Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : E-Antrieb nachrüsten Ja/Nein
Hallo.
Ich suche ein paar Ratschläge und Tipps zum E-Antrieben für mein Fahrrad.
Oder ob er Überhaupt sinn macht.
Erstmal zu meiner Situation.
im Bild (http://www.jetzweb.de/bilder/h-profil.gif) sieht man das stark vereinfachte Höhenprofil meines typischen Pendelweges.
Hinweg 0 ->12,5km, Rückweg das Ganze halt zurück, die 120-260 sind die Höhenmeter.
Ich bin seit anfang 2006 nur noch mit einer Street Machine Gte (http://www.jetzweb.de/bilder/DSC00516a.jpg) unterwegs und Fahre im Moment ca 500-750 km pro Jahr.
PS: Meine "Antriebsleistung" liegt bei 75-100Wdauer (30min+) und 200Wmax (2min) ... zumindest auf n Ergometer gemessen.
Den Hinweg fahre ich Bundesstraße da ich dort einfach schneller bin, bis zum Km 6 habe ich oft ein Schnitt von ~40km/h, für die 12,5 km brauche ich typisch 30 min. mit wenig Schweiß und allen Ampelstops ;-)
Der Rückweg fängt erstmal genauso schön an ^^. Die ersten 7 km sind entspannt. Dann wird es aber pampig. 5km nur noch Berg an mit Steigungen von bis zu 8% auf der Bundesstraße und >10% auf der Landstraße.
Ich fahre fast immer die LS weil ich mit nur noch 6-15 km/h unterwegs bin und wegen Rücksicht auf und teils wegen der PKW/LKWs auf der BS.
Für den Rückweg benötige ich ca. 50 min, der auf den letzten 3 km eine Tendenz zur Quällerrei hat ;-).
Die Berge gingen mit dem MB früher n Tick besser, im Stehen halt, oder liegt es am zunehmenden Alter :rolleyes:
Auf dem Rest der Strecke möchte ich die Liege aber nicht mehr missen.
Der Wunsch für den E-Motor wäre:
Berg ab/Gerade - Ich 75W, Motor 0-25W
Bergauf - Ich 75W, Motor 75-250W
So nun eigentlich meine erste Frage.
1. Wenn ich einen E-Antrieb an das Rad baue (erstmal noch egal was) ... Lohnt das ?
2. Wie sieht es mit den Nachteilen durch das zusätzlichen Gewicht aus ?
PS: im Moment 16kg Rad, 90kg Fahrer, 0-10kg Gepäck.
3. ein lineare Motorleistung zu meiner Eigenen wäre nicht die von mir gewünschte Lösung.
Ich benötige die Motorleistung nur an den steilen Bergen, um statt 6-10 km/h 12-20 km/h Fahren zu können.
Als Anfahrhilfe und zum normalen fahren benötige ich den Motor garnicht.
Ein schnelleres fahren als 15-25 ist in der Stadt oft garnicht möglich, da einfach zu viele Autos auf den Stassen mit Schritttempo unterwegs sind ;). Auf dem Hinweg bin ich oft schneller als mit dem Auto.
4. Für mich kommen nur Lösungen in Frage die mehrere 1000km "Wartungsfrei" funktionieren und der Antrieb muss Leise sein.
Der Preis ist erstmal egal, wenns 3 Stellig bleibt ist es gut, muss aber nicht.
Gibt es da Überhaupt schon was qualitativ Hochwertiges als Nachrüstsatz ?
5. Nabenmotor ? geht der auch ins Hinterrad wenn Scheiben und Gangschaltung trann ist ?
6. Kettenantrieb wäre bei den Steigungen wohl besser ?
Vor/ Nachteile zum Nabenmotor ?
7. Ein 250W Motor an der Kette ... hält das die Technik (Lager, Kette usw) aus ?
PS: Im Moment bin ich immer noch an dem Punkt: E-Antrieb ja/nein
erhoffter Vorteil:
leichter/schneller an den 2 Bergen mit 10%+ Steigung (200-300m mit 30-40m Höhe)
vermutete Nachteile:
- schlechterer Federungskomfort bei Nabenmotor (gefederte Masse)
- zusätzliches Gewicht, mehr Teile die kaputt gehen können
- schlechte Optik des Rades
- schlechte Anpassbarkeit an meine Anforderungen.
Wenn ja, Tendiere ich im Moment zu einem Ketten, Tretlagermotor mit 150-250W (150W wenn dabei gut Gewicht gespart wird)
und einem LiFe-PO4 Accu mit 24V-36V / 4-12Ah
Bedingung ist aber das die Nachteile nicht zu groß werden und das ganze ein paar Jahre und einige 1000km nahezu Wartungsfrei funzt.
So nu haut mal bitte mal euern Senf dazu hier rein, Danke :)
Reinhard
09.09.2008, 22:10
Hallo Phelan,
bei dem Profil ist eine Unterstützung natürlich nicht schlecht, andererseits fehlt Dir, wenn das kein Schreibfehler bei der Jahresfahrleistung war, evtl. nur ein wenig Übung ... Außerdem ist die GTe keine Bergziege ...
HP-Velotechnik selbst empfiehlt für die StreetMachine GTe einen BionX. Den kannst Du mit bis zu 9-fach Ritzel fahren. Umwerferrohr ist bei Deiner GTe vorhanden, 2 oder 3 Kettenblätter auch. Technisch also kein Problem.
Kostenmäßig fährst Du natürlich mit einem Umbausatz deutlich günstiger. Die Frage ist, ob Du groß basteln willst oder eine Fertiglösung vorziehst.
Bedingung ist aber das die Nachteile nicht zu groß werden und das ganze ein paar Jahre und einige 1000km nahezu Wartungsfrei funzt.
Ich schätze die Chance auf Problemfreiheit bei einem System aus einer Hand, wie BionX, Schachner, Heinzmann etc. höher ein, als bei einem "Billig-Umbausatz". Hängt natürlich auch von Deinen technischen Fähigkeiten und Bastelwillen ab.
PS: Im Moment bin ich immer noch an dem Punkt: E-Antrieb ja/nein
Ich würde sagen: ja, wenn es ein Pedelec und kein E-Bike wird.
Christian
10.09.2008, 13:12
Hallo Phelan,
5. Nabenmotor ? geht der auch ins Hinterrad wenn Scheiben und Gangschaltung trann ist ?
Denke daran, dass die Angabe der Motorleistung sich auf den Nennpunkt bezieht. Meist liegt der bei 160 U/min, was in einem 28"-Laufrad ca. 22 km/h entspricht. Dein Anforderungsprofil sähe aber eher so aus:
115 kg x 9,81 m/s² x 10% x (12 - 6) km/h = 188 W Motorleistung bei 12 km/h
Das heißt, die erforderliche Motornennleistung (28", 160 UpM) liegt bei 188 W / 12 x 22 = 345 W.
Bei 20" wären es 188 W / 12 x 22 / 28 x 20 = 246 W, weshalb ich bei Deinem Anforderungsprofil einen Nabenmotor unbedingt in das Vorderrad einbauen würde.
Der Tongxin/Nano, mit dem hier m.W. keiner praktische Erfahrungen hat, wäre hinsichtlich Gewicht und Unsichtbarkeit für Dich ideal, vermutlich aber unterdimensioniert.
6. Kettenantrieb wäre bei den Steigungen wohl besser ?
Vermutlich ja. Es wäre allerdings zu prüfen, ob er bei gleicher Leistung leichter als ein Nabenmotor mit Getriebe ist. Ich denke aber, dass dies zutrifft, insbesondere, wenn er eine ggf. vorhandene Untersetzung der Kettenschaltung "mitbenutzen" kann.
Vor/ Nachteile zum Nabenmotor ?
Der Getriebemotor ist tendenziell (nicht grundsätzlich!) lauter, und unter Umständen ist die Einbausituation komplizierter. Ich persönlich finde ihn weniger ästhetisch als einen Nabenmotor, das ist aber wirklich geschmacksabhängig. Sein Vorteil ist das bessere Leistungsgewicht.
Gruß,
Christian
Grüß dich,
seitdem ich vom Roller ganz auf´s e-bike umgestiegen bin bemerke ich verschiedene "Auswirkungen".
Eine Nabenschaltung (bei mir 5-Gang) taugt für jedes Wetter praktisch ohne Pflege.
Ich fahre mittlerweile fast allles im 25km Umkreis mit dem Bike 200km/Woche)
Mein Nabenmotor (nine cont.) taugt für mich perfekt.
Zu Anfang machte ich den Fehler ihn auf volle Leistung "eingestellt" zu haben 800 Watt bei 48 Volt.
Dann hatte ich ihn bei 650 Watt, das waren bei 25 km/h noch ca. 110 Watt Unterstützung.
Nun habe ich das hintere Zahnrad gewechselt, damit ich so irre treten muss und der Motor unterstützt mich bei 30 km/h noch mit 60 Watt.
Aber ich gebe mit dem Gasgriff am Berg ganz dosiert noch ca. 400 dazu.
Bei einem ähnlichen Profil wie du es hast (und 12 km) habe ich 20 Min auf dem Hinweg und 26 Min für den Rückweg mit 7-8% Steigung ca. 3 km.
