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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Rekuperation - sinnvoll möglich oder Marketingflop?



Reinhard
16.11.2008, 15:24
Wohl (auch) aus dem Grund verwendet Lohmeyer im A6 generell Radnabenmotoren. Der andere Grund ist Rekuperation. Das geht mit dem Tretkurbelantrieb nicht.

hkranawetter
16.11.2008, 16:48
Wohl (auch) aus dem Grund verwendet Lohmeyer im A6 generell Radnabenmotoren. Der andere Grund ist Rekuperation. Das geht mit dem Tretkurbelantrieb nicht.

Hallo Rainhard!

Ich glaub nicht an das Rekuperieren, wohl aber an die magnetbremse von BionX, welche wirklich schön ist, wohl das beste.
hat das schon mal wer gemessen wieviel reingeht beim Rekuperieren???
nach meinen sehr umfangreichen Diskussionen mit akku- und ladegeräte herstellern, (und da mein ich jetzt europäische Größen der Branche, und nicht ping oder Pong), halte ich das im Fahrradbereich für einen gewaltigen Gag, die Bremselektronik müsste wohl von den MOSFETS her ungefähr 5-10 stärker ausgelegt sein als die antriebselektronik, und auch äußerst komplex sein, auf jeden fall viel komplexer als das was aus China kommt)

Hat das schon mal wer gemessen,????? das würd mich wirklich interessieren!!!!! mit dem watts Up zeigt zwar ordentlich was an, aber ich glaub das wird im Motor verheizt, sprich motor wird heiss, und kommt nie im akku an!!!!!!!!!, zumindest ist das bei ALLEN chinesichen systemen so, und da gehört crystalite auch dazu, kommt aus peking.

also ich postuliere mal: alle systeme zur Rekuperation die am Markt sind, laden nicht den akku, sondern heizen nur den Motor auf (im wesentlichen), führen im Extremfall sogar dazu das Motor/Elektronik zerstört wird.

freu mich schon auf interssante Beiträge des forums.

Kranawetter
(der schreiber hat 3 fälle wo er Rekuperationsmotoren verkauft hat, die bei hohen energieeinträgen, ........, hopps gegangen sind, vielleicht noch ein Hinweis das Rekuperieren nicht ganz ungefährlich sein kann)

Troubleshooter
16.11.2008, 17:03
Die Rückspeiserei ist aus elektronischer Sicht wirklich nicht einfach:
- Extrem schwankende Eingangsspannung (Down-/ Upwandler nötig)
- Max. Leistung von Motor beachten
- Max Spannung und Strom von Akku Beachten
- Eigner Temperaturhaushalt in Kontrolle halten

Im Prinzip braucht's da ein modernes Ladegerät direkt im Controller mit drin. Und die kosten heute immernoch mindestens 50 Euro und sind so groß wie ein einziger Controller.

Zudem fahren wir im Fahrrad einfach mit viel zu wenig Energie (Masse x Geschwindigkeit² oder so ähnlich) herum, bei Autos ist das nochmal was anderes.

Broadcasttechniker
16.11.2008, 20:05
Das Rekuperieren funktioniert bei allen Nabenmotoren ohne Freilauf ohne irgendeine zusätzliche Massnahme.
Hier ein Fahrprofil, bei dem man sieht, was das bringt und dass das die Bremsen schont: http://www.pedelecforum.de/forum/showthread.php?t=165&highlight=bergab (http://www.pedelecforum.de/forum/showthread.php?t=165&highlight=bergab)

sentry3
16.11.2008, 20:55
Hallo Rainhard!

Hat das schon mal wer gemessen,????? das würd mich wirklich interessieren!!!!! mit dem watts Up zeigt zwar ordentlich was an, aber ich glaub das wird im Motor verheizt, sprich motor wird heiss, und kommt nie im akku an!!!!!!!!!, zumindest ist das bei ALLEN chinesichen systemen so, und da gehört crystalite auch dazu, kommt aus peking.

also ich postuliere mal: alle systeme zur Rekuperation die am Markt sind, laden nicht den akku, sondern heizen nur den Motor auf (im wesentlichen), führen im Extremfall sogar dazu das Motor/Elektronik zerstört wird.

freu mich schon auf interssante Beiträge des forums.

Kranawetter
(der schreiber hat 3 fälle wo er Rekuperationsmotoren verkauft hat, die bei hohen energieeinträgen, ........, hopps gegangen sind, vielleicht noch ein Hinweis das Rekuperieren nicht ganz ungefährlich sein kann)

Hallo Kranawetter

Ich denke, Rekuperation ist so interessant, dass es einen neuen Thread Wert ist - ich mache mal einen auf.

Mich würde interessieren, welche 3 Rekuperationsmotore warum kaputt gegangen sind.

Ich halte die elektrische Motorbremse für (m)ein Lastenfahrrad für eine der wichtigsten Zusatzfeatures des elektrischen Hilfsantriebs, ansonsten muss ich monatlich Bremsbeläge wechseln...


Erste Messergebnisse eines unbekannten Muster-China-Controllers @36V:

Berghoch 15km/h mit mittreten etwa 15A (Strombegrenzung)
Bergrunter mit gleicher Geschwindigkeit mit Motorbremse bei vermutlich gleichem Bremsmoment gegenüber Antriebsmoment berghoch:
nur 2,3 A Rückspeisung

Wenn mein Kasbauer-Controller wieder einen Motor betreiben kann, werde ich dessen Rekuperationsströme zum Vergleich messen.

sentry3
16.11.2008, 20:59
@Broadcasttechniker

Es geht nicht um das prinzipbedingte Rekuperieren oberhalb der Leerlaufdrehzahl, sondern um die Funktion der Motorbremse, die bei einigen Controllern per Bremstaster ausgelöst werden kann.

Broadcasttechniker
16.11.2008, 21:13
O.K.
Dass der Ladestrom bei der Nutzbremsung klein ist gegen den Motorstrom, versteht sich von selbst.
Das kommt schon allein durch die "Hochtransformation".
Dass dabei Regler und Motor schön warm werden (schlechter Wirkungsgrad) ist auch klar.
Dass das motorzerstörend wirken soll, kann ich mir nur vorstellen, wenn der Motorstrom dabei nicht gemessen und begrenzt wird.

Reinhard
16.11.2008, 21:14
Ich glaub nicht an das Rekuperieren, wohl aber an die magnetbremse von BionX, welche wirklich schön ist, wohl das beste.

Ich denke schon, das man ca. 10-15 % durch Rekuperation an Reichweite gewinnen kann. Voraussetzung dafür ist natürlich eine intelligente Elektronik.

Beim A6 von Lohmeyer, bzw. dessen Radnabenmotor, geht es aber mehr um die Motorbremse. Hatte ich falsch ausgedrückt.

sentry3
16.11.2008, 21:22
Hallo Reinhard

Vielen Dank fürs Zusammenführen zum Reku-Thread :)

Herr Lohmeyer verwendet die Kombination Kasbauer-Controller mit Chrystalyte-Motor - vielleicht kann man von Ihm Messwerte erfahren?

schuhmax
16.11.2008, 23:10
Beim A6 von Lohmeyer, bzw. dessen Radnabenmotor, geht es aber mehr um die Motorbremse. Hatte ich falsch ausgedrückt.

Hallo Reinhard,

genau das wurde mir beim besuch bei lohmeyer auch gesagt, das die motorbremse ein unschätzbarer wert ist, gerade bei längeren abfahrten wo dann die kleinen trommelbremsen dann doch heiß laufen.

Rekuperation halte ich aus meiner sicht eher für schnelle pedelecs von vorteil, oder für leute die mit der 25 km/h version eher langsam unterwegs sind.

Warum?
Bin ich recht schnell unterwegs, nutze ich den motor eher selten, dann wäre ein freilauf eher von vorteil.

Bin ich langsamer oder mit schneller version unterwegs, so nutze ich die motorunterstützung fast immer, dann macht ein freilauf keinen sinn und man kann die rekuperation und die motorbremse nutzen.

Grüsse Schuhmax

Reinhard
16.11.2008, 23:21
Hallo Dietmar,

hier geht es nicht um schnell oder langsam unterwegs sein, sondern darum, ob eine Rekuperation grundsätzlich Sinn macht oder nicht.

Selbst bei einem Ausrollen vor einer roten Ampel wird eine Rekuperation, vernünftige Technik vorausgesetzt, etwas bringen. Die Motorbremse ist dabei nur ein Aspekt. Je schneller/schwerer das Fahrzeug, um so wichtiger allerdings.

yardonn
17.11.2008, 08:37
Ich denke, jeder der mal Twike gefahren ist, wird den Nutzen von Rekuperation nicht mehr in Frage stellen.
Bei vorrauschauender Fahrweise bremst man zu über 90% nur mit der Rekuperation.
Auch wenn die Effizienz nur mit 30 -50 % angebeben ist, so ist die Rekuperation in diesem Fahrzeug schon alleine wegen dem verschleissfreien Bremsen extrem sinnvoll, von dem Energiesparpotential mal ganz abgesehen.
Ich denke, das man nicht darüber diskutieren kann, ob Rekuperation prinzipiel Sinnvoll ist (jeder Fahrer muss bremsen, und dafür Bremsbeläge zu zerreiben anstatt die Energie in den Akku zurück zu pumpen kann doch niemand ernsthaft als gut erachten...).
Aber selbst ich fahre ein Alleweder 4 ohne Rekuperation, weil für mich noch die bessere Nutzbarkeit des Tretlagermotors (mehr Gänge...) Priorität hatte.
Die Rekuperation im Alleweder 6 (könnte man natürlich genau so im 4-er einbauen) hat mich schon überzeugt, aber nur 7 anstatt 3*8 Gänge sind mir ein zu hoher Preis im bergiggen Gebiet...
Das Twike beweist, das man eine Rekuperation mit zufriedenstellender Effizienz (sollte natürlich immer besser werden...) schon seit vielen Jahren bauen kann, und wenn heute "Rekuperation" mit einer Effizienz von nur ca. 10-15% verkauft wird, dann stellt sich natürlich dir Frage, ob ich so einen technisch unzulänglichen Elektronikschrott haben will.
Offensichtlich ist es nur ein Finanzielles, kein techisches Problem, eine effiziente Rekuperation zu bauen.
Ich persönlich werde auf jeden Fall weiter die Augen offen halten, ob ich mein Alleweder 4 noch irgendwie mit einer Rekuperationsbremse (bzw einem 2. Motor der rekuperieren kann...) ausrüsten kann.

sentry3
17.11.2008, 09:37
Yardonn - ich stimme Dir voll zu - allerdings stellt sich beim Kostenaufwand für Elektronik beim Pedelec die Frage, ob das Geld für effektivere Rückspeisung nicht besser in bessere und/oder grössere Akkus investiert ist - der externe Energieaufwand für ein Pedelec ist doch eher zu vernachlässigen.

Ich bin jedenfalls am Lastenfahrrad schon zufrieden mit einer Elektronik, die bei Dauer-Motorbremsung nur 2,3A in den Akku zurückschiebt, aber bisher hat ja noch niemand andere Systeme (Kasbauer, Matra, Bionx) gemessen - wie effektiv sind die Bremsrückspeisungen wirklich?

Reinhard
17.11.2008, 09:38
Ich denke, jeder der mal Twike gefahren ist, wird den Nutzen von Rekuperation nicht mehr in Frage stellen.

Ich bin schon Twike gefahren und stelle den Sinn eines solchen Fahrzeuges grundsätzlich in Frage ... :D.


Die Rekuperation im Alleweder 6 (könnte man natürlich genau so im 4-er einbauen) hat mich schon überzeugt, aber nur 7 anstatt 3*8 Gänge sind mir ein zu hoher Preis im bergiggen Gebiet...

Wieso nur 7 Gänge? Du kannst doch problemlos bei einem Nabenmotor 2 oder 3 Kettenblätter oder ein Schlumpfgetriebe kombinieren. Und natürlich 8 Ritzel. Das wären dann mind. 16 Gänge. Bei entsprechend abgestimmten Kettenblatt-/Ritzelkombinationen sollte das auch im bergigen Gebiet funktionieren.

yardonn
17.11.2008, 11:42
Ich bin leider kein Fahrradmechaniker, Elektrik ist eher mein Fall...
Und serienmässig wird von Lohmeyer leider (noch?) keine Schaltung über Kettenblätter angeboten. Wohl weil das mit dem Trettlagermotor nicht ging.
Und ob das bei der Art und Weise der Kettenführung im Alleweder so ganz einfach geht, weiß ich auch nicht.
Wäre sicherlich Interessant, und für einen Fahrradbasteler machbar.

Bleibt aber dann immer noch der Nachteil, das der Radnabenmotor bei sehr steilen Bergen nicht so optimal ist.
Ich bin schon Strecken gefahren, da hat der Tretkurbelantrieb bei 1000 Watt + tretten im kleingsten Gang nur noch 5 km/h gebracht (Alleweder mit Anhänger, Gesamtgewicht > 200 kg und sehr steiler Berg...). Ich bin mir sicher, das ich diese Steigung unter diesen Umständen mit einem Radnabenmotor nicht geschaft hätte...
Deshalb bin ich nicht unglücklich mit dem Tretkurbelantrieb, und warte mit einem Radnabenmotor noch ein wenig ab.

