Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Navigationssystem für S-Pedelec
Kenne jemand ein Navigationssystem, das den gesetzlichen Erfordernissen eines S-Pedelec (äquivalent einer 50er) Rechnung trägt, aber auch nach den "Auto-üblichen" Kriterien (kürzeste Strecke, ökonomischte Strecke, schnellste Strecke) seine Routen anbietet.
Gesetzliche Anforderungen:
keine Verwendung von Autobahnen und Kraftfahrstrassen (meiner Erfahrung nach kann man zwar Autobahnen bei fast allen Navies deaktivieren, aber es wirkt sich nicht immer auf die Kraftfahrstrassen aus!)
keine Verwendung von Radwegen.
"Nice to have":
Wasserdicht (Fahrrad oder Motorrad-Navi)
Angabe der Höhenmeter einer Strecke, noch besser berücksichtigung der Höhenmeter bei der Wahl der Strecke!
Hintergrund ist, das mein Navi (PDA mit Medion Navigator und alternativ Marco Polo) mich schon einmal auf eine Kraftfahrstrasse lotsen wollte. Das passiert zwar nicht oft, aber natürlich gerade auf den langen Touren, wo die Akkukapazitäten knapp sind und die Ortskunde gering, und Umwege deshalb sehr unangenehm sind.
labella-baron
30.11.2008, 17:42
Angabe der Höhenmeter einer Strecke, noch besser berücksichtigung der Höhenmeter bei der Wahl der Strecke!Ja, darauf warte ich auch (schon lange). Aber ich fürchte da können wir ewig warten.
Also im Routing steckt man nicht drin und das ändert sich auch mit jedem Update.
Dazu kommen noch die Kartenfehler. Hier bist du mit den Navteq-Karten in Deutschland schon mal ganz gut dabei.
Ich selber habe auf einem Transonic 7000 sowohl MN6.5 als auch GoPal 2.3 installiert und mir gestern diesen hier
http://www.magicmaps.de/shop/produktliste/details/kategorie/neu-im-shop/produkt/falk-m4-mit-tour-explorer-50-deutschland-und-usb-batterieadapter.html
bestellt, eben, weil man da Rasterkarten drauf laden kann. Für ca. 70 Euro zusätzlich bekommst du auch noch eine wasserdichte Otterbox.
Die Routen musst du aber vorher am PC erstellen. Ansonsten wird, wenn ich alles richtig verstanden habe, über das Radnetz des ADFC geroutet.
Gruß Peter
grosserschnurz
30.11.2008, 18:30
Hallo yardoon,
schau mal bei Garmin.
Ich benutze ein Magellan (hat ein sehr helles Display und knapp 10 Stunden Akkulaufzeit) mit gummierten Aussenrahmen und Karten von Magic Maps, die ich vorher am PC bearbeiten muss. Klappt ganz gut, aber es gibt auch immer wieder mal Überraschungen.
grosserschnurz hofft alle auf dem richtigen Pfad
Hallo,
ich benutze ein Falk Navi und habe darauf MagicMaps Scout installiert. Damit kann ich auf über 40000 km Radwegen des ADFC fahren. Diese Software wird zusammen mit einer Fahrradhalterung geliefert. Ausserdem habe ich zusätzlich eine Batteriebox für 4 Mignon Akkus angeschlossen, da der Akku im Navi max. 1 Stunde hält und ich mit der Box mehrere Stunden fahren kann.
Zusätzlich verwende ich das interaktive Kartenwerk Bayern 3D (MagicMaps), welches als Grundlage die amtlichen topografischen Karten 1 : 25.000 hat. Damit kann ich eigene Touren am PC planen und in den Navi übertragen. Dabei kann ich viele Daten wie Entfernungen, Höhenprofile, POI`s usw. abrufen.
Hallo,
ich benutze ein Falk Navi und habe darauf MagicMaps Scout installiert. Damit kann ich auf über 40000 km Radwegen des ADFC fahren. Diese Software wird zusammen mit einer Fahrradhalterung geliefert. Ausserdem habe ich zusätzlich eine Batteriebox für 4 Mignon Akkus angeschlossen, da der Akku im Navi max. 1 Stunde hält und ich mit der Box mehrere Stunden fahren kann.
Zusätzlich verwende ich das interaktive Kartenwerk Bayern 3D (MagicMaps), welches als Grundlage die amtlichen topografischen Karten 1 : 25.000 hat. Damit kann ich eigene Touren am PC planen und in den Navi übertragen. Dabei kann ich viele Daten wie Entfernungen, Höhenprofile, POI`s usw. abrufen.
Hast du für die verschiedenen Teile Links zur Verfügung??? Hört sich sehr interessant an....
Weiß vllt jmd ob es so eine "Akku-Erweiterung" auch fürs TomTom-Go gibt?
Ich suche expliziet eine Lösung ohne Radwege (da ich diese im Normalfall weder benutzen darf noch will...). Fahrradmodus ist damit leider für mich keine Lösung...
Vorher auf dem PC zusammenstellen will ich auch nicht (dazu bin ich ein wenig zu unorganisiert...), also träume ich von einer Lösung, wo ich (wie beim Autofahren) nach eine richtigen Konfiguration des Navis nur durch Eingabe des Ziel eine Effizente Strecke (ohne Autobahnen und Kraftfahrstrassen) gewiesen bekomme. Akkulaufzeit ist nicht das Problem, hab ihr keine Zigarretenanzünder - Buchse bei euch im Pedelec :D?
Aber ich sehe schon, eine gute Karte wird meine Anforderungen wohl am preiswertesten lösen. Und viel weniger Strom brauchen...
Also wenn dir Karte ohne Routing reicht geht vielleicht auch Open Steetmaps. Ich hab z.B. ein Nokia n810. Da macht sich das wegen der super Auflösung gut (allerdings noch nicht aufm Fahrrad montiert ausprobiert mangels tauglicher Halterung). Im Vergleich zu einer Papierkarte ist das nicht so sperrig und zeigt per GPS die eigene Position an. Neben dem mitgelieferten Maemo Mapper gibt es noch das Open Source Navi-Tool NAVIT (http://www.tecdencia.net/navit/)
Man kann damit soweit ich weiß beliebiges Kartenmaterial darin nutzen. Müsstest dann also nur entsprechende Karten digital vorliegen haben.
@ Mr. NRG
Hier der Link: http://www.magicmaps.de/shop/produktliste/details/kategorie/mobile-navigation/produkt/magicmaps-scout-fuer-falk-navigationsgeraete.html
@ sorry, habe übersehen, daß es hier nicht um Radwege geht
Ha, ist doch witzig, seine eigene Frage zu beantworten.
naja, nicht ganz das was ich suchte, aber wenigstens ne Planungssoftware, und vielleicht kriege ich ja mal ein Garmin-Navi:
Witzigerweise aus dem Twike-Forum:
http://www.telefoncd.com/produkte/routingkartographie/radroutenplaner.html
Ein Radplaner, aber in der Einstellung "Rennrad - Schnell" nimmt er wohl genau die richtigen Strassen....
Hab noch keinen direkten Bedarf, aber ich denke für die 30 € werde ich es mir für meine Sommertouren hohlen.
Oder hat jemand negative Erfahrungen damit?
labella-baron
17.02.2009, 00:37
http://www.telefoncd.com/produkte/routingkartographie/radroutenplaner.html
Ein Radplaner, aber in der Einstellung "Rennrad - Schnell" nimmt er wohl genau die richtigen Strassen....
Hab noch keinen direkten Bedarf, aber ich denke für die 30 € werde ich es mir für meine Sommertouren hohlen.
Oder hat jemand negative Erfahrungen damit?Habe wahrscheinlich eine ältere Version. Lag glaube ich mal bei ALDI rum. Es braucht bei mir 1,8GB auf der Platte und die Hantierung ist sehr gewöhnungbedürftig. Aber es ist tatsächlich das einzige Programm das ich kenne, welches einem neben dem Routing auch noch gleich die Summenhöhenmeter und das Höhenprofil liefert. Halt wohl nur für Straßen entsprechend Generalkarte.
