Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Minimale Elektro-Unterstützung
schuhmax
20.05.2008, 20:56
Hallo ihr Kupferwürmer!
Mir schwebt vor ein Trike elektrisch leicht zu unterstützen, do dass ich am Berg wie mit einem normalen Rad fahren kann.
Denke da an einen kleinen Elektomotor mit einem hohen Wirkungsgrad,
oder einen Nabendynamo der mein Akku aufläd und bei Bedarf als kleiner Motor dient.
Es soll nut leicht unterstützen und leicht sein.
Wer hat da Erfahrung oder/und Ideen???????????
Reinhard
20.05.2008, 21:04
Hierzu gibt es momentan nur 2 Links:
Nummer 1 (http://www.velomobilforum.de/forum/forumdisplay.php?f=7)
Nummer 2 (http://www.velomobilforum.de/forum/search.php)
Hallo,
such mal im Forum nach Bionx.
Ein Nabendynamo ist keinesfalls stark genug für einen spürbaren Effekt.
Gruß
Andreas
schuhmax
20.05.2008, 21:14
Hallo Adreas, es muss kein nabebdynamo sein, aber eben was kleines mit hohem wirkungsgrad, was meinst du denn bräuchte man an watt um eine kleine bergunterstützung bei akzeptaplen gewicht zu erhalten,
reichen da 20watt??
Hallo,
reichen da 20watt?
Keinesfalls. Bionx fängt mit 250 Watt an. Unter 200 würde ich erst gar nichts probieren.
Gruß
Andreas
Hej, genau an diesem Problem habe ich auch schon rumstudiert! Warum alle erhältlichen Motorsysteme schwer und gross sind ist schon klar, weil der Hersteller dafür sorgt, dass er möglichst keine Garantieleistung erbringen muss. Wenn man aber nur ein kurzes Stück Unterstützung bräuchte, oder nur 10 Minuten schwachen Schub, wäre eine leichtere Variante ja vieleicht möglich. Gesucht und gefunden habe ich Elektromotoren inklusive Drehzahlregler bei den Hobby-Flugmodellbauer. Dort gibt es erstaunlich kräftige Motoren die fast nichts wiegen! Wenn man da ein wenig überdimensioniert und dafür nur eine Teil-Leistung verwenden würde (auch wenn Teil-Leistung nicht so effizient ist) könnte man eventuell die Erwärmung während 10 Minuten in den Griff kriegen. Vorallem weil man ja einen Teil der Wärme effizienter abführen könnte als in einem Flugmodell. Da die meisten dieser Motoren sehr hochtourig sind hätte ich an einen Reibrollen-Antrieb gedacht mit relative kleinem Reibrollendurchmesser.
Leider hatte ich bis dato noch nicht Geld und Zeit für den Versuch, aber der wird bestimmt noch kommen.....:)
Beispiel-Link: http://www.lehner-motoren.de
Gruss Mänu
Mit Lehner hast Du auch gleich den teuersten Anbieter rausgesucht :rolleyes:
E-Motore um 400W Eingangsleistung wiegen minimal 130-180g im Flugmodellbau. Das hochtourige Drehen ist ein Problem, selbst bei einem Reibrollenantrieb. Ich denke, dass man ohne Getriebe kaum auskommen wird. Als E-Modellflieger habe ich einige Antriebe herumliegen. Die niedrigste Drehzahl liegt inkl. Getriebe bei ca. 500rpm/V also an 10V sind das gute 4500 Umdrehungen unter Last. Es geht natürlich auch weniger...
Die Idee, daraus mal was zu bauen, hatte ich ich auch schon. Leider aus Zeitgründen bisher verworfen. Akkus, Regler, .... ist alles da (siehe dazu auch www.stromflug.de ).
Gruß
Heiko
Heiko
den Link habe ich genommen, weil dort etwas weiter unten schon ein Liegerad mit einem solchen Antrieb steht..;). (Zitat: Vehicle powered by Lehner-Motoren wins the Challenge Bibendum in Paris.)
Gruss Mänu
peter n.
21.05.2008, 12:20
Mir fällt das da ein:
http://www.gruberassist.com/produkt/produktbeschreibung/
Peter
Den Gruber habe ich auf der Spezi gesehen. Das ist auch ein Hochleistungsmotor mit Getriebe. Die Art und Weise wie das Ding montiert wird, erleichtert den Einbau in ein Liegerad oder Trike nicht wirklich :(, zudem ist die Lösung auch nicht günstig. Reibrad ist auch nicht sehr effizient, aber einfacher zu realisieren:)
Heiko schreibt bei 10V hätte so ein Motor um die 4500U/Min, das würde ja dann bedeuten es wären bei 25Kmh, 416m pro minute über die Reibrolle zu bringen das würde einen Reibrollendruchmesser von immerhin noch 92mm ergeben. Dann würde das ohne Getriebe funktionieren und hätte "nur" die Verluste über die Walkarbeit und den Schlupf. Wie gross die sind.... keine Ahnung.
Also doch ausprobieren!
Gruss Mänu
Reinhard
21.05.2008, 13:53
reichen da 20watt??
Guck mal hier (http://www.velomobilforum.de/forum/showthread.php?t=1477) nach ...
Reinhard, besten Dank für den Link :) der wird mich noch ein wenig beschäftigen!
Gruss Mänu
schuhmax
21.05.2008, 22:40
Hallo Mänu,
genau deine denkweise führt zu dem was ich suche, ein bionx antrieb wiegt 7,5 kg, ist wohl ne prima sache aber bei dem mehrgewicht muss man den motor auch mehr in anspruch nehmen als man will.
Ich möchte mit dem trike ganz normal radeln, aber die nachteile durch die sitzposition (fehlender wiegetritt am berg) kompensieren.
war auf der lehner website, dort war ein zweirad mit elektromotor als pdf abgebildet,
kannst du mir zu dem verwendetem motor was näheres sagen, gibt es da info zu?
Dieser Mensch macht keine halben Sachen:
http://www.recumbents.com/mars/tetz/E-Assist.htm
Hoi Schuhmax,
Beim abgebildeten "Lieger" handelt es sich um ein Wettbewerbsfahrzeug das stärker mororisiert ist als Du (und ich) es in Betracht ziehen. Den Bericht kanst Du Dir ja als pdf holen. (mehr als dieses PDF habe ich über dieses Fahrzeug auch nicht gelesen :o)
Aber: Hast Du den Link von Reinhard (http://www.recumbents.com/wisil/tetz/e-assistmetric/) angeklickt? Dort ist "unsere" Lösung so ziemlich genau "vorgekaut". Der dort abgebildete Motor dürfte ebenfalls ein Modellmotor sein. Was daran sehr interessant ist, John Tetz argumentiert genau in Richtung "minimale Unterstützung" und hat das ja schon gebaut und getestet.... und es funktioniert :)
Gruss Mänu
... PeterH war noch ein bisserl schneller... :p
schuhmax
21.05.2008, 23:40
Hi, das ganze sieht sehr interessant aus,
da muss ich aber meine eingeschlaffenen english kenntnisse reaktivieren,
wir bleiben am ball
Eusebius
22.05.2008, 08:41
Was ich mich hier frage, ist worin denn der Unterschied diese minimalen Unterstützung zu einem System wie Bionx liegt.
Bionx bietet ja mit den Unterstützungstufen 1-4 Unterstützung von minimal bis gut (max. 250W) an. Natürlich, der Radnabenmotor hat gewicht. Da könntet ihr dann einen Lohmeyer-Motor verwenden. Oder stört auch die Reichweite eines Systems wie Bionx, die allerdings ja auch nicht besonder gigantisch ist?
Ich meine, so an die 100W braucht man schon, damit man überhaupt etwas Schub bemerkt.
Reinhard
22.05.2008, 09:28
Was ich mich hier frage, ist worin denn der Unterschied diese minimalen Unterstützung zu einem System wie Bionx liegt.
Leichter (nur 1,9 kg incl. Motor, Akku, etc.) und preiswerter.
sitzpickel
22.05.2008, 11:38
Leichter (nur 1,9 kg incl. Motor, Akku, etc.) und preiswerter.
Hallo
Leichter nur bei "kurz überfliegender Betrachtungsweise". Auch ich wollte diesen Weg gehen....aber.....bis das System steht, werden schnell 4kg daraus. Bis du alle notwendigen Komponenten beieinander hast, bist du außerdem preislich dem neuen Bionx(bei vergleichbarer Akkuleistung sowie Motorleistung) sehr nahe gekommen.
Der größte Haken aber besteht bei der Haltbarkeit! Diese "Wirbelwind-Motoren" mögen auf dem Papier viel Wattes bringen, aber nur in Verbindung mit einer starken Untersetzung auch Drehmoment. Bergauf gehen bei einem solchen System schnell die Lichter aus.
Allein der Aufwand bei der Peripherie(Motor-Getriebe-Zahnriemenräder oder Ritzel-Zahnriemen oder Kette zum Hinterad dazu alle Befestigungen ) ist größer als es sich manche vorstellen....
Außerdem vergessen viele die VERLUSTKETTE zwischen Motor und angetriebenem Rad.
Qualitativ hochwertige Radnabenmotoren vereinfachen den E-Antrieb enorm, gerade deshalb werden auch einige E-Autos zukünftig damit unterwegs sein.
(Siehe PML-Motoren)
Gruß
Markus
P.S. der Pedelecs schon 2005 als Zukunftsmarkt propagiert hat und dafür nur milde belächelt wurde:p
Wirkungsgrad und Leistung bei Reibrollenantrieb
Habe an meinem Trike einen ZAP-Rebrollenantrieb (2x120W, Keramikreibrolle auf Big Apple) und gestern und heute ein paar Messfahrten gemacht.
Zum messen und aufzeichnen der Summen, max und min Werte habe ich einen Power Bob genutzt, der gegenüber Laborgeräten etwa 1-2% weniger anzeigt.
Leistungsbegrenzung über Phaseanschnittsteuerung (ohne Rekuperation)
Leerlauf (Antriebsrad in der Luft) bei 25 km/h ca. 80W
25 km/h bei ges.Gewicht von 120 kg ohne mittreten ca. 300W (ebene Strecke)
max. 42 km/h ohne mittreten bei 625W, (ebene Strecke)
bei 12% Steigung mit kräftigem mittreten 400W , ohne treten 900W bei
12 km/h und rutschender Reibrolle (war etwas feucht)
Da ich vorher mit max. 200W mitgetreten habe sieht man hier deutlich, wie der Wirkungsgrad des Motors bei derartigen Belastungen in den Keller geht.
Gesamte Strecke in hügeligem Gelände (bis 12%) 17,6 km
Gesamter Verbrauch 8,4 Ah bei 25,4 V (LiFePO4 Akku 24V nominell 40 Ah)
Gesamtzeit 42 min danach waren die Motoren gut warm (ca. 40-45 Grad)
Hochtourige Motoren mit Getriebe, Freilauf und Kettenuntersetzung gibt es übrigens bei Akkubike.at, aber da steht gleich dabei: "Nicht für Gelände und Steigungen geeignet!"
