Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Unlimitierte Geschwindigkeit, europaweit zugelassen, kann das sein ?
Braucht man dann einen Motorradführerschein ? :(
http://www.twike.de/index.409.de.html
Auszug hieraus:
"Swizzbee, Schweiz
http://www.twike.de/swizzbee.thumb.e7f618bcf6af132e2f3619d089b3f814_ma x_176x117.jpg
Das erste E-Bike mit europaweiter Zulassung für unlimitierte Geschwindigkeit.
Das Additions-Planetengetriebe macht es möglich, dass die Kraft des Motors, kombiniert mit dem Tretantrieb des Fahrers, als Gesamtenergie auf das Hinterrad übertragen wird. Dynamische Beschleunigung und rasante Geschwindigkeiten von mindestens 50 km/h sind schnell erreicht und garantieren ein faszinierendes Fahrgefühl. Dynamisches Fahren im Stadtverkehr oder schnelles Cruisen über Land machen das swizzbee zum perfekten Allrounder für Alltag, Freizeit und Sport. Darüber hinaus garantiert die Kombination von bester Verarbeitung mit Komponenten marktführender Hersteller für dauerhaften Genuß. Das Swizzbee vereint Kraft, Dynamik, Sportlichkeit und Eleganz."
Sicherlich in Deutschland eine Zulassung als "Kleinkraftrad" (Versicherungskennzeichen). Damit braucht man dann auch den "50-er"-Führerschein.
Das Alleweder in der höchsten Motoriesierung ist genauso zugelassen, als Fahrzeug bis 40 km/h.
Für die Zulassung ist nur die mit dem E-Motor erzielbare Geschwindigkeit relavant, das so ein Teil durch zutretten schneller wird, interessiert den TÜV nicht!
Der heutige Mopedführerschein geht aber nur bis 45 km/h.
Wenn das Swizzbee bis mindestens 50 km/h mit Motorunterstützung fährt, kann der Mopedführerschein dann ja nicht mehr ausreichen.
Vielleicht fährt das Teil mit Motor alleine nur 45 km/h.
Das ist das Relevante für die Eintragung im Fahrzeugschein.
Eine Abschaltung des Motors bei über 45km/h ist auch bei 50-ern meines Wissens nicht realisiert.
Dabei ist ja nur die Eintragung im Fahrzeugschein interessant, viele 50-er fahren ab Werk auch nicht nur exakt 45!
Also wenn der schreibt:
"Das erste E-Bike mit europaweiter Zulassung für unlimitierte Geschwindigkeit."
Dann heißt das für mich, dass die Unterstützung unlimitiert ist.
Im reinen Fahrradbetrieb kann man ja mit jedem Pedelec "unlimitiert" über 50 km/h fahren, zumindest bergab :D.
Christian
17.11.2008, 12:37
Für die Zulassung ist nur die mit dem E-Motor erzielbare Geschwindigkeit relavant, das so ein Teil durch zutretten schneller wird, interessiert den TÜV nicht!
Ich habe letzte Woche vom TÜV Rheinland eine andere Auskunft erhalten: Die "Sonderregelung" in der EU-Richtlinie 2002/24 zum Thema "Kleinkraftrad niedriger Leistung" mit den vereinfachten Prüfbedingungen (Beleuchtung, Reifen etc. aus dem Fahrradbereich) lässt sich nur auf S-Pedelecs anwenden, wenn der Fahrradcharakter überwiegt. Motorunterstütztes Fahren jenseits der 50 km/h ist dadurch nicht abgedeckt.
Daraus schließe ich, dass das Swizzbee hier in Deutschland nicht durch ein Typgenehmigungsverfahren käme.
Gruß,
Christian
Daraus schließe ich, dass das Swizzbee hier in Deutschland nicht durch ein Typgenehmigungsverfahren käme.
Das sehe ich auch so, aber warum spricht er dann vom "ersten E-Bike mit europaweiter Zulassung für unlimitierte Geschwindigkeit" ?
Es ist eigentlich relativ einfach:
Es gibt keine wirklich passende Gesetzesgrundlage für "S-Pedelecs", auch wenn es mit einigen Verodnungen versucht wurde.
Wie ist den die Bauartbedingte Höchstgeschwindigkeit eines Fahrzeuges, das z.B. Bergab 80 km/h ohne Motor macht, den selben Berg aber rauf mit Motor nicht mal die 20 km/h schafft?
Das kann das Gesetzt nicht berücksichtigen...
Und gehen wir jetzt mal von ebener Strecke aus, so denke ich nicht, das das Swissbee nennenswert schneller als 50 km/h ist.
Also kein wirkliches Problem (es sei den, man will dem Gesetzestext harklein gegen ein Pedelec auslegen...).
Reinhard
17.11.2008, 14:40
Vielleicht fährt das Teil mit Motor alleine nur 45 km/h.
Das ist das Relevante für die Eintragung im Fahrzeugschein.