Ein Routing nicht nur mittels kürzere Strecke/Zeit sondern auch weniger Summenhöhenmeter geht aber noch nicht! ;)
grosserschnurz
17.02.2009, 08:45
Hallo Navigationsfreunde,
ich habe Garmin, Falk und jede Menge anderer Navis am Fahrrad getestet. Alle sind unbrauchbar, nicht weil es die benötigte Software für uns Radfahrer nicht in der richtigen Form gibt, sondern weil man bei Tageslicht , geschweige bei Sonnenschein, nichts auf dem Display erkennt. Sie sind schlichtweg nicht brauchbar. Sprachausgabe gibt es hier sowieso nicht.
Ausnahme: Das Garmin für Motorradbetrieb und das Magellan Crossover.
Ich will hier nur über das Magellan schreiben.
Es ist robust durch seinen gummierten Rahmen.
Das Display ist heller als bei den Mitbewerbern und ganz wichtig
Es läuft ohne zusätzlicher Stromversorgung rund 8 Stunden mit den eingebauten Akku
Es gibt hierfür passende Software für Biker und Wanderer
Es hat auch eine hervorragenden PKW Navigation
Last not least, wenn man es geschickt anstellt, bekommt man es komplett momentan recht günstig.
Wir haben zwei im Betrieb, eines könnte ich mit MapSend Topo 30 abgeben. Kurz über PN nachfragen.
grosserschnurz, würde mal sagen, dass er schon bessere Fotos hier reingestellt hat
maxandig
17.02.2009, 09:14
ich habe Garmin, Falk und jede Menge anderer Navis am Fahrrad getestet.
Sprachausgabe gibt es hier sowieso nicht.
Na, dann ist dein Test aber wohl schon mehrere Jahre her... schon meine MDPNA 470T resp. P4410 mit GoPal kennen die Sprachein- und ausgabe. :D
Gruß
max
grosserschnurz
17.02.2009, 10:41
Hallo maxandig,
sicher ist der eine oder andere Test vielleicht "schon" Jahre her, und ich habe mich bei dem Hinweis zur Sprachausgabe nicht richtig ausgedrückt.
Ich wollte eigentlich sagen: Die Sprachausgabe in Verbindung mit Roadbooks, die für mich die Grundlage meiner Touren sind, kann man vergessen, denn hier gibt es so gut wie keine Übereinstimmungen. Das Roadbook ist für mich immer noch das Mass aller Dinge, denn hier sind Hinweise jeglicher Art für mich brauchbarer als Abbiegen auf ein freies Feld, oder der Hinweis auf eine Fähre (z. B. an der Elbe) die nur Morgens und
Abends fährt.
Unabhängig davon kannst du auf den aktuellen Displays bei Tageslicht nichts sehen und die Sprachausgabe bei flotter Fahrt ist hier auch nicht sonderlich gut verständlich, wollte man sich nach ihr orientieren, dann sind Kopfhörer unumgänglich.
grosserschnurz wünscht sich ein Navi, das es wohl erst morgen geben wird und zwar eins, bei dem man den Computer nicht für die Streckenplanung braucht. Denn wenn ich auf Tour bin, habe ich oft verrückte Einfälle und würde meine Strecke auch mal anders fahren, habe aber leider keinen PC zur Hand um mich neu auszurichten.
Hier gibt es noch jede Menge Spielraum für ein wirklich brauchbares Navi für Radfahrer, z. B. Akkulaufzeiten und Displays, Radfahrer-Software usw.
Reinhard
17.02.2009, 11:08
Unabhängig davon kannst du auf den aktuellen Displays bei Tageslicht nichts sehen und die Sprachausgabe bei flotter Fahrt ist hier auch nicht sonderlich gut verständlich, wollte man sich nach ihr orientieren, dann sind Kopfhörer unumgänglich.
Es kommt wohl aufs Navi an ... Das Magellan auf Deinem Foto ist für den Einsatz im Auto gedacht. Aktuelle Garmin Outdoor-Geräte, wie z.B. eTrex Vista HCx oder GPSMap 60csx kann man bestens im hellen Sonnenschein ablesen.
Ich frage mich auch, was Du mit Sprachausgabe willst. Im Auto sicherlich sinnvoll, aber auf dem Fahrrad? Da guckst Du gelegentlich mal aufs Display und fertig.
grosserschnurz
17.02.2009, 11:29
Hallo Reinhard,
auch die aktuelle Garmingeneration, die du erwähnst, habe ich am Rad gehabt.
Die Displays sind zwar recht gut, aber für einen Radfahrer nicht brauchbar, sie sind zu klein. Gut man kann den Bereich in dem man sich befindet hochzoomen, dabei geht mir aber der Gesamtüberblick meiner Strecke verloren. Solltest du hier nach deiner Position und Streckenführung schauen, bist du als Radfahrer "nicht mehr ganz bei der Sache".
Die kleinen Displays, behaupte ich mal, überfordern und lenken die meisten Biker zu sehr ab.
Der Wanderer kann damit leben, der Mountainbiker muss damit leben, weil es kaum Alternativen hierzu gibt, aber ich als Radfahrer möchte mich mit solchen Kompromissen nicht unbedingt rumschlagen müssen.
Ich bleibe dabei, und bin mir sicher, dass es hier genügend Andersdenkende gibt, ein 5 bis 10 cm Display, auf dem ich kaum was erkennen kann und mich ablenkt, ersetzt kein Roadbook mit 30 cm Diagonale. Jedenfalls jetzt noch nicht.
grosserschnurz braucht zum Lesen inzwischen eine Brille, zumindest bei den Navis, beim Roadbook muss er die Sonnenbrille nicht abnehmen, hier klappts auch noch so.
Ich bin aber auch für bezahlbare Navis, die meinen Vorstellung nahe kommen, offen.
Die Garmingeräte gehen ein wenig in die Richtung meiner Vorstellungen, aber die Preise für die Gerät und die Software für den Offroadbetrieb sind einfach zu teuer und wirklich nicht auf die Radfahrer optimiert.
maxandig
17.02.2009, 13:46
Hallo grosserschnurz,
Ich wollte eigentlich sagen: Die Sprachausgabe in Verbindung mit Roadbooks, die für mich die Grundlage meiner Touren sind, kann man vergessen, denn hier gibt es so gut wie keine Übereinstimmungen.
Ich weiß nicht, wie die Sprachausgabe bei Roadbooks im Detail technisch gelöst ist, aber bei meinen Navis ist es kein Problem, mit üblichen Tools die entsprechenden Sprachdateien um 6 dB zu komprimieren und auf sehr gute Verständlichkeit zu trimmen, die Lautstärke ist da nicht so der entscheidende Faktor. Aber sicher hat jeder andere Ansprüche...;)
Unabhängig davon kannst du auf den aktuellen Displays bei Tageslicht nichts sehen und die Sprachausgabe bei flotter Fahrt ist hier auch nicht sonderlich gut verständlich, wollte man sich nach ihr orientieren, dann sind Kopfhörer unumgänglich.
Also, ich bin mit der Helligkeit bei meinem Navi recht zufrieden. Zum anderen ist es auch nicht mein Ding, bei "voller Fahrt" Instruktionen vom Navi zu erhalten, egal ob optisch oder akustisch, das entspricht nicht so meinem Sicherheitsdenken... Kopfhörer gefallen mir in solcher Fahrsituation schon gar nicht, und ein Tablett mit 30 cm Bildschirmdiagonale vor mir finde ich auch nicht so prickelnd.
Wenn ich mal punktuell über die richtige Route im Zweifel bin, halte ich ein kurzes Absteigen zum genaueren Befragen des Navis für durchaus "zumutbar", aber bei vorbereiteten Touren ist das ja auch nicht der Regelfall.
