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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Mit Blei-Gel Akkus einsteigen ?



didi28
11.09.2008, 15:07
Hallo,

inspiriert durch den Beitrag "Low-Cost-Pedelec im Eigenbau" habe ich nunmehr auch vor, den Umbausatz bei www.das-elektrorad.de (http://www.das-elektrorad.de) zu holen. Herr Scheftlein empfiehlt dort Blei-Gel Akkus wegen dem günstigen Preis, der Robustheit und der einfachen Ladetechnik.
Das Fahrrad, das ich umbauen möchte, wäre hauptsächlich für meine Partnerin, damit ich bei unseren Ausfahrten nicht mehr auf sie warten muss ;-), also Wochenendnutzung, gelegentlich auch nach Feierabend, in hügeligem Gelände (Kraichgau) bis ca. 40 km.
Was meint Ihr ? Verdirbt man sich den Spaß mit den schweren Teilen ?

Viele Grüße
didi

Broadcasttechniker
11.09.2008, 17:58
Ja.
Ich habe die auch mal probiert, aber nur, weil ich die Akkus aus einer ein Jahr alten USV für lau zur Verfügung hatte.
Die dafür passend gekauften Satteltaschen haben übrigens schon nach 20 Kilometern aufgegeben.
Die Dauerleistung ist ein Witz.
Also nicht anschaffen, ist rausgeschmissenes Geld.

didi28
11.09.2008, 20:17
Dann gleich die lifepo4 oder gibt es da preislich für meinen Einsatz noch was dazwischen ?

Broadcasttechniker
11.09.2008, 21:38
Sieh mal hier: http://www.pedelecforum.de/forum/showpost.php?p=2925&postcount=53

Hzweio
30.08.2010, 09:42
Hallo Didi28, zum Thema Bleiakku (better late then never). Ich hätte auch lieber LiFePO4 oder Brennstoffzellen. In den US-Foren wird das Thema pragmatisch behandelt, weniger ideologisch. Bleiakkus kosten nur 20 %. Sie sind kälteempfindlicher, für Pendler. Sie sollen nie leergefahren werden ! , höchsten 33% . Und sofort nachgeladen. Dann halten sie 5 Jahre und 10 000 km. Dann gibt es bessere Akkus und günstiger. Blei ist im Prinzip giftig, kann aber sehr gut recycelt werden. Es ist ungiftiger als das Quecksilber in den Röhrenlampen. Es grüßt HzweiO.

yardonn
30.08.2010, 11:14
Dann halten sie 5 Jahre und 10 000 km.
Auch wenn in dem Beitrag einige durchaus richtig Ansätze stecken, mit so einer Aussage outet man sich als unwissend oder mit beschränktem Horizont.

Ein Batterietyp hält niemals XXX Kilometer.
Meist hängt es an den Zyklen (bei Blei hab ich schon des öfterem Werte im Bereich mehrerer 100 Zyklen gehört...) nicht Kilometer...
Die Kilometer sind ein resultierende Wert aus der Fahrzeugkonfiguration, und sagen so erst mal garnichts über die Batterien aus...

Z.B. bei mir halten die Akkurad - Lithiumakkus 25.000 km oder auch 200.000 km, je nach dem , welche Kapazität verbaut ist....


Aber zurück zu Didi:
Blei kann durchaus Sinn machen. Im Bergigen ist es zwar schwierig, aber wenn eure Touren nicht zu weit sind, kann es funktionieren.
Ökonomisch ist ein Li-Akku für ein wenig genutztes Fahrrad natürlich unsinn. Die Frage ist aber, wie nervig das Handling des Fahrrades mit Bleiballast ist...
Ich würde sagen, Probefahrt mit ein paar ähnlich schweren Backsteinen machen, und wenn die Freundin sich damit arrangieren kann, dann kann man mit Blei einsteigen. Allerdings bitte vorher rausfinden, wieviel Leistung der Umbausatz wirklich zieht, Lebensdauer und Kapazität von Bleiakkus gehen parallel in den Keller, wenn man die Akkus über die Gebühr belastet.

