Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : ANGST! Ich will, dass mein Bike auch...
...im Falle eines (Un)Falles nicht schneller als 25 Km/h fahren kann ... äh bei Nachprüfung fahren wird - vorher aber schon.
Man müsste das irgendwie mit einem Kabel realisieren, dass, wenn es abgerissen wird, das Rad langsamer fährt.
Ist das wohl mit dem Controller für den Nine-Continent möglich? Der hat doch so einen Umschalter für die Geschwindigkeit am Controller?
Was glaubt ihr. Kann man den Nine-Continent-Controller auch am Bafangmotor betreiben?
Gruß Peter
Peter,
vergiss es !!!, die von einer Versicherung oder der Polizei beauftragten Gutachter sind auf derartige Manipulationen geschult, erst letzte Woche hat die Polizei hier einen Schüler geschnappt, der genau mit einer derartigen Manipulation (Überbrückungskabel über die 25 km/h Drosselung) die Zündung an seinem Mofa beschleunigt hat und vor der Polizeikontrolle dieses Kabel abgerissen hat, und der ist jetzt dran.
Horst
Man müsste das irgendwie mit einem Kabel realisieren, dass, wenn es abgerissen wird, das Rad langsamer fährt.
Und während Du dich beim Unfall dann Stuntman-like elegant über den Kuhfänger des bulligen Pseudo-Geländewagens abrollst, nimmst Du noch schnell das Kabel mit, oder wie?
Wenn schon, würde ich an Deiner Stelle lieber einen geschickt versteckten Totmannschalter anbringen: solange gedrückt, fährt das Rad schnell, beim loslassen dann nur 25 km/h.
Wenn's hart auf hart kommt, würde ich mich aber bei beiden Methoden nicht darauf verlassen, daß derjenige der das Rad zu untersuchen hat so blöd ist und die Bastelei nicht findet.
Meinen Flyer hat der Radladen auf das kleinere Ritzel umgebaut, und das auch vorher von sich aus so angeboten, ohne über Probleme mit Versicherungen/Zulassung/sonstwas zu sprechen. Da eine Fahrradfachwerkstatt auch eine gewisse Verpflichtung den Kunden gegenüber hat (darüber hatten wir uns mal unterhalten; wenn z.B. der Fahrer einen Unfall hat weil der Radladen den mit defekten Bremsen hat vom Hof rollen lassen, dann haftet der Radladen) gehe ich einfach mal davon aus, daß das Rad so in Ordnung ist. :cool:
...im Falle eines (Un)Falles nicht schneller als 25 Km/h fahren kann ... äh bei Nachprüfung fahren wird - vorher aber schon.
Man müsste das irgendwie mit einem Kabel realisieren, dass, wenn es abgerissen wird, das Rad langsamer fährt.
Gruß Peter
Hallo Peter,
Ich denke mal das es im Alltag doch nich ganz so kleinlich gehandhabt wird. Wenn dein Fahrzeug bei voll geladenen Akku 26,5 fährt, wirst du bestimmt auch keinen Ärger bekommen. Ansonsten müssten ja die vielen Pedelecs die 27-28 erreichen vom Markt genommen werden. Wahrscheinlich gibt es eh nur Ärger wenn man bewußt erheblich überzieht.
MfG. Robert
Herr Rossi
21.09.2008, 11:25
Polizei ist das eine, die haben wahrscheinlich von Pedelecs eh kaum Ahnung.
Wenn man dennoch erwischt wird, sind die Folgen überschaubar.
Versicherung ist das andere, die suchen immer nach Gründen, nicht zu bezahlen. Und bei Personenschäden kann der Betrag schon mal schnell in die Hunderttausende gehen. Bei Personenschäden muß auch die Polizei den Unfall aufnehmen und wird das Fahrrad höchstwahrscheinlich sicherstellen.
Ich hatte mir sowas auch schon überlegt, aber das ist mir ehrlich gesagt zu heiß.
Ist denn das Vorhandensein eines funktionierenden Umschalters zwischen Pedelec- und E-Bike-Betrieb illegal?
Mir ist gerade eingefallen, dass ich das Rad im Pedelecbetrieb wohl mit einem Poti drosseln könnte.
Kann mir bei der Gelegenheit jemand sagen, in welchem Bereich ich mich da am besten bewege. Sind ja wohl max. 5 Volt (habe ich irgendwo gelesen) die irgendwie reduziert werden müssten.
Gruß Peter
Al Kaloid
21.09.2008, 11:45
wie wäre es mit einem reedkontakt im rahmen,
und einem magneten, der im ernstfall abfällt?
Ist denn das Vorhandensein eines funktionierenden Umschalters zwischen Pedelec- und E-Bike-Betrieb illegal?
Kurz und bündig: Ja
Horst
Horst
Du heißt aber nicht im wirklichen Leben "Schimansky" und bist von Beruf Polizist?
Gruß Peter
Broadcasttechniker
21.09.2008, 22:33
Ich würde mich nicht zu verrückt machen.
Habe gerade bei meinem Nine-Continent nachgemessen.
Batterie 39 Volt, Leerlauf, 28" Rad.