Gruß
Max
Für echtes MTB-Fahren mag es ja sinnvoll sein, sich die Singletrails aus dem Netz zu laden und auf dieser Datengrundlage mit einem Navi im Gelände zu fahren.
Aber für ein S-Pedelec ?
Ich bin mit entsprechend gefalteten Fahrradkarten in einem Kartenhalter am Lenker oder in der Klarsichthülle einer Ortliebtasche immer überall angekommen, wo ich hinwollte...
grosserschnurz
17.02.2009, 15:57
Hallo maxandig,
nur gut, dass du meine Artikel richtig liest, so muss ich doch mal wieder, bevor ich was wegschicke, richtig Korrekturlesen.
Sprachausgabe in Verbindung mit Roadbooks!
Ist natürlich Unsinn, es sollte heißen, dass die Sprachausgabe eines Navis ein Roadbook nicht ersetzen kann.
Wir sind mit einem Garmin 60 csx im Sommer einen Nachmittag bei Sonne von vorne bzw. von der Seite unterwegs gewesen, man musste das Rad drehen und das Navi in den Schatten bringen um es ablesen zu können. Später haben wir es einfach abgenommen und im Körperschatten abgelesen. Die Sprachausgabe haben wir leider auch nicht nutzen können, weil wir uns untereinander unterhalten haben. Nun ja, wir hätten es auch bleiben lassen können und uns auf die Ansagen konzentrieren sollen.
Ein Roadbook ist natürlich vorne am Lenker nicht des tollste Detail, aber es gibt mir mehr Infos, Details und Überblick über meine Tour; und da ich vorne eine Lenkertasche dran habe, in der ein Handy, ein Fotoapparat, ein Notfallpaket usw. drin sind, fällt das Ding oben drauf gar nicht mehr auf.
Bitte nicht falsch verstehen. Ich hätte auch gerne ein Navi, das meinen Wunschvorstellungen entspricht, leider werde ich wohl noch etwas warten müssen.
Was wir hier auch so ein wenig vernächlässigt haben. Die Akkulaufzeiten bei voller Helligkeit. Das Garmin war nach 4 Stunden platt, und ich finde es nicht so toll hier noch mal eine separate Stromquelle bereit zu halten.
grosserschnurz hofft hier diesmal keinen Unsinn verzapft zu haben.
Reinhard
17.02.2009, 20:28
Die Akkulaufzeiten bei voller Helligkeit. Das Garmin war nach 4 Stunden platt, und ich finde es nicht so toll hier noch mal eine separate Stromquelle bereit zu halten.
Mal ein Frage zwischendurch: hast Du überhaupt mal versucht, im Hellen (!) das 60 CSx einfach so abzulesen? Also ohne Beleuchtung? Diese ist nämlich eigentlich nur für die Dunkelheit gedacht ...
Mal ein Frage zwischendurch: hast Du überhaupt mal versucht, im Hellen (!) das 60 CSx einfach so abzulesen? Also ohne Beleuchtung? Diese ist nämlich eigentlich nur für die Dunkelheit gedacht ...
Das funktioniert bei meinem PDA, den Garmin kenne ich nicht, nur bei direkter Sonneneinstrahlung, aber meistens kommt die Sonne von irgendwo schräg und das Display spiegelt dann mehr oder weniger. Sehen kann man es dann am Besten mit voller Helligkeit. Deshalb habe ich es am Motorrad nach einigen Versuchen ziemlich senkrecht befestigt, weil die Spiegelungen dann geringer sind. Wenn es dunkel ist, reicht minimale Beleuchtung. Volle Beleuchtung ist dann schon störend.
Ich benutze übrigens IGO8 als Navi auf dem PDA, verfügt auch über einen Fahrrad- und Fußgängermodus. Im Fahrradmodus werden keine Autobahnen benutzt (Kraftfahrstraßen weiß ich nicht, wenn mir jemand ein Beispiel geben kann, wo eine ist, werde ich es mal ausprobieren), im Fußgängermodus routet er auch durch Fußgängerzonen und Einbahnstraßen in die falsche Richtung. Habe ich aber noch nie wirklich am Fahrrad getestet, weil mir dann doch manchmal Radwege und Waldwege fehlen (bei mir in der Gegend gibt es einige Radwege, die nicht an einer Straße liegen).
Zur Stromversorgung:
Könnte man das Navi nicht über einen Spannungswandler an den Akku anschließen? Ich habe den BecBoy für die Beleuchtung, wenn man den auf 5V umstellt (wie USB), müßte das doch gehen, oder bekommt der Akku vom PDA dann zuviel Strom?
Zur Stromversorgung:
Könnte man das Navi nicht über einen Spannungswandler an den Akku anschließen? Ich habe den BecBoy für die Beleuchtung, wenn man den auf 5V umstellt (wie USB), müßte das doch gehen, oder bekommt der Akku vom PDA dann zuviel Strom?
Wenn die Spannung stimmt und der BEC Boy genügend Strom liefern kann geht das. Der PDA und sein Akku "nehmen" sich dann schon den Strom, den sie brauchen.
grosserschnurz
17.02.2009, 21:53
Hallo Reinhard,
die Lesbarkeit des Displays wurde natürlich in der Standardeinstellung kritisiert.
Der Hinweis auf die zu geringe Akkukapazität ist für Biker, die auf einer Mehrtagestour auch Abends noch mal die nächste Route durchspielen. Beim Alpencross gibt es auf der einen oder anderen Hütte keine Steckdosen.
In der Summe aller Eigenschaften ist das Garmin sicher noch das Interessanteste, leider sind die Karten nicht so richtig kostengünstig.
grosserschnurz
Zur Stromversorgung:
Könnte man das Navi nicht über einen Spannungswandler an den Akku anschließen? Ich habe den BecBoy für die Beleuchtung, wenn man den auf 5V umstellt (wie USB), müßte das doch gehen, oder bekommt der Akku vom PDA dann zuviel Strom?
Dies sollte so gehen. Die USB-Spezifikation besagt, dass normalerweise 500mA für den Betrieb von Geräten zur Verfügung stehen. Werden die Mini-USB Stecker zum Akku laden verwendet (über ein Netzteil) kann es auch ein wenig mehr sein. Aber priniziell handelt es sich beim Strombedarf nicht mehr als ca. 1A bei 5V. Wenn also Dein Spannungswandler mehr als 1A verkraftet, ist dies kein Problem, da wie didi bereits gesagt hat, "nimmt" sich das Gerät nur soviel Strom, wie es benötigt (interne Strombegrenzung).
Gruß
Karsten
Der BEC Boy Ultra (http://www.cogius.de/Zubehoer/Spannungsregler/BEC-BOY-ultra-Spannungsregler::121.html) bringt 5A, damit dürfte es also keine Probleme geben, ist sogar noch die Beleuchtung drin. Wobei die bei 5V etwas dunkler ist als bei den üblichen 6V ...
Hallo Karsten, hallo didi
bei dem Spannungsregler handelt es sich um dieses Teil :http://www.cogius.de/Zubehoer/Spannungsregler/BEC-BOY-ultra-Spannungsregler::121.html , Dauerbelastung 5A, das sollte also reichen, ich hatte eher Sorge wegen zuviel Strom, aber das scheint dann ja kein Problem zu sein. Dann habe ich ja noch was zu basteln:)!
Danke,
Thomas
Angabe der Höhenmeter einer Strecke, noch besser berücksichtigung der Höhenmeter bei der Wahl der Strecke!
Hallo,
ich benutze einen Routenplaner extra fürs Fahrradfahren.
http://www.radroutenplaner.hessen.de/
Man kann dort auch die Option "Steigungen vermeiden" wählen.
Den GPS Track der Route kann man downloaden und ins Navi schieben. Das geht bei meinem Navi leider nicht, deshalb kann ich nichts zu diesem feature sagen.
Erbarmen (zu spät), die Hesse komme
Dann habe ich ja noch was zu basteln:)!
