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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Scheibenmotor, -generator im Eigenbau



reini
15.11.2010, 06:08
Moinmoin.

Nachdem ich ja nun meine Umbauprojekt erfolgreich abgeschlossen habe und für die dunklen Monate etwas mehr Zeit für Experimente übrig bleibt, habe ich mir Gedanken über den Selbstbau eines Motor/Generators gemacht. Ist erstmal reine Theorie.
Beim surfen fand ich das Forum DasWindrad.de, welches sich mit regenerativer Energiegewinnung aus Wind beschäftigt. Da gibts Mitglieder, die sich die Generatoren selbst bauen.
Am interessantesten finde ich die Scheibengeneratoren mit Neodym-Magneten und eisenlosen Spulen. Meine Idee dazu: Könnte man nicht einen solchen Generator als Antrieb bzw. Generator am Rad einsetzen? Hat sich hier im Forum schonmal jemand damit beschäftigt? Ich habe mir mal einen Sack voll Magnete zum Experimentieren bestellt (gibts sehr günstig im Netz), aber bevor ich hier größeren Aufwand betreibe, wüsste ich schon gerne, ob sich das überhaupt lohnt. Z.B. ist mir überhaupt noch nicht klar, wie man wieviel Leistung/Spannung/Strom aus einer Spule ziehen kann. Gibts da irgendeine möglichst einfache Berechnungsart oder "Daumenwerte", mit der ich das (und damit den Aufwand) abschätzen könnte?
Viele Grüße aus dem Bergischen Land
reini

labella-baron
15.11.2010, 11:24
Meine Idee dazu: Könnte man nicht einen solchen Generator als Antrieb bzw. Generator am Rad einsetzen? Hat sich hier im Forum schonmal jemand damit beschäftigt?Jemand? Schon bald jeder! Z.B. in diesem Thread (http://www.pedelecforum.de/forum/showthread.php?t=1208&highlight=Generator).

Außerdem kannst du dich mittels dem Suchwort Csiro bezüglich des Aufbaus für hohen Wirkungsgrad informieren. Ich bin aber mittlerweile gar nicht mehr so überzeugt, ob dies in unserem Fall notwendig ist, da dieser Scheibenläufer in erster Linie die Wirbelstromverluste bei hohen Drehzahlen einspart. Hohe Drehzahlen können wir aber ohnehin nicht gebrauchen.
Kann aber sein, dass diese "Eisenverluste" auch bei hoher Polzahl (also Feldwechselfrequenz) eine Rolle spielen.

Viel wichtiger wäre in diesem Zusammenhang eine Leitungselektronik, welche im Normalfall den im Generator beim Vorbeibewegen an einem Magnet erzeugten Energiepäckchen gleich passend zum Motor durchschaltet, ohne groß über Akku und fünffache Wandlung (mechanisch -> elektrisch -> chemisch -> elektrisch -> mechanisch) zu gehen. Da ist mir aber noch überhaupt nichts bekannt.

Den Traum einer solchen Energie-Transmission am Fahrrad gibt es vermutlich seit dem es die elektrische Maschine (Generator/Motor) gibt.

schwaabbel
15.11.2010, 12:56
Den Traum einer solchen Energie-Transmission am Fahrrad gibt es vermutlich seit dem es die elektrische Maschine (Generator/Motor) gibt.

Ich mag Träume und ungewöhnliche Wege, aber :

Bei guten Selbstbaumotoren sind 85-90% keine Seltenheit, aber mit viel Aufwand verbunden.
Motor 85% x Generator 85% = 72% !?
Gruß frank

labella-baron
15.11.2010, 13:29
Bei guten Selbstbaumotoren sind 85-90% keine Seltenheit, aber mit viel Aufwand verbunden.
Motor 85% x Generator 85% = 72% !? Drum bräuchte man ja zwei Csiro (http://www.pedelecforum.de/forum/showpost.php?p=20554&postcount=78). 2-mal 50W Verlust bei 1800Watt ergibt 94% Gesamtwirkungsgrad.