Nein.
Ein Sport-Pedelec, bzw. dessen Zulassung, ist praktisch eine "Kreuzung" aus E-Bike und Pedelec: ohne Mittreten (Gasgriff) bis 20 km/h und darüber mit Mittreten unbegrenzt. Wobei "unbegrenzt" im Bereich 35 bis 45 km/h realistisch ist.
Christian
17.11.2008, 20:09
Es gibt keine wirklich passende Gesetzesgrundlage für "S-Pedelecs", [...]
Genau. Das ist der Grund dafür, dass die Typprüfung von S-Pedelecs in Deutschland nicht bis ins Detail geregelt ist bzw. geregelt sein kann. Der jeweilige Prüfer entscheidet, welchen Ermessensspielraum er auf die Richtlinie 2002/24 und die darin aufgeführten Einzelrichtlinien anwenden will.
Wie ist den die Bauartbedingte Höchstgeschwindigkeit eines Fahrzeuges, das z.B. Bergab 80 km/h ohne Motor macht, den selben Berg aber rauf mit Motor nicht mal die 20 km/h schafft?
Das ist in der Einzelrichtlinie 95/1 genau festgelegt.
Und gehen wir jetzt mal von ebener Strecke aus, so denke ich nicht, das das Swissbee nennenswert schneller als 50 km/h ist.
Damit wäre es - wie schon erwähnt - nach der mir erteilten Auskunft in Deutschland nicht typgenehmigungsfähig.
Gruß,
Christian
Christian
17.11.2008, 20:14
Das sehe ich auch so, aber warum spricht er dann vom "ersten E-Bike mit europaweiter Zulassung für unlimitierte Geschwindigkeit" ?
Falls das wirklich zutreffend ist, dann müsste das Typgenehmigungsverfahren in einem EU-Land erfolgreich durchgeführt worden sein. Das Swizzbee kann dann in jedem anderen EU-Land ohne weitere Prüfung zugelassen werden.
Bei Kenntnis der Typgenehmigungsnummer ließe sich das Land ermitteln.
Gruß,
Christian
Gesetzt den Fall, die haben nicht gelogen:
Es geht also, man kann Europa natürlich auch nutzen, um sich den richtigen Ort für eine Genehmigung auszusuchen...
Aber ich fürchte, das ist für uns leider irrelevant, den ich denke, das das Genehmigungsverfahren (unabhängig wo es stattgefunden hat...) immer noch recht teuer gewesen ist, so das dieser Schritt nur den "Grossserien"-Produzenten offen steht.
Also keine Hilfe für all die kleinen Bastler, die gerne ein legales S-Pedelec bauen würden.
Reinhard
18.11.2008, 12:12
Also keine Hilfe für all die kleinen Bastler, die gerne ein legales S-Pedelec bauen würden.
Du könntest Dich bspw. an Fa. Lohmeyer wenden. Die können Dich sicherlich beraten, wenn auch nicht kostenlos. Nach der Meldung von Hr. Lohmeyer heute morgen im VM-Forum werden vom A6 in 2008 bspw. 10 Stck. verkauft. Davon 9 mit Zulassung bis 45 km/h ... Also Großserie kann man das sicherlich nicht nennen, aber man sieht, das es geht.
Christian
19.11.2008, 12:43
Aber ich fürchte, das ist für uns leider irrelevant, den ich denke, das das Genehmigungsverfahren (unabhängig wo es stattgefunden hat...) immer noch recht teuer gewesen ist, so das dieser Schritt nur den "Grossserien"-Produzenten offen steht.
Ja, das ist leider so. Der Unterschied zwischen einem Typgenehmigungsverfahren und einer Einzelabnahme besteht nur darin, dass die Kosten für die Herstellerbewertung (ISO-Zertifizierung etc.) wegfallen. Technisch gesehen sind die Verfahren identisch. Allein die Kosten für die EMV-Prüfung sind gut vierstellig, weil das vereinfachte Verfahren (Verwendung einzelgeprüfter Komponenten ersetzt die Gesamtprüfung) nicht mehr angewendet wird. Nachteilig bei einer Einzelabnahme ist, dass sie nur für das geprüfte Fahrzeug gilt. Nachbauten müssen das gleiche Verfahren nochmals durchlaufen. "Jaaa ... alles das gleiche wie bei meinem Nachbarn!" zieht da wohl nicht.
Gruß,
Christian
Ja, das ist leider so. Der Unterschied zwischen einem Typgenehmigungsverfahren und einer Einzelabnahme besteht nur darin, dass die Kosten für die Herstellerbewertung (ISO-Zertifizierung etc.) wegfallen. Technisch gesehen sind die Verfahren identisch. Allein die Kosten für die EMV-Prüfung sind gut vierstellig,...
