn Du also den Stecker ziehst, verschleißt Du auf Dauer die Steckerkontakte. Wenn Du den Schalter nutzt, werden irgendwann einmal die Kontakte des Schalters verbraucht sein. Suche Dir aus was Dir lieber ist.
maxandig
21.01.2009, 14:08
Bei Ladegeräten glaube ich nicht, dass so eine RC-Funkenlöschkombination am Ein/Aus - Schalter verbaut ist.
Wenn Du also den Stecker ziehst, verschleißt Du auf Dauer die Steckerkontakte. Wenn Du den Schalter nutzt, werden irgendwann einmal die Kontakte des Schalters verbraucht sein. Suche Dir aus was Dir lieber ist.
Ich mache es deshalb so, daß ich zuerst den Ladestecker des Ladegeräts in die Akkubox stecke, dann die Netzverbindung zum Ladegerät herstelle und zuletzt erst das Ladegerät einschalte. Dadurch gibt es keinen Hochstrom-Funken und es verschweißt nichts am Akkukasten oder am Ladestecker.
Max
Der Funke entsteht ja dann wohl im Schalter des Ladegerätes. Wobei beim Einschalten nur der Einschaltstrom kurzzeitig sehr hoch ist, nicht aber die Spannung, was sowieso nur eine geringe Funkenbildung nach sich ziehen dürfte.
Die induzierte Spannung beim Abschalten führt wesentlich stärker zur Funkenbildung an den Kontakten des Schalters.
maxandig
22.01.2009, 09:22
Der Funke entsteht ja dann wohl im Schalter des Ladegerätes. Wobei beim Einschalten nur der Einschaltstrom kurzzeitig sehr hoch ist, nicht aber die Spannung, was sowieso nur eine geringe Funkenbildung nach sich ziehen dürfte.
Natürlich, aber im Einschaltmoment fließen aus dem Netz viel viel kleinere Ströme als auf der Niederspannungsseite. Wenn man also auch "Angst" um den Schalter im Ladegerät hat, dann kann man auch den Schalter im stromlosen Zustand des Ladegeräts schon einschalten und durch Einstecken des Schukosteckers in die Netzsteckdose den Einschaltfunken dorthin verlagern.;)
Die induzierte Spannung beim Abschalten führt wesentlich stärker zur Funkenbildung an den Kontakten des Schalters.
Das sehe ich technisch mit der induzierten Spannung nicht ganz so, die Problematik läßt sich aber mit dem genannten Vorgehen auch umgehen/verlagern.
Max
..nun,zum Einschalten des Ladebetriebs gibts doch das übliche Prozedere:1) Akku mit ausgeschaltetem Netzt.vebinden.
2)nach etwa 5 sek. Netzteil einschalten ( angebl. konfiguriert sich die Ladeelekronik vorher an der Akkuspannung.)
Der größte Funke entsteht wahrscheinl.,wenn das Schaltnetzteil ans Netz gelegt wird.Wenn der Netzschalter verschlissen ist,kannsten
jedoch auswechseln. - Ein >Abreißfunken< beim Akku am Stecker während des Ladens lies sich auch noch nicht beobachten.Induktivitäten dürften im sekundären Ladekreis vermutlich. nicht vorhanden sein..
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