Eine echt schwierige Entscheidung. Aber ich hab früher auch die "Ballast"- Variante gefahren (zwar nicht Blei aber NiCd...). Finanziell sicher in einigen Bereichen Sinnvoll. Allerdings ist mein Reifenverschleiß deutlich runter gegangen, seit ich ohne Ballast fahre, und mein Fahrspass deutlich rauf.

hebby
30.08.2010, 12:57
Also, ich fahre AGM/Bleivlies (7 Ah/3x12V von Division) und bin zufrieden damit. Allerdings bin ich kein Pendler sondern fahre nur aus Spaß und Freude im leicht hügeligen Gelände. Mir fehlt allerdings der persönliche Vergleich mit den anderen Akkutechnologien, die hier favorisiert werden. Ich wollte auch nicht soviel Geld in die Hand nehmen und bin bei meinem Umbau mit 250 Euro ausgekommen.

yardonn
30.08.2010, 13:51
@hebby
Wie ist dein System geregelt? 14 A aus 7 Ah bei Vollgas wären ja über 2 C. Der Theorie nach mögen das die Blei-Anker nicht so sehr. Kann es sein, das dein Controller nur selten Vollgas gibt, oder machen das die AGM tatsächlich mit?
Hast du mal nachgemessen, wieviele AH bei dir tatsächliche entnehmbar sind?

@Didi: 40 km im Bergigen (wieviele Hm meistens?) halte ich mit Blei zwar für machbar, aber nicht mehr für schön... Warum legst du dir nicht noch nen kleinen Reserve-Akku zu, und verteilst die Akkus so auf die beiden Fahrräder, wie es gerade Sinnvoll ist? Da kann man dann ja ganz Kavalier sein, und für die Gemeinsamen Fahren der Freundin den stärkeren Akku überlassen...

didi28
30.08.2010, 14:00
Der Thread ist 2 Jahre alt. Die Blei-Zeit ist schon lange vorbei. Als Einstieg war es aber völlig o.k. Hätte ja auch sein können, dass mich der Pedelec-Virus nicht ansteckt :).

Stone99
30.08.2010, 14:44
Der Thread ist 2 Jahre alt. Die Blei-Zeit ist schon lange vorbei. Als Einstieg war es aber völlig o.k. Hätte ja auch sein können, dass mich der Pedelec-Virus nicht ansteckt :).
Ich habe das damals genauso gesehen. Fahre heute aber nur mehr Lithium.xxx; kein vergleich zu Blei !
Peter

yardonn
30.08.2010, 14:45
Ups... immer diese Thread-Necromanten, und die, die nicht auf das Datum achten... Mist...
Irgendwie kam mir das ein wenig spanisch vor, das du diese Frage stellst...

OK, das nächste mal erst aufs Anfangsdatum schauen....

hebby
30.08.2010, 22:54
@yardonn

Die Division Bleiziegel haben verstärkte Platten und sind bei 30% Entladung für über 1300 Zyklen und bei 50% Entladung bis 590 Zyklen im Datenblatt angegeben. Mit meinem Hollandrad fahre ich zumeist nur 22km/h (Dreistufenschalter) und komme dabei mit 6 Watt/km hin. Entnehmbar sind rund 210 Watt, dann messe ich noch eine Restspannung von 35,8 Volt. Tiefer gehe ich nie und selbst das eher selten. Ich fahre kaum schneller als oben angegeben, nur manchmal an Steigungen, da benutze ich das Handgas als Booster, dann gehen volle 14A durch. Der Boosterbetireb beschleunigt auf 25 km/h, es ist der aktuelle Midicontroller von Elfei, der kann PAS und Daumengas im PAS-Betrieb - sehr praktisch. Ich schätze an den Bleiakkus den niedrigen Preis, das geringe Diebstahlrisiko, das unkomplizierte Laden, sowie die niedrige Selbstentladung. Im Winter fahre ich nicht.

Bredenbek
31.08.2010, 14:52
Der Thread ist 2 Jahre alt. Die Blei-Zeit ist schon lange vorbei.
Kann man so sehen, muss man aber nicht. Kommt auf den Anwendungsfall an. Meine Blei-Übergangslösung hat jetzt fast die 2. Saison hinter sich. Allerdings Flachland, Entladung max 50%, ab +5°C.
Bis jetzt zeigen sich keine nennenswerten Leistungsverschlechterungen. Habe gerade kürzlich über 6AH aus meinen 9AH-Bleis entnommen, etwas wäre sogar noch gegangen. Die 100 EUR Kaufpreis sind jetzt sicher verdient! Ab jetzt also kostenlose Restnutzung. Bei meiner Nutzungsart hoffe ich auf weitere 2 Jahre.

