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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Schubanhänger -> welchen ?



Kraeuterbutter
29.02.2008, 02:12
für mein SRam Sparc (hoffe ich krieg es repariert, bis jetzt hab ich von SRAM keine Antwort auf email bekommen ;( ) steht schon ein Fahrrad (20" Klapprad) bereit..

doch gibts noch weitere Fahrräder...
das meines Vaters, meiner Mutter, 2 von mir, und noch die beiden meiner Schwestern..

da kam ich auf die Idee mit einem Anhänger, der das FAhrrad schieben könnte..
beim durchstöbern des Netzes hab ich gemerkt, dass da andere schon lange vorher (ja sogar schon vor 1900 mit Dampfmaschine ;) ) die Idee hatten..

wie auch immer:
alles mit 2 Rädern am Schubanhänger fällt mal weg...
wenn, dann muss es einer mit nur einem Rad sein, also einspurig

IBEX und YAK gefallen mir optisch ned


hier gibts eine Zusammenfassung mit einigen Bildern von verschiedenen SChubanhängern:
http://www.bobtec.de/schubanhaenger.html


3 Anhängertypen sind mir - unter anderem optisch - ins Auge gestochen:
Nr.1) http://www.de.extrawheel.com/
Nr.2) http://www.oxtailbicycletrailers.com/anhaenger.html
Nr.3) http://www.weber-products.de/monoporter/

--------------------------------------------

eigentlich würde mir der "extrawheel" am besten gefallen denke ich..
nochmal der Link: http://www.de.extrawheel.com/
hier 2 Bilder:
http://www.bobtec.de/img/Extrawheel-E-Trailer_FN-Trike.jpg
http://www.bobtec.de/img/IMG_0304.jpg

http://www.velomobilforum.de/forum/imgcache/505.png
preislich mit ~170 Euro ganz ok finde ich
zusätzliches Montagematerial für weitere weitere Bikes für nur 10 Euro pro Bike

man könnte auch so ziemlich jeden Hubmotor aus ebay verwenden (Denke ich), standardmässig mit 26"

------------------------------------------------

ebenfalls interessant find ich den Oxtail-Anhänger
nochmal der Link: http://www.oxtailbicycletrailers.com/anhaenger.html
wahrscheinlich praktischer wie der zuvor genannte 26"-RAd-Anhänger..
1.) zerleg-und-platzsparmässig zusammenklappbar
(möglicherweise auch noch nach der Umrüstung auf Elektroantrieb)
2.) eine "Ladefläche", die vielleicht nützlicher wäre die die Seitentaschen beim 26"-Anhänger
3.) praktisch lautlose, getriebelose Nabenmotoren können in dem kleinen Rad mehr Drehmoment auf die Strasse bringen wie in einem 26" reifen
--> dafür schwerer einzuspeichen denk ich mal

optisch finde ich schaut er nicht so schön aus, wegen dem langen Ausleger, siehe Bilder:
http://www.velomobilforum.de/forum/imgcache/507.png

http://www.oxtailbicycletrailers.com/images/trailer-shopping.jpg

was ich mich frage: wenn da der Motor anschiebt, so hoch oben, und man leicht schräg zum Anhänger steht -> da schiebt er einen doch seitlich um, oder ?
(bei der Befestigung wies beim 26"-RAd-Anhänger zu sehen ist, würde das doch wesentlich weniger passieren)

preislich wäre der oxtail-Trailer mit unter 200 Euro ebenfalls überlegenswert

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der letzte in der Liste ist dieser hier:
würde mir optisch auch gefallen, weil schön kurz baut
nochmal der Link: http://www.weber-products.de/monoporter/

Bilder:
http://www.velomobilforum.de/forum/imgcache/509.png
http://www.bobtec.de/img/monoporter-detail.jpg

allerdings: das hintere Rad hat nur auf einer Seite eine Schwinge..
sprich: alle Radnabenmotoren dies bei ebay gibt kann man wohl nicht verwenden (könnte man wohl auch in so einem kleinen Rad nur schwer einspeichen ?!?)
somit eine spezielle Motorisierung nötig..

ausserdem kostet allein der Anhänger ohne Antrieb schon über 400 Euro
scheidet somit für mich eigentlich aus

==========================================

also ich würde gerne Meinungen zu den beiden erst-genannten hören...
auch eine Frage:
wie schwer muss so ein Anhänger sein ?
sprich: an einer Steigung mit sagen wir 15% -> besteht da auf Asphalt die Gefahr, dass der Schubanhänger der reifen durchrutscht und keinen gripp mehr hat ?

der ExtraWheel-Anhänger hat mit 26"-Laufrad gerademal 4.5kg
sprich: damit wäre theoretisch mit Elektromotor + Akkus ein Gesamtgewicht von unter 10kg möglich

würde das noch für Vortrieb reichen oder ist da das Rad nur noch am Rutschen?

was haltet ihr von der Anhängerkupplung beim ExtraWheel ?
schaut für mich so aus, ob das an und abhängen wirklich in Sekunden zu erledigen wäre...

