Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Fahrbericht unterschiedliche Übersetzungen am Panasonic Antrieb
Das in eigener Sache vorweg: aufgrund meines Knieleidens entspricht mein Anforderungsprofil an ein Pedelec nicht der Norm. Es scheitert bei mir nicht an der Kraft, leider jedoch an der Fähigkeit, über längere Strecken mit hoher Trittfrequenz zu fahren. Mein Knie braucht einen gewissen "Gegendruck", damit ein freier Gelenkkörper am "Wandern" gehindert wird.
Dieses Posting daher bitte nicht als Aufforderung zum Tuning oder illegalen Umbau verstehen.
Warum der Panasonic Motor?
Ich will damit nicht langweilen, auch nicht andere Konzepte in Frage stellen. Für mich war die Entscheidung ganz einfach: draufsetzen, losfahren, gut ist. Basis ist die Großserientechnik aus Japan (Panasonic ist kein Hersteller aus China), der Motor treibt über ein kleines Ritzel die Antriebskette an, ist also kein Nabenmotor oder Tretlagermotor. Das System ist hochintegriert, ausgereift und über jeden Zweifel erhaben. Der hohe Preis ist meiner Meinung nach gerechtfertigt. Wir haben mittlerweile 2 Pedelecs mit diesem Motor. Das Raleigh und das Kalkhoff, beide mit tiefen Einstieg und 28er Rädern mit S-RAM 7 und Federung vorn.
Warum nicht so lassen, wie es ist?
Wie schon gesagt, ich brauche Widerstand beim Tritt. Die Pedelecs wurden für "einfaches Fahren" konzipiert. Weder meiner Frau noch mir war klar, was denn die ersten 5 Gänge sollen (ohne Pedelec Funktion, wohlgemerkt!), auch ohne minimale Unterstützung fahren wir im 6. Gang an, der 7. ist weder mit, noch ohne Motorunterstützung eine Herausforderung (Gruß vom Niederrhein) - von Gegenwind mal abgesehen. Kurzum: man kommt sich auf dem Teil vor wie der Hundeschlitten im Micky-Maus Heft. Vorn hängt an der Angel die Wurst aber man kommt nicht dran, weil man sich 'nen Wolf "orgelt". Einfach vieeeeel zu kurz übersetzt. Und die Unterstützung greift erst am Berg.
Motorritzel ändern, was bringt das?
Es ist ein Ritzel mit 9 Zähnen verbaut. Eins mit 11 Zähnen kostet 30 Euro, gibt es nur über die Biketec Händler. Umbau ist ein Klacks. Ergebnis: weicherer Einsatz der Unterstützung beim Antritt aus niedriger Geschwindigkeit, der "hier schiebt mich jemand an" Effekt ist deutlich geringer, für uns sehr viel angenehmer. Mit Schubkraft starten kann man wenn man will im 3. oder 4. Gang. Endgeschwindigkeit bleibt gleich, weil der Motor über die Drehzahl der Tretkurbelwelle gesagt bekommt "es reicht". Das größere Ritzel bringt also das Erlebnis zurück, was man vom Radfahren her kennt: in die Pedale treten, dann gehts auch voran. Für mein Knie sehr wichtig.
Hinterachsübersetzung ändern, was bringt das?
Das Serienritzel hat 22 Zähne, ich habe mit 19 Zähnen und 17 Zähnen experimentiert (auch in Kombination 9er und 11er Motorritzel).
9er Ritzel und 19 Zähne hinten: starke Unterstützung beim Antritt, das Rad wird fahrbar ab dem 4. Gang, darunter immer noch alles viel zu kurz (wir haben keine Berge) übersetzt.
11er Ritzel und 19 Zähne hinten: mildere Unterstützung beim Anfahren, jetzt wird der 3. Gang auf einmal interessant. Leichtes cruisen bei vertretbarem Widerstand im 7. Gang. Meine Frau ist begeistert, mir ging es aber im 7. immer noch zu leicht.
9er Ritzel und 17 Zähne hinten: moderate Unterstützung beim Antritt, das Rad wird fahrbar ab dem 3. Gang. Hmm.
11er Ritzel und 17 Zähne hinten: kaum noch Unterstützung beim Anfahren, es sei denn man ist in Gang 1 oder 2. Ich trete langsam und kräftig im 7. Gang (bei niedrigster Unterstützung), wenn meine Frau ganz lässig auf Stufe 2 ein Tempo hält, was wir vorher nie gemeinsam (auf herkömmlichen Rädern) hätten fahren können.
Fazit
Über die individuelle Anpassung der Übersetzung ist es uns gelungen, die gesundheitlich bedingten unterschiedlichen Bedürfnisse beim Radfahren zu kompensieren und endlich wieder gemeinsam "Strecke" machen zu können.
48V-treter
17.08.2008, 11:10
Hmm.. ja. Mein einfaches Fahrrad hat eine 3 Gang. Narbenschaltung hinten. Ich kann die vielen Gänge auch nicht verstehen, wenn man nicht unmittelbar bei Heidi wohnt. :-) Das Schönste Klapprad das ich einmal hatte, hatte eine Fichtel und Sachs 2-Gang Narbenschaltung. Jedes mal wenn man leicht in die Rücktritt-Bremse trat, schaltete der Gang um. Die Gänge waren so gewählt, das man im kleinen Gang locker eine Steigung bewältigen konnte bzw. das Anfahren erleichterte. Im schweren Gang schaffte man beim <Ich fahre 10 km weit mit der Geschwindigkeit> - Treten etwa 22 Km/h. Das hatte mir mein Kumpel auf einem mich begleitenden Mokick gemessen. Sagenhaft diese Zweigang-Schaltung in der 24 Zoll-Felge. Ich war jedoch zu bequem das Minirad immer zusammen zu legen und in den Kofferraum zu legen, wenn ich ab und zu ins Grüne fuhr und hatte mir dann einen Dachgepäckträger für 4 Fahrräder gekauft. Dann wechselte ich zu meinem 28"- Tourenrad welches ich noch heute habe, aber nur noch 19 km/h im Schnitt fahre. Man wird Alt oder hat wirklich die falsche Übersetzung all die Jahre!
Tobias
Reinhard
17.08.2008, 11:37
Hallo Tobias,
Nabenschaltung ohne "r" bitte ...
Eine normale Dreigang-Nabe wird doch eigentlich so benutzt: 1. Gang zum anfahren oder "Berg", 2. Gang normal in der Ebene. Der Dritte ist dann nur der "Schnellgang" oder für bergab. Voraussetzung dafür ist aber, das die Übersetzung an sich stimmig ist (Kettenblatt / Ritzel).
Ich war jedoch zu bequem das Minirad immer zusammen zu legen und in den Kofferraum zu legen, wenn ich ab und zu ins Grüne fuhr und hatte mir dann einen Dachgepäckträger für 4 Fahrräder gekauft.
Tobias.
Dein Beitrag mag deine Stimmung reflektieren, deine Erinnerungen hoch holen oder wen oder was auch immer.
Er ist vollkommen abseits vom Thema.
Ich sage mal ganz freundlich: das ist hier keine Theke, wo jeder was reinquatschen kann, wie es ihm grade kommt. Wenn du zum Thema beitragen möchtest, gern. Aber dann bitte keine Schrullen aus dem off, so nett sie auch sein mögen.
Ich habe mir für meinen Teil sehr viel Mühe gegeben, was die Aufarbeitung des Themas betrifft. Dein Beitrag bezieht sich weder auf das Thema, noch trägt er sachdienlich bei.
Aber du bist ja noch neu hier.
Broadcasttechniker
18.08.2008, 09:59
Warum gleich so beleidigt?
Ich stutze direkt über den ersten Satz in deinem Beitrag.
Du brauchst zur Knieschonung "Hohe Kraft bei geringer Trittfrequenz".
Ich habe auch schon 51 Jahre auf dem Buckel und leide zusätzlich an RA (im Volksmund Rheuma genannt).
Da soll man sich bewegen, aber ohne übermäßigen Krafteinsatz.
Vielleicht kann dir dein Orthopäde helfen, oder du stellst deinen Sattel mal auf die optimale Höhe.
Der von dir gewählte Arbeitspunkt mag kurzfristig helfen, auf Dauer wird dein Knie sich bei dir "bedanken".
P.S.
Wo ein Hersteller seinen Firmensitz hat, hat überhaut nichts mit dem Produktionsort zu tun. Panasonic und Sony lassen viel in China produzieren, manchmal (zum Glück selten) auch mit suboptimaler Qualität. Und ich schreibe das nicht vom Hören-Sagen, sondern aus erster Hand, siehe meinen Nick.
Vielleicht kann dir dein Orthopäde helfen, oder du stellst deinen Sattel mal auf die optimale Höhe.
Danke für den Tipp. Die Empfehlung kommt vom Orthopäden und von der richtigen Einstellung des Sattels hat er sich auch überzeugt. Es geht hier nicht um "Knieschonung", sondern konkret um die optimale Belastung des Gelenks. Die vom Hersteller verbaute Übersetzung war eindeutig auf "Schonung" konzipiert, was in meinem Fall nicht passte.
Leichter-fahren
19.08.2008, 10:48
Hallo Christian,
vielen Dank für Deinen Bericht mit den Umbauexperimenten. Ich habe auch schon ausprobiert, welche Änderungen sich ergeben, wenn man das Ritzel am Hinterrad ändert. Da ich im hessischen Mittelgebirge wohne, sieht die Situation ganz anders aus. Wenn hinten ein 18er Ritzel montiert ist, sind nicht mehr alle Berge für den Durchschnittsradfahrer zu schaffen. Und ein Elektrorad den Berg hoch zu schieben, macht auch nicht viel Spaß.