Wenn es die Möglichkeit gibt das Rad kostengünstig zu prüfen, muss das auch erfolgen. Eine Wiederholte EMV-Prüfung, z.B. immer wieder des gleichen Motors kann nicht angebracht sein. Ich schätze hier sind einfach noch keine Rechtsmittel, bzw. andere Mittel ordentlich ausgeschöpft worden.
Christian
19.11.2008, 21:59
Eine Wiederholte EMV-Prüfung, z.B. immer wieder des gleichen Motors kann nicht angebracht sein.
Wie schon gesagt, es kommt gemäß der mir vom TÜV Rheinland erteilten Auskunft auf die Prüfung des Gesamtsystems (Motor + Regler + Batterie + Verdrahtung) an. Unabhängig davon: Wie willst Du nachweisen, dass eine chinesische Alubox mit handgeschriebenem Aufkleber (alias Regler) identisch ist mit einem bereits geprüften Teil?
Nicht falsch verstehen, auch ich bin nicht glücklich mit der bestehenden Verfahrensweise, aber solange keine gesetzliche Regelung für S-Pedelecs gilt, ist das ganze wenig transparent und das Risiko, irgendwo bei der Prüfung "hängen" zu bleiben, sehr groß.
Gruß,
Christian
Ja, Christian, Du kennst Dich da bestimmt gut aus und ich finde das auch gut, dass Du dieses Wissen weitergibts. Aber diese Blockade nach dem Motte "hat keinen Zweck" ist contraproduktiv. Es gibt immer Möglichkeiten. Wenn dem tatsächlich so ist, dass die Einzelzulassungen unrealistisch teuer sind, muss man versuchen das zu ändern. Zur Not politisch. Und dies ist wohl das größte deutsche Forum zum Thema Elektroräder. Also wäre es angebracht hier so etwas zu formieren.
Ansonsten gibt es viele einzelne Aspekte und Möglichkeiten. Ich schätze, dass es noch überhaupt kein eiheitliches Verhalten des TÜVs gibt. Das kann also beim nächsten schon wieder ganz anders aussehen. Das wäre mal zu eruieren. Man kann dann die Kostenkalkulationen gegeneinander vergleichen und einzelne Posten runterrechnen.
Sollten einzelne Prüfungsposten überteuert sein, könnte man mit einem Sachverständigengutachten dagegen halten.
Und Motoren sind ja z.B. nur sehr wenige verbreitet. Dafür könnte dann z.B. eine jeweils erneute Prüfung entfallen. Hier müsste man im Forum mal entsprechende Daten sammeln und denjenigen, die Einzelprüfungen überlegen zuarbeiten.
Sobald es etwas üblicher wird, S-Pedelecs einzeln anzumelden, könnte sich das ganze Verfahren sehr schnell deutlich vereinfachen bzw. verbilligen. Das fände ich ein gutes Ziel.
grosserschnurz
20.11.2008, 08:49
Hallo Pibach,
grundsätzlich wünschte ich dir, dass du Recht hättest, aber
1. der TÜV ist Ländersache
2. das Forum ist sicher stark, aber kein Lobbyist
3. wer trägt die Kosten für dein Vorhaben
4. Regelungen auf Bundesebenen wird es wohl erst geben, wenn es EU-Richtlinien gibt
5. wieviel Schnellfahrer gibt es den wirklich, die zusammenlegen würden und versuchen ihre Vorstellungen durchzusetzen
6. den Antrieb, den du heute abnehmen läßt, gibt es doch morgen schon nicht mehr
7. ich hätte hier noch einige Punkte, aber ich wiederhole mich lieber
grosserschnurz ist ein Träumer, aber kein Traumtänzer
also, mit Blockade kommt man wie gesagt nicht weiter. Mag ja sein dass es nicht einfach ist, aber dann sollte man zielorientiert denken, nicht problemorientiert.
1. ok, aber was sagt es hier aus?
2. nun, ist doch hier ne pedelec Community, in sofern auch ne Lobby: "im politischen Kontext eine Interessengruppe, die eine gemeinsame Meinung vertritt und dieser Geltung zu verschaffen sucht" (Wikipedia). Gibt ja auch einige Bausatz-Händler hier. Und politisch hätte dieses Thema einiges an Rückenwind.
3. Kosten müssen beim Sammeln der Infos erst mal keine entstehen. Wenn das soweit geklärt ist könnte man sich zusammentun, z.B. eine "Sammel-Einzelabnahme" bei einem TÜV, der einem entgegen kommt.
4. Umgekehrt wird ein Schuh draus. Wir können aktiv werden. Dann ändert sich was. Nicht abwarten, das woanders was passiert.
5 Hier im Forum vielleicht unmittelbar 100? Und ich schätze in Deutschland in der Größenordnung >1 Mio. die das machen würden, wenn klar ist, dass es zu angemessenen Kosten geht und die Umrüstung leicht möglich ist und technisch zu einem guten Resultat führt.