Pila
29.02.2008, 06:22
Wer immer mit einem Schubanhänger liegäugelt, sollte folgendes beachten::D
An- bzw. Abmontieren ist nicht mit der Ankupplung des Anhängers erledigt, es muß auch ein Gasdrehgriff oder -hebel vorne beim Fahrer angebracht werden, inklusive Leitungen verlegen.:mad:
Bei seltener Benutzung den richtigen Akku Typ wählen, ich habe gelernt, daß es Typen gibt, die ständig benutzt werden wollen, bzw, die beträchtliche Selbstentladung haben (NiMh). :mad:
Ein weiterer nicht zu vernachlässigender Punkt ist das Hüpfen des Schubanhängers bei Leistungsabgabe des Antriebrades auf unebener Fahrbahn, bzw. das Durchdrehen des Antriebrades bei Schotter, Split oder Sand.:mad:
Nicht zuletzt bräuchten wir noch einen Präzedenzfall für die rechtliche Situation "Schubanhänger". Herr Jürgensmeyer von Bobtec hat hierzu einiges geschrieben, eine echte Rechtsgrundlage stellt dies meines Erachtens nicht dar.
Dennoch macht das Fahren mit einem Schubanhänger trotzdem Spaß. :)
Ach ja, ich habe meinen Schubanhänger am Alleweder wieder zerlegt und mir einen Radnabenmotor in's Hinterrad eingespeicht und fahre jetzt mit der Pedelec Variante täglich zur Arbeit.

Grüße aus Nürtingen Pila

Werner
29.02.2008, 08:22
auch eine Frage:
wie schwer muss so ein Anhänger sein ?
sprich: an einer Steigung mit sagen wir 15% -> besteht da auf Asphalt die Gefahr, dass der Schubanhänger der reifen durchrutscht und keinen gripp mehr hat ?


Zum erforderlichen Anhängergewicht eine Überschlagsrechnung,
bei 100 kg Gesamtgewicht braucht man an 10% Steigung allein für den Steigungswiderstand rund 100 x 0,1 = 10kg Schub.
Wenn man den theoretisch maximalen Reibwert von 1 annimmt, muß der Hänger min. 10kg wiegen.
Wenn noch etwas Sand oder Wasser im Spiel ist müsste der Hänger min. 20kg wiegen, um nicht zu rutschen.
Konsequenz: schon bei 10% Steigung muß auch beim Schubanhänger kräftig mit getreten werden.
Werner

Pila
29.02.2008, 08:56
10% ist doch schon eine tolle Steigung:(, die würde ein normales Pedelec mit 250 Watt ohne mittreten auch nicht schaffen.:eek: Ansonsten ist die Leistung auf glattem Asphalt die gleiche, jedoch mit dem kleinen Mehrgewicht des Schubanhängers. (Akku, Motor und Steuerung braucht man so und so).

Gruß Pila:)

Kraeuterbutter
29.02.2008, 10:09
guten Morgen...

@Pila:


An- bzw. Abmontieren ist nicht mit der Ankupplung des Anhängers erledigt, es muß auch ein Gasdrehgriff oder -hebel vorne beim Fahrerich hab mir hier 2 Varianten (nur kurz) überlegt um dem Problem zu begegnen:

Gasgriff, Bremshebel und Verkabelung wird für jedes Fahrrad, an den der Anhänger drankommen soll, fix verbaut, also extra gekauft
somit wäre beim Anhängen nur noch zusätzlich ein Stecker mit dem Anhänger zu verbinden
Verkabelung bleibt also auch ohne Anhänger am Fahrrad
Nachteil: Mehrkosten
und die geilere:
ich bau mir auf 27Mhz FM basierend eine Sendeeinheit und eine Empfangseinheit -> die Empfangseinheit kommt in den Anhänger
über ein Servo wird das Gas-Poti bedient
weiters ist die Empfangseinheit mit einem Fail-Safe-Modul ausgerüstet, das bei Verlust der Funkverbindung (Akku des Senders leer, Störung,...) den Motor sofort ausschaltet
eine Unterspannungswarnung ist in form eines akustischen Piepsers am Anhänger verbaut, da ich am Lenker ja keine Anzeige hätte
der Sender ist in der Leistung limitiert (damit man nicht im Umkreis von 2km alles niederstrahlt)
eventuell könnte man gleich ein Knüppelaggregat eines RC-Senders als daumensteuerung benutzen

