Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Scootermotor als Generator?
linzlover
04.01.2010, 02:04
Hallo!
Ich hatte das Thema ganz zu Anfang meiner Zeit hier schon einmal aufgebracht, dann aber wieder verworfen. Aber seither habe ich von einem Forumsmitglied einen kleinen Viertakter (leiser und stinkt nicht so wie 2T) in der Garage liegen.
Meine Idee, auch im Hinblick auf die Unterwegs-Lade-Situation, ist nach wie vor, damit einen Scootermotor anzutreiben und den als Generator zu nutzen. An längeren Bergetappen oder wenn der Akku einbricht könnte dann der Viertakter zugeschaltet werden und zusätzlich zum aktuell benötigten Fahrstrom auch noch etwas zur Akkuladung liefern.
Konkret denke ich an diesen Motor: http://shop.mat-con.net/epages/62158737.sf/de_DE/?ObjectPath=/Shops/62158737/Products/my1016b4m6_36V
Ein 36V-Bürstenmotor. Der hat nur zwei Kabel und bringt da gleich Plus und Minus raus. Da der Motor nur zur Unterwegsladung dient (und niemals bis zur Ladegrenze des Akkus) sollte es doch möglich sein, den ohne irgendwelche regelelektronik direkt an den Akku anzuschließen, oder sehe ich das falsch? OK, Dioden müssen sein, damit nicht der Akku den Generator mit Strom versorgt, sondern nur der Generator den Akku).
Da der "Generator" wohl maximal 5-6 mal im Jahr benötigt würde hoffe ich, dass der einfache Aufbau reicht. Die Frage ist nun, ob ich durch höhere Generatordrehzahl auch etwas höhere Spannung heraus bekommen kann? Da Akku mit Capacity-BMS betrieben müssen es keine 45V sein, aber zumindest 43V werden schon benötigt (knapp 3,6V pro 1p). Geladen werden nur "unkritische" LiFePO4 damit. Es wäre die mit Abstand günstigste Lösung, da ich mir so keine weitere 20 bis 30Ah Akku basteln muss (und auch nicht schwerer).
Bitte keine Contra-Diskussionen :-). Mir geht es um die Machbarkit und in weiterer Folge (vielleicht) um einen Versuch in der Praxis - und deshalb frage ich als Nicht-Elektroniker hier mal die E-Cracks. Auch eventuelle Verweise auf Links zu ähnlichen Projekten, Foren etc. sind mir sehr willkommen.
Um Manchen gleich das Wort abzudrehen: die rechtliche Seite ist in diesem Fall nicht von Belang. Der Motor ist (wie beim Flyke) ein Gepäckstück und in ausgeschaltetem Zustand daher kein Problem. Tatsächlicher Hybrid- und Ladebetrieb während der Fahrt wird natürlich ausschließlich auf Privatgelände vorgenommen :D.
Wie willst du das Gewicht verteilen (rund 20Kilo) ? Anhänger ist eine möglichkeit.
Nach 100km mit einem Einradanhänger ist man tot.
Es gibt sowas fertig in Australien zu kaufen mit einem Motor von einem Rastentrimmer. (leicht)
Oder aus Cina http://www.yang-ke.com/cpshow.asp?proid=20091026140752
oder nur 13 kilo
http://www.christieengineering.com.au/products.htm
linzlover
04.01.2010, 14:50
Wie willst du das Gewicht verteilen (rund 20Kilo) ? Anhänger ist eine möglichkeit.
Nach 100km mit einem Einradanhänger ist man tot.
Es gibt sowas fertig in Australien zu kaufen mit einem Motor von einem Rastentrimmer. (leicht)
Oder aus Cina http://www.yang-ke.com/cpshow.asp?proid=20091026140752
Geh bitte, was soll ich denn mit dem Chinagenerator?
Der hat
1. keine ~44V Ausgangsspannung,
2. ist ein stinkender lauter Zweitakter und
3. viel zu groß und zu schwer.
Meine angedachte Lösung ist ein Honda 4-Takter (tut auch in Rasentrimmern seinen Dienst!) und wiegt komplett mit Generator auf ein Blech montiert maximal 5 bis 6 Kilo. Außerdem liegt der Antriebsmotor in der Garage - warum also in der Pampa bestellen? Im Selbst-machen liegt der Reiz, das hat bei meinem Pedelec ja auch hervorragend funktioniert. Und auf dem Niveau will ich weiter machen!
Die Motor-Generator-Kombi in der angedachten Variante braucht auch gar keinen Anhänger, das kann seitlich am Gepäckträger eingehängt werden - Ortlieb-Halter machen es möglich.
PS: Ich habe etliche 1000 Anhängerkilometer hinter mir, auch in den Bergen, und lebe noch. Fahre allerdings auch nur einen schweren, gefederten Ritschie.
Davon hab ich natürlich auch schon geträumt.
Ist aber etwas riskant. Irgendwie wirst du die Spannung regulieren müssen, und wenn das Teil spinnt, dann "brätst" du alles, was dran hängt.
Nach diversen Versuchen, und 3 Durchgebrannten Spannungreglern bin ich da jetzt sehr vorsichtig.
Hat mich (neben den Spannungsreglern) eine Led-Frontlampe, eine elektronische Blinkerschaltung und mein Ladegerät gekostet...
Ich kenne mittlerweile keine Preisgunstigen und sicheren (Kurzschluss und Überlastsicher...) Wandler mehr für höhere Leistungen( > 100 Watt....).
Und das ist eines der wichtigesten Elemente einer solchen Ladeschaltung.
Wenn du daran sparst, könnte es irgendwann mal an anderer Stelle teuer werden.
Konkret denke ich an diesen Motor: http://shop.mat-con.net/epages/62158737.sf/de_DE/?ObjectPath=/Shops/62158737/Products/my1016b4m6_36V
Ein 36V-Bürstenmotor. Der hat nur zwei Kabel und bringt da gleich Plus und Minus raus. Da der Motor nur zur Unterwegsladung dient (und niemals bis zur Ladegrenze des Akkus) sollte es doch möglich sein, den ohne irgendwelche regelelektronik direkt an den Akku anzuschließen, oder sehe ich das falsch? OK, Dioden müssen sein, damit nicht der Akku den Generator mit Strom versorgt, sondern nur der Generator den Akku).
...
während der Fahrt wäre mit einem rekuperierbaren Controller möglich. Aber davor müsste noch ein Teil kommen, welches für den konstanten Strom sorgt.
Hatte hier (http://www.pedelecforum.de/forum/showthread.php?t=922&highlight=hybrid+pedelec)fast die gleiche Idee gehabt (naja fast die Gleiche:D)
Kann ich mir sowas nur vorstellen, wenn man mit dem Rad kampen geht, wo es keine Stromanschluß gibt.
linzlover
04.01.2010, 17:17
Ich kenne mittlerweile keine Preisgunstigen und sicheren (Kurzschluss und Überlastsicher...) Wandler mehr für höhere Leistungen( > 100 Watt....).
Und das ist eines der wichtigesten Elemente einer solchen Ladeschaltung.
Wenn du daran sparst, könnte es irgendwann mal an anderer Stelle teuer werden.
Ich will ja im Idealfall gar nicht wandeln. Ich will direkt aus dem Generator die 43~45V Gleichstrom raus haben, deshalb dachte ich ja an einen Bürstenmotor. Wo Gleichstrom durch zwei Kabel rein geht, sollte im umgekehrten Fall auch Gleichstrom aus zwei Kabeln raus kommen. Wenn sich das nicht so genau regeln lässt über die Drehzahl, dann muss irgendwie stabilisiert werden... dann wird es problematisch.
linzlover
04.01.2010, 17:26
Kann ich mir sowas nur vorstellen, wenn man mit dem Rad kampen geht, wo es keine Stromanschluß gibt.