Mit Brücke (legal) 22Km/h
Ohne Brücke (illegal) 30Km/h
Wenn ich bedenke, dass meine Mofas früher ohne jedes Tuning immer 40 Km/h gefahren sind, na ja.
Wenn man das "Tuning" noch extra kaschiert (Magnet und NC-Reed Kontakt), dann kann es passieren, dass einem eine "besondere kriminelle Energie" unterstellt wird.
Wenn jemand extrem-Tuning macht und besonders illegal sein will, dann schlage ich einen Step-up Wandler im Regler vor, der aus den 36Volt locker 60 oder mehr macht.
Der Prius zwei hat ebenfalls so ein Ding, allerdings direkt am Akku-Satz, um die Ströme in der Vakabelung und den Steuergeräten zu minder.
Für diesen Fall schlage ich allerdings eine Modifikation vor, die den Regler im Fall das Falles komplett ausbrennen lässt.
Genug gesponnen.
Du heißt aber nicht im wirklichen Leben "Schimansky" und bist von Beruf Polizist?
Hallo Peter
Ich bin kein Polizist, aber lange genug im PSV WW-Slalom gefahren, und da habe ich noch so einige Bekannten.
Daher weiß ich auch, dass gerade in ländlichen Regionen sehr viele Zivilstreifen unterwegs sind, die parken dann unauffällig am Straßenrand und sind mit Radarpistole und Kamera ausgestattet.
Und da die Polizisten bisher noch nicht über das nötige Wissen bez. Elektroantrieb verfügen, wird jedes verdächtige Fahrzeug erst einmal sichergestellt und einem Sachverständigen vorgeführt.
Die Verdachtsschwelle liegt zwar im Ermessen des Beamten, aber oberhalb 30 km/h ist ein Pedelec oder Mofa ohne Sturzhelm immer verdächtig und wird angehalten (wenigstens in unserer Ecke).
Gruß
Horst
Schwarzwaldelch
22.09.2008, 16:25
....hi miteinand....
na ja, man kann natürlich ein Pedelec bei einigermaßen sportlicher Fahrweise auch durch Treten oberhalb der E-Unterstützung fahren und ist dann auch im legalen Bereich.
Das Fahrrad müsste also technisch untersucht werden. Einmal geht das durch eine Probefahrt des Polizisten, zu der man seine Einwilligung geben muss (würde ich persönlich nicht geben)....zum Anderen kann bei konkretem Tatverdacht das Gefährt sichergestellt/beschlagnahmt werden, um es durch Sachverständige untersuchen zu lassen. Dies unterliegt jedoch dem Grundsatz der Verhältnismäßigkeit, und ob diese gegeben ist, ist natürlich fraglich. Zudem entstehen hohe Kosten, die die Polizei tragen muss, falls sich der konkrete(!) Verdacht nicht bestätigt.
10 % Überschreitung liegen eh in der gesetzlichen Toleranz.
Außerdem wird die Messung wohl nicht ganz einfach, da man ja Mittreten muss und somit die E-Motor-Unterstützung nicht zweifelsfrei messbar ist.
Ich würde mir bei leichtem 'frisieren' eines Pedelecs keine schlaflosen Nächte machen....
Grüße aus dem Schwarzwald,
Danny
Na ja, 10% sind 2,5 Km/h. Bei wären es schon 30% außerdem kann man es als E-Bike benutzen, da es einen Umschalter für den Drehgriff hat.
Mal sehen, vielleicht baue ich das alles nächste Woche mal um.
Gruß Peter
Warum das Rad dan nnicht einfach versichern lassen als E-Rad ?!?
das kosten n Hunni im Jahr ...*
Wenn man mit E-Antrieb schnell fahren will solte nman auch einfahc mal ein blick auf E-Mopets werfen.*
Die sind dann auch für die höheren Geschwindigkeiten ausgelegt.*
Für Geschwindigkeiten über 25km/h steigt die nötige Antreibsleistung sehr schnell an und ich kann mir nicht vorstellen das normale Fahrradrahmen *für 500W Motoren konzipiert worden sind.*
Hier nimmt man also auch nochdas Risiko von Materialversagen durch überlasung in Kauf ...*
PS: ich bin bei 30 km/h vom Rad "abgestiegen" *ganz ohne zusätzliche Motorkraft. *-> 2 Wochen Krankenhaus mit OP und 8 Wochen krank zu Hause.*
mit 40 km/h hätte das ganze wohl mit einer Arbeitunfähigkeit geendet.
25km/h für Fahhrader sind nicht aus Langeweile als grenze eingeführt wurden, da das ganze System ebend auf die Leistung eines Menschen ausgelegt ist nicht auf die eines starken Motors.*
grosserschnurz
26.09.2008, 10:57
Hallo Phelan,
vom Ansatz hast du recht, aber bei einem E-Bike gibt es ganz andere gesetzlich
Bestimmungen, hierzu meine Hinweise hier im Forum lesen.
Du brauchst für ein E-Bike eine Typ-Abnahme (Einzelabnahme), und die wirst du mit den Bremsen z. B. nie bekommen.
MfG grosserschnurz
...
Du brauchst für ein E-Bike eine Typ-Abnahme (Einzelabnahme), und die wirst du mit den Bremsen z. B. nie bekommen.