Und die meisten Brushless-Außenläufer aus dem Modellbaubereich sind auch fast alle nur für S2 Betrieb (15-30 min) zugelassen und dann brauchen sie erst mal eine Abkühlpause.
Horst
Hallo Schumax,
Hallo ihr Kupferwürmer!
Denke da an einen kleinen Elektomotor mit einem hohen Wirkungsgrad,
oder einen Nabendynamo der mein Akku aufläd und bei Bedarf als kleiner Motor dient.
Es soll nut leicht unterstützen und leicht sein.
Wer hat da Erfahrung oder/und Ideen???????????
also ich kenne da auch nur die Ansätze von Gruber Assist und John Tetz in der Richtung.
Dazu ist folgendes zu bedenken:
- ein kleiner leichter Elektromotor mit einem hohen Wirkungsgrad sind Widersprüche. Gruber hat auf der Spezi zugegeben, daß das Ding aufgrund der hohen Untersetzung max. 50% Wirkungsgrad erreicht. Das halte ich noch für optimistisch. Bleiben also max. 100 Watt Unterstützung.
Je nach Trainingsstand kannst du mit 150-200 Watt eigener Ausdauerleistung rechnen (bei mehr müßtest du schon viel trainieren), nur um das in Relation zu setzen.
Gruber Assist sagt dann auch folgerichtig die Batterie bringt das bis 1,5 h, sprich im Alltagsbetrieb 1h. Dann ist das leicht, wenn das reicht, gut, sonst viel Mühe für wenig Effekt.
Bei John Tetz wird das nicht anders sein, das ist Physik, sonst wird die Batterie schwer. Wenn du Li-Ion-Batterie-Technik nimmst, wirds etwas leichter, dafür ist die Lebensdauer auf 2-3 Jahre herunten.
- Am Berg kannst du das gerade vergessen, da ist die Geschwindigkeit um eine Faktor 5 geringer, der Wirkungsgrad noch schlechter, die Unterstützung noch weniger merklich.
- ein Nabendynamo erzeugt zwischen 3 und 7 Watt elektrischer Leistung.
Dir fällt der Faktor zwischen dem und den Gruber- und Tetz-Lösungen und dem Nabendynamo auf?
Vergiß also den Nabendynamo als E-Unterstützung.
Grüße
Michael
schuhmax
22.05.2008, 15:59
Hallo,
was gibt es denn noch für alternativen zu bionx:confused::confused::confused::confused::conf used:
schuhmax
22.05.2008, 16:14
Noch einmal zum eigentlichen sinn meiner anfrage,
es ging hier um eine minimale unterstützung am berg um den nachteil eines trikes auszugleichen.
Die sache mit dem bionx hört sich auch toll an, da spielt dann das gewicht des trikes mehr eine sekundäre rolle, man kann auch mehr gepäck mitnehnmen,
eine tolle alternative für eine entspannte reise mit zuladung.
Was kostet denn eigentlich das bionx:confused::confused::confused:
Gibt es auch noch sinnvolle alternativen:confused:
schuhmax
22.05.2008, 16:23
Hallo Michael, ich dachte auch nicht direkt an einen dynamo, sonder so in die richtung, nur mit mehr power.
sitzpickel
22.05.2008, 16:38
Noch einmal zum eigentlichen sinn meiner anfrage,
es ging hier um eine minimale unterstützung am berg um den nachteil eines trikes auszugleichen.
Was kostet denn eigentlich das bionx:confused::confused::confused:
Gibt es auch noch sinnvolle alternativen:confused:
Hallo schuhmax
Die gibt es. Die günstige Variante: Crystalite(schau mal bei Bobtec.de) oder die nicht mehr ganz so günstige(die ich bereits verworfen habe, da letztendlich zu teuer) : Hochwertige Außenläufer oder Scheibenläufer von Baumann.
Bis das System steht und ordentlich funktioniert benötigst du viel Zeit und Geld, so daß du letztendlich kaum sparen kannst.
Und minimal ausgleichen kannst du gleich vergessen. Um das Mehrgewicht und
allgemein erhöhten Rollwiderstand(im Vergleich zum Upright) auszugleichen benötigst du Minimum 150-250Watt elektrische Zusatzleistung am Hinterrad!
Gruß
Markus
schuhmax
22.05.2008, 17:12
Hallo Leute habe gerade bemerkt das in meinem wohnort die firma lohmeyer ist.
www.leichtfahrzeuge.de
die bauen auch den alleweder.
da muss ich mal hin, wegen elektrounterstützung am trike
schuhmax
22.05.2008, 22:05
Durch einen verkauf eines go one bei ebay bin ich auf heinzmann aufmerksam geworden,
die bieten auch radnabenmotoren für 320€ an + steuergerät für 215€
also deutlich billiger als bionx!!!!!!!!!!!!!!!!
Kann mir jemand was sagen über die heinzmann motoren:confused::confused:
Radnabe ist nun nicht mal gleich Radnabe:
Heinzmann, Schachner, Microhub und Sony sind Getriebemotoren, Heinzmann und Schachner sogar noch mit Kollektormotoren.
Heinzmann kann jedoch durch verschiedene Getriebe im Baukastensystem jede gewünschte Anpassung vornehmen.
Aber wenn Du Dir mal die Motorbilder im Ebay Angebot anschaust, steht da "S2, 21 min" drauf, d.h. der Motor bringt diese Leistung nur für 21 Minuten, dann braucht er eine längere Abkühlpause, such' mal hier im Forum nach Heinzmann, da gibt es einige Erfahrungen mit dem Thermoschutzschalter.
Und auch bei Microhub und Sony muss die Verlustwärme abgeführt werden, und da ist bei den Kleinen Massen und Abmessungen sehr schnell "Ende der Fahnenstange", Klatext: alles nur für Kurzzeit geeignet (max. 1 Stunde).
Da bieten Bionix, Crystallyte und Nine Continent thermisch schon solidere (und folgerichtig auch schwerere) Lösungen. Die Physik schlägt auch hier voll zu.
Nine Continent werde ich demnächst auch mal testen.
Horst
Axel Grossmann
23.05.2008, 17:32
>Die Idee, daraus mal was zu bauen, hatte ich ich auch schon. Leider aus Zeitgründen bisher verworfen.
Als Modellflieger kannst Du ja evtl. was dazu sagen, da ich von Aerodynmaik und Flugzeugantrieben eigentlich keien Ahnung habe:
Die einfachste Lösung wäre imho doch einfach die Motoren so zu verwenden wie Sie gedacht sind - als Motor für eine Luftschraube.
Der Wirkunsgsgrad einer Luftschraube soll nach ersten Blick aufs Wiki gar nicht so schlecht sein (zumindest im Bereich des Reibrollenantriebs). Und ob der Motor ein Modell durch die Gegend zieht (oder schiebt) oder ein Trike sollte doch egal sein.
- Motor und Antrieb wären konkurrenzloss günstig und einfachst zu montieren ,bei Pollin gibts z.B. auch passende Brushless Motoren mit ca. 200W für ca. 4€. Eine Luftschraube dürfte bei nicht mehr als 5€ liegen. Alublech für die Montagewinkel dürfte auch nicht schwer oder teuer sein.
- Wenn ein Motor nicht reicht nimmt man halt zwei und positioniert sie hintereinander.
- gegen Gefahren durch den rotierenden Propeller liesse sich Art Impeller Abdeckung bauen
- Nachteilig wäre wahrscheinlich das das ganze verboten aussieht und möglicherweise die Aerodynamik für den nicht unterstützenden Antreib kaputtmacht - als Rekuperation liesse sich der Fahrtwind wahrscheinlich nicht nutzen ? Oder gibt es Klappluftschrauben (z.B. für Elektrosegler) die im Segelbetrieb dann einklappen ?
- Im Prinzip müsset das ganze eigentlich funktionieren - es wird ja bei Luftkissenbooten oder bei Sumpffahrzeugen genausoverwendet - und die werden auch ganz fix.
Hört sich eigentlich erstmal nach einer bescheuerten Idee an - aber auch bei längerem Nachdenken finde ich eigentlich nicht so richtig was was dagegen spricht (am ehesten noch die Unfallgefahr durch rotierende Teile - aber soviel wird die Luftschraube schon nicht wiegen)
Woran liegts ??
Gruß AXel
Moin Axel,
die Idee ist witzig :rolleyes:
Da ich alles liegen habe, könnte ich es sogar ausprobieren. Meine Erfahrung sagt mir allerdings, dass die Umsetzung bezogen auf ein Fahrrad nicht besonders effizient ist. Ich habe gerade wieder einen Motor auf dem Prüfstand der in der Lage ist, 1.5KW umzusetzen :)
Daraus resultieren Schubwerte bis 7kg und Luftstrahlgeschwindigkeiten ab ca. 60km/h. In Richtung Fahrrad ließe sich das Ganze optimieren, in dem man eine Luftschraube mit großem Durchmesser und sehr wenig Steigung (=wenig Luftstrahlgeschwindigkeit) verwendet. Vielleicht kommt man dann bei 1.5KW auf 8-9kg Schub und Geschwindigkeiten um 30-40km/h.
Im Modellflugbereich sagt man, dass ein sehr gut abgestimmter Antrieb 50... maximal 60% Wirkungsgrad in der Summer aller Komponenten (Akku 90%, Regler 95%, Motor 85%, Luftschraube 70% = Summe ~51%) haben kann.
Gruß
Heiko
christoph_d
23.05.2008, 18:06
(Akku 90%, Regler 95%, Motor 85%, Luftschraube 70% = Summe ~51%) haben kann.
<Besserwissermodus on>
Summe=90%+95%+85%+70%=340%
Produkt=(0,9*0,95*0,85*0,70)*100%=51%
<Besserwissermodus off>
viele Grüße
Christoph
labella-baron
24.05.2008, 00:40
Im Modellflugbereich sagt man, dass ein sehr gut abgestimmter Antrieb 50... maximal 60% Wirkungsgrad in der Summer aller Komponenten (Akku 90%, Regler 95%, Motor 85%, Luftschraube 70%haben kann.
Worauf beziehen sich die 70% ? Nach meiner Kenntniss haben Pro-/Im-peller theoritsch nur max. ca. 60%: http://de.wikipedia.org/wiki/Windkraftanlage#Wirkungsgrad
Axel Grossmann
24.05.2008, 08:56
>die Idee ist witzig :rolleyes:
Fand ich auch.
>Da ich alles liegen habe, könnte ich es sogar ausprobieren.