Dass das mit Deinen Knieproblemen und am Niederrhein gut funktioniert, glaube ich trotzdem.
Da ich im Mittelgebirge wohne, bin ich der Meinung, dass die Übersetzung der Kalkhoff und Rixe Elektroräder genau richtig gewählt ist. Die Haupt-Zielgruppe sind Leute, die mit einem normalen Fahrrad Schwierigkeiten haben, z.B. wegen Bergen, Übergewicht, Knieproblemen, Herzproblemen. Und die müssen die Möglichkeit haben, jeden Berg zu bewältigen - wer will denn ein schweres Elektrorad den Berg hoch schieben, damit er dann leichter in der Ebene fahren kann.
Übrigens, die legale Lösung für Dich gibt es: Das wäre ein "schnelles Pedelec" mit Mopedschild - siehe auch den 80-seitigen Extraenergy-Testbericht, den Du ja selbst hier bekannt gemacht hast.
Aufgrund des höheren Windwiderstandes bei höheren Geschwindigkeiten mußt Du dann automatisch mehr Tretkraft aufbringen - wie die benötigten Leistungen steigen, kannst Du hier bei Kreuzotter (http://www.kreuzotter.de/deutsch/speed.htm) berechnen - diese informative Seite auch mit weiteren schönen Berechnungen ist nach längerem Ausfall endlich wieder online.
So ein schnelles Pedelec kostet aber leider noch deutlich mehr!
Gruss
Andreas
Danke für den Link, Andreas!
Mit dem schnellen Pedelec hast du recht, ich komme mehr und mehr auf den Geschmack. Wenn du da mal in dieser Richtung für mich was attraktives an der Angel hast, schick' mir einfach eine PN. ;)
Mit dem schnellen Pedelec hast du recht, ich komme mehr und mehr auf den Geschmack.
Ich finde die auch klasse - aber die Preise...
Wenn man so eine E-Solex schon für 1200 Euro bekommt und dann mit 35 Km/h dank 15 AH 45 KM weit kommt...
...und ich dass dann einem Heinzmann Speed für 2600 Euro entgegensetze, wo ich dann noch mal 700 Euro für einen Zweitakku investieren muss, um auch auf 40 KM zu kommen oder
wenn ich 3500 Euro für einen Speed-Flyer ausgeben muss dann...
...finde ich, dass da was an der Preisgestaltung nicht stimmt. Jedenfalls erreicht man so keinen Massenmarkt - leider, denn so ein Speedteil hätte ich auch gerne.
Gruß Peter
Motorritzel ändern, was bringt das? [...] Endgeschwindigkeit bleibt gleich, weil der Motor über die Drehzahl der Tretkurbelwelle gesagt bekommt "es reicht".
Will mir nicht so recht einleuchten - man bringt den Motor mit dem größeren Ritzel dazu, ständig "untertourig" zu drehen. Damit hat man keinen so guten Antritt und kommt folglich nicht so flott von gefährlichen Kreuzungen weg. Da er aber - wie korrekt von Dir beschrieben - von der Trittfrequenz abgeregelt wird, zieht er nun ständig mehr Strom, ohne seine Leistung effizient anbringen zu können.
Ich fahre nun schon seit längerem einen nine continent, habe ein ähnliches Problem. Ich brauche Gegendruck und will keine hohe Trittfrequenz. Mit dem Poti am Sensor habe ich das nun mit einer 5 Gang Sachs ganz gut einstellen können.
Ich habe im 4. u. dem langen 5. ziemlich Gegendruck bis ca. 25 Km/h. das reicht mir als Tempo in der Regel. Motorunterstützung ist dann allerdings nur noch ca. 30-40 Watt.
"Mein Knie braucht einen gewissen "Gegendruck", damit ein freier Gelenkkörper am "Wandern" gehindert wird."
Freier Gelenkkörper ist "ein Sand in Getriebe". Bitte mit einer Gelenkspiegelung das Problem lösen, das geht heutzutage noch (s. neue Gesetzte von der Ministerin Ulla Schmidt) ambulant - 3-5 Stunden in einer Tagesklinik muß da man schon einbringen.
So viel Zeit und Mut soll man für die Gesundheit schon anwenden. (Entschuldigung, ich konnte nicht anders !).
Das Forum ist sehr interessant, ich bin dabei ein Fahrrad für meine Frau anschaffen - sie hat es nicht so mit dem "trampeln" und wir wollen doch gemeinsam Fahrradausflüge unternehmen, meistens in Flachland. Ich hoffe daß ich hier von Erfahrung der vielen Praktikern profitieren kann.
MfG
Stanis
Motorritzel ändern, was bringt das?
Es ist ein Ritzel mit 9 Zähnen verbaut. Eins mit 11 Zähnen kostet 30 Euro, gibt es nur über die Biketec Händler. Umbau ist ein Klacks. Ergebnis: weicherer Einsatz der Unterstützung beim Antritt aus niedriger Geschwindigkeit, der "hier schiebt mich jemand an" Effekt ist deutlich geringer, für uns sehr viel angenehmer. Mit Schubkraft starten kann man wenn man will im 3. oder 4. Gang. Endgeschwindigkeit bleibt gleich, weil der Motor über die Drehzahl der Tretkurbelwelle gesagt bekommt "es reicht". Laut diesem Bericht http://myweb.tiscali.co.uk/flecc/motorunit1.html
weiss der Motor nicht direkt die Tretkurbeldrehzahl, sondern nur die Drehzahl des Motorritzels.
Das würde dann bedeuten, dass der Unterschied zwischen 70er und der 85er Kadenz nur in dem unterschiedlichen Ritzel (9er / 11er besteht) besteht. Würde auch von den Prozenten her passen (70/9*11=85,6).
Hier das Zitat aus dem Bericht:
In partnership with this, the Hall sensor that is an extension of the mainboard is reading the 24 magnets on the gearwheel of the unit's chain sprocket shaft, and is therefore detecting rotation speed, indicating road speed in top gear....
Was sagt ihr dazu?
Ist das wirklich so? Weiß jemand mehr?
Das wäre ja interessant und würde die Panasonic-Antriebe für Sportfahrer interessanter machen!
Laut diesem Bericht http://myweb.tiscali.co.uk/flecc/motorunit1.html
weiss der Motor nicht direkt die Tretkurbeldrehzahl, sondern nur die Drehzahl des Motorritzels.
Das würde dann bedeuten, dass der Unterschied zwischen 70er und der 85er Kadenz nur in dem unterschiedlichen Ritzel (9er / 11er besteht) besteht. Würde auch von den Prozenten her passen (70/9*11=85,6).
Hier das Zitat aus dem Bericht:
In partnership with this, the Hall sensor that is an extension of the mainboard is reading the 24 magnets on the gearwheel of the unit's chain sprocket shaft, and is therefore detecting rotation speed, indicating road speed in top gear....
Was sagt ihr dazu?
Das ist so !!
Möglicherweise mit einer Varianz in der Ansteuerung , also vielleicht gibt die Steuerung bei Frequenz x mehr oder weniger Kraft dazu , als bei Frequenz y , und vielleicht langsam oder schnell angesteuert , aber generell ist es so , daß das Ritzel die Info dem Motor gibt !
Ein gewisser " Drumo" ist im Forum bei Biketec , und der redet immer davon , daß ( deshalb ) die 25 Km/h Versionen besonders gut so laufen : 11er statt 9er Motorritzel ...und 17er Ritzel hinten !
( Ist ein größeres Motorritzel länger oder kürzer übersetzt ....Dabei , das auszudenken , bekomme ich Kopfschmerzen....) .
Der Mann ist Händler in Holland .
Daher glaube ich , daß ein T9Hs wenig Sinn macht , abgesehen davon , daß es frech ist , für die Premium Nabe 500 mehr zu nehmen ( T9 zu T8 , dazu dann die HS 33 , aber beides kostet nie im Leben 500 E , und die Rollenbremse fällt ja weg ...) , ist es frech , dann nochmal 500 mehr zu nehmen für die Kadenz ...
Ein T9 HS kostet also 1000 E mehr als ein T8 , ja , wenn man bereit ist , auf Speedlifter zu verzichten , und Standartnabe näme , wären es 1300 Euro !!!!
Und ein 17er Ritzel bringt allemal 35 Km/H , und ein 11er müßte auch die Kadenz bringen .....müßte ...
11er kostet 30 Euro beim Biketec Händler , 17er kostet ca 5 Euro ......
Also wenn ich meinen T8 habe , dann wird experimentiert ....
Rechnerisch kann der T9Hs nicht schneller als 40 sein , aufgrund der Entfaltung der Alfine .....60x80x7,95 ( bei 17er Ritzel ) =38 Km/h !!
Ein T8 mit 17er , selbst mit 70er Kadenz : 60x70x7,95=33,5 !!
Ein T8Hs mit DualDrive ist da was ganz anderes : 60x80x10,4=50 !!!
Ich bin überzeugt , daß mit relativ kleinen Modifikationen mehr aus dem Panasonic Antrieb geholt werden kann ....Übersetzung , Direktgang 5. Gang , Reifen ( Supreme oder Racer Marathon , .... ) .
Das ist so !!
Möglicherweise mit einer Varianz in der Ansteuerung , also vielleicht gibt die Steuerung bei Frequenz x mehr oder weniger Kraft dazu , als bei Frequenz y , und vielleicht langsam oder schnell angesteuert , aber generell ist es so , daß das Ritzel die Info dem Motor gibt !
Ein gewisser " Drumo" ist im Forum bei Biketec , und der redet immer davon , daß ( deshalb ) die 25 Km/h Versionen besonders gut so laufen : 11er statt 9er Motorritzel ...und 17er Ritzel hinten !