MfG grosserschnurz
Das meinte ich doch ... Sollte das nicht zu Denken geben ?
Die Abnahme ist schließlich auch dafür da, den Anwender vor einer "Dummheit" zu schützen.
Und glaub mir, wenn du mit 40km/h ein Unfall hast ist der Regelwiedrig eingestellt Motor dein kleinstes Problem.
Schließ den Motor einfach normal an, fahr einfach Rad und freu dich wenn er bis 30 mitmacht. Das wird kein interessieren.
Interesannt wird es erst wenn du bewust und geziehlt Umbauten zu Erhöhung der Geschindigkeit vornimmst.
Immerhin sind viele der Fahrräder nichtmal StVO gerecht und werden trozdem auf den Stassen "gedultet"
grosserschnurz
26.09.2008, 13:13
Hallo Phelan,
geduldet oder nicht ist hier nicht die Frage.
Mit dem Bussgeld von der Polizei kommt man sicher auch noch klar, aber der Ärger mit den Versicherungen bei Personenschaden, -schäden, Haftpflicht, Krankenkassen usw., lohnt sich das?
Gut, es gibt Autofahrer, die fahren 40 Jahre ohne Schein unfallfrei, probieren kann man es ja mal. Wenn du nur so erwischt wirst, werden sie dir u. a. auch dein "Fahrrad" konfizieren und dann schaust du halt mal.
Die gesetzlichen Vorgaben, um ein Pedelec auf ein E-Bike umzubauen, kann man sicherlich hinterfagen, aber sie gibt es halt.
Etwas lockerer wäre mir auch lieber.
Gruß von grosserschnurz
handworx
27.09.2008, 14:02
hallo :)
wie verhält es sich denn ,wenn man ein e-bike "abrüstet".
Also zb. ein gebrauchtes sich kauft bei dem der motor kaputt oder akkus alt sind.
Da dann einen pedelec-antrieb rein (250watt).
Untermotorisierung dürfte doch keine hemmschwelle zwecks versicherung sein.
Nun gut,der gebrauchträdermarkt dürfte auf diesem sektor noch wenig hergeben.
Da fällt mir aber noch ein,dass man dies auch mit einem saxonette-fahrrad (verbrenner) machen könnte,
diese gelten doch als leichtmofa (oder so ähnlich)mit versicherungskennzeichen .
Bsp http://cgi.ebay.de/Hercules-Saxonette_W0QQitemZ260290230637QQcmdZViewItem?hash =item260290230637&_trkparms=72%3A1231|39%3A1|66%3A2|65%3A12|240%3A13 18&_trksid=p3286.c0.m14
Allerding gilt da ja auch eine geschwindigkeitsbegrenzung von 20 oder 21 (?)
gruss henner
Kraeuterbutter
28.09.2008, 00:28
heute mit einem Kumpel gequatscht, der macht gerade Polizei-Schule..
er meinte, sie hätten dort jetzt gelernt:
Elektrofahrrad -> 400Watt maximal
(Österreich)
die restlichen Beschränkungen wusste er leider nicht..
(z.b. ob das mit dem Schalter auch in Österreich gilt oder nicht)
also wär interessant, wies denn jetzt bei uns in Österreich ausschaut (falls das jemand genau weiß)
ansonsten zum Speed:
kommt natürlich drauf an wo man damit wie schnell fährt.
ich werd Rad (bis über 40km/h mit mittreten) sicher nicht in einer Stadt bewegen, am Radweg wo dann vielleicht noch parallel dazu auch noch ein Fussgängersteig verläuft, wo alle paar Momente einer ohne zu schauen auf den Radweg latscht
da sind 25km/h meist schon zu schnell
auf einer Landstrasse mit wenig Verkehr (hier wo ich wohne und Fahre: ich begegne auf 15km Fahrstrecke nur jeden 2. Tag einem Auto..)
und wenns gerade geht, und ich am Lenker liege (ohne Möglichkeit zu bremsen) -> fühl ich mich auch nicht unsicher
das einzige wo ich mir sorgen mache: Rehe
meine letzten beiden Radstürze waren OHNE Elektroantrieb
das einemal mit Tempo 60-65km/h aus der Kurve in eine Wiese wos mich dann aufgestellt hat (in der Kurve war Rollsplitt, deshalb entschied ich mich für die Geradeausoption in die Wiese)
das anderemal ebenfalls in einer Kurve (durch Regen war die ca. 1cm hoch verschlammt)
bin dann 20m am Asphalt entlanggerutscht und dann - sammt Radl - über eine Böschung in den Wald gefallen
(jetzt, 1 Jahr später sieht man nix mehr von den Schürfwunden am Bein)
naja, was ich damit sagen will:
auch ohne Elektroantrieb kann ich 32-35km/h mit einem MOuntainbike in der Ebene fahren, bergab auch 70km/h und mehr
mit dem Elektroantrieb wird nur die Dauer, die man z.b. 35km/h fährt verlängert
oder Liegeräder: damit erreicht man ja angeblich spielend 35km/h ohne Motor
also wie gesagt: icih fühle mich keine Sekunde Unsicher mit 35-40km/h auf meinem Bike
an gefährlichen, unübersichtlichen STellen etc. fahr ich ja sowieso langsamer
Kraeuterbutter
28.09.2008, 00:32
achja: einen höheren Puls hab ich immernur bergab mit dem Radl wenn der Tacho 50km/h aufwärts anzeigt (eben wegen Rehe, Kurven, etc.)
