Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Wer billig kaufen will kauft oft teuer...
...ist eine Binsenweisheit, aber gerade beim Pedelec ist es mir so ergangen, weil ich erst mal "klein" einsteigen wollte.
1) Eigentlich wollte ich ja nur einen Umbausatz haben. Durch den geringen Preisunterschied zum Fertigpedelec habe ich dann ca. 850 Euro für ein Specialbike mit 28 Zoll Rädern und ZWEI 24Volt 8,5 Ah Akkus ausgegeben.
2) Die zwei 24 Volt Akku getauscht gegen einen mit 36 Volt + passendem Gepäckträger, weil 24 Volt einfach zu langsam war. . Leider war der Akku von Anfang an defekt. Mal sehen, den werde ich am Montag reklamieren.
3) 10 Euro: Schutzblechbefestigung defekt - neues Schutzbleich gekauft.
4) 30 Euro: Der Gelsattel war sofort defekt.
5) 45 Euro: 2 Big Apple Mäntel, da die Schläge auf das Kreuz auf Kölner Radwegen mit diesem Rad bei fast aufrechtem Sitzen kaum zu ertragen sind.
6) 40 Euro: Parallelogramm-Sattelstütze weil Schläge immer noch zu heftig. (Bei meinem Rennrad ist dies alles kein Problem)
7) 360 Euro für einen LiFePo4-Akku
8) ca. 70 Euro für Watts UP um Akkuleistung überprüfen zu können
9) 85 Euro für eine vernünftige Vorderbremse (Magura HS-33)
10) 60 Euro für eine IXON IQ-Leuchte.
Nie kann ich ohne Werkzeug fahren, weil garantiert immer irgendwas abfällt.
Für 1800 Euro hätte ich auch ein Kalkhoff Pro Connect oder den Raleigh-Klon haben können.
Leider zu spät - beim nächsten Mal würde ich es anders machen.
Gruß Peter
Hi,
meine Rechnung sieht wie folgt aus
1. Umbausatz 220 Teuros
2. Gebrauchtes Damenrad 100€
3. Mantel u. Schlauch 19€
4. Akku 36 V/15 Ah + mod 430€
5. Kleinkram zum Verbinden und montieren des Bausatzes 20€
sonst fällt mir nichts mehr ein
summa sumarum
789€
Den Akku behalte ich die nächsten 10 Jahre:D
-430€
somit hat mich das Rad 350 € gekostet mir Motor.:D:D:D
greeze
abala
grosserschnurz
04.10.2008, 18:44
Hallo Abala,
du hast in deiner Rechnung vergessen/übersehen,dass du den Akku doch nach 10 Jahren noch im eBay (Sofortkauf 390 €) anbieten wolltest.
Somit hast du dann an deinem Rad 40 € gut gemacht.
Ein schönes Restwochenende wünscht grosserschnurz
Christian
04.10.2008, 18:57
Somit hast du dann an deinem Rad 40 € gut gemacht.
Stimmt, klingt nach einer vermarktungsreifen Geschäftsidee ... ;)
Gruß,
Christian
Den Akku behalte ich die nächsten 10 Jahre:D
Na klar,
ist ja auch ein JimmyWu-Qualitäts-ChinaAkku.:p
Aber vielleicht - wenn der immer so früh abschaltet, wird der auch nicht viel gefordert.
Gruß Peter
...ist eine Binsenweisheit, aber gerade beim Pedelec ist es mir so ergangen, weil ich erst mal "klein" einsteigen wollte.
1) Eigentlich wollte ich ja nur einen Umbausatz haben. Durch den geringen Preisunterschied zum Fertigpedelec habe ich dann ca. 850 Euro für ein Specialbike mit 28 Zoll Rädern und ZWEI 24Volt 8,5 Ah Akkus ausgegeben.
2) Die zwei 24 Volt Akku getauscht gegen einen mit 36 Volt + passendem Gepäckträger, weil 24 Volt einfach zu langsam war. . Leider war der Akku von Anfang an defekt. Mal sehen, den werde ich am Montag reklamieren.
3) 10 Euro: Schutzblechbefestigung defekt - neues Schutzbleich gekauft.
4) 30 Euro: Der Gelsattel war sofort defekt.
5) 45 Euro: 2 Big Apple Mäntel, da die Schläge auf das Kreuz auf Kölner Radwegen mit diesem Rad bei fast aufrechtem Sitzen kaum zu ertragen sind.
6) 40 Euro: Parallelogramm-Sattelstütze weil Schläge immer noch zu heftig. (Bei meinem Rennrad ist dies alles kein Problem)
7) 360 Euro für einen LiFePo4-Akku
8) ca. 70 Euro für Watts UP um Akkuleistung überprüfen zu können
9) 85 Euro für eine vernünftige Vorderbremse (Magura HS-33)
10) 60 Euro für eine IXON IQ-Leuchte.
Nie kann ich ohne Werkzeug fahren, weil garantiert immer irgendwas abfällt.
NEU:
11) Magura HS-33 fürs Hinterrad: 86 Euro
12) 200 Euro Aufpreis für Tausch/Upgrade defekter NiMH gegen LiPo (mal sehen, wann der kommt)
13) 12 Euro für zwei Radcomputer um Reedkontakte für Bremsabschaltung zu missbrauchen.
14) diverse Stecker und Kabel und Gehäuse: 20 Euro
15) xxEuro Speichen / Felge / wer weiß
Macht bis hierhin 1868 Euro!
Oh je.
Leider weiss ich nicht wo du wohnst, ich würde dir gern mal für eine Zeit ein Kalkhoff oder Raleigh ausleihen, damit du dir einen Ruck gibst und das aktuelle Projekt zu den Akten legst. ("Lehrgeld")
Danke auf jeden Fall für die offenen Worte und es wäre nur wünschenswert, wenn sich der eine oder andere Leser des Forums deine Erfahrungen zu Herzen nimmt.
