Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Sachs, Modell515 3 Gangnabe dreht durch
Troubleshooter
12.12.2008, 15:09
Hi Leute,
Kaum fahr ich einige Kilometer zufrieden mit dem uralten Fahrrad von Oma (umgerüstet mit Goldenmotor), macht jetzt die Nabe Probleme. Eigentlich funktioniert alles prima, aber immerwieder hab ich anstatt den 1. Gang (wie eingelegt) den Leerlauf drin, Häufigkeit leider zunehmend. Kommt schon blöd, wenn man Berg auf im 2. Gang mit dem hohen Gesamtgewicht anfahren muss. Da rupft der Motor ganz schön an der Gabel herum, bei der niedriegen Drehzahl und viel Gas...
Da ich mich mit der Fahrradschaltung, speziell Nabenschaltungen kaum bis garnicht auskenne, wollte ich mal nachfragen ob's hier wissende gibt, die mir sagen können, was da auf mich zukommt. Hab schonmal was von Schaltkeil gelesen, davon, dass der Aufbau eigentlich simpel, aber dennoch sehr "fuselig" ist, vor allem aber die Beschaffung von Ersatzteilen Probleme machen könnte.
Was meint ihr? Für einen unerfahrenen in dieser Sache machbar, oder eher Finger weg?
Blöderweise hab ich mir letztens gesagt, dass sobald was an dem Fahrrad verreckt, ich kein Geld reinstecke, sondern gleich ein richtiges kaufe.:rolleyes: Stimmt auch. Das Fahrrad meiner Oma wurde seit dem Kauf nie gewartet, ich hab beim Umbau auch nur neue Bremsklötze (die waren ausgehärtet) vorne reingebaut und den Seitenschlag der hinteren Felge etwas herausgenommen.
Ist eine Nabenschaltung eigentlich allgemein haltbarer (Laufleistung) und Wartungsärmer? Denn 7 Gänge würden für die Stadt mit Elektrounterstützung eigentlich ausreichen.
Die alten 3- Gang Naben von Fichtel & Sachs sind eigentlich unverwüstlich.
Der "Gangsalat" dürfte ein bloßes Justierungsproblem sein:
An der Nabe ist ein Kettchen und daran ein Stift mit Gewinde. Hier kannst Du die Länge des Schaltzuges verändern bis die Gänge sauber einrasten.
Nabenschaltungen sind immer wartungsärmer und i.d.R. auch wesentlich langlebiger als Kettenschaltungen.
grosserschnurz
12.12.2008, 16:37
Hallo Troubleshooter,
Ferndiagnose ist etwas schwierig.
Stell bitte mal ein paar Bilder ein von der Nabe, vom Schalthebel und wenn es geht vom Verlauf des Schaltzuges und dann schaun wir mal ob wir das Problem in den Griff bekommen. Hast du den roten oder blauen Schalthebel?
Schaltkeil oder Rückstellfeder könnten natürlich auch Fehlerquellen sein.
Hast du versucht, deine Gänge unter Last, sprich beim Treten zu schalten?
Die Dreigangnaben lassen sich nicht unter Last schalten.
Wenn du mit dem Gedanken einer neuen Nabe spielst, dann solltest du die Shimano 8-fach oder die neue Sram 9-fach nehmen, diese lassen sich auch unter Last schalten. Für Omas Rad wäre wohl eine Rohloffnabe etwas zu cool, auch vom Preis.
grosserschnurz
Ps.: Schau mal bei wikipedia hier kann dir ggf. auch geholfen werden (Sachs 3-Gangnabe 515)
Troubleshooter
12.12.2008, 19:39
Die Bezeichnung habe ich eben genau von Wikipedia, denn die Schaltung ist rot. Ich werde morgen ein paar Bilder einstellen! Ich freue mich zu hören, dass ich hier noch gute, alte Technik drin hab :cool:
Ich würde jeden Kostenaufwand von über 20€ bei diesem Fahrrad scheuen, denn bei dem Gewicht und der Optik bekommst das Ding nichtmal für 1€ verkauft. Außerdem bin ich mit den Fahreigenschaften, der Sicherheit eh nicht zufrieden. Für den Preis (geschenkt), nehme ich das allerdings sehr gerne in Kauf. Auf lange Sicht wird das Fahrrad aber ausgetauscht!
