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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : LiFePo4 Akkus deutscher Importeur



ch-ack
22.08.2008, 10:50
Hallo ich bin nun nach vielem Suchen bei Euch gelandet.
Mein Ziel: Mein Fahrrad zu einem E-Bike umbauen, um so wirtschaftlich wie möglich meine 25 km Entfernung bei einigermaßem gutem Wetter zu überbrücken.
Ich bin beim Nabenmotor auf einen fertig aufgespeichten 36V Motor gestoßen, der sich wohl auch einfach montieren lässt (kommt nächste Woche) (bei Ebay mit allem drum und dran).
Bei der Suche nach den Akkus bin ich, dank dieses Forums, auf die LiFePo4 Akkus gekommen. Der Import aus China ist mir momentan noch zu heiss. Ich habe aber bei Ebay einen Anbieter aus Rostock gefunden, der die Akkus als Komplettpack mit Ladegerät importiert und liefert.
http://cgi.ebay.de/ws/eBayISAPI.dll?ViewItem&rd=1&item=230273453171&ssPageName=STRK:MEWA:IT&ih=013

Nach meinen Vergleichen ist das vom Preis her noch im Normalbereich.
Näheres kann ich aber erst berichten, wenn ich alle Teile zusammen habe und durch die Gegend brause.

abala
22.08.2008, 15:57
Hi,

so besonders ist das Angebot nicht. Verbaut sind anscheinend 12 Zellen à 10 Ah.

Guckst Du hier

http://www.lipopower.de/shop/pages-main/category-149/lifepo-fuer-elektroantriebe.html

Nur hier ist kein Ladegerät und BMS dabei.

Was das ebay Angebot als BMS bezeichnet würde mich interessieren.

Gruß
abala

peline
22.08.2008, 16:15
Dem Ebayhändler habe ich vor ca. zwei Wochen zwei Mal eine Frage gestellt und erst gestern, nachdem das Angebot schon ausgelaufen war, hat er launisch und in schlechtem Deutsch darauf geantwortet - obgleich meine Fragen dazu nicht wirklich beantwortet wurden.

Da werde ich bestimmt nichts bestellen.

Gruß Peter

schuhmax
22.08.2008, 21:02
Hallo,
man hört immer mehr von lifepo4 akkus.

Was genau für vorteile bieten diese imvergleich zum lipo?

Vorteil des lipo den ich kenne , kleinere abmessungen und 10% weniger gewicht.

Lese aber immer wieder lifepo4 haben eine längere lebensdauer und höhere ladezyklen.


Grüsse Schuhmax

Herr Rossi
22.08.2008, 21:43
Hier ein paar Erklärungen zum einlesen.
Li Ion
http://de.wikipedia.org/wiki/Lithium-Ionen-Akkumulator
Lifepo4
http://de.wikipedia.org/wiki/Lithium-Eisen-Phosphat-Akkumulator
Lipo
http://de.wikipedia.org/wiki/Lithium-Polymer-Akku

Was man aber wann einsetzt, oder was allgeimein besser ist, muß dir jemand anderer als ich erklären. :)

mika
22.08.2008, 21:53
Hallo zusammen,
nun Lipo Akkus sind Lithium Polymer Akkus - wie sie in Handy und der gleichen verwendet werden, der Vorteil ist klar die höchste Energiedichte
Nachteilig (gegenüber den Eisenphosphaten ) ist die geringere Hochstromfestigkeit (ob das für den Fahrradbereich wichtig ist, kann ich nicht sagen - hier begegnen einem weniger so die 100 A Ströme) und Zyklenzahl.

Lifepo4 sind Lithium-Eisen-(nano)Phosphat Akkus. Hier ist das "PO4" die chemische Bezeichung. Diese Akkus sind sehr viel hochstromfester als die Lipos und haben mehr Zyklen und die Alterung ist geringer. Diese LiFePo4 Akkus gibt es als A123 Zellen (in der Nano-Phosphat Form) und von anderen Anbietern als "Nur"-Phosphat (ohne Nano) Das hat Petentrechtliche Gründe. Welche der beiden Eisen-Phosphat-Zellen nun besser sind, kann ich nicht beurteilen - die A123 lassen sich jedoch sehr stark beanspriuchen, wie eigene und viele andere Leute bei unterschiedlichsten Anwendungen schon gezeigt haben. Die China-Zellen sind wohl aus dem Bereich Eisen-Phosphat (ohne Nano)

Gruß
Michael

Herr Rossi
22.08.2008, 21:53
Hier werden die Unterschiede noch deutlicher dargelegt.
Scheint so, als wäre der Lifepo4 "State of the Art" für einen Antrieb.
Etwas schwerer und größer als Lipo, dafür länger haltbar und wohl auch sicherer im Umgang. Dazu noch superschnell zu laden? Habe ich das richtig verstanden?
http://www.lipopower.de/shop/pages-infopages/pages_id-42/index.html

schuhmax
22.08.2008, 22:39
Hier werden die Unterschiede noch deutlicher dargelegt.
Scheint so, als wäre der Lifepo4 "State of the Art" für einen Antrieb.
Etwas schwerer und größer als Lipo, dafür länger haltbar und wohl auch sicherer im Umgang. Dazu noch superschnell zu laden? Habe ich das richtig verstanden?
http://www.lipopower.de/shop/pages-infopages/pages_id-42/index.html



Dieser link bestätigt eigentlich das was ich schon gelesen habe, war mir aber auch sehr hilfreich um die unterschiede zu verstehen.

Alles spricht eigentlich für den lifepo4, ausser das gewicht,
aber 200 ladezyklen und dein 400 euro lipo ist schrott, lassen den gewichtsvorteil dann verstummen, bei 1000 zyklen beim pifepo4.

Den lipo würde ich nach diesen infomationen einsetzen, wenn ich einen sehr leichten motor habe, und nur 1 mal die woche den akku auflade.

Dann wäre die lebensdauer etwa dem des lifepo4.

In allen anderen fällen, besonders bei stärkerer täglichen nutzung sehe ich den lifepo4 favoriten.

Oder gibt es schon was besserers ?

Schuhmax

abala
22.08.2008, 23:06
Den lipo würde ich nach diesen infomationen einsetzen, wenn ich einen sehr leichten motor habe, und nur 1 mal die woche den akku auflade.Hi,

Lipos altern auch wenn sie nicht verwendet werden !

Die hohe Ladezyklen der LiFePo4 sind markant. A123 können bis zu 1000 mal geladen werdern bei 100% iger Entladung und haben nach ca. 3000 Zyklen noch ca. 70 - 80% ihrer ursprünglichen Kapazität wenn sie nur bis zu ca. 80% entladen werden.
http://www.a123systems.com/#/products/p1
Die Akkus halten bis ~60 - 90000 km Radkilometer. :)

Gruß
abala

schuhmax
23.08.2008, 14:24
Hallo habe leider schon mit lipo bestellt, urprünglich wurde der bausatz noch mit nimh akkus ausgeliefert, sind preiswerter.

Werde aber noch einmal nachfragen, ansonsten denke ich ist der lipo mein einstieg in dei e-welt, und wenn es mir gefällt dann muss ich halt in 2-3 jahren aufrüsten.
Bis dahin gibt es bestimmt wieder ne verbesserung.

Halte aber den lifepo4 mal im auge.

Die lipos haben ja im akkupack eine schutzelektronik um eine tiefentladung auszuschliessen, sowei einen balancer.
Wie ist es bei lifepo4, funktioniert das genau so?
Bie nimh akkus musste man ja die tiefentladung über den regler steuern.