Mir juckt es ebenfalls in den Fingern - nur habe ich die Sachen leider nicht rumliegen und auch nicht wirklich Ahnung davon. Ich denke die Einstiegsschwelle wäre bei mir zu hoch. Ich würde wahrscheinlich zuviel Versuche brauchen (z.B. die Auswahl der Luftschraube),. Wenn Du basteln möchtest wäre ich allerdings der letze der dich abhalten würde ;-). Und an dem Ergebniss wäre ich sehr interessiert. Wenn ich sehe das mit Brushless Motoren problemlos Quadrocopter gebaut werden die auch noch Lasten tragen können - denke ich wäre ein Anwendung am VM oder Trike wesentlich einfacher zu implementieren.
>Meine Erfahrung sagt mir allerdings, dass die Umsetzung bezogen auf ein >Fahrrad nicht besonders effizient ist.
Na ja 51% als Gesamtwirkunsgrad würde ich doch gar nicht für so schlecht halten. Gesetzt des Falles der Radnabenmotor kommt auf 70-80% lägen immer noch noch das weitaus geringere Gewicht und die wesentlich einfachere und kostengünstigere Montage auf der Habenseite. Ob sich das nicht letzenendes dann als bessere Gesamtlösung behaupten könnte müsste man ausprobieren (Das geringere Gewicht würde Beschleunigungsvorgänge effizenter ablaufen lassen und die geringeren Anschafungskosten subventionieren die höheren Verbauchskosten)
> Ich habe gerade wieder einen Motor auf dem Prüfstand der in der Lage ist, 1.5KW umzusetzen :)
1.5kW *0.51 = 750 W -> :D dann hole ich auf meinem Trike mit der "geringen" Unterstützung Ulle mit EPO Unterstützung ein ;-)
Gruß Axel
Schnellstester
24.05.2008, 09:38
Ich glaube nicht, dass dabei viel rauskommt. Ein Propellerantrieb hat erst bei höheren Geschwindigkeiten einen guten Wirkungsgrad, am Berg hast du praktisch nur den Standschub und der Wirkungsgrad ist total im Keller. Man kann das mit einem Getriebe und einer riesigen Luftschraube entschärfen.
Allerdings glaube ich nicht, dass man damit besser wegkommt. Egal was die Luftschraube wiegt, es ist genug um z.B. den Finger eines neugierigen Kindes abzutrennen --> Maschenweite des Schutzes muss sehr eng sein --> Wirkungsgrad -- & Gewicht ++
Die Leistungen der Modellbaumotoren sind nur für sehr kurze Betriebszeiten zu erreichen (5 min?). Ich glaube nicht, dass die Modellbaumotoren über 100h Lebensdauer kommen, was in einem Elektrosegler schon ein paar Jahre entspricht.
Grüsse
Johann
Axel Grossmann
24.05.2008, 10:04
Das ich meine Zweifel daran habe das ein Luftschraubenantrieb geeignet ist glaube ich auch. Abder das warum erschliesst sich mir noch nicht ganz.
Ausserdem Querdenken hat noch nie wehgetan ;-).
> Propellerantrieb hat erst bei höheren Geschwindigkeiten einen guten >Wirkungsgrad, am Berg hast du praktisch nur den Standschub und der >Wirkungsgrad ist total im Keller.
Ein Flugmodell muss ja auch irgendwie starten - und ich vermute dabei wird am meisten Energie benötigt erst mal das Gewicht auf Höhe zu bringen. Und das Modell startet auch bei V=0, bei beliebig schlechtem Wirkungsgrad würde es dann doch gar nicht vom Boden wegkommen.
>abzutrennen --> Maschenweite des Schutzes muss sehr eng sein -->
Also ne Impeller abdeckung aus z.B. Carbon wäre nicht besonders schwer zu fertigen und würde auch wenig wiegen. Inweit die Maschenweite Einfluss auf den Wirkunsgrad könnte ich nicht vorhersagen. Aber -- Wenn das Kind die Finger im Fahrbetrieb in meine Speichen steckt ist der Finger auch ab - trotzdem baue ich keinen Schutz um meine Räder auf. Im Stillstand sind die Räder keien Gefahr und der Propeller auch nicht.
Wegen der kleinen Auftrittwahrscheinlichkeit (im Fahrbetrieb Finger in Speichen/Propeller) Deswegen würde ich den Punkt für nicht gefährlich halten - eher das der Propeller bei einem Unfall zerbricht und die Stücke dann fliegen gehen (deswegen dei Imepller Abdeckung).
>Wirkungsgrad -- & Gewicht ++
s.o.
>Die Leistungen der Modellbaumotoren sind nur für sehr kurze Betriebszeiten
Ja habe ich auch gehört - aber eigentlich gehts ja auch nur um eine punktuelle Unterstützung um Steigungen o.ä. zu überwinden - die auch in dem Bereich 10min o.ä. einzuordnen ist - damit wäre der Antrieb für Passtrassen o.ä. wahrscheinlich dann nicht geiegnet. Das würde das Einsatzprofil einschränken aber die Lösung noch nicht killen. Ne Frage wäre natürlich wie häufig die Zyklen wiederholt werden dürfen - wenn das nur im Bereich 1000-2000 Einsätze liegt hätte man mit Zitronen gehandelt. Wobei ich mich frage warum das so ist gereade die Brushless Motoren haben eigentliche keinen Verschleissteile (da keine Kommutation sondern induziertes Wechselfeld) - müssten also eigentlich problemlos länger halten können.
Gruß Axel
Gruß AXel
AndreasR
24.05.2008, 14:45
Der von labella-baron angegebene Wirkunsgrad bezieht sich nur auf Windmühlen, nicht aber auf Propellerantriebe, dort kann die vom Motor abgegebene Leistung durchaus mit mehr als 60% in Vortrieb umgewandelt werden.
Bei einer Windmühle wird der vorbeistreichenden Luftsäule Energie entnommen. Würde man sie auf Null abbremsen, hätte man zwar die gesamte Bewegungsenergie - aber je stärker man den Luftstrom bremst, desto mehr fließt er um den Propellerkreis aussen herum, die verbleibende, nutzbare Luftsäule wird also im Durchmesser immer kleiner sein als der Propellerkreis. Ein Optimierungsproblem. Das führt zu den in der Praxis erreichbaren Wirkungsgraden von z.T. unter 50%. Ist hier aber nicht interessant.
Bei einem Propellerantrieb ist das anders. Der Wirkungsgrad hängt hier sehr stark davon ab, ob man eine große Luftmenge wenig beschleunigt (= guter Wirkunsgrad) oder eine kleine Luftmasse stark (ist schlecht). Deswegen sind langsamdrehende Propeller mit möglichst großem Durchmesser sehr viel besser als kleine und dafür schnell drehende. Wenn beide die selbe Leistung vom Motor entnehmen, liefert der große viel mehr Schub.
Für die Fachleute: Energie der beschleunigten Luft ist 1/2*Masse*v^2. Der dabei erreichte Schub ist aber die Impulsänderung m*v. (V ist hier immer die Geschwindigkeitsänderung der Luft.)
Beispiel: beschleunigt man pro Sekunde 1kg Luft auf 20m/s, so enspricht das einer Impusänderung von "20".
Werden hingegen in der gleichen Zeitspanne 4 kg Luft nur um 10m/s beschleunigt, so ist die gleiche Energiemenge in die Luft übertragen worden (1/2*m*v^2), aber der Schub ist doppelt so groß ("40"). Dieses Prinzip ist naturgegeben und läßt sich nicht austricksen.
Weiter ist ein Propeller nur dann gut, wenn er unverwirbelt angeströmt wird. Das ist mit ein Grund dafür, dass bei Flugzeugen der Propeller fast immer vorne angebracht wird. Die sogenannten Pusher sind eher selten. Bei einem VM wäre der Nachteil beim Pusher sicher nicht soo groß.
Prinzipiell wird ein Propeller für einen guten Wirkungsgrad entsprechend angepasst. Dabei wird berücksichtigt, welche Vortriebsleistung bei einem bestimmten Durchmesser, Drehzahl (Motordrehmoment, wirtschaftliche Motordrehzahl ...) und Fortbewegungsgeschwindigkeit gewünscht wird um dann den dafür optimalen Einstellwinkel der Propellerblätter zu finden. Ist die Reisegeschwindigkeit stark unterschiedlich, werden in der Fliegerei sogenannte Verstellpropeller benutzt, also der Anstellwinkel der Blätter im Betrieb angepasst. Das ist bei einem VM nicht notwendig. Hier würde man z.B. auf 30kM/h optimieren, den dann etwas schlechteren Wirkunsgrad beim Anfahren kann man getrost vergessen.
Ob man einen Propeller einem Radantrieb vorzieht, hängt vor allem vom gesparten Aufwand ab. Den direkten Radantrieb sehe ich aber gar nicht als so schlimm an. Gegen den Einsatz von einem Propellerantrieb sprechen neben praktischen Erwägungen (gefährlich für die Mitmenschen, Akzeptanz bei der Rennleitung) auch, dass uns Windgeschwindigkeiten beim VM umgeben, die vergleichbar mit der erzielten Reisegeschwindigkeit sind und streng genommen sehr wohl zu berücksichtigen sind. Bei einem 30er Seiten- oder Rückenwind ist der Propeller bereits nicht mehr optimal eingestellt, er wird dann schlicht anders angeströmt.
Übringens: der immer wieder propagierte Standschub sagt überhaupt nichts (!) aus. Er läßt sich halt nur sehr leicht bestimmen. Ob das nämliche Propellersystem bei einer Geschwindigkeit x überhaupt noch schiebt oder bereits von der vorbeistreichenden Luft angeschoben wird, das ist viel interessanter. Ein schlechter Standschub kann bei der angestreben Reisegeschwindigkeit besser sein als ein guter - ist auch logisch.
Zum Experimentieren ist ein Propeller am VM aber sicher reizvoll, wenn einer die Teile eh schon da hat - nur zu!
Grüße - Andreas
Schnellstester
24.05.2008, 15:16
Gut erklärt, man lernt nie aus. Ich wollte andeuten, dass bei einem Velomobil, dass eine starke Steigung hochkriecht näherungsweise die Vortriebskraft dem Standschub entspricht.
PS: Das Effektivste dürfte sein, den Motor mittels Ritzel direkt am Kettenstrang ziehen zu lassen und die 9 Gänge der Kassette noch mit auszunutzen. Weniger zusätzliche Teile, und mit Freilauf an der Kurbel auch nicht übermässig gefährlich.
sitzpickel
24.05.2008, 15:58
PS: Das Effektivste dürfte sein, den Motor mittels Ritzel direkt am Kettenstrang ziehen zu lassen und die 9 Gänge der Kassette noch mit auszunutzen. Weniger zusätzliche Teile, und mit Freilauf an der Kurbel auch nicht übermässig gefährlich.
