Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Toshiba bringt Super-Pedelec-Akku
Habt ihr das schon gelesen?
(schaut mal auf www.radfahren.de (http://www.radfahren.de) oder www.velobiz.de (http://www.velobiz.de) nach):
Toshiba bringt zusammen mit dem amerikanischen Hersteller Schwinn einen neuen "Super-Akku" auf den Markt, der in 30 Minuten geladen werden kann
und 2000 bis 6000 Ladezyklen halten soll...BOH, da tut sich was!
Das Bike nennt sich "Schwinn Tailwind" und kommt demnächst auf den Markt.
Gruss
Oskar
Zu teuer das ganze. :mad::mad::mad:
n8
abala
WIE teuer denn???:confused:
Kraeuterbutter
26.09.2008, 00:35
kann mal jemand einen direkten Link setzen..
hab auf den beiden Seiten alles mögliche aber nix über Toshiba Pedelec-Akkus gefunden
kann mal jemand einen direkten Link setzen..
Nach Klick auf "was ist neu" (beim ersten Link) findet man:
http://www.radfahren.de/modules.php?name=News&file=article&sid=4601&mode=&order=0&thold=0
www.electricschwinnbikes.com/tailwind (http://www.electricschwinnbikes.com/tailwind)
http://www.tecchannel.de/pc_mobile/news/1741395/
AkkuFerdl
26.09.2008, 10:33
"Wunder-Akkus" werden seit Jahren immer wieder angekündigt. Wär schön wenns diesmal was wird (und auch leistbar ist).
Gruß AkkuFerdl
PS: März 2008 war doch schon oder?
Moin,
hier mehr zu der Akkutechnologie
http://de.wikipedia.org/wiki/Super_Charge_Ion_Battery
sieht mir nach getunten Gold Caps aus
http://de.wikipedia.org/wiki/Gold_Cap
Sonst ganz interessant.
cu
abala
AkkuFerdl
26.09.2008, 11:51
Interessant ist nur die extreme Schnellladefähigkeit, die angeblich hohe Zyklenfestigkeit (sprich Lebensdauer) und die gute Stromabgabe auch im Winter (unter 0°C).
Der Rest (Energieinhalt, Leistungsgewicht, Preis?) ist sogar schlechter als von NiMH´s um €5,-- das Stück, siehe:
http://cgi.ebay.de/Intellect-Sub-C-4200-mAh-Einzelzelle-NiMH-Neu-TOP-WARE_W0QQitemZ280265248356QQcmdZViewItemQQimsxZ200 80910?IMSfp=TL0809101210001r8991
Gruß AkkuFerdl
Kraeuterbutter
26.09.2008, 14:10
hmm..
also dem Wiki-Beitrag zu folgern:
ein 36V und 4,2Ah-Pack wiegt 3kg
ein 36V und 8,4Ah-Pack somit 6kg
zum Vergleich:
ein 36V und 9,2Ah-Pack A123 Fepo4 wiegt keine 4kg
zum Laden: nen Fepo4-Akkupack kann ich auch heute schon innerhalb von 10min aufladen
das Problem dabei: ein passendes Ladegerät !
um den Fepo4 in 10min vollzukriegen braucht man ein Ladegerät/Netzteil mit über 3kw Leistung
das ist ein grosser, schwerer Brocken --> mitnehmen kannst da vergessen..
aber gerade das wäre ja das Interessante: du bist auf einer Radtour, nach 50km geht dir der Strom aus, du fährst zu einem Wirten, trinkst a Bier und der Akku wird derweil an einer Steckdose neben der Bar ;) aufgeladen
nur: das spielts ned, weil bei der Ladeleistung ist das Ladegerät ein riesen brocken
und zuhause: wird auch nicht so oft vorkommen, dass man nach einer 50km Tour den Akku 10min später schon wieder voll braucht um gleich nochmal 50km zu fahren ;)
also speziell bei E-FAhrrädern seh ich den nutzen der extremem Schnellladbarkeit nicht wirklich (wenn man nen Akku mit viel Kapazität mit hat)
um noch auf den Toshiba-Akku zurückzukommen:
statt eines 6kg 8,4Ah-Akkus kann ich z.b. einen 13,8Ah Fepo4-Akku gleichen Gewichts mitnehmen
beide Akkus können schneller geladen werden, als es alle gebräuchlichen Ladegeräte könnten
und auch der Fepo4-Akku hält mehrere 1000 Zyklen bei dieser Kapazität (da die Entladung sich im 1C-Bereich abspielt)
für mich scheint dieser Toshiba-Akku eher ein Rückschritt (für e-bikes) zu sein, da in der Praxis die schnelle Ladbarkeit nicht nutzbar ist,
man dafür aber fast nur die halbe Kapazität (bei gleichem Gewicht) mit hat
Kraeuterbutter
26.09.2008, 14:23
hier mal eine Variatne die bereits funktioniert und von einigen auch angewendet wird:
MRNG 900 (Netzteil mit 900Watt Ladeleistung !)