Grüsse Schuhmax

HorstG
23.08.2008, 18:12
Hallo habe leider schon mit lipo bestellt, urprünglich wurde der bausatz noch mit nimh akkus ausgeliefert, sind preiswerter.

Die lipos haben ja im akkupack eine schutzelektronik um eine tiefentladung auszuschliessen, sowei einen balancer.
Wie ist es bei lifepo4, funktioniert das genau so?
Grüsse Schuhmax

Hallo Schuhmax
Lipo ist ein Sammelname für mittlerweile mind. 6 verschiedene Chemie-Variationen (und Patent-Umgehungen).
Und Bedauerlicherweise kennen auch einige Händler nicht diese Unterschiede und erzählen Dir dann bei einer Frage nach der genauen Chemie "etwas vom Pferd".
Einen Hinweis auf die Chemie findest Du in der Einzelzellenspannung:
3.2 V -> Lifepo 4
3,3 V -> Linano 123
Alles, was Volt-mäßig darüber liegt, ist für unsere Zwecke mit Vorsicht zu geniessen.
(Mir ist schon einmal das Batteriefach einer ziemlich teuren Unterwasserkamera bei einer Serienaufnahme verschmort (Li-Mangan Akku)
Entscheidend ist dabei die Dauer-Belastbarkeit, die n mal C angegeben wird.
z.B. ein 10 Ah Akku mit 5C darf max. mit 50 A (Anfahrstrom) belastet werden.
Dies gilt vor allem für die Anfahrtströme, und dabei kommt es darauf an, wann Du den Motor zuschaltest, je später Du ihn zuschaltest, um so geringer ist der Anfahrstrom. Startest Du ihn mit der ersten Pedalbewegung, so musst Du mind. mit dem 5-fachen Nennstrom des Motors rechnen, d.h. für einen 250W Motor bei 36 V = 250 /36 x 5 = 34,7 A
War heute gerade (mit LiFePO4 Akku) auf einem Treffen der Münchner Elektrofahrer und da waren die LiFePO4's und LiMa's (Lithium Mangan) natürlich Gesprächsthema.
Beide sind wesentlich empfindlicher gegen Überladung oder Tiefentladung als Blei-oder NiCd/NiMh Akkus, weswegen die meisten Li-xyz-Akkus gleich mit einem BMS (Batteriemanagement-System) ausgeliefert werden, das für eine gleichmäßige Ladung der Einzelzellen sorgt und Tiefentladung verhindert. Bei reinen LiPO- Akkus (Zellenspannung 3,6 V ) wird das gleichmäßige Laden meistens im Ladegerät oder einem separaten Balancer gesteuert und der Fahrregler sollte dann mit einer auf den Akkutyp einstellbaren Unterspannungsabschaltung ausgerüstet sein, letztere gibt es auch separat zu kaufen. (Bei den LiPO's ist der Kräuterbutter Spezialist.)

Horst

schuhmax
23.08.2008, 23:16
hallo horst, sehr informativ aber auch wieder verwirrend, jetzt gibt es auch noch einen lithium mangan akku, lithium/ionen, polymer/fe,mangan...
was kommt noch?

beim kräuterbutter hast du recht, aber der experimentiert mitlerweile auch mit lifepo4.

Also ist lifepo4 und lifepo123 wieder was anderes?

Durch den Kräuterbutter bin ich ja an den bausatz von specialbike.at gekommen, der regler macht bei 14 ampere zu, so brauche ich mir um den anfahrstrom keine sorgen zu machen.

Aber hatte auch nie vor elektrisch anzufahren, will nur eine unterstützung!

Habe bei dem 36v bausatz extra einen lipo gewählt so kann ich einen 24v regler einsetzen, um eventuell ein 24v akku zu betreiben, oder den 36v akku, schutzelektronik ist im lipo akkupack.

Aber was ist denn die zukunft lifepo, lithium-mangan, oder andere mischung?

Schuhmax

HorstG
24.08.2008, 09:21
Hallo Schuhmax
Die Entwicklung von Lithium Akkus geht ständig weiter, teil um höhere Entladeströme für die LiFePO's zu ermöglichen (Thunder Sky), teils um Patente zu umgehen, oder noch mehr KWh's pro KG zu erhalten (Lithium-Titan).
Meht Infos darüber findest Du unter www.elweb.de -> Foren -> Batterieforum
Dort bist Du dann immer auf dem neuesten Stand, braucht hier nicht unbedingt dupliziert zu werden.

Gruß

Horst

sitzpickel
24.08.2008, 09:30
Oje, oje........ 3.2 V -> Lifepo 4/3,3 V -> Linano 123.....wozu gibts eigentlich wikipedia,da steht's doch wunderbar und für jeden verständlich drin:confused:
Als LiPo werden allgemein Lithium-Polymer-Akkus bezeichnet!
Im Gegensatz zu Li-IOn enthalten Lithium-Polymer-Akkus keinen flüssigen Elektrolyten, sondern einen auf Polymerbasis, der als feste bis gelartige Folie vorliegt.
LiFePo bedeutet Lithium-Eisen-Phosphat 3,2 oder 3,3V ist unerheblich! LiFePo's besitzen alle eine nanostrukturierte Kathode. Im Vergleich zu den konventionellen Kathodenmaterialien (LiCoO2) wird im LithiumEisenPhosphat-Akku außerdem der gesamte Lithiumanteil verwendet. Bei Akkus mit LiCoO2-Kathode wird nur 50–60 % des Lithiums genutzt, da sonst die Schichtstruktur instabil würde.
LiFePo's verwenden ein anderes Kathodematerial, besitzen aber eine Graphitanode.
Lithium-Titanat-Akkus(Altair Nanotechnologies) ersetzen erstmals das Anodenmaterial Graphit und steigern damit den Elektronenaustausch um den Faktor 100!
Das Problem bei allen Lithium-Akkus ist, dass sich die Elektrolyte mit der Zeit an den Elektroden festsetzen und sich die Menge des umsetzbaren Energiespeichers reduziert - der Akku hat nur noch einen Bruchteil seiner Kapazität.
......und das LiIonMn-Akkus, die übrigens mit einer höheren Zellenspannung als 3,3V arbeiten, mit Vorsicht zu geniesen sind, halte ich jetzt für ein böses Gerücht.
Gruß
Markus

HorstG
24.08.2008, 18:44
......und das LiIonMn-Akkus, die übrigens mit einer höheren Zellenspannung als 3,3V arbeiten, mit Vorsicht zu geniesen sind, halte ich jetzt für ein böses Gerücht.


Halo Markus
Li Ion Mn- Akkus benötigen eine sehr sorgfältige Behandlung zusätzlich zu einem ausgefeilten BMS.
Siehe :
www.twike.de -> LiIon Twike Batteriedetails (BMS mit Logging)
Panasonic/Sony Rückrufaktion wegen Abgebrannten PC-Akkus
und mein (trotz eingebauter Thermosicherung!) abgebrannter Fotoakku war auch ein LiIonMN

Für den elekto-uninteressierten Nutzer, der nur laden und fahren möchte,
sind nach meinem bisherigen Kenntnisstand nur die LiFePO's geeignet, wenn man Preis, Zyklenfestigkeit und Sicherheit als Kriterien nimmt, beim Leistungsgewicht muss man dann allerdings (gegenüber den anderen LI-Technologien) einige Abstriche machen.