da brauch ich auch nimma vom Gas gehen, weil: da dreht der Motor schon längst leer durch, zieht nur noch ~0,5-0,7A Leerlaufstrom
also: die Situationen wos beim Fahren gefährlicher wird, werden bei mir sowieso ohne Motor gefahren, weil der ja bei ~40km/h schluss macht
grosserschnurz
28.09.2008, 10:11
Hallo kraeuterbutter,
hast du eigentlich eine Erklärung dafür, weshalb man mit Motor ab ca. 40 km/h wie gegen eine Wand fährt.
Ich habe auf einer mir vertrauten Strecke mit einem Bike ohne Motor keine Probleme bergab locker über 60 km/h zu fahren.
Mit einem ähnlichen Bike mit Motor geht das nicht, trotz treten wie ein Irrer.
Bike mit Motor über den roten Ausschalter abgeschaltet geht auch nicht mehr, trotz treten. Motor läuft hinterher dann auch nicht mehr ohne Probleme an.
Bike mit Motor, Stecker aus dem Akku gezogen geht mit treten etwa bis knapp 50 km/h.
Was mache ich falsch, oder ist einfach die rotierende Masse im Motor der "Begrenzer"?
Ein schönes Wochenende wünscht
grosserschnurz
Christian
28.09.2008, 10:27
wie verhält es sich denn ,wenn man ein e-bike "abrüstet".
Also zb. ein gebrauchtes sich kauft bei dem der motor kaputt oder akkus alt sind.
Da dann einen pedelec-antrieb rein (250watt).
Die Betriebserlaubnis als E-Bike erlischt, sobald Du irgendetwas änderst, was im Rahmen der Typprüfung abgenommen wurde. Dabei spielt es keine Rolle, welche Änderung Du vornimmst. Auch das Abrüsten des Motors wäre also bei einem E-Bike (ohne zusätzliche Einzelabnahme) nicht erlaubt.
Untermotorisierung dürfte doch keine hemmschwelle zwecks versicherung sein.
Die Hemmschwelle liegt in diesem Fall darin, dass die Betriebserlaubnis erloschen ist und daher kein Versicherungsschutz besteht (selbst dann, wenn eine Versicherung abgeschlossen wurde).
Bezüglich der Haftpflicht mag das jedoch egal sein, sofern Du das E-Bike komplett (mit Tretsensor, ohne Drehgriff, ...) auf ein Pedelec umgerüstet hast, da hierfür keine Versicherung vorgeschrieben ist. Beim Thema Teilkasko/Diebstahlschutz könnte die Versicherung im Ernstfall vermutlich ebenfalls die Leistung verweigern. Da lohnt das genaue Studium der Vertragsbedingungen.
Gruß,
Christian
handworx
28.09.2008, 10:34
nun ja,wenn's geklaut ist könnten sie wahrscheinlich schwerlich die umbauten nachweisen..
Ansonsten vielen dank für Deine aufschlussreiche wenn auch frustrierende antwort.
Dass alles sooo kompliziert ist hätte ich nicht gedacht
Was mache ich falsch, oder ist einfach die rotierende Masse im Motor der "Begrenzer"?
das kann ich mir als laie nicht vorstellen,
eher müsste doch das gegenteil der fall sein.
Kann sich doch eigentlich nur um ein problem von irgendwie gearteter reibung handeln (these)
Gruss henner :)
Kraeuterbutter
28.09.2008, 10:43
@grosserschnurz (http://www.pedelecforum.de/forum/member.php?u=205):
also zuerst dachte ich, du meinst vielleicht den Luftwiderstand...
weil:
wenn der MOtor bis - Hausnummer - 40km/h ne noch gut spürbare Unterstützung bringt, und ich darüber dann in den "Freilauf komme",
ist der Luftwiderstand so gross, dass es sich vielleicht wie ne Wand anfühlt
aber dann hab ich das mit Bergabfahren, MOtor nicht mehr anlaufen wollen etc. gelesen
also davon kann ich nichts berichten
keine PRobleme diesbezüglich (1000km+, Klopf auf HOlz)
sobald ich schneller fahre (bergab) als der Motor dreht, dreht er halt leer durch und konsumiert nur den Leerlaufstrom (<= 0,7A)
sobald ich dann z.b. in der Ebene nach dem Berg wieder langsamer werde, mich also von oben an die Drehzahlgrenze des Motors nähere merk ich wie er dann irgendwann sanft "einkoppelt", ich also nimma langamer werde, weil jetzt der Motor zieht
also bei mir: keine Probleme (kein Pedelec-Sensor installiert)
Christian
28.09.2008, 10:52
Was mache ich falsch, oder ist einfach die rotierende Masse im Motor der "Begrenzer"?
Nein, warum sollte sich ein solcher mechanischer Effekt so hochgradig nichtlinear verhalten?