PS: Ich liebäugel, was das angeht schon mit dem Fahrrad:
http://www.pedelecforum.de/forum/imgcache/306.png
www.boc24.de BOCAS - MTB MX 40/8 (Art-Nr: 129432) 499,99€
Deswegen auch die Frage vonwegen Haltbarkeit. Das Fahrrad ist ab nächsten März verfügbar.
grosserschnurz
12.12.2008, 20:38
Hallo troubleshooter,
das Bike macht einen guten Eindruck und wie es aussieht, dreht sich hinten eine Shimano 8-gang Nabe, vermutlich ohne Rücktritt. die ist ok.
Würde aber für den Pedelec-Betrieb mir HS33 montieren. Die BOC Leute sind flexibel, vielleicht bauen sie dir diese gegen einen Aufpreis dran.
Einfach mal nachfragen und der Preis geht auch i. O.
Grossersachnurz schaut sich morgen mal die Fotos an und dann sehen wir weiter
PS: Ich liebäugel, was das angeht schon mit dem Fahrrad:
www.boc24.de BOCAS - MTB MX 40/8 (Art-Nr: 129432) (http://www.boc24.de/epages/bicycles.storefront/4942bb3b0014c8962726c3b341c906b3/UserTemplate/grossbild?gross=1&Description=BOCAS%20-%20MTB%20MX%2040/8%20%28Art-Nr:%20129432%29&ImgPath=/Artikelbilder/01/0101/010101/Internet/129432-000_01-0.jpg&status=1) 499,99€
Deswegen auch die Frage vonwegen Haltbarkeit. Das Fahrrad ist ab nächsten März verfügbar.
Die 8-Gang Schaltung ist für den Preis sehr gut und für ein Pedelec völlig ausreichend. Was mir Sorgen machen würde, wäre die filigrane Alugabel mit den kurzen Ausfallenden.
@ troubleshooter
Möglicherweise hast du derzeit das gleiche Problem wie ich. Bei diesen niedrigen Temparaturen verhärtet das alte Fett in der Schaltung und sie schaltet nur noch zäh und ungenau. Eben nach einigen Kilometern, weil sie dann ausgekühlt ist.
Abhilfe wäre Nabe zerlegen und neu fetten, oder wie ich einfach damait leben bis es wieder wärmer wird.
Oder bei www.scheunenfun.de (http://www.scheunenfun.de) bekommst du eigentlich alles was du willst zu diesen alten Schaltungen, einschließlich Reparatur.
Einen gruß aus dem verschneiten Ulm
Troubleshooter
13.12.2008, 12:22
Auf der Nabe steht wirklich Model 515, stimmt also mit Wikipedia überein.
@grosserschnurz:
Schalten tu ich übrigens immer während dem Treten, aber wenn ich nicht gerade am Berg hänge und kurz vorm Umfallen bin trete ich ohne Last, also mit etwas weniger Drehzahl als für den Antrieb nötig wäre.
@wepfi:
Genau das hab ich heute festgestellt: Je kälter, desto schlimmer wird die Schaltbarkeit. Vielleicht liegt es ja wirklich nur am Fett?
Im 1. Gang ist der Schaltzug recht straff für so ein dünnen Zug. Wenn ich im Stand dann hochschalte wird er natürlich lockerer.
Vielen dank für den Link ! Da ist ja alles wichtige drin !
Was für ein Fett nehme ich für die Nabe am besten?