Gruß

Horst

mika
24.08.2008, 18:54
Panasonic/Sony Rückrufaktion wegen Abgebrannten PC-Akkus
und mein (trotz eingebauter Thermosicherung!) abgebrannter Fotoakku war auch ein LiIonMN


Hallo Horst und alle anderen,
bist Du Dir sicher, dass das LiMn war? Ich denke die gefährlichen Zellen sind Lithium Kobalt. Bionx wirbt mit den Manganzellen und auch im Tauchsport werden die Mn-Zellen vor allem wegen ihrer Ungefährlichkeit (gegenüber Lithium-Kobalt-Zellen) eingesetzt.
Lithium-Kobalt hat den größeren Energieinhalt. Sind oft in den Laptops.

Gruß
Michael

Kraeuterbutter
25.08.2008, 15:58
hmm..
um noch weiter zu verwirren post ich auch noch was ;)

Lithium Mangan:
unter all den Zellen die ich kenne und verwende bzw. verwendet habe (Lithium Polymere: Kokam, Xcell, Polyquest, Saehan, Tanic, Flightpower, Quick, Thunderpower, paar noname, ... | Lithium Mangan: 18650VT & 18650V und natürlich auch die 1300er | Lithium Tadiaran | A123 Li Fepo 4 2300)

sind die Lithium Mangan Zellen (ich meine hier die 18650VT & 18650V sowie 1300er) die einzigen, die ich ohne BMZ einsetzen würde (schon eine Unterspannungsüberwachung, aber eine EINZEL-Zellenüberwachung ist hier nicht nötig)

alle anderen Zellen driften...
dieses Driften kann so stark werden, dass einzelne Zellen (wenn kein BMZ verwendet wird) überladen werden, und so recht schnell sterben...

bei Nimh/Nicd hat man dieses "driften" (oft auch durch unterschiedliche Kapazitäten der Einzelzellen) dadurch "bekämpft", dass man die Zellen von Zeit zu Zeit "formiert" hat
also mit sehr kleinen Strom die Zellen überladen, sodass dann am Schluss alle gleich waren

bei LiXX Zellen geht das nicht, schädigt/zerstört die Zellen
hier brauchts dann die Elektronik (oder man lädt jede Zelle einzeln oder alle parallel verschaltet)

@Mika:

nun Lipo Akkus sind Lithium Polymer Akkus - wie sie in Handy und der gleichen verwendet werden, der Vorteil ist klar die höchste Energiedichte
Nachteilig (gegenüber den Eisenphosphaten ) ist die geringere Hochstromfestigkeit (ob das für den Fahrradbereich wichtig ist, kann ich nicht sagen - hier begegnen einem weniger so die 100 A Ströme) und Zyklenzahl.


Lifepo4 sind Lithium-Eisen-(nano)Phosphat Akkus. Hier ist das "PO4" die chemische Bezeichung. Diese Akkus sind sehr viel hochstromfester als die Lipos und haben mehr Zyklen und die Alterung ist geringer.

Alterung, Lebensdauer -> würd ich zustimmen
bei der Hochstromfestigkeit... Jein

kommt auf die Lipos an..
wenn Alterung und Lebensdauer weniger eine Rolle spielt und es auf höchste Leistung ankommt, sind Lipos immernoch vorne

ja, man kann die A123 mit 120A kurzzeitig belasten... dann hast aber - jeh nach Zellentemperatur - irgendwas um 2Volt - 2,2Volt pro Zelle

kleines Beispielvergleich:
Fepo4-Vertreter:
A123 Fepo4 M1 2300mah (eine der derzeit leistungsfähigsten Fepo4-Zellen am Markt):

Lipo-Vertreter:
Kokam 2400 Gen5 mit 2400mah (eine robuste Lipo-Zelle, von der Spannungslage her gibts aber auch noch besseres)

Fepo4: 71g schwer
bei 46A Dauerstrom: Spannungsmittel: 2,68V
Ri bei halber Entladungstiefe: 9mOhm

Lipo: 65g (also leichter)
bei 48A Dauerstrom: Spannungsmittel: 3,38V
Ri bei halber Entladungstiefe: 6,5mOhm

ich fliege auch die A123 in meinen Helis, ich liebe diese Zellen (weil sie so robust sind)
aber gegen einen aktuellen Lipo haben sie leistungsmässig KEINE Chance !

wollte das nur grundsätzlich noch anmerken..
wie du selber sagtest: 100A peaks (da komm ich im RC-Heli sogar drüber !) hat man im Elektrofahrrad eher selten ;)


und das Gewicht:
bei meinem Heli machts sehr wohl einen Unterschied, ob bei der 650g Heli-Mechanik der Akku 400g oder 600g wiegt
(20% Unterschied)

bei einem Fahrrad mit Fahrer hingegen (wir reden hier wohl von 100kg aufwärts)
dürfte es ziemlich egal sein, ob der Akku 4kg oder 6kg wiegt
(unter 2% Unterschied)


@Horst:

Dies gilt vor allem für die Anfahrtströme, und dabei kommt es darauf an, wann Du den Motor zuschaltest, je später Du ihn zuschaltest, um so geringer ist der Anfahrstrom. Startest Du ihn mit der ersten Pedalbewegung, so musst Du mind. mit dem 5-fachen Nennstrom des Motors rechnen, d.h. für einen 250W Motor bei 36 V = 250 /36 x 5 = 34,7 A
dies verhindert bei mir der Regler...
bei 14A regelt er ab, hab hier auch nie mehr wie 15A (auch beim Anfahren) messen können
anders sah es bei REglern ohne Stromgrenze aus..
uiuiui... (Anfahren aus Stand war - weil keine Sensoren - nicht möglich..
aber langsam am Berg sinds da schnell mal 40A !)

ch-ack
08.09.2008, 15:28
So es hat ein wenig gedauert, aber hier meine Erfahrungen zu dem Akku:

Erste Feststellung : Gut das ich nicht in China bestellt habe.
Mein erster Akku, der sehr schnell geliefert wurde, hatte leider einen Defekt. Die Spannung fiel nach ca. 20 min Dauerlast von 38 auf 4,8 Volt.
Der Umtausch lief sehr schnell, völlig problemlos und unter unkomplizierter Absprache der Verkäuferin.
Was die Meinungen zum Preis angehen - okay, es gibt preiswertere Angebote - allerdings finde ich, dass Lipopower nicht dazu gehört, denn da habe ich kein Ladegerät dabei. Was nun im Akku verbaut wurde, ob dort ein Balancer arbeitet oder nicht, das weiss ich nicht. Ich denke aber, dass der extra Ladeanschluss nicht umsonst angebracht wurde.
Vielleicht bekomme ich das aber noch heraus.
Der Akku selbst macht einen robusten gut eingepackten Eindruck. Zwei Leitungen schauen an der Seite heraus. Eine zum Laden, eine für den Verbraucheranschluss. Die Steckanschlüsse sind XLR Stecker und schon für den sofortigen Einsatz im E-Bike Bereich vobereitet.

