Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Erfahrungsbericht Sparta Ion
Hallo zusammen,
hier ist für Interessierte ein Erfahrungsbericht über das Sparta Ion Mgear. Gespielt habe ich mit dem Gedanken mir ein Pedelec zuzulegen schon länger. Ich fahre gern Fahrrad aber in manchen Situationen hätte ich gern mal ein bischen "Rückenwind" gehabt. Vor dem Hintergrund immer weiter steigender Spritpreise dachte ich mir, dass sich solch ein Gefährt, wenn man es regelmäßig für die Fahrt zur Arbeit nutzt amortisiert, zumal sich der Körper über ein bischen regelmäßige Bewegung freut. Der Weg zur Arbeit ist nicht weit, so 7,5 km, aber besonders auf dem Rückweg beschwerlich, weil bergig. Außerdem wollte ich nicht so durchgeschwitzt auf der Arbeit ankommen. Also habe ich mir ein Herz gefasst und bin zu einem Händler gefahren um mich dort mal beraten zu lassen. Dort standen neben anderen Fahrradtypen ein Sparta Ion herum. Es gefiel mir auf Anhieb. Also kurze Probefahrt gemacht und war begeistert. Der Antrieb ist fast lautlos, die Unterstützung setzt sanft, aber dann nachdrücklich ein. Da das Rad ein Vorführrad war bot es der Händler mit einem Nachlass von € 400,- an. Da konnte ich mich nicht zurückhalten und habe das Rad angezahlt. Nachdem meine Frau die immer noch gewaltige Investition von € 1800,- abgenickt hatte konnte ich das Rad eine Woche später in Empfang nehmen.
Das Sparta Ion ist im Grunde ein klassisches Hollandrad, welches aber wesentlich moderner ist und wirkt. Es hat eine sehr gute Ausstattung: sehr stabiler Rahmen,7-Gang Shimano-Nexave Kettenschaltung mit Rücktrittbremse (!), vorne Rollerbrakes, Halogenbeleuchtung ordentliche gefederte Sattelstütze nebst Sattel und gefederte Vorderradgabel. Der Elektroantrieb sitzt relativ unauffällig im Hinterrad. Sehr gut gelungen ist die Steuerung. Es besteht aus einem abnehmbaren Fahradcomputer an dem man die Unterstützungsstufen wählen kann, sowie das Licht einschalten, Geschwindigkeit und Kilometerzähler lassen sich ebenso ablesen. Das Display ist bei eingeschaltetem Licht beleuchtet. Sehr gut empfinde ich die Anzeige der Restladung in 3% Schritten. Das Bedienteil ist, wie gesagt abnehmbar, und der Antrieb lässt sich ohne, nicht in Betrieb nehmen. Die persönlichen Daten sind in dem Rad gespeichert und man bekommt ein Ersatzbedienteil nur gegen Vorlage des Eigentumsnachweises. Ach ja, "angefeuert" wird das Teil von einem 10Ah LiIon-Akku, der geschickt im Rahmen versteckt ist. Der Unterstützungsgrad ist übrigends abhängig von der selbst eingesetzten Kraft. Beim Fahrradhändler kann die Charakteristik der Unterstützung mittels Computer noch angepasst werden (Normal, Berg oder Tour).
Nun der erste Test: nachdem ich mal die verschiedenen Unterstützungsstufen (3) ausprobiert hatte, man hat im flachen Gelände wirklich das Gefühl zu fliegen, habe ich die Unterstützung abgeschaltet um das reine Fahrrad einmal zu testen. Es fuhr sich wie ein normales Fahrrad. Das höhere Gewicht, ca.28kg, fällt hier überhaupt nicht auf. Also ran an den ersten Berg, eine langgezogene Steigung, die ich sonst mit Hängen und Würgen geschafft habe, fuhr ich recht entspannt hoch. Man muss zwar immer noch ordentlich reintreten aber man hat wirklich das Gefühl von hinten angeschubst zu werden. Dann, mit hoher Geschwindigkeit, wieder bergab. Das Rad liegt gut auf der Straße, da klappert nichts da wackelt nichts, es ist ein prima Fahr- und Sicherheitsgefühl. Ein Segen ist die Rücktrittbremse, die ordentlich verzögert, gegenüber den Rollerbrakes die für sich allein aus meiner Sicht etwas schwach ist. Die erste Teststrecke war ca. 25km lang, Teils topfeben, teils bergig. Die Restladung im Akku stand bei 40%, losgefahren bin ich mit nicht ganz vollem Akku, der bei ca.90% stand. Was die Reichweite angeht, schon mal nicht schlecht. In den nächsten Wochen habe ich das Rad weiter getestet. Der Weg zur und von der Arbeit ist, wie gehofft, wesentlich angenehmer, wenn auch nicht ganz schweißfrei. Das liegt einfach daran, dass man unwilkürlich stärker in die Pedale tritt als man bräuchte. Es ist einfach ein schönes Gefühl schneller unterwegs zu sein als sonst. Abgesehen davon kommt dieses Rad ab einer bestimmten Steigungsstärke, ich schätze mal so 8-10%, an seine Grenzen. Für die Alpen ist dieses Pedelec nicht geeignet. Da gibt es andere aber auch erheblich teurere Räder als meins. Mit der Reichweite bin ich auch sehr zufrieden. Bei verhaltener Nutzung der Motorunterstützung sind locker 60-70km drin. Bin sogar einmal 100km, allerdings mit "richtigem" Rückenwind, an der Ruhr entlang von Dortmund nach Duisburg gefahren und hatte noch 30% Restladung.
In den darauf folgenden Wochen und Monaten bin ich bereits 1600km gefahren und bin immer noch begeistert. Mein Kalkül ist aufgegangen: ich fahre jetzt täglich damit zur Arbeit, der innere Schweinehund, der mir sonst oft zu schaffen gemacht hat bleibt Zuhause und mein Spaß am Radfahren hat sich noch einmal gesteigert.
Allzeit gute Fahrt wünscht
Klaus
einsgehtnoch
19.08.2008, 13:09
Schöner Bericht,
etwa das gleiche erhoffe ich vom BionX 250HT, nur `n bischen mehr Bergtauglichkeit.
Es wird aber erst Ende September geliefert und in mein Mb eingebaut.
Gruss Dieter
Schöner Bericht, danke!
Kannst du eventuell noch ein paar Fotos reinstellen?
Schöner Bericht, danke!
Kannst du eventuell noch ein paar Fotos reinstellen?
Hallo Wolf,
ich habe noch gar keine Bilder von meinem Drahtesel gemacht, hole das aber später nach. Einstweilen kann man sich auf der Webseite von Sparta ganz gut informieren. http://www.sparta.nl/de
Gruß
Klaus
Einstweilen kann man sich auf der Webseite von Sparta ganz gut informieren. http://www.sparta/nl/de
Der Link geht so nicht. Nehmt diesen:
http://www.sparta.nl/de/sparta-spezialist-in-spezialer-fahrrader.asp
Der Link geht so nicht. Nehmt diesen:
http://www.sparta.nl/de/sparta-spezialist-in-spezialer-fahrrader.asp
Danke für die Berichtigung.
Und hier sind ein paar Bilder, die ich noch nachreichen wollte.
Klaus
Sehr gut empfinde ich die Anzeige der Restladung in 3% Schritten.
Ja, so stelle ich mir das ungefähr vor, nach dem Anblick auf den Fotos von Dir jetzt. Akkuladung in 3%-Schritten, da träume ich bei meinem Flyer nur von, muß mich da während der Fahrt mit 33%-Schritten begnügen. An Deinem Display können sich die Biketec/Panasonic-Leute mal ein Beispiel nehmen. Beleuchtet bei eingeschaltetem Licht! Na also, es geht doch. :p
Blende01
04.09.2008, 21:42
Hallo,
ich hatte vor wenigen Tagen das baugleiche Modell von Hercules (Tourer) erworben und zwei Mal ein "defektes" Exemplar erwischt (siehe Thread neues Pedelec mit Defekt).
Beide haben bereits an leichtesten Steigungen die Unterstützung eingestellt, eines sofort, das andere erst nach rund 80 Metern.
Gleichzeitig kamen Fehlermeldungen, welche mit dem Motorstrom zu tun hatten.
Du schreibst, dass nach Steigungen mit 8-10% schon schluss sei, obwohl die höchste Stufe mit Faktor 1.8 unterstützen msste.
Unsere Kalkhoff Pedelecs mit Panasonic-Antrieben unterstützen "nur" mit maximal Faktor 1,3 , ich komme damit jedoch auch recht steile Passagen ohne größere Mühe hoch, natürlich dann im 1. oder 2. Gang.
Ist das Sparta- / Herculeskonzept tatsächlich weniger bergtauglich, oder beruht dies auf subjektivem Empfinden?
Viele Grüsse
Du schreibst, dass nach Steigungen mit 8-10% schon schluss sei, obwohl die höchste Stufe mit Faktor 1.8 unterstützen msste.
Unsere Kalkhoff Pedelecs mit Panasonic-Antrieben unterstützen "nur" mit maximal Faktor 1,3 , ich komme damit jedoch auch recht steile Passagen ohne größere Mühe hoch, natürlich dann im 1. oder 2. Gang.
Ist das Sparta- / Herculeskonzept tatsächlich weniger bergtauglich, oder beruht dies auf subjektivem Empfinden?
Hallöchen,
das mit den 8-10% ist mein subjektives Empfinden. Es kommt mir so vor als wenn ab einem bestimmten Steigungsgrad nicht mehr viel kommt. Das Mehrgewicht des Rades kompensiert irgendwann die Unterstützung. Möglich ist natürlich auch, dass sich die verschiedenen Antriebe in der Bergtauglichkeit unterscheiden. Leider hatte ich noch nicht die Gelegenheit den Panasonic-Antrieb auszuprobieren. Aber wie schon in meinem Bericht geschildert, bin ich mit den Leistungen des Sparta ansonsten sehr zufrieden. Immerhin bin ich seit Ende April 1900km gefahren und mein Fokus lag darauf ein normales Fahrrad fahren zu können und bei Bedarf den "Rückenwind" zuzuschalten. Hier im Ruhrgebiet haut das prima hin und hier ist es auch nicht nur flach.
Gute Fahrt
Klaus
Hi,
ich bin ganz neu hier und wollte mal eben was zu dem ION loswerden.
