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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Mein Victoria Frankfurt ist da!



ffnop
28.11.2008, 21:41
Hallo!

Heute ist mein Victoria Frankfurt angekommen! :)

Den Akku lade ich jetzt schon mal, aber aufbauen und ausprobieren werde ich es erst morgen können.

Allerdings habe ich etwas die Befürchtung, dass das mit dem Aufbauen schwieriger werden könnte, als gedacht. Der Lenker muss noch eingestellt werden, der Sattel und die Pedalen müssen auch noch angeschraubt werden. Ehrlich gesagt habe ich Pedalen selber noch nie angeschraubt und habe auch keine Ahnung, wie das gehen soll.

Habt ihr Tipps für mich? Ist es euch nicht schwer gefallen, dass Pedelec in einen fahrbereiten Zustand zu bringen?

Viele Grüße

ffnop
29.11.2008, 11:08
Hallo!

Heute Morgen habe ich meine erste Testfahrt mit meinem eigenen Pedelec gemacht. Davor hatte ich die Pedalen angeschraubt, was einfacher ging, als ich zuvor dachte. Die Sattelhöhe habe ich auch eingestellt, das war auch kein Problem. Bei der Lenkereinstellung dachte ich auch, dass alles gut geklappt hätte, aber bei meiner Testfahrt hat sich der Lenker dann etwas verstellt und das darf ja nicht passieren. Zu Hause habe ich dann mit dem Inbusschlüssel alles festgezogen. Hoffentlich hält der Lenker jetzt, aber auch vor der Fahrt hatte ich das schon gemacht.

Es war ganz ungewohnt auf dem Fahrrad, was aber auch damit zusammenhängen mag, dass ich vorher eine andere Rahmenhöhe und eine andere Reifengröße hatte. Ehrlich gesagt bin ich vor heute auch schon eine ganze Weile nicht mehr Fahrrad gefahren.

Nun zur Testfahrt. Ich hatte schon den Eindruck, dass ich vom Motor ein ganzes Stückchen unterstützt wurde. Komisch fand ich auch, dass das Fahren in einem höheren Gang sich oft leichter anfühlte, als in einem niedrigeren. Kleinere Steigungen, vor denen ich früher vom Rad gestiegen bin und es geschoben habe, bin ich hochgefahren. Allerdings muss ich dazu sagen, dass ich, als ich den Hügel erklommen hatte, trotzdem ziemlich kaputt war. In den Kniegelenken habe ich die Anstrengung bemerkt und auch etwas an meiner Kurzatmigkeit. ;)

Mal gucken, wann ich die nächste Fahrt unternehmen werde. Heute bin ich nicht so lange und nicht so weit gefahren, vielleicht 30 bis 40 Minuten.

Viele Grüße

moon
29.11.2008, 11:24
Komisch fand ich auch, dass das Fahren in einem höheren Gang sich oft leichter anfühlte, als in einem niedrigeren.

Das ist auch so. Es liegt an der Unterstützung, die nur bis ca. 70 Pedalumdrehungen pro Minute reicht (was recht niedrig ist). Fährst Du also in einem niedrigen Gang, läßt die Unterstützung durch den Motor bereits nach, schaltest Du hoch, paßt die Drehzahl wieder und der Motor gibt "vollen Schub", daher fühlt es sich leichter an.

hkranawetter
29.11.2008, 11:27
Also wir von Specialbikes.at,

bauen die Räder mit einem zusätzlichen Daumengasgriff zur Pedelecfunktion,

wenn mehr sein soll, einfach Daumen drücken, und schon gehts ab,
viel angenehmer in der Bedienung,

specialbikes.at

Kranawetter

Gerhard Naujok
29.11.2008, 14:12
Frage an ffnop:

Hat das Victoria Frankfurt eine Anfahrhilfe (Schiebehilfe)?

ffnop
29.11.2008, 16:01
Hallo!

Nee, eine Anfahrthilfe hat das Victoria Frankfurt nicht.

Allerdings kenne ich mich noch nicht so gut mit Elektrofahrrädern aus. Ich denke, je häufiger ich mit dem Rad fahre, desto mehr gewöhne ich mich an das Rad und desto mehr finde ich vielleicht auch heraus.

Viele Grüße

didi28
29.11.2008, 19:31
In den Kniegelenken habe ich die Anstrengung bemerkt...

Achtung ! In aller Regel ist dann der Sattel zu niedrig eingestellt !!!

ffnop
29.11.2008, 20:22
Hallo!

Ich hatte aber eher das Gefühl, dass das Rad noch so hoch für mich eingestellt war. Den Sattel habe ich ganz nach unten gestellt. Die Rahmenhöhe beträgt 49 cm und ich bin 1,70 m groß. Manchmal hatte ich schon Probleme, überhaupt auf den Sattel zu kommen. Woran mag das liegen? Jetzt habe ich 28er Räder, zuvor hatte ich 26er. Macht das so einen großen Unterschied?