Erste Tests mit dem getauschten Akku zeigten mir, was ich erwartet hatte. 25 km mit "Vollgas" ohne Probleme (ich habe die 25 km/h Begrenzung mal weggelassen und habe das Bike nur mit einem Gasgriff angetrieben).
Durchschnittsgeschwindigkeit bei einem windlosen Tag 30 km/h. Ich muss dazu sagen, daß ich allerdings auch lässig mitgetreten habe, da ich den sportlichen Aspekt nicht ganz aus dem Auge verlieren wollte :p . Bergab schafft man also knapp 34 - 40 km/h - allerdings kann man dann getrost den Antrieb vernachlässigen, da man zu schnell für den Motor ist. Der Motor selbst treibt bis 30 - 32 km/h noch gut an, bzw. unterstützt das Treten deutlich. Bergauf geht die Geschwindigkeit natürlich deutlich herunter - der steilste Berg ist dann nur noch mit ca. 22 km/h zu schaffen - ohne Motor liege ich da bei 12-17 km/h - und ich bin nicht gerade unsportlich.
Vielleicht wäre hier noch mal sinnvoll zu erwähnen, was ich denn betreibe:
Fahrrad MTB Merida 27 Gang, Alu, schmale Trekkingreifen
Motor: Nine Continent gekauft bei www.wilkotec.de (http://www.wilkotec.de) 36V
Akku: 36 V 10Ah, LiFePo4
Eigengewicht: ca. 86 kg (+ Fahrrad ca 20-25kg mit allem drum und dran)

Nächster Schwerpunkt:
Gehäuse für Akku und Steuerteil
Hier will ich demnächst ein Gehäuse aus Kunststoff (Laminieren) herstellen. Da ich keinen Gepäckträger ans Fahrrad bauen möchte, habe ich alles zwischen den Rahmen (im Dreieck) eingebaut. Momentan halten hier Klettbänder eine ausgediehnte Laptoptasche.

Einen Dauerfahrtest habe ich mir vorgenommen, bei dem ich die maximale Fahrstrecke "ausmessen" will. Ein Leistungsmessgerät kommt die Tage per Post, dann kann auch auch genauere Werte und Daten liefern.

HorstG
08.09.2008, 18:07
Hallo ch-ack
Wenn Du kräftig mittrittst wirst Du wohl so um die 40 km Reichweite bekommen, bei meinem Trike mit 130 kg Kampfgewicht erreiche ich auch so um die 4 bis 5 km pro Ah (mit Geschwindigkeitsbegrenzung)
Wenn Du ein Gehäuse baust, möglichst den Regler nicht vollständig einkapseln, die Kühlrippen sollten außen frei sein, denn der Regler wird bei längeren Steigungen (im Gegensatz zum Motor) schon recht warm.
Weiterhin viel Spaß, ich fahre auch Nine Continent mit LiFePO4, und 20 Ah.

Gruß

Horst

ch-ack
09.09.2008, 14:33
So, nun zweiter Test:
Gestern bin ich dann am Nachmittag wieder in Richtung Heimat gefahren und wollte doch gleich mal austesten, wie lange denn der Akku hält.
Wetter : recht kräftiger Gegenwind
extra Fahrstrecke : mehr Berge und schlechte Wege

Nach 22,92 km stieg dann der Antrieb aus.
Neues Gefühl : man denkt, man hat nen Platten bekommen, dabei ist ja nur die Hilfe weg. Glücklichwerweise musste ich nur noch knapp 6km bis nach Hause fahren.

Ich bin also die meiste Strecke mit dem Antrieb gefahren und habe versucht die Geschwindigkeit zwischen 27 - 30 km/h zu bekommen - also Vollgas. Mehr Berge (hier natürlich nicht mehr die 29 km/h) und Gegenwind haben dem Akku dann doch die ganze Energie entzogen. An einige Stellen habe ich auch mal das Anfahren fast aus dem Stand mit einbezogen - das kostet natürlich Strom.
ODER - irgendetwas ist zu heiss geworden, denn nach knapp 2 Stunden schaute ich noch mal zum Bike und stellte fest, daß der Motor wieder anspringt. Spannung gemessen : und 38 Volt.

Der Controller steckt mit in meiner provisorischen Halterung der Laptoptasche, Kühlrippen allerdings nach vorne - aber natürlich nicht aussen. Den Motor habe ich nun nicht geprüft, ob er zu heiss war - das habe ich vergessen.
Hoffe, dass ich morgen wieder das Fahrrad nutzen kann, um weitere Versuche zu starten. Heute ging es nicht - Probleme mit der Kette.

Beim Gehäusebau werde ich darauf achten, daß irgendwie Luft an den Controller kommt. Aber das Projekt ist eh noch weit nach vorne geschoben ;).

Kraeuterbutter
09.09.2008, 15:15
der REgler wird abgeschaltet haben weil der Akku in die Unterspannungsgrenze gefallen ist..

nach ein paar Sekunden/Minuten erholt sich der akku wieder und wenn du dann - 2 Stunden sagtest du - wieder probierst hast du wieder Kraft (für ein paar Sekunden/MInuten... jeh nach Akkutyp)

zum Anfahren: da ja die Regler eine Stromgrenze haben, wird der Stromkonsum beim Anfahren meiner Meinung nach überbewertet..

wenn - so wie bei mir - bei 14A die Grenze ist, und ich fahre vom Stand weg, dann muss der Regler mehr Arbeiten, aber es wird doch recht wenig Energie verbraucht, da ja der Regler stark takten muss, damit eben der Motor nicht über die 14A zieht

wenn ich hingegen einen Berg mit sagen wir 20km/h rauffahre, wo der Motor gefordert wird, und es sich gerade so ergibt dass die 14A anliegen und der Regler noch nicht drosseln muss, wird am meisten Energie verbraucht
mehr als beim Anfahren (was ja nur ein paar Sekunden dauert.. ein Berg kann 10min lang und länger sein)

Kraeuterbutter
09.09.2008, 15:21
hier hat Christian 4 super Diagramme eingestellt:
http://www.pedelecforum.de/forum/showpost.php?p=1612&postcount=106

Diagramm 1 zeigt, das wovor sich alle fürchten,
ein E-Motor der wenn er blockiert ist ( beim Anfahren) irrsinnig viel Strom zieht, viel Energie verschwendet..

im Diagramm 1: der Motor zieht beim Anfahren (also sehr geringe Geschwindigkeit) über 1000Watt aus dem Akku.. gibt aber keine 100Watt davon an den Reifen ab...

im Diagramm 2: das ist der Fall wie heute scheinbar alle modernen Brushless-REgler bei den E-Bikes funktionieren (nehme an, auch bei dir):

hier siehst du: der Regler ist so gescheit und nimmt das Gas soweit zurück,
dass beim Anfahren keine 200Watt aus dem Akku gezogen werden
das ist nicht mal die Hälfte von dem was an einem Berg (im Diagramm bis knapp 500Watt) gezogen werden

deshalb meine Vermutung: hin und wieder von Stillstand weg anfahren sollte der Reichweite nicht soviel tun...