Es ist ein NiMH Akku, ken LiIon Akku, daher ist es wichtig das Ladegerät immer anzustecken. Das hat mit der Ladelektrnik zu tun, das Ladegerät lädt nicht nur sondern entlädt und balanciert den Akku.
Zur Bergtauglichkeit: Es gibt 3 verschiedene Softwareprogramme, u.a. extra für bergiges Gelände was dir dein Händler aufspiele kann, dann solltest du mehr Power bekommen, allerdings geht das zu Lasten der Reichweite.
Gruß
Hi,
Es ist ein NiMH Akku, ken LiIon Akku,
Zur Bergtauglichkeit: Es gibt 3 verschiedene Softwareprogramme, u.a. extra für bergiges Gelände was dir dein Händler aufspiele kann, dann solltest du mehr Power bekommen, allerdings geht das zu Lasten der Reichweite.
Gruß
Hallo Passi,
da bin ich wohl einer Fehlinformation aufgesessen. Ist tatsächlich ein NiMh-Akku. Was die Softwareprogarmme angeht, hatte ich das in meinem Bericht auch erwähnt. Schade nur, dass man die Fahrprogramme nur beim Fachhändler ändern kann. Ich fahre seit einiger Zeit im Bergmodus, was durchaus eine Verbesserung ergeben hat, aber eine "Bergziege" wird das Rad dadurch auch nicht. Mir fehlen aber auch Vergleichsmöglichkeiten zu anderen Pedelecs.
Gruß
Klaus
So, jetzt will ich mal ein kleines Fazit ziehen. Nach 6 Monaten, fast
täglichem Gebrauch und 2100km gefahrener Strecke, finde ich, dass
das Sparta Ion, im Großen und Ganzen, ein ausgereiftes Produkt ist. Die
einzigen Mängel, die ich aufführen kann, sind: erbärmlich quietschende
Rücktrittbremsen, die bereits zum 2. Mal "entquietscht" werden mussten.
Das scheint laut Werkstatt ein verbreitetes Problem bei diesen
Rücktrittbremsen zu sein. Die serienmäßigen Continental (unplattbar-)
Reifen taugten nichts und waren ratzfatz platt und sind daher gegen
Schwalbe Marathon Plus ausgetauscht worden. Habe jetzt hoffentlich Ruhe
vor Plattfüßen.
Blödsinnig finde ich die "modisch" zu kurz geratenen Schutzbleche
vorn und besonders hinten. Wenn man im Regen oder durch eine Pfütze
fährt, landet das Dreckwasser wunderbar auf den Packtaschen und auf dem
Rücken des Fahrers. Eins hat sich als äußerst unpraktisch erwiesen: dem
Rad fehlt eine Handbremse fürs Hinterrad. Die Rücktrittbremse ist zwar
klasse, nützt aber nichts, wenn man das Rad mal eine steile Treppe oder
Böschung herunterbugsieren muss. Man schwitzt man Blut und Wasser! 28kg
Fahrrad + Gepäck, sind eine Menge Masse, die mit der Vorderradbremse allein, kaum bewältigt werden kann. Das Vorderad kommt schnell ins Rutschen und dann ist kaum noch ein Halten.
Unzeitgemäß empfinde ich, dass das Ladegerät, welches laut Empfehlung ständig angeschlossen sein soll, im Leerlauf 18Watt(!) zieht.
Außer den beiden Plattfüßen hat mich das Rad nie im Stich gelassen. Ich
finde, das kann man bei einem Fahrrad dieser Preisklasse aber auch erwarten.
Ich bin mal gespannt, wie sich die Pedelecs so weiterentwickeln. Potenzial ist auf jeden Fall bei der Reichweite und auch beim Gewicht vorhanden.
Gute Fahrt wünscht
Klaus
Hi Klaus,
Die
einzigen Mängel, die ich aufführen kann, sind: erbärmlich quietschende
Rücktrittbremsen, die bereits zum 2. Mal "entquietscht" werden mussten.
Es gibt von Sparta andere Bremsbacken, die werden getauscht.
Blödsinnig finde ich die "modisch" zu kurz geratenen Schutzbleche
vorn und besonders hinten. Wenn man im Regen oder durch eine Pfütze
fährt, landet das Dreckwasser wunderbar auf den Packtaschen und auf dem
Rücken des Fahrers.
Bei den 2009er Modellen ist hinten auf das Schutzblech eine Verlängerung aufgeclipst, frag mal deinen Händler ob der den nicht bei Sparta bestellen kann.
Eins hat sich als äußerst unpraktisch erwiesen: dem
Rad fehlt eine Handbremse fürs Hinterrad.
Seit 2008 wird das Rad trotz Rücktritt mit 3 Handbremsen ausgeliefert... Aber deshalb das Rad tauschen?!? :confused:
Viel Spaß noch mit dem Rad!
Gruß
Passi
Hi Klaus,
Seit 2008 wird das Rad trotz Rücktritt mit 3 Handbremsen ausgeliefert... Aber deshalb das Rad tauschen?!? :confused:
Passi
Hallo Passi,
nöö deswegen würd ich das Rad nicht tauschen. Da kann ich zur Not mit leben. Aber hast Du vieleicht eine Idee ob bzw. wie man eine zusätzliche Bremse nachrüsten könnte?
Mich würde außerdem mal interessieren was sich so bei den 2009er Modellen so getan hat. Kannst Du darüber mal berichten?
Gruß
Klaus
Hi,
hm, großartig hat sich bei dem M-gear (jetzt L-Serie) nicht getan.
Die Schmutzfänger sind vorne und hinten größer.
Die Vorderradmuttern an der Gabel sind jetzt versteckt.
Die Mantelschoner vorne sind etwas kleiner geworden.
achja, die 3. Bremse ist sowieso dran.
Der Vorbau ist leichter zu verstellen.
es gibt eine GL Serie, die hat ein anderes Display und ein 11AH Akku, ist etwas anders aufgemacht. Du kannst dir das hier ansehen: http://www.my-ebike.de (http://www.my-ebike.de/)
Gruß
schuhmax
16.11.2008, 00:29
Danke für die Berichtigung.
Und hier sind ein paar Bilder, die ich noch nachreichen wollte.
Klaus
Also wenn ich mir die bilder zum rad anschaue, dann würde ich das für meine oma kaufen,
und dann noch mit einer rücktrittbremse verzögern?
Kann nur immer wieder jedem empfehlen sich in seinem rad, was zu einem passt, einen bausatzmotor einzubauen!
Geometrie und Ergonomie sind dinge die sollte man nicht verdrängen.
Dann sind es dann 18-20 kg und keine fast 30 kg.
Vom sparta habe ich zudem gehört und gelesen, made in holland, im flachen gut, aber nicht so für berge gebaut.
Schuhmax
Ich finde das Rad sehr sehr schön :)!
Meine ich ernst ! Die Armaturen / Instrumente sind nett anzusehen , das Rad sieht wie ein Rad aus , ist kaum derv Antrieb noch die Batterie zu sehen ! Rein vom optischen her sehr sehr ok !!
Technisch , glaube ich , sind die eher etwas schwach , aber sieht sehr gut aus !!
Ich wünsche viel Spaß , berichte gern mehr :)!
Und : Bilder !!
Bilder von Pedelecs sehe ich viel zuwenig , und daher danke für die Bilder !
Gooldi
hkranawetter
16.11.2008, 14:01
Hallöchen!
Zum Sparta hab ich ein sehr gemischtes verhältnis:
zum GUTEN: perfekt ausgeführt, tolle Elektronik und Steuerung, robust und Fehlerfrei, (wahrscheinlich das erste richtige Serienbike, bauen ja immerhin 50000 Stück + im Jahr, und man kann sagen, in wenigen Monaten wird definitiv jede Oma in Holland so ein Ding haben, sprich Vollvorsorgung.
zu Schlechten: eindeutig gewinnoptimiertes Bike, so wenig fundamentales für so viel Geld!!!!!!!!!!!!!!! (die elektronik alleine darf den Preis nicht rechtfertigen).
24V9Ah = sind sagenhaft wenige 216Wh el. Arbeit,
das ganze funktioniert in Holland ganz gut, weil von der Steuerung her auf 10-18km/h energieoptimum getrimmt, damit kommt man im flachen Holland wirklich 40-50 km, aber wehe es geht in der Berge, dann ist der akku alle,
UND JETZT KOMMTS:
HAT SCHON MAL WER DAS BIKE IN DEN ERSTEN STOCK GETRAGEN ZUM NACHLADEN, !!!!AKKU NICHT ENTNEHMBAR!!!!!weil die Akkuentnahme sollte man doch am besten im Sparta servicecenter machen (oder in einer KFZ grube),
NICHT ENTNEHMBARE AKKUS ENTSPRECHEN NICHT DER PRAKIS, UND SIND EIN GRAWIRENDER NACHTEIL (Ausser für offentliche ebikes wo diebstahlschutz und vandalismus ein thema sind),
Summary: wenig, sehr sehr sehr gut gemacht, und nur für Flachland oder kurzstrecke, weil akkus nicht entnehmbar, und viel zu teuer
ZUM HERKULUS: Kommt ja von der gleichen Gruppe wie Sparta, (ein konzern),
aber eben etwas deutscher, Protanium Liezenz gekauft, mit Tonxin Motor,
Elektronik vom Sparta genommen,
NACHTEIL, das Tonxin China zeug und die holländische Sparta Elektronik verstehen sich nicht so gut, dafür kann man die häufigen Fehler sich mit der ServiceSoftware beim Händler anzeigen lassen, falls der einen Comuter hat, Summary: nicht ausgereift und wie immer,
vielzuwenig akku: 24V10Ah und eben nicht 36V!!!
Kranawetter
schuhmax
16.11.2008, 22:56
Ich finde das Rad sehr sehr schön :)!
Meine ich ernst ! Die Armaturen / Instrumente sind nett anzusehen , das Rad sieht wie ein Rad aus , ist kaum derv Antrieb noch die Batterie zu sehen ! Rein vom optischen her sehr sehr ok !!
Hallo, möchte nicht abstreiten das dir das rädchen gefällt, aber dem dicken rohr vom steuerkopf zum tretlager, sind man schon an hier ist etwas drin.
Und das der antrieb kaum sichtbar ist, würde ich dem motor auf angehängtem bild eher zuordnen.