Hallo Schnelltester
Richtig jetzt statt der 9-fach noch ne Rohloff rein und du kommst dem Optimum
gefährlich nah :D
Axel Grossmann
24.05.2008, 19:56
>PS: Das Effektivste dürfte sein, den Motor mittels Ritzel direkt am >Kettenstrang ziehen zu lassen und die 9 Gänge der Kassette noch mit
Das einzige Problem ist das dabei ein Getriebe integriert werden muss - bei einer Reibrad rolle mit 4 cm Durchmesser und 26 Zoll Hinterrad wäre das ca 1:4 ( das würde ja noch mit zwei Scheiben plus Zahnriemen leicht und "relativ einfach" sprich mit Bastellösungen gehen).
Im Kettenstrang jedoch 1: 1000 bis 3000 - und das einzige leichte und und kleine Getriebe was ich dafür kenne wäre wahrscheinlich ein Harmonic Drive Getriebe. Aber wo ich das kostengünstig herbekomme wüsste ich nicht. Oder dann halt doch ein Getriebemotor direkt mit mehrstufigen angekoppelten Getriebe was dann aber wieder schwer teuer und auch durch das mehrstufige Getriebe verlustbehaftet ist.
Die Luftschraube wäre konkurrenzlos einfach zu integrieren (allerdings mit den oben angesprochen Nachteilen).
Wenn ich das mit meinen Mittel machen müsste würde ich die Reibradlösung versuchen zu integrieren - mit mehr Ahnung zur Montage einer Luftschraube an der Welle, Klapplösungen von SChrauben und enstprechend vorhanden Versuchsexemplare würde ich die Propeller Lösung mal ausprobieren.
Gruß Axel
Schnellstester
24.05.2008, 23:34
>
Im Kettenstrang jedoch 1: 1000 bis 3000 - und das einzige leichte und und kleine Getriebe was ich dafür kenne wäre wahrscheinlich ein Harmonic Drive Getriebe.
Warum 1:1000?
Angenommen eine Kurbel hat 50 Zähne, Trittfrequenz:100 upm
Dann muss der Motor, der an der gleichen Kette mit einem 12er Ritzel zieht mit 100*50/12 upm = 416upm
Da reicht ein einstufiges Getriebe mit einem drehmomentstarken Motor locker aus. Das Harmonicdrives für Antriebe taugen ist mir neu.
Man braucht nur einen Aluwinkel zur Montage, einfacher gehts kaum....
Grüsse
Johann
Axel Grossmann
25.05.2008, 00:46
Warum 1:1000?
Weil ich einfach die Ritzelgrösse des Abtriebs genommen habe und bei 3upm (entspricht beim 26 Zoll Hinterrad 6 m/s = 22 kmh) und einer Nenndrehzal von 10.000 U/min kommt man auf die Grössenordnung.- Ok natürlich kann man ein kleineres Ritzel für den Motor nehme, hab ich übersehen.
Trotzdem bleiben selbst beim optimistischen Beispiel von Dir noch mindestens 1:20 wahrscheinlich eher 1:30 - Einstufig als Riemenscheibe ist das wohl ein bischen schwierig (i=30) evtl. gehts mit anderen Getrieben ja einfacher (Schneke, Stirnrad, Plantetengetriebe, oder halt Harmonic Drive fängt bei i=30 an und ist einstufig....).
>Da reicht ein einstufiges Getriebe mit einem drehmomentstarken Motor >locker aus.
Wie gesagt bei einer Nenndrehzahl von 10.000 Umin des Motors denke ich nicht das es einstufig geht. Ich glaube es gibt auch Brushless Motoren mit 2000-3000 Umin Nenndrehzahl damit könnte es dann eher klappen.
> Das Harmonicdrives für Antriebe taugen ist mir neu.
Also in meinen Industrierobotern sind 12 drin ;-) und die arbeiten bis jetzt länger als ich jemals vorhaben würde den Motor im meinem Trike im meinem Leben benutzen zu wollen.
>Man braucht nur einen Aluwinkel zur Montage, einfacher gehts kaum....
Na ja irgenwie muss ich Getriebe und Ritzel noch an dem Motor kraftschlüssig anflanschen. Und eigentlich muss auch noch ein Freilauf mit drauf damit ich den Motor nicht mitreten wenn ich ohne Unterstützung fahre. Mir wäre das zuviel komplizierter Maschinenbau.
Eine passende (Klapp?)luftschraube kaufen, mit der vom Hersteller vorgesehen kraftschlüssigen Verbindung an den Motor flanschen, evtl aus Carbon o.ä ne Impeller abdeckung bauen - wäre für mich erheblich einfacher und wahrscheinlich billiger. Und en Wirkunsggrad müsste man erproben - alle anderen Lösungen hab e ja auch ihre liebe Not mit dem Wirkungsrad besonders am Berg.
Wobei die Herren in grün wahrscheinlich den "Fön" und ich die rote Karte bekommen würden bei einer Strassenkontrolle ;-). Und das wäre dann wahrscheinich schon der Killergrund für die Propellerlösung. Wenn ich Zeit habe würde ich evt. mal die Reibradlösung probieren und an meinen Lichtakku anschliessen.
Gruß Axel
Und damit wären wir ja wieder am Anfang der Diskussion.... hab ich da nicht irgendwas von "einfach" und "Reibrollenantrieb" geschrieben :D
handworx
25.05.2008, 07:25
nochmal was zum thema LUFTSCHRAUBE
http://www.youtube.com/watch?v=UnntlyUiNFU&feature=related
lustig zwar
- macht aber nicht gerade mut an eine solche lösung zu glauben
Thomas Seide
25.05.2008, 09:51
Und damit wären wir ja wieder am Anfang der Diskussion.... hab ich da nicht irgendwas von "einfach" und "Reibrollenantrieb" geschrieben :D
Servus,
bin mal in DK eine Leitra mit Reibrollenantrieb gefahren, frag mich nicht nach dem Hersteller, aber war nix Tolles.
1. leidet der Reifen nicht wenig, die Fahrgeräusche sind nicht gering und bei einem Hauch von Feuchtigkeit pfeift das Ding durch, gerade wenns ein bisserl den Hügel hochgeht.
In meine erste Leitra, die hinten noch ungefedert war, baute ich einen Modellbaumotor der Firma Marx ein. Dieser 500 gr leichte, Coladosen großer Motor wurde normaler Weise als Windenmotor für große Segelflugmodelle genommen, zum Kurzschließen an der Autobatterie.
Er leistete 230 Nennwatt und drehte bis 8000 Touren.
Ich ließ mit extra Riehmenscheiben und Zahnriehmen maßanfertigen, um sie rel. einfach auf der Gegenseite der Kettenschaltung auf der Hinterradnabe unterzubringen.
Am Motor selber war ein Planetengetriebe mit 6:1 vorgeschaltet und der Zahnriehmen war nochmal mit 3.1 untersetzt.
Desweiteren hatte ich die Achse vom Motor verlängert und einen Freilauf vorgeschaltet.
Zu meinem Glück gab es damals beim Konrad noch die passende Phasenanschnittsteuerung mit Poti und genügend Kühlrippen.
Auf den Gepäckträger schnallte ich die leichteste Autobatterie, die ich beim Stahlgruber fand, sie wog nur 11 kg.
So ausgestattet, hatte meine Leitra ganze 6 Gang Kettenschaltung (hatte nur sehr wenig Höhenmeter auf dem täglichen Weg zur Arbeit).
Der E Motor erzeugte mit einem Lüfterrad genügend Kühlung, er klang beim Hochdrehen wie ne Turbine.
Die Leitra wog so ca. 41 kg und hatte noch diese Stahltrommelbremsen, mit denen eine gewisse Verzögerung erreicht werden konnte, z.b. wenn man sah, daß 250 m vor einem die Ampel auf gelb ging, konnte man schonmal mit dem Bremsen anfangen. Wenigstens dehnten sich diese Dinger nicht so stark aus , wie die Trommelbremsen mit Alubnabe, so hatte man wenigstens keine Probleme mit den Speichen.
Aber um auf den Antrieb zurückzukommen, der hatte es in sich.
Um das Planetengetriebe beim Anfahren nicht zu killen, konnte ich erst ab ca. 5 -10 km/h den Potti voll aufdrehen.
Ein Ampelstart sah dann oft folgendermaßen aus:
Große Kreuzung an einer Haupteinfahrtstraße, neben mir wartende Autos und Radfahrer aller Art, meist leicht mühsam lächelnd auf einen herabblickend
( es gab ja damals auch noch nix Vergleichbares, und Liegeräder allgemein waren unbekannt), starrte man auf die Ampel, um ja keine Sekunde der Grünphase zu verschenken.
So ging es dann mit zwei heftigen Tritten von 0 auf knapp 10 km/h, also im Antritt eh unschlagbar und die Leitra hatte die Nase vorn, dann drehte ich den Potti auf und hörte zum Treten auf.
Der Motor setzte mit großem Geheule(war nur innen zu hören) ein und schob die Leitra mit immensem Druck nach vorne, ein Mittreten war fast unmöglich und ja auch nicht nötig. So hängte ich jede 80er Vespa an der Ampel ab.
Bei genau 44 km/h lief das Motörchen dann gegen den Luftwiderstand an.
So konnte ich während der Motor das Fahrzeug anschob, leer mitreten um den höchsten Gang einzulegen, um bei 44 km/h wieder mit dem Treten einsetzten zu können.
Eigentlich hatte ich ja den Antrieb eingebaut um entspannter zu fahren, aber das ging irgendwie nicht. Der Arbeitsweg führte 12 km einmal quer durch die Stadt und so fuhr ich mit 50 -55 km/h Dauertempo auf der Hauptstraße, manchmal auch auf der 2. Spur, weil manche Autofahrer mit Strich 50 da langfuhren. Die großen Augen beim Überhohlvorgang werde ich nie vergessen.
Nach ca. 100 Betriebsstunden erlag die Elektrik einem Wasserschaden, und das System wurde wieder stillgelegt( nicht ausgebaut).
Irgendwie kam ich ne ganze Zeit lang nicht dazu die 11 kg Batterie vom Gepäckträger abzuschnallen, fuhr bestimmt noch 2 Monate mit ihr herum, leichte Zweiräder kann ja schließlich jeder fahren:D, bis eines Tages in einer schnellen, scharfen Linkskurve einen Knall machte und der Haltegummi riss.
Bei einer Leitra Sport wäre da heute nicht viel passiert, nur damals hatte sie noch komplett durchgehende seitliche Planen.
So schoß die Autobatterie seitlich aus der Leitra raus, flog im Bogen auf die Straße, knallte gegen den Bordstein, um dann oben nach weiteren paar Metern auf dem Bürgersteig liegen zu bleiben.
Zum Glück war da kein Passant gewesen............
Ein anhaltender Rennradfahrer meinte nur: aha, jetzt weiß ich, wieso du so schnell bist.........., ich bewieß ihm kurz später das Gegenteil, mit Batterie hinten drinn und ohne Motor:D( nein, will keine Grundsatzdiskussion lostreten, ich als Motor war damals halt sau fit, und meine mit Scheibenrädern getunte Leitra auch nicht gerade langsam, auf der Ebene)
Uff, sorry, ist etwas lang geworden.
