Schwipp
18.12.2009, 17:04
liebe Leute,
ich habe diese 2 verschiedenen 20" Dahon Falträder umgebaut, und zwar darin jeweils die ursprüngliche 80 mm schmale Gabel (mit 1 1/8" Schaftrohr) - eine war aus Alu, die andere aus Stahl - ersetzt durch eine 100 mm weite Stahlgabel (mit 1" Schaftrohr), damit der Motor von http://elfkw.at (http://elfkw.at/) einzubauen ist. Der email-Service von Martinko ist perfekt und er hat mich bei meinen wirklich zahlreichen Fragen nie im Stich gelassen.
Warum ich umbaute, das schrieb ich hier:
http://www.pedelecforum.de/forum/showpost.php?p=51716&postcount=18
Wie ich umbaute lest Ihr in Zusammenfassung hier:
http://www.pedelecforum.de/forum/showpost.php?p=51560&postcount=13
- darin sind weitere Links zu den Detailfragen gegeben.
Auf jeden Fall sollte man besser den
einteiligen Gabelumbau http://www.pedelecforum.de/forum/showpost.php?p=46126&postcount=175 vornehmen.
Das war mein zweiter Anlauf, der ist auch einfach auf der Drehbank zu bewerkstelligen, das hatte ich mir erst später klargemacht.
Fotos der beiden Klappräder seht Ihr hier:
Dahon Ciao 7 Gang SRam Nabenschaltung mit Tiefeinstieg:
http://www.pedelecforum.de/forum/showpost.php?p=39505&postcount=79
Dahon Roo 7 Gang SRam Nabenschaltung:
http://www.pedelecforum.de/forum/showpost.php?p=49665&postcount=218
Kostenpunkt: ca. 1500€ je Rad
(incl. der beidseitigen Drehmomentstützen aus Canada, an denen man so gut die Schutzblechstreben am zusätzlichen Loch befestigen kann)
=> 610 bzw. 510 die Räder, knapp 300 je Motor-Umbausatz 26“ Motor in 20“ Felge, 420 je Akku 36V/15 AH Ping LiFePo , 50 je zwei Drehmomentstützen, 50 pro Wattsup, 15 je Gehäuse für Controller, Contex Box für Akku je 24, + Kabel, + Goldstecker, + Schrumpfschlauch, + Mosfetschalter, + Big Apple, + Akkustecklampen
Nachtrag1:
Der Freilauf des ElfKW Motors im Vorderrad ist sehr leichtgängig und nicht zu merken - darauf kam es mir als ehemaliger geplagter Mercedes Benz - Hybridebike - Besitzer mit dieser schwergängigen, immer mitlaufenden Zahnriemenübertragung zwischen Motor mit Freilauf und Hinterrad (Sanyo Konstruktion) auch sehr an. Sowas wollten wir nicht noch einmal.
Nachtrag2: Habe nun hinten am Rahmen V-Brakes nachgerüstet, denn ein Bremsen mit dem Vorderrad kann auf feuchter Straße gefährlich sein. Eine Rücktrittbremse dagegen ist ungeeignet für Dauerbremsungen bergab, weil die dabei entstehende Erhitzung zum Ausglühen der Stahlbacken führen kann, so dass sie danach bereits bei leichtem Bremsen blockieren würde.
Trotz einigen Skeptizismus' hier: die kommerziellen, von mir angepassten Pfosten mit Schelle sitzen wegen des ovalen Rahmenrohres BOMBENFEST, auch nach Monaten keinerlei Veränderung:
http://www.pedelecforum.de/forum/showpost.php?p=61537&postcount=12
...auch noch nach > 500 Km, wobei zu ergänzen ist, dass wegen des 2m langen Zuges die Bremse hinten weich bremst.
Es funktioniert.
Ach, und noch was:
Neulich im Wald am Berg überholten wir ganz flott einen schiebenden Herrn. Dieser zu uns: "Eure Schaltung ist besser!" :D :D
Nachtrag 2010: Im Rahmen des Tausches der Motoren beider Räder habe ich mir überlegt, dass es sinnvoll ist, wenn das ziemlich starre Motorkabel nicht dauernden Bewegungen beim Lenken ausgesetzt ist. So können Kabelbrüche darin vermieden werden, die über lange Zeit sonst zwangsläufig irgendwann auftreten müssen. (So ein Kabelbruch ist mir mit meinem Rasenmäher passiert, an dem ich ein weißes Kunststoff-Kabel hatte. Ein riesiger Feuerfunken schoss dann seitlich aus dem Kabel durch die Kunststoffummantelung). Also habe ich den Controllerkasten statt am Rahmen nun an der Gabel befestigt. Nun werden nur noch das Kabel vom PAS und das selbst konfigurierte Hauptstromkabel vom Akku beim Lenken bewegt, vergleicht das Foto unten.
Dabei habe ich auch gleich den Kabelauslass an der Motorachse nach unten gerichtet, damit bei Regen am Kabel herunter laufendes Wasser nicht durch die hohle Achse in den Motor eindringen kann, sondern nach unten abtropft. Die schwarze Kabelkappe habe ich vor dem Aufschieben mit durchsichtigem Silicon gefüllt, als zusätzliche Abdichtung. Der graue Controllerkasten ist unten offen, so dass die Kühlrippen des unten liegenden Controllergehäuses von unten voll belüftet sind, aber Regen nicht dran kommt.
Lastverteilung beim Daraufsitzen, mit Personenwaage gemessen: Vorderrrad 30 Kp, Hinterrad knapp 70 Kp. Also fahre ich vorne nur mit halbem Reifendruck, was angenehmerweise deutlich weniger Erschütterungen auf Lenker und Hände bedeutet.