6. Das ist dynamisch klar. Aber nicht übermäßig. So ist z.B. BionX sehr verbreitet. Und hier im Forum der Bafang Motor. Also alles recht überschaubar.
7. keiner der Punkte ist wirklich eine "unüberwindbare" Hürde.
Christian
20.11.2008, 12:45
JAber diese Blockade nach dem Motte "hat keinen Zweck" ist contraproduktiv.
Da hast Du dann wohl leider doch etwas missverstanden. Wieso sollte eine Beschreibung des Status Quo als Blockadehaltung gelten?
Es gibt immer Möglichkeiten. [...] Also wäre es angebracht hier so etwas zu formieren.
Schön, dass das nun einer in die Hand nimmt. :) Ich bringe mich gerne in die Diskussion mit ein.
Sobald es etwas üblicher wird, S-Pedelecs einzeln anzumelden, könnte sich das ganze Verfahren sehr schnell deutlich vereinfachen bzw. verbilligen. Das fände ich ein gutes Ziel.
Wenn Du das erreichst/organisierst, dann ist Dir ein Platz in den Pedelec-Annalen sicher.
Gruß,
Christian
Wieso sollte eine Beschreibung des Status Quo als Blockadehaltung gelten?
Status Quos sind ja dazu da, geändert zu werden. :)
Schön, dass das nun einer in die Hand nimmt. :) Ich bringe mich gerne in die Diskussion mit ein.
Ich bin ja recht neu hier. In sofern kann ich allein da wohl nicht viel bewegen. Zunächst einmal geht es mir um eine Grundhaltung. Solange hier jeder als unrealistisch abgestempelt wird, der die ungünstige Zulassungssituiation in frage stellt, wird jede Initiative im Keim erstickt. Das ist mir diesbezüglich schon in mehreren Threads aufgefallen.
Man könnte z.B. mal so anfangen:
* sammeln, wer hier denn eine Einzelzulassung machen würde bei sagen wir <500,-€
* beim TÜV anrufen und Detailauskünfte einholen und zusammentragen. Dann vergleichen. Dann die Hauptkostenträger identifizieren.
Darauf aufbauend kann man überlegen, wie man das vereinfachen kann und Kosten reduzieren.
Christian
20.11.2008, 12:57
1. der TÜV ist Ländersache
2. das Forum ist sicher stark, aber kein Lobbyist
3. wer trägt die Kosten für dein Vorhaben
4. Regelungen auf Bundesebenen wird es wohl erst geben, wenn es EU-Richtlinien gibt
5. wieviel Schnellfahrer gibt es den wirklich, die zusammenlegen würden und versuchen ihre Vorstellungen durchzusetzen
6. den Antrieb, den du heute abnehmen läßt, gibt es doch morgen schon nicht mehr
Das ist in meinen Augen eine hilfreiche und ziemlich vollständige Zusammenstellung der wichtigsten Herausforderungen. Unabhängig davon, ob man problemorientiert oder zielorientiert zum Ziel gelangen will - irgendwann wird man eine Antwort/Lösung hierzu parat haben müssen.
Gruß,
Christian
Das ist in meinen Augen eine hilfreiche und ziemlich vollständige Zusammenstellung der wichtigsten Herausforderungen. Unabhängig davon, ob man problemorientiert oder zielorientiert ....
ja, die Liste ist hilfreich. Aber der Unterton ist bremsend. In sofern ist das "Ziel im Visier" eine ganz andere Denkweise als "immer an Probleme und Hürden" zu denken - und zu resignieren. Davon müssen wir wegkommen.
Siehe z.B. auch http://www.zeitzuleben.de/blog/entry/1/5205/Sind-Sie-loesungs--oder-problemorientiert.html
"
Wenn ich mit etwas unzufrieden bin, dann kann ich mich auf die Suche nach Lösungsmöglichkeiten machen und wenn eine Lösungsmöglichkeit noch nicht passt, dann kann ich versuchen, diese zu verbessern und so lange daran rumschrauben, bis sie passt. Und wenn ich das nicht schaffe, denke ich weiter und versuche, neue Lösungsmöglichkeiten zu finden. Die grundsätzliche Motivation liegt hier darin, eine Lösung zu finden. Das nennt man in der Psychologie dann wohl lösungsorientiert.
Oder ich kann meinen Fokus darauf legen, warum alle Ideen nicht klappen und nicht funktionieren können. In diesem Fall liegt die Motivation wohl eher darin, keine Lösung zu finden und alles beim Alten zu belassen. Das ist dann wohl das Gegenstück zur Lösungsorientiertheit und nennt sich dann problemorientiert.
"
Reinhard
20.11.2008, 13:10
Man könnte z.B. mal so anfangen:
Mach es einfach ...
Christian
20.11.2008, 13:23
Ich bin ja recht neu hier. In sofern kann ich allein da wohl nicht viel bewegen.
Ich persönlich halte Deine Idee für unterstützenswert. Und es wird da sicher noch den einen oder anderen geben.