Die Bilder (ja ich weis, ist dreckig. Aber ich kam gerade vom Fitness, seit zwei Tagen quer durch Eis und Schnee/ -matsch):http://www.pedelecforum.de/forum/imgcache/307.png
http://www.pedelecforum.de/forum/imgcache/308.png
Die weiße Zughülle ist, wie man hier sieht etwas abgescheuert. Aber der Stahlmantel ist unbeschädigt.
http://www.pedelecforum.de/forum/imgcache/309.png
http://www.pedelecforum.de/forum/imgcache/310.png
Ich habe als Übergangslösung WD 40 (reichlich) in die Öffnung am Kettchen laufen lassen, das Rad lag auf der Seite und ich habe mehrfach durchgeschaltet, dabei immer wieder am Pedal gedreht. Half bei mir bis ca. 3 Grad minus.
Viel Glück
grosserschnurz
13.12.2008, 15:28
Hallo Troubleshooter,
Wepfi und reichlich WD 40 sind leider eine aber keine gute Lösung:
Dein Rad hat noch verchromte Felgen, die Vorderradbremse ist noch ein Kneifer und bremst eigentlich nur gut berghoch. Deshalb ist es wichtig, und du hast hinten ja nur den Rücktritt als Bremse, der bei deiner Nabe leider auch nicht so toll bremst, dass dieser wenigsten einigermaßen funktioniert.
Hier jetzt jede Menge WD 40 rein verringert die Bremswirkung noch zusätzlich und wenn du dann wirklich mit Motor mal flott unterwegs bist, dann bremst dein Rad wie der Ozeandampfer, der auf den Eisberg wartet.
Deshalb ist deine Überlegung mit dem neuen Rad von BOC richtig, gut die Bedenken die didi28 hat, solltest du noch in einem Gespräch mit den BOC-Leuten abklären, aber sonst wäre es die richtige Entscheidung.
So jetzt schaun wir mal, wie wir dein Rad vielleicht wieder flott bekommen.
1. Die Nabe läßt sich nur ohne Last schalten und wenn es kalt ist, sind die Schaltzeiten recht lang von einem in den anderen Gang. Also Druck raus.
2. Dein roter Schalthebel hat eine Kennung die zur Einstellung der Schaltung dient. Hierzu findest du Tipps im wikipedia.
3. Drehe hinten deinen Zug von der Kette und jetzt darfst du in deinen Schalhebel und in den Bowdenzug und an die Umlenkrolle WD 40 sprühen. Jetzt überprüftst du, ob dein Zug noch i. O. ist. Sieht er schon etwas wie ein Besen aus, dann solltest du in wechseln.
4. Um die Schaltung optimal wieder einzustellen, solltest du darauf achten, wenn du den Bowdenzug wieder mit dem Kettchen verschraubst, dass sich dieses beim Drehen des Hinterrades möglischt leicht von Hand rausziehen läßt und wieder zurückstellt (geht schon ziemlich stramm).
5. Stellt sich das Kettchen nicht mehr richtig zurück, dann würde Wepfi jetzt WD 40 nehmen, aber dies ist ein Zeichen dafür, dass man die Nabe mal öffnen und reinigen und bei dieser Gelegenheit auch die Rückstellfeder austauschen sollte.
6. Das Kettchen wird ja über die Rundung an der Mutter rausgeführt. Hier kannst du auch mal versuchen, dass Kettchen ein oder zwei Umdrehungen nach innen oder aussen zu drehen, denn durch die Glieder und den Radius ist eine Feineistellung nicht so toll möglich. Hier ist also noch eine Feinjustage möglich.
Sollte alle diese Tipps nichts bringen, dann rate ich dir, hier keine Euronen mehr zu investieren und baue deinen Antrieb wieder aus um ihn für dein neues Bike bereitzuhalten.
grosserschnurz ist der Meinung, dass du dir wirklich ein neues Rad gönnen solltest, auch schon wegen der nicht vorhandenen Bremswirkung.
Troubleshooter
13.12.2008, 16:10
Na dann werde ich mal während den Weichnachtsferien um die Schaltung kümmern. Das neue Fahrrad ist eh erst ab März verfügbar und bis dahin kann sich ja der Akku und der Motor beweisen.