( Ist ein größeres Motorritzel länger oder kürzer übersetzt ....Dabei , das auszudenken , bekomme ich Kopfschmerzen....) .
Der Mann ist Händler in Holland .
Ich bin überzeugt , daß mit relativ kleinen Modifikationen mehr aus dem Panasonic Antrieb geholt werden kann ....Übersetzung , Direktgang 5. Gang , Reifen ( Supreme oder Racer Marathon , .... ) .Ein größeres Motorritzel ändert nichts an der Gesamtübersetzung.
Bei gleicher Kadenz wird aber die Drehzahl des Motorritzels geringer.
Wenn nun die Steuerung die Unterstützung anhand der Motorritzeldrehzahl bestimmt, wird eben erst entsprechend später abgeregelt. Man bekommt so eine Unterstützung bis zu einer höheren Kadenz und dann eben je nach Gesamtübersetzung auch bis zu einer höheren Geschwindigkeit.
Mir erscheint das schon logisch - wieso sollte die Drehzahl der Tretkurbel auch extra mit einem zweiten Hallgeber bestimmt werden..
@ gooldi
Wann bekommst du denn dein T8???
Bin sehr gespannt auf deine Ausführungen, wenn du es tatsächlich versuchst!
Ich bin überzeugt , daß mit relativ kleinen Modifikationen mehr aus dem Panasonic Antrieb geholt werden kann ....Übersetzung , Direktgang 5. Gang , Reifen ( Supreme oder Racer Marathon , .... ) .
...und leider aus dem Akku auch mehr Strom! Aber von dem gesparten Geld kannst du dir ja einen Zweitakku zulegen.
@ gooldi
Wann bekommst du denn dein T8???
Bin sehr gespannt auf deine Ausführungen, wenn du es tatsächlich versuchst!
Das wird kommen , und ich werde dann schreiben , schreiben , schreiben , versprochen !!
Ich habe jetzt erst einmal , weil ich der Überzeugung bin , daß ein Pedelec nicht oder nur sehr zt. ein sportliches Rad ersetzen kann , ein normales klargemacht : Nach ewigen Erörterungen und Nachdenken und Probefahren und noch mehr Spekuluieren bin ich nun sicher : Kein Trenga de Tdl 2x8 , Kein Gudereit Lc90 / 95 / 100 , kein Vsf T300 C , Rohloff schon mal gar nicht , weil ich es pervers finde , wenn eine NABE soviel kostet , wie ein gutes Rad , oder wie 2 Räder , was der Normale sich kauft ....
Es ist ein Falk Ft 5.7 geworden , mit 2x8 Alfine :)!!!
" Mit Allem " für 1300 Euro , das finde ich nicht zuviel ( Brooks , Hs33 , SON Nady , 2x8 Alfine , Ausstattung komplett Alfine , Suntour Sattelstütze , IQ Fly , Wunschfarbe , usw ) !!
Priiima Rad !! Individuell , schnell , leicht , klassisch , modern , Nabe , ......:):)
...und leider aus dem Akku auch mehr Strom! Aber von dem gesparten Geld kannst du dir ja einen Zweitakku zulegen.
???
Reifen , ideal gewählt , verbrauchen weniger Strom ...:o
Trittfrequenz , ideal ausgelegt , wird weniger Strom verbrauchen ...:o
Direktantrieb im 5. Gang ....verbraucht weniger Strom....:o
Oder wie soll ein leichterer Reifen , ein direkterer Gang , eine bessere Trittfrequenz mehr verbrauchen ?????;)
Höhere Geschwindigkeit - viel mehr Windwiderstand.
Probiere es aus und berichte.
Andere haben hier schon berichtet, dass ihr Panasonic-Akku deutlich schneller leer ist.
Ein größeres Motorritzel ändert nichts an der Gesamtübersetzung.
Bei gleicher Kadenz wird aber die Drehzahl des Motorritzels geringer.
Wenn nun die Steuerung die Unterstützung anhand der Motorritzeldrehzahl bestimmt, wird eben erst entsprechend später abgeregelt. Man bekommt so eine Unterstützung bis zu einer höheren Kadenz und dann eben je nach Gesamtübersetzung auch bis zu einer höheren Geschwindigkeit.
Mir erscheint das schon logisch - wieso sollte die Drehzahl der Tretkurbel auch extra mit einem zweiten Hallgeber bestimmt werden..
Prima !!
Danke für Gedankenstütze ! Kopfschmerz weg sei !!
Die Gesamt- Übersetzung ändert sich natürlich nicht wenn man das Motorritzel verändert !!
Die Motor-Übersetzung aber sehr wohl , d.h. der Motor unterstützt länger , obwohl länger Grund-Übersetzt ist ( ein 17er , mal angenommen ..) .
Von daher deutlich höhere V-Max !
Muß ausprobieren , ob mit oder ohne Motorritzel lang zu übersetzen , sonst bekommt Peline nachher Recht , und es verbraucht mehr Strom ....( Das würde ich nicht wollen ! )
( Also daß es mehr Strom verbraucht ....nicht , daß Peline Recht bekommt :D).
@ gooldi
Hast du dir jetzt ein "normales Rad" gekauft oder einen Flyer? Oder beides?
Hallo Mr. Nrg !
Erst mal , wie ich schrieb , ein normales Rad !
Ein Trekkingrad einer jungen Raedschmiede , ich denke , bis die Entscheidung über das Flyer gefallen , dann bestellt und die Lieferung soll ja bei denen auch gern mal etwas dauern :(....zumal ich es auf jeden Fall in Wunschfarbe wollen würde ...schwarz ....nur schwarz ...:D
das kann schon dauern, denke ich !
Macht aber nichts , im Winter ist ein Pedelec sowieso nicht soo optimal wie im Sommer ( kalt , Regen , Dreck , Schlechtwetter , weniger Akkuleistung ...) .
Nö , jetzt wird erst zuende getestet ( da müssen die Händler durch ) , und ann zum Frühjahr bestellt !
Und damit ich nicht total verfette :(:rolleyes:, sondern im Gegenteil knackig WERDE , gibts erst mal ein schönes Trekkingrad mit interessanter 2x8 Nabenschaltung !
Freunde, mit großem Interesse verfolge ich Eure Überlegungen zur Verbesserung des Antriebs. Es sieht ja ganz so aus, als würde tatsächlich die Trittfrequenz und damit die Abregel-Kurve nur indirekt über die Motordrehzahl bestimmt! Da gewinnt der früher von mir als "nicht sinnvoll" bezeichnete Umbau auf das größere Motorritzel natürlich sehr wohl einen Sinn und vielleicht kommt man damit tatsächlich auf angenehmere unterstützte Trittfrequenzen.
Ich habe das Gefühl, daß der derzeit geliehene S-Flyer ein solcher mit höherer Trittfrequenz ist - werde bei der Rückgabe dann mal nachfragen.
Ob es was nützt, wenn ich mal vorsichtig die Verkleidung abschraube und Euch Fotos von den Zahnrädern mache? Später dann zum Vergleich von meinem definitiv nur bis 70er Kadenz unterstützenden Normalo-T5-Flyer? Bin kein Schrauber und Bastler, verfolge das hier aber dennoch sehr interessiert...
Eine höhere Endgeschwindigkeit will ich gar nicht unbedingt, die jetzigen 30-36 km/h reichen mir völlig, schneller fahre ich mit dem S-Flyer auch nicht in der Ebene ohne mich unangenehm anzustrengen, aber mit einer höheren Trittfrequenz wäre es ein weitaus schöneres Fahren...
Und man sollte natürlich auch nicht vergessen, daß die übrigen Komponenten (z.B. die Rollenbremsen) nicht auf diese Raserei ausgelegt sind, also wollen wir jawohl schon aus Sicherheitsgründen nicht gleich die 25 km/h-Versionen auf 50 km/h pimpen... nicht regelkonform ist es ja sowieso schon, das kleinere Hinterradritzel.
( Also daß es mehr Strom verbraucht ....nicht , daß Peline Recht bekommt :D).
Erreicht man eine höhere Endgeschwindigkeit, verbraucht man wegen des Luftwiderstandes mehr Strom pro Strecke, an dieser Physik kommen wir nicht vorbei.
Ebenso an der Tatsache, daß man mehr Strom verbraucht, wenn man nicht mehr "oben" aus der Unterstützung herausfährt weil sie eben weiter nach oben reicht...
Gestern und vorgestern morgen bin ich mit dem nach nur 3 Monaten bereits schwächelnden Akku gegen starken Gegenwind (ich mußte nicht nur bergauf, sondern sogar bergab ordentlich reintreten) gefahren, das war nicht lustig, zumal ich dann noch zwischendrin einige Kilometer ohne Unterstützung fahren muß, wegen dem platten Akku, der sonst irgendwo vor Ende Schluß macht. Statt des sonst üblichen 24er-Schnitts hatte ich einen popligen 20er und kam güste noch so pünktlich auf der Arbeit an. Bei dem heftigen Gegenwind wäre ein Fahren mit höherer Trittfrequenz erst recht sehr deutlich angenehmer, wenn ich mir vorstelle, das mit meinem Flyer... wäre ich noch weniger pünktlich angekommen.
Zitat:
Zitat von gooldi http://www.pedelecforum.de/forum/imgcache/236.png (http://www.pedelecforum.de/forum/showthread.php?p=6610#post6610)
( Also daß es mehr Strom verbraucht ....nicht , daß Peline Recht bekommt :D).
Erreicht man eine höhere Endgeschwindigkeit, verbraucht man wegen des Luftwiderstandes mehr Strom pro Strecke, an dieser Physik kommen wir nicht vorbei.
Und ?
Ich jabe nie gesagt , daß man schnell , schneller , am schnellsten rasen kann , immer voll im Wind , und wenig Strom verbraucht !