Dlogic
21.09.2008, 18:35
Kurz & Bündig,

hier ein paar Worte zum YESA Akku mit 36V & 20 Ah. Angetrieben wird damit der Cyclone 650 Watt Motor meiner Electriccan. Auf der Geraden erreiche ich so bei gemütlichem Mittreten gut 47 Km/h. Am Elbradweg entlang, also ohne große Steigungen, reichen die Strömlinge für gut 53 Km Strecke. Dabei fahre ich allerdings durchweg immer Vollgas. Die Belastung für Motor & Akku sind so am höchsten. Dies führte allerdings ,nach derzeit fast 600 Zyklen, noch zu keiner Reichweiteneinbuse!:D Einziges Manko ist das mitgelieferte Ladegerät, welches gut 7 Stunden benötigt den vollständig entladenen Akku wieder zu füllen. :mad:

ch-ack
23.09.2008, 10:17
So ich habe die nächsten Tests durch.
Meine maximale Fahrstrecke mit Akku und ausreichendem Mittreten betrug genau 50 km. Dann war alles aus :confused:.
Ich denke mal, dass durch den internen Schutz der Akkus abgeschaltet wurde. Die Spannung zu diesem Zeitpunkt betrug 35,5 Volt. Leider habe ich vergessen vor dem Laden noch mal die Spannung am Ladeeingang zu messen. Das muss ich noch nachholen sobald ich noch mal den Akku leer fahre.
Die Gesamtleistung lt. Messgerät betrug zu diesem Zeitpunkt ca. 2700mAh + ca. 2600mAh (in bin morgens 25km und abends 25 km gefahren), also ca. 5300mAh.
Die Spannung fiel während der gesamten Fahrt von anfänglichen 41,2 Volt auf 35,5 Volt.
Hätte da nicht 10000 mAh stehen müssen ? Gibt es Unterschiede zwischen der reinen elektrischen Leistung und der beim Akku angebenen Leistung, die man maximal entnehmen kann ? Ist die Verlustleistung durch Wärmeumsetzung nicht messbar ? Das Messgerät hängt direkt am Ausgang vom Akku, danach kommen erst alle Verbraucher (auch der Regler).
Beim Abschalten des Akkus war auch das Messgerät aus - daher die Vermutung, dass im Akku selbst eine Schutzschaltung gegen Tiefentladung eingebaut ist. Momentan habe ich ca. 12 Ladezyklen hinter mir - bzw. der Akku ;).
Gefahren bin ich mit einer Durchschnittsgeschwindigkeit von 31 km/h.
Gewicht mit mir und Fahrrad schätze ich mal auf ca. 105 kg.

Da ich mich gut an den Akku gewöhnt habe und mich auf zweimal Laden am Tag verlasse, fahre ich zur Zeit mehr mit Akkuunterstützung und weniger Treten - bzw. ich trete realtiv entspannt mit. Geschwindkeit liegt dann bei 28 - 30 km/h Durchschnitt. Die Spannung auf einer Tour bei einem Verbrauch von ca. 3500 mAh liegt dann zwischen 41 und 37 Volt.
An steilen Bergen kann der Strom schon mal locker auf 7 - 11 A steigen.
Beim normalen Fahren zieht der Motor um die 140 Watt - also ca. 3 - 5 A, an Bergen dann auch mal 350 Watt und kurzzeitig auch mehr. Der Regler scheint bei etwa 14 - 15 A abzuregeln, allerdings beim Anfahren schnellt der Stromverbrauch kurzzeitig auch schon mal auf 17 - 18 A hoch.
An Bergen fällt die Spannung dann auch um 1 - 3 Volt ab, erholt sich aber schnell wieder auf ebener Strecke und pegelt sich dann bei ca. 37,5 Volt ein.
Ab 35 km/h entnimmt der Motor keinen Strom mehr aus dem Akku, scheint auch nicht zu bremsen oder so.
Interessant eventuell noch:
Beim Schieben und getrentem Stromkreis zum Akku, zeigt mein Messgerät die Spannung an, die durch den Ausgang zurückkommt - also vom Motor. Der Motor erzeugt beim langsamen Schieben schon 4,5 Volt und kommt beim etwas zügigeren Schieben schnell auf 7 - 8 Volt. Allerdings hängt bei mir der Regler dazwischen - deshalb wunderte ich mich auch, dass überhaupt Spannung anliegt :eek:.

So das wars erst mal mit den Neuigkeiten. Mein Fazit bisher: Der Akku ist okay :cool:.

abala
23.09.2008, 15:19
Meine maximale Fahrstrecke mit Akku und ausreichendem Mittreten betrug genau 50 km. Dann war alles aus :confused:.

Das ist ein guter Wert finde ich und so rechne ich auch (1Ah = 5km Reichweite)


Ich denke mal, dass durch den internen Schutz der Akkus abgeschaltet wurde.

Ein Akku hat keinen Schutz vor Tiefentladung. Das muss durch Elektronik geregelt werden. In Deinem Fall übernimmt das der Motorreglerregler f. ( hier schaltete der Regler bei einer bestimmten Spannung ab, meist bei 31 V bei 36 V Akku)



Die Gesamtleistung lt. Messgerät betrug zu diesem Zeitpunkt ca. 2700mAh + ca. 2600mAh (in bin morgens 25km und abends 25 km gefahren), also ca. 5300mAh.
Die Spannung fiel während der gesamten Fahrt von anfänglichen 41,2 Volt auf 35,5 Volt.

Also 2600 + 2700 mAh sind für mich im Mittel 2650 mAh. (Weiß wer was anderes:confused:) Hier fehlt noch der Faktor Zeit. Wenn Deine Werte jeweils für genau eine Stunde gelten dann hast Du 2 Stunden 2650 mAh verbraten und das ist auf eine Stunde gerechnet ein Verbrauch von 5300 mAh. (höhere Mathematik! Meine oft gestellte Frage: Gibtes vieleicht einen Physiker hier der das bildlich erklären kann :confused:)
Das sagt nur das Du bei dieser Leistungsentnahme 2650 mAh theoretisch bei Deinem 10 Ah Akku ca. 3,5 Stunden ziehen könntest bis die Kapazität des Akkus verbraucht ist.( Bei 5300 mAh sind das dann nur noch 1 Stunde 53 min und 12,45 Sekunden :D)
Nur gelten die 10 Ah des Akkus, bei einem Verbrauch von 1/20 der Gesamtkapazität . Somit hat Dein Akku bei einer höheren Stromentnahme (5-10 Amps) vielleicht nur noch 8-9,5 Ah. :cool:


Die Spannung auf einer Tour bei einem Verbrauch von ca. 3500 mAh liegt dann zwischen 41 und 37 Volt.
An steilen Bergen kann der Strom schon mal locker auf 7 - 11 A steigen.
Beim normalen Fahren zieht der Motor um die 140 Watt - also ca. 3 - 5 A, an Bergen dann auch mal 350 Watt und kurzzeitig auch mehr.
...

Die Werte sind gut. Bei Steigungungen verlangt der Motor sein Futter, beim Mitreten dankt er es Dir durch Stromersparnis


Beim Schieben und getrentem Stromkreis zum Akku, zeigt mein Messgerät die Spannung an, die durch den Ausgang zurückkommt - also vom Motor. Der Motor erzeugt beim langsamen Schieben schon 4,5 Volt und kommt beim etwas zügigeren Schieben schnell auf 7 - 8 Volt.