Hallo peline,
der Grundfehler war wohl, dass Du nicht bei Deinem eigentlichen Vorhaben, nämlich nur einen Nachrüstsatz für ein vorhandenes brauchbares Fahrrad zu kaufen, geblieben bist. Ein guter Teil Deiner Ausgaben ging ja für die Aufrüstung des offensichtlichen Schrottrades drauf.
Ich stand auch vor der gleichen Überlegung. Da ich jedoch als langjähriger Reiseradler sehr viel Wert auf eine solide Ausstattung des Fahrrades lege, kamen die Billigpedelecs für mich nie in Frage.
Und bei der Preisdifferenz zwischen Aufrüstung und Neukauf eines guten Pedelecs von ca. EUR 1.500,00 war die Eintscheidung für mich nicht schwer.
Im Übrigen bastele ich wie Du ganz gerne ! :)
Aufmunternde Grüße
didi
wenn man ein bisschen auch aufs Aussehen wert legt also kein Damenrad bzw.Tiefeinsteiger-Opafahrrad ;) haben will, muß man schon 2500 € für ein Fertigrad ausgeben. Oder kennt einer ein günstigeres?
Gibt es ganz sicher! Eigentlich eine gute Idee: Jeweils ein Sammel-Thread mit den "schönsten" Pedelecs unterhalb und oberhalb 2.500 € Einstandspreis....
wenn man ein bisschen auch aufs Aussehen wert legt also kein Damenrad bzw.Tiefeinsteiger-Opafahrrad ;) haben will, muß man schon 2500 € ausgeben. Oder kenn einer ein günstigeres?
Ich leg wert auf eine Optik, die bei potenziellen Fahrraddieben auf Widerstand stößt. Das ist übrigens einer der wenigen Vorteile meines Rads von Specialbikes .
By the way:
Es hört nicht auf mit den Ausgaben:
Ich hab gestern die HS-33 Hinterradbremse montiert und die Bremsleitung ist zu kurz. Außerdem fehlen die Bremsbooster:
Wenn ich bestelle:
Bremsbooster 2 STück: ca. 23 Euro
Bremsleitung: ca. 10 Euro
Magura Wartungskit: ca. 23 Euro
...und dann ist natürlich noch nicht geklärt, ob ich handwerklich geschickt genug bin, die Leistung zu tauschen.
Gruß Peter
grosserschnurz
12.10.2008, 17:19
Hallo Peter,
eine neue Hydraulikleitung anzubauen ist kein Hexenwerk, geht aber nur wenn du dieses Wartungsset hast.
Habe auch schon Bremsen ersteigert, die als neu angeboten wurden, mit erheblich gekürzten Leitungen. Wenn man jetzt alles zusammen rechnet, ist es meist kein Schnäppchen mehr.
Also halte dich an die Hinweise des Wartungskits, und du kriegst das hin; achte darauf, dass du keine Luft im System hast auf die Dichtigkeit der Verschraubungen.
grosserschnurz drückt dir die Daumen, glaub an dich!
Ps.: Tipp von mir, tausche die Leitung aus, bevor die Bremse montierst.
Kraeuterbutter
12.10.2008, 18:08
es klingt ein bisschen so, als ob all dieses "Tuning" unbedingt nötig gewesen wäre..
zumindest ne HS33 brauchts nicht unbedingt am Hinterrad, oder ?
ich krieg auch mit ner billigen V-Brake-Kopie an meiner Stadt-Schlampe jederzeit ohne grossen Kraftaufwand den Hinterreifen auf Ashalt blockiert
also wozu noch mehr Bremskraft hinten ?
Reinhard
12.10.2008, 18:14
[...] also wozu noch mehr Bremskraft hinten ?
Es geht nicht nur um pure Bremskraft, sondern auch um die Dosierung derselben. Der Unterschied zwischen einer guten V-Brake und einer HS33 ist dabei schon deutlich spürbar.
Reinhard, vollkommen richtig ! Aber in ein Fertigpedelec für EUR 850,00 eine Magura HS33 einzubauen ist wirklich Perlen vor die Säue geworfen ! ;)
Reinhard
12.10.2008, 18:35
Reinhard, vollkommen richtig ! Aber in ein Fertigpedelec für EUR 850,00 eine Magura HS33 einzubauen ist wirklich Perlen vor die Säue geworfen ! ;)
Ich bezog mich nur auf die Aussage von Kräuterbutter und wollte zum Ausdruck bringen, das außer reiner Bremskraft evtl. noch andere Dinge wichtig sind, deren Bewertung bei Viel- oder Wenigfahrern naturgemäß unterschiedlich ist.
Kraeuterbutter
12.10.2008, 18:43
ok..
ich hatte noch nie ne HS33
mir reichen die V-Brakes
HS33 vorne und hinten kosten halt neu mehr wie das ganze Kranawetter-Radl ;)
EDIT: didi war schneller
Hallo Reinhard,
bedarf keiner Erklärung, ist schon klar, dass Kraeuterbutter und Du verschiedene Ansatzpunkte haben.
Gruß
didi
ok..
ich hatte noch nie ne HS33
mir reichen die V-Brakes
HS33 vorne und hinten kosten halt neu mehr wie das ganze Kranawetter-Radl ;)
EDIT: didi war schneller
Nein, die kosten nicht mehr, sind aber vielleicht mehr wert?
Jedenfalls bekomme ich das Rad mit der HS-33 Hinterradbremse viel viel viel besser, schneller und dosierter abgebremst. Das gibt schon ein gutes Gefühl.
Und das hat doch nichts mit dem Preis des Rades zu tun, das ist ganz klar eine Investition in die Sicherheit.
Außerdem bin ich ja recht flott unterwegs und dann mit schwerem Gepäck: Akku und oft ca. 10 Kg Gepäck.