Wahrscheinlich werde ich mir nächstes oder übernächstes Jahr zusätzlich zum Tretkurbelantrieb noch einen Radnabenmotor einbauen. Bei so viel Elektropower reichen dann auch 7 Gänge.
Das ist natürlich leider weder legal noch weiß ich wie ich die 2 Gasgriffe bedienen soll (müsste eigentlich über einen Microcomputer realisiert werden....), deshalb gibt es da noch keine konkrete Planung.

Zum Twike:
So unsinnig finde ich es nicht, wenn man auch auf die Autobahn (Kraftfahrstrasse) kann (was ja kein Velomobil leistet...). Ist halt ne völlig andere Leistungsklasse. Wir sind uns natürlich in gewisser Weise einig, denn wenn ich das Twike für so super halten würde, würde ich eins fahren.... Ist mir aber schlichtweg zu teuer in Anschaffung und Unterhalt. Für die Fälle wo das VM nicht geeignet ist, fahre ich halt Auto. Ist leider billiger...
Aber die Rekuperation (und Motorsteuerrung im ganzen) ist toll gelöst. Als Technologieträger (von vor einem Jahrzehnt!) finde ich es uneingeschränkt gut.
Von einem Bordkomputer wie im Twike (Tankanzeige, Tempomat, defakto mit ABS und ASR für E-Motor und E-Bremse) träume ich auch im VM (auch wenn ich ohne Leben kann...)

HorstG
17.11.2008, 16:23
Hat das schon mal wer gemessen,?????

Hallo Herr Kranawetter
Ich habe bisher sowohl mit dem ZAP-Drive als auch mit dem Nine Continent und original-Controller sehr ausgiebige Testfahrten mit Messungen (Power BOB direkt an der Batterie ! ) auf 3 verschiedenen Rundkursen hier in der Umgebung gemacht. Dabei habe ich bisher nur die Rekuperation oberhlb der Nenndrehzahl genutzt, sobald ich auch für den Nine Continent einen Controller mit Reku-Bremse unterhalb der Nenndrehzahl habe, werde ich auch damit Messreihen durchführen.
Fazit:
1. Die rekuperativ gewonnene Energie ist abhängig vom Streckenprofil - je steiler, desto mehr Reku-Energie.
2. Da der ZAP-Drive im Eco-Modus beide Motoren in Serie schaltet, wird auch schon unterhalb der Nenndrehzahl Energie zurückgewonnen, wodurch sich eine 50 % höhere Reku-Energie ergibt.
3. Die Motorerwärmung beim Rundkurs ist sehr stark von der Motormasse und Wärme-Abstrhloberfläche abhängig - während der Nine Continent noch nicht einmal handwarm wurde ( 800 m bei 17 % hoch und runter) erwärmten sich die beiden Motoren des ZAP-Drive (13 cm Durchmesser) auf über 50 Grad C.
4. Reku-Erträge : NC 5 - 10 % ZAP-Drive 8 - 15 %
5. Je höher das Fahrzeuggewicht ist, umso mehr fällt die Schonung der Bremsen in's Gewicht (siehe sentry3) und das gilt besonders für die Velomobile (Mir sind bei einer Passabfahrt in der Schweiz die Hydraulikbremsen schon mal ins Fading gekommen, und ich gehörig in's Schwitzen ! )


mit dem watts Up zeigt zwar ordentlich was an, aber ich glaub das wird im Motor verheizt, sprich motor wird heiss, und kommt nie im akku an!!!!!!!!!, "Glauben" bedeutet "nicht wissen" und gehört eher in die Kirche als in dieses Forum.

Was haben Sie denn da gemessen ???? - wenn man direkt an der Batterie misst, sieht man genau, was da rein- und raus-geht !



also ich postuliere mal: alle systeme zur Rekuperation die am Markt sind, laden nicht den akku, sondern heizen nur den Motor auf (im wesentlichen), führen im Extremfall sogar dazu das Motor/Elektronik zerstört wird.Das sollten Sie mal Ihrem Landsmann, dem Herrn Kasbauer sagen, der beweist Ihnen postwendend das Gegenteil ! Habe auch schon den Kasbauer Controller mit der 408 Crystalyte Nabe gefahren, und der rekuperiert bei ca 25 km/h beim bremsen ca. 15 A (in die Batterie ! ) und diese Nabe erwärmt sich genauso wenig wie die Nine Continent Nabe.
Wenn Sie natürlich eine Nabe von der Größe des Bafang ohne Freilauf betreiben, sieht die Wärmebilanz schon etwas anders aus ( Siehe ZAP-Drive).



(der schreiber hat 3 fälle wo er Rekuperationsmotoren verkauft hat, die bei hohen energieeinträgen, ........, hopps gegangen sind, vielleicht noch ein Hinweis das Rekuperieren nicht ganz ungefährlich sein kann)Da wäre natürlich interessant, um welche Motore (brushless oder brushed, mit/ohne Getriebe, mechanische Größe, Nennleistung) es sich da gehandelt hat, und wie die übrigen Parameter (Rad, Gewicht, Streckenprofil, Batteriedaten, Regler) ausgesehen haben. Prinzipiell kann man fast jeden Motor durch Überlast (elektrisch/mechanisch) zerstören, und da spielt das technische Wissen des Anwenders natürlich auch eine Rolle - angeboten werden im Pedelec-Nachrüstbereich nur 100 % ige Produkte, die nur einfache mechanische Grundkenntnisse voraussetzen - aber in der Praxis schlägt dann doch die Physik/Elektrotechnik erbarmungslos zu.
Und da sind dann oftmals die Akkus mit der max. erlaubten Ladestromstärke der wunde Punkt und wenn mir dabei von meinem Power Bob über 10 A angezeigt werden, nehme ich schon mal die mech. Bremsen zur Hilfe, denn die Akkus sind ja leider teurer als der ganze Rest des Antriebs (soviel zum notwendigen technischen Verständnis).

Horst

p.s.
Alle meine Messungen habe ich mit einem Sinner Comfort Delta Trike gemacht, teilweise auch mit Streamer (höhere Speed bergab)

werner
17.11.2008, 19:52
Ich denke schon, das man ca. 10-15 % durch Rekuperation an Reichweite gewinnen kann. Voraussetzung dafür ist natürlich eine intelligente Elektronik.

Hallo,
Beim BionX ist mir folgendes aufgefallen:
Wenn man ein langes steiles Gefälle in Stellung 4 Rekuperation abfährt,
geht die Stromstärke kaum zurück, wenn man von ca 25 km/h auf ca 12 herunterbremst. Die insgesamt in den Akku geladene Strommenge hängt aber nicht von der Fahrstrecke, sondern von der Zeit ab;
dies bedeutet, daß man ungefähr die doppelte Strommenge in den Akku reinkriegt, wenn man zusätzlich noch die Handbremse betätigt und so einen Teil der potentiellen Energie in Wärme umsetzt. Das ist eigentlich kurios, hängt aber irgendwie von der Funktion der Steuereung ab.
Ich habe bei einigen Tagestouren dieses Verfahren konsequent angewendet - wozu allerdings einige Geduld erforderlich ist - und eine deutliche Reichweiten - Verlängerung gehabt (allerdings war mir eine untermauernde Messung zu aufwendig)
Gruß Werner

Reinhard
17.11.2008, 20:07
Hallo Werner,


dies bedeutet, daß man ungefähr die doppelte Strommenge in den Akku reinkriegt, wenn man zusätzlich noch die Handbremse betätigt und so einen Teil der potentiellen Energie in Wärme umsetzt.

es reicht glaube ich schon aus, nur leicht am Bremshebel zu ziehen. Ich hab mal irgendwo gelesen, das dann die Rekuperation beim BionX erst richtig losläuft/verstärkt wird.

Aber schön, das Du auch bestätigst, das Rekuperation funktioniert und etwas bringt.

schuhmax
17.11.2008, 21:59
Hallo Dietmar,

hier geht es nicht um schnell oder langsam unterwegs sein, sondern darum, ob eine Rekuperation grundsätzlich Sinn macht oder nicht.

Selbst bei einem Ausrollen vor einer roten Ampel wird eine Rekuperation, vernünftige Technik vorausgesetzt, etwas bringen. Die Motorbremse ist dabei nur ein Aspekt. Je schneller/schwerer das Fahrzeug, um so wichtiger allerdings.

Hallo Reinhard,

du hast vollkommen recht!

Was ich sagen wollte ist nur wenn ich ein 25 km/h pedelec fahre und mest schneller bin als die unterstützung, dann wäre doch ein motor ohne freilauf eine kleine bremse.

Heisst mit freilauf muss ich zwar auf den vorteil der rekuperation verzichten, habe dafür aber im normalen radbetrieb ein lechteres fahren.

Daher meine meinung rekuperation ist eher für schnelle pedelecs.

Grüsse Schuhmax

sentry3
17.11.2008, 22:41
Hallo Reinhard,

du hast vollkommen recht!

Was ich sagen wollte ist nur wenn ich ein 25 km/h pedelec fahre und mest schneller bin als die unterstützung, dann wäre doch ein motor ohne freilauf eine kleine bremse.

Heisst mit freilauf muss ich zwar auf den vorteil der rekuperation verzichten, habe dafür aber im normalen radbetrieb ein lechteres fahren.

Daher meine meinung rekuperation ist eher für schnelle pedelecs.

Grüsse Schuhmax

Das kann ich nicht bestätigen - mit meinem Lastenfahrrad bin ich oft in der Ebene ohne Motor mit 30km/h unterwegs, bergrunter auch mit 40.
Mit steigender Drehzahl oberhalb der Leerlaufdrehzahl nimmt das Bremsmoment zu; da allerdings Pedelecs unter Leerlaufdrehzahl mit ca. 30km/h ausgelegt werden (bei 80% Vmax = optimaler Wirkungsgrad) gibt es ein Bremsmoment erst oberhalb von 30km/h.
Unter Last (Überwindung der Fahrwiderstände) fährt das Pedelec in der Ebene dann max. 25km/h mit Motorkraft und leichtem Mittreten, du kannst aber sehr wohl schneller mit Muskelkraft sein, ohne eingebremst zu werden.

schuhmax
17.11.2008, 22:56
Das kann ich nicht bestätigen - mit meinem Lastenfahrrad bin ich oft in der Ebene ohne Motor mit 30km/h unterwegs, bergrunter auch mit 40.


Muss mich da berichtigen, natürlich kommt es auch darauf an was wiegt meine grundausstattung.

Freilauf macht auch nur sinn wenn alles in allem leicht ist, mit zunehmenden gewicht spielt es dann keine grosse rolle mehr.

In einem alleweder 31 kg macht der freilauf keinen sinn, hier wäre die motorbremse mehr von vorteil.

Vielleicht wärst du aber mit deinem lastenrad in der eben mit freilauf noch schneller?

Der direktmotor ist ja immer wie ein kleiner dynamo der mitläuft, mit freilauf fährt es sich eben einfacher!

frag doch mal den kräuterbutter.

Eigentlich sollte man beides mal probieren um eine klare aussage zu treffen.

Schuhmax

HorstG
17.11.2008, 23:28
Wenn man ein langes steiles Gefälle in Stellung 4 Rekuperation abfährt,
geht die Stromstärke kaum zurück, wenn man von ca 25 km/h auf ca 12 herunterbremst.

Das sieht ganz danach aus, dass die Logik die max. Ladestromstärke des Akkus kennt (Parameter) und den Ladestrom zur Schonung der Akkus auf diesen Wert begrenzt.



es reicht glaube ich schon aus, nur leicht am Bremshebel zu ziehen. Ich hab mal irgendwo gelesen, das dann die Rekuperation beim BionX erst richtig losläuft/verstärkt wird.



Diese Funktion entspricht dem Modus 2 der Kasbauer Steuerung: Sobald der Bremskontakt betätigt wird, wird auch die erzeugte Spannung hochtransformiert und bewirkt damit auch eine Rekuperation unterhalb der Nenndrehzahl.

d.h. Beides sinnvolle Zusatzfunktionen gegenüber den China-Standard-Controllern - mal sehen, was die dmg-Steuerung davon kann, wenn sie endlich (hoffentlich bald ! )lieferbar ist.

Kraeuterbutter
18.11.2008, 00:51
@Horst:

Und da sind dann oftmals die Akkus mit der max. erlaubten Ladestromstärke der wunde Punkt und wenn mir dabei von meinem Power Bob über 10 A angezeigt werden, nehme ich schon mal die mech. Bremsen zur Hilfe, denn die Akkus sind ja leider teurer als der ganze Restalso wenn du 10A oder mehr STrom beim rekuperieren hast und dir sorgen wegen dem Akku machst:

nimm A123
die als 5p (11,5Ah)
vertragen dann ohne weiteres beim Rekuperieren einen Ladestrom von 150A
das sollte dann reichen ;) :)

labella-baron
18.11.2008, 00:55
(...) die nur einfache mechanische Grundkenntnisse voraussetzen - aber in der Praxis schlägt dann doch die Physik/Elektrotechnik erbarmungslos zu.
Und da sind dann oftmals die Akkus mit der max. erlaubten Ladestromstärke der wunde Punkt und wenn mir dabei von meinem Power Bob über 10 A angezeigt werden, nehme ich schon mal die mech. Bremsen zur Hilfe, denn die Akkus sind ja leider teurer als der ganze Rest des Antriebs (soviel zum notwendigen technischen Verständnis).Danke ! 123 jetzt sind es zehn Zeichen! - Der Danke-Button fehlt immer noch.