Viele Grüße

didi28
29.11.2008, 20:30
Hallo!

Ich hatte aber eher das Gefühl, dass das Rad noch so hoch für mich eingestellt war. Den Sattel habe ich ganz nach unten gestellt. Die Rahmenhöhe beträgt 49 cm und ich bin 1,70 m groß. Manchmal hatte ich schon Probleme, überhaupt auf den Sattel zu kommen. Woran mag das liegen? Jetzt habe ich 28er Räder, zuvor hatte ich 26er. Macht das so einen großen Unterschied?

Viele Grüße

Die richtige Sattelhöhe ist nicht davon abhängig, ob Du auf dem Sattel sitzend noch mit den Füßen auf dem Boden stehen kannst !

Entscheidend ist der Abstand zwischen Sattel und Pedal ! Alles weitere bitte hier nachlesen.

http://www.adfc.de/2940_1

Auszug hieraus:
"Das Einstellen der korrekten Sitzhöhe ist Voraussetzung für ermüdungsfreies Fahren. Eine zu niedrige Satteleinstellung ist Kraft raubend und führt unweigerlich zu Knieproblemen. Die Sattelhöhe ist annähernd korrekt, wenn man bei gestrecktem Bein mit der Ferse das unten stehende Pedal erreicht. Diese Einstellung sollte individuell nur nach oben korrigiert werden. Je nach Tretlagerhöhe und Rahmengeometrie wird man bei korrekter Sattelhöhe, wenn überhaupt, nur mit den Fußspitzen den Boden erreichen."

Wenn das Sattelrohr (in das wird das Rohr des Sattels eingeschoben) sehr schräg nach hinten zeigt wie bei Hollandrädern, kann es schon mal sein, dass Du auf dem Boden stehen kannst, während Du im Sattel sitzt und auch der Abstand zwischen Sattel und Pedal stimmt noch.

Aber bei den sportlicheren Rädern, bei denen das Sattelrohr nur wenig nach hinten geneigt ist, wird das nie der Fall sein !

ffnop
29.11.2008, 21:02
Hallo!

Das habe ich eben mal ausgetestet. Wenn ich auf dem Sattel sitze, komme ich schon mit der Ferse auf das untere Pedal. Ich denke, das passt ganz gut, vielleicht könnte ich aber, so wie du vermutest, den Sattel noch ein Stückchen weiter nach oben verstellen. Allerdings fällt es mir ziemlich schwer, aus dem Stand auf das Fahrrad bzw. auf den Sattel zu kommen. Gibt es da irgendwelche Tricks? Wie gesagt, eigentlich dachte ich, dass das Fahrrad die richtige Größe für mich hat.

Viele Grüße

Kraeuterbutter
29.11.2008, 21:19
linker Fuss aufs linke Pedal (Pedal in unterer Position)
rechter Fuss noch am Boden..
mit rechten Fuss vom Boden nach vorne abstossen (so wie bei einem Roller)

das Rad rollt, man steht seitlich drauf (mit linken Bein in den Pedalen)
und jetzt das rechte - mehr oder weniger gestreckte - Bein hinten über den Gepäckträger schwingen und schon sitzt man am Radl ;)

didi28
29.11.2008, 21:22
Das habe ich eben mal ausgetestet. Wenn ich auf dem Sattel sitze, komme ich schon mit der Ferse auf das untere Pedal.

Pedal ganz unten, Bein ganz durchgestreckt, Fuß horizontal (merkt man kaum, am besten ist ein Helfer, der von außen korrigiert) ?


Allerdings fällt es mir ziemlich schwer, aus dem Stand auf das Fahrrad bzw. auf den Sattel zu kommen.

Wie gesagt, Hollandräder sind da wesentlich komfortabler, da das Sattelrohr noch viel flacher steht als beim Victoria Frankfurt.

Guckst Du z.B. mal hier:

http://www.bbf-direkt.de/fahrrad/bbf/hollandrad.html

An der Größe der Räder oder der Sattelrohrhöhe (=Rahmengröße) liegt es jedenfalls nicht, wenn Du schlechter hochkommen solltest als vorher und der Abstand zwischen Sattel und Pedal stimmt, sondern an der Rahmengeometrie.

Aber der Mensch ist ein Gewohnheitstier, Du wirst Dich sicher auch an Dein neues Rad gewöhnen !

ffnop
07.12.2008, 12:54
Hallo!

Heute habe ich das Fahrrad mal etwas länger ausgetestet, auch wenn es wohl noch lange kein Vergleich zu dem ist, was hier einige mal eben so an einem Tag fahren. ;) Ich bin insgesamt etwa 18 km gefahren, 9 km eine Strecke und dann etwas Pause gemacht und dann wieder die gleiche Strecke zurück. Den Lenker habe ich nochmal richtig festgezogen und damit hatte ich heute auch keine Probleme. Den Sattel habe ich ganz nach unten gestellt. Es fühlt sich noch immer etwas ungewohnt auf dem Rad an, aber es war schon etwas besser, als beim letzten Mal.