Gerade jetzt wo viel Laub auf den Wegen liegt, ist die Dosierbarket Gold wert.
Übrigens waren meine Deore-Bremsbeläge trotz total geringer Bremswirkung nach jetzt ca. 1500 Kilometern schon fast runtergebremst.
Ob das vielleicht billige Nachbauten waren?
Gruß Peter
grosserschnurz
12.10.2008, 21:17
Hallo Kräeuterbutter,
eine HS33 von Magura ist eine gute Investition, man kann sie z. B. wieder abmontieren und am nächsten (besseren) Bike wieder montieren.
Dazu empfehle ich dir, die Leitungen nicht zu kürzen, man kann ja am Lenker etwas größer "schlaufen".
grosserschnurz wünscht allzeit guter Verzögerung
, ist die Dosierbarket Gold wert.
Gruß Peter
Allerdings kann ich bei meinem Rennrad, dass glaube ich komplett ein Shimano 105er System drauf hat auch ziemlich gut dosieren.
ABer vielleicht funktionieren Rennradbremsen ja präziser, weil die Felgen schmaler sind????
Gruß Peter
Kraeuterbutter
12.10.2008, 21:49
" Wer billig kaufen will kauft oft teuer... (http://www.pedelecforum.de/forum/showthread.php?p=4707#post4707)"
ich bin vielleicht durch den Titel mit falscher Erwartung in den Thread gegangen..
für mich hörte es sich so an wie:
"ich wollte billig kaufen.. jetzt ist soviel nicht wie ich es will bzw. ich es mir vorgestellt habe und ich muss dies und das tauschen"
so erschien mir der Titel, das hab ich da rausgelesen..
und da denk ich dann halt, dass
1.) bei nem pedelec-Komplettrad für den Preis (das Rad vielleicht 200 Euro wert, und da hat der Händler noch mitverdient) einfach keine guten Komponenten verbaut sein können, man sich also nicht wundern darf
2.) mit der Begründung: "ich muss tauschen weil Original nichts taugt"
es aber trotzdem keine teure HS33 sein muss....
(die HS33 wurde hier ja bereits als eine der besten Felgenbremsen bezeichnet... um etwas nicht-vernünftig funktionierendes zu ersetzen muss es aber nicht gleich das Beste sein)
wie gesagt: ich hab das bei dem Titel so interpretiert..
wenn ich den ganzen Thread nochmal lese -> es war vielleicht doch nicht so gemeint
sorry
Es ist schlichtweg so, dass auch eine Magura Bremse aus einem Billigrad kein wirklich sicheres Fahrzeug macht ! Rahmen, Gabel, Felgen, Lager, alles ist mehr oder weniger Schrott. Mit der Magura auch mit Booster kannst Du wesentlich mehr Druck auf die Struktur von Gabel und Rahmen ausüben als das mit einer V-Bremse möglich ist. Ohne Booster ist es bei einem Billigrad lebensgefährlich ! Auch ist die Magura ein "Felgenfresser" wenn Billigfelgen mit zu weichem Aluminium verwendet werden. Man kann eben aus einer Ente keinen Mercedes machen. Ich halte es deswegen für rausgeworfenes Geld und die Magura wird man auch im nächsten Rad nicht mehr verwenden können, weil es in ein paar Jahren im besseren Segment nur noch Scheibenbremsen geben wird, die sind schon heute in Sachen Dosierbarkeit, bei Nässe und Matsch allen Felgenbremsen weit überlegen.
Mit der Magura auch mit Booster kannst Du wesentlich mehr Druck ...weil es in ein paar Jahren im besseren Segment nur noch Scheibenbremsen geben wird, die sind schon heute in Sachen Dosierbarkeit, bei Nässe und Matsch allen Felgenbremsen weit überlegen.
Also das wird unter MTBlern durchaus kontrovers diskutiert. Im CrossCountry fahren einige V-Brake, wegen des Gewichtsvorteils, und gewinnen Rennen. Ich fahre die HS33 "Firmtech" die ist noch leichter. Von der Bremswirkung sind die prinzipiell übrigens alle vergleichbar mit Scheibenbremsen, die sind nur etwas besser bei langen Downhills. Die geringere Dosierbarkeit bei V-Brakes liegt überwiegend an der Form des Bremsschuhs, die sind etwas asmmetrisch gegen Laufrichtung und neigen daher dazu, aus eigener Kraft dicht zu ziehen (insbesondere Hinten). Ansonsten mach das Material des Bremsschuhs sowie der Felge einiges aus. Man darf also nicht billig V-Brakes gegen hydraulische Scheibenbremsen die 5 mal mehr kosten vergleichen. Es gibt auch sehr bremsstarke V-Brakes.
Ich kann jedenfalls nicht verstehen, wie man sich >€500,- Elektronik und Motor in ein €200,- Billigrad einbaut, da stimmen die Verhältnisse nicht. Wenn man schon viel Geld für Elektrifizierung ausgibt, dann sollte doch auch die Basis was taugen, oder?
grosserschnurz
27.11.2008, 09:08
Hallo Pibach,
deine Version zur Magura HS33 ist aus deiner Sicht vielleicht richtig, aber nur die halbe Wahrheit. Bei Scheibenbremsanlagen von Magura, Hope, Shimano usw. gibt es heute gewichtsmäßig fast keine Untersschiede mehr zur HS33 mit Boostern.
Für Schönwetterfahrer ist die HS33 schon die beste Alternative, und wenn man keine Möglichkleit für die Montage einer Scheibenbremse hat, würde ich diese der V-Brake natürlich vorziehen.