Ich lade dann gesamt ca. 3 A nach.
Also vielleicht doch min. 500 Watt Motor um noch Lust am Berg zu behalten.
Gruß aus Ulm
kapege.de
10.09.2008, 14:33
1. Wenn ich einen E-Antrieb an das Rad baue (erstmal noch egal was) ... Lohnt das?
6. Kettenantrieb wäre bei den Steigungen wohl besser?
Vor/ Nachteile zum Nabenmotor
7. Ein 250W Motor an der Kette ... hält das die Technik (Lager, Kette usw) aus?
Zu 6) Kettenantrieb ist lauter, weil der Motor untersetzt werden muss (er hat ein eingebautes Getriebe). Dafür zieht er immer mit voller Kraft, weil man ja noch die Fahrradschaltung hat.
Zu 7) Ja, auch noch bei höheren Leistungen. Das Antriebsrad verschleißt aber schneller.
Im Moment fahre ich wieder ohne Motor, weil ich diesen im Urlaub ausgebaut hatte, weil ich ihn nicht brauchte. In der Stadt, habe ich gemerkt, dass ich den Motor eigentlich gar nicht brauche - zumindest bringt er keinen Geschwindigkeitsvorteil. Hier in München brauche ich für die 2x 13 km jeweils gut 30 Minuten. Natürlich ist es mit Motor bequemer, aber ich komme genauso durchgeschwitzt in der Arbeit an wie ohne ihn. Mal schauen, wann ich ihn wieder einbaue.
Für längere Strecken überland ist er natürlich prima, weil er die Durchschnittsgeschwindigkeit enorm erhöht (im Alleweder sind es im hügeligen Gelände 36 km/h).
Kraeuterbutter
10.09.2008, 14:59
@Phelan (http://www.pedelecforum.de/forum/member.php?u=177):
zuerst mal: ich hab glaub ich noch nie eine so gut gemachte Situationsbeschreibung/Anforderungsanalyse in dem Bereich gesehen !
zum Akku: wenn ich das richtig gesehen habe gehts dir eigentlich primär um den Rückweg, die 5km bergauf (vor allem die letzten 3km)
also würde hier wohl ein Akku 36V und 5Ah reichen
Vorteil: billiger, kleiner (unsichtbarer verstaubar), leicht
36V * 5A entspricht:
180Watt für 1 Stunde
360Watt für 30min
(Akkuausgangsleistung ist aber nicht gleich Motorausgangsleistung !)
zum Motor:
# Kettenantrieb:
hier gibts meiner Meinung nach nur eine schöne Löstung: Panasonic-Antrieb
aber obst den in dein Rad einbauen kannst ?
und wo du den her kriegst ?
auch entspricht er nicht deinem Wunsch (Zitat: "ein lineare Motorleistung zu meiner Eigenen wäre nicht die von mir gewünschte Lösung.")
alle anderen Lösungen am Markt (Lohmeyer, usw. schaun etwas nach Bastellösung aus und sind meines Wissens nach alle eher lauter))
die meiner Meinung nach möglicherweise ideale Kettenantriebslösung scheints Serienmässig noch nicht zu geben (kleiner, leichter, lautloser, langsamdrehender Nabenmotor (Tonqxin) der als Kettenatnriebsmotor verwendet wird)
# zum Nabenmotor:
wenn ich mir dein Profil anschaue, dann willst du 3/4 der Zeit ohne Antrieb mit Eigenleistung (bzw. durch Schwerkraft) fahren
also sollte der Antrieb möglichst leicht sein
hier wären z.b. Tonqxin (ca. 2,2kg) oder Bafang (ca. 3,5kg) zu nennen
Motoren mit 5-7kg würd ich nicht nehmen wollen
auch ist ein Freilauf für dich Pflicht
auf Rekuperation kannst du - wenn ich das richtig lese (berg ab nen 40er-Schnitt) - auch Verzichten, zumal du ja sowieso mit einem vollen Akku von zuhause wegfährst (wos dann bergab geht)
BionX klingt super, aber sind ja doch wieviel? 1700 Euro ?
da wäre eben eventuell ein Bafang oder Tonqxin trotzdem eine Überlegung wert
* optisch schöner (weil kleiner als BionX)
* deutlich billiger (Set inkl. hochwertigem Akku für deine Bedürfnisse zw. 450 und 700 Euro
* leichter
* (Ersatzmotor (von Bafang) falls wirklich mal gebraucht wird kostet nur 110 Euro)
(Ersatzregler ab 35 Euro)
* brauchst du die Rekuperation vom BionX bei deinem Anforderungsprofil eh nicht
bei pedelec.co.uk hat einer ein deinem ähnliches Fahrrad (20" vorne, 26" hinten) umgebaut
zuerst hatte er vorne einen Heinzmann oder Crystalite (schwer, viel Power) drin, ist dann aber auf einen Tonqxin umgestiegen weil viel leichter und besser zum Bike passt
vielleicht find ich seinen Erfahrungsbericht, dann reiche ich hier den Link nach
wenn dich die Einbauhürden zu sehr abschrecken - viele Bikeshops übernehmen das für dich
und wegen der Lebensdauer: ich seh das wenig kritisch...
sollte der Motor wirklich kaputt werden: für ~100 Euro gibts Ersatz, und da er ja Freilauf hat kann man das Bike derweil auch so ohne Probleme weiterverwenden
sollte der Regler einen defekt haben: hier gibts massenweise günstig Ersatz
ein hochqualitativer hochpreis-Antrieb kann hier unter Umständen bei der Reperatur mehr kosten wie bei einem "China-Antrieb" ein neuer Regler
Kraeuterbutter
10.09.2008, 15:12
wegen der 36V und 5Ah
bin gestern ne 21km Strecke gefahren
Höhenmeter müssten 280-320m gewesen sein
21kg mein bike
75kg ich
6kg Anhänger
22kg Hund
-----------------
124kg
der Motor: ein Bafang, "gerated" mit 250Watt bei 36V
gemessen unter Last: 34Volt und 14A = 476Watt Eingangsleistung
jedenfalls: ich hab den Motor nicht nur am Berg sondern auch so immerwieder mal zwischendurch verwendet
Stromverbrauch: ca. 5Ah
achja: bei der Auffahrt zum Schloss Kapfenstein (8% - 16% Steigung was trotz Anhänger und Hund leichter geht als ohne Motor)
hat sich ein Rennradfahrer (Renndress, Helm, sauteurers Radl) an mich drangehängt (im Wiegetritt)
er musste sich mit seiner Carbon-Rennmaschine sichtlich mehr anstrengen wie ich mit meinem 16 Jahre alten MOuntainbike, Anhänger und Hund hinten drin ;)
soviel nur mal zum kleinen, leichten Nabenmotor und Fahren bei Steigungen ;)
wenn du den auch noch in ein 20" Rad einbaust, hast du ja nochmal 1,4mal mehr Drehmoment wie ich mit meinen 27"-Reifen
uff ein haufen Antworten :-).
Jup das bringt mich erstmal weiter, und ich kann das ganze nun doch deutlich eingrenzen.
Danke @ll.
Hallo Phelan,
bei dem Profil ist eine Unterstützung natürlich nicht schlecht, andererseits fehlt Dir, wenn das kein Schreibfehler bei der Jahresfahrleistung war, evtl. nur ein wenig Übung ... Außerdem ist die GTe keine Bergziege ...
HP-Velotechnik selbst empfiehlt für die StreetMachine GTe einen BionX. Den kannst Du mit bis zu 9-fach Ritzel fahren. Umwerferrohr ist bei Deiner GTe vorhanden, 2 oder 3 Kettenblätter auch. Technisch also kein Problem.
Kostenmäßig fährst Du natürlich mit einem Umbausatz deutlich günstiger. Die Frage ist, ob Du groß basteln willst oder eine Fertiglösung vorziehst.
Ich würde sagen: ja, wenn es ein Pedelec und kein E-Bike wird.
Nein kein Schreibfehler. Ich pendel ~1x pro Woche mit dem Rad und im Winter garnicht, also ich kann 30 km Fahrrad fahren ohne einen Muskelkater zu bekommen ^^. gigantisch gell ;-)
Zum Basteln hab ich im Moment einfach keine Zeit, auch wenn ich es mir problemlos zutrauen würde.
Die Motorunterstützung hätte auhc das Ziel dafür sorgen das es ein paar Pendelstecken mehr werden :-).
Hallo Phelan,
Bei 20" wären es 188 W / 12 x 22 / 28 x 20 = 246 W, weshalb ich bei Deinem Anforderungsprofil einen Nabenmotor unbedingt in das Vorderrad einbauen würde.
Der Tongxin/Nano, mit dem hier m.W. keiner praktische Erfahrungen hat, wäre hinsichtlich Gewicht und Unsichtbarkeit für Dich ideal, vermutlich aber unterdimensioniert.
Der Getriebemotor ist tendenziell (nicht grundsätzlich!) lauter, und unter Umständen ist die Einbausituation komplizierter. Ich persönlich finde ihn weniger ästhetisch als einen Nabenmotor, das ist aber wirklich geschmacksabhängig. Sein Vorteil ist das bessere Leistungsgewicht.