Genau um so etwas geht es - keine ausreichende Stromversorung unterwegs zum Akku laden.
Bösartigerweise könnte man mit so einem Generator an Bord ja nicht nur auf die Ladepausen verzichten, sondern auch den regler auf höhere Leistung, z.B. 12A programmieren (mehr packt der Tong wohl nicht). Das wäre was für die zwei Touren im Jahr, für die man sonst 50 Kilo Akku bräuchte...
Hallo Linzlover,
das Problem sehe ich in deiner geforderten Spannung da es diese Scooter Motoren meiner Meinung nach nur bis 48V Systemspannung gibt.Hätte dein Akkusystem ,was du laden willst 36V ,würde das einfach mit einem angetriebenen 48V Scooter Motor und einer Diode in Flußrichtung gehen.Den Ladestrom und auch die Ladeendspannung regelst du dann einfach mit der Drehzahl (Gas) des Benziners.
Da du aber nun eine wesentlich höhere Spannung als 36V laden willst wirst du wohl um eine einfache Elektronik nicht herrum kommen.Diese nennt sich Aufwärtswandler und kann mit geübten Lötkolben selber hergestellt oder auch fertig gekauft werden.Die Leistung des Aufwärtswandlers richtet sich dann wieder nach dem maximal gewünschten Ladestrom bzw was der Scooter Motor hergibt.
Eine weitere Möglichkeit um eine höhere Spannung mit einem 48V Scootermotor zu erzeugen wäre die Verwendung eines Zwischengetriebes zwischen Benziner und Scootermotor.Bei einer Übersetzung von 1:2 sollte eine Spannung von 60V und mehr möglich sein wobei diese Überdrehen aber nicht gerade Förderlich für den Kollektor und den Kohlen des Scootermotors ist.Aber du willst das Teil ja nur Gelegentlich einsetzen und da sollte auch diese Lösung ok sein.
Das Getriebe kann im einfachsten Fall ein Keil oder Zahnriemen sein wobei die Größere Riemenscheibe auf dem Benziner befestigt sein muß und die kleinere am Scootermotor.
Wenn du als Verbindung zwischen Benziner und Scootermotor eh ein Getriebe geplant hattest solltest du dieser Lösung den Vorzug geben.
Viele Grüße
Leon M.
Hallo!
leiser und stinkt nicht so wie 2T
Ein moderner 2takter ist weder laut, noch stinkt er.
Das sind alte Märchen über ein energiesparendes Konzept
das praktisch seit 30 Jahren nicht weiterentwickelt wurde.
Der sparsamste Roller, der Aprilia Ditech verbraucht ca.
2 Liter/100km, ist ein 2takter.
Peter
Wenn sich das nicht so genau regeln lässt über die Drehzahl...
Ich denke schon, das sich das über die Drehzahl regeln läßt. Aber wie willst du die Drehzahl idiotensicher regeln?
Wenn deine Drehzahlregelung einen Fehler macht, dann tötest du den Akku...
Einfach nur Mechanisch übers Gas (bei manchen Motoren regelt ja das mechanische Gas die Drehzahl, und nicht die Kraft, z.B, bei unserem Rasenmähertrecker...) wäre mir zu unsicher, wer sag, wie genau die Drehzahlregelung ist?
Schankungen mit der Temperatur... klemmende Regler...
Kann funktionieren, ich würde aber an sowas keinen Lithiumakku anschließen, außer er ist durch eine weitere Schaltung (LAdegerät, BMS, ...) gegen Überladung und Tiefentladung (passiert ganz gerne durch den Ladeeingang...) geschützt ist.
Hab schon mehrfach ähnlich unsichere Dinge gebaut, ein paar mal ging es gut, und dann hab ich was zerschossen, oftmals natürlich wegen Flücktigkeitsfehlern bei der Inbetriebnahme....
Hat schon mal jemand ausprobiert wie weit man von hand den erregerstrom einer lichtmaschiene
hochnehmen kann ? man könne dann so die drehzahl und verbrauch vom benzinmotor deutlich senken.
Hat schon mal jemand ausprobiert wie weit man von hand den erregerstrom einer lichtmaschiene hochnehmen kann ?
nun,ab 3,5A bei meiner 14V/60A Lima tut sich nix mehr.Wobei der Kupferlackdraht der Erregerspule etwa 0,8-0,9mm im Durchmesser hat und bei diesem Strom und vielleicht noch ohne Kühlung (langsame Motordrehzahl) grenzwertig sein kann.
Bei Benzinern ist ---> langsame Drehzahl = niedriger Verbrauch nicht unbedingt Korrekt.
viele Grüße
Leon M.
http://www.ideas4motion.de/mce.html
wie viele betriebsstuden verkraftet so ein modellbau flugmotor ?
der läuft dann auch mit nennleistung
linzlover
04.01.2010, 20:52
Ein moderner 2takter ist weder laut, noch stinkt er.
Das sind alte Märchen über ein energiesparendes Konzept
das praktisch seit 30 Jahren nicht weiterentwickelt wurde.
Der sparsamste Roller, der Aprilia Ditech verbraucht ca.
2 Liter/100km, ist ein 2takter.
Peter
Setze ich ne 125er Honda Innova dagegen, das ist ein Viertakter und der ist sparsamer. Gemessen daran, dass mein 1,3to Auto auch nur 6 Liter braucht ist der Verbrauch der kleinmotoren immer noch eine Frechheit.
Selbst wenn die Aprilia hier als Musterbeispiel dient: die hat mit Sicherheit ein optima aufeinander abgestimmtes Schwingungssystem, sowohl einlass- als auch auslassseitig. Das hat ein chinesischer BilligzweiTgenerator mit Sicherheit nicht. Allein einen entsprechenden Auspuff unter zu bringen dürfte unmöglich sein vom Platz her, ein gutes Resorohr hat nun einmal Länge (abhängig von gewünschter Nenndrehzahl und einigen anderten mir bekannten Parametern) und Volumen!
Eventuelle weitere Diskussionen über Motortypen bitte in einem eigenen Thread. Hier geht es um den Eigenbau eines Generators bei vorhandenem Verbrenner.
linzlover
04.01.2010, 21:05
...diese Scooter Motoren meiner Meinung nach nur bis 48V Systemspannung gibt.Hätte dein Akkusystem ,was du laden willst 36V ,würde das einfach mit einem angetriebenen 48V Scooter Motor und einer Diode in Flußrichtung gehen.Den Ladestrom und auch die Ladeendspannung regelst du dann einfach mit der Drehzahl (Gas) des Benziners.
...Aufwärtswandler und kann mit geübten Lötkolben selber hergestellt oder auch fertig gekauft werden.Die Leistung des Aufwärtswandlers richtet sich dann wieder nach dem maximal gewünschten Ladestrom bzw was der Scooter Motor hergibt.
...Scootermotor zu erzeugen wäre die Verwendung eines Zwischengetriebes zwischen Benziner und Scootermotor.Aber du willst das Teil ja nur Gelegentlich einsetzen und da sollte auch diese Lösung ok sein.
Das Getriebe kann im einfachsten Fall ein Keil oder Zahnriemen sein wobei die Größere Riemenscheibe auf dem Benziner befestigt sein muß und die kleinere am Scootermotor.