Radlerpeter
18.11.2008, 08:55
Diese Funktion entspricht dem Modus 2 der Kasbauer Steuerung: Sobald der Bremskontakt betätigt wird, wird auch die erzeugte Spannung hochtransformiert und bewirkt damit auch eine Rekuperation unterhalb der Nenndrehzahl.

Hallo,

benutzt eigentlich jemand die Kasbauer-Steuerung. Ich war die Tage auf seiner Web-Seite und fand die Funktionen seines Gasdrehgriffs und Controllers, "Klasse". Das wäre etwas wenn man es wie dort beschrieben realisieren könnte. Mich würde ganz besonders die stufenlose Reglung des Motors zum Bremsen interessieren.
Mein Motor (Fa. Kranawetter) bremst auch, aber irgendwie unkontrolliert oberhalb 25 km/h.


Viele Grüße aus Ostthüringen von Peter

hkranawetter
18.11.2008, 09:30
Das kann ich nicht bestätigen - mit meinem Lastenfahrrad bin ich oft in der Ebene ohne Motor mit 30km/h unterwegs, bergrunter auch mit 40.
Mit steigender Drehzahl oberhalb der Leerlaufdrehzahl nimmt das Bremsmoment zu; da allerdings Pedelecs unter Leerlaufdrehzahl mit ca. 30km/h ausgelegt werden (bei 80% Vmax = optimaler Wirkungsgrad) gibt es ein Bremsmoment erst oberhalb von 30km/h.
Unter Last (Überwindung der Fahrwiderstände) fährt das Pedelec in der Ebene dann max. 25km/h mit Motorkraft und leichtem Mittreten, du kannst aber sehr wohl schneller mit Muskelkraft sein, ohne eingebremst zu werden.

DA IST EIN WIDERSPRUCH DRINNEN: entweder oder,
in denke so: Optimal sind die Systeme wo man die rekuperation steuert, bei entsprechend hohen leerlaufdrehzahlen, wie z.B. BionX motoren, wo die rekupartion also bremsengesteuert ist, Bionx oder kasbauer,
aber EBEN NICHT bei den einfachen china controllern mit dem e-abs, wo Natürlich bei schnelleren fahren gebremst wird, das ist so,
also man kann die freilauflosen motoren nicht zum schnellfahren nehmen,
sprich im liegerad oder liegetrike oder auch velomobil wirds zum mitstramplern in sinne des akkuladens, ausser man hat einen entsprechend hoch ausgelegten motor mit hoher leerlaufdrehzahl, falls das jemanden wichtig ist sollte er auf die motorauslegung genau schaun, sonst wirds zum schwitzen.
und fundamental muss nochmal gesagt werden: beim direktmotor ist die magnetmasse am gehäuse und wird rotiert, somit 2 kg magnetmasse als trägheitsmoment zu überwinden, das ist gewaltig, und wirkt sich gerade bei höheren geschindigkeiten aus, man denke was bei einem rennrad ausgegeben wird um 100 g weniger rotierende Masse zu haben, und hier sprechen wir von KG!!!,
also ganz klar, fürs ebiken vorwiegend mit motor fahren, hat auch die rekuperation sinn,
aber wenns auch um die biken geht, dann ist so ein ding natürlich fundamental daneben, und der getriebemotor eindeutig besser, weil die magnetmasse statisch im motor steht, und nur das gehäuse sich dreht, siehe anderen diskussionen, ein rennradler würde wohl in gelächter ausbrechen bei 6 kg rotierender radmasse,

EIN DIREKTMOTOR HAT GERADE BEI HÖHEREN GESCHWINDIGKEITEN EIN ORDENTLICHEN DREHMOMENTWIDERSTAND

Kranawetter

Kraeuterbutter
18.11.2008, 09:59
also das mit dem Drehmomentwiderstand bei höheren Geschwindigkeiten, davon wurde hier ja auch schon berichtet
die Leute nannten es: "ab XY km/h fährt man gegen eine Wand"

aber das hier verwirrt mich jetzt ein wenig:

Kranawetter schrieb:

aber wenns auch um die biken geht, dann ist so ein ding natürlich fundamental daneben, und der getriebemotor eindeutig besser, weil die magnetmasse statisch im motor steht, und nur das gehäuse sich dreht

also wenn ich dieses Bild hier anschaue,
http://www.szbaf.com/images/1-2.jpg

und dieses hier:
http://www.pedelecforum.de/forum/imgcache/172.png

beidemale der Bafang Getriebemotor:
hier dreht sich der Rotor MIT den Magneten doch sehr wohl
und der Rotor ist auch nicht soviel kleiner wie der Gehäusedurchmesser, noch dazu dreht er ca. 4mal so schnell wie ein Direkt-Nabenläufer

ok, Direktnabenläufer sind
1.) schwerer
2.) haben einen grösseren Durchmesser

dafür drehen sie aber auch langsamer

wer war gut in Physik ?
wie wirkt sich Masse, Durchmesser und Drehzahl auf den Kreiseleffekt aus ?

wobei bei der Masse wirds schwierig, weil die sich ja nicht nur im "Mantel" der Motortrommel konzentriert, also nicht nur die Magnete

Aldibiker
18.11.2008, 11:38
Ich bin letztens mit meinem MTB nen Hügel mit 46 km/h runter, in Berlin
wohl gemerkt. Also ich weiß nich wo bei meinem freilauflosem Motor
der Punkt kommen soll wo ich gegen die Wand fahre. Das ist dann wohl
eher ein Problem des Reglers da der Motor zu viel Energie zurück speist.
Ich finde der Punkt, das der Freilauf einen so unheimlich großen Vorteil
bringt, wird hier reichlich übertrieben. Es gibt natürlich Gewichtsvorteile
die allerdings durch einen kleineren Direktantrieb ausgeglichen werden
könnten, da der Bafang ja nur durch das Getriebe so ausladend wird.
Dafür sind eben die gleich großen Direktantriebe standhafter gegenüber
höheren Leistungen. Im Grunde ist der Bafang ja ein kleiner Motor in einem
großen Gehäuse damit noch zusätzlicher Schnick Schnack rein passt.

PS: Immerwieder das gleiche Thema

edit:@Kräuterbutter, wenn der Motor nicht läuft dreht er sich auch nicht.
Dafür is der Freilauf ja da!

gruß Robert

HorstG
18.11.2008, 12:17
Hallo Kraeterbutter, hallo Herr Kranawetter

Bei den "stehenden Magneten" hat der Kranawetter wohl den reinen Pedalbetrieb gemeint, bei dem der Motor selbst steht und nur die Masse bis zur Freilaufkupplung beschleunigt werden muss. In diesem Fall hat er recht.

Aber wenn er beim Direkttriebler von 6 kg rotierender Masse schreibt, hat er wohl vergessen, dass z.B. beim Nine Continent der Stator selbst 3,7 kg wiegt, und somit nicht zur rotierenden Masse gezählt werden darf. (kleiner Unterschied)
Außerdem wirkt sich diese Masse nur während der Beschleunigungsphase aus, bei gleichbleibender Geschwindigkeit erfordert sie keine zusätzliche Energie.
Und last not least: Welcher Radler fährt schon eine Dauergeschwindigkeit größer 30 km/h ? Das ist wohl eher die Minderheit.

Die Getriebenabe als einzig sinnvolle Alternative für den Bike Betrieb hinzustellen ist schlichtweg WERBUNG und nichts anderes.

Bei der Auswahl des PERSÖNLICHEN Antriebskonzeps für jeden Anwender sind DIVERSE Randparameter zu bewerten, sonst würden für diesen Bereich nicht 6 verschiedene Antriebskonzepte nebeneinander bestehen, jedes für einen bestimmten Anwendungsbereich:

1. Getriebenabe
2. Direktantriebsnabe
3. Getriebemotor auf /Kette/Tretkurbelantrieb oder direkt auf's Hinterrad
4. Langsam laufender Direktantrieb auf Kette/Tretkurbel
5. Getriebemotor auf Tretkurbelachse
6. Reibrollenantriebe (sind aber am aussterben)

Und die ersten 3 Varianten werden in großer Stückzahl verkauft.
Die 4. Variante existiert bereits in diversen Exemplaren, Tendenz steigend (auf der Spezi waren 2 davon vertreten ) sowohl in Deutschland als auch in GB und USA (Endless Sphere)
Die 5. Variante (z.B.Gruber Assist) ist noch neu und wird auch ihre Anwender finden.

Soweit zur Differenzierung Ihrer Pauschalaussage.

Horst

labella-baron
18.11.2008, 12:48
(...) hier dreht sich der Rotor MIT den Magneten doch sehr wohl
und der Rotor ist auch nicht soviel kleiner wie der Gehäusedurchmesser, noch dazu dreht er ca. 4mal so schnell wie ein Direkt-Nabenläufer

ok, Direktnabenläufer sind
1.) schwerer 2.) haben einen grösseren Durchmesser
dafür drehen sie aber auch langsamer

wie wirkt sich Masse, Durchmesser und Drehzahl auf den Kreiseleffekt aus ?

wobei bei der Masse wirds schwierig, weil die sich ja nicht nur im "Mantel" der Motortrommel konzentriert, also nicht nur die Magnete4,5mal so schnell!
Ich versuche es mal vereinfacht und Kreiseleffekt interessiert hier auch nicht.

Die Energie, welche in der drehenden Magnetmasse steckt erhöht sich linear mit der Masse und quadratisch mit der Drehzahl.
Sie nimmt ebenfalls quadratisch mit dem Radius zu, wenn die selben Magnete (sind auch teuer) weiter außen angeordnet werden. (Gilt vereinfacht, wenn Magnet klein gegenüber Radius.)

Also könnte man ohne Übersetzung den 4,5-fachen Radius nehmen.
Überrascht mich auch. Kommt wohl daher, dass sich die übrige rotierende Masse bei diesem Motoraufbau auch erhöht.

Es sei denn, man nimmt einen Csiro-Motor, da hat man außen im wesentlichen nur die Magnete.
Siehe letzter Satz in http://www.pedelecforum.de/forum/showpost.php?p=5342&postcount=11

Kraeuterbutter
18.11.2008, 12:54
ach, stimmt ja..

ich hab jetzt nur an den drehenden Motor gedacht..
ja, wenn der Freilauf "aktiv" ist, stehen natürlich die Magnete

@Aldibiker:

Es gibt natürlich Gewichtsvorteile
die allerdings durch einen kleineren Direktantrieb ausgeglichen werden
könnten, da der Bafang ja nur durch das Getriebe so ausladend wird.bist dir da so sicher?
meines Wissens nach gibts keinen Direktantrieb der Grösse eines Bafangs...
der Direktantrieb muss einfach grösser sein, um das gleiche Drehmoment schaffen zu können, dass sich ein Getriebemotor eben übers getriebe holen kann




Dafür sind eben die gleich großen Direktantriebe standhafter gegenüber
höheren Leistungen.auch hier muss man denk ich immer die Drehzahl miteinbeziehen

ein schneller drehender Motor mit weniger Windungen hat einen geringeren Innenwiderstand, kann somit bei gleicher Spannung mehr Leistung verarbeiten
dafür braucht er dann allerdings ein Getriebe um die Drehzahl wieder runterzubringen

man kann den Motor aber auch kleiner machen, wodurch dann die Sache trotz getriebe nicht grösser sein muss, und trotzdem die gleiche Leistung (bzw. an den gewünschten Drehzahlbereich angepasstere Leistung) bringt

wenn du mit "standhafter" den Verschleiss meinst, da wird ein getriebeloser Motor natürlich IMMER im Vorteil sein

{offtopic}
ich sehs bei uns im Verein bei den beiden F3A Wettbewerbspiloten..
der eine hat einen Axi-Aussenläufer (Direktantrieb)
der andere eine Hacker Innenläufer-Kombi mit Getriebe

beide verwenden ähnlich grosse Luftschrauben, somit ähnliche Drehzahl, gleiche Akkuspannung

im Prinzip laufen beide gleich gut,
der Pilot mit dem Innenläufer muss allerdings alle 40-50 Flüge das Getriebe zerlegen und neu schmieren..
(naja.. winziges Getriebe wo kurzzeitig 2500Watt drüberlaufen)

(auch sind die Kugellager im Getriebe kleiner ausgefallen, wodurch sie - aufgrund der immensen Kreiselkräfte die im Kunstflug auf die Lager wirken - jedes Jahr (also alle 200+ Flüge) getauscht werden müssen)

im Endeffekt:
der Aussenläufer ist gleich schwer wie der schneller drehende Innenläufer mit Getriebe
Leistung ist vergleichbar, Wirkungsgrad des Innenläufers (trotz Getriebe) etwas besser{/offtopic}

Kraeuterbutter
18.11.2008, 13:07
@labella-baron (http://www.pedelecforum.de/forum/member.php?u=10):

also wegen Kreiseleffekt: meinst der ist zu vernachlässigen wegen der doch weit innen liegenden Masse ?

ich vermute, dass mein Bigapple hier mehr beiträgt, als der Bafang-Motor selber

jedenfalls spür ich den schwereren Big-Apple-Reifen nicht nur beim Beschleunigen, sondern auch bei konstanter Geschwindigkeit, z.b. bergab mit 50km/h

da - ich nenn ihn mal Kreiseleffekt, gibt sicher nen schöneren Namen - merk man dann diesen Effekt schon recht stark, dass das Rad einfach "mehr in der spur" bleibt wie ein leichtes Rad,sich nicht mehr so leicht lenken lässt

da der Radius quadratisch in der Rechnung drin ist, sollte sich also das Gewicht des Bafang-Motors (wiviel ? 5 - 5,5cm von der Achsmitte entfernt ?) kaum auswirken, richtig ?