Gruß, Christian
Hm im Vorderrad hab ich die befürchtung das es sich arg negativ auf das Fahrverhalten auswirkt.
Die Optik ist nicht ganz unentscheident, weswegen ich doch zum kleinen unauffäligen Nabenmotor tendiere.
Gibs zu den Motoren Drehzahl-Drehmoment Kennlinien ?
Grüß dich,
...
Bei einem ähnlichen Profil wie du es hast (und 12 km) habe ich 20 Min auf dem Hinweg und 26 Min für den Rückweg mit 7-8% Steigung ca. 3 km.
Ich lade dann gesamt ca. 3 A nach.
Also vielleicht doch min. 500 Watt Motor um noch Lust am Berg zu behalten.
Gruß aus Ulm
Hm ... über die nötig und sinnvoll zu realisiernde Leistung muss ich mir erst noch klar werden. Aber deine Angaben sind schon mal ein guter Anhaltspunkt.
In der Stadt, habe ich gemerkt, dass ich den Motor eigentlich gar nicht brauche - zumindest bringt er keinen Geschwindigkeitsvorteil.
6. und 7. ok Danke.
Jup, wie ich ja schon geschrieben habe gibs bei mir auch einige stellen an den ich garnicht so schnell fahren kann wie ich will. Was ja ein Argument gegen die Aufrüstung ist.
@Phelan (http://www.pedelecforum.de/forum/member.php?u=177):
zuerst mal: ich hab glaub ich noch nie eine so gut gemachte Situationsbeschreibung/Anforderungsanalyse in dem Bereich gesehen !
zum Akku: wenn ich das richtig gesehen habe gehts dir eigentlich primär um den Rückweg, die 5km bergauf (vor allem die letzten 3km)
also würde hier wohl ein Akku 36V und 5Ah reichen
Vorteil: billiger, kleiner (unsichtbarer verstaubar), leicht
Danke, Ja richtig gesehen, OK denk ich auch das ein recht kleiner Accu reicht. :-).
wenn ich mir dein Profil anschaue, dann willst du 3/4 der Zeit ohne Antrieb mit Eigenleistung (bzw. durch Schwerkraft) fahren
also sollte der Antrieb möglichst leicht sein
hier wären z.b. Tonqxin (ca. 2,2kg) oder Bafang (ca. 3,5kg) zu nennen
...
auch ist ein Freilauf für dich Pflicht
Ok, ich werd mir die Motoren mal näher anschauen.
Ich gehe im Moment davon aus das ein kleiner, Leistungschwacher, Motor eher das ist was ich haben will. Ich fahr sonst irgentwann zu viel nur mit Motor :rolleyes:
BionX klingt super, aber sind ja doch wieviel? 1700 Euro ?
da wäre eben eventuell ein Bafang oder Tonqxin trotzdem eine Überlegung wert
* optisch schöner (weil kleiner als BionX)
* deutlich billiger (Set inkl. hochwertigem Akku für deine Bedürfnisse zw. 450 und 700 Euro
* leichter
bei den Preisunterschieden, werd ich mir beides anschaun ... zumal "optisch schöner" und "leichter" recht gute Argumente sind.
vielleicht find ich seinen Erfahrungsbericht, dann reiche ich hier den Link nach
wäre super
und wegen der Lebensdauer: ich seh das wenig kritisch...
sollte der Motor wirklich kaputt werden: für ~100 Euro gibts Ersatz, und da er ja Freilauf hat kann man das Bike derweil auch so ohne Probleme weiterverwenden
sollte der Regler einen defekt haben: hier gibts massenweise günstig Ersatz
ein hochqualitativer hochpreis-Antrieb kann hier unter Umständen bei der Reperatur mehr kosten wie bei einem "China-Antrieb" ein neuer Regler
mehr Sorgen machen mir die Kosten des Accus, da ein LI-IO oft schon nach 2 Jahren nur noch 50% Kapazität hat, selbst bei wenigen dutzend Ladungen.
Ok das soll beim LiFe-PO4 besser sein ... Gibt es da Erfahrungen über mehr als 2-3 Jahre und/oder mehr als 200 Ladezyklen ? eher noch nicht oder ?
der Motor: ein Bafang, "gerated" mit 250Watt bei 36V
gemessen unter Last: 34Volt und 14A = 476Watt Eingangsleistung
jedenfalls: ich hab den Motor nicht nur am Berg sondern auch so immerwieder mal zwischendurch verwendet
Stromverbrauch: ca. 5Ah
achja: bei der Auffahrt zum Schloss Kapfenstein (8% - 16% Steigung was trotz Anhänger und Hund leichter geht als ohne Motor)
hat sich ein Rennradfahrer (Renndress, Helm, sauteurers Radl) an mich drangehängt (im Wiegetritt)
er musste sich mit seiner Carbon-Rennmaschine sichtlich mehr anstrengen wie ich mit meinem 16 Jahre alten MOuntainbike, Anhänger und Hund hinten drin ;)
soviel nur mal zum kleinen, leichten Nabenmotor und Fahren bei Steigungen ;)
wenn du den auch noch in ein 20" Rad einbaust, hast du ja nochmal 1,4mal mehr Drehmoment wie ich mit meinen 27"-Reifen
Ok, mehr will ich von einem Motorunterstützung auch nicht.
Am Berg darf der Puls ruhig ein wenig ansteigen ^^, ich will mich nur nicht mit den 6-8km hochquälen.
Kraeuterbutter
14.09.2008, 18:48
der Berg bei uns vor der Haustür - ich kann dir leider nicht sagen was für eine Steigung der genau hat, ich schätze jetzt mal um die 8% ? (muss mal messen)
jedenfalls schieben dort die Damen ab 40 ihre Räder immer rauf
ich fahr da mit 25km/h rauf.. also nix vonwegen 8-10km/h ;)
vielleicht hilft dir ja auch dieses kleine Video hier
http://www.youtube.com/watch?v=4LJGSbSGbj8,
alles einhändig gefahren (wegen Kamera)
meine 1. Ausfahrt
Akku war ein 13s1p Fepo4 mit 2,3Ah (also klein und nicht mal 1kg schwer)
das Steile stück am Video hat ca. 20%
wegen Akkulebensdauer:
meine Fepo4 sind jetzt ca. 2 Jahre alt
haben über 200 Zyklen hinter sich
und ich hab sie gequält, sowas sieht kein Akku in einem E-Bike
(Entladen mit Peaks bis 110A (bei einem 2,3Ah Akku !)
Entladen meist in unter 6min,
geladen sofort nach der Entladung im 60° heißen Zustand (eingewickelt in ein Handtuch damit sie nicht auskühlen) mit max. Strom was mein Ladegerät hergibt (8A) sodass die Akkus nach spätestens 20min wieder voll sind)
jetzt, nach diesen über 200Zyklen lade ich immernoch 2150mAh rein..
hab also maximal 4% der Kapazität nach 2 Jahren verloren
im Elektrofahrrad mit z.b. einem 10Ah-Akku hast du aber keine 50C-Peaks wie ich im Elektro-RC-Heli
(das wären nämlich bei einem 10Ah-Bike-Akku ganze 500A !!)
auch machst du den Akku nicht in 5min leer
und du lädst ihn auch nicht innerhalb von 20min wieder auf
soll heißen: er wird im Elektrofahrrad geschont !
für deine Anwendung:
2 Dewalt-Akkupacks besorgen (~200 Euro)
und dann noch 4 Zellen zusätzlich aus dem Modellbaugeschäft (46Euro)
das ergibt einen 12s2p Akkupack mit ca. 36Volt Spannung,
Dauerbelastbarkeit von 100A
Peakbelastbarkeit von 200A
4,6Ah Kapazität
ca. 2kg Gewicht
und eine Haltbarkeit die die 1000 Zyklen auf jedenfall überschreiten sollte
(da alle Parameter, die A123Systems für eine 1000Zyklen-Lebensdauer angeben in der E-Bike-Benutzung bei weitem unterboten werden)
achja: als Lebensdauer gibt A123Systems 10 Jahre an
(bei Nimh spricht man in der Regel von 6 Jahren
bei LiIon von 4 Jahren
bei LiPo von 2-3 jahren)
Edit: noch ein letztes:
die 1000Zyklen die A123Systems angibt wurden bereits 2mal bei Versuchen von RC-Modellbauern bestätigt, und das bei 10C Dauerentladerate ! (im Bike hast nur 1 bis 2C)
Kraeuterbutter
14.09.2008, 18:57
nochwas zur Abschätzung:
ich bin idesen Sommer täglich 60km zur ARbeit gefahren
(30km hin, 30km zurück mit in Summe ca. 600 Höhenmetern)
dafür reichten 36V und 7Ah-Akku aus
(bin aber (fast) nur am Berg mit Motorunterstützung gefahren)
ergo würde ich meinen, dass du wahrscheinlich - wenn du nur für die Nachhausefahrt die letzten 5km Motorunterstützung nimmst - sogar mit einem 12s1p Fepo4-akku auskommen müsstest (sofern du auch mittrittst)
das wären dann keine 150 Euro für den Akku der ein paar Jahre halten sollte,
und nur ca. 1kg Akkugewicht
@Kraeuterbutter
ok nochmal danke für die sehr ... hm ... anschauliche Beschreibung. :cool:
Der Accutyp steht jedenfalls schon fest.
ob es dann 2,3 Ah oder 4,6Ah werden ist schon fast egal, da die 36V / 2,3Ah schon reichen.