Das ist normal das der Motor Spannung und Strom erzeugt. Ist ja auch ein Generator.
Deshalb ist mir auch der Begriff mit/ohne Freilauf nicht ganz klar. (wer weiß was :confused::D)

Toller Bericht und weiterhin frohes pedalekken :D:D:D

abala

wepfi
23.09.2008, 16:53
Das wattsup hat einen Eigenverbrauch von ca. 4,5V. Wieso:confused:sollte der Akku eine geringre Kapazität je nach Last bekommen?? Das ist mir völlig neu!

grosserschnurz
23.09.2008, 17:06
Hallo,

diese Auskunft kann mich nicht zufrieden stellen, hier gilt es Abhilfe zu schaffen.
Die rote Diode am Gasgriff vom Bafang-Antrieb leuchtet beim Schieben oder Fahren auch bei abgeklemmten Akku.
Bei angeschlossenem Akku, z. B. bergab und den Motor mit dem roten Schalter abgeschaltet bringt es den Akku nämlich in Schwierigkeiten und den Antrieb durcheinander.
Es wird also etwas unkontrolliert in den Akku eingespeist und beim Einschalten mit dem roten Schalter "bockt" der Antrieb. Erst das Abziehen der Verbindung zum Akku, einer kleinen Pause und dem Drehen des Antriebsrades lässt ihn wieder normal funktionieren.
Hier wird im Antrieb Strom erzeugt, der durch den Kontroller offensichtlich nicht vom Akku ferngehalten wird. Als Ladestrom durch Rückspeisung ist dieser jedoch völlig unbrauchbar. Wie gefällt so etwas denn eigentlich dem Akku, dem Motor, oder was macht der Kontroller?
Für mich stellt sich das Problem wie folgt dar:
Bergabfahren und "Stromsparen" durch abschalten über den roten Schalter ist ein Flop, kurzfristig auf der Ebenen oder beim Heranfahren an ein Hindernis oder dergleichen mag es ja funktionieren.
Wenn ich vor der Abfahrt den Stecker aus dem Akku ziehe und dann bei Normalbetrieb auf der Ebenen wieder einstecke, habe ich dieses Problem nicht, d. h., wenn Abschalten dann die Hauptstromversorgung zum Akku mit einem dicken Schalter.
Bin für jeden anderen Tipp dankbar.
grosserschnurz grüßt alle, die dieses auch schon gemerkt haben.

Broadcasttechniker
23.09.2008, 17:35
Wenn der Motor beim Schieben Spannung erzeugt, hat er schon mal keinen Freilauf, bei Direktantrieb normal.
Ich hatte es schon mal geschrieben: Die intrinsischen Dioden (auch Bodydioden genannt) in der MOS-FET Endstufe wirken als Drehstromgleichrichter. Mit der so erzeugten Spannung kann man den Akku nur laden, wenn man schneller als der Leerlaufdrehzahl entsprechend fährt.
Sonst braucht man einen Step-Up Konverter.
Die Ladung des Akkus ist dabei ungeregelt, was sich aber verschmerzen lässt.
Ausnahme: Ich wohne auf einem Berggipfel und starte mit geladenem Akku ein Downhill Rennen.
Der Strom wird einmal durch die eher begrenzte "Antriebsleistung" limitiert, zum anderen durch die synchrone Reaktanz. Hallo grosserschnurz, hier kommt der Elektrotechniker;)
Ich habe den Kurzschluß-Bremsversuch auch schon durchgeführt, aber dabei nicht gemessen. Schätze dass der maximal erreichbare Strom im Bereich dessen liegt, was im Antrienbfallder Regler als Limit vorgibt.
Im Golden Motor Regler werden diese Body-Dioden durch externe Schottky Dioden gebrückt.
Das ist zwar uneleganter als Synchrongleichrichtung (active freewheeling), führt aber im Teillastbetrieb (Hallo Kraeuterbutter) zu ungefähr halbierten Verlusten. Allerdings unter der Annahme zu vernachlässigender Vorwärtsverluste und von 1Volt auf 0,5Volt reduzierter Diodenverluste.

abala
23.09.2008, 18:36
Das wattsup hat einen Eigenverbrauch von ca. 4,5V. Wieso:confused:sollte der Akku eine geringere Kapazität je nach Last bekommen?? Das ist mir völlig neu!

Yepp,

hier ist jetzt ein Physiker gefragt oder vielleicht hat ein Vollblutelektroniker eine Erklärung.

Ich kann nur auf
http://www.elektromodellflug.de/akku-test/Konion-1300.htm

hier ist ein Unterschied der Kapazität bei 10C und und 15C.(wenn auch minimal)

Warum das so ist wird hier angedeutet (interne Verluste = Innenwiderstand einer Zelle)
http://www.batteryuniversity.com/partone-16a-german.htm

greeze
abala

wepfi
23.09.2008, 19:33
Und schau mal die LiFePos bei Giese an .... seltsam

Christian
23.09.2008, 21:08
So das wars erst mal mit den Neuigkeiten. Mein Fazit bisher: Der Akku ist okay :cool:.
Hmm ... :rolleyes:

Wenn der Akku über eine Nennkapazität von 10 Ah verfügt, zu Beginn der Fahrt vollgeladen war, Du fleißig mitgetreten bist (und so die Entladerate deutlich unter 1 C = 10 A gehalten hast), dann ist eine entnehmbare Energie von 36 V x 5,3 Ah meiner Meinung nach viel zu gering.

Oder habe ich da irgendwas nicht mitbekommen?

Gruß,

Christian

peline
23.09.2008, 21:44
dann ist eine entnehmbare Energie von 36 V x 5,3 Ah meiner Meinung nach viel zu gering.

Ich vermute herausgelesen zu haben, das ch-ack glaubt, dass es sich um einen Messfehler handelt - warum eigentlich?

Gruß Peter

HorstG
24.09.2008, 11:00
Das ist ein guter Wert finde ich und so rechne ich auch (1Ah = 5km Reichweite)

1: Ein Akku hat keinen Schutz vor Tiefentladung. Das muss durch Elektronik geregelt werden. In Deinem Fall übernimmt das der Motorreglerregler f. ( hier schaltete der Regler bei einer bestimmten Spannung ab, meist bei 31 V bei 36 V Akku)


2: Nur gelten die 10 Ah des Akkus, bei einem Verbrauch von 1/20 der Gesamtkapazität .

abala

Hallo Abala

Zu 1:
Fertige LiFePO4-Akkupacks beinhalten immer ein BMS (Batterie Management System), und diese bewirkt die Unterspannungsabschaltung bei 35,5 V, nicht der Motorcontroller, der wird erst bei ca. 31,5 V aktiv.

Zu 2:
Die "C20-Angabe" gilt für Standard-Bleiakkus bei LiFePO4 git normalerweise "C1", d.h. die Kapazität wird bei 1-stündiger Entladung erreicht.

wepfi
24.09.2008, 15:30
Meine Lösung:

BMS raus wenn es bei so konservativ bei 35V abschaltet. Der Regler schaltet erst bei ca. 31/32V ab.
10 Zellen können aber bis 26V ohne Schaden entladen werden. Also wird durch diese Aktion der Pack nicht beschädigt.
Das würde die Reichweite deutlich erhöhen.

peline
24.09.2008, 19:22
Meine Lösung:
10 Zellen können aber bis 26V ohne Schaden entladen werden.

Wiese 10 Zellen. Es müssten doch 11 sein.
Außerdem brauchst du das BMS doch vor allem fürs Laden.
Und außerdem wollen wir doch nicht einzelne schwache Zellen noch mehr schwächen oder?

Gruß Peter

wepfi
24.09.2008, 19:31
Der Akku ist mit 10 Zellen angegeben.
Zum Laden..... blöd von mir, aber ich geh´immer davon aus, dass jeder ein regelbares Netzteil hat.
Interessant wäre, was der Lader bringt, vielleicht kann man ihn doch direkt anhängen.
Ansonsten würd´ich ihn wirklich recyceln und 200€ .....

ch-ack
24.09.2008, 20:34
Das ganze entwickelt sich ja richtig interessant. Das mit dem Abschalten ist korrekt - das macht eine Elektronik im Akkupack - ich denke da an den BMS - reingeschaut habe ich nicht. Dann kommt es also hin mit dem Leistungsverbrauch von 5300 mAh - ich müsste mal schauen, ob man ohne etwas umzubauen zur Not auf die zweite Anschlussleitung anschließen kann, ohne etwas zu beschädigen. Ich habe ja zwei Steckdosen am Akkupack - eine zum Laden, eine zum Entnehmen. Ansonsten reicht mir die Kapazität zur Zeit völlig.
Übrigens, die Fahrzeit für die 25 km beträgt ca. 50 min.