Warst du mit einer HS33 mal bei Minusgraden im Schneematsch unterwegs? Dann wäre dir nämlich aufgefallen, dass sich die Felge beim Bremsen erwärmt und die Feuchtigkeit sofort an den Felgenflanken wieder anfriert und jeden Felgenbremser bei einer Vollbremsung lustig aussehen läßt, leider auch die HS Bremser, na ja, die sehen wahrscheinlich nur halb so lustig aus.
Dass sich dann die Bremsbeläge nicht mehr zurückstellen, weil sie eingefroren sind, ist nicht so schlimm, aber dass sie dann auch noch ständig schleifen ist schon unangenehm.
Übrigens wird im Mountainbike Worldcup fast nur noch Scheibe gefahren, weil man hier die Bremspunkte (auch bei Nässe oder Matsch) später legen kann und damit schneller ist (die Motorradfahrer wissen wovon ich schreibe).
grosserschnurz wünscht einen schönen Tag
Warst du mit einer HS33 mal bei Minusgraden im Schneematsch unterwegs?
Logo. Ich fahre bei jedem Wetter. Ne Magura Marta Scheibenbremse ist leichter als ne HS33, die ist kein Gewichtswunder. Einige V-Brakes sind aber viel leichter. Auch ne Firmtech ist sehr leicht (spart sich die Halterung und den Booster). Das Gewicht spielt bei Elektrifizierung aber nicht so die Rolle. Die Scheibenbremsen haben sicher ein paar Vorzüge. Aber so eindeutig ist das nicht. Gute V-Brakes reichen in vielen Fällen völlig. Einige Profis steigen sogar wieder von Scheibe auf V-Brakes um. Auch bei Gewichstfetischisten beliebt. Fährt ja auch nicht jeder in tiefem Matsch.
Wie ist das denn nun: gehen Radnabenmotoren mit Scheibenbremsen? Gibt es da Standard-Aufnehmer?
Allerdings kann ich bei meinem Rennrad, dass glaube ich komplett ein Shimano 105er System drauf hat auch ziemlich gut dosieren.
ABer vielleicht funktionieren Rennradbremsen ja präziser, weil die Felgen schmaler sind????
Bei V-Brakes wird der Rahmen auseinander gedrückt (wenn ohne Booster). Das geht bei Rennrahmen nicht (nicht stabil genug). Daher ist dann so eine Rennradbremse da besser. Denn es müssen ja auch keine dicken reifen überbrückt werden. Von der Bremswirkung sind beide ähnlich, die V-Brake hat etwas mehr Andruck. Das Zuziehen ist bei Rennbremsen nicht so gegeben, ich vermute wegen den kürzeren Bremsschuhen. Schließlich bringen die schmalen Rennreifen nicht die Bremsleistung auf die Strasse wie MTB Reifen. Sehe eher darin den Engpass als in den Bremssystemen. Gute Beläge wirken hier übrigens Wunder.
labella-baron
28.11.2008, 12:31
Schließlich bringen die schmalen Rennreifen nicht die Bremsleistung auf die Strasse wie MTB Reifen.Wie kommst du denn da drauf ?
Siehe auch http://de.wikipedia.org/wiki/Haftreibungskoeffizient
grosserschnurz
28.11.2008, 14:41
Hallo pibach,
schade, dass du nur immer das glaubst was du gerade schreibst und selbst glauben willst.
Man muss nicht durch Matsch fahren, sondern es reicht schon Regen.
Du fährst nicht Motorrad, oder.
Ich will aber dieses Thema nicht zu sehr strapazieren. Die Profis haben den Vorteil, dass ihnen der Sponsor mehrere Bikes zur Verfügung stellt und je nach Streckenbeschaffenheit der Biker sich sein Rad aussuchen kann.
grosserschnurz wünscht einen schönen Tag
grosserschnurz
28.11.2008, 14:48
Hallo labella-baron,
im Prinzip hast du recht, aber nur, wenn es dir gelingt, einen Mountainbike Reifen so aufzupumpen, das er die gleiche Kontaktfläche zur Strasse hat wie eine Rennreifen.
Das mit dem Haftreibungskoeffizienten ist bei beiden Reifen u. a. materialabhängig z. B. Gummimischung des Reifens, Untergrund auf dem gebremst wird usw.
grosserschnurz wünscht einen schönen Tag
Wie ist das denn nun: gehen Radnabenmotoren mit Scheibenbremsen?
Vorderradnabenmotoren mit Scheibenbremsaufnahme gibt es meines Wissens derzeit keine.
Entsprechende Hinterradnabenmotoren sind hingegen von verschiedenen Herstellern erhältlich, z.B. Bafang und BionX.
schade, dass du nur immer das glaubst was du gerade schreibst und selbst glauben willst.
:confused:
Hab da jetzt keine Meinungsverschiedenheit ausmachen können.
@Baron: ja, Haftreibung. Aber die dünnen Reifen hoppeln auch leicht auf, sind i.d.R. nicht gefedert, haben höheren Luftdruck, höheren Schwerpunkt, höhere Hebelkräfte. Man kann die nicht so radikal fahren. Bei den Bremsleistungen im Grenzbereich würden sich vermutlich auch Rad und Gabel verziehen. Trotzdem, die bremsen auch ordentlich, das will ich nicht bestreiten. Ob lieber breit oder schmal liegt natürlich vor allem am Einsatzbereich und am Fahrstil.
labella-baron
28.11.2008, 15:50
im Prinzip hast du recht, aber nur, wenn es dir gelingt, einen Mountainbike Reifen so aufzupumpen, das er die gleiche Kontaktfläche zur Strasse hat wie eine Rennreifen.Eben nicht ! Darum habe ich ja den Beitrag überhaupt geschrieben.
Die Reibungskraft ist von der Auflagefläche unabhängig ! Sie ist nur von Reibzahl und Auflagekraft abhängig.
Markus2811
28.11.2008, 17:37
Theorie und Praxis sind nicht immer der gleiche Stiefel.