die Sendeeinheit befindet sich in einer "Blackbox" die per Klettband um die Lenkersäule befestigt wird, der Daumen-Gas-Geber wird -> ähnlich einem Fahrradcomputer oder Elektrolicht -> aufgeklippt
==> ein wechseln zu einem anderen Fahrrad wäre so in 1min geschehen

Nachteil: teuer (schätze mal für rund 100 Euro machbar)
Nachteil2: um den Senderakku müsste man sich zusätzlich kümmern
(die Versorgung der Empfängereinheit könnte man über ein getaktetes BEC vom Fahrakku machen)


Bei seltener Benutzung den richtigen Akku Typ wählen, ich habe gelernt, daß es Typen gibt, die ständig benutzt werden wollen, bzw, die beträchtliche Selbstentladung haben (NiMh)

hier wäre die Wahl für mich ganz klar:
natürlich kein Nicd, natürlich nicht NiMh, auch kein Lipo oder LiIon (ok, maximal die Konion1300 von Sony)

ich würde die Fepo4 von A123 nehmen
hab sie seit einem Jahr in meinen RC-Modellen im Einsatz => grossartig !

Beispiel: ein 10s3p Akkupack
--> 33V Nennspannung, 6900mAh Nennkapazität
Leistungsangaben vom Hersteller:
bei Schnellladung mit 4C (= 15min Ladezeit)
und Entladung zu 100% mit 10C (= Entladezeit von 6min)
werden 1000Zyklen als erreichbar angegeben

dies sind keine Fabelwerte, wir haben das im RC-Hobbie mittlerweile überprüft und es stimmt..
(über 1000 Zyklen lang nur langsame Kapazitätsabnahme, der Innenwiderstand bleibt aber gleich niedrig !!! also auch nach z.b. 400 Zyklen gleiche Power wie am Anfang nur 7% weniger Laufzeit)
wie gesagt: die Zyklenzahl wurde bei Tests von uns Modellbauern bestätigt

Lebensdauer gibt A123 mit 10 Jahren an

da die Zellen im E-Bike aber eh nicht so hoch belastet werden und 4C Ladung mangels starken Ladegeräten auch nicht möglich ist (die Zellen können sogar mit 10C innerhalb von 5min geladen werden !)
wird man meiner Meinung nach ganz bestimmt sogar die 1000Zyklen erreichen können !

leistungsfähig genug ist so ein 33V 6,9Ah Akkupack allemal
( 3500Watt Dauerabgabe, 7000Watt für ein paar Sekunden)

dies wäre der Pack meiner Wahl ( selbst verlötet ca. 2300-2350g schwer)
den kann man auch mal ein Jahr rumliegen lassen ohne sich sorgen machen zu müssen
Balancer-Elektronik braucht man auch nicht unbedingt da sehr Überladefest
(und auch beim Leerzutzeln auf unter 10V beim 33V-Akkupack macht man ihn nicht gleich kaputt, also Abschaltelektronik ist auch nicht unbedingt notwendig)

@Werner:
in deiner Rechnung: wofür steht das 0,1 ?
klingt jedenfalls nicht so gut :(
denn viel schwerer wie 10kg sollte das Teil nicht haben
dann würd ich nämlich ohne Motorunterstützung wohl nimma damit rumfahren wollen

auch wäre es Pflicht, dass der Motor nen Freilauf hat..
von Rekuparations-Bremsen-und-damit-Akkuaufladen halte ich wenig
ist meiner Meinung nach eher die Ausrede dafür, dass man keinen Freilauf verbaut hat ;)

Kraeuterbutter
29.02.2008, 10:30
nochwas zur Steigung:

bei uns gibts ne Strasse mit 31% Steigung
mit meinem 16 Jahre alten Mountainbike komm ich als relativ untrainierter da - (fast) ohne Wiegetritt - im Sitzen rauf (1. Gang ;)

wieviel Leistung werd ich wohl als untrainierter auf die Pedale kriegen ?

sind wir (sehr) optimistisch und sagen 300Watt ?