Aber wie sagte mein fahrradhändler, der jetzt extra eine eigene pedelec-abteilung aufmacht, es kommt eine neue generation von pedelec und dann auch eher so im bereich unter 20 kg.
Grüsse Schuhmax
@hkranawetter
Hi!
Da muß ich mal eben in ein paar Sachen widersprechen...
damit kommt man im flachen Holland wirklich 40-50 kmIch lese bei meinen Kunden mind. 50 km aus, habe auch Kunden die bis 90km damit schaffen! Berge gibts hier keine, das ist richtig, das ist auf grader Strecke vielleicht mit Gegenwind.
HAT SCHON MAL WER DAS BIKE IN DEN ERSTEN STOCK GETRAGEN ZUM NACHLADEN, !!!!AKKU NICHT ENTNEHMBAR!!!!!Wer sich so ein Rad kauft macht sich vorher Gedanken, oder? Wir haben bei uns Garagen und Fahrradschuppen mit Stromanschluß, hier ist keiner so bescheuert und trägt sein Bike in den ersten Stock. :p Wozu auch?!?
NICHT ENTNEHMBARE AKKUS ENTSPRECHEN NICHT DER PRAKIS, UND SIND EIN GRAWIRENDER NACHTEIL (Ausser für offentliche ebikes wo diebstahlschutz und vandalismus ein thema sind)Wo liegt der Nachteil, das verstehe ich nicht. Der Schwerpunkt des Akkus liegt optimal. Schau dir mal andere Bikes an die den Akku unter oder seitlich am Gepäckträger haben, die werden richtig schwammig. Das Problem wirst du beim ION nie haben.
Die Sache mit dem Preis kann ich nicht nachvollziehen, man bekommt ein gutes Rad und ausgereiftes Fahrrad für das Geld. Es gibt wenige Hersteller die 2 Jahre Garantie auf den Akku geben und Sparta überlegt momentan die Garantie für den Akku auf 5 Jahre hochzuschrauben.
Andere Hersteller machen genauso "teure" Räder wo du alle Nase lang mit in der Werkstatt bist.
Was ich dir damit sagen will, ist, das es verschiedene Gegenden gibt wo die Menschen andere Bedürfnisse und Möglichkeiten haben. Daher finde ich es sehr negativ wenn man ein Produkt schlecht macht nur weil es nicht auf die eigenen Bedürfnisse angepaßt ist.
Ich fahre ein VW Multivan, würde deshalb aber nie sagen das ein Smart ein Sch*** Auto ist, nur weil ich da nix mit anfangen kann!
P.S.: Ich hoffe das kommt nicht allzu negativ rüber :)
Gruß
Passi
hkranawetter
17.11.2008, 17:50
ist ein gutes Bike, keine Frage,
aber eben auf langsam Fahren und Akku sparen getrimmt,
genauso wie das Giant Twist, die haben das soweit getrieben das man wirklich 140 km damit fahren konnte, aber es hat halt keinen Spass mehr gemacht, (hatte dann extraenergy auch kritisiert, dann haben Sie die controller wieder hochgefahren),
ganz ehrlich, 24V9Ah Ni akku wiegen 4 kg gesamtgewicht beinahe 30 kg direktmotor...., wie gesagt wenig verdammt gut gemacht......
(ein 37V 10ALipo 2,7!!! und ist ganz leicht verbaubar, klein und leicht)
mit einem einfachen direktmotor!!!
wenn schon einen Holländer, dann das gazelle Inergy mit A123akku´s LiFEP04akkus,
das sind Lithiumakkus mit unendlicher Lebenszeit, und da kann man den akku entnehmen und das ist Definitiv wichtig, es gibt definitiv nicht überall eine steckdose, und schon gar nicht in den städten.
Kranawetter
Also wenn ich mir die bilder zum rad anschaue, dann würde ich das für meine oma kaufen,
und dann noch mit einer rücktrittbremse verzögern?
Kann nur immer wieder jedem empfehlen sich in seinem rad, was zu einem passt, einen bausatzmotor einzubauen!
Geometrie und Ergonomie sind dinge die sollte man nicht verdrängen.
Dann sind es dann 18-20 kg und keine fast 30 kg.
Vom sparta habe ich zudem gehört und gelesen, made in holland, im flachen gut, aber nicht so für berge gebaut.
Schuhmax
Hallo Schuhmax,
über Geschmack lässt sich bekanntlich trefflich streiten. Mir gefällts.
Was hast Du gegen Rücktrittbremsen? Ich finde Sie hervorragend.
Nicht jeder hat die Zeit, die Lust und die Möglichkeiten sich so´n Teil selbst zu basteln. Ich verfolge mit Interesse den vielen Selbstbauprojekten. Überzeugt hat mich optisch und technisch bisher keines.
Was die Ergonomie angeht, kann ich nicht klagen. Ist OK.
Nach 50km oder mehr habe ich keine Rückenschmerzen wie früher. Das liegt unter anderem daran das ich absolut aufrecht sitzen kann.
Das Gewicht ist sicherlich recht hoch aber ich kann damit leben. Die Entwicklung in den nächsten Jahren wird sicher dafür sorgen das die Pedelecs wesentlich leichter werden. dürften.
Die Bergtauglichkeit ist sicherlich nicht so, dass man damit durch die Alpen fahren kann, das hatte ich auch schon erwähnt aber für die hiesigen Verhältnisse (Ruhrgebiet)reicht es völlig aus. Wettrennen will ich mit dem Rad auch nicht abhalten. Es reicht mir völlig aus mit 20-25km/h entspannt durch die Gegend zu fahren und zu genießen.
Gruß
Klaus
Reinhard
17.11.2008, 20:02
Hallo Klaus,
Es reicht mir völlig aus mit 20-25km/h entspannt durch die Gegend zu fahren und zu genießen.
lass Dich nicht irritieren. Hauptsache, Du bist zufrieden.
schuhmax
17.11.2008, 21:32
Was die Ergonomie angeht, kann ich nicht klagen. Ist OK.
Nach 50km oder mehr habe ich keine Rückenschmerzen wie früher. Das liegt unter anderem daran das ich absolut aufrecht sitzen kann.
Das Gewicht ist sicherlich recht hoch aber ich kann damit leben. Die Entwicklung in den nächsten Jahren wird sicher dafür sorgen das die Pedelecs wesentlich leichter werden. dürften.
Die Bergtauglichkeit ist sicherlich nicht so, dass man damit durch die Alpen fahren kann, das hatte ich auch schon erwähnt aber für die hiesigen Verhältnisse (Ruhrgebiet)reicht es völlig aus.
Hallo Klaus,
natürlich hast du recht die geschmäcker sind verschieden, nun ich mag eine sportliche optik, puristisch und filigran, aber auch soviel komfort wie möglich.
Aber bei allem komfort eine aufrechte sitzhaltung kommt bei mir mit sportlicher fahrweise in konflikt.
In der sommerausgabe der aktiv-radfahren, grosser e-bike bericht, wurde ja auch die nicht so gute bergtauglichkeit erwähnt.
Habe schon öfter vorwiegend rentner getroffen, die mit dem sparta voll zufrieden sind, wie der kranawetter ja auch schreibt "im moment wohl das einzig gute serien elektrorad"
Aber was ist wenn der nicht gerade moderne akku schlapp macht, dann bist du auf den kundendienst angewiesen.
Angst vor bausätzen, warum?
War sehr überrascht als ich meinen bausatz vom kranawetter erhalten habe, h-rad wechseln, schaltung neu justieren, tasche am gepäckträger anbringen, gasgriff, pedelecsensor und umschalter anbringen und die fahrt konnte beginnen.
Da ich aber ein dreirad (trike) fahre kann ich mit der tasche wenig anfangen und musste umbauen.
Das ganze mit modernem akku für 800 euronen, dazu könnte man sich noch ein rad mit spitzen ausstattung kaufen, dann wären es € 2000,-
und 17 kg.
Apropo rückenschmerzen, wenn du mal ein liegerad probe fährst, oder gar ein trike, dann wirst du vielleicht erst merken was bequem ist, und trotzdem sportlich schnell.
Bis vor einem halben jahr dachte ich auch was sind das für spinner, rad fährt man aufrecht!
Und heute steht mein teures rad in der garage rum, alternative vielleicht ein mountainbike für den wald.
Auf jedenfall viel spass wünscht schuihmax
schuhmax
17.11.2008, 21:39
Hallo Klaus,
lass Dich nicht irritieren. Hauptsache, Du bist zufrieden.
Das sage ich doch auch, jeder hat seinen eigenen geschmack und bedürfnisse, die man akzeptieren sollte.
Das was ich fahre oder empfehle muss nicht das beste sein.
Es sind nur persönliche eindrücke, du magst leitra und ich alleweder, das ist doch toll da kann denn jeder sein bestes zu geben.
Grüsse Schuhmax
Hallo erstmal !
Ich fahre seid kurzem auch ein Sparta ion L und kann mich dem nur anschlließen!
Das ion ist ein schlüßiges - sehr gut abgestimmtes E-Bike, das sich sehr harmonisch und sicher fährt! Man hat keine Motorgeräusche, kein rucken oder zucken und kein Motorwiderstand wenn man ohne Unterstützung fährt! Das Fahrrad ist als eigenes Konzept gebaut und kein Flickwerk aus irgendwelchen Fahrradwelten - und das merkt man beim fahren!
Ich habe vor dem Kauf einige Modelle probegefahren - und mich dann wegen der o.a. Gründe für das ion entschieden!
Gruß
Didi
Hallo Didi,
ich wünsche Dir viel Spaß mit dem Sparta. Nach 2 Jahren und über 6000km zurückgelegte Strecke mit dem Rad habe ich es bis heute nicht bereut. Bei der letzten Inspektion wurden die Daten ausgelesen und der Akku hatte immer noch 100% Kapazität was ich aufgrund der gleichgebliebene Reichweite betätigen kann. Auch das Problem mit den quietschenden Bremsen hat sich jetzt erledigt.
Gruß
Klaus
Danke!
wünsche ich Dir auch! - in meiner Gegend ( Aurich ) fahren fast ausschließlich Sparta-ion. Man kann sagen, sie haben sich bereits gegenüber anderen pedalics durchgesetzt.
Wenn man die Leute anspricht, sind sie auch alle recht zufrieden mit dem Rad!
Du hast ja schon einiges an km zurückgelegt! Wenn man im Forum schaut haben da schon einige nach viel weniger km arge Probleme mit ihren Rädern!