Zunächst einmal geht es mir um eine Grundhaltung. Solange hier jeder als unrealistisch abgestempelt wird, der die ungünstige Zulassungssituiation in frage stellt, wird jede Initiative im Keim erstickt. Das ist mir diesbezüglich schon in mehreren Threads aufgefallen.
Das würde ich nicht überbewerten. Wenn der Aufwand als hoch bzw. zu hoch klassifiziert wird, dann ist das die jeweils persönliche Sicht auf die Dinge. Da mag einiges an persönlicher Erfahrung aus ähnlichen Situationen einfließen.
Wenn Du ein Konzept hast und bezüglich der Realisierung etwas in Vorleistung gehst, wirst Du mit der Erzielung von Etappensiegen die Motivation zur Mitarbeit schnell erhöhen.
Man könnte z.B. mal so anfangen:
* sammeln, wer hier denn eine Einzelzulassung machen würde bei sagen wir <500,-€
Ich.
Gruß,
Christian
Reinhard
20.11.2008, 13:39
ja, die Liste ist hilfreich. Aber der Unterton ist bremsend.
Hast Du Dir vielleicht mal überlegt, das ein "bremsender Unterton" auch daher kommen kann, das einige Leute das "Problem" bereits angegangen sind und feststellen mussten, dass das alles nicht so einfach ist?
Ich kann nicht für andere sprechen, ich kann aber sehr wohl für mich feststellen, das der Aufwand in keinem vernüftigen Verhältnis zum evtl. Ergebnis steht (bezogen auf eine Einzelzulassung/-abnahme).
grosserschnurz
20.11.2008, 14:30
Hallo pibach,
deine Grundidee ist sicher gut, aber hier im Forum gab es derer schon viele, z. B. Akku- und andere Sammelbestellungen. Leider sind diese alle irgenwie verpufft.
Wenn es dir gelingt rund 50 identische Pedelecs (gleiches Fahrrad, gleicher Antrieb, gleicher Controller, gleiche Elektronik usw.) beim TÜV vorzustellen, dann könnte ich mir vorstellen, dass es etwas werden könnte. Aber du wirst diese Vorgabe nicht auf die Reihe kriegen, es sei denn, dass du einen Hersteller gewinnst, der dir eine Kleinserie auflegt, die du dann abnehmen läßt. Jede noch so kleine Veränderung bedarf einer Sonderabnahme, ggf. mit neuem Gutachten usw.
Du wirst für deine wirklich gute Idee nicht genügend Mitstreiter finden und das scheitert daran, weil jeder irgendwelche individuelle Wünsche und Vorstellungen hat.
Gute Idee, aber aus meiner Erfahrung leider nicht umsetzbar.
Wenn es noch ein paar Waghalsige gibt, ich würde mich bei diesem Projekt einreihen. Wenn nötig könnte ich schon jetzt meine Wünsche bzw. Vorgaben zu meinem "Wunsch-Pedelec" machen, fragt sich nur, wem die gefallen.
Aber, ich zitiere mich wieder
grossersschnurz ist ein Träumer aber kein Traumtänzer
Wenn es dir gelingt rund 50 identische Pedelecs (gleiches Fahrrad, gleicher Antrieb, gleicher Controller, gleiche Elektronik usw.) beim TÜV vorzustellen, dann könnte ich mir vorstellen, dass es etwas werden könnte.
Das ist doch schon mal ein Ansatz.
Realistischer Weise könnte man versuchen hier 10 Leute zu finden, die sich auf Motor, Elektronik und Akku einigen. Dann einen "relativ ähnlichen Fahrradtyp". Ich denke die besten Karten auf groß Nachfrage und gleichzeitig Zulassungschancen hätte hier ein robustes MTB mit 26" Laufrädern, Starrgabel (?), Vorderradnabenmotor (?), Big Apple Bereifung und vielleicht Magura HS33 Bremsen vorne (?).
Anders als bei bisherigen Sammelbestellungen sehe ich hier einen echten Vorteil für jeden der mitmacht. Denn man würde ein S-Pedelec mit Zulassung für den Bruchteil eines Swissbee kriegen (technisch sehe ich auch diverse Verbesserungsmöglichkeiten).
Wenn ihr die Technik übernehmt, telefoniere ich mal einige TÜV Stellen ab (vorzugsweise in Berlin).
Und dann könnte man noch mit einem S-Pedelec Bausatzanbieter verhandeln, ob der das ggf. (finanziell?) unterstützt.
Edit:
Technisch kommt für ein S-Pedelec ggf. nur ein Kettenantrieb in Frage. Dann wäre der Lohmeyer Kettenantrieb wohl die beste Wahl. Oder?