Mein Fazit: Solange man nicht ständig Berge mit dem Velomobil hochfahren muß, lohnt sich kein Motor, er machts nur komplizierter, teurer , anfälliger und schwerer.
Ich kam mit Motorunterstützung immer viel fertiger an, als ohne..........
Liebe Grüße
Thomas
Kraeuterbutter
01.06.2008, 03:27
Hallo...
wie Heiko bin ich auch Modellflieger..
meine Gedanken dazu
1.) Lehner Motoren
wie schon gesagt, mitunter das teuerste was am Modellbausektor Motormässig zu kaufen gibt
also es gibt vieles, das billiger zu haben ist
2.) kleine Modellbaumotoren -> min. 500U/min/Volt
ne.. da muss man mal Richtung Aussenläufer schauen
a) (deutlich) mehr Drehmoment als Innenläufer (= Lehner)
b) durch ihre Bauweise auch thermisch meist besser unterwegs, also überhitzen nicht so leicht
beispiele für sehr günstige Aussenläufer:
schaut mal hier vorbei: http://www.unitedhobbies.com
z.b. dieser hier:
http://www.unitedhobbies.com/UNITEDHOBBIES/store/uh_viewItem.asp?idProduct=4651&Product_Name=KD_63-34S_Brushless_Outrunner_206Kv
der dreht nur ca. 200U/min/Volt
damit sollte sich doch schon was anfangen lassen..
also ne Drehzahl von 1000-3000U/min (jeh nach Spannung)
--> ~100U/min wollen wir an der Kurbel haben
==> also brauchts gerademal eine Untersetzung von 10:1 - 20:1
Preis: der Motor kostet 50 Euro... also für ein Experiment nicht zu happig
Leistung ? -> wenns sein muss drückt der auch 1000Watt kurzzeitig raus
Motorgewicht: 500g
3.) Gruber Assist
die Frage war, was der Unterschied zu einem BionX sei ?
für mich - bin noch keinen Gefahren - ist es von der Beschreibung her eine WIRKLICHE Unterstützung..
ein Radnabenantrieb mit 500Watt Leistung -> das ist keine Unterstützung mehr, da bin wenn ich die Unterstützung, weil Grossteil der Leistung kommt vom E-Antrieb
Gruber-Assist: ohne Akku wiegt die komplette verbaute Einheit ~900g
sprich: wenn ich das in ein hochwertiges(und preisiges) leichtes 10kg Mountainbike verbaue komme ich auf 11kg, habe also immernoch ein verdammt leichtes Fahrrad das spass macht
(und die 900g sind im Zentrum des Bikes.. nicht vorne (oder hinten) im Reifen als ungefederte Masse (wie bei Radnabenmotoren, die ja dann oft auch noch 4kg oder noch mehr wiegen)
und wegen der 100Watt: das System verwendet die Gänge mit..
sprich: wenns wirklich steil ist und ich mit 1. Gang fahre, bringen mir die 100Watt Unterstützung wohl mehr, wie ein Radnabenmotor der über 300Watt saugt aber nur 25% davon an den Reifen bringen kann bei niedrigem Tempo
4.) John Tetz:
ich find sein Konzept super...
man müsste das ganze jetzt nur noch auf "lautlos" trimmen
Leider ist der Gruber Assist laut. Also auch nicht das Gelbe vom Ei.
Wenn Ich Unterstützung haben will, möchte ich kein Getriebejaulen.
Gruß,
Horst.
Thomas Seide
01.06.2008, 10:09
Leider ist der Gruber Assist laut. Also auch nicht das Gelbe vom Ei.
Wenn Ich Unterstützung haben will, möchte ich kein Getriebejaulen.
Gruß,
Horst.
Servus,
habe den Gruber Motor einmal in ein Steintrike Nomad Sport eingebaut, ist eher als Spielzeug zu betrachten, die abgegebene Leistung ist so gut wie nicht spürbar.
In einem leichten MTB, bergauf im Wiegetritt, merkt man was, dafür ist er gut.
LG
Thomas
AndreasR
01.06.2008, 21:05
Hallo Kraeuterbutter und die anderen Freaks,
die Angabe xxx Umdrehungen pro Minute und Volt bezieht sich auf die Leerlaufdrehzahl - oder?
Kann der Motor unter Last auch deutlich langsamer drehen oder muß er ungefähr mit dieser Nenndrehzahl betrieben werden?
Oder anders gefragt: wenn der Motor mit einer (festen) Untersetzung y an die Kette gekoppelt wird, hat der Fahrer durch die Regelung der Versorungsspannung Einfluß auf die vom Motor abgegebene Leistung?
Nach meiner Vorstellung wird der Motor umso wärmer, je mehr man ihn gegenüber der Nenndrehzahl "abwürgt", weil dann die Gegeninduktion entsprechend abnimmt und so die Stromstärke im Motor steigt.
Grüße - Andreas
die Angabe xxx Umdrehungen pro Minute und Volt bezieht sich auf die Leerlaufdrehzahl - oder?
Ja.
Kann der Motor unter Last auch deutlich langsamer drehen oder muß er ungefähr mit dieser Nenndrehzahl betrieben werden?
Der Motor dreht unter Last von alleine weniger als die Angabe in rpm/V. So ganz grob kann man von Faktor 0.8 ausgehen.
Oder anders gefragt: wenn der Motor mit einer (festen) Untersetzung y an die Kette gekoppelt wird, hat der Fahrer durch die Regelung der Versorungsspannung Einfluß auf die vom Motor abgegebene Leistung?
Ja klar, wenn der Motor durch einen Regler entsprechend angesteuert wird, ist von ganz wenig bis maximal alles an Leistung drin. Allerdings wird ja nur ein recht enger Drehzahlbereich brauchbar sein für den Radfahrer (an der Kurbel halt 60-100rpm)
Nach meiner Vorstellung wird der Motor umso wärmer, je mehr man ihn gegenüber der Nenndrehzahl "abwürgt", weil dann die Gegeninduktion entsprechend abnimmt und so die Stromstärke im Motor steigt.
Mehr Leistung heißt auch mehr Strom und mehr Strom bedeutet höhere Verluste im Kupfer und Verluste im Kupfer bedueten in der Regel Wärme. Genau so ist es
Gruß
Heiko
2.) kleine Modellbaumotoren -> min. 500U/min/Volt
ne.. da muss man mal Richtung Aussenläufer schauen
...
Motorgewicht: 500g
Ok, für mich ist das aber nicht mehr "klein" ;)
500g-Motore sind in der Lage mehrere KW umzusetzen. Zum Radfahren als minimale Unterstützung sollten welche bis 200g genügen.
Gruß
Heiko
Kraeuterbutter
02.06.2008, 17:43
Heiko:
Drehzahl, nötige Übersetzung, Lärm...
das ist der Gedanke..
lieber einen Motor, der 500g wiegt, und dafür vielleicht mit einer leisen Riemenstufe auskommt,
als ein 200g MOtor der so ne hohe Übersetzung braucht, dass es ein (lauteres) Planetengetriebe,.... sein muss
Beispiel:
der Motor vom Flyer F4 wiegt irgendwas um die 10kg !!!
Leistung um die 250Watt bei den 60-90U/min an der Kurbel (DIREKTANTRIEB, somit völlig lautlos, kein Getriebe)
der selbe Motor ist aber imstande, 20kw rauszudrücken, bei höherer Spannung, bei mehr Drehzahl
übrigens, auf der Powercroco-Seite hat jemand einen Motor selber gebaut für Fahrrad..
http://www.powercroco.de/24N28P6530.html
der wiegt sogar ein ganzes Kilo...
dafür dreht er aber unter Last an 6s Lipos auch nur mit 1600rpm !!!
auf 100rpm Kurbelkadenz ist jetzt nur noch eine 1:16 Übersetzung nötig
das lässt sich - zumindest 2 stufig - mit einem Riemenantrieb + Kettenritzel mit Freilauf auf eins der vorderen Kurbel-Kettenscheiben lösen
klar: die 200Watt Dauer und 400Watt kurz schafft auch ein 120g leichter Lehner...
nur dreht der dabei halt 20.000rpm
Hallo Freaks,
ich habe da eine Frage, die vor längerer Zeit schon mal gestellt, aber nicht beantwortet wurde. Vielleicht ist`s jetzt möglich:
Hat jemand einen Hilfsantrieb von AKKUBIKE und welche Erfahrung hat er gemacht?
Wie laut ist der?
Gruß,
Horst.
Hallo Elektro-Mittreter,
ich habe da eine Idee.
Man Kauft bei ALDI das Pedelec für 700€ und schlachtet den ganzen Antrieb aus. Den Nabenmotor ausspeichen und mit einem Freilaufritzel versehen. Das müßte man über einen Adapter an den 18 Speichenlöchern mit M3 befestigen. Den Motor dann, wie bei Lohmeier, in den rücklaufenden Kettenstrang mit einer Umlenkrolle einbauen und unter dem Rahmenrohr montieren. Bei meinem Trike mit Rohloff scheint es theoretisch zu gehen. Die Motordrehzahl im ALDI-Rad wird sich bei 25 km/h um 200 U/min bewegen. An meinem Trike ist ein 52er Kettenrad. Nimmt man die Drehzahl des ALDI-Rades zu Grunde, hier 200 U/min, so bräuchte ich in etwa ein 20er Freilaufritzel bezogen auf ca. 80 Kurbelumdrehungen / min.
Unklar ist allerdings, ob der Nabenmotor ein lautes Getriebe hat. Wenn ja, dann ist die Lohmeier-Lösung immer noch der beste Kompromiß.
Leider bin ich nicht mehr in der Lage, solche Umbauteile anzufertigen. Also bitte nicht schreiben: Probier`s doch selber.
Was haltet Ihr von der Idee?
Gruß,
Horst.
Reinhard
05.06.2008, 17:22
Hallo Horst,
es ist wohl einfacher, wenn Du einfach ein entsprechendes Pedelec-Kit kaufst. Die gibt es auch schon für "wenig" Geld.
Ich könnte mir aber vorstellen, das ein solcher Pedelec-Motor im Kettenstrang wohl nicht so optimal sein wird.
es ist wohl einfacher, wenn Du einfach ein entsprechendes Pedelec-Kit kaufst. Die gibt es auch schon für "wenig" Geld.
Danke, da werde ich mich mal schlau machen.
Horst.
schuhmax
05.06.2008, 22:24
Hallo Zusammen,
habe heute bei ebay unter liegerad ein mistral entdeckt mit e-motor,
ähnlich lohmeyer, nennt sich doouble drive.
€ 1600 (kostet der motorbausatz nicht das ganze rad)
gibt es auch in einer 50 km/h ausführung!!!!
Kennt jemand den motor????????????????