Nicht nur Du. Ich hab auch noch einen Spannungswandler, der wartet eingebaut zu werden. Ich hab vor, ihn als Spannungsversorgung für ein zusätzliches Fernlicht auf Feldwegen (die 3,5W Power-LED ist wirklich Suuuuper-hell) und für meine neue kompakte Eierlegendewollmilchsau (XDA Touch Diamand mit GPS und OpenStreetMaps) zu verwenden:)
Aber irgendwie wird das Pedelec zur Sucht. Es gibt dauernd was neues, das ich am Rad nun noch optimieren möchte. Ist doch nix mit der ursprünglichen Planung "Einmal Geld ausgeben" und dann fahren bis sich's "rentiert" hat. ;):rolleyes:
Gruß
Karsten
grosserschnurz
18.02.2009, 16:35
Hallo Navifreunde usw.
ihr bringt mich ganz durcheinander.
Ich wollte doch nur ein Navi, das u. a. eine lange Betriebsdauer ermöglicht.
Jetzt wir es spannend:
Eine separate Spannungsversorgung für die Beleuchtung
dito fürs Navi
dito fürs Handy
dito um den Akku für die Kamera zu laden
dito, was fehlt denn noch?
Könnte dies nicht alles viel einfacher sein?
grosserschnurz ist auch Perfektionist, aber warum müssen wir u. a. die Probleme der Navianbieter lösen, die sollen anwenderfreundliche Geräte verkaufen. Aber die Preise nicht über die Radfahrerkarten kompensieren.
Könnte dies nicht alles viel einfacher sein?
Das könnte es. Man kann auch heute noch ohne Navi fahren, ohne Handy auskommen und Radfahren ohne Motor soll angeblich auch funktionieren;), und wir würden uns eine Menge Probleme ersparen.
Aber anscheinend wollen wir es lieber kompliziert:).
Gruß
Thomas
Noch Einfacher:
Einfach Auto nehmen.
Dafür gibt es genug Lösungen von der Stange...
Minderheiten müssen halt basteln...
labella-baron
18.02.2009, 23:42
Das könnte es. Man kann auch heute noch ohne Navi fahren, ohne Handy auskommen und Radfahren ohne Motor soll angeblich auch funktionieren;), und wir würden uns eine Menge Probleme ersparen.Gangschaltung und Freilauf sind auch entbehrlich - und wozu eigentlich eine Kette; es gibt doch Hochräder! ;)
labella-baron
19.02.2009, 00:00
ich benutze einen Routenplaner extra fürs Fahrradfahren. http://www.radroutenplaner.hessen.de/
Man kann dort auch die Option "Steigungen vermeiden" wählen.
Den GPS Track der Route kann man downloaden und ins Navi schieben. Ist ja echt ein Ding. Jetzt braucht dieser -nur- noch alle angrenzenden Bundesländer und nicht nur Landkreise zu können!
Reinhard
19.02.2009, 09:52
Ist ja echt ein Ding. Jetzt braucht dieser -nur- noch alle angrenzenden Bundesländer und nicht nur Landkreise zu können!
Kennt er doch: ersetze "hessen" bspw. durch "nrw" ...
grosserschnurz
19.02.2009, 10:14
Hallo Klaus C,
es ist in der Tat so, dass es für viel Regionen Radroutenplaner gibt, die man downloaden kann, aber in den üblichen Navis nicht gehen.
Diese Downloads sind für GPS taugliche MDAs oder PDAs und es klappt auch hervorragend.
Das Problem ist leider, das man das Teil um die Navigation nutzen zu wollen nicht ablesen kann, diese Displays sind ungeeignet. Deshalb habe ich meine Fahrradhalterung für dieses Gerät wieder abgebaut, weil man während der Fahrt so gut wie nichts erkennt. Echt schwach ist bei meinem Gerät und bei denen der Mitbewerber die Akkulaufzeit von rund 2 Stunden. Na ja, zum Kaffeetrinken dürfte es reichen.
Trotzdem fahre ich hier bei uns im Schwäbischen Wald mit meinem MAYPAL, ich halte halt an um mich im Schatten zu stärken, etwas zu trinken und zu orientieren.
Hier ist noch Potenzial vorhanden und da kann man noch einiges verbessern.
grosserschnurz
labella-baron
19.02.2009, 12:12
Kennt er doch: ersetze "hessen" bspw. durch "nrw" ...Oh, da schau her. Aber im Süden der Republik scheint man noch zu schlafen.
grosserschnurz
01.05.2009, 12:42
Hallo Leute mit Navi-Wünschen,
ich wärme hier ein abgehaktes Thema wieder auf.
Hatte jetzt 2 Wochen Gelegenheit, ein neues Garmin "Oregon 300" mit der neusten Software für Radfahrer und Fussgänger zu benutzen.
Vorab, ein tolles Gerät, dass mehr kann als der Normalbenutzer je verwenden kann/wird.
Wer wird z. B. auf einer "geführten Tour" die Trittfrequenz messen oder eines der vielen anderen Funktionen benutzen.
Aber:
1. Die Freischaltung des Gerätes und die Aktivierung einiger Funktionen über den Computer ist für den Benutzer schlichtweg eine Zumutung.
2. Das Display ist bei Tageslicht, geschweige in der Sonne, kaum bzw. nicht ablesbar und mit vielen Querverknüpfungen schlichtweg überladen und unübersichtlich und mit Fahrradhandschuhen nur schlecht bedienbar.
3. Die angebotene Navigierfunktion für Auto oder Motorrad mangels gewohnter Sprachausgabe ein Zumutung.
4. Die Betriebsdauer selbst mit den besten Batterien von versprochenen 8 Stunden wurde gerade mal zur Hälfte errreicht.
5. Wegen der schlechten Displayablesbarkeit bei hellem Licht, kann man Eingaben während der Tour kaum modifizieren, es sei denn, man hält im Schatten an.
Aber es gibt auch einige Punkte, die auch positiv zu sehen sind.
Das angebotene Kartenmaterial ist das z. Z. wohl mit beste bzw. aktuellste.
Für Wanderer mit dem Karabinerhaken toll zu transportieren.
Diese können dann auch das Gerät im Körperschatten ablesen.
Ob sie dann aber ohne die Bedienanleitung klar kommen bezweifle ich, es sei denn, sie gehen mit dem Gerät ins Bett und üben auch noch im Traum, bis sie es schlafwandlerich beherrschen.
Eigentlich schade. Schliesslich kostet dieses Teil mit der Software für die Wanderer und Radfahrer jenseits von 500 €.
Ein auf Wanderer und Radfahrer zugeschnittenes Teil mit den notwendigsten Funktionen zum halben Preis und mit OLED Monitor wäre mir lieber.
Ich habe mich nicht gerne von dem Teil getrennt, denn ich war gerade dabei es zu verstehen, aber ich bin auch nicht all zu traurig, wenn ich auf meinen Radtouren weiter mit Roadbook unterwegs sein muss.
grosserschnurz will hier nichts zerreden, aber diese Teil ist eigentlich mehr für Speziallisten als für den Normalverbraucher geeignet, die ihr Ziel nicht unbedingt bei Sonnenschein ansteuern müssen.
Deshalb: ein tolles Gerät mit unheimlicher "Bandbreite" aber nicht für jeden Geldbeutel und Geschmack.
Ich kenne kein Display, das man auch bei Sonnenschein in der Sonne vernünftig ablesen kann. Jede Papier-Karte ist einem Display immer noch haushoch überlegen. Es geht also eigentlich nur mit Ansage ...
Weil es hier vielleicht am ehesten hinzupassen scheint: Es ist im Moment auch ein offener Fahrradcomputer in Entwicklung, der OpenBICO (Open Bicycle Computer), der am Ende auch mal Navigation bieten soll: http://www.obico.de/?loc=start&lang=de . Noch ist das Ding nicht fertig, und es wird wohl auch noch eine Weile dauern, aber die Idee ist toll :). Mehr Infos: http://chaosradio.ccc.de/cre115.html .