Als ich die erste Fahrt damit gemacht habe, lief es nach einem Software-Update noch merklich besser als bei der Probefahrt!
Das ion ist eigentlich recht flott! - die Unterstützung schaltet erst bei 27km/h ab! Für meinen Geschmack reicht das vollkommen aus - ich brauch nicht 40 oder 50 km/h mit den Fahrrad fahren!
Mit den drei Bremsen ist man immer auf der sichern Seite! Normal reichen die Rollen-Felgenbremse aus! - wenn nicht, tritt man die Externe Rücktrittbremse! Diese - viel belächelte Rücktrittbremse- ist die brachialste Hinterradbremse die ich kenne - obwohl ich eine HS33 am Trekkingrad fahre! Also wenn man nicht in den Alpen, Hochsauerland oder änlichem Gelände mit dem Fahrrad fahren möchte,- kann man das Fahrrad mit gutem Gewissen empfehlen!
Gruß Didi T.
Hallo DidiT.,
vielen Dank für Deine Infos. Nur - man hat beim Lesen durch die vielen ! das Gefühl, als würdest Du einen dauernd anschreien ;-)
Nix für ungut...
- in meiner Gegend ( Aurich ) fahren fast ausschließlich Sparta-ion. Man kann sagen, sie haben sich bereits gegenüber anderen pedalics durchgesetzt.
Ja klar, Sparta ist eine niederländische Fahrradmarke und die Niederlande ist von Aurich wohl nicht so weit weg.
In der Ebene sind die Sparta-Ion wirklich gut, aber zumindest das letztjährige Modell konnte man von der Bergsteigfähigkeit nicht mit einem TranzX-Antrieb, wie sie z.B. in den AVE-Modellen verbaut sind, vergleichen.
Hab mein Sparta ION GLS seit einem Jahr recht lieb gewonnen auf rd. 5.000 km. Jetzt aber häufen sich die Defekte. Zuerst hat's die hintere Radnabe zersemmelt, weil die wohl mit der Dauerpower nicht klargekommen ist. Wurde dann auf Garantie repariert, netterweise. Auf einer Regenfahrt hat die Elektrik dann komplett ihren Geist aufgegeben. Keine Anzeige, kein Antrieb, zum Glück aber noch Licht. Das Rad steht seit 3 Tagen trocken, gibt aber kein Lebenszeichen mehr von sich.
Regnet's in Holland nicht?
Trecker06
05.08.2010, 22:29
Hallo ,
ich fahre auch ein Sparta Ion GLS .
Hatte auch kurz nach dem Kauf bei Naesse das Problem .
Habe dann die Kabel vom Akku/Tretlager kommen noch mal zusammen
gesteckt und mit Isolierband umwickelt .
Seither keine Probleme .
Ein Stecker war locker oder Wasser/Feuchtigkeit vermute ich .
Auch die Kappe unterhalb des Akkus hatte sich geloest .
Hier sammelt sich auch gerne Feuchtigkeit .
Habe alles getrocknet , Sicherung auch .
Dann ging nichts mehr .
Tip:Hinterrad anheben , ein paar mal Hinterrad bewegen/drehen
per hand oder Pedale , so dass
die Beleuchtung sich einschaltet - dann wieder den Akku geladen .
Bin auch nur Neuling ohne Vorkenntnisse .
Bin auch bei Dauerregen und Schnee , den kompletten letzten Winter gefahren .
:rolleyes::rolleyes::rolleyes:
supermax67
17.01.2011, 23:16
Hallo, ich fahre seit 7 Monaten ein 2009er Modell des Sparta ION GLS (Herren-Modell in schwarz) mit einer Laufleistung von mittlerweile 3000 km. Kaufpreis: 2349.- incl. zweier Haberland Packtaschen. Meine Erfahrungen mit diesem Modell sind - leider - überwiegend negativ. Allerdings habe ich auch zum grossen Teil auch selbst daran "Schuld". Man sollte sich vor dem Kauf eines Pedelecs eben genau darüber im Klaren sein, was man erwartet, damit man später keine Enttäuschung erlebt, wie in meinem Fall.
Gekauft habe ich das Rad im Juni 2009, weil ich als Alternative zum Auto ein Pedelec suchte. Ich habe keinen langen Weg zur Arbeit (ca. 8 km), und habe mein Auto konsequenter Weise verkauft, um mir dieses teure Fahrrad leisten zu können. Bei meinem Händler war ich begeistert von der Optik und auch dem tollen Fahrgefühl bei einer Probefahrt. Zu diesem Zeitpunkt hatte ich allerdings noch keinerlei weitere Erfahrungen mit Pedelecs. Die Argumente "meistverkauftes Modell in Europa" und eben die Probefahrt haben mich dann überzeugt.
Das Sparta ION GLS hat - systembedingt - allerdings gravierende Nachteile, die hier auch schon benannt wurden, und die ich leider erst im täglichen Gebrauch bemerkt habe, weil ich mich eben zuwenig informiert hatte. Besonders enttäuscht bin ich von den offensichtlichen Fehlern in der Konstruktion und der immer noch geringen Reichweite - trotz des auf Kulanz getauschten neuen Akkus. Bei einem so oft verkauften Pedelec hätte ich nicht mit mit so grossen Schwächen gerechnet.
Ich werde versuchen, das Rad im Frühjahr wieder zu verkaufen, wenn ich einen akzeptablen Preis erzielen kann, und mir dafür ein "schnelles" Pedelec zulegen (Unterstützung bis 40 km/h), das auch erheblich leichter sein sollte. Das entspricht einfach mehr meinen Anforderungen.
Zum Sparta ION GLS ist aus meiner Sicht folgendes zu sagen:
- Dieses Pedelec ist eines der schwersten (31,5 kg), und damit praktisch "untragbar". Wer es in den 1.Stock tragen will oder gar in die Regionalbahn mitnehmen will - Pustekuchen.
- Eine ebenerdige Lademöglichkeit MUSS vorhanden sein. Die Batterie (NiMh-Technik) MUSS ständig aufgeladen werden, wenn das Rad nicht in Betrieb ist. Ansonsten verliert der Akku schnell an Leistung.
- Für sportliche Fahrer ist das Sparta ION GLS ungeeignet. Ab ca. 27 km/h hat man das Gefühl, gegen den Antrieb zu arbeiten, es ist quasi nicht möglich, höhere Geschwindigkeiten zu erreichen. Dieses ist nach Aussage des Händlers auch nicht zu ändern. Ohne Elektro-Unterstützung ist das Sparta ION GLS zudem sehr schwergängig, aufgrund des sehr hohen Gewichtes. Ein "normales" Hollandrad fährt sich dann deutlich leichter und schneller.
- Die 2009er -Modelle besitzen einen offensichtlichen Konstruktions-Fehler: Das dicke Rahmenrohr, in dem auch der Akku steckt, hat im unteren Bereich eine mangelhafte Plastik-Abdeckung, die sehr spritzwasser-gefährdet ist. Das Eindringen von Wasser (nach Durchfahren tiefer Pfützen) begünstigt die Korrosion im inneren Rahmenrohr, zudem sitzt auch die Hauptsicherung in diesem Bereich. Die billig wirkende Plastik-Kappe wird zudem schnell beim Tragen des Fahrrades über Treppen beschädigt bzw. geht ganz verloren. Das Problem ist dem Hersteller offensichtlch bekannt, im aktuellen Modelljahr ist der Verlauf des Rahmens entsprechend verändert worden.
- Ich hatte 3 ausser-planmässige Werkstatt-Aufenthalte aufgrund von Total-Ausfällen des Antriebes. Schließlich wurde nach 2000 km der Akku auf Kulanz getauscht (Wert: 649.-), da dieser aufgrund von Korrosionsschäden irreparrabel beschädigt war (siehe oben). Der sehr kompetente Händler hat den offensichtlichen Konstruktions-Fehler durch eigene Massnahmen verbessert, insbesondere durch einen besseren Schutz der Haupt-Sicherung.
- Nach 500 bzw. 2000 km gab es deutliche Klappergeräusche am der gefederten Vorderrrad-Gabel, das Lenkkopf-Lager und Teile der Federung hatten sich gelöst.
- Bei Temperaturen < -5 Grad sammelt sich häufig eine Schnee-/Eiskruste am unteren Rahmenrohr an. Diese führt zuweilen zum Ausfall des Antriebes und sollte unbedingt entfernt werden!
- Die hier berichteten Reichweiten kann ich nicht bestätigen. Ich wohne auch in ebener Landschaft (Ostfriesland), realistisch sind Reichweiten von 30-40 km, natürlich nur im Economy-Mode, der aber auch meist ausreichend ist. Drastisch reduzierend sind starker Gegenwind und zuwenig Luftdruck, dann schafft man kaum 20 km. Der Fahrwiderstand ist eben bei einem so schweren Pedelec sehr hoch. Nach Aussage des Händlers sind diese Angaben auch realistisch, alle anderen Angaben basieren auf geschönten Katalog-Angaben oder "Benutzern", die ausschliesslich mit Rückenwind fahren :-)
Nach mehreren "Nachbessungen" durch den Händler bzw. deren Werkstatt funktioniert mein Sparta ION GLS mittlerweile so, wie ich es auch von vornherein erwartet hatte. Es hat durchaus gute Eigenschaften, die ich wie folgt zusammen fassen würde:
- Gefällige Optik, besonders als Herren-Modell. Ist aber natürlich Geschmacks-Sache.
- Hervorragende Fahreigenschaften (gefederte Vorderradgabel + gefederte Sattelstütze), sehr stabiler Rahmen, angenehme Sitzposition
- Hochwertige Komponenten (Bremse, Licht, Schaltung).
- Perfekter Diebstahlschutz (kombiniertes Ring-/Kettenschloss), Bedieneinheit dient auch als Codierung = zusätzlicher Diebstahlschutz. Dafür zahlt man bei anderen Produkten extra!
- Die Bedienung des Rades ist wirklich vorbildlich und intuitiv, das Display ist gross, beleuchtet und gut ablesbar. Auch für Omas zu bedienen - einfach sehr gut.
- Perfekt zum entspannten Cruisen!