Bei den Motoren wirds zu 90% ein Nabenmotor, es wurden ja immer wider die 2-3 Typen genannt. Den genauen Typ mach ich dann davon abhängig was mir mein Händler des Vertauens einbauen will.
@ll habt mir sehr geholfen ... Erfahrungsbericht gibs dann nächstes Jahr ^^.
Kraeuterbutter
17.09.2008, 19:08
investiere 140 Euro zusätzliche für die 4,6Ah
hast die doppelte Reichweite
wennst mal wirklich müde bist oder keine Lust hast, kannst dann - moped mässig - dich mal schieben lassen
Aber unbedingt die 140.- dazu, war grad mal wieder nur mit 3900 in der Stadt. Nacht, kalt, Berg ..... musste noch 5 km treten, es hat mich fürchterlich genervt.
Reinhard
17.09.2008, 21:48
Nacht, kalt, Berg ..... musste noch 5 km treten, es hat mich fürchterlich genervt.
Treten ist doch der Sinn beim Pedelec ... außerdem wird Dir dann ganz schnell warm :).
schuhmax
17.09.2008, 22:28
@Phelan (http://www.pedelecforum.de/forum/member.php?u=177):
# zum Nabenmotor:
wenn ich mir dein Profil anschaue, dann willst du 3/4 der Zeit ohne Antrieb mit Eigenleistung (bzw. durch Schwerkraft) fahren
also sollte der Antrieb möglichst leicht sein
hier wären z.b. Tonqxin (ca. 2,2kg) oder Bafang (ca. 3,5kg) zu nennen
hallo kräuterbutter,
soweit mir bekannt hat der bafang ein viel höheres drehmoment,
und auch mit dem kugelgetriebe beim tonquin gab es ja probleme.
Schreibe das nur, weil deine erfahrungsberichte beziehen sich ja immer auf den bafang-motor von specialbike.at
Nicht das hier der eindruck entsteht alle kleinen nabenmotoren wären gleich.
Bezieht sich der preis von € 110,- auf einen ersatzmotor von specialbike,
oder selbstimport?
Grüsse Schuhmax
Kraeuterbutter
17.09.2008, 23:40
also wenn du beim Tonqxin immer die Rollen-Getriebe-Probleme anführst:
beim Bafang habens reihenweise die Zahnräder zerstört..
---------------------
man muss immer dazusagen unter welchen Umständen:
Bafang: die zerstörten Getriebe waren soviel mir bekannt ist bei den 72V und 30A-Regler-Usern in den USA
Tonqxin: die Probleme mit dem Rollen-Getriebe betrafen 28" Fahrräder und Fahrer die nicht mitgetreten haben
zum Drehmoment: der Tonqxin soll eigentlich ein recht gutes Drehmoment haben (vor allem in Relation zu seiner Grösse)
hast du irgendwo Werte, weil du sagst, dass der Bafang deutlich mehr Drehmoment hätte ?
hier mal ein - im Frontrad - verbauter Tonqxin NANO:
http://www.pedelecforum.de/forum/imgcache/97.png
also optisch kommt da nix anderes ran..
im 20"-Rad sollte es auch keine Drehmomentprobleme geben
Overall I'm very pleased with the result. The performance seems to be just what I'm after, gentle assist with no tyre spinning as I had with the Crystalyte. This makes starting off from a stand still a very easy affair (starting is a bit difficult on a 'bent usually), as it doesn't really matter if you've remembered to get into a low gear before stopping or not, the motor pulls away gently without any drama or tendency to fall over sideways.
http://www.pedelecforum.de/forum/imgcache/98.png
Akku unterm Sitz:
http://www.pedelecforum.de/forum/imgcache/99.png
Akku hat er einen 36V 10Ah Fepo4 drin
das komplettgewicht nach der Installation von Motor, Kabel, .... und Akku:
6,5kg
Kraeuterbutter
17.09.2008, 23:42
wennst direkt mit Jeremy Kontakt aufnehmen willst:
http://www.pedelecs.co.uk/forum/members/jeremy.html
musst allerdings wohl bei pedelecs.co.uk registriert sein
hmm.. ich könnte mir vorstellen, der der kleine Tonqxin Nano im 20" Vorderreifen mehr Drehmoment am Berg aufbringt, wie der Bafang im grossen Hinterreifen (was ist das hinten ? 26" oder 28")
Kraeuterbutter
18.09.2008, 00:25
hands down:
gehts schöner ?
da kommt optisch kein BionX ran
http://www.pedelecforum.de/forum/imgcache/100.png
zu den Gründen für Ausfälle bzw. den neuen Regler usw.
kann man hier nachlesen:
http://www.pedelecs.co.uk/forum/electric-bicycles/2113-anyone-else-ordered-trek-nano-cytronex-4.html?highlight=nano
hier hat sich im Forum der Hersteller der Cytronex-Räder gemeldet, die verwenden Tonqxin Motoren
er hat hier einige interessante Sachen geschrieben
ab Posting 33 im Thread gehts los, er nennt sich: Mark/Cytronex (http://www.pedelecs.co.uk/forum/members/mark-cytronex.html)
Drehmoment soll wirklich gut sein beim Tonqxin, ein richtiger kleiner Hill-Climber
was ihn von einem Bafang unterscheidet:
es ist ein Sensorloser Regler verbaut (höherer Wirkungsgrad, mehr Reichweite)
allerdings läuft er nicht so gut bei unter 5mph wie ein Bafang mit Sensoren
hier noch was sie auf ihrer Homepage schreiben, klingt doch gut, oder?
(A to B ist eines der bekanntesten Magazine die Tests von Elektrofahrrädern und Falträdern machen)
A to B Magazine finds Cytronex the Fastest & Lightest Electric Bike Beating the previous record holder in A to B's 10 mile speed test course by a full 3.5 minutes, Cytronex was found to be by far the fastest electric bike so far. "for a fast, hill-busting ride to work, it's superb.","it's also great value".
grisbike
18.09.2008, 12:58
hands down:
gehts schöner ?
http://www.pedelecforum.de/forum/imgcache/100.png
Andere Pedale drauf und los fahren - OH MEIN GOTT!!! :-)
Zu den 2 Motoren: Bafang, Tonqxin*
- Gibs da irgentwo n richtiges Motordatenblatt ?
- ein ordentlichen Freilauf haben beide ?
@Motorleistung
Wie gesagt ich fahr aus Spaß mit dem Rad. Nicht aus Kostengründen oder so. Ich will also weder ohne Mittreten fahren noch Geschwindigkeitsrekorde aufstellen.
Wenn der Motor 100W+ auf die Strase bringt ist das völlig ok.
weil das einer Leistungsverdoppelung entspricht oder ich ebend nicht mehr mit 170 Puls den Berg hoch muss sondern bei 140 Puls bleiben kann.
Wenn ich ohne Treten und Schwitzen von A nach B will, fahr ich mit dem Auto*:rolleyes:
Christian
19.09.2008, 16:20
- Gibs da irgentwo n richtiges Motordatenblatt ?
Richtiges Motordatenblatt ... :rolleyes: naja ... schau mal selbst (http://www.tongxin.net.cn/en/parameter.htm).
Gruß,
Christian
Hallo,
günstiger Umrüstsatz für Standardräder guckst du hier:
http://www.pss-battery.de/products/elektrifizierungssysteme-fuer-pedelecs
:-) thx.
Ich neigen aber mittlerweile zu einer BionX 250HT.
geplant ist das Teil im Jan-März/2009 zu Kaufen/Montieren
hkranawetter
14.12.2008, 12:09
also wir verkaufen sehr erfolgreich die bafang Nachrüstsätze,
und emphele Dir die Bafang im vorderrad, FREILAUFMotor!!!
mit Scheibenbremsaufnahme und Sensorless, mit LiFePo4 akku 1000 Zyklen 5Ah,
im 20 Zoll Rad hast da vollen zug (gesamtgewicht zusätzlich nur 5,8kg)
gibts bei Specialbikes.at
schau Dir mal den Bericht an von Chris Redl und Hunter hier im Forum,
da kannst Du Dich von der Qualität überzeugen,
Grüße
Kranawetter
(haben schon ein richtige Referenzliste mit liegerädern trikes und velomobiles)
grosserschnurz
14.12.2008, 12:35
Hallo Phelan,
willst du dich wirklich in die Reihe der auf Ersatzteile-Wartenden einreihen.
Ein gutes Antriebskonzept, mit unzumutbaren Service.
Schau hier mal im Forum nach, wie viel BionX Nutzer auf irgend etwas warten und die ständig Probleme mit ihren Akkus usw. haben. Und der Antrieb kostet ein mehrfaches von z. B. hkranawetters Komplettpaket.