Ich denke es ist nicht einfach und vor allem nicht sicher, mit einem LiXXX-Akku vergleichbare Kosten zu erreichen. Mit Ladetechnik ist kaum etwas solides unter 400 EUR zu machen und dann müßte er 10-15 Jahre halten.

Hoffentlich kann ich dann in 2 Jahren den Superakku für 200 EUR kaufen.

Thorsten

didi28
31.08.2010, 15:14
Nur für mich ist die Blei-Zeit vorbei, grundsätzlich ist Blei in meinen Augen ein günstiger Einstieg und wenn man die (richtigen zyklenfesten) Bleis nicht zu oft mit mehr als 1C belastet und nicht zu häufig ganz leer fährt, können die auch lange halten. Allerdings fährt sich ein Pedelec nun mal mit wesentlich leichteren Akkus viel angenehmer, dynamischer, leichter ...

ubudu42
05.09.2010, 20:08
Nachdem ich schon mit meinem Bausatz NC154 48V 350W von Wilkotec erheblichen Ärger hatte.(Kaufdatum Mai 2010)
Nachdem Hallsensoren, Daumengas, Pedelec Magnetscheibe und Controller den Geist aufgaben habe ich mir dann auf anraten aus dem Forum einen Sensorlosen Controller mit 3-Stufenschalter und Daumengas von das-Elektrorad besorgt.
Ich hatte auch sofort ein Erfolgserlebnis!
Meine erste Tour betrug 30km im Bergigen Gelände des Siegerlandes.
Gefahren habe ich nur im Pedelecbetrieb mit Schweißtreibendem mittreten!
Bei Abfahrt hatte ich 52V, bei Tourende 32V und war leer?

Bei der nächsten Tour war der Akku nach 20km leer?

Beim Aufladen habe ich bemerkt das der Akku schon nach 1 Std abgeschaltet hatte und mir an meinem Turnigy 52V anzeigte!

Heute habe ich erstmal versucht vor unserem Haus auf der Strasse Höhenunterschied ca.3m nur mit Daumengas zu fahren habe aber noch keine 500m geschafft?
Trotz vollem Akku?
Vor dem Test 51,26 V, nach Test 39,5 V . Die Batterie erholte sich dann im Stand auf 41,3 V
Nach dieser kurzen Fahrt zeigte mir der Turnigy folgende Werte an:
0,145 Ah, 4,8 Wh, 30,69 Vm, 15,25 Ap, 679 Wp

Ich denke der Blei-Gel Akku 48V 9Ah ist Platt, und ich werde mir wohl einen anderen besseren Akku zulegen müssen? Denn so macht das Fahren keinen Spaß!

Was für ein Akku ist sinnvoll und wieviel Ah sollte er für unser Bergiges Gelände haben?

yardonn
05.09.2010, 22:03
Was du brauchst, kann dir keiner beantworten. Fakt ist aber, das die AH-Angaben auf einem Bleiakku nicht wirklich was wert sind, normalerweise kommt deutlich weniger raus, wenn man den akku kräftig belastet.
Deshalb werden dir die Bleiverbräuche nicht weiter helfen.
Wieviele KM willst du den Fahren? Im Bergigen sind 5-10 WH pro km nicht unrealistisch. aber vieviel du genau brauchst, hängt natürlich stark an deinem System (wie schwer..) und deiner Eigenleistung....

ubudu42
05.09.2010, 23:06
ca.35km sollte der Akku schon gut schaffen.
Das Gewicht meines Fahrrades beträgt einschl.10kg Batterie und Satteltasche 34kg. Hinzu kommt mein Gewicht von 86kg ergibt ein Gesamtgewicht von 120kg.

Ich möchte aber doch durch den Elektroantrieb eine wesentliche Erleichterung feststellen.

Zu meinem ersten Beitrag muss ich noch ergänzen, dass ich von den 30km höchstens 10km im Pedelecbetrieb gefahren bin, ansonsten war der Pedelec durch den Bremsgriff ausgeschaltet und wurde nur an Steigungen zugeschaltet?

dbroda1980
05.09.2010, 23:20
Nen 36V 10Ah LiFePo4 wäre perfeckt

Skyrider79
06.09.2010, 10:49
Also vom Gewicht liegts bei mit ziemlich ähnlich.
Ich komme mit dem 36V/10Ah LifePo4 mindestens 50km.
Da fahr ich aber dann bereits fast nen 29er Schnitt.
Immer auf Vollgas würde ich sagen sind 30km auch mindestens drin.
Wobei das eben sehr vom Streckenprofil abhängt.....
Mit den Bleis die ich anfangs hatte war das nicht zu schaffen......

ubudu42
06.09.2010, 13:14
Kommt es bei den Blei Akkus öfters vor das sie schon nach ca.8 mal Laden den Geist aufgeben?
Meine Durchschnittsgeschwindigkeit bei meiner letzten Tour waren 22kmh.

