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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Cannondale Fully mit VR Bafang



Gonzo
18.07.2009, 13:34
Nachdem ich einige Fertig-Modelle u.a. mit Panasonic- und Schachner-Antrieb probegefahren bin, habe ich mich dann für einen Umbau eines netten "Profis" hier aus dem Forum entschieden (einige werden das Rad wiedererkennen..).

Gründe:


sehr gute Fahreigenschaften auch ohne Motor da exzellenter Freilauf
vollgefedert
Scheibenbremsen
Gewicht (man kann es in den Keller tragen, mit Akku komplett fahrbereit 21 kg)
Flexibilität bzgl. Akku und möglichem Rückbau
Optik

Der Akku ist der relative leichte 36V 8Ah LiPo von Tiefflieger hier aus dem Forum. Langfristig soll evtl. ein Akku mit höherer Kapazität (12 Ah) her und der soll dann ins Rahmendreieck wandern.

Zu den Fahreigenschaften (nach bisher ca. 250 km): Das Bike fährt sich sicher nicht weniger "homogen" als die Fertigmodelle. Im Gegenteil, es fährt sich angenehmer, da es handlich ist und den Motor nicht brutal abregelt. Der Bafang Motor hat mehr als genug Power und ist erst bei Regler auf der höchsten Stufe 3 deutlich hörbar. In der Stadt fahre ich fast immer ohne Motorunterstützung, am Berg nutze ich Stufe 3 die mich eine 10%ige Steigung immer noch mit 15-20km/h hochbringt.

Gonzo
21.07.2009, 22:38
Und hier noch ein Bild vom Akku - die LiPo Flachzellen sind wirklich sehr kompakt, sie benötigen noch nicht mal den ganzen Platz im Sattelgehäuse...

Gonzo
28.01.2011, 22:47
...und es läuft und läuft ... bis heute knapp 4000 km. Keine Probleme auch mit dem Tiefflieger-Akku, kein spürbarer Kapazitätsrückgang.
Würde auf das praktische Einrast-System mit Schlüssel nicht mehr verzichten wollen. Generell hat man ja beim Pedelec schon ein mehr an Verschleissteilen, besonders Bremsbeläge.

Gonzo
11.09.2011, 14:18
Km-stand 6000 wurde am 1. September 2011 erreicht.
Keine Probleme am Cannondale-Rad selbst. Vor kurzem wurde der Dämpfer gewartet (selber gemacht) und die Gabel braucht eventuell auch mal einen Service.
Bafang-Antrieb: Läuft und läuft. Eventuell etwas mehr Vibrationen im unteren Bereich als früher.
Akku: Der Befestigungsmechanismus an der Sattelstütze ist der Dauerbelastung nicht gewachsen. Der Kunstoff und auch der darunterliegende Befestigungsrahmen aus Metall reissen immer weiter ein, sodass wohl bald Abhilfe her muss. Der Akku selber ist nach 6000 km immer noch im Einsatz.
Demnächst sind dann auch endlich neue Reifen fällig. Es werden wohl Schwalbe Marathon Racer Faltreifen werden.