wenn ich jetzt einen Elektromotor hätte, der sich 300Watt in so seiner Situation genehmigt und effektiv dann noch 150Watt davon nach Wirkungsgradverlusten beim Rad ankommt,

dann bräuchte ich für die selbe Kletterleistung Leistung nur noch mit 150Watt tretten..
die anderen 150 krieg ich vom Motor..
ok -> durch den E-Antrieb wird das Gespann schwerer wodurch jetzt 330Watt statt 300Watt gebraucht werden..

wie auch immer: die 150-170Watt kann ich sicher bedeutend länger treten wie die 300Watt ;)

soweit meine Überlegung.. nur wie ich fürchte: mit keinem Radnabenmotor zu realisieren sofern der bei Vollgas auch schneller wie 5-6km/h fahren soll ;)

hier wär wohl ein Antrieb ideal der die 21 Gänge des Fahrrades mitbenutzen kann, ein Tretlagermotor der mit 60-90U/min läuft und dabei seine 200Watt abgibt..
denn: dann kann ich mit 80U/min am Motor den Berg mit 6km/h hochkriechen oder mit dem 21-Gang in der Ebene mit 80U/min am Motor mit >25km/h dahinfahren, krieg immer die 200Watt dazu, muss selber also um 200Watt weniger treten

da das mit Radnabenmotor eben nicht gehen wird (ohne dass er gnadenlos overpowered ist) wäre wohl ein kleines Hinterrad ned verkehrt (20" oder gar nur 16") wo dann das wirkende Drehmoment des Motors grösser wäre (bei 16" dann 60% mehr Drehmoment gegenüber 26" Reifen)
die Drehzahl könnte man dann wieder durch höhere Eingangsspannung kriegen

ach.. es is a krux...
leise wäre ein getriebeloser Radnabenmotor..
aber "cool" (Leistung da wo mans braucht, am Berg) ein Tretlagermotor der das Getriebe des Fahrrades mitbenutzen kann

hab mir schon überlegt, ob ich nicht mir selber einen Motor bauen sollte..
wenn man wo passende Bleche herkriegen täte.. hmmm...

Werner
29.02.2008, 11:17
@Werner:
in deiner Rechnung: wofür steht das 0,1 ?
klingt jedenfalls nicht so gut :(
denn viel schwerer wie 10kg sollte das Teil nicht haben
dann würd ich nämlich ohne Motorunterstützung wohl nimma damit rumfahren wollen

Hallo,
für kleine und mittlere Steigungen entspricht der Sinus des Steigungswinkels etwa dem Tangens. Man kann also die Hangabtriebskraft (die man beim Bezwingen als Schub aufbringen muß) einfach ermitteln, indem man die Steigungsprozente (bei 10% eben 0,1 )mit dem Gesamtgewicht multipliziert.
Allerdings habe ich noch einen Fehler gemacht. Einzusetzen ist für das erforderliche Gewicht nicht das des gesamten Hängers, sondern nur der Anteil, der auf dem Hängerrad liegt Vom Hängergewicht ist also noch der Teil abzuziehen, der auf der Kupplung liegt. Das macht das Ganze noch schlimmer.

Kraeuterbutter
01.03.2008, 14:39
Hallo..

also -> ich hab bei einem Bike-Anhänger zugeschlagen:
http://cgi.ebay.de/ws/eBayISAPI.dll?ViewItem&item=220207300576

http://www.velomobilforum.de/forum/imgcache/520.png

die 45 Euro für ein Experiment ists mir wert...
sollte das ganze wirklich in die Hose gehen, kann ich ihn ja wirklich noch als "echten" Anhänger benutzen...

kann damit im Sommer dann die 15km zu meinem Modellflugplatz damit fahren..
tief im Schwerpunkt Teile wie Akkus, Fernsteuerung, 12V Bleiakku, etc. mit Gewicht
und oben drauf (das 16"-Rad ist ja hinreichend klein) dann die sperrigeren Modelle (Tragflächen, Hubschrauber)
die sind dann zwar etwas höher im Schwerpunkt (hier wär ein 2-Rädriger Trailer besser mit tiefen Boden)
aber da z.b. mein Hubschrauber nur 1,5kg wiegt, oder ein Segler bei mir max. 3kg
sollte das kein Problem darstellen

@Werner:
gestern hats geregnet und ich hab mal bei meine Fahrrad (9kg in Form von Mineralwasser am Gepäcksträger)
ohne drauf zu sitzen im 1. Gang bei gebremsten Vorderrad draufgestiegen --> da brauchts ned viel Kraftaufwand und der Hinterreifen ist am Durchdrehen..