Wieviel km würdest Du schaffen wenn Du nur mit Handgas fahren würdest?

yardonn
06.09.2010, 16:45
Blei kann sehr unterschiedlich sein. Während ich mehrere Leute kenne, die wegen Blei die elektromobilität verlassen haben, gibt es andere, die Loblieder drauf singen.
Fakt ist wohl einfach, das man zum einen viel falsch machen kann (zu hohe Ströme, falsches Laden, falscher Blei-Typ), und zum anderen aber auch einfach Pech mit seinen Bleiakkus haben kann. Da steckt man nicht so ganz drin.

Skyrider79
07.09.2010, 10:41
Naja nach 8 mal sollte ansich nichts kaputt gehen....
Hab ich aber auch zuuwenig Erfahrung damit.
Hatte ja nur "kurzzeitig" Blei-Gel (keine so gute wahl weil die nicht sonderlich hochstrom fest waren). Habe das noch nicht probiert wieviel km man im Mofa Betrieb kommen würde.
Ich würde jetzt aber schätzen das ich mit nur pseudopedalieren (quasi Mofabetrieb) und nem ca. 25km/h schnitt auch 25-30km weit kommen dürfte...
Da dürfen dann aber nicht mehr wie Schätzungsweise 100 Höhenmeter unterschied sein...

didi28
07.09.2010, 10:49
Naja nach 8 mal sollte ansich nichts kaputt gehen....

Selbst bei geeigneten zyklenfesten Bleis hängt die Lebensdauer entscheidend von der Strombegrenzung durch den Controller ab. Die Stromentnahme bei Bleis sollte 1C (also z.B. bei einem 10Ah-Akku nicht mehr als 10A) dauerhaft nicht übersteigen. Ein 20Amax-Controller, bei dem die 20A an langen, steilen Anstiegen auch dauerhaft fließen, kann 10Ah-Bleis schon ziemlich schnell ruinieren.

Und Leerfahren bis zur Unterspannungsabschaltung mögen die Bleis gar nicht, möglichst noch etwa 1/3 Kapazität drinlassen, falls möglich. Auf jeden Fall wann immer möglich voll laden.

ozzy
10.09.2010, 18:38
Meine erste Tour betrug 30km im Bergigen Gelände des Siegerlandes.
Gefahren habe ich nur im Pedelecbetrieb mit Schweißtreibendem mittreten!
Bei Abfahrt hatte ich 52V, bei Tourende 32V und war leer?

Bei der nächsten Tour war der Akku nach 20km leer?

Du hast deine Akkus, vermutlich 4 x 12V von 52 auf 32 V heruntergefahren? Das nennt man dann "Tiefentladung". Die Akkuspannung sollte dauerhaft nicht unter 46 V sinken. Wenn ich mich recht erinnere, gab es früher Möglichkeiten, Bleiakkus zu refreshen. Der Boschdienst hat das bei meinem Motorradakku (Starterakku - kein e-Motobike) erfolgreich gemacht. Der war absolut leer, weil ich den im Winter nicht rechtzeitig ausgebaut hatte.