Aldibiker
18.11.2008, 13:21
@Kräterbutter

Mein Motor ist von den Dimensionen her gleich groß wie der Bafang.
Ich hoffe ich werde hier nicht auf Abweichungen im millimeter-Bereich
festgenagelt...rein Optisch. (Habe jetzt keine Lust die beiden
Motoren zu vermessen) Wie gesagt sind rein optisch die Abmessungen
in Breite sowie auch Durchmesser zwischen meinem Hinterradmotor
(Getriebe u. Freilauflos) und dem Bafang identisch.

Hier nochmal ein Bild auf dem man sieht das der Motor nur einen
etwas größeren Durchmesser als meine Kassette hat.

http://w3.bikepics.com/pics/2008/10/17/bikepics-1452191-800.jpg

gruß Robert

schuhmax
18.11.2008, 13:27
@Kräterbutter

Mein Motor ist von den Dimensionen her gleich groß wie der Bafang.


hallo robert,
hast du ein bild vom motor?

"aldibiker" na wenn dein rad vom aldi ist, dann hast du einen bafang motor drin.

Wäre eine erklärung!

Schuhmax

Kraeuterbutter
18.11.2008, 13:30
für einen Direktantriebs-Motor ist der am Bild wirklich erstaunlich klein
hab noch nie so einen kleinen gesehen...


(übrigens ein sehr schönes Elektro Fahrrad, muss man schon sagen !!!

ist das nur der Regler, oder ist da der Akku auch schon verbaut in der schwarzen Tasche ?

Kraeuterbutter
18.11.2008, 13:31
Frage: wenn das mit so einem kleinen MOtor funktioniert, dann machen
aber
BionX, Crystalite, NineContinent und wie sie alle heißen irgendwas falsch,
weil deren Direkt-Antriebsmotoren sind vom Durchmesser her alle deutlich grösser, vom Volumen her wohl das doppelte eines Bafangs


@Schuhmax:
der Csiro-Motor ist vom Wirkungsgrad her wirklich ne Wucht (bis zu 10mal !! weniger Verluste wie unsere Fahrrad RAd-Nabenmotoren)
allerdings: 14kg inklusive Reifen und Schlauch (für Solarmobil)
hier gibts ein kleines video von dem Motor: http://video.google.com/videoplay?docid=1367538857256417303

Aldibiker
18.11.2008, 13:44
@Schuhmax
Nein das Rad is nicht von Aldi, das habe ich selbst gebaut. Ich habe aber
auch ein Aldirad in dem der Bafang verbaut ist den Kräuterbutter hat.

@Kräuterbutter in der unteren Tasche ist der Regler in der Oberen ein
12S1P 4000 mAh LiPo mit 1300g.

gruß Robert

Kraeuterbutter
18.11.2008, 14:04
na wirklich, eins der schönsten elektro-Mountainbikes die ich bis jetzt gesehen habe..
gefällt mir echt super


also wennst es eh selber gebaut hast, was für ein Motor ist denn das dann ?
hast einen Link ?

Aldibiker
18.11.2008, 14:36
Nein, das ist leider schon länger mein Problem. Der Motor wurde
in einem anderen Thread diskutiert. Ich habe Stunden danach
gegoogelt aber nicht den hauch einer Spur gefunden.

Ich habe ihn von einem e-Bay Händler namens PDA-Standard
der diesen Motor des öfteren mit und ohne Schraubkranz verkauft
hat. Leider bietet er aber im Moment nurnoch 9C ähnliche Sätze
fürs Vorderrad an.

Bild vom Verkäufer:

http://www.pda-tech.de/Elektro-Antriebe/motorneu/motorohnezahnrad.JPG

Bemassung:

http://www.pda-tech.de/Bemassung.JPG

gruß Robert

werner
18.11.2008, 14:47
es reicht glaube ich schon aus, nur leicht am Bremshebel zu ziehen. Ich hab mal irgendwo gelesen, das dann die Rekuperation beim BionX erst richtig losläuft/verstärkt wird.

Hallo,
das kann ich nun nicht bestätigen.
Wenn ich einen steilen Berg in der Stellung 4 Rekuperation hinabfahre und dann den Bremshebel mit dem Kontaktschalter betätige, geht die Bremswirkung ruckartig zurück. Ich habe den Eindruck, daß ein Bremsen mit Kontaktschalter dem Bremsen im Modus 2 entspricht und dies hat offenbar Vorrang vor dem am Display eingestellten Modus.
Ich habe den Kontaktschalter auch so eingestellt, daß die Bremswirkung des BionX bereits einsetzt, wenn die zugehörige Bremse noch nicht greift.
Gruß Werner

labella-baron
18.11.2008, 16:02
@labella-baron (http://www.pedelecforum.de/forum/member.php?u=10):also wegen Kreiseleffekt: meinst der ist zu vernachlässigen wegen der doch weit innen liegenden Masse ?Nein, ich meint deswegen, weil der Kreiseleffekt nur eine Rolle spielt, wenn sich die Richtung der Drehachse ändert
ich vermute, dass mein Bigapple hier mehr beiträgt, als der Bafang-Motor selberBin mir nicht sicher, ob du dich nur auf die höhere Drehmasse beziehst
jedenfalls spür ich den schwereren Big-Apple-Reifen nicht nur beim Beschleunigen, sondern auch bei konstanter Geschwindigkeit, z.b. bergab mit 50km/h
da - ich nenn ihn mal Kreiseleffekt, gibt sicher nen schöneren Namen - merk man dann diesen Effekt schon recht stark, dass das Rad einfach "mehr in der spur" bleibt wie ein leichtes Rad,sich nicht mehr so leicht lenken lässtDamit könntest du doch wieder vom Kreiseleffekt sprechen.
da der Radius quadratisch in der Rechnung drin ist, sollte sich also das Gewicht des Bafang-Motors (wiviel ? 5 - 5,5cm von der Achsmitte entfernt ?) kaum auswirken, richtig ?Nun ja, zusammen mit der 4,5-fachen Geschwindigkeit, also der 20,25-fachen Drehmasse schon.

Ich habe die Vorderradnabenmotoren im Fokus: Der Bafang hat 130mm Speichenlochdurchmesser. Der GoldenMotor mit 250W wiegt auch unter 3kg und hat 161mm (http://www.goldenmotor.com/hubmotors/hubmotor-F_WHEEL.pdf), dummerweise aber 102,5mm Einbaubreite - aber das hatten wir -glaube ich- schon.

Kraeuterbutter
18.11.2008, 16:28
ja, ich meinte das jetzt beim Vergleich BigApple - RAdnabenmotor gar nicht so auf den Bafang alleine bezogen..

nehmen wir einen Direktläufer, ohne Getriebe
mit sagen wir 16cm Durchmesser...

dann sind die vielleicht 1 - 1,5kg die rotieren vielleicht weniger von Effekt ("Kreiseleffekt" mein ich jetzt), als die 500g zusätzliches Gewicht am Big-Apple-Schlauch (im Vergleich zu manch super-leicht-Reifen)

das meinte ich
(somit sollte ich diesen Effekt recht stark spüren weil ich Nabenmotor UND BigApple verwende)

sentry3
18.11.2008, 23:38
Hallo,

benutzt eigentlich jemand die Kasbauer-Steuerung. Ich war die Tage auf seiner Web-Seite und fand die Funktionen seines Gasdrehgriffs und Controllers, "Klasse". Das wäre etwas wenn man es wie dort beschrieben realisieren könnte. Mich würde ganz besonders die stufenlose Reglung des Motors zum Bremsen interessieren.
Mein Motor (Fa. Kranawetter) bremst auch, aber irgendwie unkontrolliert oberhalb 25 km/h.


Viele Grüße aus Ostthüringen von Peter


Im Moment liegt die geniale Kasbauer-Steuerung herum, weil ich auf eine Anpassung auf einen DMG-Motor durch den Hersteller warte.

Die Steuerung ist noch auf einen Chrystalyte 408 eingestellt, der bedauerlicherweise nach einer Regenfahrt innen nass geworden ist und sich danach selbst innerlich aufgelöst hat.

Wenn ich wieder ein neu-montierbares Set zusammen habe, wird sofort die Effektivität der Rekuperation per Bremstaster nachgemessen!

Gut: bei der Kasbauer-Steuerung wird die Akkuspannung überprüft - ist der Akku noch voll, wird nur mit reduzierter Bremsleistung elektrisch gebremst. Kann der Akku einen Schluck vertragen und ist z.B. bei Bergabfahrt die Motorbremse durch leicht gezogenen Bremshebel = Taster aktiv , kann durch gleichzeitiges Gasgeben am Gasgriff die Bremsleistung vom Maximum herunter bis auf Null stufenlos in Echtzeit angepasst werden.

Gruss Martin

hkranawetter
19.11.2008, 19:17
aber eben nur mit Freilaufmotoren,

also Sanyo oder bafang, oder heinzmann,

aber eben nicht mit direktmotoren, deswegen gibts ja die drossel bei den NC motoren, weil die alle nicht legalisierbar wären, weil eben mit einer höheren frequenz als 25 km/h ausgestattet, sonst würden die kunden das wieder zurückgeben, und deswegen macht jeder dann die den drosselstecker auf und alles ist wieder im frieden, weil dann bis 35 km/h,
aber das Problem besteht, über der nenndrehzahl des motors gibts bei allen Direktmotoren WIDERSTAND,

daher für schnellfahren braucht man auch einen schnellläufer direktmotor,

gibts auch bei uns, den NC FH205 (eigenfrequenz 40-50km/h je nach radgröße)

www.specialbikes.at (http://www.specialbikes.at)

Kranawetter

Radlerpeter
19.11.2008, 20:30
aber eben nur mit Freilaufmotoren,

also Sanyo oder bafang, oder heinzmann,

aber eben nicht mit direktmotoren ....

Hallo,

verstehe ich nicht, ist mir zu hoch! Aber ich muß ja auch nicht alles verstehen.

Viele Grüße aus Ostthüringen - Peter

schuhmax
19.11.2008, 21:36
gibts auch bei uns, den NC FH205 (eigenfrequenz 40-50km/h je nach radgröße)

www.specialbikes.at (http://www.specialbikes.at)

Kranawetter


Also gratulation,
der motor ist sogar auf ihrer homepage abgebildet!

Ist das ein bafang, oder?

Auf den bildern sieht man ein rad mit alu-akku gepäckträger, und eines mit der sporttasche in der normal die lipos verbaut sind.

Gibt es den 48v/10ah lifepo nur in der alu-gepäckträger ausführung oder auch lose, bzw. mit sporttasche?

Ist die loseware denn preiswerter?

Der crystalite ist ja wohl der preiswerteste motor am markt, was kann ich bei ihrem für ja mehr geld , mehr/besseres erwarten?


Ist hier auch eine h-radversion vorgesehen, denke gerade für die etwas schwereren velomobile, würde ein direktläufer mehr sinn machen.

Eventuell auch im trike.

Aber für ein sportliches fahrrad wünschte ich mir gerne einen leichten 500 wattmotor, ala dem kleinen bafang.




Grüsse Schuhmax

HorstG
19.11.2008, 23:34
Gut: bei der Kasbauer-Steuerung wird die Akkuspannung überprüft - ist der Akku noch voll, wird nur mit reduzierter Bremsleistung elektrisch gebremst. Kann der Akku einen Schluck vertragen und ist z.B. bei Bergabfahrt die Motorbremse durch leicht gezogenen Bremshebel = Taster aktiv , kann durch gleichzeitiges Gasgeben am Gasgriff die Bremsleistung vom Maximum herunter bis auf Null stufenlos in Echtzeit angepasst werden.




aber eben nur mit Freilaufmotoren,

also Sanyo oder bafang, oder heinzmann,

aber eben nicht mit direktmotoren,



Hallo,
verstehe ich nicht, ist mir zu hoch! Aber ich muß ja auch nicht alles verstehen.


Hallo Peter

Kann durchaus nachvollziehen, dass Du da etwas verwirrt bist - wenn der Kranawetter so einen Unsinn verzapft : Der Sentry schreibt über die Dynamische Motorbremse und der Kranawetter antwortet darauf "aber eben nur mit Freilaufmotoren"

Falls er sich aber mit dieser Werbeaussage auf einen anderen Beitrag als den vorausgegangenen bezieht, sollte er diesen auch zitieren, sonst macht er sich hier im Forum nur lächerlich - ernst nehmen kann ich seine Beiträge wirklich nicht mehr - gut, im Mittelalter konnten sich die Narren alles erlauben, aber bitte nicht hier im Forum.