Das Fahrrad fahren macht mit dem Victoria Frankfurt schon deutlich mehr Spaß als mit einem Rad ohne Hilfe. ;) Ich war sehr froh, als ich es gerade geschafft haben, einen Berg ganz bis oben hoch zu fahren. Aber ehrlich gesagt wollte ich zwischendurch schon das ein oder andere Mal aufgeben. Aber ich bin nun auch nicht gerade trainiert und ohne Hilfe bin ich diesen Berg noch nie bis nach oben gefahren.

Mal gucken, wie es mit der Reichweite aussieht. Etwas habe ich ja die Befürchtung, dass der Akku leer ist, wenn ich mal unterwegs bin. Aber es ist bestimmt nicht sinnvoll, wenn man den Akku auflädt, obwohl er noch nicht ganz leer ist, oder?

Wie auch schon bei der letzten Fahrt ist es sehr auffällig, dass die Unterstützung in den niedrigen Gängen nicht so stark ist. Die meiste Zeit bin ich heute im 7. Gang gefahren. ;)

Viele Grüße

moon
07.12.2008, 16:50
Aber es ist bestimmt nicht sinnvoll, wenn man den Akku auflädt, obwohl er noch nicht ganz leer ist, oder?

Doch! Das kannst Du bei diesen Akkus bedenkenlos machen. Möglichst allerdings nicht wochenlang vor Fahrtantritt; langes Lagern im ganz vollen wie auch ganz leeren Zustand sollte vermieden werden. Wenn Du am nächsten Morgen losfahren willst, kannst Du abends den Akkus ins Ladegerät packen, damit Du auf jeden Fall volle Reichweite hast.

ffnop
13.12.2008, 13:46
Hallo!

Heute bin ich mal wieder mit dem Pedelec gefahren und zwar bis ins ca. sechs bis sieben Kilometer entfernte Nachbardorf und wieder zurück. Bevor ich losgefahren bin, wurden mir noch "drei Punkte" für den Akku angezeigt und ich dachte, damit schaffe ich doch locker die etwa 15 km. Allerdings wurde ich da eines besseren belehrt. Schon auf der Hinfahrt blinkte dieses kleine Gerätchen am Lenker und der letzte Punkt verschwand immer mal wieder, tauchte dann aber auch immer mal wieder auf. Die Unterstützung ließ schon etwas nach, aber die meiste Zeit wurde ich noch gut unterstützt.

Was meint ihr dazu? Wie kann das denn sein, dass der Akku dann plötzlich so schnell schlapp macht, obwohl vorher noch angezeigt wurde, dass er zur Hälfte noch voll wäre?

Ach ja, mit der Akkuladung bin ich mit vollster Unterstützung etwa 35 Kilometer gefahren. Das ist auch nicht so viel, oder?

Viele Grüße

HAK
13.12.2008, 18:40
Was meint ihr dazu? Wie kann das denn sein, dass der Akku dann plötzlich so schnell schlapp macht, obwohl vorher noch angezeigt wurde, dass er zur Hälfte noch voll wäre?



Wahrscheinlich hat die Kälte die Leistung des Akkus beeinflußt Beim Abfahren war er noch warm und dann wurde er immer kälter?

ffnop
13.12.2008, 19:58
Hallo!

Das Fahrrad stand samt Akku in der Garage. Allzu warm ist es dort auch nicht. Etwas kälter wird es draußen aber schon gewesen sein.

Viele Grüße

Ganymed
15.12.2008, 08:46
Hallo ffnop!

Vorweg: ich fahre ein Raleigh Leicester, das mit deinem Victoria Rad fast baugleich ist und auch einen Panasonic Mittelmotor hat.

Bei kalten Temperaturen hatte ich noch keine Defizite, ich lade den Akku allerdings nach jeder (auch kurzen) Fahrt wieder voll auf.

Das Leistungsverhalten: der Panasonic Antrieb arbeitet mit einem Drehmoment Sensor, der bei höherer Last mehr Leistung beisteuert.
In niedrigen Gängen entsteht je nach Steigung deutlich weniger Drehmoment, als in höheren Gängen.

Eine gute Leistungsentfaltung bzw Erleichterung bei Bergfahrten erreichst du, indem du versuchst, mit nur leichtem Druck auf den Pedalen mitzugehen und den Gang nicht zu niedrig zu wählen.

Es braucht etwas Übung, um sich an diesen Drehmomentsensor zu gewöhnen, dann verrichtet er aber sehr gute Dienste.

In diesem Sinne...
Angenehmen Rückenwind!