Die Bremsleistung ist wahrlich nicht besonders, allerdings ist die Wirkung der Rücktrittbremse höher als man vielleicht denkt. Vor diesem Fahrrad fuhr ich ausschließlich welche mit einem Rücktritt ohne Bremswirkung (voll reinstehen und es passiert quasi nichts). Die Dosierung dafür Rücktritttypisch..
Die vordere Felge ist nicht verchromt, da nicht mehr original und von Goldenmotor.
Was spricht eigentlich gegen eine gute V-Bremse? Wenn ich meine HS-11 gegen meine alte V-Brake vergleiche, ist der Unterschied garnicht so groß. Hauptsächlich ist's die Dosierung: Der Druckpunkt bei der hydraulischen Bremse ist klarer. Aber die Bremswirkung dürfte gleich sein, oder?
grosserschnurzz hat wieder mal sicher recht,
ich weiß auch, dass ich eigentlich die Nabe zurlegen sollte,
aber das muss bis Weihnachten warten.
Ich habe an meinem Rad 3 Bremsen, von einem alten
Rennrad noch eine zusätzliche HR Bremse angebaut,
So gehts dann solala.
Ich persönlich würde mir aber nicht unbedingt ein neues Rad
kaufen, zum einen finde ich die "Nostalgieräder" toll,
zum anderen sind sie meistens relativ leicht, laufen gut
und zuletzt eben auch was zum Basteln.
Ich werde wenns denn sein muss sicher auch noch
Geld für eine neue Nabe reinstecken.
Ich finde die alten Raddampfer mit unverwüstlichem gemufftem Rahmen klasse. Da eine 8-Gang Nabenschaltung rein und Du hast den Hinguck-Effekt wenn Du mit Elektrounterstützung an so manchem neuen Alurad vorbeisaust.
Troubleshooter
13.12.2008, 18:36
Den Effekt hab ich schon jetzt :rolleyes:
Aber das Handling von dem Fahrrad ist doch recht eirig. Wenn ich schnelle Lenkbewegungen mache merke ich, wie sich die ganze Front ein klein wenig verwindet. Der sehr schwere Motor mit seinen Kreiselkräften ist hier natürlich mitverantwortlich. Das ist unter anderem auch ein Grund, weshalb mir ein 250W Bafang und ein 36V/5Ah Akku im Kopf herumschwirrt. Die 500 Watt benötige ich nämlich nur selten, weil sie eh nur bei ca. 20 Km/h anliegen. Ein Bafang könnte ich wohl eher auslasten. Es gibt wohl überall was zu optimieren...
grosserschnurz
13.12.2008, 20:10
Hallo wepfi, hallo didi28
ich würde mich mit so einem Nostalgie-Rad auch anfreunden können, leider kann man hier nur mit der der alten Klammerbremse fahren, andere lassen sich nicht motieren. Deshalb würde ich dieses nicht weiter "pflegen".
grosserschnurz grüßt und wünscht ein schönes Wochenende
Der Goldenmotor mit 500W ist schon `ne Wuchtbrumme :D ! Den würde ich nicht in eine leichte Alugabel montieren. In dem alten Raddampfer mit Stahlgabel ist der schon gut aufgehoben.
Dann suchst Du beim Schrotti oder einem freundlichen Fahrradhändler in der Krabbelkiste noch eine alte Stahlgabel, die schon Anlötsockel hat und montierst eine V- ode sogar Magurabremse. Hinten reicht dann der Rücktritt völlig aus.
grosserschnurz
13.12.2008, 21:49
Hallo didi28,
auf einem der Fotos sieht man, dass es sich hier um eine hartgelötete Gabelbrücke handelt und bei dieser Art Rad ist hier keine CrMo Gabel und kein Rahmen zu erwarten.