Gruß

Horst

sentry3
20.11.2008, 00:00
deswegen gibts ja die drossel bei den NC motoren, weil die alle nicht legalisierbar wären, weil eben mit einer höheren frequenz als 25 km/h ausgestattet, sonst würden die kunden das wieder zurückgeben, und deswegen macht jeder dann die den drosselstecker auf und alles ist wieder im frieden, weil dann bis 35 km/h,
aber das Problem besteht, über der nenndrehzahl des motors gibts bei allen Direktmotoren WIDERSTAND,

daher für schnellfahren braucht man auch einen schnellläufer direktmotor,

gibts auch bei uns, den NC FH205 (eigenfrequenz 40-50km/h je nach radgröße)

Kranawetter

Die Drosselung per gestecktem Reduzierstecker senkt das Leistungsniveau am JiaHeForest-Controller, es wird bei Vollgas lediglich 75% der Controllerleistung abgegeben. Die Maximalgeschwindigkeit oberhalb Rekuperation einsetzt ist nicht vom Controller, sondern nur von der Leerlaufdrehzahl des Motors abhängig - und diese ist von Polzahl, Windungsverhältnis und der Betriebsspannung abhängig.

Der Direktläufer FH 205 bremst also z.B. oberhalb 36km/h Leerlaufgeschwindigkeit bei 36V Akkuspannung oder 48km/h bei 48V Akkuspannung, egal ob die Leistungsreduzierung gesteckt ist oder nicht.
Fazit: möchte ich ein schnelles Pedelec mit einem Direktläufer betreiben, brauche ich weniger Windungen auf den Zähnen im Motor (mehr Strom)
oder bei vorhandenem Motor mehr Betriebsspannung (sofern die der Controller aushält).

Bei NineContinent steht die Windungszahl normalerweise auf einem handgeschriebenen Aufkleber auf einem Motordeckel und auf dem Verpackungskarton.
Bei der 154er Serie wird für 28" die Windungszahl 6/10 verwendet; bei 26" ist es 7/9, somit wird die Endgeschwindigkeit bei unterschiedlichen Raddurchmessern auf ein Niveau gebracht (der 6/10er läuft also langsamer bei gleicher Spannung).

Meine Frage: Da Sie den grösseren FH 205 in 26" und 28"-Rädern verkaufen - gibt es den nur in 7/9 für beide Durchmesser oder (für 28") auch in 6/10? Schauen Sie doch bitte mal nach - das wäre sehr hilfreich.

Vielen Dank und viele Grüße

M. Waldeck

hkranawetter
20.11.2008, 08:26
Ist da nicht ein widerspruch drinnne,
"oberhalb der nenndrehzahl bremsmoment,
aber Du kannst ohne widerstand schneller fahren???????????????"

Kranawetter

schneller66
20.11.2008, 16:14
Hallo,

also ich halte es für einen reinen Marketing Gag.

1. Ich fahre mit Elektrounterstützung um schneller zu sein. Also will ich die Berge runter voll Fahren. Da wird erst vor der nächsten Kreuzung gebremst.
2. Wir verbrauchen sehr wenig Energie gerechnet auf 100km gesehen. Warum soll ich da ein Schnapsglas in Sprit gerechnet einsparen.
3. In der Praxis bremse ich recht wenig Energie weg. Die lohnt der Aufwand nicht.

Das Einsparen von Bremsbelägen sehe ich ein jedoch sind die Kosten bei mir überschaubar.

Wer fährt schon die Alpen runter und muß vor jeder Kurve anbremsen?

Ich müste mal zählen aber auf mehr wie 6 Bremsungen aus 30km/h komme ich bestimmt nicht auf meiner 32km Strecke zur Arbeit. Wenn ich dann 10 A einspeisen würde sind das 10 Sekunden mal 6 Bremsungen mal 10A also 0,1666 Ah gespart. Ich benötige einen 18 Ah Akku für die Strecke. Dem entnehme ich denke ich so 12 bis 15Ah pro Strecke. In Prozent würde der Akku also 1,38 Prozent länger halten.

So und hier habe ich Werte der Rückspeisung genommen welche ich sicher nicht schaffe.

Also für mich Marketing Gag.

Und wem es Spaß macht die Berge mit 25km/h runter zu Bremsen. Viel Spaß. Ich Fahre dann lieber.

Schöne Grüße Jürgen

Reinhard
20.11.2008, 17:06
Hallo Jürgen,


Das Einsparen von Bremsbelägen sehe ich ein jedoch sind die Kosten bei mir überschaubar.

Wer fährt schon die Alpen runter und muß vor jeder Kurve anbremsen?

sieht so aus, als kennst Du nur eine Art von Fahrrädern ...

Bevor ich viel schreibt, such doch mal im VM-Forum (http://www.velomobilforum.de) nach "Bremsfallschirm". Eine Motorbremse ist dafür eine gute Alternative.

sehbaer
20.11.2008, 17:52
Bei mir funktioniert die Rekuperation gut und ich möchte sie nicht mehr missen. Auf meinen Abfahrten hier habe ich mit reichlich unachtsamen Querverkehr zu rechnen und bin froh gleichmäßig mit "nur" ca. 30 km/h und Motorbremse zu Fahren, ohne die Bremse böse zu verschleißen. Bei meinem BionX 250ht hole ich so auf dem Rückweg von der Arbeit 2 Anzeigebalken wieder rein. Pi mal Auge würde ich also knapp einen Balken pro 100 Höhenmeter ansagen. Das ist natürlich viel weniger als bergauf verbraucht wurde. Gelegentlich ziehe ich es auch vor beim Abfahren mehr Morbremse zu geben und ein wenig sinnvoll mitzutreten, damit es nicht mehr so kalt ist. Dann gibt es auch einen dritten Balken zurück :).

sentry3
20.11.2008, 18:57
Irgendein findiges Mitglied dieses Forums wird sicherlich mal einen BionX mit einem Datenlogger kombinieren können, und dann können wir endlich auf einer wissen(schaft)lichen Grundlage weiterdiskutieren.

Ich benutze die Motorbremse per Bremstaster nahezu genauso oft, wie ich den Gasgriff benutze - weil ich gerne schnell mit meinem Lastenfahrrad im innerstädtischen Verkehrsgewühl mitschwimme - für mich ist die Funktion nahezu genauso wichtig wie die Unterstützung.

sentry3
20.11.2008, 19:02
Ist da nicht ein widerspruch drinnne,
"oberhalb der nenndrehzahl bremsmoment,
aber Du kannst ohne widerstand schneller fahren???????????????"

Kranawetter


Was für einen Widerstand meinst Du? (wir duzen uns einfach im Forum, ok?)

Ich wiederhole noch mal meine Frage, weil Du soviele NC-205er auf dem Foto auf der Homepage in 26" und 28" stehen hast:

Hast Du die von Hand mit Kuli beschriebene Aufkleber aus der Fertigung auf je einem Seitendeckel der Motoren gesehen?

Bitte schau doch mal nach, ob auf 26" und 28"-Typen jeweils 7/9 draufsteht - die Frage ist, ob es verschieden schnelle 205er von NC gibt.

Kraeuterbutter
20.11.2008, 20:25
ich wiederum sehs so wie schneller66 (http://www.pedelecforum.de/forum/member.php?u=374), also Jürgen

Reinhard: dein Hinweis auf Velomobile: mag schon sein, dass da sinnvoll ist..
aber wieviele Velomobile gibts denn ?
das ist ein Nischenprodukt im Nischenprodukt im Nischenprodukt

(es gibt wenige Liegeräder, davon gibts noch viel weniger die etwas grösser sind und dann "Velomobile" sind, und davon gibts nochmal weniger die elektrisch fahren)

auch überschwere Lastenräder sieht man nicht so häufig

Christian
20.11.2008, 21:10
Bei NineContinent steht die Windungszahl normalerweise auf einem handgeschriebenen Aufkleber auf einem Motordeckel und auf dem Verpackungskarton.
Falls es Dich zum Abgleich interessiert:

458

Stammt von einem NC in 20"-Felge.

Gruß,

Christian

schuhmax
20.11.2008, 21:10
i

(es gibt wenige Liegeräder, davon gibts noch viel weniger die etwas grösser sind und dann "Velomobile" sind, und davon gibts nochmal weniger die elektrisch fahren)

auch überschwere Lastenräder sieht man nicht so häufig

Da muss ich dir vollkommen recht geben, entstanden ist das ganze forum ja als velomobilforum, aber hier in der pedelec-abt. sind es wohl 80% ganz normale radfahrer auf 2 rädern.

Und das wort upright mag ich schon mal garnicht,
ja haben wird denn keine sprache mehr?


Schuhmax

Aldibiker
20.11.2008, 21:18
Das wäre schon überall sinnvoll wenn die volle Leistung in den Akku
ginge die zum Bremsen aufgebracht wird.
Würde technisch (im Controller) sicher auch irgendwie
realisierbar sein aber da noch nicht alle mit LiFePo4 fahren
scheitert es schon beim Akku. LiFe sind nunmal die einzigen Akkus
die so viel Strom aufnehmen könnten. Nichtmal ein LiPo verkraftet
diese hohen Ladeströme. (Außer H5 ginge eventuell noch)
Man könnte sich da auskäsen und nen LiFe als "Zwischenspeicher"
verwenden. Aber auch das wäre aufwendig und teuer.
Das steckt alles noch so ein bißchen in den Kinderschuhen aber
wir sind kurz davor diese Technik sinnvoll zu nutzen.
Also abwarten und Tee trinken.

edit:@Schuhmax - Upright klingt doch cuwl! ;)

gruß Robert

Reinhard
20.11.2008, 21:40
Nun, ich hab mich nur auf das Zitat von Jürgen bezogen ... und wollte damit mal aufzeigen, das es durchaus auch andere Sichtweisen gibt.

Rekuperation oder nicht ist hier in etwa so wie in anderen Foren die Endlos-Diskussionen um Nabenschaltung vs. Kettenschaltung oder dergleichen. Macht aber auch nix ... ;)

wepfi
20.11.2008, 22:10
Sehe ich mittlerweile genau so wie Reinhard.
Deshalb statt Rekuperation lieber 350g mehr
Akkukapazität mitnehmen.
Endlosdiskussionen bringen auch nicht weiter.

didi28
20.11.2008, 22:23
Wenn man sich schon aus anderen Gründen für einen Direktantrieb entschieden hat, wäre die Bremsrekuperation sicher ein nettes zusätzliches Gimmick.

Kraeuterbutter
21.11.2008, 00:05
@Reinhard:
versteh mich nicht falsch...

ich wollte damit auch nur ausdrücken, dass es hier oft so ist, dass der riesen Vorteil des Bremsbelag-Schonens immerwieder erwähnt wird

und erst wenn man nachfragt, werden dann Velo-Mobile oder Lastenräder ins Spiel gebracht

für 08/15-Biker spielt das doch praktisch keine Rolle,
schliesslich fahren Millionen Fahrräder rum, ohne Bremsbelag-Schonung durch Rekuperation und es funktioniert auch


jedenfalls: wenn ein Fahrrad schon einen Direkt-Antrieb hat, dann soll das System doch auch regelbare Rekuperation unterstützen, wird ja dadurch nicht wirklich schwerer und ansonsten hat der User ja auch keinen Nachteil, oder?

labella-baron
21.11.2008, 02:06
Und das wort upright mag ich schon mal garnicht,
ja haben wird denn keine sprache mehr?Hinternkneifer ?! ;)

hkranawetter
21.11.2008, 09:55
Bitte schau doch mal nach, ob auf 26" und 28"-Typen jeweils 7/9 draufsteht - die Frage ist, ob es verschieden schnelle 205er von NC gibt.
ich seh einfach die beiden extreme, pragmatisch
den sportlichen fahrer der mit dem getriebemotor,

und für schnellfahrer den direktmotor, aber dann bitte den schnellläufer, damit man eben NICHT in die motorbremse reinfällt, und dann aber auch mit einem Bremsrekuperationscontroller,

energiemäßig werden beide gleich sein, der eine rekuperiet ein paar %,
aber der kleine braucht weniger weil er die magnetmasse nicht mitdreht,
(der Innenteil ist statisch, und nur das leichte gehäuse dreht, das macht gewaltig was aus),

ICH SAG: der kleine braucht in Summe weniger als der grosse minus rekuperation, oder mathematisch ausgedrückt:
E (GetriebeM) <= E (DM) - E (Rekuperation),

oder summa summarum: Leichtbau schlägt Rekuperation in der effizienz mit folgender Ausnahme: Schwere Räder (lastenräder) und sehr schnelle applikationen (70 km/h oder sowas) wobei die technischen lösungen bis dato unbefriedengend sind bzgl der Bremsengieausbeute:
weitere WICHTIGE Erwähnungen: der Bremskomfort einer guten (und da denk ich nur Bionx ist relevant bis dato) ist hervorragend und in MANCHEN besonderen Fällen alleine deswegen den kauf eines direkten (BIONX) Wert,
weitere Erwähnung: die Lebensdauer der Direktmotoren kann größer sein,
Getriebemotore 20000-30000 km direkte wahrscheinlich mehr

fast eine Schlußstatement

schneller66
21.11.2008, 10:56
Hallo Jürgen,



sieht so aus, als kennst Du nur eine Art von Fahrrädern ...

Bevor ich viel schreibt, such doch mal im VM-Forum (http://www.velomobilforum.de) nach "Bremsfallschirm". Eine Motorbremse ist dafür eine gute Alternative.
Hallo Reinhard,

Klar bei Rädern die aerodynamisch so gut sind das man zu schnell wird macht die Energierückgewinnung Sinn.

Bin schon von unverkleideten klassischen Rädern ausgegangen welche kaum über 50km/h bergab kommen da der Windwiderstand quatratisch steigt.