Edit2: falls wir uns auf ein Rad einigen müssen, wäre das ja auch machbar. Müsste ein Standardrad mit guter Verfügbarkeit sein. Ich wäre z.B. für ein Dahon Cadenza (http://www.dahon.com/intl/cadenza.htm), das ist faltbar. Kosten ca 500,-€. Dann könnte man auch versuchen über den Hersteller was zu machen. Bei Dahon könnte ich mir Interesse diesbezüglich vorstellen. Was sind sonstige Vorstellungen?
grosserschnurz
20.11.2008, 18:27
Hallo pibach,
du scheinst doch recht hartnäckig an deiner Idee zu arbeiten.
Deshalb aus meiner Erfahrung (3 Cannondale Fully Umbauten) folgende Eckdaten die mir wichtig und relevant sind.
Fully, vorne und hinten gefedert (keine Baumarkt-Variante), voll ausgestattet und natürlich fahrfertig mit LiFePo Akku und 36 besser 48 Volt und 20 Ah, mit Scheibenbremsen, zugelassen und schneller als Pedelec, aber auch Tour tauglich mit Gepäckträger für 25 kg Zuladung, mit max. 20 kg Gewicht.
Schicke dir bei Bedarf von meinen 3 Umbauten, die diese Spezifikationen erfüllen, Fotos rüber. Was fehlt, wäre die Befreiung aus dem Pedelec-Betrieb mit Legalisierung von über 25 km/h.
Schau mal ob du dich mit diesen Parametern anfreunden kannst.
Was soll eigentlich dieses immer wieder in den Raum stellen einer Big Apple Bereifung. Der Reifen ist nicht schlecht und auch bezahlbar jedoch saumäßig schwer. Es gibt inzwischen deutlich bessere und viel leichtere Reifen zum gleichen Preis.
Auch wirst du Probleme haben, mit einer guten, bezahlbaren und doch leichten Federgabel einen Frontantrieb zu verwirklichen. Hier habe ich natürlich mit meinen Cannondale Fattygabeln einen Joker.
Gefederte Hinterbauten, die den Ansprüchen eines 400 oder 500 Watt Antriebes gewachsen sind, sind sicher einfacher zu finden.
Habe zu beiden Punkten lange und gründlich recherchiert und glaube zu wissen, wovon ich rede bzw. schreibe.
Ich habe noch einige andere Ideen, aber ich belasse es jetzt einfach mal bei diesen Denkansätzen.
grosserschnurz träumt weiter
Ps.: Übrigens steht in dem Wintermonaten ein Cannondale Fully Umbau mit Frontantrieb und Rohloffnabe an. Das Rad ist aufgebaut, der Bafang ist bestellt, schaun wir mal. Könnte mir natürlich gut etwas mehr Power vorstellen, aber wenn, dann nur legal. Wegen ein paar km schneller muss ich halt jetzt mehr treten, habe dafür aber keine schlaflosen Nächte.
Habe unter Alternativen zum ALDI-Bike Fotos eingestell!
Aldibiker
20.11.2008, 19:03
Also gehen wir mal davon aus wir haben uns ein super schönes
S-Pedelec zusammen gebaut. Dann haben wir ca 500€ für das
Bike ansich, nochmal gut 200-250€ für den Motor-Controller usw.
Dann kaufen wir uns noch nen schönen Akku mit dem wir nicht nur
10 Km sondern länger um die 50 km/h schnell fahren können. Der wird
dann sicher auch so um die 500-600€ kosten.
Also unser S-Pedelec hat jetzt im ungünstigstens Fall (und gestehen
wir uns ein das immer alles teurer wird als man sichs vorher
ausgerechnet hat) ca. 1400€ gekostet.
Wenn ich jetzt auch nur 500€ für den TüV investiere hätte ich mir
auch gleich ein S-Pedelec von einem renomierten Hersteller kaufen
können.
Entweder es ist schon alles Gesetzlich geregelt wie bei den
normalen Pedelecs, oder garnichts. Wenn man ehrlich ist geht
die Rechnung sonst einfach nicht auf.
gruß Robert
Christian
20.11.2008, 22:26
Wenn ich jetzt auch nur 500€ für den TüV investiere hätte ich mir auch gleich ein S-Pedelec von einem renomierten Hersteller kaufen
können.
Gesamtkosten von weniger als 2000 € für ein leistungsfähiges System wären in meinen Augen durchaus noch attraktiv. Oder ist die Auswahl an kommerziellen S-Pedelecs in diesem Bereich tatsächlich so groß?
Gruß,
Christian
Aldibiker
20.11.2008, 22:35
Ich weiß nicht was die Dinger kosten. Denke aber 2500€ wird ein
realistischer Preis sein. Dann hast du erstens: Garantie
zweitens: höherwertige Elektronik (Drehmomentsensor -
ist glaube ich eh Vorschrift), in meiner Rechung ist nur ein
aufgebohrter normal-Pedelecumbausatz einbezogen worden
und drittens: für das Rad notwendiges Zubehör wie z.B. Ladegerät.