Damals... beim Golf4 wurden in den ersten Testberichten immer die schwachen Bremsen bemängelt, daraufhin wurde die Serienbereifung geändert.
(185->195)
Die Bremsbalance spielt beim Fahrzeug auch eine sehr große Rolle, an meinem Motorrad verwende ich die Hinterbremse nur in sehr engen Kehren.
An einem Chopper wirst du mehr die Hinterbremse als die vordere verwenden.
An meinem aktuellen noch nicht elektrifiziertem Rad (28" Trekking) habe ich vorne und hinten einfache Shimano V-Brakes und bin damit nicht zufrieden.
Ich hatte damals die erste Generation V-Brakes und die war richtig gut.
(Aber nur mit Shimano-Belägen)
labella-baron
29.11.2008, 00:14
Theorie und Praxis sind nicht immer der gleiche Stiefel (...) Die Bremsbalance spielt beim Fahrzeug auch eine sehr große Rolle, (...)Hm, ja, aber die Bremsbalance zwischen vorn und hinten bei einem Fahrzeug unter 10kg und einem bald 10-fachen Körpergewicht bedeutet in den meisten Fällen, dass es sich nicht um eine Balance handelt, sondern das es einzig und allein um die Verzögerungsmöglichkeit des Vorderrades geht. Ich habe selbst erlebt, dass sich sogar ein Tieflieger in die Senkrechte stellt, wenn bei normalen Reibwerten die Bremskraft hoch genug ist ! (Im übrigen die maximale horizontale Verzögerung!)
Superbike
29.11.2008, 19:38
das es einzig und allein um die Verzögerungsmöglichkeit des Vorderrades geht.
So ist es, wenn man es schafft einen Stoppie bei ungefähr 20-25 km/h hinzulegen ist man mit der Bremse sicher im grünen Bereich. Egal ob Rennrad, Canti, V-Brake, Magura HS oder Scheiben - Bremse.
Ich verwende die Hinterradbremse kaum. Beim Pedelec wird sie kurz gelupft -noch bevor sie richtig zum greifen beginnt- um die Motorabschaltung zu aktivieren.
Ansonsten bei entsprechender Geschwindigkeit und Fahrbahnbeschaffenheit zum Überbremsen, damit ich eleganter eine extrem enge Kurve meistere.
Beim Motorrad auf der Rundstrecke war die hintere Bremse kaum im Einsatz, denn beim Anbremsen auf eine Kurve war das Hinterrad so entlastet, dass sie keine Wirkung hatte. Nur vor dem Scheitelpunkt bei engen Kurven habe ich sie manchmal blockieren lassen (Im Gelände war das natürlich öfters der Fall) um den Kurvenradius zu verringern..
Ordentlich verzögern kann man halt nur mit der Vorderradbremse, deshalb wird diese auch bei all meinen Fahrrädern ausschließlich RECHTS bedient, da ich nur in der rechten Hand das entsprechende Gefühl zum dosieren habe....
Ordentlich verzögern kann man halt nur mit der Vorderradbremse, deshalb wird diese auch bei all meinen Fahrrädern ausschließlich RECHTS bedient, da ich nur in der rechten Hand das entsprechende Gefühl zum dosieren habe....
Als Motorradfahrer bist Du das so gewöhnt. Da ist es für mich absolut nachvollziehbar, wenn Du Deine Fahrräder auch entsprechend umbaust.
Man kann aber auch mit der linken Hand gefühlvoll bremsen.
Markus2811
29.11.2008, 20:28
Vorderbremse nach rechts umbauen war das allererste das ich an meinem Rad gemacht habe.
Ich verstehe auch nicht, warums gerade beim Fahrrad andersrum vorgemacht wird.
Ordentlich verzögern kann man halt nur mit der Vorderradbremse, deshalb wird diese auch bei all meinen Fahrrädern ausschließlich RECHTS bedient, da ich nur in der rechten Hand das entsprechende Gefühl zum dosieren habe....
Nun, interessanter Weise ist das meist andersrum, hinten wird rechts gebremst und vorne links. Ob das einen Grund hat? Kein Ahnung. Jedenfall kann ich versichern, dass im MTB Bereich überwiegend hinten gebremst wird, weil man sonst vorne leicht wegrutscht. Und um da die Fahrlinie im Drift optimal zu treffen, benötigt man z.T. da viel Gefühl. Das Vorderrad bremst man dagegen nur selten in den Driftbereich (der ist mit dem Vorderad kaum zu kontrollieren), da ist viel Gefühl vielleicht nicht so entscheidend?
Als Rechtshänder wird man in Paniksituationen rechts voll "durchziehen".
Deshalb ist es meiner Meinung nach besser für einen Rechtshänder wenn die Vorderbremse am linken Hebel,also mit Links betätigt wird.
In der Paniksituation wird dann rechts voll gebremst,es blockiert nur das Hinterrad und man geht nicht über den Lenker !
Als Rechtshänder wird man in Paniksituationen rechts voll "durchziehen". Deshalb ist es meiner Meinung nach besser für einen Rechtshänder wenn die Vorderbremse am linken Hebel,also mit Links betätigt wird. In der Paniksituation wird dann rechts voll gebremst,es blockiert nur das Hinterrad und man geht nicht über den Lenker !
Das ist genau der der Grund, warum es bei Fahrrädern normalerweise so gemacht wird ! Defintiv vorgeschrieben ist es allerdings nicht.
Mein Bruder ist Linkshänder. Der baut sich seine Fahrräder immer so um, dass er mit der rechten Hand vorne bremst.
Superbike
29.11.2008, 23:30
Als Rechtshänder wird man in Paniksituationen rechts voll "durchziehen".
!
Habe ich auch schon erlebt (Mutter hat ihren Kinderwagen in den Fahrradweg geschoben, quer zur Fahrtrichtung, und es war weder links noch rechts Platz zum vorbeifahren...)