Wenn du als Verbindung zwischen Benziner und Scootermotor eh ein Getriebe geplant hattest solltest du dieser Lösung den Vorzug geben.
Viele Grüße
Leon M.
Eine Getriebelösung ist geplant. Ginge ja auch nicht anders, da der Benziner oberhalb von 5000/min laufen muss und der Generator eine deutlich nietdrigere Nenndrehzahl hat. Um die Auslegung der Übersetzung kümmere ich mich, wenn das grobe Gerüst (im Kopf) steht.
Diode in Flussrichtung ist auch klar. Der Strom soll ja nicht vom Akku zurück zum Generator :-), wenn dieser keine ausreichende Drehzahl hat. Könnte man ja mit einem Taster überbrücken und hätte dann gleich einen E-Starter.
Meine Überlegung ist, den Generator mit einer Drehzahl laufen zu lassen die hoch genug ist, um die benötigten ca. 44V zu erhalten. Das sollte auch mit deutlich höherer Drehzahl einige Stunden halten bis zum Kohlentausch.
Ein 48V-Generator kommt nicht in Frage, der ist schlicht überdimensioniert. Da reicht der Honda als Antrieb ja nicht mehr, der bringt 0,5(?) KW. Aber wären zwei 24er möglich und diese dann einfach in Reihe schalten wie vom Akku her bekannt? Die gibts nämlich mit weniger Leistung auch.
linzlover
04.01.2010, 21:08
wer sag, wie genau die Drehzahlregelung ist?
Schankungen mit der Temperatur... klemmende Regler...
Kann funktionieren, ich würde aber an sowas keinen Lithiumakku anschließen, außer er ist durch eine weitere Schaltung (LAdegerät, BMS, ...) gegen Überladung und Tiefentladung (passiert ganz gerne durch den Ladeeingang...) geschützt ist.
Der Akku soll eine Dimension von ca. 20Ah haben und wird dann wohl mit Günthers Gebrauchtzellen gebaut. BMS kommt natürlich auch hinein, ich denke an das "große" Capcitive BMS vom Activeshop, das soll Ladeströme bis 16A ab können. Gegen Tiefentladung schützen Sperrdioden. Soweit richtig?
Kraeuterbutter
04.01.2010, 21:16
ich möchte noch mal kurz dein Konzept in Frage stellen.. (neinnein, nicht generell das Generator-Konzept, das hab ich ja schon vor längerer Zeit gemacht ;) )...
nein, du schreibst, du willst direkt vom Generator auf den Motor gehen, ohne Akku zu laden
ich finde, damit verpuffen doch einige Vorteile die du haben könntest, bzw.
warum dann nicht gleich ganz auf Akku, Generator und E-Motor verzichten und ein "Verbrenner-Fahrrad" bauen
also was ich meine:
Sinn macht dein Konzept ja nur auf langen (sehr langen Touren)
für 3-4 Stunden fahrt, brauchts keinen Generator, das macht ein 3kg Lipo (bzw. bei dir dann ein 6kg Fepo) auch locker
wenn ich 10 Stunden fahre ok...
aber will ich dann - weil Akku noch kleiner gewählt ("ich hab ja nen Generator") - wirklich
2 Stunden schön lautlos fahren und dann die weiteren 8 Stunden lang den Generator hinten laufen haben ?
wäre es da nicht besser:
ich fahre mit Akku und E-Motor...
und wenn Akku leer ist, springt der Generator an und haut mit allem was er hat (1000Watt) in den Akku rein (die A123 Fepo4 verkraften das locker)
nach 20min ist der Akku wieder voll, und für die nächsten 2-3 Stunden ist wieder Stille angesagt...
dann ist Akku wieder leer, und Generator springt für 20min an (ok, du wirst wohl kurz halten müssen und ihn per Hand anwerfen müssen)....
also wenn Generator, dann würd ich das sympatischer finden
ein E-Motor + Akku + Generator der ständig läuft find ich weniger prikelnd
----------
wegen der Drehzahlfrage:
im Modellbau gibts für die Hubschrauber - zur Erreichung einer konstanten Rotorkopfdrehzahl um Drehmomentspitzen zu vermeiden - sogenannte Drehzahlregler..
das Gas wird beim Verbrenner-Hubschrauber über ein Servo (ca. 40g schwer, ab 10 Euro) ja angesteuert
der Drehzahlregler misst über Sensor die Drehzahl des Rotors/Motors, und regelt diese dann sehr präzise nach
das müsste sich doch auch für den vorgestellten Generator realisieren lassen
Servotester für die Wahl der Drehzahl, Drehzahlregler um diese dann zu regeln, Servo um das Gasseil zu bedienen
um bei Stromausfall etc. nicht ungewollt den Motor ins Nirvana hochzujagen, könnte dann noch sowas wie bei den RC-cars vorgesehen werden:
dort muss (bei den grösseren aus Sicherheitsgründen bei Wettbewerben vorgeschrieben) das Gasservo gegen eine Feder ankämpfen..
bei Stromausfall (Akku kaputt, Akku leer, Kabelbruch, ...) drückt die Feder dann das Gas auf Aus...
so könnte ich mir das vorstellen
Kraeuterbutter
04.01.2010, 21:19
http://www.ideas4motion.de/mce.html
wie viele betriebsstuden verkraftet so ein modellbau flugmotor ?
der läuft dann auch mit nennleistung
verschieden...
RC-car-Motoren (Drehen bis 50.000rpm als Verbrenner !!) sind nach 20 Stunden hin
neben der hohen Drehzahl ist auch Staub und Dreck mit Schuld an der kurzen Lebensdauer
Flugmotoren (drehen langsamer und atmen sauberere Luft) hingegen schaffen schon mehrere 100 Stunden
Helimotoren wieder etwas weniger weil sie 1.) meist schlechter gekühlt werden (werden deshalb auch mit bis zu 30% Nitro geflogen zur besseren Kühlung) und 2.) ständig mit hoher Drehzahl laufen müssen
Modellbaumotoren sind meiner Meinung nach absolut keine Option...
allein des Lärmes wegen
auch der PReis des Sprits (25 Euro aufwärts pro Gallone) ist ned so lustig
obwohl sowas hier natürlich fein zum anschauen wäre, liegend am Hänger hinten...
oder als Nabenmotor ? ;)
http://www.pedelecforum.de/forum/imgcache/2426.png
aber stopp... ich trage dazu bei offtopic zu werden,sorry
linzlover
04.01.2010, 22:43
nein, du schreibst, du willst direkt vom Generator auf den Motor gehen, ohne Akku zu laden
ich finde, damit verpuffen doch einige Vorteile die du haben könntest,
also was ich meine:
Sinn macht dein Konzept ja nur auf langen (sehr langen Touren)
für 3-4 Stunden fahrt, brauchts keinen Generator, das macht ein 3kg Lipo (bzw. bei dir dann ein 6kg Fepo) auch locker
Genau so soll das eigentlich sein, ist wohl nicht gut genug rüber gekommen. Der Tong nimmt sich - Hausnummer - 5A im Schnitt. Der Generator wirft aber (angenommene) 15A raus. Dann verbleibt ein Überschuss von 10A, die sehr wohl in den Akku laufen sollen. Gehe ich davon aus, dass der Akku echte 15Ah Kapazität hat, dann ist der nach 3 Stunden leer. Ich werfe den Generator an und fahre die nächste Stunde (viel mehr wie etwa 2/3 ungeregelt zu laden ist mir zu heiß) mit dem Generatorstrom, zusätzlich wird der Akku mit 10Ah geladen. Ich habe dann wieder für 2 Stunden Saft im Akku, dann wiederholt sich das Spiel. Eine Fahrzeit von 16 Stunden angesetzt bedeutet dies, dass der Generator in der 4., in der 7., in der 10. und in der 13. Stunde läuft. Am Ziel kann dann wieder aus der Steckdose geladen werden. Der Generator läuft also nur etwa 25% der Fahrzeit, den Rest reicht der Akku. Das erscheint mir machbar und für solche Touren, wo keine Zeit für Pause ist, auch sinnvoll. Zwei Liter Sprit sind nix gegen die Kosten einer Übernachtung, ist sogar weniger wie ein Fahrradticket fürs Regio-Biking (ja, auch wir ÖBBler müssen das kaufen)!
linzlover
04.01.2010, 22:50
obwohl sowas hier natürlich fein zum anschauen wäre, liegend am Hänger hinten...
oder als Nabenmotor ? ;)
http://www.pedelecforum.de/forum/imgcache/2426.png
Nee, so eine Augenweide schreit förmlich danach, aufrecht stehen in einem Schubanhänger verbaut zu werden :D!