Daß man den Mehrverbrauch an Strom mit einem Zweitakku kompensieren kann , haben Andere gesagt , und ich habe dagegen argumentiert !
Also ist das falsch interpretiert , zitiert und widerum interpretiert !
Mir geht es um eine moderate Steigerung der V Max , und das geht , das schreiben Viele im Englischen Forum , und ebenso Viele im Biketec eigenen Forum , selbst herr Schär , Mitglied der geschäftsleitung , hat das bestätigt , wenn natürlich aus 2 Gründen nicht offen protegiert :
1. : Ist das sicher nicht soo förderlich für den Verkauf der Hs Versionen :rolleyes:.
2. : Streng juristisch gesehen natürlich nicht legal und nur für die Anwendung auf einem Privatgelände !
Um nichts Anderes geht es uns doch Allen hier ??!!:o:D
Mir geht es , ich kann mich da nur zitieren , um Reichweite und etwas Speed , und um das technische Optimum aus der gegebenen elektrischen Leistung , und deren Umsetzung ist ja aus gesetzlichen Gründen so erfolgt ( eben die vorgeschriebene Beschränkung auf 25 Km/h ! ) .
Daß Windwiderstand Leistung kostet , ist klar ( genau gesehen steigt der Widerstand der Luft mit dem Quadrat der geschwindugkeit ... )
Das tritt aber erst so Recht in Wirkung ab über 30 Km/h , probiert es am Rad mal selber aus !
Und 30 statt 25 ist aber vom Fun her deutlich besser !
Wenn man das nun noch durch geschicktes Umsetzen von Trittfrequenz und Komponeneten wie Reifen so umsetzen kann , daß das Pedelec das Optimum an Reichweite herausholt ... ;)
Dann , ja dann ist das erreicht , was ich gern erreichen will !:):):)
Ich denke daß das geht , und verstehe nicht , wieso mancher hier immer mit " verbraucht dann aber mehr Strom " pauschal gegenhält !
Ansonsten kann man den Thread ja hier einstellen :
JEGLICHE Modifikation am Panasonic kann man sonst mit folgenden " Argumenten " ablehnen :
1: Schneller ? Verbraucht mehr Strom !!
2. : Schneller ? Illegal !!
3. : Schneller : siehe oben , 1. oder 2. oder beides ...:confused:
Ps : Moon : mit deinem Akku , das ist ja echt Nerv , irgendwie ist der schlapp , geht da noch was mit Reklamation ?? Sowas macht mir echt Sorgen !
Ansonsten kann man den Thread ja hier einstellen :
JEGLICHE Modifikation am Panasonic kann man sonst mit folgenden " Argumenten " ablehnen :
1: Schneller ? Verbraucht mehr Strom !!
2. : Schneller ? Illegal !!
3. : Schneller : siehe oben , 1. oder 2. oder beides ...:confused:
Ps : Moon : mit deinem Akku , das ist ja echt Nerv , irgendwie ist der schlapp , geht da noch was mit Reklamation ?? Sowas macht mir echt Sorgen !
***Ironiemodus an***
...ich wäre dafür Pedelecs grundsätzlich zu verbieten! Vor 100 Jahren musste man auch noch keine 25km/h fahren und schon gar nicht mit nem schnöden Fahrrad...
***Ironiemodus aus***
Freunde, mit großem Interesse verfolge ich Eure Überlegungen zur Verbesserung des Antriebs. Es sieht ja ganz so aus, als würde tatsächlich die Trittfrequenz und damit die Abregel-Kurve nur indirekt über die Motordrehzahl bestimmt! Da gewinnt der früher von mir als "nicht sinnvoll" bezeichnete Umbau auf das größere Motorritzel natürlich sehr wohl einen Sinn und vielleicht kommt man damit tatsächlich auf angenehmere unterstützte Trittfrequenzen.Ich werde das 11er Ritzel in den nächsten Tagen auf alle Fälle mit meinem C8 Flyer testen.
Bisher ist ja noch alles original - die Unterstützung reicht im 8 Gang bis rund 28-29km/h, das sollte sich bei meiner Theorie dann um rund 6km/h nach oben verschieben.
Ich werde das 11er Ritzel in den nächsten Tagen auf alle Fälle mit meinem C8 Flyer testen.
Bisher ist ja noch alles original - die Unterstützung reicht im 8 Gang bis rund 28-29km/h, das sollte sich bei meiner Theorie dann um rund 6km/h nach oben verschieben.
Also , bei dem C8 , den ich letzte Woche fuhr , reichte die Unterstützung bis exakt 24,5 ( nach Tacho im Multidisplay , oder wie dat Dingens heißt ..) .
Danach kam nichts ....und Du schreibst nun 28-29....scheint zu variieren ??
Berichte dann mal bald , wir sind gespannt !!
Wie gesagt , ich las oft von 11er Motor und 17er Ritzel hinten ....am 26er C ist das aber vielleicht wieder anders....
Gespannt sei:D
Andererseits muß ich ganz klar was zu Deinem Versuch mit dem C8 sagen :
Ironiiiemodus gaanz doll an :
JEGLICHE Modifikation am Panasonic kann/muß man sonst mit folgenden " Argumenten " ablehnen :
1: Schneller ? Verbraucht mehr Strom !!
2. : Schneller ? Illegal !!
3. : Schneller : siehe oben , 1. oder 2. oder beides ...
:D:D:D:D
Gruß , Stefan
Also , bei dem C8 , den ich letzte Woche fuhr , reichte die Unterstützung bis exakt 24,5 ( nach Tacho im Multidisplay , oder wie dat Dingens heißt ..) .
Danach kam nichts ....und Du schreibst nun 28-29....scheint zu variieren ??Also ich bin vorher auch mit 2 anderen Modellen (T und C Serie) probegefahren und die haben alle bis fast 30 unterstützt - natürlich nimmt die Unterstützung kontinuierlich ab, d.h. man muß schon vorher immer mehr eigene Kraft aufwenden (wieviel ist auch abhängig vom Unterstützungsmodus)..
Bei 28 oder eben 29 merkt man dann aber deutlich, dass man ausschliesslich mit Muskelkraft fährt und das Rad doch recht schwer ist (zumal die aufrechte Sitzposition auch noch dazu viel Angriffsfläche für den Wind bietet).
Der Panasonic Antrieb leistet im Raleigh Leicester bis ca 28 km/h beste Arbeit.
Danach wirds natürlich etwas anstrengender, der Übergang ist aber schleichend.
Ich käme niemals auf die Idee, da etwas abzuändern.
Für mein Empfinden genau richtig!
Aha ! Und wie ist denn dann so die Reichweite ? Erzähl mal !!
Also ist das falsch interpretiert , zitiert und widerum interpretiert !
Oh, sorry! Dann möchte ich Dich um Entschuldigung bitten, hier lag wohl ein Misverständnis vor.
Mir geht es um eine moderate Steigerung der V Max , und das geht , das schreiben Viele im Englischen Forum [...]
Ja, darum geht's uns wohl allen - klar geht das, sogar offenbar mit zwei Methoden: Kleineres Ritzel hinten sowie größeres Antriebsritzel. Ersteres definitiv, das läuft ja an meinem Flyer.
Das tritt aber erst so Recht in Wirkung ab über 30 Km/h , probiert es am Rad mal selber aus !
Und 30 statt 25 ist aber vom Fun her deutlich besser !
Zweimal volle Zustimmung! :D
Die 25 km/h-Grenze finde ich etwas unglücklich gewählt, und wie Du schon schreibst, ist der Mehrverbrauch durch höheren Luftwiderstand bis 30 km/h sehr moderat.
Ps : Moon : mit deinem Akku , das ist ja echt Nerv , irgendwie ist der schlapp , geht da noch was mit Reklamation ?? Sowas macht mir echt Sorgen !
Weiß ich noch nicht; ich berichte dann hier. Bis jetzt hat der Radhändler den versehentlichen Austausch des Akkus in seinem Laden von sich gewiesen und wird das anhand der Seriennummer von Rad & Akku überprüfen (bei Biketec, dort sind die Nummern registriert). In jedem Fall hätte ich nun gerne einen neuen Akku, denn ich kann nicht alle 2 oder 3 Monate einen neuen kaufen, da ist ja der Sprit billiger... Wenn das nicht drin liegt, mache ich den Kauf rückgängig und der Traum vom mit-dem-Pedelec-zur-Arbeit-fahren wird begraben. :(
Bisher ist ja noch alles original - die Unterstützung reicht im 8 Gang bis rund 28-29km/h, das sollte sich bei meiner Theorie dann um rund 6km/h nach oben verschieben.
Das ist dann, wenn es so funktioniert, dann sogar die wegen der Trittfrequenz angenehmere Variante im Gegensatz zur Methode mit dem kleineren Ritzel hinten.
Bei 28 oder eben 29 merkt man dann aber deutlich, dass man ausschliesslich mit Muskelkraft fährt und das Rad doch recht schwer ist (zumal die aufrechte Sitzposition auch noch dazu viel Angriffsfläche für den Wind bietet).
Ja, genau so sind auch meine Beobachtungen - die aufrechte Sitzposition ist gar nicht so schön und man könnte viel Energie durch etwas mehr Schräglage einsparen. Leider fand ich die Vorschläge meines Radladens nicht so vielversprechend (gerader Vorbau und gerader Lenker) - man müßte noch weiter herunter, aber einen waschechten Rennlenker wollte ich dann auch nicht (Eierfeile).
Bei uns steigt die Unterstützung ja zum Glück nicht abrupt bei 25 km/h aus, sondern wird angenehm-dezent ausgeblendet. Wenn ich das von den armen Aldi-Bike-Fahrern hier lese, wie sich der Antrieb dort gebärdet...