also eure Bedenken (grössere Steigungen, Offroad) sind wohl mehr wie berechtigt..

zu deiner Rechnung ("Teil der Last wird vom Fahrrad statt vom Anhänger-Reifen getragen"):
hier wäre zumindest der Anhänger mit dem 26"-Reifen im Vorteil, weil hier praktisch die ganze Last vom Reifen alleine getragen wird, die Anhängerkupplung muss fast gar nix tragen..

bei dem Anhänger den ich jetzt gekauft habe, schauts anders aus..
fast die Hälfte des Gewichtes muss da die Anhängerkupplung tragen und das fehlt dann als "Traktionsgewicht" beim Hinterreifen..

Kraeuterbutter
01.03.2008, 15:08
so..
jetzt gehts um die Auswahl des passenden Antriebes !

da es eben auch ein Experiment ist (freude am Rumbasteln) solls billig sein:

hab hier 3 für mich mögliche Antriebe rausgesucht:

ANTRIEB Nr 1.)
http://cgi.ebay.de/ws/eBayISAPI.dll?ViewItem&item=120225282690
Neupreis: 249,- Euro (ohne Akkupack sonst komplett)
von österr. Händler (Vorteil für mich)

----------------------------------

ANTRIEB Nr 2.)
http://cgi.ebay.de/ws/eBayISAPI.dll?ViewItem&item=330215926386
Neupreis: 179,- Euro (ohne Akku)
von einem deutschen Händler

----------------------------------

ANTRIEB Nr. 3.)
http://cgi.ebay.de/ws/eBayISAPI.dll?ViewItem&item=320223292159
Neupreis: 175,- Euro (ohne Akku)
von einem ungar. Händler

----------------------------------

ANTRIEB Nr. 4.) (etwas anders gelöst)
AKKU-Bike Antriebsset
http://www.akkubike.com/Akku-Set.htm
Preis: jeh nach Zusammenstellung, aber ähnlich wie bei den obigen Sets

================================================== =

so.. was würde sich eignen ??

ad Antrieb Nr.3)

weil der Wiederstand des Magnets im Elektromotor ist kaum spürbar während dem Treten, wenn es nicht im Elektromodus benutzt ist.das find ich dann nicht so toll..
vor allem: bei einem 16"-Rad muss der Motor ja fast doppelt so oft drehen wie bei einem 28"-Rad --> ergo spürt man es dann sicher mehr wenn man den Motor mit Muskelkraft andrehen muss..
also Freilauf wäre schon Pflicht für mich denk ich mal
somit scheidet Antrieb Nr.3 mal aus

ad Antrieb Nr. 1)

(Durch Umlegen eines Kippschalters können Sie auch ganz leicht auf Drehgriffbetrieb (Gasgriff) umstellen und das Rad als Sportgerät betreiben.das find ich mal ned schlecht !
sprich: für die Strasse als Pedelec und ansonsten (oder wenn keiner zuschaut) auch umschaltbar ;)
Frage "Freilauf ?" wäre noch zu klären...


ad Antrieb 4.)
ist kein Radnabenantrieb..
lässt sich unter unständen leichter (oder gar nicht ?) mit einem 16"-Rad verheiraten
Freilauf ist eingebaut..
weiterer Vorteil: ich kann den Motor sicher durch einen Bürstenlosen Motor (eventuell Eigenbau) ersetzen und mit eigener Wicklung so an meine Geschwindigkeit anpassen..

über Feedback eurerseits wär ich dankbar..
vielleicht hat ja sogar jemand eines der oben genannten Sets ?

Fragen wo ich mir noch unklar sind:

1.) passen diese Radnabenmotoren auch in eine 16" Felge
2.) ob die "Gabel" des Trailers wohl eh 10cm hat ?
3.) die Motoren sind für 26-28" ausgelegt --> mit 16" werden sie entsprechend langsam laufen

--> kann man eventuell den Pedelec-Sensor so anpassen, dass es schneller wird ?
--> eventuell Spannung erhöhen? (pedelec-Sensor..)


Akku:
ich will keinen Pflegeaufwändigen NiMh oder gar Blei-Akku verwenden

hab noch 40 Sony Konion1100-LiMangan-Zellen hier rumliegen..

daraus würde sich z.b. ein 37V Pack mit 4.4Ah basteln lassen..
was für eine Reichweite könnte man da erwarten ?
(belastbar wäre der Pack mit 50-60A Dauer und 80A kurz, also sicher ausreichend)

Eusebius
01.03.2008, 15:56
Ich möchte noch zu bedenken geben, dass der rechtliche Status des Schubanhängers in der EU unklar ist.