Schumax
Kraeuterbutter
07.06.2008, 00:09
hat der Lohmeyer nicht nen (deutlich hörbares) Getriebe eingebaut ?
@tüfti: deine Variante gibts auch so zu kaufen:
es gibt da so ein "Lasten"-Fahrrad, hab sogar letztens eines hier in Wien gesehen (dachte die gibts nur in USA)
nennt sich Stoke-MOnkey (oder irgendwie so ähnlich)
schaut aus wie ein robustes Fahrrad mit langem Gepäcksträger (aus Holz)
also es ist ca. nen halben Meter länger als ein normales Fahrrad..
am Gepäcksträger können dann bis zu 3 Leute hintereinander sitzen..
jedenfalls:
das hat einen "Radnabenmotor", also sehr langsamdrehend, ich glaub von Heinzman
vorne im Rahmen inkludiert
somit ist der Antrieb (ich glaub Getriebeloser Direktläufer) praktisch lautlos
die Gänge können vom Motor auch mitbenutzt werden, womit praktisch jede Steigung bewältigbar ist
schuhmax
07.06.2008, 01:41
Sorry,
habe ben gegooglet und dabei erfahren das der bionx fast geräuschlos läuft,
oberhalb 15 km/h, dafür aber im berg versagt weil er eine gewisse drehzahl am hinterrad braucht.
Und der heinzmann motor lauter ist als der lohmeyer motor!
Hier stand in google, der lohmeyer ist etwas lauter als der bionx,
aber wesentlich leiser als der heinzmann.
Leute vergesst es, wenn ihr ne unterstützung braucht am berg taugen nabenmotoren nix,
ihr braucht ein system was die schaltung voll mit einbezieht,
wie ebne bei lohmeyer.
Wenn du aber die elektrounterstützung permanent einschaltest und am berg gut mittreten kannst,
dann wird der bionx die bessere wahl sein.
Schumax
Reinhard
07.06.2008, 09:35
Hallo Schuhmax,
habe ben gegooglet und dabei erfahren das der bionx fast geräuschlos läuft, oberhalb 15 km/h, dafür aber im berg versagt weil er eine gewisse drehzahl am hinterrad braucht.
der BionX braucht ein gewisses Drehmoment am Hinterrad. Bei einer Kombi mit bspw. 2 Kettenblättern brauchst Du also nur aufs kleine Blatt zu schalten um entsprechend Unterstützung zu bekommen.
Ein Versagen liegt also meist nicht am Motor (egal ob BionX, Lohmeyer, etc.) sondern am Fahrer, der sich mit den Eigenheiten des jeweiligen Systems natürlich auch beschäftigen muss.
Hallo Elektrotreter,
ich habe einen Test über Elektroräder entdeckt, in dem auch eine Aussage über die Antriebslautstärke zu sehen ist. Ihr müßt die Seite von
www.leichtfahrzeuge.de/ (http://www.leichtfahrzeuge.de/)
aufrufen, dort anklicken:
Spezialräder, dann
Mistral-E,
dann ganz unten den Testbericht anfordern.
Als PC-Grufti kann ich`s nicht einfacher zeigen.
Ich halte den Lohmeyer-Antrieb bis jetzt noch als den besten Kompromiß, wenn nur die Lautstärke nicht wäre. Er läuft, im Gegensatz zu den Radnabenmotoren, immer in einem optimierbaren Bereich.
Man müßte ein anderes Getriebe dran hängen, z. B. Cyclo.
Grüße,
Horst.
EDIT: Direktlink zum Testbericht: http://www.extraenergy.org/main.php?language=de&category=products&subcateg=66&id=964
Reinhard
07.06.2008, 12:09
Hallo,
dann ganz unten den Testbericht anfordern.
nimm doch einfach diesen Link (http://www.extraenergy.org/main.php?language=de&category=products&subcateg=66&id=964) ...
Noch nicht einmal 20 km mit Motorunterstützung sollen "empfehlenswert" sein ... ?
nimm doch einfach diesen Link (http://www.extraenergy.org/main.php?language=de&category=products&subcateg=66&id=964) ...
Dieser Link zeigt nur das Lohmeyer-Rad. Der Test zeigt 18 verschiedene Räder und diverse Antriebssysteme zum Vergleich.
Gruß,
Horst.
Reinhard
07.06.2008, 12:54
Hallo Horst,
dann beschreibe bitte nochmal genau, wo Du diesen Testbericht gefunden hast. So wie Du es angegeben hast, findet sich nur der Bericht auf www.extraenergy.org (siehe auch das Edit von Andreas in Deinem Beitrag).
schuhmax
07.06.2008, 12:57
Hallo Reinhard,
ist es nicht so das der bionx-motor schaltungs unabhängig ist,
und der lohmeyer schaltungsunterstützend.
Heisst beim bionx kannst du schalten was du willst, das hinterrad braucht eine gewisse drehzahl um das drehmoment zu erreichen.
Der lohmeyer-motor läuft immer mit der optimalen drehzahl, sofern man den passenden gang drin hat.
Wenn ich mit 10 km/h den berg hochfahre, weil mir die puste zum schneller mittreten ausgegangen ist bekomme ich vom bionx nicht gnügend drehmoment.
So habe ich es hier und auch woanders gelesen.
Oder siehst du das anders?
Reinhard
07.06.2008, 13:10
Hallo Schuhmax,
Oder siehst du das anders?
ja.
Beide Antriebe sind im wesentlichen von der Schaltung, bzw. Intelligenz des Fahrers der damit umgeht, abhängig. Der BionX braucht ein bestimmtes Drehmoment, damit er überhaupt unterstützend tätig wird. Durch die Wahl des Ganges bestimmst Du, ob es funktioniert oder nicht.
Beide Antriebe haben nicht genug Leistung, damit Du ohne Grips & Schaltung einfach den Berg hochheizen kannst. Vermutlich braucht man für gedankenloses "mir doch egal, hab 'nen Motor" mindestens 1 KW oder mehr.
schuhmax
07.06.2008, 13:20
Beide Antriebe sind im wesentlichen von der Schaltung, bzw. Intelligenz des Fahrers der damit umgeht, abhängig. Der BionX braucht ein bestimmtes Drehmoment, damit er überhaupt unterstützend tätig wird. Durch die Wahl des Ganges bestimmst Du, ob es funktioniert oder nicht.
Hallo Reinhard,
es gibt aber einen wesentlichen unterschied beider systeme,
der bionx-nabenmotor ist abhängig von der umfangsgeschwindigkeit
de h-rades.
Der lohmeyer-tretkurbelmotor abhängig von trittfrequenz, die ich durch meine übersetzung regele.
Somit habe ich im kleinsten gang beim lohmeyer eine höhere drehzahl.
Schuhmax
dann beschreibe bitte nochmal genau, wo Du diesen Testbericht gefunden hast
Hallo Reinhard,
Du bringst mich ganz schön ins Schwitzen. Aus irgend einem Grund kriege ich es nicht mehr hin. (Grufi)
Ich habe mich aber nochmal auf der Seite von
http://www.extraenergy.org/main.php?language=de&category=products&subcateg=30&id=950
durchgeklickt. Da steht dann unter Testberichte, "Testbericht zum Download". Diesen anklicken und den Hinweisen folgen. (Geht über E-Mail)
Wenn es eine Möglichkeit gibt, den Bericht mit 7MB in das Forum zu bringen, laß es mich wissen.
Grüße,
Horst.
kapege.de
07.06.2008, 17:55
Also für mich ist der Lohmeyer-Antrieb der optimale Antrieb - nicht, dass er irgendwie perfekt wäre, ganz im Gegenteil, aber antriebstechnisch gesehen, erhalte ich das beste Ergebnis für die eingesetzten Amperestunden.
Zuerst die Nachteile:
- laut, wegen des Getriebes
- Bastelei am Rad
- unschön, weil er einfach so am Rad hängt (beim AW natürlich super, weil er in der Haube versteckt ist :D)
- "fliegende" Verkabelung
- Steuerbox hängt irgenwo rum
Aaaaber, jetzt kommt der Knaller: Der Motor läuft mit Deiner Drehzahl immer mit!
So lange man selbst mit einer Tretfrequenz von 70 bis 90 Umdrehungen tritt, ünterstützt der Motor mit aller Kraft - und zwar in den niedrigen Drehzahlen mehr als in den hohen! Allerdings zieht er bei niedriger Drehzahl natürlich riiiichtig Dampf aus dem Akku.
So lange man also runterschalten kann, hat man quasi 2 Leute im Nacken hocken, die willig mitstrampeln. Ich habe heute erst das 60er Kettenblatt am AW gegen ein 54er getauscht, damit ich auch beladen am Berg immer mit voller Motorkraft hochkomme.
Auf der Spezi 08 durfte ich auch das neue A6 mit Crystalite-Motor probefahren - der hat 800 Watt! :eek:
Aber losfahren mit dem Teil? Fehlanzeige: selber strampeln. Erst, wenn man etwas auf Touren gekommen ist, fängt der Motor zu werkeln an; fast lautlos übrigens, kein Vergleich zum Lohmeyer-Motor. Mit 800 Watt schiebt das Teil natürlich gewaltig los und man beschleunigt "wie Sau". In Germersheim gibt es ja keine richtigen Berge, aber die Steigungen bei der Festung durfte ich (Vorfahrt beachten) doch selber hochstrampeln, weil der Motor keinerlei Wirkung zeigte, trotz "Vollgas".
Krach egal: ich halte den Lohmeyer-Motor für den effektivsten. Und "nein", ich werde von Herrn L. nicht für meine Beiträge hier gesponsort. ;)
schuhmax
07.06.2008, 23:41
Hallo Peter,
du hast den punkt getroffen, beim lohmeyer-antrieb, er lauft immer mit optimalem drehmoment,
wenn man kräftig mittritt!
Genau das bringt beim bionx nix,
denn hier kommt es einzig und alleine auf die umfangsgeschwindigkeit des h-rad reifen an.
Und da gibt es dann am berg probleme.
Schade das das ding so laut ist!!!!!
Ich werde auch nicht von herrn loh............. gesponsort,
obwohl er nur 2 km von mir entfernt wohnt.
Wenn ich jetzt zusammenfasse ist der lohmeyer was für kurzfristige berganstiege,
da zählt nicht die lautstärke, sondern das man hochkommt.
Und der bionx wäre dann der ideale motor als dauer unterstützung für längere strecken.
Aber es ist eine recht kostspielige angelegenheit, auch der lohmeyer mit €1500
Schuhmax
Hallo Schuhmax,
Genau das bringt beim bionx nix,
denn hier kommt es einzig und alleine auf die umfangsgeschwindigkeit des h-rad reifen an.
Und da gibt es dann am berg probleme.
Lies nochmal den Beitrag von Reinhard.