Mein Fazit: Das Sparta ION GLS ist ein sehr gutes Pedelec für "Genuss-Fahrer", die ansonsten mit dem Holland-Rad unterwegs sind und einfach entspannt "Cruisen" möchten und mit diesem Fahrrad auch etwas längere Strecken zurücklegen können, die sie ansonsten nur mit dem Auto bewältigen würden. Meiner Meinung nach, eher etwas für ältere Menschen oder "Flachland-Tiroler" ohne sportlichen Anspruch. Dafür ist es wirklich perfekt - wenn es denn auch - irgendwann mal - perfekt funktioniert!
Nach meinen Erfahrungen kann ich nur sagen: Unbedingt im (guten) Fachhandel kaufen, ist zwar teurer, aber die helfen einem auch, wenn es zu Problemen kommt !!!
supermax67
17.01.2011, 23:53
Hallo ,
ich fahre auch ein Sparta Ion GLS .
Hatte auch kurz nach dem Kauf bei Naesse das Problem .
Habe dann die Kabel vom Akku/Tretlager kommen noch mal zusammen
gesteckt und mit Isolierband umwickelt .
Seither keine Probleme .
Ein Stecker war locker oder Wasser/Feuchtigkeit vermute ich .
Auch die Kappe unterhalb des Akkus hatte sich geloest .
Hier sammelt sich auch gerne Feuchtigkeit .
Habe alles getrocknet , Sicherung auch .
Dann ging nichts mehr .
Tip:Hinterrad anheben , ein paar mal Hinterrad bewegen/drehen
per hand oder Pedale , so dass
die Beleuchtung sich einschaltet - dann wieder den Akku geladen .
Bin auch nur Neuling ohne Vorkenntnisse .
Bin auch bei Dauerregen und Schnee , den kompletten letzten Winter gefahren .
:rolleyes::rolleyes::rolleyes:
Das Problem ist dem Hersteller bekannt, bei Dauerregen und Schnee ist das Sparta ION GLS - systembedingt - sehr unzuverlässig. Inzwischen wurde das Design entsprechend geändert, das untere Rahmenrohr wurde inzwischen abgeändert. Davon konnte ich mich bei den neuen Modellen beim Händler persönlich überzeugen.
Ich habe keine grosse Begeisterung dafür, an einem fast 2500.- Euro teuren Fahrrad eigene "Nachbesserungen" (mit Isolierband etc.) vornehmen zu müssen, da gehe ich lieber zum Händler, fasse nix selbst an und verweise auf meine Rechte als Kunde. Bei so einem teuren Fahrrad sollte eben alles unter allen Umständen funktionieren, ansonsten muss der Händler/Hersteller nachbessern, bis er k****. Das ist mein gutes Recht, der Fehler liegt in diesem Fall ganz klar beim Hersteller, und nicht bei mir.
supermax67
18.01.2011, 01:10
Nachtrag:
Die Firma "Sparta" ist - laut homepage - eher spezialisiert auf Fahrräder für Menschen, die - eben nicht mehr ganz so "fit" sind - sprich: Ist eher etwas für ältere Biker, auch für solche mit leichter "Behinderung". Dafür passt deren Angebot auch sehr gut.
Leider sitze ich jetzt auf einem Sparta ION GLS fest, auch noch als Modell mit Mittelstange :-), was nicht eben "rentnerfreundlich" ist. Nach diversen "Nachbesserungen" durch den Händler fährt das Bike mittlerweile sehr schön und einwandfrei. Ist aber nix für jüngere bzw. sportlich orientierte Fahrer, das sollte man schon ehrlich sagen.
Werde das Bike demnächst zum Verkauf hier und anderswo einstellen, war einfach ein klassischer Fehlkauf, passt einfach nicht für mich, ist aber grundsätzlich ein sehr schönes Bike!
supermax67
18.01.2011, 03:58
2.Nachtrag:
Nach meinen Erfahrungen ist ein Pedelec wie das Sparta ION GLS eben vor allem für ältere Fahrer -innen geeignet, dafür funktioiniert es auch sehr gut (in meinem Fall nach diversen Nachbesserungen). Allerdings muss ich mir als Ü-40 Mensch doch des öfteren anhören, warum ich (jetzt schon) mit so einen "Rentner-Fahrrad" fahre. Das sollte man schon beachten, die Test-Berichte diverser Zeitschriften und auch die Erfahrungsberichte vieler "User" hier würde ich mit grosser Vorsicht betrachten. Das gilt auch für andere Modelle und insbesondere für die Reichweite, die fast immer geschönt ist. Natürlich redet man als "User" sein teuer erworbenes Pedelec gerne schön - man möchte ja nicht gerne zugeben, 2-3 Tausend Euro für wenig überzeugende Technik ausgegeben zu haben. Hinzu kommt die "Verblendung" vieler Pedelec-Maniacs, was den Blick auf die Realitäten verstellt. Das ist hier offensichtlich ein sehr grosses "Problem", es gibt sehr wenig "objektive" Berichte.
Als Ersatz für den Nahverkehr oder den täglichen Weg zur Arbeit ist so ein Pedelec meines Erachtens zur Zeit nicht geeignet - selbst das "meistverkaufte" Sparta-Modell nicht. Ein gut gemachtes "normales" Fahrrad tut es auch. Das spart auch jede Menge Geld. Eine Alternative wären die schnellen Pedelecs mit Unterstützung bis 40 km/h, aber gerade diese Modelle lassen noch auf sich warten und haben noch grössere "Kinder-Krankheiten".
Meine Meinung: Ich werde versuchen, mein Sparta ION GLS wieder zu verkaufen (im Frühjahr). Bevorzugt an einen genussfreudigen "Rentner", der es noch problemlos über die Mittelstange schafft. Dafür ist so ein Pedelec wirklich gut geeignet! Mit meinem "normalen" Touren-Rad bin ich fast genau so schnell, als Alternative käme für mich nur eine schnelles Pedelec in Frage (das vor allem sehr leicht sein sollte) oder eben - wieder Auto fahren. Habe ein schnuckeliges Nissan 100 NX Targa-Coupe in der Garage zu stehen (im Moment abgemeldet), ich denke im Frühjahr werde ich das wieder anmelden und freue mich schon sehr drauf. Endlich wieder entspannt mit 4 Rädern und gutem Sound zur Arbeit fahren, im Sommer sogar offen - welch eine Entspannung! Noch erwähnen möchte ich dabei, dass ich dieses schnuckelige Auto für 800 Euro (mit 2 Jahren TÜV!) erworben habe, etwa 1/3 des Kaufpreises meines Pedelec!
Ich stehe der Idee der "umweltfreundlichen" Fortbewegung sehr aufgeschlossen gegenüber - aber was derzeit an Pedelecs am Markt angeboten wird, ist meiner Meinung nach völlig überteuert, wenig ausgereift und stellt in keinster Weise eine Alternative zum Auto dar - noch nicht mal im Nahverkehr. Der derzeitige Nachfrage-Boom ist auch sehr stark politisch motiviert und wird von gut-verdienenden grünen Gut-Menschen angetrieben - das wird auch wieder nachlassen, denn sowohl die "Öko-Bilanz" als auch die Qualität der derzeitigen Pedelecs ist sehr fragwürdig, gerade auch was die Akku-Technologie und die gesamte Öko-Bilanz anbetrifft.
Schlussendlich: Für alle unter 50 Jahre: Finger weg von Pedelecs - abwarten und Tee trinken, bis die Technik besser wird, und besser ein sehr gutes "normales" Fahrrad kaufen! Der "Mehrwert" eines Pedelecs ist im Moment einfach noch zu gering. Leider. Hoffentlich ändert sich das in Zukunft!
andy.dark
18.01.2011, 18:41
- Dieses Pedelec ist eines der schwersten (31,5 kg), und damit praktisch "untragbar". Wer es in den 1.Stock tragen will oder gar in die Regionalbahn mitnehmen will - Pustekuchen.
naja,da muss man aber schon extrem alt oder schwach sein.mein pedelec wiegt 28 kg und ich hab es mal zum test etliche meter und ein paar treppen getragen.voll easy und bestenfalls für ne alte frau oder allgemein kranke leute ein thema.
Schlussendlich: Für alle unter 50 Jahre: Finger weg von Pedelecs - abwarten und Tee trinken, bis die Technik besser wird, und besser ein sehr gutes "normales" Fahrrad kaufen! Der "Mehrwert" eines Pedelecs ist im Moment einfach noch zu gering. Leider. Hoffentlich ändert sich das in Zukunft!
dann wohnst du sicher im flachland !? wenn man so wie ich im bergland lebt macht fahrradfahren z.b. 430 höhenmeter auf 15 kilometer nicht wirklich viel spass.und schon garnicht für ungeübte.
aber selbst im flachland gibts wohl leute die entspannt und etwas schneller ihren arbeitweg bestreiten wollen und nicht unnötig die luft verpesten wollen.
von daher ist diese aussage irgendwie unsinnig.
grosserschnurz
18.01.2011, 22:20
Hallo andy.dark,
28 kg für ein Pedelec ist schon recht gewichtig.
Mit nur 15 kg Gepäck (43 kg) den Bahnsteig wechseln macht da so richtig Spass.
grosserschnurz
cephalotus
18.01.2011, 23:17
Ich stehe der Idee der "umweltfreundlichen" Fortbewegung sehr aufgeschlossen gegenüber - aber was derzeit an Pedelecs am Markt angeboten wird, ist meiner Meinung nach völlig überteuert, wenig ausgereift und stellt in keinster Weise eine Alternative zum Auto dar - noch nicht mal im Nahverkehr. Der derzeitige Nachfrage-Boom ist auch sehr stark politisch motiviert und wird von gut-verdienenden grünen Gut-Menschen angetrieben - das wird auch wieder nachlassen, denn sowohl die "Öko-Bilanz" als auch die Qualität der derzeitigen Pedelecs ist sehr fragwürdig, gerade auch was die Akku-Technologie und die gesamte Öko-Bilanz anbetrifft.
Schlussendlich: Für alle unter 50 Jahre: Finger weg von Pedelecs - abwarten und Tee trinken, bis die Technik besser wird, und besser ein sehr gutes "normales" Fahrrad kaufen! Der "Mehrwert" eines Pedelecs ist im Moment einfach noch zu gering. Leider. Hoffentlich ändert sich das in Zukunft!
Du hast einen Fehlkauf getätigt und nimmst nun eine ganze Produktgattung in Sippenhaft. Das ist nicht seriös.