Eusebius

Kraeuterbutter
01.03.2008, 19:43
@Eusebius:
danke, ist natürlich ebenfalls zu bedenken..

generell: bei uns fährt der 15 jährige Nachbar mit dem 240PS John Deere herum, die anderen fahren als 12-15jährige mit der Motorcross durch den Ort,
und wer hat nicht mit 16 seine ersten Fahrversuche mit Papas Auto auf irgendwelchen Güterwegen gemacht ?!?

sprich: wenn der 15 jährige mit 240PS alleine in den nächsten Ort aufs Feld fahren kann, mach ich mir jetzt bei einem Antrieb (max. 250Watt, begrenzt auf 25km/h) ned soooo viele Sorgen ;)
will ja keinen 2kw-Motor einbauen und dann mit 50km/h dahinbrettern ;)

meine Fahrstrecke ist auch grösstenteils Güterweg (natürlich gilt auch hier die STVO) (Radwege gibts bei uns keine) und da ich am "A..." der Welt wohne gibts auch kaum Verkehr, schon gar keine Polizei (letzter Posten wurde vor ein paar Jahren aufgelassen, seit Jahren keine Polizei mehr gesehen)

aber wie gesagt: die "Verhältnismässigkeit" soll ja gegeben bleiben, sprich: will keine 50km/h mit dem Fahrrad fahren.. soll sich alles unter 30km/h abspielen, also "Fahrradtempo"

was mich jetzt interessieren würde:
du hast ja so einen Bob-Yak-Anhänger..
wie viele Speichen hat dein Rad (ist ja auch 16" oder) ?
da ist ja ein Hub-Motor eingespeicht...

mir ists wichtig, dass der Motor einen Freilauf hat
(und wenig kostet ;) )

hattest du schon mal Traktionsprobleme ? sprich: das Rad des Anhängers hat durchgedreht, die Kraft kam am Boden nicht an ?

Mein Ziel: der ganze Spass soll nicht mehr wie 300-350 Euro kosten
(exclusive Akkus, da hab ich eh bereits hervorragendes zuhause rumliegen)

Eusebius
01.03.2008, 19:49
Das Problem ist weniger die Polizei als ein möglicher Unfall. Ein Unfall mit einem nicht strassenzulässigen Fahrzeug kann dich finanziell ruinieren.

Kraeuterbutter
02.03.2008, 11:20
wo fährst du dann deinen Anhänger ?
nur Abseits auf Feldwegen ?

Eusebius
02.03.2008, 11:49
Ich fahre meinen Schubanhänger nicht mehr. In Deutschland ist es eine rechtliche Grauzone, in der Schweiz ist er so, wie er ist, nicht zugelassen.
Ich würde meinen auch verkaufen.

Kraeuterbutter
02.03.2008, 12:58
verstehe..
naja, bei den Antrieb den ich mir jetzt so überlegt habe

(Motorgewicht: ~250g leicht, Reglergewicht: 40g, Zahnräder, Freilauf und zusätzliche Kette ????)

ist das Gewicht von Motor und Regler deart gering, dass ich - wenn ich den Akku weglasse - es wohl nicht negativ spüren werde da nicht mal 1kg Mehrgewicht
und als Lastenanhänger kann ich ihn also bei Fahrten auf der Strasse trotzdem legal verwenden und auch brauchen...

würd mich trotzdem freuen, wenn du meine Fragen an dich noch beantworten könntest ! ;)

Eusebius
02.03.2008, 13:38
Hallo Kräuterbutter

- Einen Schubanhänger spürst du immer negativ, ausser du gibst Gas.
- Ich habe einen Schubanhänger von Bobtec mit bobyak anhänger, crystalite-motor (radnabenmotor) und -regeler, 36 liJon-Batterie, 14Ah. Unterstützt bis etwa 30 km/h mit 450W. Wenn du Gas gibst, dreht das Rad hinten richtig durch :D.
- Der Crystalite-Freilauf ist so frei nicht, das bremst schon ein wenig, sicher mehr als der Freilauf von bionx.
- Aber ein paar Kilos kommen da schon zusammen. Wenn du keine Untersütztung brauchst, hängst du den Anhänger am besten weg.

- Ich war an sich ganz zufrieden mit dem Teil, brachte mich mit dem Scorpion immerhin problemlos 450 Höhenmeter hoch zur Arbeit, wenn das Strassenverkehrsamt nicht wäre.

