Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Erfahrung mit Frontantrieb auf rutschigem Untergrund gesucht
grosserschnurz
30.09.2008, 20:36
Hallo Pedelec-Fahrer,
wer hat Erfahrung mit dem Pedelec-Frontantrieb auf rutschigem Untergrund?
Jetzt im Herbst auf Laub. Mir ist mein Bike auf feuchtem Laub beinahe davongefahren, weil der Zug am Vorderrad doch ziemlich abrupt einsetzte. Mit den Abschaltbremshebeln wäre ich wahrscheinlich abgestiegen, hier konnte der Antrieb mein Bike doch noch gerade ziehen.
Mit dem Gasgriff kann ich dosiert Anfahren. Wie wird das erst bei Schnee usw.
Bitte Erfahrungen hier einstellen und vielen Dank von
grosserschnurz
Kraeuterbutter
08.10.2008, 20:29
was mit den Bremshebeln versteh ich ned ?
was mit den Bremshebeln versteh ich ned ?
Na Bremshebel ohne Verbindung zur Motorabschaltung.
Ja, ich sags ja immer wieder, mit dem "Gasgriff" fährt es sich sicherer als mit der blöden Pedelcsteuerung, die eigentlich nur Sinn macht, wenn man sie mit dem Drehgriff koppelt.
Mit Drehgriff hat man sein Rad viel besser unter Kontrolle, als mit der Pedelec-Steuerung, da der Motor zum einen verspätet und dann mit voller Kraft einsetzt. Im Innenstadtverkehr ist das eine Zumutung.
Gruß Peter
Kraeuterbutter
08.10.2008, 21:20
achja..
ich fahr ja meines ohne Pedelec und MIT Bremshebelabschaltung
vondaher konnte ich das im ersten Moment nicht verstehen
grosserschnurz
08.10.2008, 21:42
Hallo peline und Gasgriffdreher
ich sehe, dass du mit dem Gasdrehgriff auch besser zurecht kommst.
Ich war heute wieder alleine unterwegs, ohne Bremsen-Motorabschaltung und zuerst mit Pedelec-Steuerung, später dann habe ich den Pedelec-Stecker gezogen.
Auf durchgehender Strecke, auf der ich mit Druck fahren konnte war es kein Problem mit der Steuerung, aber als ich dann auf stark mit Laub bedeckte kurvenreiche Radwege kam, musste ich an meinen Artikel denken. Mit dem an die Kurven ranfahren habe ich keine Probleme, ich höre rechtzeitig vorher mit dem Treten auf und bremse dann entsprechend ab. Beim Beschleunigen nach der Kurve, durch Mittreten musste ich wiederholt mit der Hinterradbremse mein Bike wieder gerade ziehen. Die Bremsabschaltung hätte hier sicher keine Vorteile gebracht.
Jetzt habe ich meinen Pedelec-Antrieb deaktiviert und bin nur noch mit dem Gasdrehgriff gefahren. Ich konnte dosiert in die Kurven fahren und gefühlvoll rausbeschleunigen. Echt super.
Auch im Stadtverkehr, wenn ich mal kurz auf die Bank fahre, ziehe ich den Stecker ab und kann so vernünftig im verkehrberuhigten Bereich fahren, ohne dass der Motor immer hochläuft und ich dann runterbremse. Gut ist ein wenig illegal.
Meinen Gasdrehgriff habe ich um 2/3 gekürzt und den restlichen Teil mit Lenkerband um ca. 10 mm "aufgefüllt". Jetzt kann ich ohne zu verkrampfen längere Zeit gezielt Gasgeben.
Schaun wir mal, ob es Pedelec-Biker gibt, die ähnlich Erfahrungen gemacht haben.
grosserschnurz wünscht einen schönen Abend
Ps.: Habe vor rund zwei Wochen eine Daumengasdrehgriff von hkranawetter versprochen bekommen, der ist leider noch nicht da. Werde darüber berichten, wenn ich ihn getestet habe.
Schön wäre eine Gasgriff Lösung bei der weiter gespreizt wird.
Zumindest bei mir findet die komplette Regelung auf den letzten Millimetern statt.
Das geht zwar mittlerweile ganz gut aber dosiert mit Gas fahren ist das nicht.
Kraeuterbutter
09.10.2008, 10:14
das hat mir hier schon mal jemand erklärt, ich habs noch nicht umgesetzt (Schande über mich)
einen Widerstand in die Gasgriffleitung einlöten, dann wird z.b. der volle Gasgriffweg für 0-50% Leistung verwendet
ich will das mal probieren, mit einem schalter, sodass ich den Widerstand brücken kann
einen Widerstand in die Gasgriffleitung einlöten,
Weißt du noch wieviel Ohm?
Genau das will ich auch machen, mir ein kleines Poti in den Controllerkasten einbauen mit Wechselschalter.
Also einmal Pedelcsteuerung in Verbindung mit Drehgriff und andererseits nur Drehgriff aber mit der Möglichkeit die Max-Geschwindigkeit am Poti zu begrenzen. Dann kann ich meine Frau auch mal damit fahren lassen.
Gruß Peter
Kraeuterbutter
09.10.2008, 16:44
ne, keine Ahnung...
ich kriegte damals den Tipp: "probieren" ;)
ne, keine Ahnung...
ich kriegte damals den Tipp: "probieren" ;)
Vor ca. acht Wochen habe ich alle meine Elektronikbauteile zum Müll gebracht, weil ich die Sachen jahrelang nicht mehr gebraucht hab.
Jetzt muss ich jedes Mal zu Conrad düsen um mir ein Poti oder was auch immer zu besorgen.
Ein 1K lin Poti habe ich noch.
Ich probiere es mal damit.
Troubleshooter
24.11.2008, 16:41
Ich durfte heute den ultimativen Allradtest machen bei 5-10cm Schnee, Schneematsch und muss sagen, dass ein Radnabenmotor vorne mit Gasgriff deutliche Vorteile bringt:
- Man kann bei besserem Vortrieb das Fahrrad ruhiger halten und sich besser auf eine "runde Linie" konzentrieren
- Wenn's kritisch wird kann man einfach die Füße runter nehmen und stützen, derweil Gasgeben und trotzdem vorwärts kommen
- Man kann sogar antesten wieviel Haftung noch vorhanden ist, weil ein kurzzeitiges durchrutschen des Vorderrads nicht sofort wegknickt/ zur Seite rutscht (das Vorderrad zieht ja nach vorne)
Also mit dem E-Bike würde ich mich nach der Erfahrung noch eher auf die Straße trauen als mit einem normalen Fahrrad...:cool:
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