Nur baut zb. Bionix so weit ich weiß fast nur "normale" Räder und da finde ich es nicht sehr sinnvoll.

Ich halt auch die Hybridfahrzeuge nicht für sinnvoll. Nur in der Stadt haben Sie Vorteile. Ein doppelt aufgeladener Diesel schafft im Moment bessere Verbrauchswerte in den meisten Betriebsformen wie ein Hybrid.

Und wenn schon Rückspeisen der Energie dann mit Spannungspumpe um richtig Strom in den Akku zu jagen.

Aber zum Glück können wir uns ja genau das Kaufen was uns am Besten gefällt.

Deswegen meine Meinung: Marketing Gag. War ja auch deine Frage wie wir Denken.

Schöne Grüße Jürgen

HorstG
21.11.2008, 12:55
aber der kleine braucht weniger weil er die magnetmasse nicht mitdreht,
(der Innenteil ist statisch, und nur das leichte gehäuse dreht, das macht gewaltig was aus),

Zum letzten Mal: es gibt KEINEN Elektromotor, bei dem sich nicht die Magnetspulen oder die Magnete drehen !!!
Und beim Bafang müssen die Magnete sogar auf die 4-fache Drehzahl beschleunigt werden, sodass der geringere Radius energetisch KEINEN Vorteil bringt!


ICH SAG: der kleine braucht in Summe weniger als der grosse minus rekuperation, oder mathematisch ausgedrückt:
E (GetriebeM) <= E (DM) - E (Rekuperation),
Schön, dass Du mal 'ne Gleichung bringst - ist aber leider falsch!
Der Motorwirkungsgrad beider Motoren ist annähernd gleich - ABER -

Beim Getriebemotor verlierst Du mind. 10 % im Getriebe
Zu Vergleich: Kommerzielle Industriegetriebe:

www.rotek-motoren.de/produkte/planetengetriebe/planetengetriebe_r.php (http://www.rotek-motoren.de/produkte/planetengetriebe/planetengetriebe_r.php)

Die einzigen Vorteile der Getriebenaben sind Größe(Optik) und Gewicht.
Dafür haben sie aber einen geringeren Wirkungsgrad, sind weniger überlastfest und in der Leistung beschränkt.

Horst

didi28
21.11.2008, 13:04
Die einzigen Vorteile der Getriebenaben sind Größe(Optik) und Gewicht. Dafür haben sie aber einen geringeren Wirkungsgrad, sind weniger überlastfest und in der Leistung beschränkt.

Hallo Horst,

habe so den Eindruck, dass die meisten Schreiber hier auf der Optik abfahren und sich deswegen gerne den technischen Rest auch schön reden wollen :).

Übrigens, Dein Link funzt nicht.

Gruß
didi

HorstG
21.11.2008, 14:05
Übrigens, Dein Link funzt nicht.

Hallo Didi
komisch- mabchmal geh er und manchmal nicht - kann aber auch am Rotek-Server liegen oder an der Länge der Linkadresse - eben hat er gerade wieder (aus dem Forum heraus) funktioniert:confused:

Gruß

Horst

didi28
21.11.2008, 14:08
- eben hat er gerade wieder (aus dem Forum heraus) funktioniert :confused:
Sehe gerade, der Christian hat Deinen Link netterweise bereits repariert:

"Geändert von Christian (Heute um 13:08 Uhr). Grund: Link repariert."

Aldibiker
21.11.2008, 15:22
Zum letzten Mal: es gibt KEINEN Elektromotor, bei dem sich nicht die Magnetspulen oder die Magnete drehen !!!
Und beim Bafang müssen die Magnete sogar auf die 4-fache Drehzahl beschleunigt werden, sodass der geringere Radius energetisch KEINEN Vorteil bringt!Horst

Horst ich seh das genau wie du. Nur ums klar gestellt zu haben
falls du meine Posts hier nicht gelesen hast. Aber in einem Punkt hat
er Recht. Die Magnete (außen liegende Masse) drehen sich beim
Bafang NICHT wenn der Motor nicht läuft, man also ganz normal
Fahrrad fährt. Das verhindert der Freilauf. Es dreht sich also nur
die äußere Hülle (+ Zahnräder denke ich mal, so genau kenn ich
den Aufbau jetzt auch nicht). Die Spulen drehen sich dann
genauso wenig weil sie fest auf der Welle verankert sind.
Läuft der Motor allerdings ists genau wie du es beschrieben hast.

Nicht das Getriebe ansich ist der Schlüssel zu so manchem
Pedelecfahrer-Glück sondern der Freilauf der die Glocke
vom rest der Felge trennt sobald der Motor nicht läuft.

Wenn ich da jetzt was grundlegend falsch verstanden habe
möchte ich gern aufgeklärt werden.

gruß Robert

crumly
23.11.2008, 15:12
Hallo,

vielleicht könnte man ausgehend von folgenden Überlegungen sowas bauen. Lohnen könnte sich das vielleicht für Leute, die längere Bergabfahrten haben.

Wenn man zwei von den dicken Motorkabeln verbindet und den Motor dreht, wird eine kräftiger Strom induziert, habe selber mal testweise eine 12 V / 35 W Halogenbirnen angeschlossen, bei schon geringer Drehzahl leuchtet diese bereits recht hell und würde bei höherer Drehzahl durchbrennen. (Man kann auch 2 Birnen an 3 Kabel anschließen, leuchten dann beide.)

Würde man diesen Strom auf einen Brückengleichrichter geben, hätte man eine drehzahlproportionale Gleichspannung. Vielleicht die gleiche, wie umgekehrt beim Fahren, also bei ca. 28 km/h ca. 36 V. Vielleicht aber auch eine etwas andere.

Eventuell könnte man durch Kombination der 3 Phasen und jeweiligen gleichrichten die Spannungen und Stromstärken auch noch verändern.
(Bei zwei Birnen an drei Phasen bremst es stärker als bei einer Birne.)

Dann müsste man noch einen Bremszug mit einem Schalter kombinieren, der die Phasen auf den Gleichrichter schaltet, (ggf. müsste auch noch mehr geschaltet werden) und man hätte zumindest bei einer Drehzahl eine Spannung, die man zum Laden der Akkus verwenden könnte. Möglicherweise würde sich beim Bergabfahren so eine Art Beharrungsfahrt bei bspw. 30 km/h einstellen.

Eventuell könnte dieses durch weitere Zutaten wie Widerstände (nicht so gut), DC DC Wandler und vielleicht noch andere Dinge oder Schaltungen, die ich nicht kenne, verfeinert werden. [Vielleicht durch eine Potentionmeter gesteuerte Phasenanschnittssteuerung? (Falls die nicht eine zu hohe Mindestspannung brauchen.) Oder vielleicht gibt es auch einen DC DC Wandler mit z.B. 10 - 45 Volt Eingang und 40 oder 45 Volt Ausgang.]

So, das Ganze ist nur so laienmässig angedacht.

Kraeuterbutter
23.11.2008, 15:44
Hallo Horst...
nicht gleich laut werden ;)

ob deine Aussagen so 100% stimmen und die einzige Wahrheit sind bezweifle ich jetzt auch mal:

das mit den stehenden Magneten von Kranawetter bezog sich auf das fahrende Rad mit aber ausgeschaltetem Motor..
das hab ich auch beim 1. mal nicht gleich überzuckert ;)


Schön, dass Du mal 'ne Gleichung bringst - ist aber leider falsch!
Der Motorwirkungsgrad beider Motoren ist annähernd gleich - ABER -

Beim Getriebemotor verlierst Du mind. 10 % im Getriebe

zum Getriebewirkunsgrad: kommt drauf an, wo man nachschaut:
du hast bei Rotax nachgeschaut..

auch hängt der Wirkungsgrad ja stark von der Belastung ab..
jeh geringer die Last, umso schlechter wird der Wirkungsgrad

wenn du z.b. bei www.sew.de (http://www.sew.de/) nachschaust:
planeten getriebe haben im allgemeinen einen
verlußt von 3% einschließlich wellendichtringen
stirnradflachgetr. ca 90-95%wirkungsgrad.

planetengetriebe -baureihe-psf 210
oder fpl 210- oder fpl 210 (das sind die kleinen
getriebe mit 2abtriebslagern verspannt! +2wellendichtringen+fettfüllung-spielarm!!!
d.h. bei 3winkelminuten spiel ist trotz hoher reibung der wirkungsgrad weit über 95%!
bei 6 winkelminuten spiel ca 3%verluste.
slipstick-effekte sind hier nicht zu berücksichtigen.
siehe auch:neugart(www.neugart.de (http://www.neugart.de/))
und (www.alphagetriebe.de (http://www.alphagetriebe.de/))

(Quelle: Modellbauforum rc-network)

jedenfalls hat es sich im Modellbau gezeigt, dass in der Regel oft Antriebe MIT Getriebe trotzdem einen höheren Wirkungsgrad erzielen als Direkt-Antriebe ohne Getriebe

zum Wirkungsgrad des Motors ansich...
wie kommst du darauf, dass der Wirkungsgrad gleich ist ?
kann durchaus sein, dass der Motor des Bafangs einen höheren wirkungsgrad erreicht, weil er ja kleiner ist, schneller drehen kann, unter umständen weniger Innenwiderstand aufweist..

und somit - obwohl Getriebeverluste vorhanden - im Endeffekt der Gesamtwirkungsgrad nicht schlechter ist, wie bei einem Direktläufer ohne Getriebe

das müsste man halt aber alles auf einem prof. Prüfstand vermessen, so sind das alles nur Annahmen

Klaus_C
05.01.2009, 17:19
Hallo,
ich bin seit kurzem Besitzer eine PL-250HT BionX Systems.

Ich mache verschiedene Testfahrten und zeichne die mir zugänglichen Akkuspannung am Ladestecker auf. In Bezug auf Rekupoperation habe ich folgende Daten beizusteuern:

Hinfahrt zur Joggingstrecke mit Unterstützungsstufe 2 (ca. 2km) und ca. 20 km/h (Danach kam mir die Idee das Fahrrad als Trainingsgerät zu verwenden mit Hilfe der Rekuoperation)
Geschwindigkeit zwischen 8km/h und 10 km/h (habe die Tochter beim Joggen begleitet).
Joggingzeit ca. 25 min.
Rekuperationsstufe : 2 (Werksparameter; noch nicht verändert)
Akkuspannung vor Fahrtantritt: 41,3V (voll geladen; bei Raumtemperatur gemessen)
Rückfahrt von der Joggingstrecke ohne Unterstützung
Akkuspannung nach der Fahrt: 41,4V (bei ca. -2°C)
Nach meinem Gefühl wird der Akku auch bei geringen Geschwindigkeiten geladen. Die Spannungserhöhung ist zwar marginal, aber die Temperatur während der Messfahrt war ziemlich niedrig (ca. -2°C), so dass der Akku auskühlte.

Weiterhin habe ich bei einer Radtour und leergefahrenen Batterien entdeckt, dass nach jeder Bremsung die Unterstützung zum Anfahren wieder kurz da war.

Es scheint also zu funktionieren.
MfG
Klaus_C

Kraeuterbutter
05.01.2009, 17:44
hmm... leider bist du mit dem vollem Akku nur 2km gefahren..

vielleicht war der akku nach 12min langsamen Fahrens schon wieder vollgeladen ?

beim nächsten mal machs doch so:
fahr den Akku leer (bis Abschaltung oder was das BionX-System da macht)

dann fahr die 25min und lade den Akku per Rekuperation wieder nach
(die gefahren km dabei merken)

und dann fahr die gleiche Strecke mit dem Akku

dann könnte man doch schon einiges ablesen, wieviel es wirklich bringt

sackspeed
05.01.2009, 18:11
Bei den sogenannten S-Pedelecs halte ich es für absolut fahrlässig,
wenn diese nur mit Felgenbremsen ausgestattet sind. Wenn der
Motor vorne ist, gibt es zur Zeit praktisch nur Bastellösungen, um
eine Scheibenbremse anzubauen. Dabei wäre es für die Hersteller
ziemlich einfach, eine Scheibenbremsaufnahme zu integrieren...
Der Kasbauer Controller bietet nicht nur die Rekuperation, sondern
ist auch programmierbar. Man sollte dieses Projekt fördern, denn
nur Stückzahlen bringen letztendlich auch einen vernünftigen Preis.
Die Bremsfunktion ist für mich wichtiger als die eigentliche Rück-
speisung. Wenn man das Rad täglich benutzt und Bremsen und Nerven
schont, lohnt sich die Investition. Bremsbeläge kosten auch ganz gut
Geld. Das sowas nicht für 40 EUR zu haben ist, versteht sich von selbst.


Gruß

Mario

Reinhard
05.01.2009, 18:14
Wenn der Motor vorne ist, gibt es zur Zeit praktisch nur Bastellösungen, um eine Scheibenbremse anzubauen.

eZee Bike Conversion Kit ==> www.ebikes.ca geht auch mit Scheibenbremse vorn.

grosserschnurz
05.01.2009, 18:27
Hallo Reinhard,

ist eine interessante Seite, u. a. eine gute Drehmomentabfangung.
Bei dem Frontantrieb dürfte es sich um den neuen Bafang QSWXB handeln.
Gibt es in China in 150/24, 250/36 und 350/48 Watt/Volt Ausführung.
Hoffentlich bald auch bei uns!

grosserschnurz wünscht einen schönen Abend

Reinhard
05.01.2009, 19:40
Nein. Nach meinen Infos hat eZee zwar ursprünglich Bafangs verkauft, aber dieser Motor ist eine eigene Entwicklung von eZee.