Kraeuterbutter
02.03.2008, 13:59
Hi...
ja, ist schon klar, dass man den Anhänger spürt..

nur denk (und hoffe) ich, dass der Unterschied zw.
Anhänger ohne Antrieb
und Anhänger mit Antrieb (und Freilauf) aber ohne Akku

nicht allzugross ist
(ich würde ja keine Nabenmotor einsetzten wollen (die ja alle sehr schwer sind)
das Mehrgewicht sollte bei meinem Antrieb (Motor, Elektronik, Kette, Zahnräder, Freilauf) in Summe deutlich unter 1kg sein, denk mal das spür ich ned) (ne 750ml volle Getränkeflasche spür ICH auch ned)
Freilauf ist natürlich die Frage wie schwergängig der ist..
vor allem weil mit 10:1 übersetzt...

was waren denn so die grössten Steigungen die du befahren bist ?
hast du den Anhänger beschwert ? (schwere Bleibatterie)
hattest du - wärend des fahrens - Traktionsprobleme ?
(also ned beim Anfahren, sondern am Berg mit sagen wir 15km/h und plötzlich durchdrehendem Reifen und somit Schubverlust)

ich weiß, ich nerv schon ;)

Ivo
02.03.2008, 14:35
Mal dumm gefragt- wieso überhaupt einen Schubanhänger?

Kraeuterbutter
02.03.2008, 14:51
ehrliche Antwort:
zu 90% aus Freude am basteln...

Sinn oder Unsinn... brauchen tu ich ihn ned...
wie gesagt: Freude am basteln und vielleicht Erfolgserlebnis wenn das teil dann mit selbstgebautem Motor sich vorwärts bewegt ;)
das ganze noch zu einem günstigen Preis
(in Summe unter 300 Euro sind angestrebt)

Eusebius
02.03.2008, 15:24
Mal dumm gefragt- wieso überhaupt einen Schubanhänger?

Der einzige und wichtige Vorteil eines Schubanhängers ist, dass du das Antriebssystem jederzeit sehr schnell von deinem Rad entfernen bzw. wieder anbringen kannst.

Eusebius
02.03.2008, 15:25
Hallo Kräuterbutter

Vielleicht hast du Interesse an meiner LiIon-Batterie?

Kraeuterbutter
03.03.2008, 00:09
Hallo Eusebius


Batterie: 38 V, 12 A LiIonMn2O4

klingt sehr gut...
Mangan-Zellen -> dann sind die wohl auch "eigensicher", oder ?
was für ein Pack ist das ?
10s10p ?

allerdings hab ich gesehen, dass dich dein Bikeanhänger mit allen drum und dran ~2000 Euro gekostet hat..
ergo wird auch der Akku nicht billig sein...
also mein Budget für den Anhänger würde er sicher sprengen ;)

werde derweil mit meinen bereits vorhandenen
Konion1100 (Sony US18650VT )
(hier mehr Infos: http://www.elektromodellflug.de/akku-test/LiIonM-1100.htm )

verwenden..
hab davon 40 STück
eine Zelle hat 3,7V Nennspannung
Belastbar mit 12A Dauer und 20A für ein paar Sekunden
==> 40 Zellen sollten somit von der Leistung mehr als ausreichen

Kapazität/Energiegehalt ist halt deutlich geringer wie bei deinem Akkupack und somit halt auch die Reichweite..
vorerst wurscht, die Zellen liegen hier rum und werden nicht gebraucht, wär ja schad drum
(in meine Fliegern setze ich nur noch die DEUTLICH leistungsfähigeren A123 Fepo4 ein)

Motorbausatz hab ich auch bereits einen im Visier (49 Euro der Bausatz)
Wickeln muss ich ihn noch selber

Brushless-Regler werd ich ebenfalls einen vorhandenen verwenden
(25V, 80A Dauer, 100A kurz (also bis 2000Watt, sollte reichen),
Übertemp-Schutz, Unterspannungsabschaltung (errechnet sie jeweils zur passenden Akkuspannung), Überstromschutz, automatisches Timing (lastabhängig für optimalen Wirkunggrad),....
und noch einen Gov.-Modus
(damit könnte man quasi eine Tempomatfunktion am FAhrrad realisieren:
egal ob ebene oder bergauf: wenn man z.b. 15km/h einstellt hält der Regler die Drehzahl peinlich genau ein, auch wenns bergauf geht...)

somit kommt mich der Hänger + Motor (+Regler und Akku die bereits vorhanden sind) auf ~100 Euro bis jetzt
also fürs restliche Zeugs (Kettenritzel, Kette, Befestigungsmaterial, Kabel,...) werd ich wohl mit weiteren 100 Euro hinkommen hoffe ich...

billiger gehts glaub ich nimma

Cloudrider
13.07.2009, 22:02
Hallo,
habe gerade einen prima Schubanhänger ( Pläne ) im Netz gefunden

http://electricbicycletrailer.com/

Werde sicher so ein Teil nachbauen...