Gruß
Andreas
Kraeuterbutter
13.06.2008, 10:23
hmm..
wie schnell dreht denn eigentlich dieser Lohmeyer-Motor ?
und wie stark ist er folglich untersetzt ? (das Getriebe)
ich meine: Lärm kommt doch auch immer durch hohe Drehzahl zustande..
wenn man die runterbringt, wirds - auch mit Zahnrädern - leiser
Dr. Ralf Okon hat auf seiner Power-Croco seite einen Fahrradmotor den er gebaut hat vorgestellt..
der macht bei 20V, 15A (300Watt Eingang) ca. 1300rpm und das bei 80% Wirkungsgrad
um auf 90 Kurbelumdrehungen zu kommen wäre da "nur" eine Übersetzung von
14,4:1 nötig
4:1 hab ich schon mal von der Motoreinheit auf ein grosses Kettenplatt an der Kurbel
somit wär nur noch 3,6:1 als Planetengetriebe am Motor nötig
das sollte aber auch als Riemenantrieb recht kompakt (und leise) noch hinzukriegen sein
der Motor ansich wiegt 1kg
kapege.de
13.06.2008, 22:47
wie schnell dreht denn eigentlich dieser Lohmeyer-Motor ?
und wie stark ist er folglich untersetzt ? (das Getriebe)Herr Lohmeyer hat's mir auf der Spezi gesagt, aber mein Hirn und ich... :rolleyes:
Ich glaube, er dreht mit 2.000 U/min und draußen am Ritzel kommen 150 U/min an; das wird ja mittels der Kette auf ein 52er Kettenblatt noch mal "verlangsamt". Mein Motor dreht gut zwischen 70 bis 90 U/min auf dem Tretlager. Da habe ich meinen Trittfrequenz-Sensor montiert. Seit ich vom 60er Kettenblatt im Antriebsstrang auf ein 54er umgestiegen bin, passt auch meine eigene Trittfrequenz besser an die des Motors.
schuhmax
13.06.2008, 23:05
Lies nochmal den Beitrag von Reinhard.
Hallo Andreas,
habe ich!!!!!!!!!!!!
Bin nach wie vor der meinung, und das lese ich auch hier im forum, das der bionx einen nachteil am berg hat sobald das hinterrad zu gross ist.
Weil er dann nicht auf seine nenndrehzahl (ideales drehmoment) kommt
Schuhmax
sitzpickel
14.06.2008, 09:09
Bin nach wie vor der meinung, und das lese ich auch hier im forum, das der bionx einen nachteil am berg hat sobald das hinterrad zu gross ist.
Weil er dann nicht auf seine nenndrehzahl (ideales drehmoment) kommt
Schuhmax
Hallo Schuhmax
Das Problem des Bionx oder allgemein des getriebelosen Radnabenmotor ist seine zu geringe Arbeitsdrehzahl beim Einbau in 26" und 28" Rädern. Dieser Nachteil verschärft sich noch am Berg. Da Liegeräder aber sehr oft mit 20" ausgestattet sind sind diese eher dafür geeignet.
Gruß
Markus
Christian
14.06.2008, 09:19
hmm..
wie schnell dreht denn eigentlich dieser Lohmeyer-Motor ?
und wie stark ist er folglich untersetzt ? (das Getriebe)
Der kleine Motor mit 250/360 Watt ist mit einem Getriebe 9,33:1 ausgerüstet.
Dr. Ralf Okon hat auf seiner Power-Croco seite einen Fahrradmotor den er gebaut hat vorgestellt..
der macht bei 20V, 15A (300Watt Eingang) ca. 1300rpm und das bei 80% Wirkungsgrad
um auf 90 Kurbelumdrehungen zu kommen wäre da "nur" eine Übersetzung von
14,4:1 nötig
Vorausgesetzt, Du arbeitest mit gleichen Kettenblättern. Am Lohmeyer-Motor sitzt ausgangsseitig ein BMX-Freilauf mit 14 Zähnen. Dieser Freilauf am Power-Croco mit 1300 U/min ergibt 18200 Zähne/min. Ein Kettenblatt mit 60 Zähnen und 90 U/min ergibt 5400 Zähne/min. Ergo: Die Untersetzung beträgt nur noch 3,37:1. Das ist mit einem einstufigen Riemengetriebe problemlos machbar.
Bin nach wie vor der meinung, und das lese ich auch hier im forum, das der bionx einen nachteil am berg hat sobald das hinterrad zu gross ist.
Weil er dann nicht auf seine nenndrehzahl (ideales drehmoment) kommt
Die Beobachtung ist wohl richtig, die Begründung aber eher nicht.
Da sich das Drehmoment des Motors mehr oder weniger proportional zum Strom verhält (gilt für alle Motoren mit konstantem Feld), wird es bei drehzahlunabhängiger Belüftung aus thermischen Gründen konstant gehalten. Bei konstantem Drehmoment steigt also die Leistung linear mit der Drehzahl (P ~ M * n), bis schließlich bei Nenndrehzahl die Nennleistung erreicht ist (veränderliche Wirkungsgrade, drehzahlabhängige Verlustaufteilung etc. mal außen vor gelassen). Bei n = 10% der Nenndrehzahl unterstützt Dich der Direktantrieb auch nur mit 10% seiner Nennleistung! Ein Motor, der die Schaltung des Antriebsstrangs mitnutzen kann (und so nahe seiner Nenndrehzahl bzw. Nennleistung betrieben wird), hat dieses Problem nicht. Ganz besonders deutlich wird dieser Unterschied halt am Berg.
Gruß,
Christian
Reinhard
14.06.2008, 10:54
Hallo Schuhmax,
[...] das der bionx einen nachteil am berg hat sobald das hinterrad zu gross ist.
ich gehe von einem 20" Hinterrad aus ...
Hallo,
ich möchte hier mal meinen Pedelecantrieb vorstellen und eure Meinung dazu lesen.
Die Rubrik habe ich gewählt weil mein Antrieb bis auf den Akku recht günstig und einfach nachzubauen ist.
Ich habe den vergangenen Sommer ein Liegerad mit Vorderradantrieb selbst gebaut.
Seit kurzem treibt ein selbstgebauten Hilfsantrieb das Hinterrad an. Er besteht aus einem einfachen 24Volt 250 Watt Gleichstrommotor (My1016). Auf die Welle habe ich mir einen Adapter gedreht, auf dem eine alte Tretrollergummierolle montiert ist. Diese wiederum drückt direkt auf das Hinterrad (Conti contact sport).
Bei trockener Strasse funktioniert das wunderbar. Mein Problem ist aber das Fahren auf nasser Fahrbahn. Ich habe schon überlegt ob es möglicherweise hilft, ein feines Zahnprofil mit einer Säge in die Andruckrolle einzusägen. Kennt jemand das Problem mit einem Reibrollenantrieb bei Regen und kann mir da vielleicht Tipps geben?
Der Antrieb selbst ist durch den einfachen Motor sehr günstig. Der Motor hat neu etwa 30 € gekostet. Die Tretrollerrolle hatte ich schon, den Adapter konnte ich selbst drehen. Den Motorregler habe ich geschenkt bekommen und die Pedelecsteuerung die das ganze legal macht habe ich mit einem Atmel selbst gebaut.
Lediglich die Akkus muste ich kaufen. Weil ich das nun alles schon habe, würde ich gerne mein bestehendes System optimieren anstatt etwa auf einen Radnabenmotor umzusteigen und so das Problem mit der nassen Fahrbahn zu umgehen. Der Radnabenmotor würde bei 36 Volt einen neuen Motorregler sowie einen veränderten Antriebsakku nötig machen. Die Antriebsleistung am Berg ist beim Nabenmotor vermutlich eher schlechter als bei mir (sofern es trocken ist).
Die Motorgeräusche finde ich gar nicht so schlimm. Ich überlege noch, ob ich den Antrieb als einschiebbares Modul gestalte, dass ich, wenn ich sportlich fahren will, einfach herausnehmen kann.
Gruß
Hadwin
_________________________
http://home.arcor.de/hadwin/
grosserschnurz
22.11.2008, 20:20
Hallo Hadwin,
hast du mal darüber nachgedacht, statt den Reifen anzutreiben, mit einem Ritzel entsprechender Zähnezahl auf/in deine Kette einzugreifen. Gut, könnte ein Problem mit dem Freilauf bringen. Aber mit einer entsprechenden Kettenführung und bei deinem Bastlertalent läßt sich der Antrieb auch ausschwenken.
grosserschnurz wollte nur einen Denkansatz liefern
Die Idee ist gut, ein Ritzel wie es etwa in Schaltwerken verbaut ist (die kleinen schwarzen) hatte ich schon testweise eingebaut. Die Kette holperteaber nur unschön darüber.
Bei den grösseren Ritzeln befürchte ich das die Motordrehzahl doch etwas zu hoch ist. Werde die Übersetzungszahlen nochmal nachrechnen.
Bei einer solchen Lösung, wenn sie denn funktioniert, ist es schwieriger, eine Pedelecsteuerung zu realisieren. Das Problem ist, das die Pedale ja vom Motor mit gedreht werden und ein Sensor gar nicht sieht ob ich da trete oder ob der Motor am Werk ist.
Eine wenig elegante Lösung dafür wäre vielleicht, den Motor nach den Pedalen einzukoppeln und zu messen ob die Kette direkt vor den Pedalen stark gespannt ist oder leicht durchhängt.
Freilauf ist kein Problem, wenn von der Übersetzung her ein ca. 12 zahniges Ritzel ausreicht. Ein solches Ritzel mit Freilauf drin habe ich noch herumliegen. Ein Adapter ist schnell gedreht. Meine Befürchtung ist nur, das der Motor bei den niedrigen Drehzahlen, zu denen er dann gezwungen wird, einen sehr schlechten Wirkungsgrad hat.
Gruß
Hadwin
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http://home.arcor.de/hadwin/
... Das Problem ist, das die Pedale ja vom Motor mit gedreht werden und ein Sensor gar nicht sieht ob ich da trete oder ob der Motor am Werk ist.
Schaue Dir mal das an:
http://www.bike-elektro-antrieb.ch/
Die haben drei Freiläufe drin.
Ist bis auf den Preis sehr interessant. Wenn die intern Zahnräder anstatt Zahnriemenräder nutzen, wirds vermutlich recht laut sein.
Der Motor ist sowieso das lauteste Teil:
http://www.youtube.com/watch?v=BUzS0xP4eHM&NR=1
Der Lärm des hochdrehenden Elektromotors ist leider bei diesem Antriebssystem der gravierendste Nachteil.
wie ein bohrmaschinengetriebe, wie ich mal irgendwo gelesen habe, hört es sich dann doch nicht an.
Der Bastelwastel ist wohl auch ein klasse Bastler wie Du:
http://www.youtube.com/watch?v=oRY0-sWwCTQ
Der hat Dein ursprüngliches Problem mit der Antriebsrolle mit einer gezackten Fräsung und einem variablen Anpressdruck gelöst.