Ich würde also der Alugabel, die für höhere Ansprüche konstruiert wurde eher als der alten trauen. Allerdings sollte man sich die Gabelscheiden wegen der Achsaufnahme schon mal genauer anschauen.
Der Rücktritt verzögert 200 Watt Miuskelpower aber keine zusätzlichen 500 Watt, didi28 diesmal muss ich dir widersprechen.
grosserschnurz wünscht ein guten Abend
auf einem der Fotos sieht man, dass es sich hier um eine hartgelötete Gabelbrücke handelt und bei dieser Art Rad ist hier keine CrMo Gabel und kein Rahmen zu erwarten.
Eine gebrauchte CrMo Gabel mit Anlötsockeln nachrüsten. Der Rahmen ist sicher kein CrMo, aber dafür richtig massiv, sehe da keine Probleme.
Der Rücktritt verzögert 200 Watt Miuskelpower aber keine zusätzlichen 500 Watt.
Die Hauptbremsleistung soll ja dann vorne die nachgerüstete V- oder Magurabremse bringen. Die vielleicht 30 % Anteil an der Gesamtbremsleistung hinten wird der Rücktritt dann schon noch packen. Aber klar, 500W sind für jedes normale Fahrrad zu viel Leistung, nicht gesetzeskonform ist es sowieso. Aber diesbezügliche Hinweise haben schon früher bei den Mofafrisierern nichts gebracht.
Das geeeire vorne kann man mit einem einfachen Lenkungsdämfer
etwas abmildern, dann noch gute, breitere Reifen relativ hart
aufgepumpt wirkt Wunder.
grosserschnurz
14.12.2008, 09:53
Hallo wepfi,
ich glaube dir ja fast alles, aber das Geeiere bekommst du auch mit zwei oder noch mehr Lenkungsdämpfern auch nicht weg, der Gesamtrahmen ist für diesen Zweck nicht geeignet. Ich habe hier schon mal einen einfachen Test beschrieben, wie man die Verwindungssteifigkeit eines Rahmen überprüfen kann, vielleicht hier mal nachlesen.
Ein Damenrahmen ist hier besonders anfällig.
Und das mit dem hart aufgepumpten Reifen bei dem Damenrad? Dies ist wirklich nur ein Wunsch aber nicht praktikabel, denn dieser gibt das Geeiere flott an den Fahrer weiter plus Unebenheiten der Fahrbahn.
grosserschnurz wüsncht einen schönen Sonntag
@grosserschnurz: Glaubst Du, die heutigen Einrohr-Tiefeinsteiger-Pedelecs aus Aluminium sind stabiler ? Und Stahlrahmen haben gegenüber Aluminiumrahmen spürbare Dämpfungsvorteile aufgrund einer gewissen materialspezifischen vorhandenen Elastizität. Ein Aluminiumrahmen mag steifer sein ... bis er bricht.
Als Reiseradler, der keine Federelemente wegen der schweren Beladung und der Reparaturanfälligkeit gebrauchen kann, weiß ich die Eigendämpfung eines Stahlrahmens und einer Stahlgabel zu schätzen.
Hallo wepfi,
ich glaube dir ja fast alles
Na Gott sei Dank
Ich habe schon übersehen, dass er einen Damenrahmen hat.
Bei mir hat das mit Dämpfer & Reifen ordentlich funktioniert, allerdings habe ich einen Herrenrahmen, ordentlich gefederte Sattelstütze und meistens Asphalt bei diesem Rad..
Hallo Troubleshooter,
es gibt die Schaltung in mehreren Ausführungen, mit (ältere Modelle) und ohne Freilauf zwischen 2 und 3 Gang. Deine hat so einen Freilauf, der auf den kleinen Dreieckspfeil eingestellt werden muss und zwangsläufig vorhanden ist. Schaltung ist sehr gut und robust und der alte Umschalter auch!
Hi
Gleiche Firma, andere Nabe:
Ich habe eine Sachs Elan 12-Gang (mit Rücktrittbremse).