Klar hätte ich auch lieber ein von mir gebautes Rad welches meinen
Ansprüchen zu 100% gerecht wird. Aber selbst wenn die
Abnahme "nur" 500€ kosten würde, wäre es immernoch zu teuer.
Das ist eben das was ich damit sagen wollte.
gruß Robert
Ich kenne kein S-Pedelec, welches unter 2799 € kostet! In deisem Fall wäre es das Raleigh Dover 40....Flyer ohne LCD-Display fängt bei 3199 € an..
Wenn mir jemand sagt, wo ich ein S-Pedelec vom Band für 2000€ bekomme, dann lauf ich gleich mit gezücktem Bargeld los!
Also???
grosserschnurz
20.11.2008, 22:50
Hallo Aldibiker,
du liegst im ersten Teil deines Berichtes sicher richtig.
Aber du bekommst ein Fahrrad, dass in der Regel nicht dem heutigen Standard in der Preisklasse darstellt bzw. den Preis rechtfertigt.
Da werden gefederte Tiefeinsteiger verkauft, die ein Gesamtgewicht jenseits 25 kg haben und Federungen, wie sie in den 90er Jahren aktuell waren.
Es macht durchaus Sinn, ein gutes und vertrautes Bike aufzurüsten und das Schrauben gehört doch auch zum Erfolgserlebnis.
grosserschnurz schätzt ein Erfolgserlebnis und möchte dieses nicht missen
Aldibiker
20.11.2008, 22:51
Ok, 2799€ ist nun auch nicht mehr sooo weit von 2500€ entfernt.
Da S-Pedelecs auch erst seit kurzem zugelassen sind warte noch
1 Jahr und du hast eins für 2000€. (Aldi eventuell)
Früher wird euer Eigenbau + TüV-Genehmigung eh nicht fertig.
gruß Robert
Früher wird euer Eigenbau + TüV-Genehmigung eh nicht fertig.
Hi Robert,
also ich gebe Dir mit Deinen Argumenten durchaus recht. Ähnliches ging mir auch durch den Kopf, ob sich das ganze lohnt - neben der Frage, ob sich das überhaupt realisieren lässt.
Ich finde es ist zunächst erst mal ein interessantes Branstorming. Um Argumente zu sammeln. Wenn sich dann herausstellt, das sich das finanziell und vom Aufwand nicht lohnt, lässt mans.
Jedenfalls ist aber dieses Dilemma genau das was hier wohl alle umtreibt. Ich gehe schon lange mit dem Gedanken an Pedelecs oder E-Bikes schwanger. 25km/h ist für mich aber keine sinnvolle Maximal-Geschwindigkeit, da kann ichs gleich lassen. Also ginge wenn nur ein S-Pedelec. Aber noch hab ich da von der Stange nichts gesehen, was ich technisch und geschweige denn preislich attraktiv finde. Als alter MTBler habe ich mich da an eine gewisse Qualität gewöhnt. Das beste ist wohl ein Flyer mit dem Panasonic Antrieb über das Tretlager. Das verlängert aber den Radstand. Und Federung etc ist wie grosserschnurz aufgeführt hat völlig indiskutabel.
Der Ansatz von grosserschnurz eines premius S-Pedelc Fulliy auf basis etwa eines Canondale würde mir auch gefallen. Aber ich weiß nicht, ob das hier eine kritische Masse erreichen würde, da das natürlich preislich eher in richtugn 3.000,- ginge. Zentrale Frage wäre hier erst mal, ob wir alle genau das gleiche Bike haben müssen zur "Sammel-Einzelabnahme" oder ob jeder sein altes Fully umrüsten könnte (hab ich ja auch). Vielleicht geht das problemlos, wenn die alle ähnliche Standards einhalten. Werde ich mal nachfragen.
@grossersturz: Deine Konstruktionspläne wären dafür sehr hilfreich, nehme das Angebot gerne wahr.
Mein Problem ist, das ich echt keine eigene Erfdahrung mit Elektrorädern habe. Hab noch nie eins gefahren. Ich komme vom MTB und bin auch schon Rennen gefahren. Ist lange her. Ansonsten stehe ich auch auf Falträder (einfach irre praktisch). Damit kenne ich mich gut aus. Idealerweise würde ich gerne ein faltbares EletroMTB haben, siehe hier (http://www.mtb-news.de/forum/showthread.php?t=358952) Ideen eines premium "Koffer MTBs".
Aber es gibt hier einige knallharte Probleme ein S-pedelec aufzubauen. Z.B. denke ich passt bei einem Frontantrieb keine Scheibenbremse rein. Und bei ner Federgabel hat man auch Probleme mit der Drehmomentabstützung. Und sowieso mit der gefederten Masse. Ich denke ein Kettenantrieb wäre daher besser, hat aber andere Probleme.