Gruß Schwipp
ich habe diese 2 verschiedenen 20" Dahon Falträder umgebaut, und zwar darin jeweils die ursprüngliche 80 mm schmale Gabel (mit 1 1/8" Schaftrohr) - eine war aus Alu, die andere aus Stahl - ersetzt durch eine 100 mm weite Stahlgabel (mit 1" Schaftrohr), damit der Motor von http://elfkw.at (http://elfkw.at/) einzubauen ist. Der email-Service von Martinko ist perfekt und er hat mich bei meinen wirklich zahlreichen Fragen nie im Stich gelassen.
Warum ich umbaute, das schrieb ich hier:
http://www.pedelecforum.de/forum/showpost.php?p=51716&postcount=18
Wie ich umbaute lest Ihr in Zusammenfassung hier:
http://www.pedelecforum.de/forum/showpost.php?p=51560&postcount=13
- darin sind weitere Links zu den Detailfragen gegeben.
Auf jeden Fall sollte man besser den
einteiligen Gabelumbau http://www.pedelecforum.de/forum/showpost.php?p=46126&postcount=175 vornehmen.
Das war mein zweiter Anlauf, der ist auch einfach auf der Drehbank zu bewerkstelligen, das hatte ich mir erst später klargemacht.
Fotos der beiden Klappräder seht Ihr hier:
Dahon Ciao 7 Gang SRam Nabenschaltung mit Tiefeinstieg:
http://www.pedelecforum.de/forum/showpost.php?p=39505&postcount=79
Dahon Roo 7 Gang SRam Nabenschaltung:
http://www.pedelecforum.de/forum/showpost.php?p=49665&postcount=218
Kostenpunkt: ca. 1500€ je Rad
(incl. der beidseitigen Drehmomentstützen aus Canada, an denen man so gut die Schutzblechstreben am zusätzlichen Loch befestigen kann)
=> 610 bzw. 510 die Räder, knapp 300 je Motor-Umbausatz 26“ Motor in 20“ Felge, 420 je Akku 36V/15 AH Ping LiFePo , 50 je zwei Drehmomentstützen, 50 pro Wattsup, 15 je Gehäuse für Controller, Contex Box für Akku je 24, + Kabel, + Goldstecker, + Schrumpfschlauch, + Mosfetschalter, + Big Apple, + Akkustecklampen
Nachtrag1:
Der Freilauf des ElfKW Motors im Vorderrad ist sehr leichtgängig und nicht zu merken - darauf kam es mir als ehemaliger geplagter Mercedes Benz - Hybridebike - Besitzer mit dieser schwergängigen, immer mitlaufenden Zahnriemenübertragung zwischen Motor mit Freilauf und Hinterrad (Sanyo Konstruktion) auch sehr an. Sowas wollten wir nicht noch einmal.
Nachtrag2: Habe nun hinten am Rahmen V-Brakes nachgerüstet, denn ein Bremsen mit dem Vorderrad kann auf feuchter Straße gefährlich sein. Eine Rücktrittbremse dagegen ist ungeeignet für Dauerbremsungen bergab, weil die dabei entstehende Erhitzung zum Ausglühen der Stahlbacken führen kann, so dass sie danach bereits bei leichtem Bremsen blockieren würde.
Trotz einigen Skeptizismus' hier: die kommerziellen, von mir angepassten Pfosten mit Schelle sitzen wegen des ovalen Rahmenrohres BOMBENFEST, auch nach Monaten keinerlei Veränderung:
http://www.pedelecforum.de/forum/showpost.php?p=61537&postcount=12
...auch noch nach > 500 Km, wobei zu ergänzen ist, dass wegen des 2m langen Zuges die Bremse hinten weich bremst.
Es funktioniert.
Ach, und noch was:
Neulich im Wald am Berg überholten wir ganz flott einen schiebenden Herrn. Dieser zu uns: "Eure Schaltung ist besser!" :D :D
Nachtrag 2010: Im Rahmen des Tausches der Motoren beider Räder habe ich mir überlegt, dass es sinnvoll ist, wenn das ziemlich starre Motorkabel nicht dauernden Bewegungen beim Lenken ausgesetzt ist. So können Kabelbrüche darin vermieden werden, die über lange Zeit sonst zwangsläufig irgendwann auftreten müssen. (So ein Kabelbruch ist mir mit meinem Rasenmäher passiert, an dem ich ein weißes Kunststoff-Kabel hatte. Ein riesiger Feuerfunken schoss dann seitlich aus dem Kabel durch die Kunststoffummantelung). Also habe ich den Controllerkasten statt am Rahmen nun an der Gabel befestigt. Nun werden nur noch das Kabel vom PAS und das selbst konfigurierte Hauptstromkabel vom Akku beim Lenken bewegt, vergleicht das Foto unten.
Dabei habe ich auch gleich den Kabelauslass an der Motorachse nach unten gerichtet, damit bei Regen am Kabel herunter laufendes Wasser nicht durch die hohle Achse in den Motor eindringen kann, sondern nach unten abtropft. Die schwarze Kabelkappe habe ich vor dem Aufschieben mit durchsichtigem Silicon gefüllt, als zusätzliche Abdichtung. Der graue Controllerkasten ist unten offen, so dass die Kühlrippen des unten liegenden Controllergehäuses von unten voll belüftet sind, aber Regen nicht dran kommt.
Lastverteilung beim Daraufsitzen, mit Personenwaage gemessen: Vorderrrad 30 Kp, Hinterrad knapp 70 Kp. Also fahre ich vorne nur mit halbem Reifendruck, was angenehmerweise deutlich weniger Erschütterungen auf Lenker und Hände bedeutet.
Gruß Schwipp