Gruß,
Lena
PS: Zur Lesbarkeit von Displays: Auch noch nicht reif für den Einsatz für Animationen, aber immerhin für statische Anzeigen sind EPaper-Displays. Die kann man sich live im Moment bei Thalia (Buchladen) ansehen, da stehen die Sony-EBook-Reader rum. Ich hab zuerst gedacht, das sei nur eine Ausstellungsatrappe, weil das Display so toll aussah, aber die funktionieren :). Vielleicht tut sich da ja auch noch was... Ich kenne aber auch noch keine Geräte, die das zum Anzeigen von Karten benutzen.
sitzpickel
01.05.2009, 19:51
Ich suche expliziet eine Lösung ohne Radwege (da ich diese im Normalfall weder benutzen darf noch will...). Fahrradmodus ist damit leider für mich keine Lösung...
.
Sorry, wenn ich dumm frage, aber seit wann darf ein S-Pedelec keine Radwege benutzen?
Ausserorts ist die Benutzung von Radwegen erlaubt! Lediglich innerhalb geschlossener Ortschaften darf der Radweg nur mit ausgeschaltetem Motor benutzt werden!
Gruß
sitzpickel
P.S. Besitzer eines Garmin GPS Map60CS dessen durchschnittliche Laufzeit 9h beträgt(Varta High Energy) und bei Sonnenschein auch gut ablesbar ist?!
grosserschnurz
01.05.2009, 20:40
Hallo sitzpickel,
ich widerspreche dir ungerne, aber ich habe auch das 60CS einige Tage benutzt und darf dir versichern, dass das Oregon 300 das bessere Display hat, auch sind die Karten hier viel besser da auch aktueller, und ich gehe mal davon aus, dass die Sonne überall in etwa gleich hell scheint.
Auch deine 9 Stunden Laufzeit kann ich dir nicht bestätigen, ok, wenn du es nach 1 Min. ausschalten lässt, wird das wohl gehen.
Aber es ist auch "Geschmackssache" und wenn du damit zufrieden bist, dann ist es doch toll.
Leider ist diesesTeil und die neuen Karten, die man hier ebenfalls verwenden kann, auch nicht ganz billig.
grosserschnurz ist der Meinung, dass sich 500 bis 600 € (mit aktuellem Kartenmaterial) für so ein Gerät nicht rechnen.
Reinhard
01.05.2009, 21:03
grosserschnurz ist der Meinung, dass sich 500 bis 600 € (mit aktuellem Kartenmaterial) für so ein Gerät nicht rechnen.
Füge noch ein "mich" ein, dann stimmt Deine Aussage vielleicht. Was für Dich nicht gut ist, muss für andere nicht automatisch schlecht sein.
Probiere mal ein TomTom Rider, ob das was für Dich ist.
Was für Dich nicht gut ist, muss für andere nicht automatisch schlecht sein.
In einer Leitra ist es wohl immer schattig ;).
grosserschnurz
01.05.2009, 21:20
Hallo Reinhard,
es stimmt ich füge ein "nicht für mich". Ich habe aber auch nicht behauptet, dass es für andere automatisch schlecht ist.
Es ist leider so, dass es zur Zeit eigentlich nichts besseres gibt und damit sind diese Geräte das Beste was der Markt bietet.
Der Schwiegersohn benutzt das Rider zum Motorradfahren.
Es hat den Vorteil, dass es hier eine Sprachausgabe mit Wegweisungen gibt, die man unter dem Helm mit dem entsprechenden Equipment hören kann.
Das Fahren nach Bildschirm ist hier sowieso nicht möglich, alleine auch wegen der Ablenkung vom Verkehrsgeschehen, da man das Teil nicht im Blickfeld montieren kann.
Die Ablesbarkeit könnte etwa gleich wie bei den Garmins sein.
grosserschnurz kennt hier aber noch keine optimale Software für Radfahrer und wenn es diese geben wird, dann vermutlich ohne Wegweisungen per Sprachausgabe, schaun wir mal.
Reinhard
01.05.2009, 21:29
... nicht, wenn man die Verkleidung eben abbaut :D.
Ich nutze ein GPS am/auf dem Rad aber nur gelegentlich zur Orientierung. Da brauche ich nicht ständig draufgucken. Und wenn, kann ich auch eben mal anhalten, wenn es denn notwendig sein sollte.
sitzpickel
02.05.2009, 14:06
Hallo sitzpickel,
ich widerspreche dir ungerne, aber ich habe auch das 60CS einige Tage benutzt und darf dir versichern, dass das Oregon 300 das bessere Display hat, auch sind die Karten hier viel besser da auch aktueller, und ich gehe mal davon aus, dass die Sonne überall in etwa gleich hell scheint.
Auch deine 9 Stunden Laufzeit kann ich dir nicht bestätigen, ok, wenn du es nach 1 Min. ausschalten lässt, wird das wohl gehen.
Aber es ist auch "Geschmackssache" und wenn du damit zufrieden bist, dann ist es doch toll.
Leider ist diesesTeil und die neuen Karten, die man hier ebenfalls verwenden kann, auch nicht ganz billig.
grosserschnurz ist der Meinung, dass sich 500 bis 600 € (mit aktuellem Kartenmaterial) für so ein Gerät nicht rechnen.
Hallo grosserschnurz
Kein Problem, jeder hat eine andere Sicht der Dinge. Bin ebenfalls am überlegen, ob ich mir ein neues Garmin zulegen soll(hatte auch das Oregon ins Auge gefasst), aber da mein Aktionsradius mit 2 Kindern mittlerweile recht klein ist werde ich wohl noch 2 Jahre warten.
gruß
Markus
ich empfehle den garmin edge 705. kann karte darstellen, herzfrequenz, kadenz usw. und arbeitet auch mit den freien karten von openstreetmap.com
da gibt es auch routingfähige karten, sodass nicht auf original garmin karten zurückgegriffen werden muss.
den edge 705 gibts dzt. bei amazon um rund 330. hat die grösse eines handys. ich hab mir das teil vor einigen wochen gekauft und bin sehr zufrieden damit. genaue infos dazu gibt es auch unter garminedge.wordpress.com
grüsse
michael
Rotbarsch
11.05.2009, 17:31
Hallo zusammen!
Dieser sehr alte Thread fängt damit an, dass es sowas (gemeint ist die routingfähige, preiswerte wasserfeste GPS-Lösung mit langer Akkulaufzeit, der man seine persönlichen Wünsche gemäß Kraftfahrstraßen und Fahrradwegen stecken kann) wohl nie geben wird.
Dank der ungeheuren Innovationskraft von OpenStreetMap sehe ich diesen unglaublichen Wunsch mittlerweile im Rahmen der Möglichkeiten. Im OSM-Wiki sind mittlerweile genug Anleitungen, wie sich versierte Computernutzer selbst routingfähige Karten nach Wunsch basteln können. Und letztere sind gerade auf der Schwelle vom Experimentierstadium zum ernstzunehmenden "Produkt".
Schaut Euch mal meinen Artikel dazu an unter:
<http://wiki.openstreetmap.org/index.php?title=User:Rotbarsch/RiP-Artikel>
grosserschnurz
14.05.2009, 11:56
Hallo Rotbarsch,
wir sind gestern Abend von einer Mehrtagestour zurück gekommen.
Wir hatten ein Roadbook von bikeline und ein Garmin oregon 300 mit der neuen Software, die diesen Monat auf den Markt gekommen ist.
Deinen Vorstellungen wie sich ein versierteter Computernutzer seine Tourdaten zusammenschnitzt sind aus der Praxis nur ein frommer Wunsch, die Wirklichkeit sieht anders aus.
Du wirst immer wieder deine Tourdaten den Gegebenheiten anpassen müssen.
Beispiele: Ein Hang ist abgerutscht und muss weiträumig umfahren werden.
Der Radweg ist wegen einer Openair-Veranstaltung gesperrt.
Der Radweg ist unpassierbar, da aufgerissen.
Hier hilft einem der Computer der Zuhause auf dem Schreibtisch steht nichts.