Ich habe schon mehrfach gefragt, wo der Antrieb eigentlich herkommt, leider konnte mir keiner sagen, dass es ein echter Kanadier ist.
grosserschnurz würde das kleinere (kostengünstigere) Übel wählen.
@grosserschnurz: Wer BionX kauft ist wohl in gewisser Weise ein individualistischer Edelbastler, da gelten vermutlich andere Maßstäbe ...
grosserschnurz
14.12.2008, 14:55
Hallo didi28,
da hätte ich natürlich selbst drauf kommen müssen, aber die verkaufen vermutlich auch nicht mehr an Rentner, weil die keine Chance mehr haben, diesen Antrieb noch lebend in Betrieb zu nehmen.
grosserschnurz lästert mal wieder kräftig, wünscht aber trotzdem einen schönen Sonntag.
mit Scheibenbremsaufnahme ...
echt, den Bafang gibt es mit Scheibenbremsaufnahme? Welcher ist das genau?
ansonsten fehlt aber noch ein Dremomentsensor, um an die Fahrqualität und Reichweite eines BionX heranzukommen.
http://www.specialbikes.at/product_info.php?info=p60_Vollumbausatz-Hinterrad----Ohne-Akkusystem--optional-.html
Reinhard
14.12.2008, 16:08
Schau hier mal im Forum nach, wie viel BionX Nutzer auf irgend etwas warten und die ständig Probleme mit ihren Akkus usw. haben.
Wenn ich das richtig sehe, sind das lediglich 2, 3 Leute. "Ständig Probleme" ist da wohl übertrieben ausgedrückt, zumal auch mehr BionX in D verkauft worden sind, als bspw. Bafangs.
Grosserschnurz weiß lange noch nicht alles und sollte sich manchmal nicht so weit aus dem Fenster lehnen ... :D
hkranawetter
14.12.2008, 16:24
also Drehmomentsensor, gibts auch, (obwohl ich da keinen richtigen Sinn drin sehe, ...... , man fährt halt gemütlich sehr lange dahin,
aber ich sag wie is, in bin ein GAS Fan,
hab hier aktuell drehmomentsensoren wie folgt
1) in der Tretkurbel integriert,
2) in Tretlager integriert,
kommt also drauf an,
Kranawetter
specialbikes.at
grosserschnurz
14.12.2008, 17:52
Hallo Reinhard,
ich bin nicht schwindelfrei, deshalb werde ich mich nicht zu sehr aus dem Fenster lehnen, zumal wir nicht ebenerdig wohnen.
Was wollte ich mit meinem Bericht sagen, und das habe ich wohl doch etwas zu sehr verschlüsselt.
Bei einem Umbausatz für 300 € erwarte ich von mir Kompromisbereitschaft in Sachen Qualität und Service.
Wenn ich aber das vierfache ausgebe und dann sind Qualität und Service nicht besser als beim Billiganbieter, dann finde ich es nicht mehr so richtig lustig. Da sind zwei oder drei Ärgernisse einfach zwei oder drei zu viel.
grosserschnurz springt nicht, aber er kann aus den Berichten der BionX-Fahrer ihre Frust nachvollziehen bzw. verstehen
Reinhard
14.12.2008, 18:12
ich bin nicht schwindelfrei, deshalb werde ich mich nicht zu sehr aus dem Fenster lehnen, zumal wir nicht ebenerdig wohnen.
soso ... :D
Ich sehe das nicht unbedingt anders als Du, nur solltest Du bei Deiner Zufriedenheitsanalyse eben berücksichtigen, das lediglich 2, 3 Leute ihren Unmut hier geäußert haben. Daraus dann auf den allgemeinen Service zu schließen, ist wohl sehr gewagt.
zumal auch mehr BionX in D verkauft worden sind, als bspw. Bafangs.
Das glaube ich allerdings nicht:
Rex
Aldi
Herkules und
Prophete
haben jeweils eine ganze Serie mit Bafang Motoren aufgelegt.
Und für ne Volks-Serie ist der Bionix eben zu teuer!
Und nicht zuletzt ist die Drehmoment-abhängige Unterstützung auch nicht jedermanns Sache, Drehmomentsensoren im Kettenblatt (aus der Schweiz) gab es schon einmal vor ca. 15 Jahren für den Heinzmann Antrieb, haben sich aber nicht durchgesetzt.
Horst
...berücksichtigen, das lediglich 2, 3 Leute ihren Unmut hier geäußert haben. Daraus dann auf den allgemeinen Service zu schließen, ist wohl sehr gewagt.
Streng statistisch ist das sicher nicht auswertbar, aber wenn ich sehe, dass ein Umbausatz PL-250 HT mit 37V Akku (der PL-250 mit 26V ist für mich nicht mehr Stand der Technik) EUR 1.850 (!!!) kostet, dann kann man eigentlich erwarten, dass jeder BionXhändler genügend Ersatzteile auf Lager hat und auch entsprechend geschult ist. Er hat sicher eine fette Gewinnspanne !
Reinhard
14.12.2008, 20:15
Hallo Horst,
Das glaube ich allerdings nicht:
ich meinte Nachrüstkits.
Reinhard
14.12.2008, 20:32
Wäre schön, wenn es so wäre (Ersatzteile), aber verlangst Du das jedem Opel, VW, ... Händler auch? Denn Autos sind noch viel teurer, die Gewinnspannen höher.
Oder nimm halt ein x-beliebiges Fertig-Pedelec. Den Händler mit allen Ersatzteilen möchte ich kennenlernen.
Du hast aber Recht, das Du Dir zum Preis des BionX ein Bafang-Set noch als Reserve hinlegen kannst. Oder 2 Bafangs in einem Rad. Auch 'ne Idee ... :D
http://www.specialbikes.at/product_info.php?info=p60_Vollumbausatz-Hinterrad----Ohne-Akkusystem--optional-.html
Sollte das jetzt Link wegen Scheibenbremse sein? Das ist aber nur Hinterrad. Oben war die Rede von Vorderrad. Gibt es den mit Scheibenbremsaufnahme?
schuhmax
14.12.2008, 20:49
So viele unnütze zeilen, der eine ist unverkennbar ein bionx fan, der andere mags preiswerter.
Zum bafang, es gibt mitlerweile kein fahrradgeschäft mehr in dem nicht ein bafangmotor in einem pedelec eingebaut ist, der aldi hat den bafang verkauft, usw.
Ich weiß es nicht genau, aber ich denke beim preis eines bionx-sytems dürften die kunden selbst in deutschland dünn gesäht sein.
Den bionx habe ich bis jetzt nur auf der ifma in köln gesehen!
Auch 3 unzufriedene kunden sind 3 zuviel!
Schuhmax
Reinhard
14.12.2008, 21:04
Den bionx habe ich bis jetzt nur auf der ifma in köln gesehen!
Wenn das die Referenz ist, dann glaub ich's jetzt auch ... :D
Auch 3 unzufriedene kunden sind 3 zuviel!
Bestreite ich doch nicht.
Wäre schön, wenn es so wäre (Ersatzteile), aber verlangst Du das jedem Opel, VW, ... Händler auch? Denn Autos sind noch viel teurer, die Gewinnspannen höher.
Ein BionX ist viel weniger komplex, hat viel weniger Teile als ein Pkw das kann man nun wirklich nicht vergleichen. Und von diesen wenigen Teilen gehen nur wenige wirklich kaputt. Und wenn der Händler es nicht vorrätig hat, dann muss er es innerhalb von wenigen Tagen besorgen können.
Im Übrigen erwarte ich zumindest von gewissen PKW-Premiumherstellern, dass sie Ersatzteile, die für die Mobilität unbedingt erforderlich sind, in kürzester Zeit besorgen können !
Bei meinem Cannondalehändler habe ich es noch nie erlebt, dass ich irgendein Ersatzteil nicht sofort bekommen hätte. Das erwarte ich auch von einem Fahrrad-Premiumhersteller und seinen Vertragshändlern ! Ansonsten kann ich auch Fahrrad-Mittelklasse kaufen, so schlecht fahren die auch nicht.
Oder nimm halt ein x-beliebiges Fertig-Pedelec. Den Händler mit allen Ersatzteilen möchte ich kennenlernen.
Bei der Aldi-Klasse erwarte ich das nicht, bei Flyer u.ä. schon (zumindest Erstazteilbeschaffung innerhalb von wenigen Tagen) ansonsten wird das Konzept auf Dauer nicht aufgehen.
martinko
14.12.2008, 21:20
also wir verkaufen sehr erfolgreich die bafang Nachrüstsätze,
und emphele Dir die Bafang im vorderrad, FREILAUFMotor!!!
mit Scheibenbremsaufnahme und Sensorless,
was heisst in diesem Zusammenhang "Sensorless"? Ohne Hallsensoren?
was heisst in diesem Zusammenhang "Sensorless"? Ohne Hallsensoren?
:D Ohne die geht`s net ! Der hkranawetter hat bestimmt "brushless" gemeint.
martinko
14.12.2008, 23:19
:D Ohne die geht`s net ! Der hkranawetter hat bestimmt "brushless" gemeint.
es gibt sehr wohl BCD Motoren ohne Hallsensoren, besser gesagt Systeme wo dem Controller egal ist ob der Motor Sensoren hat oder nicht.