Gewicht: 8,5kg (also zu schwer, um es mitzunehmen)
Netzgerätpreis: 198 Euro
http://www.rc-lipoly.de/index.htm?http://www.rc-lipoly.de/xaranshop_k003005s001_1.htm
damit kann man einen
12s3p A123 Fepo4-pack (6,9Ah) innerhalb von gut 25min vollladen
der Akku dürfte dabei ähnlich schwer wie ein 36V 4,2Ah Toshiba-akku sein,
allerdings halt mit ~60% mehr Reichweite für den Fepo4
AkkuFerdl
26.09.2008, 14:58
Das mit dem Bier gefällt mir ;)
Spaß beiseite, warum selbst laden?, warum Ladegerät mitschleppen?, warum Zeit beim Laden vergeuden?
Denkbar wäre doch Du radelst 20 oder 30km, machst dann beim Wirten stopp, gibst deinen leeren Akku ab, trinkst ein Bier, bekommst einen frischen Akku und weiter gehts :)
Das setzt natürlich genormte Akkus voraus und eine Art Pfandsystem wo man nur einen geringen Beitrag für den "Inhalt" bezahlt, und nicht für die "Verpackung". Eben genauso wie bei Bierflaschen.
Entlang von stark frequentieren Radrouten (zb. Donau-Radweg) bestimmt machbar. Wäre mit dem Panasonic-Akku bereits heute realisierbar.
http://www.pedelecforum.de/forum/imgcache/103.png
Quelle: http://www.pedelecforum.de/forum/imgcache/103.png
Gruß AkkuFerdl
Kraeuterbutter
26.09.2008, 15:22
machbar, theoretisch, aber in der Praxis extrem unrealistisch...
für die 3-4 Elektroräder am Donauradweg zahlt sich da ein Pfand-Tausch-Wechsel-Stystem ned aus
Ich könnte es mir eher vorstellen, bei den City-Rädern in Wien.
hier könnte man bei den ganzen Stationen so was machen
besser wäre aber wohl mit fix installieren Akkus, erleichtert die Handhabung.
also mit viel gutem Willen (und Geld) könnte man alle 60 Citybike-Stationen in Wien
http://www.pedelecforum.de/forum/imgcache/105.png
derart umrüsten.
DERZEITIGER ZUSTAND:
Stromanschluss haben ja schon alle Stationen (für das Anmelde-Terminal)
jedes Rad kommt an einen Ständer mit automatischer Verrigelung (dort werden dann auch die Daten über gefahrene km usw. aus dem versteckten Bordcomputer (auf den der User selber KEINEN Zugriff hat :( ) ausgelesen
so weiß die Zentrale auch, wie die Räder gerade verteilt sind (gibts wo eine Häufung und fehlen sonst wo räder, gibts einen Fahrrad-Rikscha-Fahrer, der dann per Liegerad und Anhänger dort hinfährt, und 3-4 Räder mitnimmt um sie an einem anderen Standort abzuladen)
also der Platz, der Stromanschluss, Internet, ... wäre alles schon vorhanden
man müsste eigentlich sogar nicht mal alle Räder auf Elektro umstellen..
man könnte es so machen: die normalen Räder weiterhin gratis (die 1. Stunde, jede weitere dann 1 Euro, so wie jetzt auch)
und die Elektroräder halt bereits von der 1. Stunde weg 1,50 Euro pro Stunde (das wäre billiger wie eine Busfahrt, die 2,20 kostet)
und "ausgespukt" wird ein Rad nur, wenn es min. noch eine Akkurestkapazität von 15km beinhaltet, ansonsten bleibts am Ladegerät
und in weitere Folge: sollte sich tatsächlich irgendwann ein Akkustandard ergeben (bezweifle ich stark, siehe NOtebooks, siehe Handies)
könnte man diese Terminals inkl. der Registrierung über Bankomatkarte gleich auch dazu benutzen um sich für 2 Euro pro Tag einen vollen Akku fürs Privat-Radl abzuholen
AkkuFerdl
26.09.2008, 15:54
Donau-Radweg war ja nur ein Beispiel ...
Natürlich auch denkbar bei den City-Rädern zb. in Wien, gefallen mir Deine Ausführen, da wär einiges machbar!
Es wird sich irgendeine Norm (Pfandsystem) für Akkus ergeben (müssen). Zumindest dann wenn immer mehr E-Autos unsere Straßen bevölkern (sollen). "Tanken" auf einer 1.200km langen Urlaubsstrecke wird dann wie folgt aussehen: alle 400km eine Tankstelle anfahren, seitlich an einer "Zapfsäule" andocken, alte Akkubox wird entfernt, neue eingeschoben, vollautomatisch, fertig!
Dauert keine 5min und man ist wieder unterwegs :)
Die Pfandakkus führen eine interne Statistik und überwachen sich selbst, sprich geben Alarm sobald sie am Ende sind und zum Service müssen ...