Seine Weiterentwicklung ist auch interessant:
http://www.youtube.com/watch?v=QDOR7MdY2FY
Danke für die tollen Links. Das giebt mir ja neue Hoffnung, doch bei meinem Reibrollenantrieb bleiben zu können. Bin ja auch bei trockener Strasse mehr als zufrieden damit. Gegenüber einem Brushlessmotor habe ich auch fast genau die richtige Übersetzung für 24kmh.
Einen ein-/ausschwenkbaren Antrieb hatte ich auch vor zu realisieren. Damit das Durchrutschen bei Nässe zu kompensieren, ist ne super idee. werde es bei Gelegenheit umsetzen.
Dann brauche ich nur noch mehr lifepo4-Akkus. Mit 8 Stück ist kaum mehr als kurze Testfahrten möglich, wobei meine neue Steuerelektronik die Reichweite doch merklich erhöht.
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http://home.arcor.de/hadwin/
LiFePO4 gibt es z.B. hier:
http://www.rc-lipoly.de/index.htm?http://www.rc-lipoly.de/xaranshop_k001007s001_1.htm
grosserschnurz
22.11.2008, 23:12
Hallo Hadwin,
mit dem darüberholpern liegt daran, dass die Kette nicht in einem ausreichenden Umschlingungswinkel in genügend Zähne eingreift.
Bei kleinen Zahnkränzen sollte die Kette schon mehr als 5 Zähne voll umschlingen, dann klappt es mit deinem Antrieb und wenn nötig ein langes Schaltwerk montieren, als Kettenspanner.
Viel Spass beim Probieren und einen schönes Restwochenende wünscht
grosserschnurz
schuhmax
22.11.2008, 23:48
Der Radnabenmotor würde bei 36 Volt einen neuen Motorregler sowie einen veränderten Antriebsakku nötig machen. Die Antriebsleistung am Berg ist beim Nabenmotor vermutlich eher schlechter als bei mir (sofern es trocken ist).
Die Motorgeräusche finde ich gar nicht so schlimm. Ich überlege noch, ob ich den Antrieb als einschiebbares Modul gestalte, dass ich, wenn ich sportlich fahren will, einfach herausnehmen kann.
Gruß
Hadwin
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Hallo Hadwin,
hatte diesen thread mal ins leben gerufen, weil ich auf der suche nach einem motor war der optisch eher einem dynamo gleicht.
Dein reibrollenmotor erinnert mich an eine begebenheit, die liegt so ca.10-12 jahre zurück.
Auf dem weg zur arbeit näherte sich mir von links kommend ein aluverschaltes liegerad, beim rechts abbiegen.
Habe dann ordentlich in die pedale getreten und den kerl parolie geboten, auch bergab,
nur dann ging es bergauf, und der typ (es war der herr lohmeyer) knallte mit einem getose und höllen larm einen reibrollenmotor zu,
und hat mich dann mit seiner aluzigarre versägt.
Das waren meine ersten eindrücke mit einem reibrollenmotor, den heutigen tretlagermotor von lohmeyer halte ich für meine bedürfnisse zu laut und wünsche mir das die ins alleweder A4 auch einen schnellen nabenmotor einbauen.
Aber bin vom thema weg, wenn du einen lipo einsetzt brauchst du keinen regler wechseln, der überwacht sich selber.
Auch kannst du einen 36v nabenmotor mit 24v betreiben, siehe aldi rad,
hast denn aber nur 180 watt und keine 250 zur verfügung.
Wenn du leicht fahren willst kommst du eh nicht um einen akku herrum der was kostet, bei 10ah sind das locker 400-1000 euro.
Da fallen dann die kosten für einen nabenmotor knapp 300 euro weniger ins gewicht.
Das ganze wiegt dann auch nur gute 5 kg.
Es fährt sich einfach ruhiger und unauffälliger mit einem nabenmotor.
Grüsse Schuhmax
Hallo Schuhmax,
für einen 250Wh-Akku brauche ich nur noch knapp 300€ auszugeben. Da mein Antrieb einigermassen funktioniert, werde ich ihn mindestens vorübergehend beibehalten und erstmal in gescheite Akkus investieren. Das später einmal ein Radnabenmotor bei mir hineinkommt, ist nicht ausgeschlossen.
Ich denke das es bei Radnabenmotoren einige giebt, die auch recht laut sind. Kürzlich bin ich an einem elektrisch angetriebener Rollstuhl vorbeigefahren, auch mit Radnabenmotor, der doch sehr laut war.
Das ich mich nicht über störenden Lärm beklagen kann, könnte an dem Umstand liegen, das bei mir eine Gummirolle auf dem Rad aufliegt. Das dämpft sicher sehr gut.
Ein leichtes für Elektromotoren typisches Surren ist zu hören, nicht viel mehr. Unauffälligkeit ist daher nicht mein Problem. Demnächst kommt eine optisch schönere Gepäckbox unters Liegerad, die dann auch den Motor versteckt.
Ich denke das es bei Radnabenmotoren einige giebt, die auch recht laut sind. Kürzlich bin ich an einem elektrisch angetriebener Rollstuhl vorbeigefahren, auch mit Radnabenmotor, der doch sehr laut war.
Die Radnabenmotoren mit Getriebe sind lauter, dafür aber leichter und kleiner. Bei den größeren und schwereren Direktantriebsmotoren hörst du unter Last nur ein durch das elektromagnetische Wechselfeld verursachtes leises Säuseln.
Kraeuterbutter
23.11.2008, 17:33
schau mal hier:
vielleicht wäre auch das eine Möglichkeit:
http://www.akkubike.com/de_home.htm
also dass du dir als Ersatzteil so eine Zahnscheibe fürs Hinterrad holst
die hatten (haben noch ?)
auch mal eine Zahnscheibe mit recht langem Zahnriemenantrieb
was vielleicht auch eine Möglichkeit wäre
(so ähnlich wie beim Dolphin/Swissbee))
siehe Bild:
http://www.priusfreunde.de/portal/components/com_joomlaboard/uploaded/images/Bike.jpg
Die Lösung von Akkubike habe ich schon vor einiger Zeit gesehen. wenn das Kettenblatt für 26 speichige Räder geeignet wäre, hätte ich dort schon angefragt, aber die haben nur welche für 32 loch Felgen.
Den Zahnriemenantrieb hatte ich bei denen früher schon gesehen. Die Idee ist gut, in einigen Monaten kann ich solche grossen Zahnriemenscheiben auch selbst herstellen, dann werde ich so etwas mal testen.
Hattets Du nicht mal Fotos von einem geöffneten defekten Radnabenmotor veröffentlicht? Ich denke, mit den Zahnrädern drin kann so etwas gar nicht völlig unauffällig laufen.
Kraeuterbutter
23.11.2008, 19:12
kommt drauf an..
die vom Bafang laufen recht ruhig.. bei 30km/h in der Ebene sind die Windgeräusche im Ohr grösser als die Motorgeräusche
die vom SRAM Sparc hab ich noch nicht in Betrieb gehabt.. wirken auf mich aber, als ob sie nicht sehr leise laufen dürften..
eben weil 2 schnell-drehende Motoren verbaut sind, die über eine ca. 50:1 Übersetzung dann ins Langsame übersetzt werden...
bei Bafang dreht der Motor deutlich langsamer -> weniger Drehzahl = weniger Lärm
achja: wennst dir einen Mountainbike-Stollenreifen montierst, dann ist der sicher lauter wie der Motor ;)
Kraeuterbutter
23.11.2008, 19:13
noch ne Möglichkeit:
hab mal gesehen, das jemand an die Felge eine 2. Felge angeschraubt (???) / geklebt (????) / geschweißt (???) hat
und dieses dann quasi als Riemenscheibe verwendet hat
schuhmax
24.11.2008, 22:28
Hallo Schuhmax,
für einen 250Wh-Akku brauche ich nur noch knapp 300€ auszugeben. Da mein Antrieb einigermassen funktioniert, werde ich ihn mindestens vorübergehend beibehalten und erstmal in gescheite Akkus investieren. Das später einmal ein Radnabenmotor bei mir hineinkommt, ist nicht ausgeschlossen.
Ich denke das es bei Radnabenmotoren einige giebt, die auch recht laut sind. Kürzlich bin ich an einem elektrisch angetriebener Rollstuhl vorbeigefahren, auch mit Radnabenmotor, der doch sehr laut war.
Hallo,
reichen dir denn 250wh,
für kurze strecken ok, aber bei längeren?
Mein akku ist ein lipo 36/10,5ah (lipo haben abewr 3,7v pro zelle also 37*10,50) = 390wh
für € 399,- bei nur 2,7 kg gewicht.
Der bafang ist einer der leisesten motoren, tonquin ist noch leiser.
Wie gesagt liegt meine begebenheit mit dem reibrollenmotor und herrn lohmeyer schon 12 jahre zurück.
Schuhmax
schuhmax
24.11.2008, 22:32
Die Radnabenmotoren mit Getriebe sind lauter, dafür aber leichter und kleiner. Bei den größeren und schwereren Direktantriebsmotoren hörst du unter Last nur ein durch das elektromagnetische Wechselfeld verursachtes leises Säuseln.
Da kann ich dir nur bedingt recht geben mein, schraubkranzfreilauf eigentlich recht leise, leiser als der org. sram, ist lauter als das säuseln des bafangmotors.
Du musst unterscheiden zwischen getriebenmotoren mit kunststoff- oder metallzahnrädern.
Schuhmax
Bruemmer
09.09.2010, 15:07
Hierzu gibt es momentan nur 2 Links:
Nummer 1 (http://www.velomobilforum.de/forum/forumdisplay.php?f=7)
Nummer 2 (http://www.velomobilforum.de/forum/search.php)
http://www.recumbents.com/wisil/tetz/e-assistmetric/
EnglischerArtikel über eine selbstgebautes 100W-Unterstützung am Trike. Pfiffig.
avandalen
30.01.2011, 10:25
Es soll nut leicht unterstützen und leicht sein.
Genau so tu ich für meine Solar Fahrrad! Ich habe die Motor Q-F-85SX von 1.7kg simuliert und es hat genug Leistung für mein Fahrrad.
http://www.avdweb.nl/solar-bike/hub-motor-simulation.html
Sehr schön gemacht. Es wäre auch sehr nett von Dir, wenn Du Deine Motordaten auch gemäß EPACSim ("Forumsstandard") erfassen und zur Verfügung stellen würdest:
Download: http://www.pedelecforum.de/forum/showthread.php?t=3306
Dokumentation: http://www.pedelecforum.de/forum/showthread.php?t=3309
Diskussion: http://www.pedelecforum.de/forum/showthread.php?t=1065
Messdaten: http://www.pedelecforum.de/forum/showthread.php?t=7364
avandalen
03.02.2011, 21:57
Der Motor und der Elektronik habe ich noch nicht bestellt. Wenn ich alles habe werde Ich mein Bestes tun, um den Motor zu messen.
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