Superbike
14.12.2008, 23:28
Wäre schön, wenn es so wäre (Ersatzteile), aber verlangst Du das jedem Opel, VW, ... Händler auch?
Da gibt es spätestens innerhalb 24 Sunden über 90% der gewünschten Ersatzteile...
Aber bei uns, in Wien, ist es schon schwierig zwei gleich Reifen um einen vernünftigen Preis für´s MTB zu bekommen:mad:
Von Ersatzteilen für E-Bikes/Pedelecs ganz abgesehen......
Christian
15.12.2008, 00:03
es gibt sehr wohl BCD Motoren ohne Hallsensoren, besser gesagt Systeme wo dem Controller egal ist ob der Motor Sensoren hat oder nicht.
Ja, es gibt Controller für Pedelecs mit BLDC-Motoren, aber die sind noch sehr selten und - wie sich am Beispiel Tongxin erkennen lässt - unter Umständen nicht ausgereift.
Gruß,
Christian
also Drehmomentsensor, gibts auch, (obwohl ich da keinen richtigen Sinn drin sehe, ...... , man fährt halt gemütlich sehr lange dahin,
aber ich sag wie is, in bin ein GAS Fan,
Mit Drehmoment sehe ich die einzige vernünftige Möglichkeit, den Motor zu steuern.
Gas allein ist nicht erlaubt, Gas mit Alibitreten ist langweilig, bei Tretfrequenz-Steuerung wird der Motor "falsch rum" gesteuert (bergauf trete ich langsamer, daraufhin wird der Motor auch langsamer...)
hab hier aktuell drehmomentsensoren wie folgt
1) in der Tretkurbel integriert,
2) in Tretlager integriert,
Hört sich intressant an, gibts irgendwo weitere Informationen darüber?
Wie funktionieren die (Ausgangssspannung)?
Passen die in alle Fahrräder?
Preis?
bd. Alv
Umbausatz PL-250 HT mit 37V Akku (der PL-250 mit 26V ist für mich nicht mehr Stand der Technik) EUR 1.850 (!!!) kostet
ich lese wohl nicht richtig,habe für meinen (allerdings keinen BionX) 900 €
bezahlt und das mit 2 !! Batterien und außer das der Motor nicht der aller leiseste ist bin ich total zufrieden
Kraeuterbutter
15.12.2008, 16:02
@vovie: so leise ist der BionX scheinbar auch ned...
bin selber noch keinen Gefahren, kann leider nicht vergleichen
aber gelesen hab ich, dass er unter Last auch gern brummt und vibriert...
bei einem Testbericht wurde er am Berg sogar als lauter empfunden als ein Vertreter der Getriebe-Nabenmotoren...
leider find ich den Test nicht mehr, vielleicht kann jemand helfen:
es wurden 8 Bikes getestet, und es war ein pdf file..
@ALV:
Mit Drehmoment sehe ich die einzige vernünftige Möglichkeit, den Motor zu steuern.
Gas allein ist nicht erlaubt, Gas mit Alibitreten ist langweilig, bei Tretfrequenz-Steuerung wird der Motor "falsch rum" gesteuert (bergauf trete ich langsamer, daraufhin wird der Motor auch langsamer...)zum Unterstrichenem:
hmm.. also dafür hab ich doch die Gangschaltung
da kann ich bergauf dann genauso schnell treten wie es mir passt und ich es brauche
bei der Drehmomentsteuerung hingegen sieht es doch genau andersrum aus:
fahr ich einen Berg rauf, mit der für mich besten Trittfrequenz (z.b. 90U/min) ist das Drehmoment nicht so gross, der Motor steuert nur relativ wenig bei
ich muss somit - unnatürlich - ein/zwei Gänge hochschalten, um langsamer zu treten, mehr Drehmoment auf den Sensor zu stemmen, damit der Regler mehr beisteuert..
nur: trete ich langsamer, ist das
1.) nicht so gut für die Gelenke
2.) jeh nach eigenem Empfinden ineffizienter/anstrengender
also mir scheint, dass die Drehmoment-Steuerung die freie Gangwahlmöglichkeit ein wenig aushebelt
für die Holland-Fahrradfahrer, die im Normalfall eh kaum (bzw. viel zu wenig) schalten mag das gut funktionieren
aber für Leute die sportlich fahren (und die Vorteile einer 27Gang-Schaltung gegenüber einer 21 Gang-Schaltung aufgrund der feineren Gang-Abstufung herausstreichen) könnte ich mir vorstellen, dass das weniger gut ist
mangels Erfahrung (bzw. schon zu lange her) reime ich mir das aber nur zusammen
jedenfalls wurde hier im Forum schon ein wenig die Unflexiblität des Flyers in dieser Beziehung bemängelt
hkranawetter
15.12.2008, 16:15
gibts auch für Vorderrad mit Scheibenbremsaufnahme,
ab Jänner 09,
Kranawetter
specialbikes.at
Mit Drehmoment sehe ich die einzige vernünftige Möglichkeit, den Motor zu steuern.
Gas allein ist nicht erlaubt, Gas mit Alibitreten ist langweilig, bei Tretfrequenz-Steuerung wird der Motor "falsch rum" gesteuert (bergauf trete ich langsamer, daraufhin wird der Motor auch langsamer...)
Die Kadenzsteuerung der Motorunterstützung wie bei den neueren Nine Continent finde ich richtig gut, wenn man sportlich fährt, also gerade berghoch eine hohe Kadenz (80-90 U/min) hat. Die erreicht man natürlich nur mit einer modernen Gangschaltung.
Für die sehr ungesund fahrenden Hollandradlangsamtreter bringt die Kadenzsteuerung natürlich nichts, die brauchen den unzulässigen Gasgriff.
Die Drehmomentsteuerung wie beim Flyer ist wiederum für die Hollandradlangsamtreter gut: Wenn sie langsam mit Kraft treten, bekommen sie mehr Unterstützung als wenn sie schnell mit weniger Kraft pedalieren.
Für diese Zielgruppe wurden die Flyer gebaut .... leider !
Ich war Fan der Flyer... bis ich einen intensiv Probe gefahren habe.
Als Reiseradler, der es gewohnt ist, mit schwerem Gepäck mit hoher knieschonender Kadenz und relativ wenig Druck auf den Pedalen Steigungen zu fahren ist die Drehmomentsteuerung völlig unbrauchbar. Und bei einer Kadenz ab ca. 70 U/min gibt es sogar garkeine Unterstützung mehr ! Für mich bedeutet das, dass ich jeden Berg ohne Unterstützung fahren müsste.
Die Flyer Leute müssen sich da unbedingt was einfallen lassen, wenn nicht nur Hollandradler ihre Pedelecs kaufen sollen.
Kraeuterbutter
15.12.2008, 16:37
@didi28:
du bestätigst somit also meine Vermutung...
Flyer = nicht unbedingt was für sportliche Fahrer
was mir noch einfällt:
auch mit der reinen Gas-Griff-Steuerung erfährt man eine Rückkoppelung, auch wenn man meint, die Motorkraft wäre so total unabhängig von meiner Tretkraft
solange man nicht einen Antrieb fährt, der deutlich mehr Kraft hat als man selber (also irgendwelche 1000Watt+ Geschichten),
also einen Antrieb der einem selber leistungsmässig ungefähr äquivalent ist
(~250Watt)
wenn ich einen Berg hochfahre (nur mit Gasgriff) und aufhöre zu treten -> dann wird der Motor immer langsamer bis er gar abgewürgt wird
trete ich schneller, fester dazu, wird das ganzge Gefährt schneller, der Motor kann dann auch mehr beisteuern
also indirekt (obwohl kein Drehmomentsensor oder sonstige Geschichten) hab ich hier genau den selben Effekt:
steuere ich mehr Energie bei (wobei ich hier nicht auf Tretkurbeldrehzahl oder Drehmomentwert festgelegt bin, kann ich frei wählen wies mir passt)
krieg ich auch mehr Energie vom Motor
Die Motivation am Berg ordentlich mitzutreten ist somit genauso gegeben
(genau aus diesem Grund steig ich vom Pedelec genauso verschwitzt nach jeder Fahrt ab, wie vom Motorlosen bike... weil ich halt immer am Pressen bin was geht, motiviert bin, jeden Berg möglichst schnell hochzufahren)
hkranawetter
15.12.2008, 18:44
das ist der Vorteil wenn man Bausätze und Pedelecs verkauft,
man hat immer alle ersatzteile da,
(die antriebe kann man in China kaufen, nur die Räder selbst, die muss man in europa kaufen, oder selber bauen, dann werden das tolle Räder)
specialbikes.at
Kranawetter
also wir verkaufen sehr erfolgreich die bafang Nachrüstsätze,
und emphele Dir die Bafang im vorderrad, FREILAUFMotor!!!
mit Scheibenbremsaufnahme und Sensorless, mit LiFePo4 akku 1000 Zyklen 5Ah,
im 20 Zoll Rad hast da vollen zug (gesamtgewicht zusätzlich nur 5,8kg)
gibts bei Specialbikes.at
naja ist dein Bausatz Zuverlässiger ?
ich will kein System bei dem ich schnell Ersatzteile bekomme, sondern was einfach mehrere Jahre Wartungsfrei(arm) funktioniert. Zumal Specialbikes.at auch nicht den besten Ruf in sachen Zuverlässigkeit hat oder verwechsel ich da was ?