Diese schaltet in letzter Zeit immer "hakeliger", egal ob beim Treten oder im Leerlauf. Am Fett kann es nicht liegen, da das Phänomen schon auftrat, als es noch wärmer war, außerdem hatte ich das Fett in der Nabe schonmal ausgetauscht...
Beim Justieren der Schaltung gibts auch ein Problem.
Ich habe mir das so zusammengereimt: Am Drehgriff ist der 6. Gang markiert. An der Nabe sind zwei rote Striche, die im 6. Gang übereinander stehen sollen.
Schalte ich von Gang 1 bis 6 und stelle die Striche übereinander, dann stehen diese wieder ca. 0,5 cm auseinander, wenn ich von Gang 12 bis 6 schalte. Gleicher Effekt in der anderen Richtung wenn ich bei 12->6 justiere.
Weiß jemand, wie man die Schaltung richtig justiert?
bd. Alv
grosserschnurz
24.12.2008, 10:57
Hallo alv,
schau mal hier nach
[PDF] TECHNISCHES HANDBUCH HÄNDLER (http://www.sram.com/_media/pdf/sram/dealers/DTM_GHS_D_99.pdf)
Dateiformat: PDF/Adobe Acrobat - HTML-Version (http://209.85.135.132/search?q=cache:qLdREgV4prgJ:www.sram.com/_media/pdf/sram/dealers/DTM_GHS_D_99.pdf+Sachs+Elan+Nabe+Serviceanleitung&hl=de&ct=clnk&cd=4&gl=de&lr=lang_de)
SRAM-Naben sowie andere Naben-. systeme. Der Dynamo wurde in Hin- ... SACHS 3x7. Spectro 3x7. SACHS ELAN. Spectro E12. SACHS SUPER 7. Spectro S7 ...
www.sram.com/_media/pdf/sram/dealers/DTM_GHS_D_99.pdf - Ähnliche Seiten (http://www.google.de/search?hl=de&lr=lang_de&q=related:www.sram.com/_media/pdf/sram/dealers/DTM_GHS_D_99.pdf)
Da steht alles drin was du suchst, Spectro 12.
grosserschnurz wünscht dir viel Erfolg und frohe Weihnachten und ein gesundes neues Jahr
Hallo Troubleshooter, Deine Frage ist zwar schon etwas länger her, aber vielleicht hast du dein Problem ja noch nicht gelöst. Leider kann man auf deinen Bildern nicht sehen um welches 515er Modell es geht. Bei den älteren Modellen sitzt auf der Nabe noch ein Öler. Hier sollte man ab und zu mal ein paar tropfen Öl einfüllen. Sicher aber nach längeren Regenfahrten oder wenn die Bremse nach starken Bergabfahrten stark beansprucht wurde. Zur Einstellung der Schaltung: Wenn der Schalthebel auf Drei steht sollte der Schaltzug leicht gespannt sein. Dann den Schalthebel auf den Pfeil zwischen Zwei und Drei festhalten und die Pedale durchdrehen. In dieser Stellung müssen die Pedale ganz leicht und ohne Wiederstnd oder knackgeräusche durchdrehbar sein. Wenn das nicht so ist kannst du durch verdrehen der Einstellschraube mit Kontermutter vor dem Schaltkettchen die richtige Einstellung hinbekommen. Wenn alles nichts hilft könnte es natürlich auch daran liegen das die Fettfüllung in der Nabe verharzt ist. Dann müsste man die Nabe öffnen und reinigen und anschließend wieder neu fetten. F&S hatte ein besonderes Graphithaltiges Fett für den Bremsmantel vorgesehen. Eigentlich ist diese Gangschaltung sehr haltbar und pflegeleicht. Gruß Sloughi
Bei meiner Sachsnabe lag das Durchdrehen an der Einstellung des Bowdenzugs.
An der kleinen Kette in der Nabe kann man einstellen wie straff die Schaltung ist.
Ich musste einfach ein bisschen daran drehen bis ich alle drei Gänge dazu bekam einzurasten.
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