Kraeuterbutter
04.01.2010, 23:18
Genau so soll das eigentlich sein, ist wohl nicht gut genug rüber gekommen. Der Tong nimmt sich - Hausnummer - 5A im Schnitt. Der Generator wirft aber (angenommene) 15A raus. Dann verbleibt ein Überschuss von 10A, die sehr wohl in den Akku laufen sollen.
ah ok, dann hatte ich dich missverstanden was jetzt noch interessant wäre: wie schwer wiegt Akku (der jetzt ja kleiner sein kann, eben z.b. 15Ah) + Motor + Generator + Wandler/Ladegerät + nötiges Zubehör (Sprit, ...) also kosten außen vor: ab welcher Wegstrecke zahlt es sich wirklich aus, bringt es was, wenn du ansonsten Motor, Generator, Wandler/Ladegerätgewicht durch grösseren Akku ersetzt (also z.b. 30Ah Akku)
linzlover
04.01.2010, 23:46
ah ok, dann hatte ich dich missverstanden was jetzt noch interessant wäre: wie schwer wiegt Akku (der jetzt ja kleiner sein kann, eben z.b. 15Ah) + Motor + Generator + Wandler/Ladegerät + nötiges Zubehör (Sprit, ...) also kosten außen vor: ab welcher Wegstrecke zahlt es sich wirklich aus, bringt es was, wenn du ansonsten Motor, Generator, Wandler/Ladegerätgewicht durch grösseren Akku ersetzt (also z.b. 30Ah Akku)
Komplett wiegt das Generatorpaket um die 10 Kilo. Also so viel wie etwa 20Ah Akku. Lohnt sich also gewichtsmäßig, wenn mehr wie 20Ah aus dem Generator geholt werden müssen, also in meinem Fall ab 70 bis 80 Kilometer Fahrstrecke.
Ach so ja - 50€ für den Benziner, 60€ für den Generator, der Riementrieb wird wohl nochmal nen Hunderter ausmachen. Denke also, kostet maximal 250€ - da kommt kein Akku dran. Außer vielleicht Günters Gebrauchtzellen.
Vermutlich ist unter diesen Gesichtspunkten ein 30Ah-Akku zusätzlich zu dem vorhandenen 15er sinnvoller. Interessant wird der Generator dann im Schwerlastbetrieb mit erhöhten Motorströmen - ich könnte z.B. mit 12A nach Graz fahren *gg+.
Eigentlich willst du also einen Seriellen Hybird bauen.
Dabei ist es natürlich etwas umständlich, das du Motor und Generator getrennt mitschleppst.
Was du eigentlich brauchst, ist eine VeloSolex mit einem rekuperierenden Frontmotor. Dann kannst du wenn der Akku deines Frontmotors leer ist, auf Verbrenner umschalten, und auch noch laden, indem due die Rekubremse betätigst.
Ok, ist vielleicht suboptimal für die Fahrstabilität, hinten zu schieben und vorne zu bremsen...
Aber es wäre wahrscheiniich effizienter, mit Verbrenner zum nächsten Ladehalt zu fahren, als die lange Wandlungskette von Verbrenner über Generator, Batterei und Motor in kauf zu nehmen....
Aber ganz ehrlich, ein Abnehmbarer Velosolexmotor wäre eigentlich die Lösung für dein Problem. Quasi als Range-Extender...
Herr Müller
06.01.2010, 10:39
Der sparsamste Roller, der Aprilia Ditech verbraucht ca.
2 Liter/100km, ist ein 2takter.
Peter
Das ist aber kein gewöhnlicher Zweitakter sondern ein DIREKTEINSPRITZER. Der leidet nicht unter den Spülverlusten des normalen Zweitakters. Trotzdem bleibts bei Verlustschmierung. Ich wüßte nicht, dass es diese Motoren für Stromgeneratoren gibt.
Der 2-Takter hat hier und da noch seine Berechtigung, z.B. in der Motorschirmfliegerei mit Fußstart - da muss man das ganze Gerümpel bei Start und Landung dynamisch auf dem Rücken mittragen, Gewicht ist also ein sehr wichtiges Thema und Viertakter haben sich noch nicht durchsetzen können. Ein 2-Takt Direkteinspritzer wäre da auch denkbar, aber die Betriebssicherheit steht auch schon sehr weit oben und soweit ich weiß gibt es die Motoren von der Stange quasi nur als 49cc Rollermotoren mit ca 5PS. Das ist zu wenig.
Ich finde die Idee mit dem Generator ganz gut, allerdings nichts fürs Pedelec - da wäre mir das zu groß und schwer. Aber irgendwann wollte ich mir nochmal nen E-Roller zulegen (3kw 45km/h oder 4-6kw 90km/h) und da wäre so ein Notanker ganz gut, schließlich kann ich da nicht wie mit dem Pedelec einfach strampelnderweise weiterferfahren wenn der Akku leer ist. Für die wenigen weiten Fahrten sind die Übertragungsverluste (mechanisch-elektrisch-mechanisch) auch akzeptabel.
Welche Leistung ist von dem kleinen Viertakter denn zu erwarten?
Ich hab schon ein paar mal nach Notstromgeneratoren geschaut, aber die sind halt für stationäre Anwendungen gedacht und entsprechend meist zu schwer und voluminös. 2T kommt da auch nicht in Frage, die Datenblätter sprechen da meist eine ganz eindeutige Sprache.
teuer aber leise
http://www.camping-total.de/Service/brennstoffzelle.htm
Interessante Diskussion - aber da kann man ja gleich mit einem Mofa fahren. Oder mit dem Aprilia-Roller :confused:
Bevor ich mir einen Verbrennungsmotor ans Rad schnalle (oder im Anhänger nachziehe), würde ich mir lieber eine zweite, aufgeladene Batterie mitnehmen.
Wenn aber doch der Verbrenner als Antrieb für die „Lichtmaschine“ herhalten soll, ist eine gute Ladeschaltung unumgänglich, wenn man die Batterie (und die Elektronik) nicht niederbrutzeln möchte. Mit wäre die ganze Pedelec-Technik zu teuer, als daß ich sie mit einer Experimentalschaltung in den Himmel aufsteigen lassen würde.
Grüße
Cedric
Herr Müller
06.01.2010, 16:18
teuer aber leise
http://www.camping-total.de/Service/brennstoffzelle.htm
Na super, die größte Version hat noch nicht mal 70 Watt. Wie schnell willst Du damit fahren? Dazu kommt der ziemlich teure Sprit und der miserable Wirkungsgrad.