Bei uns steigt die Unterstützung ja zum Glück nicht abrupt bei 25 km/h aus, sondern wird angenehm-dezent ausgeblendet. Wenn ich das von den armen Aldi-Bike-Fahrern hier lese, wie sich der Antrieb dort gebärdet...
Die "armen" Aldi-Bike-Fahrer haben aber gegenüber den Panasonic-Fahrern mindestens EUR 1000,00 gespart ! :rolleyes:
Na das ist ja schöön !!
Ich nehme die Entschuldigung an , und natürlich geht es Uns Allen nur darum , etwas zu verbessern , und die Info zu teilen , und zum Nutzen Aller die Infos zu teilen !!
Ich besitze ja noch keinen Flyer , insofern möchte ich mich dafür entschuldigen , daß ich hier so " laut" auftrete , falls das Jemand so empfindet :rolleyes: !
Ich bin nur so begeistert , und von daher voll engagiert !!
Bis 30 Ja ????
Das ist ja krass , und wenn das 11er dann mehr Kadenz und damit " normaleres " Fahren bietet , ist das ja super !
Ich hatte heute einen Termin , ich hatte einen T8 von 14 bis 19 Uhr zum Fahren : Und dann : bin ich vor 16 Uhr nicht aus dem Meeting , mit Anfahrt wäre ich um 16:30 beim Hndler gewesen , dazu hat es aber bei 7 Grad den ganzen Tag geregnet :(:(!!!!!!!!!!
Ich bin sehr sehr sauer !!!!!!!!!!!!!!!:mad::mad::mad:
Heute wieder : 9,2 Grad und seit 8 Stunden Regen und Wind !!
Nerv !!:mad::mad::mad:
Reinhard
14.11.2008, 15:23
Falsches Fahrrad ... :p
Falsches Fahrrad ... :pNö, falsche Bekleidung offensichtlich. :D
Der Flyer funktioniert problemlos im Regen und Wind macht ihm schon gar nichts aus - hab ich gestern erst wieder getestet ;)
Also ich fahre ja lieber bei gutem Wetter !!
Komisch , das zu sagen ist immer irgendwie uncool , dennoch sehe ich immer wenig Radfahrer im strömenden Rgen , wenig Badegäste bei 3 Grad in der Ostsee ....
Und die , die ich dabei sehe , die sehen nicht entspannt aus :D:D!
Lach :D !
Das nur am Rande !
Bin heute mal wieder einen Biketec probegefahren !
Flyer T8 !
Ich fand die Übersetzung definitiv zu kurz , die 1-4 Gänge brauchte ich nie , und die Kadenz Unterstützung , war definitiv zu früh weg bei 70 !
Man schaltet ja bald am Berg hoch , wie pervers ist das denn , um die Unterstützung hoch zu halten !!!
Der C 8 war definitiv " langsamer " , also unterstützte nur bis 25 , der T8 ging schleichend raus bis 26/27 ....
Es müßte länger übersetzt sein ! Und höhere Kadenz , das steht für mich fest !
Die Flyer werden 100 E teurer in 2009 :mad::mad: !
Ich muß also noch den schnellen T8Hs testen , und dann überlege ich mir : T8 Hs ,..... S-Modell oder einen T / C .
Der C war komfortabler , weicher , der T war härter und wackeliger , gar nicht so gut , wie ich hoffte ....:(
Ich werde das 11er Ritzel in den nächsten Tagen auf alle Fälle mit meinem C8 Flyer testen.
Bisher ist ja noch alles original - die Unterstützung reicht im 8 Gang bis rund 28-29km/h, das sollte sich bei meiner Theorie dann um rund 6km/h nach oben verschieben.Heute war es soweit, ich hab das 11er Ritzel verbaut und dann gleich eine kurze Probefahrt gemacht.
Die Vermutung war richtig, mit dem Ritzeltausch von 9 auf 11 Zähne verschiebt sich der Unterstützungsbereich entsprechend (um 22%) nach oben.
Das von Flyer angegebene Kadenzlimit von 70 ändert sich somit auf viel angenehmere 85.
Jetzt muss noch hinten ein kleineres Ritzel drauf - schon alleine, weil die originale Kettenlänge mit dem größeren Motorritzel schon sehr am Limit ist. Ausserdem verwende ich die ersten 3-4 Gänge so gut wie gar nicht - ein bisschen längere Gesamtübersetztung schadet daher nicht.
Hallo Wolf!
Danke fürs Berichten!!
Kannst du mir/uns auch sagen, wie du das Ritzel gewechselt , wo du es bekommen hast und wieviel es gekostet hat?
Danke!
Kannst du mir/uns auch sagen, wie du das Ritzel gewechselt , wo du es bekommen hast und wieviel es gekostet hat?Das Ritzel bekommst du beim Flyer-Händler (ist ja ein normaler Verschleissteil) und kostete bei mir €15.-.
Montage ist ganz einfach - Kettenschutz runter (eine Schraube hinten aufmachen und dann nach vorne abziehen).
Lösen des Seegerings, der das Motorritzel sichert.
Kette entspannen, altes Ritzel runter, neues mit der Kette wieder draufschieben, Sicherungsring wieder gut verankern. Kette spannen und alles wieder verschrauben.
Hier ist es gut mit Bildern erklärt http://myweb.tiscali.co.uk/flecc/repairs.html
Vielen Dank!
Das Ritzel der Nabenschaltung kann doch auch jeder Radhändler wechseln oder? Das kann man nicht ohne Spezialwerkzeug, oder sehe ich das falsch?
Vielen Dank!
Das Ritzel der Nabenschaltung kann doch auch jeder Radhändler wechseln oder? Das kann man nicht ohne Spezialwerkzeug, oder sehe ich das falsch?Ist kein Problem - du musst nur das Hinterrad rausnehmen, mit einem Schraubenzieher einen Dichtring entfernen.
Das Ritzel ist dann nur noch mit einem ordinären Sprengring gesichert - mit ein bisschen Fummelei (oder 2 zusätzlichen Helferhänden ;)) bringt man den auch ohne Spezialzange runter und wieder rauf.
macmabuse
03.12.2008, 13:30
Hallo,
fahre seit einer Woche mit dem orginal Kalkhoff agattu allround und bin "noch" voll mit zufrieden. Zu meinem alten Radmaulesel ist das eine Steigerung, unglaublich. 50-60 Km Tagesleistung sind entspannt mit einer Akkuladung locker drin. Das Tempo ist für den Anfang auch erstmal ok, will meinen Schutzengel nicht überstrapazieren und noch länger was von dem schönen Rad haben.
Längerfristig fände ich aber ein schnelleres Tempo auch interessant.
Die Anregungen in diesem thread sind da schon hilfreich.
Grüsse aus Ostwestfalen
Macmabuse
Habe den Ritzelwechsel am Motor von dem 9er aufs 11er jetzt auch gemacht und bin mit dem Ergebnis sehr zufrieden!! Kann ich nur jedem emfpehlen.
War auch wirklich simpel. Das einzig schwierige war, diesen Schutz auf dem Motorritzel abzukriegen, weil ich nicht die passende Spezialzange habe. Aber mit ein bißchen improvisieren kriegt das bestimmt jeder hin...
Jetzt habe ich eine Kadenz von ungefähr 73,3 und das ist wirklich perfekt, finde ich. 60 ist dagegen viel zu wenig gewesen...
Jetzt habe ich eine Kadenz von ungefähr 73,3 und das ist wirklich perfekt, finde ich. 60 ist dagegen viel zu wenig gewesen...
Welches Rad hat eine Kadenz von 60????
Victoria Frankfurt
Ich ging davon aus, dass alle "normalen" Panasonic-Antriebe eine Kadenz von 70 haben...also Raleigh, Klakhoff, Victoria und Flyer ohne hohe Kadenz...
Kann da jemand mehr zu sagen?
Glückauf
25.04.2009, 06:49
Ich finde die Diskussion sehr interessant, vermisse aber einige Aspekte, die m.E. sehr wichtig sind.
Motor + Muskelkraft ergibt ein deutlich höheres Drehmoment am Hinterrad.
Wie wird die 7-Gang-Nabe damit fertig? Oder ist die nach einer Saison "fertig"?
Wie erfolgt der Gangwechsel? Der sollte doch nach Möglichkeit lastlos erfolgen.
Wer schaltet denn zu dem Zeitpunkt den Motor ab?
Wie Ihr seht, bin ich schon sehr für einen Tretlager- oder Kettenantrieb, weil der Motor bei allen Geschwindigkeiten im optimalen Bereich arbeiten kann und nicht so abgewürgt wird, wie beim Vorderradantrieb.
Aber es bleiben doch die Fragen.
Was die Nexus und die Mehrbelastung betrifft: Klick (http://www.google.com/search?btnG=1&q=nexus+tandem)
Während der Schaltpause - also in dem Moment, wo der Fahrer eine kurze Tretpause einlegt - schaltet auch der Panasonic Motor ab. Ich würde mal sagen, das erfolgt im Bruchteil von einer 10tel Sekunde. Da in diesem Moment die Antriebskette "steht", kann in diesem Moment einfach kein weiterer Energiefluss des Motors ans Hinterrad mehr erfolgen.
Man muss das Panasonic Konzept einmal selber gefahren haben. Das einzig abschreckende daran ist der Preis.
charlys-tante
01.05.2009, 12:23
Man muss das Panasonic Konzept einmal selber gefahren haben. Das einzig abschreckende daran ist der Preis.
Hallöchen,
der hohe Preis bezieht sich wahrscheinlich nur auf den Flyer?
Nehme ich mal andere Modelle ob Gazelle,Viktoria,Kalkhoff und?? sind die ausser dem Motor mit dem Flyer vergleichbar?