Der Grund für das beschriebene Verhalten ist die Tatsache, dass ab einer bestimmten Drehzahl die vom Motor induzierte Spannung höher ist als die Akkuspannung. Der Motor ändert dann sein Verhalten dahin, dass er mechanische Energie in elektrische Energie wandelt (Generatorbetrieb). Voraussetzung dafür ist, dass die Konfiguration aus Motor, Regler und Akku diese Energieflussumkehr erlaubt.
Wenn der Stromfluss unterbrochen wird (z.B. durch Abtrennung des Akkus), funktioniert das nicht mehr und die Tretleistung wird wieder in Vortrieb umgesetzt (anstatt die Batterie zu laden).
Gruß,
Christian
Edit: Kraeuterbutter kann diesen Effekt nicht bemerken, da sein Motor über einen Freilauf verfügt. Generatorischer Betrieb ist damit nicht möglich.
hast du eigentlich eine Erklärung dafür, weshalb man mit Motor ab ca. 40 km/h wie gegen eine Wand fährt.
Hallo,
mit meiner Direktantriebsnabe habe ich dieses Problem nicht, da komme ich bei 10 % Gefälle über 60 km/h bei 15,5 A Rekuperation, aber bei meinem E-Roller mit 2-stufigem Getriebe und Freilauf am Motor trat das Bremsmoment ab ca. 20 % über der max. Geschwindigkeit unter Motor sehr stark auf.
Horst
Christian
28.09.2008, 15:51
nun ja,wenn's geklaut ist könnten sie wahrscheinlich schwerlich die umbauten nachweisen..
1:0 für Dich. ;)
Gruß,
Christian
grosserschnurz
28.09.2008, 16:23
Hallo kraeuterbutter, Spätbremser usw.
ich war vorhin noch mal zum Testen auf der Piste.
Ich habe einen 36 Volt Motor von officespecial bike und den dazugehörenden Kontroller.
Es ist tatsächlich so, dass, wenn ich das Bike mit Komplett-Umbau fahre, bergab wirklich max. nur 40 km/h drin sind.
Die in meinem anderen Artikel beschriebenen Eigenarten wurden ebenfalls bestätigt.
Man möchte natürlich die bergab "erfahrene Geschwindigkeit" nicht am nächsten Berg verschenken.
Ich denke darüber nach, die Steckverbindung des Pedelecsensors zum Kontroller auseinander zu ziehen, die mit dem roten Schalter vorhandene Motorabschaltung zu modifizieren, indem ich mit eine Stromabschaltung zum Akku über ein Relais machen werde. Dann könnte ich bergab den Akku problemlos "abhängen" und meine Speed mitnehmen.
Die Regelung mit dem Gasgriff ist zwar nicht ganz legal, aber auch nicht verboten.
Mit dem Gasgriff kann ich mich einem Tempo in der Gruppe optimal anpassen und den "Schub" abhängig meiner Tagesform wählen bzw. anpassen.
Noch etwas ist mir aufgefallen. Je mehr ich in Richtung 20 km/h mit meinem Bike komme, um so unwichtiger wird die Motorabschaltung über die unzulänglichen Bremsgriffe, denn hier bremst man kaum noch gegen den Motor, sondern überwiegend gegen die Gesamtmasse, die es zu verzögern gilt und hier sind gute Bremsen eher notwendig als die Schubabschaltung bei Schleichfahrt.
Ich benutze meinen Gasgriff als Schubabschaltung und habe nebenbei festgestellt, dass der Antrieb mit Gasgriff etwas länger bzw. höher, bis rund 30 km/h mithilft, als bei Pedelecantrieb. Man merkt es tatsächlich, und meinen Tacho habe ich in Abhängigkeit der Reifengröße und des Luftdrucks genau eingestellt (26x1.95 und 3,5 vorne und 4 bar Luftdruck hinten).
Vielleicht hat noch jemand einen guten Tipp zu diesm Thema.
Ansonsten ein schönes Restwochenende von
grosserschnurz
habe nebenbei festgestellt, dass der Antrieb mit Gasgriff etwas länger bzw. höher, bis rund 30 km/h mithilft, als bei Pedelecantrieb.
War bei mir auch so!
Gruß Peter
grosserschnurz
28.09.2008, 17:10
Hallo Peline,
hast du schon einen Plan wie du dein Bike jetzt endgültig fahren wirst?
Lass es mich einfach mal wissen
grosserschnurz
Christian
28.09.2008, 17:24
[...] indem ich mit eine Stromabschaltung zum Akku über ein Relais machen werde. Dann könnte ich bergab den Akku problemlos "abhängen" und meine Speed mitnehmen.
Ja. Und ganz nebenbei noch Deinen Regler "himmeln", falls er nicht für die Spannung ausgelegt ist, mit der der Motor bzw. Generator weiterhin den Zwischenkreiskondensator lädt.
Die Regelung mit dem Gasgriff ist zwar nicht ganz legal, aber auch nicht verboten.