Herr Müller
06.01.2010, 16:29
Interessante Diskussion - aber da kann man ja gleich mit einem Mofa fahren. Oder mit dem Aprilia-Roller :confused:
Bevor ich mir einen Verbrennungsmotor ans Rad schnalle (oder im Anhänger nachziehe), würde ich mir lieber eine zweite, aufgeladene Batterie mitnehmen.
Cedric
Nein, der Gedanke ist eben der, dass man durch den Reichweitenverlängerer eben doch alles mit dem E-Fahrzeug erledigen kann. Beim Fahrrad halten sich die Kosten für Zusatzakkus noch in Grenzen... aber spätestens beim Roller geht das richtig ins Geld und die Reichweite wird eben auch nur ein bißchen größer, ist aber noch nicht unbegrenzt.
Man kann evtl auf die Regelelektronik verzichten wenn der Akku nicht geladen wird (Dioden) sondern der Strom nur direkt verbraucht wird.
Dazu könnte man den E-Motor immer auf Vollgas stellen und mit dem Generator die Leistung regulieren.
Generator immer auf Vollgas könnte aber ein Problem sein wenn man zwischendurch keine elektrische Leistung abruft - der Benziner könnte sich totdrehen.
linzlover
06.01.2010, 18:31
Nein, der Gedanke ist eben der, dass man durch den Reichweitenverlängerer eben doch alles mit dem E-Fahrzeug erledigen kann. Beim Fahrrad halten sich die Kosten für Zusatzakkus noch in Grenzen... aber spätestens beim Roller geht das richtig ins Geld und die Reichweite wird eben auch nur ein bißchen größer, ist aber noch nicht unbegrenzt.
Man kann evtl auf die Regelelektronik verzichten wenn der Akku nicht geladen wird (Dioden) sondern der Strom nur direkt verbraucht wird.
Dazu könnte man den E-Motor immer auf Vollgas stellen und mit dem Generator die Leistung regulieren.
Generator immer auf Vollgas könnte aber ein Problem sein wenn man zwischendurch keine elektrische Leistung abruft - der Benziner könnte sich totdrehen.
So, ich setze da einfach hier mal wieder ein. Mir ist sehr wohl bewusst, dass es für die Allermeisten hier schlicht nicht in Frage kommt, einen Verbrenner am reinen E-Fahrzeug mitzuführen. Den Hinweis, statt dessen aber ein Mofa oder sonstwas zu nehmen nehme ich aber nicht ernst. Denn es geht um die FALLWEISE Reichweitenvergrößerung bei einem reinen E-Fahrzeug und nicht darum, generell stinkig durch die Gegend zu fahren (dafür nehme ich fallweise die Puch-Kraxn meines Sohnes, just for fun :D).
Reichweitenvergrößerung einerseits im Sinne der Verlängerung von Tagesetappen, wenn keine ausreichende Zeit oder Möglichkeit besteht, unterwegs nachzuladen,und andererseits auch, wenn am Zielort keine Lademöglichkeit besteht - das wäre bei mir zum Beispielder Fall, wenn meine Frau und ich mit den E-Rädern zum See fahren, um dort zu segeln. Es gibt dort keine Stromversorgung (außer ich würde mein 2KW-Aggregat aus der Garage dort hin verfrachten), und für hin UND zurück reicht zumindest bei meiner Frau der Strom aus dem Akku nicht. Und dass sie zurück gut 20km bei Gegenwind nach anstrengendem Tag im Hügelland strampelt ist illusorisch. Bei ihr muss so viel Strom vorhanden sein, dass sie es notfalls auch im reinen Mofabetrieb schafft.
Der Anwendungsfall "Boot" wäre übrigens eine Nutzungserweiterung für den Minigenerator, da auf unserer 6m-Miniyacht keine Lademöglichkeit über den Bootsmotor existiert und nur 12V-Elektrik drin ist. Hier müsste man von 36 auf 12V noch einen Wandler zwischenschalten. Als Akku dienen die drei 12V 18Ah Bleibomben, umgelötet zu 12V 52Ah - da kann man, wenn man mal baden geht, einfach den Generator einschalten, das Boot verlassen und nach knapp 2 Stunden ist der Tank sowieso leer und der Akku wieder einigermaßen voll. Und wenn nicht im Boot, dann tut der Akku auf dem Flugplatz seinen Dienst - zu verkaufen ist er jedenfalls nicht mehr.
Dass sich der Benziner "totdreht" kann nicht passieren, der ist mechanisch über Fliehgewichte drehzahlbegrenzt. Bei um die 7000/min ist Feierabend, egal ob Last oder nicht. Schön wäre aber trotzdem, wenn irgendwoher ein einfacher Regler organisiert werden könnte, der aus 30 bis 48V Eingangsspannung genau 44V Ausgangsspannung macht und dabei mindestens 12A verträgt. Any ideas, wo es so etwas geben könnte? selbst entwerfen scheidet aus, ich bin Nicht-Elektroniker. Bei Akku-Löten ist mein Zenit erreicht!
linzlover
06.01.2010, 18:37
Bevor ich mir einen Verbrennungsmotor ans Rad schnalle (oder im Anhänger nachziehe), würde ich mir lieber eine zweite, aufgeladene Batterie mitnehmen.
Gib mit einen Akku um die 10 bis max. 12 Kilogramm mit mindestens 40Ah bei 36V und einem Preis von max. 500€ mit Lagerfähigkeit von mindestens 10 Jahren (wobei 250 Zyklen reichen), der in eine Ortlieb-Tasche passt, dann ist alles kein Problem mehr!
Broadcasttechniker
07.01.2010, 10:25
....... Aber seither habe ich von einem Forumsmitglied einen kleinen Viertakter (leiser und stinkt nicht so wie 2T) in der Garage liegen...
Schreibe nochmal was zum Motor, bzw. bei welcher Drehzahl der laufen soll.
Ich würde dir zu einer Auto-Lichtmaschine raten.
Klein, leicht, robust (Kurzschlussfest), quasi brushless, supergünstig.
Spannungsregler modifizieren.
Ich habe Anfangs der 80er Jahre mal den Lima Anschluss meines R4 abgeklemmt und dort 2x 500Watt 110 Volt Halogenbrenner angeschlossen, mit Voltmeter überwacht.
Die Spannung habe ich allerdings über die Drosselklappe (Gaspedal) eingestellt.
Die Spannungsfestigkeit sollte also auch gegeben sein.
Ich würde den Generator übrigens konzentrisch mit einer elastischen Kupplung direkt axial verbinden.
Sonnenwirt
07.01.2010, 11:04
...oder so: http://www.guede.ws/cgi-bin/twinklecom.cgi?lang=0¶m=page&tid=8000
linzlover
07.01.2010, 11:43
Schreibe nochmal was zum Motor, bzw. bei welcher Drehzahl der laufen soll.
Ich würde dir zu einer Auto-Lichtmaschine raten.
Klein, leicht, robust (Kurzschlussfest), quasi brushless, supergünstig.
Spannungsregler modifizieren.
Ich habe Anfangs der 80er Jahre mal den Lima Anschluss meines R4 abgeklemmt und dort 2x 500Watt 110 Volt Halogenbrenner angeschlossen, mit Voltmeter überwacht.
Die Spannung habe ich allerdings über die Drosselklappe (Gaspedal) eingestellt.
Die Spannungsfestigkeit sollte also auch gegeben sein.
Ich würde den Generator übrigens konzentrisch mit einer elastischen Kupplung direkt axial verbinden.