Ansonsten bin ich ein großer Freund des Baloonbike Konzeptes. Die Big Apple ersetzen eine Federung. Und sind dabei leichter (gibt jetzt auch die Lightskin Variante) und unanfälliger. In Kombination mit einem Fronantrieb wäre das eine gute Wahl, da eine Federgabel dann sowieso nicht richtig arbeitet. Ein Starrgabel MTB S-Pedelec mit Fronantrieb ließe sich jedenfalls leichter realisieren. Wäre ein idealer Auto-Ersatz für die City. Und ggf. bleiben wir deutlich unter 2.000,-€.
Aldibiker
21.11.2008, 01:36
Ich hatte hier ja auch schonmal einen Thread aufgemacht. Also ich bin
wirklich der Letzte der sagt "was sollen wir mit ner Zulassung, kauf
dir doch einfach eins". Das muß ich nun aber tun weil ich weiß das
du dein selbst gebautes Radl hier in Deutschland dank den tollen
Gesetzen nicht zu einem vernünftigen Preis zugelassen bekommst.
Mein MTB hätte schon längst nen Mofakennzeichen, davon kannst
du ausgehen! Nun spare ich eben illegal Sprit, mit allen Konsequenzen!
Dieser Staat möchte das eben so.
Wenn ihr was erreicht, sagt mir bescheid. Ich bin dann gern
Versuchskaninchen. Aber weiter drum kümmern würde ich mich
bei der momentanen Gesetzeslage nicht.
gruß Robert
grosserschnurz
21.11.2008, 08:57
Hallo Robert,
ich habe vor nicht all zu langer Zeit hier in neuwertiges Cannonodale Super V in Super-Ausstattung angeboten, weil meine Frau meint, das in den Garagen nicht unbedingt 8 Cannondales für mich rumstehen müßten, denn auch ich als "Spinner" kann nur gleichzeitig auf einem Bike fahren.
Diese Super V Generation ist für seine hohe Stabilität was die Gabel, den Rahmen, die Schwinge und guter Verwindungssteifigkeit usw. bekannt. Du wirst mit diesem Bike sicher keine Downhills machen und für den erweiterten Normalbetrieb fährt sich hier auch ein 500 Watt Motor mit weniger Risikio als die meisten Normal-Pedelecs.
Ich war früher Leichtbaufreak und mein Schwiegersohn fährt MTB-Renner mit einem Jekyll in solider XT-Vollausstattung und 12 kg Gewicht, und ....er hatte bisher keine Ausfall. Die Jekyll-Generation ist hierfür sicher auch noch geeignet.
Bei beiden Bikes sollte man jedoch darauf achten, dass hinten keine "Bananenschwinge" arbeitet, sondern die Alu CAD-Version werkelt.
Bei den nachfolgenden Cannondale Modellen wurde mir zu viel Wert auf Leichtbau gelegt und deshalb lasse ich hier meine Finger von.
Ich könnte dir z. B. ein Cannondale mit hkranawetter Frontantrieb für deine ersten Aufbauexperimente ohne Akku zu einem interessanten Preis überlassen, will es hier aber nicht offiziell anbieten, da ich nicht in Not bin. PN genügt bei Lust drauf.
Es gibt z. B. dieses Rad zu Zeit günstig gebraucht zu erwerben, leider ist auch viel Schrott dabei und man sollte da schon wissen was man da erwerben will; aber teuer muss nicht automatisch gut sein. Würde hier ggf. Hilfe leisten bzw. anbieten!
Dieses Rad steht also in grosser Stückzahl zur Verfügung und bei geschätzen HIGHTEC-Umbau müsste so komplett um die 2000 Euros ein vernünftiger Umbau, je nach Akku und Komponenten, möglich sein.
Ich habe hier, Front- oder Heckantrieb, mit Scheibenbremsen usw. inzwischen doch genügend Erfahrung, um hier mitzurededen/-schreiben.
grosserschnurz läßt dich träumen
Ps.: Ich bin übrigens auch Klappradfan, aber habe ausser angekündigter Kompletträder noch nichts wirklich gutes gefahren
Ps.: Ich bin übrigens auch Klappradfan, aber habe ausser angekündigter Kompletträder noch nichts wirklich gutes gefahren
Ja, die haben i.d.R. starke Konstruktive Mängel.
Also ich hab ein Dahon Mu Sport. 20" Räder. Und Inter-8. Auf 60mm Big Apple. Das ist ein perfekter Allrounder. Fahrtechnisch und von Preis wesentlich besser als z.B. ein Birdy. Das verlinkte Cadenza ist ein 26" Falter, dank Lock Jaw recht stabil, und super Preis/Leistung.
Ansonsten kann man aber eigentlich fast jedes Fully "koffertauglich" falten. Bräuchte da nur ein Quick Release für den Dämpfer und Hinterrad ausbauen.
So eine "Faltfunktion" ist für mich essenziell - denn ein gutes Fahrrad ist nur dann gut, wenn man es auch überall dabei haben kann.
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