So eine Art Interpretation der Graustufen, bei der die Rechtsprechung aber meist zu schwarz oder weiß tendiert? ;)
Gruß,
Christian
grosserschnurz
28.09.2008, 18:52
Hallo Christian,
grundsätzlich hast du etwas übersehen. Nicht was ich schreibe, sondern dass was der Gesetzgeber vorschreibt ist ausschlaggebend.
Der Gasdrehgriff ist nicht verboten, aber der Antrieb muss über den Pedalantrieb geregelt sein.
Meine Abweichungen von den Vorschriften liegen nicht am Gasdrehgriff, sondern am Ersatz der Pedalsteuerung durch den Gasgriff.
Ist vielleicht nicht ganz einfach aber lese die EU-Richtlinie zum Pedelec nach und dann wird grau wieder weiß oder schwarz oder
MfG grosserschnurz
grosserschnurz
28.09.2008, 19:22
Hallo an alle, die ein Problem darin sehen, wenn ich den Stecker aus dem Akku ziehe!
Christian hat Sorge, dass sich der Regler beim "Strom-/Spannungsentzug verabschieden könnte.
Diese wäre nicht nur für mich ein Problem, sondern für alle, die ihr Rad mit leerem Akku fahren müssen, weil die Tour doch etwas länger war als die Kapazität des Akkus es zugelassen hat; oder am Abend das Laden vergessen haben, aber doch zur Arbeit fahren müssen und den Akku nicht durch die Gegend fahren wollen. Wozu brauche ich dann ein Pedelec, wenn ich damit nicht Radfahren darf, ohne etwas zu zerstören, obwohl es ja ein Fahrrad ist.
Fest steht, dass sich das Rad mit leeren Akku schwerer fahren läßt, als mit gezogenem Stecker.
Ich bin aber gerne bereit mich belehren zu lassen, auch wenn es hierzu offensichtlich bei keinem Umbausatzanbieter Warnhinweise gibt, dass man nicht ohne Akku fahren darf.
Wer hierzu etwas beisteuern kann, sollte sich einklinken, denn dass wäre sicherlich ein Grund, sein Fahrrad nicht umzurüsten, nur um etwas Komfort und Fun zu haben, aber dadurch rund 10 kg mehr durch die Gegend fahren zu müssen, das kann nicht Sinn der Sache sein.
Ein schönes Restwochenende wünscht
grosserschnurz
Broadcasttechniker
28.09.2008, 20:31
Pedelecs mit Freilauf fahren mit und ohne Akku gleich schwer oder leicht, es kann auch nichts überlastet werden.
Ohne Freilauf gibt es auch keinen Unterschied bei der Leichtgängigkeit, einen nicht tiefentladenen Akku vorausgesetzt.
Weiterhin kann bei forcierter (Bergab)fahrt die Spannung im Steuergerät soweit ansteigen, dass die Elkos und Endstufentransistoren Schaden nehmen können.
Christian
28.09.2008, 20:54
Nicht was ich schreibe, sondern dass was der Gesetzgeber vorschreibt ist ausschlaggebend.
Oha, danke für die Richtigstellung.
Der Gasdrehgriff ist nicht verboten, aber der Antrieb muss über den Pedalantrieb geregelt sein.
Kein Einwand von meiner Seite.
Meine Abweichungen von den Vorschriften liegen nicht am Gasdrehgriff, sondern am Ersatz der Pedalsteuerung durch den Gasgriff.
Wenn Deine Drehgriffkonfiguration einen Betrieb ermöglicht, bei dem ...
a.) der Fahrer nicht selbst treten muss oder
b.) die Unterstützung zu höheren Geschwindigkeiten nicht progressiv abnimmt
... dann bist Du mit einem nicht zugelassenen Motorfahrzeug unterwegs.
Die Regelung mit dem Gasgriff ist zwar nicht ganz legal, aber auch nicht verboten.
Mein augenzwinkernder Kommentar mit den Graustufen bezog sich auf dieses von Dir formulierte Oxymoron.
Ist vielleicht nicht ganz einfach aber lese die EU-Richtlinie zum Pedelec nach und [...]
Danke, ich komm schon zurecht. Gibt es tatsächlich eine EU-Richtlinie zu Pedelecs? Mir ist seit einigen Jahren die 2002/24/EG bekannt, aber die gilt ja nunmal ausdrücklich nicht für Pedelecs. Worauf beziehst Du Dich?
Gruß,
Christian
Christian
28.09.2008, 21:03
Diese wäre nicht nur für mich ein Problem, sondern für alle, die ihr Rad mit leerem Akku fahren müssen, weil die Tour doch etwas länger war als die Kapazität des Akkus es zugelassen hat; oder am Abend das Laden vergessen haben, aber doch zur Arbeit fahren müssen und den Akku nicht durch die Gegend fahren wollen.
Es gibt einen Unterschied zwischen abgeklemmtem Akku (Spannung im Zwischenkreis wird hauptsächlich durch den Motor/Generator bestimmt) und entladenem Akku (Spannung im Zwischenkreis wird hauptsächlich durch den Akku bestimmt). Die von Dir beschriebene Ausweitung der Problematik existiert insofern nicht.
Gruß,
Christian
grosserschnurz
28.09.2008, 21:38
Hallo Broadcattechniker und Interessenten
danke für deinen Beitrag, aber was machen die Radler die ihr Bike ohne Akku benutzen?