Nenndrehzahl 5000/min, Höchstdrehzahl 7000/min.
Ich denke, knapp oberhalb der Nenndrehzahl, also bei 5500 bis 6000/min wäre angebracht. Spannung einreguliert ebenfalls über Drosseklklappe (=Motordrehzahl).
Jetzt verrate mir doch mal, wie Du die richtige Spannung überhaupt bekommen hast - ich meine - 110V und dabei 1KW aus ner Lima? Mir reichen 44V und 0,3KW aus. Der Motor hat übrigens nur 0,5KW also sollte viel mehr technisch auch nicht möglich sein.
linzlover
07.01.2010, 11:44
...oder so: http://www.guede.ws/cgi-bin/twinklecom.cgi?lang=0¶m=page&tid=8000
Sorry, aber das ist Bockmist. Lies Dir den Thread mal durch, 230V werde ich mir bestimmt nicht aufs Rad zwicken, und mit mindestens 20 Kilo plus Ladegerät schon gar nicht. Da könnte ich auch gleich meinem vorhandenen Generator Rollen drunter schrauben und den als Anhänger mitzerren. Also Blödsinn.
Wenn die Lichmaschine 110V kann, warum dann nicht den am Regler abändern um eine höhere Erregerspannung für 44V am Ausgang zu bekommen? Hat den Vorteil das die Kohlen da nur den Erregerstrom tragen.
linzlover
07.01.2010, 13:09
Wenn die Lichmaschine 110V kann, warum dann nicht den am Regler abändern um eine höhere Erregerspannung für 44V am Ausgang zu bekommen? Hat den Vorteil das die Kohlen da nur den Erregerstrom tragen.
Wie viel Strom die Kohlen tragen müssen ist mir ziemlich egal für die paar Betriebsstunden, die dieses Teil dann bekommt. Außerdem - auch das erwähnte ich bereits - bin ich kein Elektrotechniker und habe von solcherlei Schaltung null komma garnix Ahnung. Einfach soll das Ganze bleiben und mit möglichst wenig Bauteilen. Deshalb denke ich immer noch an den im Threadanfang verlinkten E-Motor als Generator - der hat nen Fuß und kann ganz einfach neben den Benziner geschraubt werden.
Aber ich seh schon, das kann ich mir abhaken. Primär kommen Vorschläge zu Lösungen, die schon von vorn herein ausgeschlossen waren oder sinnlose Anmerkungen ala Mofa fahren (das sagen die "Nur-Radfahrer" über uns übrigens auch).
Broadcasttechniker
07.01.2010, 14:45
Jetzt verrate mir doch mal, wie Du die richtige Spannung überhaupt bekommen hast - ich meine - 110V und dabei 1KW aus ner Lima? Mir reichen 44V und 0,3KW aus. Der Motor hat übrigens nur 0,5KW also sollte viel mehr technisch auch nicht möglich sein.
Das war recht einfach, und dabei sogar ungeregelt.
Der Motor drehte dabei aber recht hoch.
Jede Lima ist nur durch den Strom (synchrone Reaktanz) sowie ihre Drehzahl begrenzt.
Die Abgabeleistung ergibt sich durch den entnommenen Strom und die eingeregelte Spannung, wobei es da ein durch die jeweilige Drehzahl vorgegebenes Limit gibt.
Bei 4000-5000 Touren sehe ich keine Probleme, die 44 Volt mit einer PKW-LIma zu erreichen.
Normalerweise sind die Limas so mit Faktor 1,6 übersetzt.
Bei 750 Touren Leerlauf sind sind das 1200 an der Lima.
Und da schaffen die ca. 14,5Volt nach Dioden bei 20% des Nennstroms.
Also könnten 3000 für deine Zwecke schon ausreichend sein.
Sonnenwirt
07.01.2010, 15:04
Sorry, aber das ist Bockmist. Lies Dir den Thread mal durch, 230V werde ich mir bestimmt nicht aufs Rad zwicken, und mit mindestens 20 Kilo plus Ladegerät schon gar nicht. Da könnte ich auch gleich meinem vorhandenen Generator Rollen drunter schrauben und den als Anhänger mitzerren. Also Blödsinn.
...dann probier es damit: http://www.wohnmobilforum.de/w-t33081.html
AkkuFerdl
07.01.2010, 15:28
Wie wärs denn mit einer kleinen+leisen Wellenleistungsturbine?
Diese hier fährt vollautomatisch hoch und liefert anschließend 5kW an der Abtriebswelle bzw. Fliehkraftkupplung, bei einem Durchmesser von lediglich 113mm und einem Gewicht von 1,5kg
http://www.pedelecforum.de/forum/imgcache/2458.png
http://www.pedelecforum.de/forum/imgcache/2459.png
Quelle: http://www.jakadofsky.com
Technische Daten: http://www.jakadofsky.com/htm_ge/daten.htm
Turbine als Stromgenerator: http://www.jakadofsky.com/htm_ge/willkommen.htm unter "Presse"
Preise: http://www.jakadofsky.com/htm_ge/willkommen.htm
Nette Grüße
PS: Betrieb mit zibro, Petroleum, Kerosin oder Diesel. Diese Turbinchen schlucken so ziemlich alles
Vielleicht ohne Akkus besser realisierbar:
http://www.ethlife.ethz.ch/archive_articles/090626_besuch_gang_rk
Stabiler Zentralrohrrahmen als Speicher plus kleiner, sauberer Motor
der immer im optimalen Drehzahlbereich marschiert.
Peter
Sonnenwirt
08.01.2010, 13:20
Vielleicht ohne Akkus besser realisierbar:
http://www.ethlife.ethz.ch/archive_articles/090626_besuch_gang_rk
Stabiler Zentralrohrrahmen als Speicher plus kleiner, sauberer Motor
der immer im optimalen Drehzahlbereich marschiert.
Peter
...das gibts heute schon: http://cgi.ebay.com/HONDA-GX-25-GX25-BICYCLE-ENGINE-BIKE-MOTOR-4-GAS-TRIKE_W0QQitemZ120507188333QQcmdZViewItemQQimsxZ20 091217?IMSfp=TL091217211008r29924, kombiniert mit dem Direktläufer NT350-20 ist auch elektrisches Rasieren möglich.
linzlover
08.01.2010, 22:32
Gesetzt den Fall ich nehme so einen Brushless-Motor - was brauche ich dann an Steuer- bzw. Regelelektronik dazu? Ich fürchte, das wird deutlich kompliziert...
Christian
08.01.2010, 22:54
Gesetzt den Fall ich nehme so einen Brushless-Motor - was brauche ich dann an Steuer- bzw. Regelelektronik dazu?
Im einfachsten Fall einen Brückengleichrichter (oder sechs Dioden), einen Kondensator und einen DC-DC-Wandler.
Gruß,
Christian
linzlover
08.01.2010, 23:17
Im einfachsten Fall einen Brückengleichrichter (oder sechs Dioden), einen Kondensator und einen DC-DC-Wandler.
Gruß,
Christian
Das mit dem DC/DC-Wandler ist da schon wieder eine größere Aktion... hab noch keinen gefunden, der aus variabler Eingangsspannung eine fixe Ausgangsspannung von 44 Volt bei etwa 15A bringt... das wird wohl über die Motordrehzahl geregelt werden müssen. Wenn ich nen größeren Akku aus gebrauchten A123-Zellen dafür nehme, sollte der auch eventuelle Überspannungen ab können - lt. Modellbauforum nehmen einem die Dinger auch bis zu 4,2V nicht gleich krumm (da werden die des Öfteren mit LiPo-Lader geladen). Macht also einen möglichen Schwankungsbereich bis hoch zu 50V.