Mit einem Antrieb im Vorderrad konnte ich mich nicht so recht anfreunden.
mir wäre der Motor im Hinterrad lieber.
also Drehmomentsensor, gibts auch, (obwohl ich da keinen richtigen Sinn drin sehe, ...... , man fährt halt gemütlich sehr lange dahin,
aber ich sag wie is, in bin ein GAS Fan,
hab hier aktuell drehmomentsensoren wie folgt
1) in der Tretkurbel integriert,
2) in Tretlager integriert,
kommt also drauf an,
Kranawetter
specialbikes.at
Naja ... ich habe mehrere Km durch die Stadt ... da stehen mir schon mit reiner Muskelkraft oft Autos im Weg die mich einfach ausbremsen.
Also die Verkehrsdichte ansich läst überhaupt nicht mehr als 20-25km/h zu.
Und bei 25km/h komm ich auch ohne Motor nicht ins Schwitzen.
der Sensor wäre Pflicht, ich will auf keinen fall mit der Hand ständig das Gas regeln müssen.
Und wenn ich ohne Anstrengung fahren will nehm ich das Auto :-)
Bei dem Regler kommt nur einer mit Strombegrenzung in Frage. Mit einstellbarer Max.geschwindigkeit (das BionX ist von 25-35km/h einstellbar)
und der Bafang hat eher wenig Power. der BionX HT hat doch nochmal ne Ecke mehr Drehmoment.
brauchen tu ich den Motor an Bergen um dort auf 300-500W Gesammtleistung, bei 15-25km/h zu kommen.
PS:
wiegesagt bis 2000€ zuck ich nicht.
Ich werd mir an ein 3000€ Rad auf keinen Fall eine billige Bastellösung anbauen nur um Geld zu sparen.
Es muß zuverlässig und von "alleine" Funktionieren, so das ich einfach in ruhe Rad fahren kann.
hkranawetter
15.12.2008, 19:01
also ich trau mich ran an das 3000,- euro RAd,
und bei uns wird das costumised,
man kann sich alles aussuchen, akkutypen, akkukompartiment, steuerung, gasgriffe, 10 verschiedene motoren, 5 verschiedene akkutypen,
(wegen Bionx HT, denke der hat nur im Mountainbike ioffroad Sinn oder im Lastenrad), viel wichtiger ist eine gute Elastizität der Motorkennlinie, als ein Irres Anfahrmoment
specialbikes.at
Kranawetter
Reinhard
15.12.2008, 19:05
Du liest richtig: ein BionX PL-250HT kostet deutlich mehr ... Das System kann man aber nicht mit einfachen Nachrüstsätzen vergleichen. Dann müsste man bei denen noch Display, Tacho, Diebstahlschutz und diverse andere Dinge ergänzen, die es momentan nur bei BionX gibt.
Aber: BionX ist z.Zt. so gut wie nicht lieferbar, da keine Akkus verfügbar sind. Sony (deren Akkulieferant) kommt mit der Produktion nicht hinterher. U.a. deswegen, weil die Autoindustrie massiven Akkubedarf hat (warum wohl ... :rolleyes:).
@ALV:
zum Unterstrichenem:
hmm.. also dafür hab ich doch die Gangschaltung
da kann ich bergauf dann genauso schnell treten wie es mir passt und ich es brauche
Ich wollte nur kurz meine Sichtweise erklären.
Ausführlicher:
Beim Radfahren trete ich immer mit annähernd gleicher Kraft und Frequenz (geschätzt 1 Umdrehung pro Sekunde).
Bergauf müßte stärker treten, um die Frequenz zu halten. Ich schalte also runter.
Wenn ich dabei im untersten Gang angekommen bin, muß ich dann absteigen und schieben...
bei der Drehmomentsteuerung hingegen sieht es doch genau andersrum aus:
fahr ich einen Berg rauf, mit der für mich besten Trittfrequenz (z.b. 90U/min) ist das Drehmoment nicht so gross, der Motor steuert nur relativ wenig bei
ich muss somit - unnatürlich - ein/zwei Gänge hochschalten, um langsamer zu treten, mehr Drehmoment auf den Sensor zu stemmen, damit der Regler mehr beisteuert..
Ich stelle mir das anders vor:
Bergauf trete ich ja erstmal kräftiger zu (bevor ich runterschalte). Der Drehmomentsenor steuert den Motor weiter auf, dadurch sinkt wieder das Drehmoment, das ich in die Pedale treten muß. Es stellt sich also Rückkopplung ein, bei der ich idealerweise Drehmoment und Tretfrequenz beibehalten kann.
Ich muß aber auch zugeben, daß dies mangels Erfahrung nur eine Theorie ist, und ich auch nicht weiß wie sich das auf mein Schaltverhalten auswirken würde.
nur: trete ich langsamer, ist das
1.) nicht so gut für die Gelenke
2.) jeh nach eigenem Empfinden ineffizienter/anstrengender
Zu schnelles Treten ist für mich genauso anstrengend wie zu langsames...
also mir scheint, dass die Drehmoment-Steuerung die freie Gangwahlmöglichkeit ein wenig aushebelt
für die Holland-Fahrradfahrer, die im Normalfall eh kaum (bzw. viel zu wenig) schalten mag das gut funktionieren
Ich benutze meine Gangschaltung etwa so häufig wie die Gangschaltung des Autos im Stadtverkehr...
bd. Alv
Kraeuterbutter
15.12.2008, 21:54
Ich benutze meine Gangschaltung etwa so häufig wie die Gangschaltung des Autos im Stadtverkehr...
auch da kenn ich Leute, die beim Tempo 100km/h nicht über den 3. Gang hinauskommen
(obwohl das auto 5 oder gar 6 hätte)
Zu schnelles Treten ist für mich genauso anstrengend wie zu langsames...
so ists ja bei jedem...
nur ist nicht bei jedem die Drehzahl die selbe, wo er am besten vorankommt
ein z.b. Flyer ist aber auf genau eine Drehzahl als optimum eingestellt..
das muss dann jedem passen...
also nicht der Motor/die Steuerelektronik passt sich an den jeweiligen Fahrer an, sondern der Fahrer muss sich ans Fahrrad anpassen..
find ich nicht so toll..
da hab ich eben mit dem Gasgriff totale Wahlfreiheit
am Berg wird sowieso mit vollgas gefahren..
meine optimale Drehzahl beim Treten (richtige Gangwahl vorausgesetzt) ist dann nämlich auch das optimale für den Motor
also ich trau mich ran an das 3000,- euro RAd,
und bei uns wird das costumised,
man kann sich alles aussuchen, akkutypen, akkukompartiment, steuerung, gasgriffe, 10 verschiedene motoren, 5 verschiedene akkutypen,
(wegen Bionx HT, denke der hat nur im Mountainbike ioffroad Sinn oder im Lastenrad), viel wichtiger ist eine gute Elastizität der Motorkennlinie, als ein Irres Anfahrmoment
specialbikes.at
Kranawetter
*
soso ... naja ich schau es mir mal in Ruhe an :-)
In die heiße Phase (Geld ausgeben) komm ich aber erst ende Jan. anfang Feb. ... da der Antrieb im Frühjahr mit den ersten warmen Tagen eingebaut sein soll.
*
*
*
zur (optimalen) Trittfrequenz:
*
also so pauschale Aussagen wie: "am Berg sind *90/min" und "viele treten am Berg viel zu langsam" ... find ich nicht gut.
Da spielen Körpergewicht, Fittness, Knochen/Muskelbau usw eine zu große Rolle. Denk ich mal.
*
ein 1,70m großer (kleiner) Mann mit 65-70kg Körpergewicht und Fit wie Turnschuh wird sicherlich Trittfrequenzen von 60-90 bevorzugen, da er damit die höchste (dauer)Leistung erbringen kann.
Er stellt aber quasi auch das Optimum von Gewicht zu Leitungsoutput dar.
*
der normale Radfaher dürfte aber eher 1,80m mit 80-100kg sein. und seine Fittness ist eher durschnittlich. Seine bevorzugte Trittfrequenz liegt wohl bei 45-60. Das er da teilweise mit, für seine Gelenke zuviel Kraft fährt ist wohl wahr, aber solche Leute sehen ein Rad auch eher als Transportmittel oder bestenfalls als bequemes "Sportgerät" zum gelegentlichen Gebrauch an.
Und darauf ist ebend der Flyer optimiert. Dieses Fahrad soll garnicht für sportliche Radfahrer sein. Ein sportlicher Radfaher braucht schließlich keine E-Antrieb*:)
*
*
PS: ich hab mich in den Letzen Monaten mal ein weing auf einem Ellipsentrainern mit Ergometer ausgetobt.
Bei der ersten Runde lag ich nach 30 min unter 40W :rolleyes:, egal ...
*
Worauf ich hinaus wollte ... nach dem ich auf einem recht konstanten Niveau angekommen war hab mir mal die Spas gemacht für 30min die Durschnittsleistung zu vergleichen die ich bei bestimmten u/min erreiche.