Kraeuterbutter
05.01.2009, 19:48
@Sackspeed:

Bei den sogenannten S-Pedelecs halte ich es für absolut fahrlässig,
wenn diese nur mit Felgenbremsen ausgestattet sind.

und wieso ?
jedes Rennradl hat "nur" Felgenbremsen, und die bewegen sich bergab schneller wie die ganzen S-Pedelecs..

sackspeed
06.01.2009, 10:49
@Sackspeed:


und wieso ?
jedes Rennradl hat "nur" Felgenbremsen, und die bewegen sich bergab schneller wie die ganzen S-Pedelecs..

Stimmt. Aber die wiegen auch nur knapp 8 Kg. ich rede jetzt nicht
von grader Strecke. Bergab und bei Regen wird es schon ganz
schön kritisch. Auch beim Rennrad. Ein Pedelec wiegt aber zwischen
25 und 30 KG. Die Magura Felgenbremsen sind da noch die besten.
Aber trotzdem reicht das dann nicht mehr, wenn Nässe mit ins Spiel
kommt. Wenn ich bergab mit 60 Sachen in die Eisen steige, kommt
selbst meine 205 mm Bremsscheibe ins Schwitzen. Man merkt halt,
das das Material für Fahrräder gebaut ist.

http://www.evalbum.com/popupimg.php?8656


Gruß

Mario

grosserschnurz
06.01.2009, 11:29
Hallo Reinhard,

schau dir doch mal bei www.szbaf.com (http://www.szbaf.com/en/home.asp) die Bilder des neuen Antriebes an.
Hier gibt es viele Übereinstimmungen und die größte dürfte wohl die Kabelrausführung auf der Seite sein. Wie man auf den Bilders sieht, handelt es sich hier wohl um eine komplette Neukostruktion und die macht man eigentlich nur bei entsprechenden Stückzahlen. Hat die der relativ unbekannte Mitbewerber?
Gut, die Zeit wird es uns zeigen.

grosserschnurz

labella-baron
06.01.2009, 11:51
Geht nicht:mad::
The connection was refused when attempting to contact www.szbaf.com (http://www.szbaf.com)edit: geht wieder - aber welches Bild meinst du denn jetzt genau. Die Info zu den einzelnen Modellen ist ja immer noch katastrophal ungenügend!

Reinhard
06.01.2009, 12:22
Über die Telekom als Provider kam ich da auch nicht ran, über Vodafone geht es <schulterzuck>. Nimm mal den Link aus dem Wiki: Klick (http://www.szbaf.com/en/home.asp)!

labella-baron
06.01.2009, 13:37
Über die Telekom als Provider kam ich da auch nicht ran, über Vodafone geht es <schulterzuck>. Nimm mal den Link aus dem Wiki: Klick (http://www.szbaf.com/en/home.asp)!Den habe ich auch gleich probiert. Ging auch nicht. Ebenfalls über Telekom.

grosserschnurz
06.01.2009, 15:46
Hallo labella-baron,

es ist oben der rechte Antrieb.
Im "New Catalog" ist er auf Seite 5 u. 6 beschrieben (techn. Daten).

grosserschnurz

Radlerpeter
06.01.2009, 15:49
schau dir doch mal bei www.szbaf.com (http://www.szbaf.com/en/home.asp) die Bilder des neuen Antriebes an.
grosserschnurz

Hallo,

da kommt bei mir als erstes der Virenscanner und zeugt einen Virus an.

Peter

labella-baron
06.01.2009, 16:10
es ist oben der rechte Antrieb.
Im "New Catalog" ist er auf Seite 5 u. 6 beschrieben (techn. Daten).Was verstehst du jetzt unter neu? Diese Bilder haben wir (in einem anderen Zusammenhang) bereits diskutiert und sind dort seit mindestens 30. Oktober 2008 verfügbar.
Siehe http://www.pedelecforum.de/forum/showpost.php?p=5927&postcount=60

grosserschnurz
06.01.2009, 17:19
Hallo labella-baron, (http://www.pedelecforum.de/forum/member.php?u=10)

ja als Bilder schon, aber der Antrieb, oder hast du schon einen?

grosserschnurz

labella-baron
06.01.2009, 18:14
Wird die Tabelle des SWXK bei euch auch so zerschossen dargestellt?
Falls ja, dann könnt ihr sie hier (ohne Gewähr) anschauen: 588

hkranawetter
07.01.2009, 10:26
was etwas zuwenig andiskutiert worden ist beim Rekuperieen,

ist die ladefunktion ansich,

übliche ladegeräte sind sehr fein eingestellt mit diskreter Ladefunktion,
und nur so kann eine lange lebensdauer des akkus sichergestellt werden,


wenn der controller beim rekuperieren nicht auf den akku abgestimmt ist,

dann kann der diesen durchaus ZERSTÖREN,

gibts da ein paar spezialisten im forum zur Ladetechnik, ich weiss nur wenn ich lader bestelle, das da sehr intensiv datenblätter und parameter ausgetauscht werden, deswegen müsste ein contrller der rekupiert in dieser Richtung auf den akku freiprogrammierbar sein,

sonst ist der gesamteffekt, etwas länger einzelreichweite aber kürzers gesamtreichweite über die akkulebenszeit hinweg, weil controller akku schädigt.

Kranawetter
specialbikes.at

Kraeuterbutter
07.01.2009, 11:30
das ist ein guter Einwand

hab das mit der verkürzten Akkulebensdauer doch hier irgendwo schon mal gelesen...

man sollte wohl möglichst robuste Zellen nehmen
Nicd scheiden aus, weil zu schwer und nicht mehr erlaubt

Fepo4 wäre eine Möglichkeit..
z.b. bei A123 M1 als 10Ah-Block könnens auch mal 100A kurzzeitiger Ladestrom sein
die halten das aus

(in USA ist das teilweise recht üblich beim Modellbau: da hängens die 4s Fepo4-Akkus über Widerstandsladekabel direkt (ohne Ladegerät !) an die Autobatterie..
beim anhängen sind das dann mal peakmässige 70A Ladestrom
fällt sofort auf 35A und bis zum entladeende kontinuirlich fallend Richtung 25A -> wohlgemerkt: bei einem Akku mit nur 2,3Ah Kapazität !!)

nach ca. 4,5 - 5,5min ist der Akku voll
(voll ist relativ, weil man mit der Methode nur ~90% reinkriegt, aber immerhin)

und die Zellen machen das sogar mehrere 100 Zyklen mit

keine Empfehlung das jetzt beim bike auch so zu machen (Akku direkt an die Starkstromsteckdose hängen ;) )
aber ich denke das die Zellen sich dann eben fürs rekuperieren ideal eigenen müssten

yardonn
07.01.2009, 13:32
Natürlich geht rekuperation nicht unbedingt billig.
Entweder baut man das System auf einem Bekannten Akku auf ( was natürlich viel zu unflexibel wäre...), oder aber Maximalstrom und Maximalspannung bei Rekuperieren müssen programmierbar sein. Noch besser natürlich, direkt quasi ein intelligentes Ladegerät dran zu bauen.
Aber das ist natürlich im Endeffekt nicht bezahlbar.

Am besten dann noch dazu einen Leistungstarken elektrischen Verbraucher (Verbrater...), der automatisch benutzt wird, wenn der Akku die anfallende Bremsenergie nicht mehr aufnehmen kann.

Das Alleweder 6 (Christalitemotor) rekupperiert dank "Kasbauer" -Controller (sorry, keine Gewähr auf richtigkeit, kenne den Namen nur vom Hören....). Problemlos in die Lithium-Akkus, da diese (zumindest bei 16AH) auch entsprechend schnell geladen werden können wie der Motor Energie erzeugt. Sobald der Akku nicht mehr Aufnahmefähig ist (Spannungsbegrenzung), wird die Bremsleistung reduziert, da leider kein externer Verbraucher zur Verfügung steht.

Auf diesem Wege sollte der Akku nicht geschädigt werden, im Gegenteil, deri Lithium-Akku mag es ja, immer wieder nachgeladen zu werden.

Aber eine solche Betrachtung (bzw Einstellung) muss natürlich für jeden Verwendeten Akku einzeln erfolgen, was die Sache ein wenig umständlich macht.

Da aber in Zukunft meiner Meinung nach die wirklich schnelladefähigen Akkus (maximal eine Stunde...) den Markt dominieren werden, und der Trend zumindest bei europäischen Controllern hin zu immer mehr programmierbarkeit geht, wird das rekuperieren in den Akku meiner Meinung nach immer weniger ein Problem sein.

Zu erwähnen ist vielleicht, das sich meine Betrachtungsweise auf schnelle Velomobile bezieht, die hauptsächlich als Transportmittel (und nicht als Sport und Spass-Gerät) eingesetzt werden, beziehen. Da solche Fahrzeuge in der Regel ein höheres Gesamtgewicht (Fahrzeug, Fahrer und Gepäck, evtl auch Anhänger...) und höhere Reisegeschwindigkeiten aufweisen, ist auch der energetische Nutzen wahrscheinlich deutlich höher, als bei einem leichten Upright-Predelec.

sentry3
07.01.2009, 17:52
Beim Kasbauer-Controller können für Rekuperation getrennt max. Strom und max. Spannung auf den Akku bezogen einprogrammiert werden - und die Bremsleistung wird tatsächlich zurückgeregelt, wenn der Akku den Strom nicht abnehmen darf - z.B. weil er noch voll ist und die Ladeschlussspannung beim Bremsen erreicht wird.

Selbst mit den "schlechtesten" Bleigel-Akkus hat Rekuperation mit dem Controller hervorragend funktioniert, ohne dass die Akkus gekocht wurden.

Dennoch möchte ich aufführen, dass die anfallende Energiemenge in einer normalerweise kurzen Bremsphase beim Pedelec selbst ungeregelt keine Probleme verursachen wird - ich komme schätzungsweise auf 70% Ladestrom gegenüber dem Fahrstrom (und das nur solange, bis die kinetische Energie verbraucht ist...).

crumly
07.01.2009, 18:47
was etwas zuwenig andiskutiert worden ist beim Rekuperieen,

ist die ladefunktion ansich,

übliche ladegeräte sind sehr fein eingestellt mit diskreter Ladefunktion,
und nur so kann eine lange lebensdauer des akkus sichergestellt werden,


wenn der controller beim rekuperieren nicht auf den akku abgestimmt ist,

dann kann der diesen durchaus ZERSTÖREN,



Ich glaube da nicht dran. Also Akkus haben bekanntlich ein Problem beim Überladen; dass kann hier in der Regel ausgeschlossen werden, da ich ja vorher mindestens soviel dem Akku an Energie entnommen habe wie zurückgespeist würde. [Wenn ich nicht auf dem Berg wohne und mit vollem Akku und bremsen dann Berg ab fahre.]

Der Controller wird wohl auch keinen höheren Rückspeisestrom erzeugen als Fahrstrom, also unkritisch beim Rekuperieren.

Der Fahrstrom wird unbalanciert entnommen, die geringere Rückspeisestrommenge dürfte damit beim unbalancierten Zurückspeisen auch kein Problem verursachen.

Auch sonst sehe ich keinen Zustand, der den Akku zerstören könnte.

sackspeed
08.01.2009, 11:15
Natürlich geht rekuperation nicht unbedingt billig.
Da aber in Zukunft meiner Meinung nach die wirklich schnelladefähigen Akkus (maximal eine Stunde...) den Markt dominieren werden, und der Trend zumindest bei europäischen Controllern hin zu immer mehr programmierbarkeit geht, wird das rekuperieren in den Akku meiner Meinung nach immer weniger ein Problem sein.


Genau der Ansicht bin ich auch. Es gibt jetzt schon Akkus, die das locker
können und gar nicht so teuer sind. Die Controller sind halt der Knackpunkt.
Bei den Motoren ist so ziemlich das Ende der Fahnenstange erreicht. Bei
den Controllern geht noch einiges. Die Reku gehört auf jeden Fall dazu.
Die Möglichkeit, den Contoller genau auf einen Motor einstellen zu können auch. Wenn die "europäischen" Stückzahlen erstmal stimmen, gebe ich
dafür gerne 100 EUR aus. Man muß in diesem Kontext immer sehen,
da hier ja entwickelt wird und nicht geklaut. Die Produktionkosten kann
man auch in Europa vernachlässigen.