Also im Winter war mein Allradantrieb schon mal super, den Sommerfall werde ich noch erproben. Am Sonntag habe ich eine 80km Radtour entlang des Elbhochwassers gemacht, da lag meine Durchschnittsgeschwindigkeit ohne Motor bei deutlich unter 20km/h, so gesehen sind selbst die 25-27km/h bei mir durchaus nützlich uns sei es bergauf und bei Gegenwind. Ich halt auch keins für 2000 Euro+ mit 31,5kg gekauft, das man ohne Motor kaum treten kann.
supermax67
19.01.2011, 00:15
naja,da muss man aber schon extrem alt oder schwach sein.mein pedelec wiegt 28 kg und ich hab es mal zum test etliche meter und ein paar treppen getragen.voll easy und bestenfalls für ne alte frau oder allgemein kranke leute ein thema.
dann wohnst du sicher im flachland !? wenn man so wie ich im bergland lebt macht fahrradfahren z.b. 430 höhenmeter auf 15 kilometer nicht wirklich viel spass.und schon garnicht für ungeübte.
aber selbst im flachland gibts wohl leute die entspannt und etwas schneller ihren arbeitweg bestreiten wollen und nicht unnötig die luft verpesten wollen.
von daher ist diese aussage irgendwie unsinnig.
Zu Deiner ersten Aussage: Wenn Du "voll easy" ein über 30 kg schweres Rad ein paar Treppen tragen kannst - Herzlichen Glückwunsch, dann bist Du sehr gut trainiert. Für die große Mehrheit der Normalbürger gilt das sicher nicht, schon gar nicht für Frauen. Ich selbst bin 1,85 m groß, wiege 80 kg und "normal" trainiert. Nachdem ich das Sparta ION mehrmals über die Treppen des Bahnhofes in Leer getragen habe, um es mit in die Bahn zu nehmen, habe ich das schnell wieder sein lassen. Dieses Pedelec ist zudem sehr schlecht ausbalanciert und systembedingt hinten erheblich schwerer als vorne. Jetzt nehme ich wieder mein leichtes Tourenrad mit, wenn ich mit der Bahn verreise...
Zum zweiten: Meine Aussage, "Für alle unter 50 Jahre: Finger weg von Pedelecs - abwarten und Tee trinken, bis die Technik besser wird, und besser ein sehr gutes "normales" Fahrrad kaufen! ist ist natürlich sehr überspitzt und provokant formuliert, und das möchte ich dahingehend relativieren, dass ein gutes Pedelec natürlich durchaus seine Berechtigung und Einsatzmöglichkeiten hat. Ganz sicher gilt das für ältere bzw. nicht so gut trainierte Menschen und in hügeligen Gegenden etc. Es mag auch sein, dass man damit entspannter zur Arbeit fahren kann, auch das stimmt. Das muss letztendlich jeder für sich entscheiden.
Was ich damit zum Ausdruck bringen wollte, ist der meines Erachtens zur Zeit überzogene "Hype" bzgl. der Pedelecs, die häufig keinen grossen "Mehrwert" gegenüber einem guten "normalen" Bike haben, dafür aber 2-3 Mal so teuer sind. Bei Arbeitswegen <10 km reicht meines Erachtens ein "normales" gutes Bike völlig aus, das im übrigen die Luft noch viel weniger belastet, denn bevor der Strom für das Pedelec aus der Steckdose kommt, wird er häufig noch unter "Verpestung" der Luft erzeugt, nur eben woanders.
Abschließend noch folgendes: Ich stehe neuen Techniken grundsätzlich positiv gegenüber (bin Dipl.-Ing. Maschinenbau), nur muss man schon sehen, dass die derzeit verfügbaren Pedelecs definitiv noch nicht ausgereift sind, selbst das angeblich in Europa meistverkaufte Sparta ION nicht (wie ich selbst leidvoll erfahren musste). Die "neue" Klasse der "schnellen" Pedelecs stellt für mich eine interessante Weiterentwicklung dar, nur hier gilt die Aussage um so mehr, dass es kaum ausgereifte Modelle auf dem Markt gibt - wenn sie denn überhaupt verfügbar sind. Bei einem der grössten Fahrradhändler in Nord-West Deutschland steht z.B. seit Wochen kein fahrbares Modell zur Verfügung - zur Zeit nicht lieferbar, heisst es. Insofern sollte man sich darüber im Klaren sein, dass es sich bei Pedelecs um ein relativ neues "Produkt" handelt, und jeder Käufer zur Zeit auch ein bisschen die Rolle des "Versuchskaninchens" spielt, überspitzt formuliert :-) Das wird sich sicher in Zukunft ändern und verbessern, aber im Moment ist die Situation eben so.
supermax67
19.01.2011, 01:59
Du hast einen Fehlkauf getätigt und nimmst nun eine ganze Produktgattung in Sippenhaft. Das ist nicht seriös.
Also im Winter war mein Allradantrieb schon mal super, den Sommerfall werde ich noch erproben. Am Sonntag habe ich eine 80km Radtour entlang des Elbhochwassers gemacht, da lag meine Durchschnittsgeschwindigkeit ohne Motor bei deutlich unter 20km/h, so gesehen sind selbst die 25-27km/h bei mir durchaus nützlich uns sei es bergauf und bei Gegenwind. Ich halt auch keins für 2000 Euro+ mit 31,5kg gekauft, das man ohne Motor kaum treten kann.
Meine Aussage habe ich bereits relativiert (siehe oben). Ich verdamme auch nicht eine ganze "Produktgattung", nur weise ich ganz deutlich auf die offensichtlichen Nachteile hin. Es ist doch so, dass Zeitschriften für Fahrrad-Benutzer und sicher auch dieses Forum zu aller erst davon leben, dass derartige Fahrräder wie eben "Pedelecs" überhaupt erst mal verkauft werden, sonst gebe es nämlich keine Leser bzw. "User". Das wird leicht vergessen und man schwimmt gerne im eigenen Saft herum. Inwieweit dann die Objektivität noch gewährleistet ist - nun denn. Das ist zuweilen sehr grenzwertig.
Zu Deinem Beitrag: Eine 80 km Radtour ist mit einem Pedelec derzeitiger Bauart nicht machbar. Wie ich Deinem Beitrag entnehme, hast Du Deine Tour anscheinend ja auch mit einem "normalen" Bike gemacht, mit einem Pedelec ist solch eine Tour nur realistisch bei längerem Ausschalten der Unterstützung. Sämtliche Fachzeitschriften geben für Touren mit Pedelecs bei ständiger Unterstützung Reichweiten von 30-40 km an, was ich bestätigen kann. Allerdings verringert sich die Reichweite drastisch bei Gegenwind, zu geringem Luftdruck und hügeligem Gelände. Wer etwas anderes behauptet, ist aus meiner Sicht schlicht und ergreifend unseriös. Höhere Reichweiten >40 lassen sich zur Zeit nur mit einem zweiten bzw. einem sehr grossen Akku erreichen, das ist der Stand der Technik.
Zwar habe ich einen "Fehlkauf" getätigt, bin deswegen aber nicht erbost über eine ganze "Produktgattung". Ganz im Gegenteil haben nicht zuletzt die offensichtlich häufigen Kunden-Beschwerden über den von mir beschrieben Konstruktions-Mangel bei der Firma Sparta zu einem neuen, verbesserten Produkt-Design bei den 2011er-Modellen des ION geführt, was letzten Endes uns allen zugute kommt. Mir geht es vor allem um Transparenz und eine "ehrliche" und vor allem objektive Auseinandersetzung mit der Thematik. Nur konstruktive (Kunden-) Kritik führt letzten Endes zu einer stetigen Verbesserung des Produktes - wer mit seinem Pedelec bislang rundum zufrieden ist - um so besser.
Beschwere Dich doch nicht so. Ganz ehrlich gesagt: "Warum kaufst Du denn einen so schweren Schinken, der auch noch so viel kostet? Hättest Du eine Aldi Rad für 500 € mit 28 kg gekauft, hätte ichs verstanden. Dafür kriegt man nicht so leicht etwas besseres. Mein Rad wiegt nur 23 Kg, ich komme damit jeden Berg hoch und mit meinem 2. Akku 2,3 kg (Insgesamt 25 kg) auch problemlos 100 km weit." Das hättest Du alles vorher wissen können! So lange es noch welche gibt, die so ein Ding auch kaufen, verbessern die nichts! Georg
cephalotus
19.01.2011, 12:21
Sämtliche Fachzeitschriften geben für Touren mit Pedelecs bei ständiger Unterstützung Reichweiten von 30-40 km an, was ich bestätigen kann. Allerdings verringert sich die Reichweite drastisch bei Gegenwind, zu geringem Luftdruck und hügeligem Gelände. Wer etwas anderes behauptet, ist aus meiner Sicht schlicht und ergreifend unseriös. Höhere Reichweiten >40 lassen sich zur Zeit nur mit einem zweiten bzw. einem sehr grossen Akku erreichen, das ist der Stand der Technik.
</p>
Bei mir sind es jetzt im Winter in der Stadt mit Spike Reifen grob 5Wh/km, die ich brauche. Das liegt wohl eher im unteren Spektrum, aber mir gehts auch eher darum, die Belastungsspitzen abzufedern. Genaueres kann ich dann in einem Jahr sagen, aber andere haben ja schon ähnliche Erfahrungen gemacht.
Damit wäre für mich einer dieser Panasonic Akkus mit 36V und 11,6Ah für 80km ausreichend. Der Akku wiegt 2,3kg.
Beim Pedelec kommt aber dazu, dass die Reichweite extrem variabel ist. 80km mit Gegenwind bei 25km/h mit Vollgas zu fahren funktioniert nicht.
mfg
Reinhard
19.01.2011, 17:47
Zu Deinem Beitrag: Eine 80 km Radtour ist mit einem Pedelec derzeitiger Bauart nicht machbar. Wie ich Deinem Beitrag entnehme, hast Du Deine Tour anscheinend ja auch mit einem "normalen" Bike gemacht, mit einem Pedelec ist solch eine Tour nur realistisch bei längerem Ausschalten der Unterstützung.