Bin auch gerade am überlegen was nehmen,seit einem jahr steht mein günstig erworbener Elektroschrott rum ,zuerst ging das Ladegerät kaputt dann dies und das und zu guter letzt der Händler und kurz darauf der Pseudo-importeur.
Eigentlich wollte ich fragen,dein Flyer hat ja einige Änderungen und der deiner Frau ist im Urzustand?
Wenn Ihr zusammen unterwegs seid,wer kommt weiter oder bei wem ist der Akku eher leer? Wieviele Km kommt Ihr so im Schnitt?
Mir selbst würde das neue Flyer I.syi gefallen daher ist noch etwas Warten angesagt aber das soll bald zur Probefahrt beim Händler stehen.
wiliyama
11.05.2009, 23:37
Welches Rad hat eine Kadenz von 60????
Es gibt ja auch Motorritzel mit 8 Zaehnen (auch bei Biketech). Dann wird der Kadanz ja 62.
Gr. aus die Niederlande
Piano-Paul
06.08.2009, 23:17
Hallo Forum!
Bin ganz neu hier und freue mich, daß ich Euch und die vielen qualifizierten Berichte und Kommentare gefunden habe!
Habe mich - auch nach Studium der vielen Postings - lange mit der Entscheidung 'rumgequält, dann aber heute zugeschlagen und ein Raleigh Dover Lite erworben. Die ersten 35 km (im Bergischen Land...) habe ich hinter mir, und ich muß sagen, die Entscheidung für dieses Rad empfinde ich als goldrichtig. (Einige Anpassungen bezüglich der Geometrie muß ich noch vornehmen, aber das wird schon.)
Was mich aber massiv stört, ist die Übersetzung der Schaltung. Ich habe bis dato ein uraltes Kettler Street von 1991 gefahren (26", 21-Gang Shimano Deore LX). Im 21. Gang konnte ich auf der Geraden ganz gemütlich treten und hatte nie das Gefühl, langsam zu sein. Jetzt, mit der Alfine-Nabenschaltung, komme ich mir im 8. Gang auf der Geraden vor wie ein Hamster im Rhönrad. Ich muß trampeln wie blöd, damit ich die Geschwindigkeit einigermaßen halten kann. Dabei geht's mir, wohlgemerkt, nicht um Tempo oder Endgeschwindigkeit; sondern einfach darum, daß mir die Trittfrequenz zu hoch ist.
Der Händler, bei dem ich das Rad gekauft habe, kann das durchaus nachvollziehen und bot an, das hintere Ritzel (Serie wohl 22 Zähne) gegen eines mit 19 Zähnen zu tauschen. Damit wäre allerdings nicht nur der 8. Gang länger übersetzt, sondern logischerweise auch alle anderen - und das könnte sich negativ auf die "Power" in den kleinen Gängen auswirken.
Meine Frage: Hat jemand diesbezüglich schon Erfahrungen gemacht bzw. würdet Ihr mir (190 cm, 110 Kilo, um mich rum Berge soweit das Auge reicht) eher zu- oder eher abraten? Wenn ich das Starter-Posting richtig lese, braucht man in der Default-Version die ersten drei Gänge sowieso kaum. Von daher hatte ich mir eingebildet, das mit dem 19-Zahn-Ritzel könnte eine brauchbare Alternative sein; bin mir aber inzwischen aufgrund der vielen Kommentare nicht mehr sicher.
Danke für Euren Input!
... Was mich aber massiv stört, ist die Übersetzung der Schaltung. Ich habe bis dato ein uraltes Kettler Street von 1991 gefahren (26", 21-Gang Shimano Deore LX). Im 21. Gang konnte ich auf der Geraden ganz gemütlich treten und hatte nie das Gefühl, langsam zu sein. Jetzt, mit der Alfine-Nabenschaltung, komme ich mir im 8. Gang auf der Geraden vor wie ein Hamster im Rhönrad. Ich muß trampeln wie blöd, damit ich die Geschwindigkeit einigermaßen halten kann. Dabei geht's mir, wohlgemerkt, nicht um Tempo oder Endgeschwindigkeit; sondern einfach darum, daß mir die Trittfrequenz zu hoch ist.
Der Händler, bei dem ich das Rad gekauft habe, kann das durchaus nachvollziehen und bot an, das hintere Ritzel (Serie wohl 22 Zähne) gegen eines mit 19 Zähnen zu tauschen. Damit wäre allerdings nicht nur der 8. Gang länger übersetzt, sondern logischerweise auch alle anderen - und das könnte sich negativ auf die "Power" in den kleinen Gängen auswirken.
Meine Frage: Hat jemand diesbezüglich schon Erfahrungen gemacht bzw. würdet Ihr mir (190 cm, 110 Kilo, um mich rum Berge soweit das Auge reicht) eher zu- oder eher abraten? Wenn ich das Starter-Posting richtig lese, braucht man in der Default-Version die ersten drei Gänge sowieso kaum. Von daher hatte ich mir eingebildet, das mit dem 19-Zahn-Ritzel könnte eine brauchbare Alternative sein; bin mir aber inzwischen aufgrund der vielen Kommentare nicht mehr sicher.
Zuerst einmal Gratulation zum Erwerb eines der (nach meiner persönlichen Meinung, vielen Recherchen und Probefahrten) besten Pedelecs am Markt. Das Thema Übersetzung kann man relativ einfach auf den Punkt bringen: hättest Du dieses Bike mit der Alfine-Schaltung ohne Elektro-Unterstützung gekauft, wäre es für den beschriebenen Einsatzzweck ("um mich rum Berge") wohl eine Schaltung mit einem zu niedrigen Übersetzungsbereich. Du hast mit der Entscheidung für ein kleineres oder größeres Ritzel die Wahl, es für die Steigungen passend kurz zu übersetzen - dann strampelst Du wie der beschriebene Hamster auf der Ebene und bergab - oder Du wählst eine lange Übersetzung, die fürs Flachland gut passt, und im Extremfall kommst Du dann steile Steigungen nicht mehr hoch. Wenn Du kein Setting als Kompromiss "ertragen" kannst, bliebe Dir nur der Wechsel auf eine normale Shimano-Kettenschaltung, oder auf SRAM Dual Drive bzw. Rohloff Getriebenabe.
Da Du aber ein Pedelec gekauft hast, stellt sich die Sache ein wenig anders dar. Wenn man "alle" Postings zu diesem Thema in diesem Forum durchliest, und seine eigene Erfahrungen und Beobachtungen einfließen lässt (was ich hiermit tue), wird man als halbwegs sportlicher Fahrer - und damit meine ich nicht, dass man ein Triathlet sein muss - eine deutlich längere Übersetzung wählen, um bequem bei 25-40km/h mittreten zu können. An den Steigungen könnte Dir dann die Luft ausgehen; aber da ja in diesem Fall der E-Motor mit antaucht, stellt sich dieses Problem in der Praxis nicht. Ganz im Gegenteil, der Panasonic Antrieb hat die Eigenschaft, subjektiv wahrgenommen um so mehr Unterstützung zu liefern, je niedriger die Trittfrequenz und je höher der Pedaldruck (das von Dir gelieferte Drehmoment) gerade ist.
Ein "Problem" hättest Du nur, wenn der Akku leer wäre, und Du müsstest eine lange Steigung ohne E-Motor mit der zu langen Übersetzung raufstrampeln. Doch Du kannst ja mit ein wenig Übung die Akkukapazität so einteilen, dass Du noch genug Saft für die letzte Steigung übrig hast, oder einen 2. Akku kaufen, oder "einfach" im Wiegetritt hochfahren, wofür Du sowieso eine lange Übersetzung brauchst. Das wäre dann eben eine kleine, wenn auch unfreiwillige Trainingseinheit...
=> Meine Meinung: lass Dir ruhig das 19er Ritzel draufgeben, und trau Dich diese verbesserte Übersetzung zu testen. Ich meine, dass sogar ein 17er drauf "gehört". Das Ganze kostet ja nur relativ wenig (ca. 20-40 Euro mit Arbeitszeit), und mancher Händler liefert das Bike auch ohne Aufpreis mit dem passenden Wunschritzel aus.
Und wenn Du schon beim Optimieren bist, dann gehört auch das Antriebsritzel des Motors ausgetauscht, damit die E-Unterstützung optimiert wird (zwischen 60 und 75 Umdrehungen läuft ja die E-Unterstützung aus, das lässt sich nach "oben" verschieben). Dazu gibt es einige Threads hier im Forum.
Der Ordnung halber muss ich Dich jedoch hinweisen, dass ein legales Pedelec ohne Zulassung und Versicherungskennzeichen nur bis 25km/h unterstützen darf. Wenn Du die "Hinterachsübersetzung" verlängerst, wird es also "illegal", weil Du E-Unterstützung über 25km/h bekommst. Deswegen ist es ja so kurz übersetzt, damit Du nicht schneller fahren kannst.
Ich persönlich würde das in Kauf nehmen, aber bei einem Unfall mit Personenschaden besteht eine gewisse Chance (wie hoch die Wahrscheinlichkeit ist, sei mal dahingestellt), dass Dein Tuning am Bike Dich in finanzielle Schwierigkeiten punkto (lebenslanger) Haftung bringt. Dazu gibt es auch einige Threads im Forum, einfach mal suchen und lesen.