Kraeuterbutter
08.01.2009, 23:38
ich google schon, aber finde nichts...

hab mal wo gelesen, dass beim Rekuperieren schon ganz fiese Spannungsspitzen entstehen können, die durchaus höher sind wie es die Drehzahl eigentlich vermuten lassen würde..

vielleicht kann hier ja ein Motor/Elektronik-Experte was sagen ?
und die Spannungsspitzen wären dann schlecht für die Akkus (wenn der Regler die nicht rausfiltern kann oder so)

hörensagen, die Experten sollen hier mal Tatsachen nachschieben, bitte ;)

-------------

von der anderen Seite aufgezäumt:
in einen Akku krieg ich nur was rein, wenn die Spannung höher ist wie die Akkuspannung selber..
wenn ich also mit nem 36V Akku Vollgas 30km/h fahren kann,
dann dürfte umgekehrt im Generatorbetrieb unter 30km/h keine Ladewirkung möglich sein, weil ja die Spannung auch unter 36V wäre, die vom Generator kommt..

dem ist aber scheinbar nicht so, denn es gibt genug Beispiele, wo auch bei geringerer Geschwindigkeit der Akku geladen werden kann

(Bremsenergierückgewinnung z.b. beim Auto)

Kraeuterbutter
09.01.2009, 13:27
hier gibts ein paar interessante Erfahrungsberichte zum Rekuperieren...

http://www.endless-sphere.com/forums/viewtopic.php?f=2&t=7891

also wieviel es bringt
(mit Google-Earth-Fahrprofil, hm-Angaben,....
der Threadersteller z.b. 9-10% Benefit vom rekuperieren)

Reinhard
09.01.2009, 14:25
Ich hatte den Thread von einigen Tagen schon mal durchgelesen. Ich denke mal, das Justin bei dem Thema sehr kompetent ist. Jedenfalls eine interessante Lektüre ...

Klaus_C
09.01.2009, 14:31
hab mal wo gelesen, dass beim Rekuperieren schon ganz fiese Spannungsspitzen entstehen können, die durchaus höher sind wie es die Drehzahl eigentlich vermuten lassen würde..


Hallo Kräuterbutter,
Folgendes kann ich zu Deiner Frage beitragen:
Durch das Induktionsgesetz wird im Idealfall in der Spule eine unendlich hohe Spannung erzeugt. Diese wird in der Praxis aber durch Streuinduktivitäten, Luftspalt etc. begrenzt.
Ich habe dieses Recheneispiel gefunden:
Die Längsachse einer kreisrunden Spule mit 400 Windungen und einem Radius von 4 cm schließt einen Winkel von 30 grad mit der Richtung des homogenen äußeren Magnetfeldes ein. Die Stärke des Magnetfeldes nimmt pro Sekunde um 85 T zu, ohne das die Richtung des Feldes ändert. Wie gr0ß ist die in der Spule induzierte Spannung?
Uind=-n*B*l*v*sin alpha

Uind=-n*B*l*v*cos α (Längsachse!)
Uind= 400 * 85 T/s * 0,04²*π m² *cos 30°
Uind= 400 * 85 V/m² * 0,005027 m² * 0,707 ...Fehler
Uind= 400 * 85 V/m² * 0,005027 m² * 0,866
Uind= 148 V

Die modernen FET's der Endstufe können 400V und mehr Sperrspannung aushalten, aber ab einer gewissen Geschwindigkeit wird auch diese Spannung erreicht und der rechte untere FET's wird leitend, um diese Spannung zu begrenzen, der linke untere ist durch die Drain Source Diode sowieso leitend.
Das kann kritisch werden, da die FET's die Energie zum begrenzen der Spannung in Wärme umsetzen und zerstört werden können.:mad:

Hast Du aber eine Batterie dran, wird bei leitendem oberen rechtenund unteren linken FET's die Spannung durch die Batteriespannung begrenzt und es fliest schon bei kleineren Geschwindigkeiten ein Strom in die Batterie.;)

Kraeuterbutter
09.01.2009, 14:55
Danke für deine Erklärung..
sie geht zwar über meinen elektrisch/elektronischen Horizont, aber erklärt wohl einiges

(wohl ist darin auch eine Erklärung zu finden, warum im Modellbau immerwieder Regler abbrennen bei Bremsvorgängen (z.b. RC-car auf engem Kurs wo viele Kurven angebremst werden müssen, oder Elektro-Motorflieger wo im Sturzflug der Prop vom Fahrtwind angetrieben wird und den Regler killt) - da denkt ja auch jeder: wie kann das sein, im Sturzflug dreht der PRop ja nie so schnell wie wenn ich gas gebe, beim Bremsen dreht der Motor nie so schnell wie er selber das Auto beim gasgeben beschleunigt)

danke für diese ausführliche Antwort von dir (wenns bei mir wohl auch doch ein wenig wie Perlen vor die Säue is, weil ich die Formeln nicht kenne oder verstehe - aber gibt hier sicher Leute die das auch wirklich verstehen) ;)

maxandig
09.01.2009, 15:22
Hast Du aber eine Batterie dran, wird bei leitendem oberen rechtenund unteren linken FET's die Spannung durch die Batteriespannung begrenzt und es fliest schon bei kleineren Geschwindigkeiten ein Strom in die Batterie.;)

Ich könnte mir vorstellen, daß - unabhängig vom Zustand des FETs oben rechts - der Strom auch den gelben Weg nehmen könnte.

Max

Kuddel
09.01.2009, 17:51
Ich könnte mir vorstellen, daß - unabhängig vom Zustand des FETs oben rechts - der Strom auch den gelben Weg nehmen könnte.

Max

Das Bild zeigt ganz deutlich das die Motorspannung n i e größer
werden kann als die Akkuspannung, da die INVERSdioden der Fets die
erzeugte Spannung immer richtig rum in die Batterie leiten.

Einen kleinen Haken hat die Sache noch. Die Dioden in den Fet´s
leiten den Strom nicht sofort in den Akku. Sie brauchen einige nSek
um in den leitenden Zustand zu gelangen. Wärend dieser Zeit muß
der Transistor die Energie aufnehmen, moderne Typen können das.
Ältere Typen werden dadurch zerstört.

Mal Auszug aus Datenblatt IRF640
Reverse Recovery Time trr 240nSek
Single Pulse Avalanche Energy Rating Eas 580mJ

Broadcasttechniker
09.01.2009, 18:00
Ein richtig guter Controller brückt die Dioden immer aktiv durch den entsprechenden FET.
Das verbessert übrigens den Wirkungsgrad beträchtlich, denn die Dioden sind nur bipolar mit der dazugehörigen hohen Restspannung.
Ein Sonderfall ist übrigens der Controller des Dynastarter von Valeo. Dort wird auch auf den verbesserten Wirkungsgrad durch active freewheeling hingewiesen.

Alv
09.01.2009, 18:12
Hast Du aber eine Batterie dran, wird bei leitendem oberen rechtenund unteren linken FET's die Spannung durch die Batteriespannung begrenzt und es fliest schon bei kleineren Geschwindigkeiten ein Strom in die Batterie.;)

Bei dieser Schaltung brauchen die FETs nichtmal zu leiten, der Strom fließt über die integrierten Dioden, die die Generatorspannung dabei gleichrichten.

bd. Alv

fred54
23.01.2009, 19:07
..der Bionxmotor bietet sich auch für die Stromrückgewinnung förmlich an,ist dieser doch ein dauermagneterregter Brushlessmotor.Sowie dieser mech.bewegt wird,entsteht auch in den Motorspulen eine induzierte elektrische Spannung.
Diese muß nur noch durch eine ausgeklügelte Elektronik in den Akku geladen werden.Im Flachland bringt die Rekuperation viell. gegen 3%,
im Gebirge einiges mehr an Rückenergie..

didi28
23.01.2009, 19:30
..der Bionxmotor bietet sich auch für die Stromrückgewinnung förmlich an.

Deswegen hat BionX die Rekuperation schön längst.

Tiefflieger
23.01.2009, 23:16
Der Fred heißt: Rekuperation - sinnvoll möglich oder Marketingflop?

Marketing Gag. Voll gelungen.

Wenn ich irgendwo erzähle daß ich Elektrofahrradler bin, ist die erste Frage,
„Wird der Akku bei Bergabfahrt und beim bremsen geladen?“
Das Thema Rekurpation ist mittlerweile auch bei Nicht Elektromobilisten angekommen.

Wenn ich Berg ab fahre lasse ich das Rad rollen, Rekurpation ist da kontraprodtiv.
Ich will voran kommen, nicht Strom produzieren.
Mein Akku hat genügend Kappazität, der braucht nicht während der Fahrt geladen zu werden.

Wenn durch Rekupartion auf einmal 10,20.. oder mehr Ampere in den Akku geblasen werden,
geht das zu Lasten der Lebensdauer von Li Ion Akkus.
Ist zwar ökologisch korrekt was Stromgewinnung anbelangt,
in Bezug auf die Lebensdauer des Akkus kontraproduktiv und damit alles andere als ökologisch korrekt.
Geringe Ladeströme verlängern die Lebenzeit von Li Ion Akkus.
Ladeströme > ca. 0,2C reduzieren die Lebenszeit.

Rekurpation beim Fahrrad ist eine teure überflüssige Spielerei.

:D

didi28
24.01.2009, 00:25
Wenn ich irgendwo erzähle daß ich Elektrofahrradler bin, ist die erste Frage,
„Wird der Akku bei Bergabfahrt und beim bremsen geladen?“
Das Thema Rekurpation ist mittlerweile auch bei Nicht Elektromobilisten angekommen.

Ja, weil in Elektro/Hybrid Pkw bereits standardmäßig eingebaut und das durch Funk- und Fernsehen ging.


Wenn ich Berg ab fahre lasse ich das Rad rollen, Rekurpation ist da kontraprodtiv.Ich will voran kommen, nicht Strom produzieren.

Es geht hier im Thread eigentlich um Bremsrekuperation. Die normale Rekuperation über Nenndrehzahl haben alle Direktantriebe ohne irgendwelchen zusätzlichen technischen Aufwand bauartbedingt sowieso.


Mein Akku hat genügend Kappazität, der braucht nicht während der Fahrt geladen zu werden.

Der Standpunkt ist absolut vertretbar. Man braucht keine Rekuperation um Pedelec zu fahren.


Wenn durch Rekupartion auf einmal 10,20.. oder mehr Ampere in den Akku geblasen werden, geht das zu Lasten der Lebensdauer von Li Ion Akkus.

Die Rekuperation muss natürlich auf das vorhandene Akkusystem abgestimmt sein. Die BionX Leute haben das wohl schon im Griff. Auch bei Elektrofahrzeugen ist das kein wirkliches Problem.


Rekurpation beim Fahrrad ist eine teure überflüssige Spielerei.

Viele Bastler sind eben auch verspielt ... Der normale Pedelecfahrer braucht Rekuperation nicht, aber der braucht auch keine "27"-Gänge, keine XT Ausstattung, kein wirklich leichtes Bike...Die Reichweitenerhöhung bei einem Pedelec von vielleicht 5-10 % in bergigem Gelände sehe ich auch als unbedeutent an. Die nahezu verschleissfreie Rekuperationsbremse als drittes Bremssystem finde ich da schon interessanter. Es is auch der Reiz des technisch Machbaren. Und wenn so ein Regler als Massenartikel in China vom Band fällt ist der auch nicht mehr viel teurer als ein Regler ohne Bremsrekuperation.

Tiefflieger
24.01.2009, 00:59
@didi28

Ich bin da mit Dir kondom.
Wer Spaß dran hat soll es machen, Geld spielt beim spielen keine Rollex.



Die Rekuperation muss natürlich auf das vorhandene Akkusystem abgestimmt sein. Die BionX Leute haben das wohl schon im Griff. Auch bei Elektrofahrzeugen ist das kein wirkliches Problem.


Beim Fahrrad ist es ein gelungener Marketing Gag. BIONX kann Akkuphysik nicht aushebeln. Die bauen ja nicht einmal Akkus. Sind halt Imagemarktführer, vergleichbar mit Mercedes oder Apple, und die Jünger sind bereit für die Anerkennung ihres sozialen Status zu zahlen.
NC kann dat genau so gut wie BIONX und kostet nur ein Zehntel.

Reinhard
24.01.2009, 10:04
NC kann dat genau so gut wie BIONX und kostet nur ein Zehntel.

Für mich sieht es so aus, als müsstest Du Dir die einzelnen Techniken und die Umsetzung derselben doch noch mal genauer ansehen, weil Deine "Analyse" doch sehr, sehr oberflächlich ist ...

fred54
24.01.2009, 19:28
:rolleyes:..nö,tiefflieger.Die Rekuperation ist schon eine feine Sache,ohne diese bräuchte ich nähmlich hier erst gar nicht in den Odenwald zu fahren. - Mit der Rückgewinnung lade ich mir meinen Heimweg ,durch die Rheinebene,wieder ´rein .
Davon mal ganz abgeseh´n lädt der Bionxlader original schon mit ca. 2C (1.8 - 2Amp,um die techn.Fakten hier mal klar zu stellen).

schuhmax
24.01.2009, 23:39
NC kann dat genau so gut wie BIONX und kostet nur ein Zehntel.


Auh Backe, böse Behauptung!

Vorweg bin kein freund von den bionx-preisen, aber ein zehntel?
Aber dann ohne akku, wohlgemerkt!
Nc kostet knapp 200 €
Bionx 2000 €, aber komplett!
Und die bionx akkus, ne die bauen keine selber, und importierten auch keine chinaware, werden so weit ich weis hier in deutschland konfektioniert. (oder liege ich hier falsch)
Auf jedenfall ist das der einzigste motor der wohl nicht aus china kommt, da steckt ne menge entwicklung drin, auch in der steuerung.

Ob der preis gerecht ist, ist eine andere frage, aber es ist wohl derzeit das beste system!

Und ob das bei den billigen chinesen mit der rekuparation auch wohl wirklich klappt wage ich zu bezweifeln.

Hier würde ich einem kompletten sytem, wie bionx oder kasbauer mehr vertrauen.

Schuhmax