Freundliche Grüße
Rüdiger

Glückauf
14.07.2009, 06:56
Schubkraft an der Sattelstütze ansetzen???

Dann doch lieber in der Achsverlängerung des Hinterrades.
Der Hebel ist deutlich kleiner, was sich in Kurvenfahrten stark bemerkbar macht.

Kraeuterbutter
14.07.2009, 08:24
Schubkraft an der Sattelstütze ansetzen???

Dann doch lieber in der Achsverlängerung des Hinterrades.
Der Hebel ist deutlich kleiner, was sich in Kurvenfahrten stark bemerkbar macht.

auch hat hier ja jemand im Forum von massiven Problem mit Ein-Rad-Schubanhänger und Befestigung über einen Punkt am Sattelrohr berichtet

wiliyama
16.07.2009, 16:59
auch hat hier ja jemand im Forum von massiven Problem mit Ein-Rad-Schubanhänger und Befestigung über einen Punkt am Sattelrohr berichtet


Hi Liebe Forummitglieder,

Bin angefangen mit meinem Schubanhänger nachdem Ich mich lange Zeit hier im Forum orientiert habe.

Der Anhänger ist fast fertig und hab ohne Motor probe Fahrten gemacht. Ich spür nichts von Anhänger. Hätte Ich auch nicht erwartet.

An beide Seiten kommen noch Gepäcktaschen, gleich wie am Fahrrad. Natürlich auch Beleuchtung und Schutzblech.

Hab eine 36Volt 20Ah Lifepo4 Akku mit bms in 2 Teilen anfertigen lassen. Unten in jeder Tasche kommt eine Akku um das Schwerpunkt tief und die ganze Sache schmal zu halten. Da Ich der Anhänger nur brauche um die 75 Km nach meiner Freundin schnell und mit wenig Anstrengung zu überbrücken hab Ich Mich für eine 500Watt Nabenmotor entschieden. Freilauf ist nicht wichtig weil es nur eine Flache Strecke ist die Ich mit Unterstützung und hauptsächlich gleiche Geschwindigkeit fahren möchte.

Mit Motor und Akku kommt das ganze auf etwa 20 kg. Ich denke wenn er zu leicht ist, hat er zu wenig Griff. Deswegen hab Ich Mich für eine Schwerere Motor entschieden. Auch werde Ich eine Pannen siecheren Ballonreifen montieren. Schwalbe Supreme oder Extreme.
Bis jetzt hat nur der Anhänger 10 Euro gekostet.

Bin sehr gespannt wie das fährt mit Motor und wie Schnell.
Das Fahrradmotor (S-Flyer mit Dual-Drive) unterstützt bis 53 Km/st.


Was denkt Ihr, soll das ganze Stabil Fahren?
Wenn es nicht klappt, muss Ich mich Leider wieder vom Akku und Radsatz trennen.

Schöne Grüsse aus den Niederlande

Wil

Edblum
07.02.2010, 14:40
Bin angefangen mit meinem Schubanhänger nachdem Ich mich lange Zeit hier im Forum orientiert habe.

[...]

Was denkt Ihr, soll das ganze Stabil Fahren?
Wenn es nicht klappt, muss Ich mich Leider wieder vom Akku und Radsatz trennen.

Hallo,

Dieser Beitrag ist schon etwas alter, aber ich beantworte es trotzdem. Ich plane gerade so eine Art Anhänger. Fragen beim Niederländische "Fietsersbond" ergeben kein befriedigendes Antwort.

Eine Frage; Wie sieht es in den Niederlande mit dem Gesetz aus? Sind diese Anhänger erlaubt?

LG,

Ed

Kraeuterbutter
07.02.2010, 16:36
Der Anhänger ist fast fertig und hab ohne Motor probe Fahrten gemacht. Ich spür nichts von Anhänger. Hätte Ich auch nicht erwartet.
Schöne Grüsse aus den Niederlande

Wil

und ? fährt er schon elektisch ?