Brückengleichrichter ist schon wieder ein Fremdwort für mich... als Testgenerator bleibe ich wohl doch besser beim Bürstenmotor, da kommt gleich die Gleichspannung raus. Benötige ich also ein paar Dioden dazu, damit der Strom nur vo Generator zum Akku bzw. Verbraucher fließen kann. Und (vielleicht?) den Kondensator... Wäre da jemand in der Lage, mich mít Teilenummern zu versorgen bzw. Angaben zur ausreichenden Dimensionierung? Und ein Schaltplan bzw.eine Skizze dazu würde auch an meine Dankbarkeit appellieren...
Der Anschluss an den Akku würde, da ich kein BMS verbraten will, direkt an + und - des Akkus erfolgen und nicht an das BMS. Zum einen vertragen die Akkus das offensichtlich, zum Zweiten kann das Capacity BMS immer noch balancieren, wenn kein Ladestrom des Generators mehr kommt (Ladegeräteanschluss natürlich über das BMS), und zum Dritten wird der Akku via Generator sowieso niemals ganz voll geladen werden.
Aus organisatorischen Gründen werde ich daher den am anfang des Threads verlinkten Motor nun bestellen. Das ist ein 36V 350W Bürstenmotor, Nenndrehzahl 2750/min belastet. Wenn ich den nun gut 20% (36V+20%=43,2V) schneller drehen lasse, also mit gut 3300/min, bekomme ich dann meine 44V? Oder muss ich als Berechnungsgrundlage die deutlich höhere Leerlaufdrehzahl heran ziehen?
Die Motordaten laut Angebot:
Ausgangsleistung 350 W / 36 V Nennstrom (=belastet) <=12,8 A Nenndrehzahl (=belastet) 2750 +/- 5 % maximale Drehzahl (=unbelastet) 3350 +/- 5 % Strom (= unbelastet) <= 2,5 A Drehmoment 1,22 Nm +/- 5 %
Geht das Projekt schief habe ich nen Antrieb für Schubkarre oder Seifenkiste.
Broadcasttechniker
09.01.2010, 00:58
Das mit dem DC/DC-Wandler ist da schon wieder eine größere Aktion... hab noch keinen gefunden, der aus variabler Eingangsspannung eine fixe Ausgangsspannung von 44 Volt bei etwa 15A bringt...
Solche Wandler gibt es.
Viele von uns haben einen solchen......
Ich würde keine Aktion ohne Plan anfangen.
Ein Gleichstrommotor/Generator ist mit das ungünstigste, was du nehmen kannst.
Du braucht immer noch eine Freilaufdiode und eine (Leistungs)Regelelektronik, welche dir den Strom limitiert.
Zur Drehzahlabschätzung
Die Nennspannung sei immer gleich.
Die Drehzahlen verhalten sich spiegelbildlich zur Leerlaufdrehzahl.
Will heißen:
Im Motorbetrieb hast du eine Leerlaufdrehzahl von angenommen 3000/min
Wenn der Nennstrom mit 15A angenommen würde, läge die Nenndrehzahl bei einem 80%igen Wirkungsgrad bei 2400/min.
Willst du jetzt im Generatorbetrieb 15A erzeugen, dann musst du mit 3600/min antreiben.
Du brauchst es da aber gar nicht so genau zu nehmen, die Leerlaufdrehzahl deines Motors sollte sogar über der späteren Betriebsdrehzahl liegen.
Wenn du nämlich einen BLDC Motor mit Rekuperationskontroller nimmst, dann hast du alles was du brauchst.
Anlasser, Generator, Brückengleichrichter, und einen DC-DC Konverter!
Die 44 Volt Ladeschlussspannung lassen sich genauso programmieren wie der maximale Bremsstrom.
Kein Löten und Experimentieren, anschließen und funktioniert.
Der Motor muss übrigens gar kein Nabenmotor sein, wegen der hohen Drehzahl täte es auch etwas aus dem Modellbau.
Eine Autolichtmaschine geht weiterhin, allerdings müsste man hier die Erregung aus einem DC-DC Konverter speisen.
Der oft benutzte Lucent Wandler ist genau richtig, die Spannung würde man auf ca. 3 Volt fest eintrimmen (damit die normale Reku Einschaltdrehzahl hochgeht).
Für den Gebrauch als Motorstarter wären dann allerdings kurzzeitig 12-14 Volt besser (höheres Moment).
Der interne Gleichrichter und Regler kann übrigens entfallen, die Wicklungsenden werden rausgeführt.
Der Kontroller sollte ein sensorloser sein mit ausreichender Überdimensionierung.
Klingt doch gar nicht so übel, oder?
linzlover
09.01.2010, 14:21
Ein Gleichstrommotor/Generator ist mit das ungünstigste, was du nehmen kannst.
Du braucht immer noch eine Freilaufdiode und eine (Leistungs)Regelelektronik, welche dir den Strom limitiert.
Freilaufdiode ist mir klar (welche??).
Nur wofür ich die Stromlimitierung benötige geht mir nicht ganz in den Schädel - der Generator kann doch allein von seiner Leistung her gar keine kritischen Mengen liefern.
Die Kurve des Benziners - der leistet somit bei den effizientesten knapp 6000/min etwa 0,6kW:
http://www.pedelecforum.de/forum/imgcache/2461.png
Da werde ich aus meinem Generator kaum mehr als 350W rausholen, was bei 44V annähernd 8A sind. Selbst wenn der Antrieb nicht läuft und alles in den Akku geht sind das nicht über 0,5C. Bei einem leer gefahrenen Akku darf der Generator also selbst dann, wenn der volle Strom in den Akku geht, zwei Stunden laufen. Und bevor der Akku leer ist wird der Generator ja nicht zugeschaltet sondern erst einmal der Steckdosenstrom verbraucht.
Zur Drehzahlabschätzung (hier habe ich mal diebekannten E-Motor-Werte eingesetzt):
Im Motorbetrieb hast du eine Leerlaufdrehzahl von 3350/min
Wenn der Nennstrom mit 12A angenommen würde, läge die Nenndrehzahl bei 2750/min (=82%).
Willst du jetzt im Generatorbetrieb 12A erzeugen, dann musst du mit (3350/0,82=) 4085/min antreiben.
--> Ergo übersetze ich etwa 1:1,5 , dann kann der Beziner mit knapp über 6000/min laufen und ich hab noch Drehzahlluft nach oben, falls nötig.
Wenn du nämlich einen BLDC Motor mit Rekuperationskontroller nimmst, ?
Dann wird die ganze Sache für ein Versuchsobjekt schon gleich wieder reichlich teurer. Ich werde erst einmal bei dem Bürstenmotor beiben -wenn das ncht funktioniert wird daraus ein Schubkarrenantrieb - im Sommer stehen sowieso ein paar Erdbewegungen auf dem Programm
Broadcasttechniker
09.01.2010, 17:26
Schade.
Ich fand meinen Vorschlag deshalb so gut, weil er absolut kein elektrisches Gefummel beinhaltet, welches einem Laien schnell seine Grenzen aufzeigt.
Außerdem muss nichts überwacht werden, Spannung und Strom sind limitiert.
Recht hast du mit der Ladestrombegrenzung über das Eingangsdrehmoment.
Dann kannst du ja weiterhin Im I-Betrieb bleiben, und sobald eigentlich der U-Betrieb anstünde, schaltest du ab.