Ich bin mit knappen 50, es ging bergab, dahergekomen und habe ein (für außenstehende sicher sehenswertes) Rolling Stoppie bis knapp vor dem Kinderwagen hingelegt.
Denke mit meiner linken Hand hätte ich das nicht so präzise hingekriegt da man ja, nachdem das Hinterrad vom Boden abhebt, entsprechend Bremsleistung reduzieren muß....und meine Rechte ist nun mal sensibler als die linke Hand. Wird bei anderen vielleicht nicht so extrem sein...
Superbike
29.11.2008, 23:32
Man kann aber auch mit der linken Hand gefühlvoll bremsen.
Natürlich wird es eine Menge Menschen geben die dieses beherrschen, ich kann halt nur mit der rechten Hand das Optimum rausholen.
Bremse mit dem Motorrad auf der Rundstrecke in Kurven in Schräglage bis knapp vor dem Scheitelpunkt...aber bei anderen Geschwindigkeiten als mit dem Fahrrad ...und es funktioniert bisher meist ohne das mir das Vorderrad wegrutscht....
Aber es soll natürlich jeder die Montage der Bremsen so handhaben das er sich dabei wohlfühlt und sein Optimum an kontrollierter Verzögerung rausholen kann.
Superbike
29.11.2008, 23:33
Nun, interessanter Weise ist das meist andersrum, hinten wird rechts gebremst und vorne links. Ob das einen Grund hat? Kein Ahnung. Jedenfall kann ich versichern, dass im MTB Bereich überwiegend hinten gebremst wird, weil man sonst vorne leicht wegrutscht. Und um da die Fahrlinie im Drift optimal zu treffen, benötigt man z.T. da viel Gefühl. Das Vorderrad bremst man dagegen nur selten in den Driftbereich (der ist mit dem Vorderad kaum zu kontrollieren), da ist viel Gefühl vielleicht nicht so entscheidend?
Ich bremse auch abseits vom befestigtem
Boden (Asphalt, etc...) überwiegend vorne um ordentlich verzögern zu können. Fallls das Vorderrad mal wirklich "weggeht" wird die Bremsleistung entsprechend reduziert, Und das Gefühl dafür habe ich nur in der rechten Hand.
Ich bremse auch abseits vom befestigtem
Boden (Asphalt, etc...) überwiegend vorne um ordentlich verzögern zu können. Fallls das Vorderrad mal wirklich "weggeht" wird die Bremsleistung entsprechend reduziert, Und das Gefühl dafür habe ich nur in der rechten Hand.
Nun, das funktioniert nicht so leicht. Wenns steil, kurvig, geröllig, schlammig, etc wird, macht man sich durch betätigen der Vorderbremse schnell gnadenlos lang. Auch weil dann die Federung abtaucht und einen vorne rüberwirft. Daher sage ich Anfängern mit denen ich ins Gelände gehe auch immer: Finger weg von der Vorderbremse.
Kraeuterbutter
30.11.2008, 00:21
also Bremse rechts oder links..
ich denke das hat sich irgendwann mal halt einfach so entwickelt und ist heute grossteils Tradition und sonst nix...
weil: Stopies aus 50km/h mit teilweise "geluftetem" Hinterrad und so fein dosierter Bermse dass es trotzdem keinen Überschlag gibt
--> als die "Entscheidung" mal fiel bzw. sagen wir die Tradition entstand, dass rechts die Vorderradbremse montiert wird, da gabs wohl noch keine so guten Bremsen, als das das der Grund gewesen sein könnte...
so zumindest meine Vermutung
in England sitzt man ja auch nicht rechts im Auto weils besser ist, sondern weil es auf irgendwelche Gründe beruht die heute schon lange nimma relevant sind, ja in diesem Fall nicht mal was mit dem Auto ansich zu tun hat
--> als die "Entscheidung" mal fiel bzw. sagen wir die Tradition entstand, dass rechts die Vorderradbremse montiert wird, da gabs wohl noch keine so guten Bremsen, als das das der Grund gewesen sein könnte...
Erinnert sich denn niemand mehr an die gute alte Zeit, als es noch keine Kettenschaltung gab, als die Hinterradbremse (= Hauptbremse) in der Nabe saß und per Rücktritt betätigt wurde...?
Da die meisten Menschen Rechtshänder sind, war es nur logisch, die Vorderradbremse (= Handbremse) mit der rechten Hand zu bedienen.
Als dann die Kettenschaltungen aufkamen waren zwei Handbremsen nötig, da wurde dann die Vorderradbremse nach links verlegt, damit die Hauptbremse (= Hinterradbremse) mit rechts bedient werden kann.
bd. Alv
grosserschnurz
30.11.2008, 09:48
Hallo pibach,
im Downhill geht der geübte Biker mit dem Hintern hinter den Sattel, um mehr Gewicht (Druck) aufs Hinterrad zu bringen. Dem Anfänger die Vorderradbremse auszureden halte ich schlichtweg für Schwachsinn, je früher er lernt hiermit umzugehen, um so effektiver kann er sie später bei Bedarf einsetzen. Meine Kinder haben den Umgang mit der Vorderradbremse beim Fahrrad-Fahrenlernen gleich mitbekommen.
Superbiker hat es gut beschrieben und ich kann auch aus Erfahrung dieses nur bestätigen. Übung macht .....
Ob links oder rechts oder rechts oder links, dass Gehirn kriegt diese Funktion des hinten oder vorne oder vorne oder hinten Bremsens ziemlich schnell in den Griff und hier gilt ebenfalls obiges Zitat: Übung macht den Meister!
Gut, es gibt auch eine Fraktion, die fährt immer mit angezogenen Bremsen, mit diesen sollte man mal effektives Bremsen üben.
grosserschnurz hat mit Scheibenbremsen einen völlig anderen Fahrstil als mit Cantis oder HS33, man setzt z. B. die Bremspunkte anders (später) und kann u. a. viel besser einschätzen was beim Bremsen passiert (Untergrund, Regen usw.).