=> Du musst Dich also entscheiden, ob Du ein legales Hamster-Strampel-Bike fahren willst, oder ein "illegal" getuntes Pedelec mit ergonomischer Trittfrequenz. Wenn Du mit keiner Variante leben willst, dann gib das Dover zurück und kauf Dir ein legales, weil zugelassenes "S-Pedelec", für welches Du ein Versicherungskennzeichen bekommst, und das mit einem ordentlichen Übersetzungsbereich ausgeliefert wird. Das gibts von Dover/Raleigh/Kalkhoff, ist so ziemlich baugleich bis auf kleine Details. Ist ja im Übrigen fast das gleiche Bike wie Dein aktuelles, nur eben mit Zulassung und auf "schnell" getrimmt. Kostet Dich 6-800 Euro mehr, aber das Thema ist einfach "professionell" erledigt.
Zum Thema "Wahl der richtigen Schaltung" und "Übersetzungsbandbreite" gibts hier eine ganz tolle Website mit einer Tabelle zum Anklicken, die alles sagt: http://www.patria.net/4-schritte-zum-traumrad/2-schaltung/
Halt mich / uns am Laufenden, wie Du Dich entscheidest!
Alles Gute und weiterhin viel Freude mit Deinem Pedelec! Julius
Piano-Paul
08.08.2009, 09:51
Hallo Julius.
Tolle Analyse - vielen Dank! Du hast den Nagel auf den Kopf getroffen, was meine Situation angeht. Mittlerweile habe ich 60 km hinter mir und hätte auch den steilsten Berg noch im 2. Gang geschafft. Von daher werde ich mich wohl trauen, es mit dem 19er Ritzel zu versuchen. Da der Händler mir zugesichert hat, er würde das im Falle des Nicht-Gefallens kostenlos wieder zurückbauen, gehe ich damit - außer bei der von Dir geschilderten Versicherungs-Thematik sicher kein Risiko ein. Das Pro Connect S hatte ich schon vorher von der Liste gestrichen, weil ich kein zulassungspflichtiges Rad haben wollte. Und das Raleigh begeistert mich mit jedem Kilometer mehr; insofern werde ich es garantiert nicht zurückgeben... ;-)
Danke für Deinen Input!
anacotic
08.08.2009, 10:23
Da Du aber ein Pedelec gekauft hast, stellt sich die Sache ein wenig anders dar. Wenn man "alle" Postings zu diesem Thema in diesem Forum durchliest, und seine eigene Erfahrungen und Beobachtungen einfließen lässt (was ich hiermit tue), wird man als halbwegs sportlicher Fahrer - und damit meine ich nicht, dass man ein Triathlet sein muss - eine deutlich längere Übersetzung wählen, um bequem bei 25-40km/h mittreten zu können. An den Steigungen könnte Dir dann die Luft ausgehen; aber da ja in diesem Fall der E-Motor mit antaucht, stellt sich dieses Problem in der Praxis nicht.
bitte nicht vergessen, dass die akkuleistung mit der zeit nachlässt und die längere übersetzung im bergigem gebiet nach einem jahr zu problemen führen kann wenn der akku nicht mehr für 60km hält sondern nur noch für 40km.
Tolle Analyse - vielen Dank! Du hast den Nagel auf den Kopf getroffen, was meine Situation angeht. Mittlerweile habe ich 60 km hinter mir und hätte auch den steilsten Berg noch im 2. Gang geschafft. Von daher werde ich mich wohl trauen, es mit dem 19er Ritzel zu versuchen.
Hallo Paul, als erstes: gern geschehen! Und als zweites: Bitte halt uns auf dem Laufenden über den vorher-nachher-Effekt! Bin sehr neugierig auch von Deinen Erfahrungen zu lesen. Besonders, ob das 19er ausreicht, weil - wie geschrieben - ich würde gleich das 17er draufgeben.
Alles Gute! Julius
bitte nicht vergessen, dass die akkuleistung mit der zeit nachlässt und die längere übersetzung im bergigem gebiet nach einem jahr zu problemen führen kann wenn der akku nicht mehr für 60km hält sondern nur noch für 40km.
Da hast Du sicher recht. Ich habe dazu eine recht pragmatische Einstellung: Es handelt sich hier um ein Pedelec, welches im täglichen Betrieb deutlich mehr Freude macht, wenn ich es passend für mich übersetze. Sollte irgendwann durch Verschleiss jenes Bauteils, welches derzeit die Achillesferse des Gesamtsystems darstellt (=der Akku) die Praxistauglichkeit des Pedelec einschränken, kann ich wählen:
1. einen zweiten oder neuen Akku zu kaufen (es gibt hier im Forum ja auch interessante Ansätze zum Zusammenbau eines selbstgemachten Akkus im originalen Panasonic-Gehäuse, welche dann wesentlich mehr Ladezyklen hätte)
2. wieder ein größeres Ritzel zu montieren und die Übersetzung wieder zu verkürzen. (diese Aktion ist ja auch wirklich relativ günstig zu bewerkstelligen)
3. oder einfach ein paar Mal bergauf schieben
Da in der Zwischenzeit - also ungefähr ein ganzes Jahr lang - die Freude an der besseren Funktion die Angst vor schwindenden Akkureserven überwiegen wird, sehe ich da weder ein echtes Risiko noch einen Nachteil.
Aber sachlich gesehen hast Du sicher Recht, dass man irgendwann in diese Situation kommen wird. Wie gesagt, ich glaube, damit zeigst Du aber den größten Schwachpunkt des Systems "Pedelec" im allgemeinen auf, das ist kein Raleigh-Dover-spezifisches Problem. Aus Kostengründen (und weil es ja meistens ausreicht) hat man eben eine relativ einfache und von der Übersetzungbandbreite schmale Schaltung montiert, und würde man serienmäßig eine 3x9er Kettenschaltung oder SRAM Dual-Drive montieren, gäbe es viele User, die berechtigt meckern würden, dass sie zu 90% oder mehr unnötig viele Gänge spazieren fahren. :)
Ich persönlich würde lieber 1x pro Woche das Pedelec ein paar Minuten bergauf schieben, und dafür den Rest der Zeit in der Ebene mit angenehmer Trittfrequenz "dahinsegeln", als mich wegen der paar Steigungen großteils wie ein Hamster abzustrampeln. Ist einfach eine Frage der Prioritäten...
Liebe Grüße Julius
anacotic
10.08.2009, 15:44
3. oder einfach ein paar Mal bergauf schieben
20kg schiebt man leider nicht so einfach.
selbst das fahren ohne motorunterstützung ist bei einem mittelmotorantrieb schwergängiger als bei einem rad ohne motor. damit möchte ich selbst im ersten gang nicht unbedingt einen berg hinauf fahren (vorrausgesetzt man bekommt das überhaupt hin). einem rentner, mit eventuellen krankheiten kann man das nicht zumuten.
20kg schiebt man leider nicht so einfach.
selbst das fahren ohne motorunterstützung ist bei einem mittelmotorantrieb schwergängiger als bei einem rad ohne motor. damit möchte ich selbst im ersten gang nicht unbedingt einen berg hinauf fahren (vorrausgesetzt man bekommt das überhaupt hin). einem rentner, mit eventuellen krankheiten kann man das nicht zumuten.
Bin ganz Deiner Meinung. Man kann hier sicher kein Patentrezept postulieren, die individuelle körperliche Verfassung und die persönlichen Prioritäten punkto Fahreigenschaften werden wohl zu dem einen oder anderen Kompromiss führen.
Bei Paul jedenfalls hatte ich den Eindruck, es nicht mit einem Pensionisten oder einer körperlich deutlich eingeschränkten Person zu tun zu haben; wahrscheinlich wird er mit der längeren Übersetzung also glücklicher sein.
Falls das alles nichts hilft, dann muss eben ein 2. Akku oder eine andere Schaltung her...
LG Julius
ullimerzbacher
11.08.2009, 00:39
Mein BH Sport E-Motion Rad hat auch den Panasonic-Antrieb. Aber ich hatte zu Anfang auch die gleichen Probleme wie eingangs geschildert. In der Originalübersetzung war hinten ein 14er Abschlussritzel montiert( 8-fach Kassette mit Tiagra Schaltwerk). da trat ich auch wie ein Hamster. Ich habe es jetzt gegen ein 11er gewechselt. Da ging es schon viel besser. Zum Abschluss habe ich vorne noch das 9er gegen das 11er Antriebsritzel getauscht. Jetzt läuft das Rad richtig Prima. Klar es ist jetzt nicht mehr legal, aber es ist fast fahrbar wie ein Rennrad. Es wiegt nämlich nur 17 kg!
Ich denke da muss jeder selbst entscheiden was er macht. Für mich ist so ein Rad ein klasse Sportgerät für meine Frau. Wir können jetzt gemeinsam längere Touren fahren ohne das meine Frau nicht mehr mitkommt.
Grüsse aus der Voreifel
Ulli
Piano-Paul
11.08.2009, 22:42
Bei Paul jedenfalls hatte ich den Eindruck, es nicht mit einem Pensionisten oder einer körperlich deutlich eingeschränkten Person zu tun zu haben; wahrscheinlich wird er mit der längeren Übersetzung also glücklicher sein.
Hallo Julius.
Pensionist wäre ich gern (wenn ich mir die Rezessions-Konsequenzen so ansehe...); aber wenn das so weitergeht mit der Rentendiskussion, dürfen wir uns wahrscheinlich in ein paar Jahren alle auf die "Rente mit 90" freuen; da hätte ich dann noch gut 35 Jahre...
Was die körperlichen Einschränkungen angeht ... bei deutlich über zwei Zentnern und 190 cm kommen die fast automatisch auf den Plan.
Aber zurück zum Thema...
Ich habe jetzt in fünf Tagen knapp 100 km mit dem Dover lite zurückgelegt (soviel bin ich mit meinem alten Kettler Alu MTB in drei Monaten nicht gefahren...). Dabei erscheint mir persönlich die Abstimmung von Schaltung und Antrieb doch als sehr gelungen.