Sind, wenn es hier tatsächlich eine Schwachstelle geben sollte, die Umbausätze rausgeworfenes Geld, wenn ich nicht mal mehr normal Fahrradfahren kann, ohne den Akku mitzuschleifen. Und der Radler, bei dem der Akku schwächelt und auf einen neuen wartet, läßt sein Rad im Keller stehen und fährt mit dem Bus zur Arbeit?
Hast du schon einmal eine Warnung diesbezüglich gelesen, dass man sein umgebautes Rad nicht ohne Akku benutzen sollte/darf?
Zu deinem Hinweis, dass sich das Rad in beiden Fällen gleich leicht/schwer läuft, habe ich durch zwei Rollversuche probiert. Aus dem Stand leicht bergab lief das Rad mit abgeklemmten Akku auf einer Strecke von rund 100 m rund 3 m weiter. Auch habe ich am Computer gesehen, dass die erreichte Höchstgeschwindigkeit kurzfristig um 2 km höher lag.
Dieses "Messgefühl" kann aber auch durch andere Faktoren beeinflusst worden sein.
Habe ich jetzt einen exotischen Umbausatz, oder wo liegt mein Problem?
Hast du eine bessere Idee, wie ich das Begrenzen der Geschwindigkeit beim bergab Fahren "überlisten" kann? Meine Idee mit dem Relais gefällt mir auch nicht. Aber das Abschalten des roten Schalters und das anschließende "bocken" des Antriebes bei gleichzeitiger Geschwindigkeitbegrenzung macht mich auch nicht happy. Deshalb sehe ich keinen Sinn und keine Funktion die ihn rechtfertigt.
Danke im voraus und Grüße von
grosserschnurz
Kraeuterbutter
29.09.2008, 00:31
hallo...
officespecial bike und den dazugehörenden Kontroller.
ist damit jetzt specialbike.at gemeint ? Kranawetter ? Bafang ?
was für einen MOtor hast du denn jetzt genau ?
mit Freilauf oder ohne ?
ich hab eben einen Motor mit Freilauf (das war mir am wichtigsten am Motor)
ich bin damit anfangs mit nur ca. 4Ah Kapazität 60km in die Arbeit gefahren..
Motor nur bergauf verwendet, in der Ebene mit eigener Muskelkraft (und das bis 34km/h)
ich hab keinen Unterschied gemerkt zwischen Akku angesteckt oder Akku abgesteckt
auch bergab mit ~65km/h .. egal ob Akku dran, oder abgesteckt, voll oder leer, Motor eingeschaltet und laufend oder ausgeschaltet
egal...
also:
Sind, wenn es hier tatsächlich eine Schwachstelle geben sollte, die Umbausätze rausgeworfenes Geld, wenn ich nicht mal mehr normal Fahrradfahren kann, ohne den Akku mitzuschleifen. Und der Radler, bei dem der Akku schwächelt und auf einen neuen wartet, läßt sein Rad im Keller stehen und fährt mit dem Bus zur Arbeit?
kann ich nicht nachvollziehen..
ich wollte ein Rad, dass sich UNBEDINGT auch mit ausgeschaltetem Motor gscheit fahren lässt.. und das tut meines auch...
(ok, mit einem Rad mit irgendwelchen Hightech-Lagern in den Naben werden die China-Billiglager nicht mithalten können, aber ansonsten absolut vergleichbar mit einem normalen Rad.. nur halt mehr Gewicht, thats it)
schuhmax
01.10.2008, 23:32
ich wollte ein Rad, dass sich UNBEDINGT auch mit ausgeschaltetem Motor gscheit fahren lässt.. und das tut meines auch...
(ok, mit einem Rad mit irgendwelchen Hightech-Lagern in den Naben werden die China-Billiglager nicht mithalten können, aber ansonsten absolut vergleichbar mit einem normalen Rad.. nur halt mehr Gewicht, thats it)
Hallo,
das waren auch meine beweggründe, fast unsichtbar, gewicht und einen antrieb den ich nur bei bedarf, bergauf/steigungen, einsetzen möchte.
Für eine dauerunterstützung hätte ich mich dann wohl auch sichtbarer für bionx entschieden, die dicke nabe und das system wirken schon vertrauenserweckender,
nur der preis...
Obwohl das bafang näbchen, kaum grösser als der zahnkranz, könnte auch faszinieren, wenn er würde gut funktionieren!
Finde den bafang h-rad motor sogar hübscher als die v-rad version,
wohl auch weil er versteckter hinter zahnkranz und scheibenbremse
eingebaut ist.
Schuhmax
grosserschnurz
02.10.2008, 08:34
Hallo Schuhmax,
vorab, ich fahre überwiegend noch mit Muskelkraft und nutze die Unterstützung hier bei uns im Schwabenländle überwiegend nur an Anstiegen und das Rad mit Bafang von Kranawetter lässt sich auch recht gut fahren. Den kleinen Mehraufwand an Kraft kann ich getrost vergessen. Aber warum läuft das Bike in betriebenem Pedelecantrieb bis 40 km/h super hoch, natürlich mit Trethilfe und dann stehe ich an der Wand und es geht nichts mehr. Mit gezogenem Stecker fahre ich hier, natürlich auch tretend locker auf 60 km/h. Es ist halt so, oder hast du einen Tipp, soll ich eventuell einen Mentaltrainer aufsuchen, der meine Psyche aufbaut?