Auch das Oregon, dass wohl z. Z. die umfangreichste Radwegedatei beinhaltet, führt überwiegend auf verkehrsberuhigten öffentlichen Strassen und ersetzt kein Roadbook.
Ich glaube erst dann an eine GPS-Lösung für Radfahrer, wenn sie mich ohne weitere Hilfsmittel wie Computer, Software, Updates usw. auf der Tour aktualisierbar ist und auch ein Display hat, das man bei Sonneneinstrahlung ablesen kann; auch sollte ein Sprachausgabe nicht fehlen.
Mein letzter Wunsch wäre dann, ein Gerät in den Händen zu halten, das sich auch ohne 120 Seiten Bedienanleitung bedienen ließe.
grosserschnurz
Rotbarsch
14.05.2009, 16:21
Hallo großerschnurz!
Wir hatten ein Roadbook von bikeline und ein Garmin oregon 300 mit der neuen Software, die diesen Monat auf den Markt gekommen ist.
Hier haben wir uns schon missverstanden. Du solltest mindestens auf einer zweiten Micro-SD-Karte eine routable Garminkarte (Datei GPSMAPSUPP.IMG im Verzeichnis Garmin) dabei haben, die Du im Idealfall selbst aus Openstreetmap-Daten erstellt hast.
Bis das soweit ist, probier mal eine von hier, dann bekommst Du ein Gefühl, wie sich sowas anfühlen könnte (Achtung: die Routingfunktionalität ist teilweise noch experimentell zu nennen!): http://wiki.openstreetmap.org/wiki/OSM_Map_On_Garmin/Download
Deinen Vorstellungen wie sich ein versierteter Computernutzer seine Tourdaten zusammenschnitzt sind aus der Praxis nur ein frommer Wunsch, die Wirklichkeit sieht anders aus.
Dann hast Du meine Vorstellungen noch nicht verstanden. Ich werde wenn ich Zeit habe mal etwas ausholen und in einem neuen Thread die Möglichkeiten von routable OSM-Karten auf dem Garmin erläutern.
Auch das Oregon, dass wohl z. Z. die umfangreichste Radwegedatei beinhaltet, führt überwiegend auf verkehrsberuhigten öffentlichen Strassen und ersetzt kein Roadbook.
Wie gesagt: In einigen Gegenden übertrifft OSM schon jetzt die proprietäre Garmin-Karte und viele touristische Radrouten sind ebenfalls schon komplett in OSM integriert. Dazu: Die Karte ist kostenlos!
Ich glaube erst dann an eine GPS-Lösung für Radfahrer, wenn sie mich ohne weitere Hilfsmittel wie Computer, Software, Updates usw. auf der Tour aktualisierbar ist
Und ich glaube fest daran, dass das in spätestens einem halben Jahr mit OSM für jeden möglich sein wird.
Viele Grüße vom Rotbarsch!
grosserschnurz
14.05.2009, 18:27
Hallo Rotbarsch,
wenn ich das eine oder andere Spezial nicht richtig verstanden habe, dann liegt dies wohl auch noch an der Enttäuschung über das Oregon, und ich wollte es auch nicht verstehen.
Sagen wir es so: Ein System, das mit Kartenmaterial (ist schon wenigen Monaten wieder veraltet) rund 500 € kostet und nur einen Teil meiner Wünsche abdeckt, Funktionsmängel aus meiner Sicht hat (Display) steht für mich nicht auf meinem aktuellen Wunschzettel.
Noch etwas: Ich lege sehr grossen Wert auf leicht Bedienung (Handschuhe) und auf Anpassen einer Route während der Tour, ohne Online sein zu müssen.
Wenn es so etwas in einem halben Jahr zum halben Preis geben sollte, werde ich wohl dabei sein.
grosserschnurz sagt "Danke" für deine Aufklärungsarbeit
Rotbarsch
15.05.2009, 16:13
Und schon wieder habe ich eine neue Karte entdeckt:
Probier sie doch mal aus:
http://osm.arndnet.de/
Viel Spaß!
Rotbarsch
El-Tüftler
15.05.2009, 23:23
Hallo
das einzige Navi das ich kenne das Schnellstraßen ausschließen kann ist das TOM TOM über das Menue "Begrenzte Geschwindigkeit"
Da es auch für PDAs erhältlich ist hast du die Auswahl zwischen vielen Endgeräten.
Nich so optimal finde ich daß zumindest bei meiner Version bei Routen mit mehreren Wegpunkten beim erreichen eines Punktes nicht automatisch weitergeschaltet wird.
Deshalb habe ich mir noch ein Navigon besorgt das genau das kann dafür aber keine Einstellung zuläßt die Schnellstraßen vermeidet.
Ich mache es so daß ich die Routen mit dem Radroutenplaner von TeDe Medien plane und dann ins Navigon eingebe, es läßt zwar die Einstellung Fahrradroute zu aber benutzt dann auch Fahradwege.
Im Radroutenplaner kann durch die Einstellung Rennrad effektiv die Benutzung von Fahradwegen verhindert werden.
Also für langfristige Planung das Navigon mit Radroutenplaner und fürs kurzfristige den PDA mit dem TOMTOM.
Was besseres hab ich auch nicht gefunden, ich benutze die Geräte zwar hauptsächlich für Touren mit meinem City-EL aber da besteht das gleiche Problem, therotisch dürfte ich zwar auf die Autobahn, macht aber mit 63 km/h wenig Spaß und kostet massiv Strom.
Beim Rad bin ich ehr der gemütliche Typ benutze es auch nur in der Freizeit und da fahre ich auch gern auf Radwegen.
Gruß
Roman
Ich mache es so daß ich die Routen mit dem Radroutenplaner von TeDe Medien plane und dann ins Navigon eingebe, es läßt zwar die Einstellung Fahrradroute zu aber benutzt dann auch Fahradwege.
Meinst du denn Rennrad Routen Planer 6.0? Und wie ist es, wenn du die Strecke, die du mit dem Programm erstellt hast mit dem TomTom abfahren willst?
Danke schonmal für die Antworten!
Für diejenige die es interessiert (und sie noch nicht kennen), zwei Links...
http://www.gps-forum.net/testbericht-test-garmin-oregon-200-300-400t-t410.html
und ausführlicher aber leider nur in Englisch....
http://garminoregon.wikispaces.com/First+Impressions
Gerade auch Weil hier so oft über die Ablesbarkeit der Geräte bei Tageslicht/Sonne diskutiert wurde finde ich die Test´s und die Bilder dazu mitunter recht aufschlussreich.
Grüsse Heinz
Nur der Vollständigkeit halber, dem GPSmap 60/76C(S)x ist per "Silent Update" von GARMIN inzwischen ein neuer Receiverchip eingepflanzt worden. Anstatt des bisherigen Sirfiii GPS-Empfängerchip werkelt nun ein neu entwickelter Mediatek MT 3329 in den Geräten. Erkennbar welcher Chip in eurem Gerät seinen Dienst tut sieht man in der GPS Software Version (das ist die Firmware, die nur den GPS Chip unterstützt) entweder als 3.00s beim bisherigen Sirfiii Empfänger oder eben neu 2.00m beim Mediatek Empfänger.
Für diejenigen die näheres darüber erfahren wollen, nachfolgend ein Link:
http://www.ots.at/presseaussendung.php?schluessel=OTS_20090525_OTS00 04
Grüsse Heinz
Christian
31.05.2009, 13:24
[...] und vielleicht kriege ich ja mal ein Garmin-Navi
Die Zeit dafür ist günstig. Bei Globetrotter (http://www.globetrotter.de) gibt es momentan noch eine Reihe von Garmins zu reduzierten Preisen (unter "Hot Offers" --> "Orientierung und Uhren"). Ich habe mir gerade das eTrex Vista HCx bestellt.
Gruß,
Christian
grosserschnurz
31.05.2009, 20:29
Hallo Christian,
die Preise sind schon verführerisch, aber die Geräte habe leider veraltete Software.