Wer sagt denn, das "Pedelec" heißt, man müsste nur mit Motorunterstützung fahren? Das ist allein Deine Interpretation ... und halt nicht richtig, weil ein Pedelec nach wie vor ein normales Fahrrad ist, an dem die Pedale nicht umsonst montiert sind. Insofern kann man eine 80 km oder auch 100 km Radtour heute mit jedem Pedelec mehr oder weniger komfortabel fahren, nur eben nicht mit ständiger Motorunterstützung, was m.E. auch nicht der Sinn eines Pedelecs ist.
supermax67
21.01.2011, 04:37
Wer sagt denn, das "Pedelec" heißt, man müsste nur mit Motorunterstützung fahren? Das ist allein Deine Interpretation ... und halt nicht richtig, weil ein Pedelec nach wie vor ein normales Fahrrad ist, an dem die Pedale nicht umsonst montiert sind. Insofern kann man eine 80 km oder auch 100 km Radtour heute mit jedem Pedelec mehr oder weniger komfortabel fahren, nur eben nicht mit ständiger Motorunterstützung, was m.E. auch nicht der Sinn eines Pedelecs ist.
Das sehe ich völlig anders. IMO (In my Opinion) sollten Reichweiten von 80-100km bei gleichzeitiger Benutzung von durch den Menschen aufgebrachter Pedalkraft- und Elektro-Unterstützung möglich sein. Nur dann ist ein Pedelec eine wirkliches Hybrid-Fahrzeug, ansonsten ist es eben nur ein "normales" Fahrrad. Deswegen sind ja auch Pedale dran, das stimmt. Die Philosophie sollte doch sein, die vom Menschen aufgebrachte Kraft und die eines zusätzlichen Antriebes in optimaler Weise zu kombinieren. Die Unterstützung mehr oder weniger oft auszuschalten, um möglichst grosse Reichweiten zu erzielen, ist IMO irreführend und führt nur zu völlig falschen Erwartungen bzgl. der Reichweite, die in diesem Fall auch völlig frei interpretierbar ist. Wenn jemand behauptet, "heute mit einem Pedelec eine 80-100 km Radtour mehr oder weniger komfortabel" fahren zu können, so ist das - nicht mehr und nicht nicht weniger - unseriös.
Die Technik ist noch nicht so weit, mit einem Pedelec bei ständiger - wenn auch dezenter - Unterstützung Reichweiten von 80-100 km zu absolvieren. Das ist nicht meine Interpretation, sondern schlicht eine Tatsache.
supermax67
21.01.2011, 04:58
Beschwere Dich doch nicht so. Ganz ehrlich gesagt: "Warum kaufst Du denn einen so schweren Schinken, der auch noch so viel kostet? Hättest Du eine Aldi Rad für 500 € mit 28 kg gekauft, hätte ichs verstanden. Dafür kriegt man nicht so leicht etwas besseres. Mein Rad wiegt nur 23 Kg, ich komme damit jeden Berg hoch und mit meinem 2. Akku 2,3 kg (Insgesamt 25 kg) auch problemlos 100 km weit." Das hättest Du alles vorher wissen können! So lange es noch welche gibt, die so ein Ding auch kaufen, verbessern die nichts! Georg
Also gut, bei Aldi gab es also mal ein Pedelec(?) für 500 €? Ist wohl an mir vorbei gegangen...:-) Dein Pedelec ist wohl nicht vom Aldi (welches Bike fährst Du denn?), und was hat denn Dein Bike und der 2.Akku zusammen gekostet? Ich denke, so ganz billig war das "Vergnügen" nicht, jedenfalls kaum viel unter 2000 €, oder?
Bleib' mal ehrlich und seriös, ich habe das meistverkaufte Pedelec in Europa gekauft, jedenfalls behauptet das Firma Sparta über ihr Modell ION (kann man auch in diversen Fachzeitschriften nachlesen). Insofern erwarte ich als Kunde schon eine gewisse "Produktreife". Das Bike funktioniert mittlerweile auch sehr gut und macht mir Spass - in den vorgegebenen Grenzen natürlich.
Hatte übrigens auch niemals vor, 80-100 km am Stück mit einem Fahrrad zu absolvieren - weder mit einem Pedelec noch mit einem "normalen" Rad. Da fahre ich lieber mit dem Auto oder der Deutschen Bahn - das geht einfach schneller, und so viel Zeit habe ich ja auch nicht, ausser im Urlaub :-)
supermax67
21.01.2011, 05:04
So lange es noch welche gibt, die so ein Ding auch kaufen, verbessern die nichts! Georg
Völlig falsch, das neue Modell wurde bereits verbessert (siehe oben), eben aufgrund der "Kunden-Macht" und häufiger Beschwerden. Wenn übrigens mehr als 50.000 "so ein Ding" kaufen, kann es so schlecht nicht sein. Für mich passt dass nicht, aber für viele andere eben schon.
Rücktrittbremsen, die bereits zum 2. Mal "entquietscht" werden mussten
Hallo KlausH,
hab mal mit SONAX Kettenfett eine Rücktrittbremse entquitscht, dauerhaft!
Gruss
Gärtner
Reinhard
21.01.2011, 23:13
Die Technik ist noch nicht so weit, mit einem Pedelec bei ständiger - wenn auch dezenter - Unterstützung Reichweiten von 80-100 km zu absolvieren. Das ist nicht meine Interpretation, sondern schlicht eine Tatsache.
Die Technik ist durchaus schon soweit, wohl aber noch nicht Dein Trainingszustand :D. Du weißt doch sicherlich, wie die Definition eines Pedelecs ist ... u.a. eben, das nur Motorunterstützung kommt, wenn getreten wird. Bei einem normalen Pedelec bis 25 km/h + Toleranz, d.h. das man mit entsprechendem Rad und Fitness oft auch schneller fährt / fahren kann und dann eben ohne Motorunterstützung.
Wenn Du hingegen die ganze Strecke unterstützt werden willst, ist das doch lediglich eine Frage der Akkugröße und natürlich der Strecke (flach, bergig) und eine Frage, wieviel Unterstützung Du anforderst. Mit anderen Worten: die Technik ist durchaus verfügbar; vielleicht noch nicht bei Sparta, aber es gibt ja auch andere Hersteller ;). Mit den verfügbaren 15/18 Ah Akkus traue ich mir jedenfalls auch mit ständiger Unterstützung 100 km zu. Allerdings kann ich solche Strecken auch problemlos ohne Motor fahren ...
Hallo Supermax67! Ich habe doch nichts gegen Dein Sparta, Du beklagst Dich doch und tust so, als hätte Dich Dein Händler reingelegt. Du hast doch gewusst, dass es 31kg wiegt und dass es 10kg leichtere Räder mit Panasonic-Mittelmotor gibt, die auch nicht mehr kosten. Was heist denn schon "das meistverkaufte Pedelec in Europa", wenn es denn stimmt? Ist das etwa ein Qualitätsmerkmal? Da Du es wissen willst - ich habe ein Ralaigh Dover-Lite (Panasonic-Mittelmotor, fast baugleich dem Kalkhoff Pro connect) für knappt 2000€ und später einen Zusatzakku für 400€ gekauft. Und ich habe ein Rad, von dem ich nach fast 2 Jahren immer noch voll begeistert bin, es ist leicht und fährt sich sehr leicht auch ohne Motor. Und es gab bis heute noch nichts daran zu reparieren, obwohl ich große Strecken mit viel Gepäck auf einfachen Wegen (Jakobsweg) bis nach Spanien gefahren bin. Aber wenn Du Radtester sein willst, damit andere ihr Rad verbessern, ist das natürlich eine andere Sache. ;-) Georg
Als Ersatz für den Nahverkehr oder den täglichen Weg zur Arbeit ist so ein Pedelec meines Erachtens zur Zeit nicht geeignet - selbst das "meistverkaufte" Sparta-Modell nicht. Ein gut gemachtes "normales" Fahrrad tut es auch. Das spart auch jede Menge Geld. Eine Alternative wären die schnellen Pedelecs mit Unterstützung bis 40 km/h, aber gerade diese Modelle lassen noch auf sich warten und haben noch grössere "Kinder-Krankheiten".
Nicht geeignet für den täglichen Weg zur Arbeit?
25km täglicher Arbeitsweg einfach 5x pro Woche,das macht 250 km pro Woche.
Geht auch unmotorisiert,macht aber auf Dauer nicht so viel Spass,also Pedelec gekauft.
Über 5000km ohne Panne zurückgelegt,eine Menge Spass gehabt.
Das Rad für 1800.-€ gekauft und dann für 1200.-€ verkauft,der Verlust entspricht dem Gegenwert des eingesparten Treibstoffs für den PKW.
Die wahren km Kosten für den PKW liegen wesentlich höher ,die eingesparten Kosten fürs Fitnesstudio muss man noch berücksichtigen ,
und der Spass am Fahren mit dem Rad ist unbezahlbar.
Akku hatte noch 100%.Reifen waren noch top.
Jetzt nach Arbeitsplatzwechsel wieder mit unmotorisiertem Trekkingrad
unterwegs, für 10km einfach reicht das normale Rad .
Ich hoffe der Käufer hat mit dem Rad genau so viel Spass wie ich.
Ach ja, das Rad war ein Pro Connect von Kalkhoff.:):)
andy.dark
23.01.2011, 01:56
Wenn jemand behauptet, "heute mit einem Pedelec eine 80-100 km Radtour mehr oder weniger komfortabel" fahren zu können, so ist das - nicht mehr und nicht nicht weniger - unseriös.
Die Technik ist noch nicht so weit, mit einem Pedelec bei ständiger - wenn auch dezenter - Unterstützung Reichweiten von 80-100 km zu absolvieren. Das ist nicht meine Interpretation, sondern schlicht eine Tatsache.
das scheint mir ehrlich gesagt quark zu sein was du da sagst.
es gibt durch mittlerweile akkus mit 36V und 18 AH.
wenn ich bei 130 kg gesamtgewicht 27 km mit 470 höhenmetern bei satter unterstützung und temperaturen um 0 grad und 36V 8 AH geschafft habe ... dann rechne mal was ein leichterer fahrer bei milden temperaturen,mehr eigenleistung und weniger mittelgebirgischen gelände für ne reichweite schaffen würde !
Michael.HH
18.05.2011, 12:45
das scheint mir ehrlich gesagt quark zu sein was du da sagst.
Das Sparta bezw.Hercules ist in Holland sehr verbreitet.Wie man sehen kann,fahre ich seit 2 Jahren das Hercules e-move Citi.
Als "Rentner"kann man sich das Rad problemlos gebraucht kaufen,man muss nur wissen,was man da kauft.