Also keine Spannungsregelung.
Die Diode lässt du auch gleich weg und baust nur einen entsprechend dimensionierten Schalter ein, dann hast du auch nen Elektrostarter.
Alternativ nimmst du eine 2x15A Schottky Diode aus einem potenten PC Netzteil.
Das TO-247 Gehäuse ist leicht zu montierem.
Es muss die aus dem 12 Volt Rail sein, die haben 50 Volt Spannungsfestigkeit.
Oder sowas http://www.reuk.co.uk/buy-30A-SCHOTTKY-DIODE.htm , Spannungsfestigkeit hier grenzwertig.
Getriebe via Kette oder Zahnriemen kostet ja auch was, und ist meiner Ansicht nach unelegant.
Nichts geht über Direktantrieb.
linzlover
09.01.2010, 20:42
Schade.
Ich fand meinen Vorschlag deshalb so gut, weil er absolut kein elektrisches Gefummel beinhaltet, welches einem Laien schnell seine Grenzen aufzeigt.
Außerdem muss nichts überwacht werden, Spannung und Strom sind limitiert.
Für mich ist dein Vorschlaghalt aufwändiger umzusetzen und ich müsste dort doch deutlich mehr investieren. Interessant wäre es, damit einen Mini-Generator aufzubauen, indem man auch einen Benziner aus dem Modellbaubereich nimmt... Falls mir im nächsten Winter langweilig werden sollte *g*?
Die Diode lässt du auch gleich weg und baust nur einen entsprechend dimensionierten Schalter ein, dann hast du auch nen Elektrostarter.
Alternativ nimmst du eine 2x15A Schottky Diode aus einem potenten PC Netzteil.
Das TO-247 Gehäuse ist leicht zu montierem.
Es muss die aus dem 12 Volt Rail sein, die haben 50 Volt Spannungsfestigkeit.
Oder sowas http://www.reuk.co.uk/buy-30A-SCHOTTKY-DIODE.htm , Spannungsfestigkeit hier grenzwertig.
Diode kommt auf jeden Fall dran, nur den Schalter setzen ist vielleicht ein bisschen arg mager. Werde ich wohl bestellen müssen, denn ein leistungsfähiges PC-Netzteil liegt hier nicht rum - hab nur Laptop.
Ich fand auf die Schnelle diese hier:
http://www.henri-elektronik.de/start.php?/d_9_541_00280_MBR3050PT_Schottky_Diode_30A_50V.php
Oder diese: http://www.neuhold-elektronik.at/catshop/product_info.php?cPath=41_47_65&products_id=186
Lötet man die Zuleitung vom Generator da eigentlich an beide äußeren Füßchen und der Abgang Richtung Akku vom mittleren Fuß und/oder der Montageplatte?
Getriebe via Kette oder Zahnriemen kostet ja auch was, und ist meiner Ansicht nach unelegant.
Nichts geht über Direktantrieb.
Für mich ist der Zahnriemen die einfachste Lösung. Dann bin ich in der Positionierung der einzelnen Aggregatsteile frei - denke u.U. daran, Generator und Benziner übereinander anzuordnen.
Broadcasttechniker
10.01.2010, 00:11
...Lötet man die Zuleitung vom Generator da eigentlich an beide äußeren Füßchen und der Abgang Richtung Akku vom mittleren Fuß und/oder der Montageplatte?...
Ja, beide Dioden parallel.
Die 0,90 € sind übrigens angemessener als die teure.
Und die hier ist besewr und billiger http://www.neuhold-elektronik.at/catshop/product_info.php?cPath=41_47_65&products_id=1818
Du hast dich wohl schon festgelegt.
Was ich nicht verstehe: laut Signatur bist du über 40, da weiß man doch wie wie knapp die Resource Zeit ist.
Die paar Euro mehr tun doch nicht wirklich weh.
Und obendrein kann man einen unverbastelten Controller bei Unzufriedenheit mit dem Projekt leicht wieder in der Community verbimmeln.
Naja, mach' mal und berichte.
linzlover
10.01.2010, 00:15
Was ich nicht verstehe: laut Signatur bist du über 40, da weiß man doch wie wie knapp die Resource Zeit ist.
Die paar Euro mehr tun doch nicht wirklich weh.
Hmmm... Zeit habe ich (trotz Arbeit) derzeit eigentlich mehr als Geld. Meine Frau hat die Kündigung zu Ende März erhalten und keine Chance auf einen ähnlich bezahlten Arbeitsplatz (auch krankheitsbedingt), dazu zahlen wir ein Haus ab. Von daher lieber Zeit als Geld. Auch wenn das jetzt off-topic ist.
Solche Wandler gibt es.
Viele von uns haben einen solchen......
[...]
Wenn du nämlich einen BLDC Motor mit Rekuperationskontroller nimmst, dann hast du alles was du brauchst.
Anlasser, Generator, Brückengleichrichter, und einen DC-DC Konverter!
Die 44 Volt Ladeschlussspannung lassen sich genauso programmieren wie der maximale Bremsstrom.
Kein Löten und Experimentieren, anschließen und funktioniert.
Hallo
Ich habe vor ein paar Tagen ohne Wissen von diesem Fred denselben Ansatz verfolgt wie der Linzliebende - auch Honda GX25, allerdings die Torcman-Generator-Variante aus dem WoMo-Forum...
Bei der Regelelektronik angekommen kam mir der Gedanke mal hier im Forum reinzuschauen :D
Danke für den Tipp mit dem Reku-Regler, das Einleuchtende findet man eben oft nur im Austausch mit anderen :rolleyes:
Gruß,
Patrick
cephalotus
14.02.2010, 01:54
Gib mit einen Akku um die 10 bis max. 12 Kilogramm mit mindestens 40Ah bei 36V und einem Preis von max. 500€ mit Lagerfähigkeit von mindestens 10 Jahren (wobei 250 Zyklen reichen), der in eine Ortlieb-Tasche passt, dann ist alles kein Problem mehr!
Das ist so viel teurer gar nicht mehr:
http://ebike-berlin.de/ (ganz unten)
Die 10 Jahre und 250 Zyklen sollten drin sein, wenn man die Akkus kühl lagert.
Alternativ kann man was aus 18650er Notebookzellen zusammen basteln, auch die leben viele Jahre, wenn man sie kühl lagert. Passt auch vom Volumen und Gewicht, bei gebrauchten Zellen würde evtl auch der Preis passen.
... könnte dann noch sowas wie bei den RC-cars vorgesehen werden:
dort muss (bei den grösseren aus Sicherheitsgründen bei Wettbewerben vorgeschrieben) das Gasservo gegen eine Feder ankämpfen..
bei Stromausfall (Akku kaputt, Akku leer, Kabelbruch, ...) drückt die Feder dann das Gas auf Aus...
So einfach könnten die ganz grossen Cars (z.B. von Toyota*) (RC allerdings nur bei gleichzeitiger Mobiltelefonnutzung) aus allgemeinen Erfahrungen lernen...
Hybridantrieb, wie beim Pedelec üblich, ein Verdienst, OK, aber Kleinigkeiten bei der Auslegung des 'Gasgriffes' zu übersehen kann eben schon mal passieren...
BTW.: Ich halte diesen Thread / dieses Thema grundsätzlich für sehr interessant, sorry für leicht OT.
Grüsse, jimmy
--
*http://www.auto-motor-und-sport.de/news/toyota-gaspedal-rueckruf-toyota-ermittelt-die-ursache-fuer-klemm-pedal-1721590.html
http://www.thermobilader.de/beschreibung/
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