Ab Juni haben die meisten Geräte eine neue Software.
So gibt es jetzt auch die Radwegekarte usw, diese kann man natürlich auch noch später erwerben, leider nur gegen die Garmin eigenen hohen Preise, schade!
grosserschnurz
grosserschnurz
Christian
31.05.2009, 21:09
Hallo großerschnurz,
So gibt es jetzt auch die Radwegekarte usw, diese kann man natürlich auch noch später erwerben, leider nur gegen die Garmin eigenen hohen Preise, schade!
Ja, diese Politik ist nicht wirklich charmant. Ich habe mir deswegen vorher die Qualität der Karten von openstreetmap.org (http://www.openstreetmap.org/) in meiner bevorzugten Radlgegend angeschaut und werde diese verwenden. Damit ist das Preis-/Leistungsverhältnis des Garmin ziemlich attraktiv.
Gruß,
Christian
grosserschnurz
31.05.2009, 21:25
Hallo Christisn,
habe da mal eine Frage, die du mir sicher aus dem Stehgreif beantworten kannst.
Könntest du mir diese runtergeladen Karten auf einer SD Karte überspielen, und ich könnte diese auf Garmin Geräten, wie z. B. auf dem 60 csx verwenden, ohne ein Notebook mit nehmen zu müssen.
Und geht es auch mit MDAs oder PDAs.
Habe mich mit dieser openstreetmap Software noch nicht beschäftigt.
Wenn es hier Niemand interessieren sollte, dann ggf. per PN.
grosserschnurz sagt "danke" und wünscht einen schönen Pfingstmontag
Christian
31.05.2009, 23:24
Hallo grosserschnurz,
sobald ich mein Garmin habe, werde ich versuchen, die OSM-Karten zu überspielen. Wenn ich es richtig verstanden habe, muss dafür nur eine Datei ("gmapsupp.img") in den Ordner "Garmin" auf der SD-Karte kopiert werden. Ein OSM-User hat sich bereits die Mühe gemacht, Deutschland für die Garmins zu kacheln und bietet die Image-Datei hier (http://wiki.openstreetmap.org/index.php/User:Computerteddy) zum Download an. Sie muss vor dem Kopieren noch entpackt werden. Zusätzliche Info gibt es hier (http://wiki.openstreetmap.org/wiki/Topographic_maps_for_garmin_devices).
Wenn ich erfolgreich war, werde ich die Prozedur am kommenden Wochenende hier beschreiben.
OSM sollte natürlich auch mit anderen Geräten (PDAs etc.) funktionieren, aber das habe ich noch nicht getestet.
Gruß,
Christian
Hallo Christisn,
Und geht es auch mit MDAs oder PDAs.
Hallo großerschnurz,
ja mittlerweile gibt's einige Programme, mit denen man OSM auch ohne Internet auf PDAs verwenden kann. Zum Anzeigen auf meinem HTC Diamond bzw. alten iPAQ benutze ich das Programm NaviPOWM. Ist kostenlost. Das Nachteil ist, dieses Programm kann Dich nicht navigieren. Dies ist für mich in Kombination mit dem Fahrrad unwichtig. Mir reichts für die Orientierung.
Ich finde das Projekt einfach super. Hier in meiner Gegend sind mittlerweile sogar die kleinsten Feldwege eingezeichnet. In meinen Kollegen- bzw. Bekanntenkreis sind mittlerweile auch einige Anhänger, die ihre von ihnen erfaßten Strecken in diesem Projekt intergrieren, so dass alle was davon haben.
Dir auch einen schönen Pfingstmontag.
Gruß
Karsten
Reinhard
01.06.2009, 11:29
Hallo Christian,
im Hauptforum beschreibt chris-nrw noch eine andere "Ansicht" der OSM-Karten, die für Radfahrer ideal sein sollen: Klick (http://www.velomobilforum.de/forum/showthread.php?p=220476#post220476)!
Vielleicht fragt Ihr Chris mal kurz ...
Christian
06.06.2009, 22:54
Wenn ich erfolgreich war, werde ich die Prozedur am kommenden Wochenende hier beschreiben.
Kurzer Zwischenstand: Globetrotter hat noch nicht geliefert. :(
Gruß,
Christian
Sind hier in den Beiträgen die OSM- oder die OCM- ( http://www.opencyclemap.org/ ) Karten gemeint oder beide?
Reinhard
06.06.2009, 23:56
OpenCycleMap basiert auf OpenStreetMap:
The Cycle Map (http://www.gravitystorm.co.uk/osm/) is based on data from the OpenStreetMap project. At low zoom levels it is intended for overviews of the National Cycle Network; at higher zoom levels it should help with planning which streets to cycle on, where you can park your bike and so on.
OpenCycleMap basiert auf OpenStreetMap:
Danke ;). Also sind, je nach Bedarf, offenbar beide Karten-Varianten als Downloads für Fahrradzwecke geeignet.
Einige TomTom Modelle sind günstig zu bekommen.
Ausser Strassennavigation auch fûr eigene Topomaps mit:
http://jrepetto.free.fr/ttmaps/en/index.html
grosserschnurz
07.06.2009, 13:00
Hallo ebike,
Falk bietet für gut 250 € das N40 mit Fahrradnavigation an.
Hat hier schon Jemand mit dem Teil gearbeitet.
Es ist offensichtlich ein Navi für alle Fälle.
Wie ist die Diplayhelligkeit, die Akkulaufzeit und die mitgelieferte Software?
Fahrradhalterung gibt es ebenfals dazu
grosserschnurz freut sich auf jeden Hinweis
Hallo ebike,
Falk bietet für gut 250 € das N40 mit Fahrradnavigation an.
Das muss ein ziemlich altes Teil sein und findet sich nicht mehr im aktuellen Programm. Die Fahrradnavigation von den aktuelle Falk-Geräten mit Navigator 8 ist ziemlich grottig, weil
Das Problem bei der Radnavigation mit dem Falk Navigator im Fahrradmodus ist
1) Das Navi berechnet zu viele Schlenker, zumindest hier in Köln
2) Die Routenberechnung dauert im Fahrradmodus sehr lange und deshalb
3) wird wahrscheinlich die Hauptroute bei Abweichungen nur selten neuberechnet und deshalb
4) will das Navi einen viel zu oft auf die alte Route zurückführen, was oft keinen Sinn macht, weil der eigeschlagene Weg schon deutlich kürzer ist.
5) kennt der Navigator viele für Autos zwar gesperrte, für Radfahrer aber freie Durchfahrten nicht - im Gegensatz zu Navigion MN6.5 (nicht MN7)
Die Fahrradnavigation mit Navigon und MN6.5 ist viel besser.
Jetzt habe ich es für mich ein bisschen netter gelöst:
Ich habe den Falk M4, darauf den Scout, um Routen aus z.B. gpsies.de übertragen zu können UND Navigon MN6.5 auf dem selben Gerät. Leider funktioniert der Standbytaster nicht beim MN6.5
Die kurze Laufzeit des Falk verlängere ich mit einem 4Zellen-Mignon-USB-Adapter. Funktioniert und gab es alles inklusive vor Weihnachten für 200 Euro. (ohne MN6.5, das hatte ich noch)
Das alles kommt in eine wetterfeste Navitasche und läuft. Display könnte heller sein, aber für den Preis will ich nicht meckern.
Tasche habe ich glaube ich hier gekauft
http://stores.shop.ebay.de/MoNav-Motorradzubehor-Navigation__W0QQ_armrsZ1
Für mein Falk-Navi M-Serie habe ich heute den Tour Explorer von MagicMaps erhalten. Hierbei handelt es sich um ein Update der Interaktiven Kartenwerke von MagicMaps.
Zusammen mit den Kartendaten kann ich jetzt auf Basis der amtlichen topografischen Karten im Maßstab 1 : 25000 und dem integriertem Radnetz des ADFC ein Routing von der eigenen Haustür zu jeder gewünschten Adresse durchführen. Dabei habe ich Optionen - nur Radwege - vornehmlich Radwege - Radwege mit Strassen - nur Strassen - leicht - mittel - schwer Art des Strassenbelags usw. Das ganze funktioniert mit wenigen Clicks.