Mein Maximum liegt mit knapp über 100W Durschnittsleistung bei 50-60 u/min. Ab 70 u/min sinkt die Leistung, bei 90 u/min hab ich nicht mal mehr 75W. (immer mit 80-85% max Puls)
Das Peak für 1-2 min liegt natürlich bei 90-100 u/min.*
*
Ich fahre auch mit meinem Rad recht konstant mit ca 60 u/min ...
Um hier eine höhere Trittfrequenzen zu erreichen müßte ich wohl auch die Pedallänge verkürzen.
Kraeuterbutter
16.12.2008, 09:30
Hi Phelan...
also so pauschale Aussagen wie: "am Berg sind *90/min" und "viele treten am Berg viel zu langsam" ... find ich nicht gut.
ich hab geschrieben:
" nur ist nicht bei jedem die Drehzahl die selbe, wo er am besten vorankommt"
und
" fahr ich einen Berg rauf, mit der für mich besten Trittfrequenz (z.b. 90U/min) "
bei mir ist es tasächlich so, dass 90U/min so ziemlich die beste Tretfrequenz für mich ist (für mich ermittelt am Ergomenter und auch so beim Fahren... seit ich öfters Radfahre (mittlerweile so ca. 3000km im Jahr) hat sich meine Trittfrequenz nach und nach auch von selbst erhöht...
(auch dazu beigetragen haben dürfte ein kaputtes vorderes grosses Kettenblatt (bei einem Sprung auf einem Betonsockel aufgesessen) -> musste so ein paar Monate mit erhöhter Tretfrequenz fahren weil eben das vordere gr. Kettenblatt nicht mehr benutzbar war
und jetzt fahr ich auch mit dem anderen Rad mit einer höheren Tretfrequenz
grosserschnurz
16.12.2008, 09:57
Hallo Phelan,
was sagt mir dein Bericht:
Hier gibt es noch viel zu tun, d. h. üben, üben und nochmals üben und nicht kapitulieren, das kann dauern und wehtun.
Und der Radler, der mit einer Trittfrequenz von so um die 50 fährt, wundert sich hinterher, wenn ihm die Hüften und Kniee schmerzen; wenn er denn die Kraft in den Oberschenkeln hat um diese auch berghoch zu treten, über die Ausdauer will ich hier gar nicht schreiben.
Selbst bei Reha-Maßnahmen wird bei Kreislauf- oder Kniepatienten mit einer Trittfrequenz von 70/75 gearbeitet, mit entsprechender Leistung. Da spielen übrigen Fitness, Gewicht usw. keine zu grosse Rolle, die werden über die Leistung geregelt.
Also deine Aussage würde alles bisher Dagewesenen zu Trittfrequenzen neu definieren.
grosserschnurz rät dir deine Trittfrequnez so gegen 70 zu optimieren und dich leistungmäßig dieser anzupassen. 40 Watt sind doch schon ein wenig zu wenig, es sei denn bei 140er Trittfrequenz.
...so, jetzt brech´ich hier mal ´ne Lanze für den Bionx-Antrieb:
Ich war nach der ersten Probefahrt total begeistert, weil:
Er super leise, sanft, eindrucksvoll kräftig und intuitiv unterstützt, zahlreiche Einstellmöglichkeiten und das Rekuperations-Feature bietet.
Er besteht aus wenigen Teilen, ist schon etliche Jahre auf dem Markt
und nutzt bewährte Akkutechnologie renommierter Hersteller. Und schliesslich weiss die Fa. BMZ wie man einen Akku so baut, das er optimal funktioniert und auch viele Zyklen durchhält.
O.K, ich musste auch schon reklamieren und habe mich über die lange Wartezeit geärgert aber letztendlich habe ich einen neuen Akku erhalten und bin wieder zufrieden. Ich denke/ hoffe, das in Zukkunft die Abwicklung reibungsloser laufen wird, wenn das Händlernetz und die Infrastruktur hier erstmal richtig aufgebaut ist. Ich denke auch, das so ein Forum nicht immer 1:1 die Realität widerspiegelt, denn es wird ja zum grossen Teil von denen in Anspruch genommen, die Probleme mit ihrem Produkt haben und Rat suchen. Die jenigen, die zufrieden sind, neigen doch eher weniger dazu, sich zu äussern, oder?
Fahrt den Antrieb doch mal Probe, dann könnt ihr euch selbst ein Bild machen. Klar ist er sauteuer aber jeder muss selbst entscheiden ober den Preis zahlen will oder lieber etwas mehr bastelt und dann vielleicht mehr Kompromisse in Sachen Performance etc. macht. Klar hoffe ich auch, das BionX weiter an der Qualität arbeitet und Schwächen ausmerzt aber ich habe den Kauf trotzdem bis heute nicht bereut.
Wieviel Kilometer seit ihr schon mit euren Bafangs gefahren?
Ich habe übrigens auch schon das Yamaha Easy Super vor Jahren gefahren und aktuell den S-Flyer aber Bionx kommt meinen Vorstellungen am nächsten und ist dazu noch ans Lieblingsbike anbaubar...
@Kraeuterbutter
sorry ... das hatte ich beim 1. Durchlesen etwas heftiger interpretiert als es da steht.
Hallo Phelan,
...
grosserschnurz rät dir deine Trittfrequnez so gegen 70 zu optimieren und dich leistungmäßig dieser anzupassen. 40 Watt sind doch schon ein wenig zu wenig, es sei denn bei 140er Trittfrequenz.
ok ich werd es ja sehn ...
naja die 40Watt warens beim 1. Traininglauf ... Mittlerweile kann ich 30 min mit 100W durchlaufen.
PS: >Schlaumeier-Modus an<
40 Watt bleiben übrigens 40 Watt egal ob nun 30 oder 140ziger Trittfrequenz, nur das man mit langsamerer Frequenz eine größere Kraft für die selbe Leistung benötigt.
Leistung = Trittfrequenz * Kraft ... :rolleyes:
>Schlaumeier-Modus aus<
@tropic
naja ich werde mir die Vor/Nachteile im neuen Jahr nochmal in ruhe anschaun.
Ich sehe ja neben dem BionX, Bafang und Co, noch eine weitere Option ...
ein Paar gute Klickis und das Fahrrad einfach Fahrrad bleiben lassen ;-).
Schau mer mal.
Ich sehe ja neben dem BionX, Bafang und Co, noch eine weitere Option ...ein Paar gute Klickis und das Fahrrad einfach Fahrrad bleiben lassen ;-).
Ein richtig leichtes erstklassiges Fahrrad mit einer erstklassigen Gangschaltung und wie Du sagst gute Klickis und Du hast auch Deinen Fahrspaß !
grosserschnurz
17.12.2008, 09:31
Hallo didi28,
mach ich auch sehr gerne und hinterher füllt man sich auch gut und noch besser, wenn man aus der Dusche kommt.
Aber Klickpedale, Helm und Hanbdschuhe sind Pflicht!
grosserschnurz mag den runden Tritt so um die 80 und hier sind Klickis Pflicht.
So die ersten kilometern mit einem BionX PL-250 HT...
Was soll ich sagen ... Muhahaha, rofl, Nochmal :rolleyes:
okok ich veruch es mal etwas sachlicher
Bausatz:
nach dem Auspacken (http://www.jetzweb.de/Legendenkiller/Bionx-01.JPG)
Ich hab 3h für den Einbau benötigt. Es ging aber alles recht Problemlos.
Einzig das Display muss ich wohl nochmal umbauen. Es ist garnicht so leicht an einem Unterlenker was fest zu machen das man es noch sehen kann aber nicht stört.
Akku Laden:
Der Akku ist nicht merkbar warm geworden.
Das Ladegerät wird handwarm und schaltet nach dem Laden ab, verbraucht dann aber noch 5,2W ...
Das ist für mich zuviel, aber leider nur zu oft standard. *zu den vielen steckernetzteilen schiel*
So ferig (http://www.jetzweb.de/Legendenkiller/Bionx-05.JPG)
andere Seite (http://www.jetzweb.de/Legendenkiller/Bionx-07.JPG)
die Wage zeigt eh immer zu viel an (http://www.jetzweb.de/Legendenkiller/Bionx-09.JPG) :D
Fazit nach einer kurzen Tour um den Wohnort:
- Der Motor hat genug Power, selbst an steilen Bergen kann man schnell bis über 20 beschleunigen.
- Berge wo ich sonst mit 32:32 (5-6 km/h) hoch bin jetzt mit 42:13 (20+ km/h) hoch.
- der Motor setzt zu heftig ein und geht bei 25 zu abbrupt aus. (mal guggen was da per Settings nocht geht.)
- Der Motor ist bei leiser Umgebung höhrbar, im Stassenverkehr nicht mehr.
- Die Motorbremse hat starke Vibrationen erzeugt, aber auch heftig gebremst.
- Das System ist absolut Problemlos zu nutzen, einbauen aufsteigen losfahren.
Fein fein fein :-).
Jetzt muss ich erstmal 100 km damit Fahren, dann gibst nochmal n ausführlicheres Fazit.
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