Aber Vorausschauen ist manchmal auch eine gute Bremse.
grosserschnurz grüßt alle Vorderrad- und Spätbremser, egal ab rechts oder links und wünscht stets genügend Bremsweg
Aldibiker
30.11.2008, 11:42
Ist wirklich die Frage wo man gewohnt ist die VR Bremse zu haben.
Ich fahre schon seit ich denken kann mit der VR Bremse rechts
weil das beim Motorrad auch so ist und mein Dad mir das auch
schon so mit in die Wiege gelegt hat. (das Mopet fahren)
Jetzt fahr ich leider HS 33 und da lässt es sich ohne großen
Aufwand nicht ändern. Mich störts gewaltig!
gruß Robert
Dem Anfänger die Vorderradbremse auszureden halte ich schlichtweg für Schwachsinn,...
Fast jeder Anfänger dem man das nicht sagt, crasht sich innerhalb weniger Minuten bei anspruchsvollen MTB/Downhill trails. Auf die Vorderadbremse erstmal zu verzichten (bzw. diese nur bewusst einzuseten) ist jedenfalls kein "Schwachsinn", sondern wirklich ein sehr wichtiger Tipp.
Das Problem ist halt das man mit der Hinterradbremse nicht wirklich stark bremst da sich das Hinterrad entlastet wenn nicht sogar abhebt und dann auch keine Seitenführung mehr besteht. Je mehr man vorne bremst umso größer ist auch die Kraft mit der das Vorderrad auf die Straße gedrückt wird und so kann dann noch mehr gebremst werden. Das ganze braucht aber ein paar millisekunden und die Federung der Gabel spielt ja auch noch mit rein , zum testen kann man vorne mal ganz kurz voll zupacken, da passiert kaum was.
Im steilen Gelände sollte man deshalb auch den Hintern mal vom Sattel nehmen und das Gewicht nach hinten verlagern, so kommt auch genug Druck auf das Hinterrad zum Bremsen.
grosserschnurz
30.11.2008, 18:13
Hallo Robert,
es geht relativ einfach, du musst nur aufpassen, dass du zwischen der Tausch- Drehaktion keinen Bremshebel ziehst. Du drehst die linke und die rechte Verschraubung raus, die Leitungen nicht nach unten hängen oder schnappen lassen. Die getauschten Leitungen mit entsprechendem Drehmoment nach dem Einschrauben anziehen und prüfen ob sie dicht sind. Sollte es hier lecken, dann musst du leider den Schneidring gemäß Montagebeschreibung austauschen.
grosserschnurz traut dir diese Aktion zu
grosserschnurz
30.11.2008, 18:16
Hallo pibach,
ein Anfänger der anspruchsvolle Downhills fährt und nicht richtig vorne bremsen kann hat auf einer solchen Abfahrt nichts verloren.
grosserschnurz wünscht einen schönen Abend
Superbike
30.11.2008, 21:41
Nun, das funktioniert nicht so leicht. Wenns steil, kurvig, geröllig, schlammig, etc wird, macht man sich durch betätigen der Vorderbremse schnell gnadenlos lang. Auch weil dann die Federung abtaucht und einen vorne rüberwirft. Daher sage ich Anfängern mit denen ich ins Gelände gehe auch immer: Finger weg von der Vorderbremse.
Natürlich gibt es Situationen - denke nur an das feuchte Laub vor ein paar Tagen - wo man sich mit der Vorderradbremse eher zurückhalten sollte....denoch ist ordentliche Verzögerung nur über das Vorderrad möglich.
...denoch ist ordentliche Verzögerung nur über das Vorderrad möglich.
Ja - das ist ja wohl selbstverständlich und wurde nie in Frage gestellt.
Superbike
30.11.2008, 22:10
Fast jeder Anfänger dem man das nicht sagt, crasht sich innerhalb weniger Minuten bei anspruchsvollen MTB/Downhill trails. Auf die Vorderadbremse erstmal zu verzichten (bzw. diese nur bewusst einzuseten) ist jedenfalls kein "Schwachsinn", sondern wirklich ein sehr wichtiger Tipp.
Ich würde jedem Anfänger mal empfehlen, jetzt unabhängig davon ob er die Vorderradbremse mit der Hand bedient welche die bessere Feinmotorik besitzt oder nicht,
an einem unbelebten Platz Bremsübungen zu machen:
gleiche Geschwindigkeit - so ab 20 km/h-, einmal nur hinten, dann nur vorne und zuletzt mit beiden Bremsen. Jeder der dieses ernsthaft
( also immer wieder, aber bei jedem neuen Versuch mit mehr Bremsdruck, bis das Hinterrad leicht wird - oder beim Betätigen der hinteren Bremse diese blockiert.
Dabei das Gewicht nach hinten verlagern, damit der Schwerpunkt möglichst weit nach hinten verlagert wird und auch mit den Armen am Lenker abstützen)
und ausgiebig versucht, wird feststellen: "Vorne spielt die Musik"
Mit der Hinterradbremse braucht man halt mehr als doppelt so lange bis zum Stillstand. Ein blockierendes Hinterrad kann kaum oder gar keine Seitenführungskräfte mehr aufnehmen.
Und über den Lenker zu steigen passiert nur in Paniksituationen, wenn man mit seiner Vorderradbremse nicht vertraut ist....
Und über den Lenker zu steigen passiert nur in Paniksituationen, wenn man mit seiner Vorderradbremse nicht vertraut ist....