Pendlerrad
11.09.2010, 20:31
Hallo Leute,
Blei muss man in einem abgestimmten System betreiben, Überlast ist für diese Akkus tödlich.
Vor der Konstruktion meines Eigenbau-Reglers habe ich mich mit einem Akku-Fachmann ausgetauscht und Datenblätter der AGM-Akkus angesehen.
- die Akkus vertragen keine hohen Ströme
- die Akkus dürfen nicht "leer" gefahren werden, "Reichweitentest" bis zur Abschaltung ist Bleiakkumord.
Die Reichweitenangaben der Hersteller sind entsprechend Unsinn. Bei 24 V sind etwa 10 km zwischen den Ladungen realistisch.
Einfache Vorstellung:
Beim Entladen geht das Blei in Lösung, beim Laden wieder auf die Platte zurück. Aber woher soll es wissen, das dort eine ganz bestimmte Struktur die hohe Kapazität ermöglicht?
Ich habe deshalb für mich 7 A als Richtwert für den Akkustrom bei 12 AH Blei-Fliess-Akkus festgelegt. Mein Regler begrenzt absolut genau, mehr als der eingestellte Strom wird unter keinen Umständen entnommen.
Daraus folgte dann eine Konfiguration 3X12 V um mit 7 A eine Eingangsleistung von etwa 250 Watt zu ermöglichen.
Für meine 18 km Arbeitsweg (wenige Hügel, keine Berge) haben sich etwa 4,5AH / 160 WH als Richtverbrauch ergeben, dabei war der Regler dann tatsächlich auf etwa 8 A eingestellt. Vor der Rückfahrt wird geladen.
Ich bin regelmässig mit Watts Up (an einem Akku) gefahren und hab die Minimalspannung nach der Einzelfahrt notiert.
Neue Akkus kamen nach 4.5 AH mit etwa 12V bis 11,8 V an
nach 150 Zyklen: 11,5 V
nach 250 Zyklen: 11,4 V
nach 300 Zyklen: 10,9 V
nach 320 Zyklen: 9,6 V
Bei 356 Zyklen war die Grenze erreicht, der Akkusatz schaffte die 18 km schon bei leichtem Gegenwind nicht mehr und wurde ausgewechselt. 356 Zyklen sind bei mir mehr als ein Jahr, 6550 km. Die 3 Akkus haben mich 80 Euro gekostet, günstiger geht es wohl kaum.
Ich habe danach mehrere gebrauchte Akkus dieser Größe ausprobiert und festgestellt, das sich die Gebrauchsfähigkeit / Restlaufzeit in etwa aus der Entladeschlussspannung nach der Entnahme von 4 AH erkennen lässt.
Aktuell steht mein Zyklenzähler des zweiten Akkusatzes auf 172,
Probleme mit der Akkuaufnahme am Rad gab es beim ZOKES nicht, der Rahmenkasten ist absolut stabil. Das Rad ist schwer, aber es passt.

Das Zokes wird von mir jetzt aber nur noch im Winter genutzt, fahre in der "eisfreien" Zeit begeistert Flyer F (NiMH)

Gruß
Pendlerrad

Günther
12.09.2010, 22:14
Hallo,

nimm doch einfach 2 Bosch Akkus zu je 60,-- und Du hast das ganze gehuddel nicht. Zudem sind sie viel leichter.

Gruß

ozzy
13.09.2010, 13:02
Welche Bosch-Akkus meinst du?

Günther
13.09.2010, 17:15
Hallo,

irgend etwas in der Richtung: http://cgi.ebay.de/Original-Bosch-Rotak-2607336107-Ersatz-Akku-36V-2-6-Ah-/110580074975?pt=Elektrowerkzeug_Zubeh%C3%B6r&hash=item19bf1609df

Gruß

ozzy
13.09.2010, 18:14
Das wäre eine Möglichkeit.
Da sind 93 W angegeben, das wären ca. 2,6 A x 2 = 5 A Strom. Oder können die mehr?

Günther
13.09.2010, 18:33
Hallo,

jeder kann mind. 20A (nicht Dauerstrom).

Gruß

ozzy
13.09.2010, 18:56
Das würde für eine Unterstützung reichen. Für einen sportlichen e-bike-Standard bei 4 Stück. 10AH für 250 Euro ist eine Alternative zu anderen Angeboten - falls man Lust zum Basteln hat.

Günther
13.09.2010, 19:08
Hallo,

es ist auch nicht mehr bastellei als Bleiakkus. Wenn man mehrer Akkus einsetzen möchte, muß man die eben ein mal zusammenschalten. Man kann sie aber auch einzeln einsetzen. Vor allem muß man sich aber wenig um die Akkus kümmern. Man fährt sie einfach leer bis zur Abschaltung, kann sie jederzeit laden und braucht nicht auf die Belastbarkeit zu achten. Möchte man mit den Bleis eine vernünftige Lebensdauer, kann man auch nur eine kleinen Teil ihrer Kapazität nutzen. So günstig sind sie dann nicht mehr.

Gruß

ozzy
13.09.2010, 19:47
Ja, deine Argumente sind nachvollziehbar.