Ich erwarte Beistand und wünsche einen guten Tag
grosserschnurz
Kraeuterbutter
02.10.2008, 08:52
ruf doch mal Herrn Kranawetter an ! und schildere dein Problem.
weil normal ist das nicht
wie schon oft gesagt: bei mir tritt dieses PRoblem nicht auf..
bis knapp über 60km/h hab ich keine Probleme mit dem MOtor
und auch kein "nicht mehr Anlaufen wollen" oder sonstige Nervigkeiten von denen zu berichtet hast
er tut was er tun soll
vielleicht ist bei dir wirklich der Freilauf im Eimer oder Hackelt...
Ich benutze meinen Gasgriff als Schubabschaltung und habe nebenbei festgestellt, dass der Antrieb mit Gasgriff etwas länger bzw. höher, bis rund 30 km/h mithilft, als bei Pedelecantrieb.
beide (Gasgriff und Pedelec-Sensor) werden mit 5V versorgt. Über den Gasgriff (Poti) werden bei Vollgas 5V an den Controller gelegt, während über den Pedelec-Sensor nur etwa 4.7V an den Controller gelangen. Das könnte eine Erklärung sein.
Ist bei mir ähnlich, der Geschwindigkeitsunterschied: 27km/h Gas : 26km/h Sensor im 20"-Rad bei knapp 37V-Versorgung
zur Problematik Abkopplung des Akkus: hat schon mal jemand versucht, nicht den Akku vom Controller, sondern den Controller vom Motor zu trennen ?
vielleicht ist bei dir wirklich der Freilauf im Eimer oder Hackelt...
...oder es gibt keinen. Hat Dein (grosserschnurz) Motor auch die Bezeichnung YPW01 ? Dann wären wir mit dem Problem schon zu zweit :mad:
Es gibt noch ein Aspekt der noch nicht beleuchtet wurde.
Wenn bei hoher Geschwindigkeit in der Steuerung ein
Transistor stirbt, dann gibt es ein starkes Bremsmoment,
was zu einem Sturz führen kann.
Das gild jedoch nur für Motore ohne Freilauf.
Der Motor vom NINE Continent Bausatz der derzeit angeboten
wird für ca 200EUR hat keinen Freilauf.
Auch ein Betrieb ohne Akku kann bei hoher Geschwindigkeit
zu einem Defekt des Controllers führen.
Verbaut sind im Controler ELKO´s mit 50V und 63V
Die Transistoren sind vom Typ STP75NF75.
N Typ rdson 9,5mOhm 75V 80A
Die Feststellung ob der Motor ein Freilauf hat ist ganz
einfach. Die Batterie abklemmen, diese Leitungen kurzschließen
und das Rad drehen. Wenn das Rad sich merklich schwerer drehen
läßt, dann hat der Motor keinen Freilauf.
Dieser Efekt kommt dadurch zustande das die 6Transistoren im
Controller als Drehstrombrückengleichrichter wirken und durch den
Kurzschluss am Ausgang den Motor kurzschließen.
schuhmax
02.10.2008, 23:57
Hallo Schuhmax,
. Aber warum läuft das Bike in betriebenem Pedelecantrieb bis 40 km/h super hoch, natürlich mit Trethilfe und dann stehe ich an der Wand und es geht nichts mehr. Mit gezogenem Stecker fahre ich hier, natürlich auch tretend locker auf 60 km/h. Es ist halt so, oder hast du einen Tipp, soll ich eventuell einen Mentaltrainer aufsuchen, der meine Psyche aufbaut?
Ich erwarte Beistand und wünsche einen guten Tag
grosserschnurz
Nein, du solltest mal den kranawetter anrufen, habe da nur positive erfahrung!
So wie auch von kräuterbutter vorgeschlagen!
Wie du vielleicht schon mitbekommen hast, ist mein motor auf dem weg zu mir, kannst meine vorfreude wohl mitempfinden,
dann kann ich endlich mit teilhaben an dem poblem, passt nicht, schaltplan taugt nix, usw.
Oder gar positives berichten?
Grüsse Schuhmax
grosserschnurz
03.10.2008, 08:36
Hallo Schuhmax,
ich will dir die Vorfreude nicht verderben, aber meinen LiPo wurde mir auch mehrere Male als verschickt gemeldet und es kam alles mögliche. Beim 1. Mal war es nur ein Ladegerät, beim 2. Mal war es ein NiMh-Akku.
Tipp von mir: Versuche die Lieferung zu öffnen, und zwar im Beisein des Zustellers und wenn sie nicht das beinhaltet, was du bestellt hast oder der ausgemachte Preis um mehr als die Nachnahmegebühr von knapp 10 Euro erhöht ist, ist besondere Vorsicht gegeben.
Ich drücke dir die Daumen, dass es klappt.
Melde dich wenn es so weit ist.
grosserschnurz wünscht ein schönes verlängertes Wochenende
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