Über die Optik braucht man nicht diskutieren.Die aufrechte Sitzposition hat bei mir dazu beigetragen,das ich weder Sitz- noch Handgelenkprobleme mehr habe.Das wird erkauft durch einen höheren Windwiderstand,und damit einer reduzierten Akkureichweite. Das Rad sollte in seinem Geschwindigkeitsbereich von 16-19kmh bewegt werden,ist eben ein Citibike.
Akkureichweite...
Mein seinerzeit neuer 24V-9ah Akku hält problemlos 60km.Dabei kommt es aber auf die Software an.Bei meiner Version liefert die erste Stufe nur eine Kompensation für das Rad-Mehrgewicht und für das Gepäck (ca.10kg)Immerhin!Dabei fährt es sich wie ein Tourenbike ohne E-Antrieb und entsprechend muss man zutreten.Auf niedrigster Unterstützungsstufe ist das also kein Pedelec im eigentlichen Sinne.Einige mögen hier auch von Unsinn sprechen,denn dann brauche ich ja kein Pedelec für über 2kE.
Recht haben sie.Die Tester von Extra Energie haben auch gleich in die höchste Unterstützung geschaltet,weil ihnen die unteren U-Stufen zu gering erschienen. Da schnurrt die Reichweite natürlich zusammen.Trotzdem macht auch diese geringe Unterstützung für mich Sinn,man fährt Fahrrad,muss treten wie auf einem Fahrrad,nimmt allerdings auch den Trainingseffekt
mit.Das kann nicht schaden.Auf Tour geht das auch nicht anders.Nur für Touren ist dieses Citibike ja nicht ausgelegt.
Schaltet man in die zweite Stufe,wird erstmals die Unterstützung spürbar.Reichweite jetzt noch 30km.Typisches Pedelec-Gefühl - man gleitet entspannt dahin.
Auf Stufe drei wird man kaum noch gefordert,sofern man überhaupt noch eine Mindestleistung in die Pedale treten kann.
Die Bergsteigfähigkeit ist trotzdem ziemlich miserabel.Man kommt 10% noch hoch,steht dabei aber auf den Pedalen und macht das auch keine 50 m.Muss man wissen.Stufe 3 ist eher für 25kmh bis max.Trotz der aufrechten Sitzposition fährt es sich locker und der Wind pfeift schon merklich um die Ohren.Kostet Akku.15-max20km - mehr ist nicht drin.
Als Stadtrad mit Distanzen von max 20km ist das Rad empfehlenswert.Es liegt satt auf der Strasse,nix klappert.Die Federgabel vorn reagiert nur auf heftige Stösse,also mit niedrigerem Luftdruck fahren,dann wird es komfortabler.Das Rad läuft dann aber auch spürbar schwerer.Unter Fahrstufe 2 läuft da nichts mehr.
Auf Tour sollte man in den 500E teuren Zweitakku investieren.Wenn man schon ein Citibike für Touren benutzen will,geht das nicht anders.Die Reichweite wird dabei von der Kondtion bestimmt,Strom ist immer genug da.Damit entfällt die andauernde Akku-Checkerei,die einige hier im Forum wohl kennen.
Fazit..diese Hollandbikes sind brauchbar,wenn man weiß,wofür sie gemacht wurden.
Vielleicht solltest Du erwähnen, dass Du eine Version ohne Gangschaltung fährst. (Oder habe ich das velwechsert ?). Wäre das der Fall, sind einige Deiner Schilderungen leicht zu erklären.
Michael.HH
18.05.2011, 14:59
Ja,das stimmt.Deshalb auch meine Empfehlung für die Stadt.
Die Gangschaltung bekomme ich übrigends heute.Rad ist beim Händler.Insofern könnte sich die Bergtauglichkeit verbessern.
Mal abwarten.
Michael.HH
23.05.2011, 12:05
Die 7-gang Kettenschaltung von Shimano kostete 112 Euro incl.Einbau.Was kann die?
Nun ja,scheint eine Halbautomatic zu sein,wenn man am Berg einen zu hohen Gang wählt und entsprechend Zug auf die Kette bringt,schaltet sie automatisch einen Gang runter und dann passt es.Dabei bleibt sie dann auch.Für den Preis nicht schlecht.
Aber gut,um das Rad auch ohne Elektroantrieb zu bewegen.
Klettern..
Bis 5% fährt man alles mit 20-22kmh rauf.Gute Drehzahl für den Motor.Um höheres sollte man einen Bogen machen.
Nachtrag..bitte beachten,es handelt sich um die Hercules-Ausgabe des Sparta ion.Neuere Modelle von Sparta sind damit nicht vergleichbar.
Da hab ich doch auchmal direkt ne Frage: Mein Papa hat auch so ein ION der ersten Serie ohne Schaltung.
Welche Schaltung hast Du da verbauen lassen? Ist das die Nexave, die auch an den neueren IONs oder Batavus dransitzt?
Mein Vater hat nämlich schonmal bei seinem "Fietsenflicker" nachgefragt. Der meinte, das wäre sehr teuer....
Die von Dir angegebenen 112€ finde ich aber nicht zuviel, zumal das Rad erheblich aufgewertet wird.
LG Burkhard
Michael.HH
28.05.2011, 12:48
Ja ,diese erste Serie ist schon ein Unikum.Ist für die Stadt,und da passt es auch mit den 16kmh,die man mit dem hinteren Originalritzel bei angenehmer Kadenz rumfährt.Habe ich gleich austauschen lassen gegen das kleinstmögliche,dann konnte ich 20kmh "normal"fahren.Dafür kommt man mit dem anderen Ritzel besser kleinere Steigungen rauf (entspricht so dem 2ten Gang der alten Torpedo-Dreigang Nabenschaltung)Ich bin 2 Jahre ohne Gangschaltung gefahren.Ohne Probleme.Allerdings,wenn der Akku leer ist,steht man ziemlich auf dem Schlauch,zumal bei meinem Umbau.
An der 7 Gang Shimano steht ACERA.War nun ein Sonderfall,der Händler hatte kurz bei Hercules angerufen und dann gemeint,
"sowas" hätte er noch liegen.Umbau war simpel. Ich weiß also nicht,ob es sich hierbei um die Gangschaltung handelt,die Hercules als Nachrüstsatz für dieses Bike anbietet.Die Lenkerschaltung sieht identisch aus mit den Nachfolgemodell.
Diese Gangschaltung sollte mir das Fahren auch bei leeren Akku ermöglichen,da bei ganz leerem Akku aber auch noch Reku einsetzt ( Motor wird Dynamo,um den gesetzlich vorgeschriebenen Seitendynamo einzusparen),nützt die GS
auch nicht wirklich.
Test der Gangschaltung auf dem nahegelegenen Truppenübungsplatz (Panzerstrassen in Autobahnbreite und Steigungen nach Wahl)stellte sich heraus,das ich mit dem 7ten Gang am besten hochkomme.20-22kmh.Das war nun wirklich eine Überraschung.
Richtige Steigungen kann ich jetzt im 1ten oder 2ten hocheiern,Motorunterstützung dabei mäßig.
Also,Dein Vater hat jetzt den 5.Gang,6 und 7 kommen noch oben dazu,1 bis 4 nach unten.Der siebte reicht aber auch nur bis 25kmh.Ich habe die GS nachgerüstet,um den Zweitakku (500E) einzusparen,also Steigungen nicht elektrisch wegzuschalten sondern hochzuradeln.So will ich mir meinen Tourumfang von 60km erhalten. Fährt Dein Vater solche Touren?Dann umrüsten.
Ist sportlicher als Zweitakku.
Gruß Michael
Nachtrag..ich habe weiter oben geschrieben,das man auf Touren den Zweitakku braucht (geht nicht anders)
Dabei geht es ums liegenbleiben bei leerem Akku!Behält man den im Auge,gehts auch ohne.
Nee, so große Touren fährt der nicht. Es geht auch mehr um die Anfahrschwäche des Fahrrads. Deswegen sind auch die unterern Gänge 1-4 interessant. Mein Papa ist auch schon 79!
Seit gestern hab ich ja nun noch ein Batavus Padova Easy MIT der Schaltung. Da kann er dann erstmal testen, wenn ich diesen
überbreiten Lenker umgebaut habe... (Wo der her ist, weiß niemand, ist aber mit 700mm eindeutig unpraktisch!
Michael.HH
28.05.2011, 13:23
Anfahrschwäche
Anfahrschwäche?
Auf Stufe drei geht das doch ab wie besagte Katze von Schmidt...
Er soll mal die Unterstützung hochschalten.
Oder er tritt einfach nicht mehr genug.Ist eine Kettenzugsteuerung.Je mehr er reintritt,desto mehr Unterstützung.
Das ist für einen 79jährigen nicht optimal.
Wohl wahr. Aber éin Pedelec mit Gasgriff oder -hebel will er nicht. Ich hab ihn mal mit der Heinzmann-Fietse fahren lassen.
Da meinte er: "Der Anzug ist besser, aber kannst Du das Geheule abschalten?"
Und da muß ich ihm Recht geben. Das geht mir auch ziemlich auf die Nerven. Ist halt ein Getriebemotor.
Sein ION ist auch noch immer im Werkszustand. Dann werde ich ihm mal das "Berg-Programm" draufspielen lassen.
Vielleicht hilfts.... Ich werde berichten.
Michael.HH
28.05.2011, 21:20
Es gibt das PLUS Programm.Hatte und habe ich drauf,unterstützt entsprechend auf Fahrstufe 3.Stufe 1 unterstützt sehr wenig,aber dafür gute Reichweite.Stufe 2 fährt sich angenehm und Stufe 3 ist MOFA (z.B bei 16kmh in der Stadt,mindesttretleistung immer vorausgesetzt).Stufe 3 ist auch gut für 25kmh easy-going Variante oder wenn man irgendwo flott rauf will (bis 5%).Zumal bei der 3%-Akkuanzeige kannst du aber zukucken,wie sich die Striche verabschieden.
Für deinen Vater genau das Richtige,Reichweite dabei ca.20km.
Hab heute morgen mit nem Kumpel telefoniert. Der holt das Rad morgen und macht die Änderung. Mittags fahr ich dann auch zu
dem Fahrradladen und werde dann zurückfahren. Seh ich ja dann. (Ausserdem haben die da ein R&M S-Pedelec zum testen...)
Da kann man sin Rheuma schonmal vergessen....
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