Alles ne Frage des Geländes und der Risikobereitschaft. Z.B. in diesen Situationen (http://video.google.com/videoplay?docid=1703727862679379286) ;)
Superbike
30.11.2008, 22:41
Super Video - 30 Jahre jünger sollte man halt sein..-
Aber das sind wohl keine typischen Pedelec-fahrer...:D
Aber das sind wohl keine typischen Pedelec-fahrer...:D
Also das Pedelec ist ja noch recht neu. Und bei der bisherigen Rechtslage - Begrenzung bei 25km/h - spricht das möglicherweise sportliche Leute nicht so an. Sollte es demnächst eine einfache S-Pedelec Zulassung geben - und davon ist früher oder später auszugehen - und dazu passend auch sportliche Räder, die das Stadtbild prägen und viel schneller voran kommen als Autos, wird sich auch das Klientel verändern.
labella-baron
01.12.2008, 12:21
Da sieht man mal wozu ein Fahrrad nicht geeignet ist.
Abartig !
Radlerpeter
01.12.2008, 13:07
Alles ne Frage des Geländes und der Risikobereitschaft. Z.B. in diesen Situationen (http://video.google.com/videoplay?docid=1703727862679379286) ;)
Hallo,
das hat mit Sport nichts zu tun. Wer so seine Gesundheit, und die anderer, auf's Spiel setzt handelt verantwortungslos. Ein Fahrrad ist keine "Bergziege"!
Aber ich will mich eigentlich nicht über Extremsport streiten, deshalb wem's Spaß macht .....!
Mir graust es, wenn ich daran denke, daß solche "Radfahrer" auf der Autobahn fahren möchten, denn dort fahren schon genug Leute ohne Verantwortung.
Es ist mir klar, daß mir jetzt einige grollen, aber das ist mir egal.
Viele Grüße Peter
Alles ne Frage des Geländes und der Risikobereitschaft. Z.B. in diesen Situationen (http://video.google.com/videoplay?docid=1703727862679379286) ;)
Hi
ich sag da nur "Dummes Volk"
Ich hab mich köstlich amüsiert :D:D:D:D
Hat überhaupt einer sein Rad über den Fels gebracht:confused:
weiter so
die Industrie braucht solche Deppen die die Wirtschaft in Schwung halten.
greez
abala
Mir graust es, wenn ich daran denke, daß solche "Radfahrer" auf der Autobahn fahren möchten, denn dort fahren schon genug Leute ohne Verantwortung.
Extremsportler sollen besonders verantwortungslos auf der Autobahn sein :confused:
Sehe da jetzt keinen Zusammenhang.
Radlerpeter
01.12.2008, 19:49
Aber ich will mich eigentlich nicht über Extremsport streiten, deshalb wem's Spaß macht .....!
Mir graust es, wenn ich daran denke, daß solche "Radfahrer" auf der Autobahn fahren möchten, denn dort fahren schon genug Leute ohne Verantwortung.
Viele Grüße Peter
Hallo Pibach,
Du mußt schon richtig lesen, die Extremsportler kamen einen Satz vorher.
Und das mit dem "fahren wollen auf der Autobahn" stammt nicht von mir.
Schau Dir die Foren über S-Pedelec's an. ;)
Das Thema war eigentlich für mich abgeschlossen, aber der innere Schweinehund war stärker. Entschuldigung!
Viele Grüße Peter
Superbike
01.12.2008, 21:31
das hat mit Sport nichts zu tun.
Definiere Sport
Billard, Synchronschwimmen, Springreiten....?
Wer so seine Gesundheit, und die anderer, auf's Spiel setzt handelt verantwortungslos.
Die eigene Gesundheit: Ist mir klar.
Aber normalerweise hat man, so wie ich auch, eine eigene Sportversicherung die alles abdeckt.
Aber wer gefährdet hier auf dem Video andere ? Wenn jemand über die Streckenbegrenzung laufen würde wäre es ja eher umgekehrt....
Es ist mir klar, daß mir jetzt einige grollen
Nö, zum Glück gibt es verschiedene Meinungen, und jeder sollte diese auch frei Kundtun....
cephalotus
01.12.2008, 23:13
Also das Pedelec ist ja noch recht neu. Und bei der bisherigen Rechtslage - Begrenzung bei 25km/h - spricht das möglicherweise sportliche Leute nicht so an. Sollte es demnächst eine einfache S-Pedelec Zulassung geben - und davon ist früher oder später auszugehen - und dazu passend auch sportliche Räder, die das Stadtbild prägen und viel schneller voran kommen als Autos, wird sich auch das Klientel verändern.
"Sportlich" wird es doch vor allem ohne Motor.
Dann übrigens auch ohne irgendeine Geschwindigkeitsbegrenzung.
"Sportlich" wird es doch vor allem ohne Motor. :)
Eine Frage: und Motorsport? Manche meinen
es ist auch ein Sport. In der Luft, auf dem See, Boden o.ä.
Stanis
Bitte um eine Entschuldigung für OT.
Reinhard
02.12.2008, 09:44
Bitte um eine Entschuldigung für OT.
Dann lass das OT bitte weg ... Hier geht es ums Radfahren, nicht um Motorsport.
Segafredo
06.12.2008, 13:07
An meinem Standardfahrrad, das ich täglich benutze, ein Centurion Cross LRS2 mit Shimano 8-Gang-Nabe, mit 24 kg wahrlich kein Leichtgewicht(ich mit 110 kg auch nicht), habe ich vorn und hinten Rollenbremsen, die, wie ich finde, völlig zu Unrecht einen schlechten Ruf haben, und bin, was die Dosierbarkeit und den Bremsweg angeht, sehr zufrieden, wobei sicher Geschwindigkeiten jenseits von 30 km/h eher selten vorkommen.
Im Gegensatz zu meinem Zweitrad, einem Kalkhoff Impulse mit 3x8 Deore, das ich momentan zum Pedelec umbaue, dessen V-Brakes, und besonders vorn, nur mit äußerster Vorsicht bedient werden dürfen.
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