Gruß AkkuFerdl
Kraeuterbutter
26.09.2008, 20:34
naja.. ich bezweifle das sehr stark, das Pfand-Akkus kommen
was ich mir vorstellen kann:
Laden über Nacht mittels 220Volt-Leitung
und innerhalb von 30min - 1 Stunde an speziellen Stromtankstellen.
da für 90% der Fahrten (90% werden wohl unter 150km sein) eine Akkuladung reicht, und somit die LEute ihre Akkus zuhause aufladen,
würde auf Stromtankstellen nicht soviel Betrieb sein wie heutzutage bei den Tankstellen (heute muss man ja 100% des Sprits bei der Tankstelle holen, beim Elektroauto wärens vielleicht nur noch 10%, weil eben in der Regel immer zuhause in der Garage geladen wird)
wenn man wirklich mal Autos mit 300-400km Reichweite pro Tankfüllung hat:
alle 300km (= alle 3 Stunden) ne 1stündige Pause (Essen, Beine vertreten) wäre eh angebracht
"für mich scheint dieser Toshiba-Akku eher ein Rückschritt (für e-bikes) zu sein, da in der Praxis die schnelle Ladbarkeit nicht nutzbar ist,
man dafür aber fast nur die halbe Kapazität (bei gleichem Gewicht) mit hat[/quote]"
Aber immerhin ist beim Toshiba-Akku das das Ladegerät bereits integriert und damit kann dann in 30 Minuten geladen werden. OK--die Kapazität bezogen auf´s Gewicht ist nicht gerade toll...
Denkbar wäre doch Du radelst 20 oder 30km, machst dann beim Wirten stopp, gibst deinen leeren Akku ab, trinkst ein Bier, bekommst einen frischen Akku und weiter gehts :)
Da sehe ich bloß das Problem, daß ich meinen relativ neuen (max. 60 Ladungen) Akku abgebe und einen bereits "gut durchgeorgelten" mit 350 Ladungen auf dem Buckel zurück bekomme, der schon nach 10 km schlapp macht...
Kraeuterbutter
27.09.2008, 10:59
ja, da seh ich auch das Problem.
und eben die Tatsache, dass es wohl nie einen STandard geben wird, sodass genug Räder mit gleichem Akku rumfahren, als dass es sich auszahlen würde so ein Wechselsystem aufzubauen.
wenns um Reichweite geht:
heute ist es schon möglich, einen Akku zu bauen, der
36Volt und 32Ah hat, bei nur 6,3kg
(und zwar aus den 2000er 10C Prolite-Lipo-Zellen von ThunderPower )
(die 6,3kg sind bereits fertig verschrumpft, mit Balanceranschlüssen, mit Stecker dran.. fehlt nur noch ein Gehäuse drumrum)
so ein Akku wäre noch nicht zu schwer, würde aber eine Reichweite von sicheren 100km (mit ordentlich mittreten auch 150km) ergeben
das sollte eigentlich für die meisten Leute reichen, oder ?
man müsste diese Akkus jetzt nur noch auf
1.) Unbrennbarkeit (so wie Fepo4) trimmen
2.) längere Zyklenzahlen (so wie bei Fepo4) damit erreichen
3.) geringeren Preis bringen
bis jetzt - egal ob Fepo4 oder Toshiba oder ... - scheint es aber nicht möglich zu sein, geringes Gewicht mit Zyklenfestigkeit und viel Kapazität zu vereinen...
der gleiche 36V 32Ah-Pack als Fepo4 würde nämlich 12 kg wiegen
der gleiche 36V 32Ah-Pack als Toshiba-Akku würde sogar 17kg wiegen
(jeweils noch ohne Gehäuse, ohne Verkabelung)
der gleiche 36V 32Ah-Pack aus Sanyo2400 Nicd-Zellen sogar 27kg
der gleiche 36V 32Ah-Pack aus Bleiakkus dann 36kg
Kraeuterbutter
27.09.2008, 11:38
@Oskar:
Aber immerhin ist beim Toshiba-Akku das das Ladegerät bereits integriert und damit kann dann in 30 Minuten geladen werden. OK--die Kapazität bezogen auf´s Gewicht ist nicht gerade toll...
das bringt mich zu folgenden Vermutungen:
1.) entweder ist das Ladegerät gross und schwer, zusätzlich zum schweren Akku
---> SCHWERES FAHRRAD
2.) oder aber der Akku ist so klein, dass es nicht allzuviel Ladeleistung brauch um den in 30min wieder vollzukriegen, sodass ein kleineres, leichteres Ladegerät möglich ist
---> sehr geringe Akkukapazität
da finde ich beide Varianten nicht so prikelnd..
eine 3. hab ich noch:
vielleicht haben dies ja wirklich geschafft, trotz hoher Ladeleistung ein kleines, leichtes Ladegerät zu bauen ?!?
Powered by vBulletin® Version 4.1.4 Copyright ©2012 Adduco Digital e.K. und vBulletin Solutions, Inc. Alle Rechte vorbehalten.