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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Bafang 24V, Ping 36V 10Ah, Pendler und Kinderanhängerzugfahrzeug



M_2
16.07.2009, 00:08
Hi,

ich möchte gern mein neues Gefährt vorstellen. Normalerweise müsste jetzt eine Menge Text folgen, jedoch beschränke ich mich erstmal auf das Wesentliche, was wohl am Meisten interessieren könnte:

Einsatzzweck:
Ich bin typischer Pendler, Arbeitsweg 5x die Woche je 2x 30km, da kommt was zusammen was die Teile beansprucht. Morgens sofort nach Losfahren 150 Höhenmeter aufwärts auf 2,5 km, danach eigentlich nur abfallend. Abends den ganzen Spaß zurück. Macht morgens rund 5 Ah Verbrauch, abends rund 7 Ah.
Ein, zweimal die Woche fahr ich mit einem normalen Rennrad, jedoch brauch ich daneben genug Unterstützung zur Regeneration. Mit Elektro kann ich trotzdem mit dem Bike pendeln und ausreichend Rekom und GA1 fahren :)

Motor:
Bafang Front, 24V, selber eingespeicht in ein 28" Laufrad, 24 Speichen Sapim CX-Ray, Felge DT Swiss RR 1.1

____ nun ja, eine gewisse Experimentierfreude lässt sich hier erkennen :)

Akku:
36V 10 Ah, direkt pingbattery.com, nicht über ebay, der Akku sieht aus wie ihn deren Website abbildet. Äußerliche Qualität akzeptabel, sonst kann ich ihn nicht korrekt beurteilen, er tut was er soll, bin zufrieden damit. Selber hab ich ihn noch in ein wenig Schaumstoff eingetaped.

____ jedoch würde ich jetzt entweder auf LiMn setzen oder Headway Zellen nehmen. Ergibt irgendwie einen besseren Formfaktor.

Controller:
"Spezialcontroller" von Frank, nach ein wenig Basteln passt dieser in eine Trinkflasche und hat ein Programmierkabel eingelötet bekommen, welches über den Trinkverschluß zu erreichen ist.

____ Noch fahr ich ihn in der Auslieferungsprogrammierung, da tut er was er soll :)

Zubehör:
3-Stufen-Schalter, Kill-Schalter

____ der Kill-Schalter braucht zum Anschluss ein wenig Bastelarbeit, da die Anschlüsse am Controller erstmal hergestellt (aufgetrennt, gecrimpt, angeschlossen) werden wollen

Sonstiges:
Die Akkubefestigung ist dermaßen suboptimal momentan, ich bin fleißig auf der Suche nach besseren Lösungen. Ich bau wahrscheinlich was selber demnächst.

Fazit:
Geil :D
140 km und keine Verschleißerscheinungen


____ Pläne liegen reichlich in der Schublade, Akku in der Trinkflasche oder in zwei Trinkflaschen hinter dem Sattel, Bafang schwarz "färben", eine Akkubox aus Metall, die hält, aber auch schnell entfernbar ist durch den rechtmäßigen Benutzer :), Licht muss unbedingt dran, denn das Bike wird bis in den Winter hinein gefahren.

Sonnige Grüße
Matthias

M_2
30.07.2009, 21:50
Hi,

an dem recht jungen Gefährt stand gestern die "670km-Inspektion" auf dem Plan. Nun, diese war ganz schnell erledigt, Schrauben checken, Kabel prüfen, Kette ölen und - Bafang ölen. Letzteres habe ich durch eine der Löcher erledigt, in denen die Schrauben für die Bremscheibe sitzen. Äußerst praktisch wie ich finde.
Folglich hat der Bafang heute fast seine Stimme verloren, das Getriebegeräusch ist sehr gedämpft, man meint, man hört nun dafür sogar die Motorelektrik singen, um mal einen Vergleich anzustellen.

Die Akkubefestigung bzw. den Gepäckträger habe ich gewechselt. Ich hatte das Tourenset Loadmaxx vario von Rose montiert, der Gepäckträger hat für meine Begriffe nicht viel getaugt. Der Schnellspanner löste sich selbständig :eek: Man hätte ihn zwar auch durch eine Schraube ersetzen können aber ich bin auf einen "richtigen" Gepäckträger (Loadmaxx fixed) umgestiegen, auf den sich die easybag if1 Tasche auch montieren lässt. Hmm, das bleibt wohl auch nicht die endgültige Lösung, denn die Tasche klappert auf dem Gepäckträger und die Schrauben am Träger im Bereich der Rahmenösen am Ausfallende scheinen auch nicht die Klemmkraft zu besitzen, die sie bräuchten. Und dabei habe ich grad mal einen Akku drin, also weit weg von den 25kg Belastbarkeit. Vielleicht helfen Euch die kurzen Hinweise...

Ein paar Bilder gibts auch noch und zwar vom hauptsächlichen Einsatzrevier.

Die 30km Profile sind zwei unterschiedliche Routen zur Arbeit, einfache Fahrt, abends also quasi genau entgegengesetzt. Mit meinem Setup bin ich ganz zufrieden, dafür das es mein erster Versuch ist. Wenn ich die 30km selber ordentlich mittrete, dann benötige ich für die Strecke 53min. Das ist zwar nur 6min weniger wie mit meinem Rennrad, jedoch bin ich bei weitem nicht so ausgepowert. Die 6min "gewinne" ich mit dem Pedelec quasi am ersten Berg, dort fahr ich in 6min hoch, mit dem Rennrad braucht es das Doppelte. Verbauch morgens rund 250Wh, abends 310Wh. Abends brauch ich bei gleichem Körpereinsatz mit dem Pedelec 57min, mit dem Rennrad 1h10min.

Hübsch anzusehen ist die Sonntagsstrecke zum Bäcker, die Fahrt erfolgt mit Kinderanhänger und Besatzung :D. Hier liegt der Verbrauch (hin und zurück also rund 13km) bei 170Wh und gemächlicher eigener Unterstützung.

Vielleicht kann jemand mit den Verbrauchangaben was sinnvolles anfangen um seine eigenen Strecken abzuschätzen...

Sonnige Grüße
Matthias