Gruß Ch-ack

Christian
24.09.2008, 22:22
Wenn ich einen Akku gekauft hätte, der mir nur die Hälfte seiner Nennkapazität zur Verfügung stellt, dann würde ich mich mit diesem Mangel an den Händler wenden. Ziemlich pervers, ich weiß ... ;)

Gruß,

Christian

schuhmax
24.09.2008, 22:52
Ein Akku hat keinen Schutz vor Tiefentladung. Das muss durch Elektronik geregelt werden. In Deinem Fall übernimmt das der Motorreglerregler f. ( hier schaltete der Regler bei einer bestimmten Spannung ab, meist bei 31 V bei 36 V Akku)

Das kannst du nicht globalisieren, ein nimh akku hat keinen selbstschutz, ein lipo schon.
Wie es bei einem lifepo aussieht weiss ich nicht,
aber die aussage ein akku hat keinen schutz ist irreführend.

Schuhmax

peline
24.09.2008, 23:03
Wenn ich einen Akku gekauft hätte, der mir nur die Hälfte seiner Nennkapazität zur Verfügung stellt [...]

Wenn ich dem Messgerät vertrauen würde, dann würde ich den Akku auch zurückschicken.

Gruß Peter

wepfi
25.09.2008, 07:07
Neee, es ist einfach so, dass hier das BMS zwar korrekt, aber zu früh abschaltet

abala
25.09.2008, 11:45
Das kannst du nicht globalisieren, ein nimh akku hat keinen selbstschutz, ein lipo schon.
Wie es bei einem lifepo aussieht weiss ich nicht,
aber die aussage ein akku hat keinen schutz ist irreführend.

Schuhmax

Hi,
ich bleibe bei meiner Aussage, die Akkuzelle an sich ist nicht gegen Tiefentladung geschützt. Du kannst jeden Akku bis auf 0 Volt leersaugen. (Zellenzerstörung):eek::eek::eek:
Auch in Serie geschaltete Akkus (ohne zusätzliche Elektronik) sind nicht gegen Tiefentladung geschützt.:eek::eek::eek:

http://de.wikipedia.org/wiki/Tiefentladung

Beweißt mir das Gegenteil :cool:.

happy goooogeling
abala:cool::D:cool:

Christian
25.09.2008, 12:24
Wenn ich dem Messgerät vertrauen würde [...]
Wenn es ein Watt's Up ist - das hat eigentlich keinen schlechten Ruf ...

Und selbst wenn es sich um einen (bisher unerkannten) Messfehler handeln würde, hätte ich kein Problem damit, das schließlich zusammen mit dem Händler herauszufinden. Die Chancen, dass es sich um einen Akkudefekt handelt, stehen allerdings nicht schlecht. Immerhin war ja auch schon der erste fehlerhaft.

Gruß,

Christian

ch-ack
25.09.2008, 13:53
Das Meßgerät ist ein Multiplex MX 8120.
Wer hat denn überhaupt schon mal seine entnommene Leistung bei seinem E-Bike gemessen ?
Wenn ich das richtig gelesen habe, sind bei den meisten Erfahrungsberichten bisher nur Schätzungen. Oder habe ich zu oberflächlich gelesen ? Es wäre mal interessant Vergleiche zu sehen.

Demnächst stelle ich auch mal ein Foto meines E-Bikes ein, versprochen ;)

Übrigens, da war noch die Frage mit dem Laden ? Das Ladegerät hat eine Spannung von 42 V und 1,8 A angegeben.

peline
25.09.2008, 14:06
Das Meßgerät ist ein Multiplex MX 8120.
Wer hat denn überhaupt schon mal seine entnommene Leistung bei seinem E-Bike gemessen ?


Ich habe die Leistung heute mit Watts Up gemessen.

Gruß Peter

wepfi
25.09.2008, 14:21
Ich habe beide Geräte, beide arbeiten gleich korrekt. ABer nochmals zu dem 36V 10er Pack. Der hat 36V Ladeendspannung, nominal 33V. Und NUR der Nominalwert sollte angegeben werden (siehe z.B. NiMh 1,2V). Ich halte das nicht für korrekt.

ch-ack
25.09.2008, 15:16
Ich werde mal den Händler noch kontaktieren und erfragen, ob das mit der zu frühen Abschaltung einstellbar ist oder ob defintiv eine Fehler vorliegt. Das sollte herauszubekommen sein. Obwohl ich immer noch das Gefühl habe, dass die wohl nur Hälfte meines Akkus schon enorm ausreicht - auf jeden Fall wenn man so andere km Angaben hört. Wobei natürlich die km Angaben absolut relativ zu betrachten sind. Heute Morgen hatte ich z.B. überhaupt keine Lust, kraftvoll in die Pedalen zu hauen. Da bin ich mit 4300 mAh die 25 km und 29 km/h Durchschnitt zur Arbeit gefahren. Aber natürlich reizt es die vollen 10 Ah auszulasten. Ich werde nachfragen.
Von anderen E-Bikern hört man, dass sie mit der gleichen Akkuleistung bei 25 km/h Pedelec Betrieb bis 40 km weit kommen. Ich müsste vielleicht mal testen, wieviel Strom ich bei 25 km/h Pedelec Betrieb verbrauche - aber da komme ich dann ja kaum noch vorwärts ....

Kraeuterbutter
25.09.2008, 16:10
Wer hat denn überhaupt schon mal seine entnommene Leistung bei seinem E-Bike gemessen ?ich

z.b. hier: http://www.kraeuterbutter.at/Bilder2/Radnabenmotor_Vorderreifen/Testlauf%203/MESSUNG_erstesmal%20Burgruine%20_%20Beschriftet.jp g

aber wie Wepfi sagt: die Angabe von 36Volt

ist das Selbe bei den Bohrschrauber-packs:
bei den DEWALT steht 36V drauf, sind aber nur 10 Zellen Fepo4 in Serie drin
bei den BOSCH steht auch 36V drauf, sind 10 Zellen LiMn drin

Ergebnis:
obwohl bei beiden 36V draufsteht,
der DEWALT hat Ladeschlussspannung von 36Volt
der BOSCH hat Ladeschlussspannung von 42Volt (41Volt)

und im Gebraucht ?
bei 10C hat der DEWALT ca. 30Volt
bei 10C hat der BOSCH ca. 33-35Volt

auf jedenfall ist da ein grösserer Unterschied
beim Fepo4 brauchts 11 bzw.12 Zellen um die 36V zu haben..

bei meinem Rad: wenn ich da einen 10s Fepo4 hernehme, würd das nicht funktionieren
der Regler regelt bei 31,5volt zurück
die Abschaltspannung eines 10s Fepo4 ist aber nur 25Volt
ergo schaltet der Regler den Fepo4 viel zu früh ab

grad mal bei den Messwerten nachgeschaut:
bei 5C Belastung, fällt ein 10s Fepo4 A123 M1-Pack bereits nach 1/3 der Entladung auf unter 31,5Volt womit der Regler dann abregelt

fügt man nur eine Zelle hinzu, also 11s Fepo4 A123 M1
bleibt bei 5C Last die Spannung bis zum Schluss auf über 31,5Volt

also ich könnte mir gut vorstellen, dass es bei dir reicht eine einzige Zelle hinzuzufügen um deine effektive Reichweite gleich mal zu verdoppeln