Noch viele andere Möglichkeiten sind in der Software integriert.
Diese Routen kann ich ausdrucken oder mit zusätzlicher Software auf mein Navi übertragen. Die Karten sind für Deutschland, Österreich und teilweise für die Schweiz erhältlich.
Da ich überlege, mir auch ein Fahrrad-Navi anzuschaffen, bin ich natürlich an den neuesten Berichten interessiert. Leider tut sich hier in letzter Zeit wenig.
Schwanke momentan zwischen dem Garmin eTrex Vista HCx und dem Garmin Edge 605.
Hat jemand praktische Erfahrung mit diesen Geräten und wären sie überhaupt die richtige Wahl?
Christian
26.06.2009, 12:35
Ich habe das Garmin etrex Vista HCx seit zwei Wochen, bin allerdings noch nicht zum wirklich praxisrelevanten Ausprobieren gekommen.
Meine Erfahrungen bisher:
Die Verwendung der kostenlosen OSM-Karten ist kinderleicht. Einfach die Datei "typ_gmapsupp.img.gz" von hier (http://wiki.openstreetmap.org/wiki/User:Computerteddy) herunterladen, auspacken und in das anzulegende Verzeichnis "Garmin" auf der (nicht mitgelieferten) Micro-SD-Karte kopieren. Fertig.
Die Qualität von OSM in unserer Gegend ist exzellent (es sind sogar die Häusergrundrisse eingetragen!). Das sollte aber jeder für seinen Anwendungsbereich vorher selbst prüfen.
Das Transflektiv-TFT-Display des Vista HCx ist in meinen Augen wirklich ordentlich. Man kann es auch bei heller Umgebung recht gut ablesen (die Hintergrundbeleuchtung ist dazu nicht erforderlich). Den Kontrast einer LCD-Armbanduhr bei grellem Sonnenlicht kann allerdings auch ein gutes TFT-Display nicht erreichen.
Die Batterielaufzeit des Vista HCx konnte ich noch nicht ausprobieren, aber wenn sie halbwegs bei der Herstellerangabe von 25 Std. liegt, bin ich mehr als zufrieden.
Ich würde es definitiv wieder kaufen.
Gruß,
Christian
Danke Christian!
Der Vista HCx scheint ja auch ein gutes Preis-/Leistungsverhältnis zu haben.
Eine Frage hätte ich noch zur Routeneingabe.
Zu Haus macht man das wohl über den PC (Downloads oder eigene Wegpunkte). Wie läuft das aber beim Vista HCx unterwegs ab, wenn man z. B. eine Route ändern möchte? Der Edge 605 hätte da ja einen Touchscreen.
Christian
26.06.2009, 14:59
Der Vista HCx scheint ja auch ein gutes Preis-/Leistungsverhältnis zu haben.
Ja, denke ich auch (momentan sogar für 183,- Euro inkl. Versand bei amazon.de).
Eine Frage hätte ich noch zur Routeneingabe.
Zu Haus macht man das wohl über den PC (Downloads oder eigene Wegpunkte). Wie läuft das aber beim Vista HCx unterwegs ab, wenn man z. B. eine Route ändern möchte? Der Edge 605 hätte da ja einen Touchscreen.
Ich bin da kein Experte. Du kannst aber definitiv Wegpunkte am Gerät anlegen (einfach mit dem Steuerkreuz in die Karte "klicken"). Wie komfortabel das ganze ist, kann ich nicht beurteilen. Ein typisches Garmin-"Problem" ist die Beschränkung auf 500 Punkte pro Track. Das reicht in meinen Augen gerade noch so für eine Tour aus, wenn man ganz stumpf eine "Brotkrumenspur" abfahren will (das Gerät speichert übrigens intern 20 Tracks). In Foren wird berichtet, dass es da noch ein sog. "Active Log" mit insgesamt 10.000 Punkten gibt, aber ob damit das Speicherproblem gelöst wird, kann ich nicht sagen. Auf der Micro-SD-Karte kannst Du übrigens Tracks speichern, aber nicht wieder in das Gerät einlesen (für mich spielt das nur eine untergeordnete Rolle).
Hier (http://www.kowoma.de/gps/geraetetests/etrexVistaHCx/etrexVistaHCx_p1.htm) noch ein in meinen Augen sehr zutreffender Testbericht zum etrex Vista HCx.
Gruß,
Christian
Zur Stromversorgung:
Könnte man das Navi nicht über einen Spannungswandler an den Akku anschließen? Ich habe den BecBoy für die Beleuchtung, wenn man den auf 5V umstellt (wie USB), müßte das doch gehen, oder bekommt der Akku vom PDA dann zuviel Strom?
Es geht, habe es jetzt (endlich) mal ausprobiert und mein PDA wird jetzt vom Fahrrad-Akku versorgt. Den BecBoy auf 5V umstecken und am Ausgang anschliessen. Das Licht am Fahrrad wird durch die 5V geringfügig dunkler. Das sollte dann mit jedem Gerät funktionieren, das über einen USB-Anschluss geladen werden kann.
Stromverbrauch lt. WattsUp: ca. 6W, also kaum der Rede wert, jetzt fehlt nur noch das perfekte Rad-Navi für den PDA;).
Franco Stiletti
17.07.2009, 14:25
Kennt Ihr dieses >>> Board (http://gsmfreeboard.com/forumdisplay.php?f=171) <<< schon ? Da erfahrt Ihr so ziemlich alles über Navi Soft- und Hardware und könnt euch alle Software kostenlos downloaden.
( Nur zu Testzwecken, versteht sich :D )
So kann man sich über die Stärken und Schwächen der einzelnen Programme wie z.B. Route66, Navigon, Tom-Tom iGo8 usw, selbst ein Bild machen.
Garmin z.B. hat für jeden Zweck etwas. Topo-Karten für Wanderer oder Offroad, und für Freizeitkapitäne auch See-Karten. Bei Garmin kannste zuhause auf dem PC eine Route planen und dann auf dein Navi spielen. Dann haben sie spezielle Radkarten, auch Östereich, Schweiz usw.
Einfach mal in das Board einlesen, es lohnt sich !
anacotic
17.07.2009, 16:50
für mehrtägige touren und auch nur dafür habe ich ein garmin edge. ich benutze es fast ausschliesslich um schnell campingplätze, jugendherbergen, tankstellen oder fiedhöfe (frisches leitungswasser) zu finden. alle meine radwege in deutschland waren bisher super ausgeschildert und wirklich verfahren hatte ich mich nie, auch nicht in frankreich. die ganze tourenplanung für mehrtägige oder mehrwöchige touren ist mit zu aufwendig geworden und eigentlich ist es unsinn da das allermeiste sehr gut ausgeschildert ist. und ohne navi kommt man dann auch sehr schnell mal mit einheimischen ins gespräch wenn man sich denn mal verfahren hat.
für tagestouren von meinetwegen bis zu 100km nutze ich meinen kopf. 50km bis zum gewünschten ziel, 50km zurück. dann mal wo anders hin die 50km, mit der zeit und den jahren kennt man alles in und auswendig bei sich in der umgebung - navi wird somit unnötig. die ortsnamen prägt man sich mit der zeit ein genauso wie abbiegungen auf waldwegen.
ältere menschen können dann auch ohne navi weiterhin ihr gehirn trainieren und mal ehrlich. bei den normalen taugestouren von bis zu 100km kann man sich nicht wirklich allzusehr verfahren. die navis fürs rad sind mir alle noch viel zu sehr unausgereift. ich möchte nicht planen, ich möchte fahren und nach ettlichem herumprobieren, konvertieren von karten etc - navi fürs rad ? ja, eventuell in 10 jahren, heute ? ne ich lass es in der ecke liegen weils unnützer balast ist.
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