Broadcasttechniker
25.09.2008, 18:51
Mein Kollege hat heute seinen 36V 15Ah China-Akku bekommen.
Leerlaufspannung 40Volt, sonst noch nichts gemessen oder probiert.
Der Akku ist nur mit Gaffer-Tape umwickelt, sieht völlig krank aus. Das Batterie Management liegt halb sichtbar oben drauf.
Der Akku ist mechanisch total weich.
Die Verpackung war anständig, hat allerdings dem äußeren Anschein nach was aushalten müssen.
Ich möchte nicht wissen, wie das Ding von innen aussieht, inbesondere die Zellverbinder.
Mein Kollege schon. Er wird ihn deshalb, Garantie hin oder her, wahrscheinlich öffnen.
Ich glaube nicht, dass der deutsche Importeur andere Ware erhält.
Wenn bei deinem Pack an irgend einer Stelle ein Bruch zwischen der vierer Parallelschaltung entstanden ist, ist auch klar, woher die geringe Leistung kommt.

peline
25.09.2008, 21:21
Mein Kollege hat heute seinen 36V 15Ah China-Akku bekommen.


Und von welchem Händler?

Gruß Peter

P.S.
Und halt uns bitte auf dem Laufenden, wie der Akku funktioniert!

Broadcasttechniker
25.09.2008, 21:52
Bei dem hier: http://stores.ebay.de/PingBattery

peline
25.09.2008, 22:20
Bei dem hier: http://stores.ebay.de/PingBattery

Aber der hat doch einen sehr guten Ruf, jedenfalls bei www.endless-sphere.com (http://www.endless-sphere.com)

Sind alle mit zufrieden, überlege mir auch, bei ihm einen Akku zu bestellen.
Dass die Dinger krank aussehen, weiß man ja. Die Steckt man dann in einen alten Gummistiefel und dann wird der Akku auch nicht geklaut.

Gruß Peter

abala
25.09.2008, 22:48
ich

z.b. hier: http://www.kraeuterbutter.at/Bilder2/Radnabenmotor_Vorderreifen/Testlauf%203/MESSUNG_erstesmal%20Burgruine%20_%20Beschriftet.jp g
.....


Hallo Kraeuterbutter,
mit welchem Messgerät hast Du das ganze aufgezeichnet? Würde ich mir auch zulegen wollen.

merci
abala

Christian
26.09.2008, 09:08
mit welchem Messgerät hast Du das ganze aufgezeichnet?

http://www.pedelecforum.de/forum/showpost.php?p=1474&postcount=26

Gruß,

Christian

Kraeuterbutter
26.09.2008, 15:49
genau... hier kriegst ihn am günstigsten:
http://www.hobbycity.com/hobbycity/store/uh_viewitem.asp?idproduct=4575

da kostet bei uns teilweise das WhatsUp mehr, der eagletree kann aber deutlich mehr


(bis hin zu einem 75 Euro GPS-Modul das man anschliessen kann, um später seine Bike-Tour bei google-Maps betrachten zu können !)

Broadcasttechniker
29.09.2008, 17:38
P.S.
Und halt uns bitte auf dem Laufenden, wie der Akku funktioniert!

Diese Antwort bezieht sich auf das obige Zitat, wer hätte es gedacht.
Mein Kollege ist noch nicht viel weiter, da er privat viel um die Ohren hat.
Wir haben uns den Akku mal genauer angesehen.
Zum Messen mussten wir nur an einer Stelle das Gaffer-Tape vorsichtig abziehen, dann lag der Stecker fürs BMS frei. Es lassen sich zwölf verschiedene Spannungen messen, die Stufung beträgt im Lieferzustand 3,33 Volt. Ist also ein 12s?p.
Kapazität lassen wir jetzt mal unseren Heli Kollegen bestimmen.

jaak
02.11.2008, 07:56
Ich bin auch an nem 36V LIFEPO4 Akku interessiert, möchte mir einen kaufen !
@Broadcasttechniker:

Was hat die Messunge des LiFe Akkus ergeben ? Sind die Akkus kaufenswert ?

Beste Grüße

Radlerpeter
24.11.2008, 20:22
Hallo Akkuspezialisten,
ich lese in Zusammenhang mit Lifepo4 - Akkus immer wieder die Bezeichnung "2C, 10C usw." Was bedeutet das eigentlich. Habe mal "gegoogelt" aber nichts sinnvolles gefunden. Kann mich mal einer aufklären.


Danke und viele Grüße Peter

didi28
24.11.2008, 20:24
Hallo Akkuspezialisten,
ich lese in Zusammenhang mit Lifepo4 - Akkus immer wieder die Bezeichnung "2C, 10C usw." Was bedeutet das eigentlich. Habe mal "gegoogelt" aber nichts sinnvolles gefunden. Kann mich mal einer aufklären.


"C" steht für die Kapazität des jeweiligen Akkus, egal ob LiFePO4 oder Blei-Gel oder Li-Ion etc.

Wenn Du z.B. mit 2C einen 10Ah Akku entladen kannst bedeutet das ein Entladestrom von 20A

Broadcasttechniker
24.11.2008, 21:06
@Broadcasttechniker:
Was hat die Messunge des LiFe Akkus ergeben ? Sind die Akkus kaufenswert ?
Der Kollege hat den zuerst teilzerlegt und das eingebaute BMS abgebaut.
Der Überlade / Tiefentladeschutz ist wohl o.K.
Der Balancer taugt nur sehr bedingt, da er rein passiv ist (Widerstandskette, die nur beim Laden über 2x12 Optokoppler direkt mit den Zellen bzw. den Anzapfungen verbunden sind). So eine Konstruktion wirkt nur beim Langsamladen und macht bei geringen Differenzen kaum Ausgleichsströme.
Tiefentladeschutz macht der Motorkontroller, Lademanagement inkl. Balancing ein anständiger Lader aus dem Modellbaubereich.
Es ist ein Eagle-Tree verbaut, aber leider haben wir wegen des schlechten Wetters keine Messergebnisse.
Mein anderer Kollege, der Heli Modellbauer, hat über mich einen zweiten 16Ah 36V bei Ping gekauft, der ist aber noch nicht da. Auch er hat sich für das Monitoring ein Eagle-Tree gekauft, ebenso wie ich.
Werde berichten, sobald belastbare Ergebnisse vorliegen.

Radlerpeter
24.11.2008, 21:36
"C" steht für die Kapazität des jeweiligen Akkus, egal ob LiFePO4 oder Blei-Gel oder Li-Ion etc.

Wenn Du z.B. mit 2C einen 10Ah Akku entladen kannst bedeutet das ein Entladestrom von 20A

Hallo und vielen Dank für die Erklärung.

man kann alt werden wie ein Baum und lernt immer noch dazu.

Viele Grüße Peter

Lithium-Yttrium-Man
16.09.2009, 23:09
AW: LiFePo4 Akkus Europa Importeur -- das neu LiFeYPO4

Die neue Yttrium Technologie - the originale Thunder-Sky Marke
Akkus, Batteriemanagement (BMS), Ladegeräte
http://gwl-power.tumblr.com/