Ich weiß nicht, welche Steigungen Ihr so absolviert; aber hier in Wuppertal (das "deutsche San Francisco"....) gibt's doch ein paar ganz üble Anstiege. Die steilste Straße mit 12,5% habe ich zwar noch nicht unter die Räder genommen, aber bei allen anderen merke ich nach und nach - je länger ich meine "Angstberge" abarbeite - daß mir die Werkseinstellungen sehr entgegenkommen. Vielleicht ändert sich das, wenn ich mal irgendwann einen Ausflug in flachere Gefilde unternehme; aber im Moment - und in meinem aktuellen Umfeld - werde ich erst mal alles so lassen und auf der Geraden einfach etwas langsamer fahren. Soll mich der 27-Gang-Tourenradler ruhig überholen; ich weiß ja, wo ich ihn wieder einfange... ;-)
Tolle Analyse - vielen Dank! Du hast den Nagel auf den Kopf getroffen, was meine Situation angeht. Mittlerweile habe ich 60 km hinter mir und hätte auch den steilsten Berg noch im 2. Gang geschafft. Von daher werde ich mich wohl trauen, es mit dem 19er Ritzel zu versuchen.
Pensionist wäre ich gern (wenn ich mir die Rezessions-Konsequenzen so ansehe...); aber wenn das so weitergeht mit der Rentendiskussion, dürfen wir uns wahrscheinlich in ein paar Jahren alle auf die "Rente mit 90" freuen; da hätte ich dann noch gut 35 Jahre...
Was die körperlichen Einschränkungen angeht ... bei deutlich über zwei Zentnern und 190 cm kommen die fast automatisch auf den Plan.
... aber im Moment - und in meinem aktuellen Umfeld - werde ich erst mal alles so lassen und auf der Geraden einfach etwas langsamer fahren.
Hallo Paul, danke für Deine Ergänzungen! Jetzt bin ich zwar schlauer, weil ich weiss, dass Du ca. 55 bist und etwas über 100 kg wiegst :) Aufgrund Deiner letzten Rückmeldung (siehe oben) bin ich gleichzeitig ein wenig überrascht, dass Du nun doch nicht die Übersetzung verlängern lässt. Aber zweifelsohne muss Dein Rad für Dich passen, nicht für mich oder das Forum...
Was die Steigungen betrifft und die subjektiv wahrgenommene Anstrengung, um sie zu überwinden: nachdem ich ein paar Jahre nicht mehr auf dem Fahrrad gesessen bin und sonst auch sehr trainings-faul geworden bin, hat mich heuer wieder die Lust gepackt und ich bin mit meiner Frau wieder vermehrt geradelt. Da ist sie mir am Anfang sogleich bei jeder kleinsten Steigung davongefahren - war echt frustrierend! Mittlerweile - nach wenigen Monaten (jedoch ohne gezieltes Training, nur hie und da radeln) - komm ich ihr locker hinterher. Das erinnert mich an frühere Zeiten, wo ich schon mal festgestellt habe, dass sich am Anfang sehr schnell deutliche Verbesserungen der Fitness verzeichnen lassen.
Damit will ich sagen - wenn Du Dir die Freude am Pedelec-Fahren erhalten kannst, so weiter machst und regelmäßig in die Pedale trittst, wirst Du feststellen können, dass sich Deine Ausdauer und Kraft von Woche zu Woche steigern wird. Ich habe hier im Forum schon öfter gelesen, dass Pedelec-User gerade durch das Überwinden der Hemmschwelle "ich bin nicht fit genug zum Radeln" mit Hilfe des E-Antriebs zu ungeahnter Fitness gekommen sind. Man wird vom E-Motor und dem "Rückenwind" offensichtlich animiert, mitzustrampeln, das ist wie ein Sog, der einen mitreisst.
Worauf ich hinaus will: ich vermute, dass beim Eintreffen oben genannter Fitness-Steigerungs-Einschätzung Du in Kürze jede Steigung zuhause hoch kommen wirst. Und das wird wohl bald möglich sein, weil ja auch das Selbstvertrauen steigt. Spätestens dann wird die Übersetzung eher dazu neigen, zu kurz zu sein, und eine niedrigere Trittfrequenz im 20-30 km/h Bereich hätte wahrscheinlich Vorteile.
Du kannst es ja ganz einfach testen: kommst Du die fiesen Steigungen mit der Serienübersetzung im 2. Gang hoch, kannst Du das 19er Ritzel einbauen, und fährst dann eben in Zukunft mit dem 1. Gang rauf - kommt sich ungefähr aufs Gleiche raus. Aber nochmals - Hauptsache, es passt für Dich!
Zuletzt möchte ich noch so gewissenhaft sein, und Dich darauf aufmerksam machen, dass - sofern noch nicht geschehen - jeder verantwortungsvolle Fitness-Trainer oder Arzt Dir empfehlen würde, Dich einer Cardio-Untersuchung zu unterziehen, mittels EKG Dein Herz abzuchecken und per Laktattest die Pulsschwellen festzulegen. Damit meine ich aerobe / anaerobe Schwelle. Es ist empirisch erwiesen, dass man im "mittleren Alter" (zu dem ich Dich mit Deinen zarten 55 zählen darf :)) nur dann Gesundheitsvorteile erzielt, wenn man sich großteils im aeroben Pulsbereich bewegt (=Sauerstoffüberschuss). Das ist nicht nur angenehmer in der Praxis, weil Du nicht so hecheln musst und die Muskeln nicht sauer werden, es schützt Dich auch vor Überbelastung des Herz-Kreislauf-Systems. Selbstredend, dass man dann am Anfang regelmäßig einen Pulsmesser tragen sollte, um diese Pulsschwelle kontrollieren zu können. Später bekommt man das eventuell ins Gefühl und kann auch ohne Pulsmesser in der grünen Zone fahren. (Ganz grobe Schätzung: die Grenze wird bei Dir ca. bei 125 liegen)
Falls Du das nun schon alles gemacht hast und schon so anwendest, dann bleibt mir nur mehr übrig, Dir viel Freude an Deinem Raleigh zu wünschen!
Allzeit gute Fahrt - LG Julius
Piano-Paul
12.08.2009, 09:41
Du kannst es ja ganz einfach testen: kommst Du die fiesen Steigungen mit der Serienübersetzung im 2. Gang hoch, kannst Du das 19er Ritzel einbauen, und fährst dann eben in Zukunft mit dem 1. Gang rauf - kommt sich ungefähr aufs Gleiche raus.
Hallo Julius.
Das ist eine sehr gute Daumenregel - vielen Dank. Werde ich morgen gleich mal testen (heute soll's regnen; da wird das Rad wohl ausnahmsweise mal einen freien Tag haben...). Ach ja - der Doc... Zu dem wollte ich immer schon mal... ;-) Aber der nächste Winter kommt bestimmt...
Das ist eine sehr gute Daumenregel - vielen Dank. Werde ich morgen gleich mal testen (heute soll's regnen; da wird das Rad wohl ausnahmsweise mal einen freien Tag haben...). Ach ja - der Doc... Zu dem wollte ich immer schon mal... ;-) Aber der nächste Winter kommt bestimmt...
Gerne! Halt uns auf dem Laufenden!
Übrigens: einen einfachen Pulsmesser kannst Du ja vorab schon einsetzen, und Dich im Fitnesscenter oder telefonisch bei Deinem Kardiologen nach einem Schätzwert für Deine Pulsgrenze erkundigen. Dann brauchst Du nicht bis zum Winter warten. Ich habe die Daumenregel Puls 180 abzgl. Lebensalter angewendet, so kam ich auf 125 als Tipp. Lass Dir das aber von Profis bestätigen. Mit 125 wirst Du sicher nichts falsch machen; denn Du wirst erstaunt sein, wie schnell Dein Puls beim flotten Fahren oder bergauf darüber hinaus geht! Solange man ein gesundes (und/oder trainiertes) Herz hat, kein Problem. Aber sollte man zu den "Risikopatienten" gehören, würde ein Puls deutlich >125 (also im anaeroben Bereich) das Herzinfarktrisiko erhöhen. Lass Dich aber bitte nicht von mir ins Bockshorn jagen oder verängstigen! Wäre nur schade, wenn Du uns vor lauter Begeisterung vom Pedelec kippst :)
Herzliche Grüße! Julius
Auch ich habe die Übersetzung meinem persönlichen Geschmack angepasst.
Mein Dover Light fährt im 5. Gang bei 82 Kurbelumdrehungen 27,4kmh.
Das würde der Gesetzeslage entsprechen, wenn da nicht noch drei Gänge wären.
Grundsätzlich würde ich mich gerne Gesetzeskonform bewegen, aber die Übersetzung passt, nach meinem Empfinden, einfach nicht zum sportlichen Charakter des Dover Light.
Wäre die Motorunterstützung nur bis zum fünften Gang verfügbar und ab dem sechsten Gang würde der Motor zwangsabgeschaltet, wäre das Pedelec wieder Gesetzeskonform.
Oder etwa nicht? Ich denke schon.
Beim Runterschalten sollte die Unterstützung wieder selbständig einschalten.
Diese Funktionsweise würde ich gerne mal, mit meiner Übersetzung, ausprobieren.
Nun würde mich interessieren, wie Ihr die Sache seht. Ohne über die Schwierigkeiten nachzudenken, die bei der technischen Umsetzung entstehen könnten.
Bin ich der einzige der gerne mal einem Rennradler das Rücklicht zeigt, oder gibt es noch andere, die kein S-Pedelec, aber trotzdem schnell fahren möchten?
Schöne Grüße
Thomas
Hallo,
bin jetzt doch etwas überrascht!
Interessiert sich wirklich niemand dafür ein Pedelec, mit Panasonicantrieb und angepasster Übersetzung, legal zu fahren?
Das Interesse am verändern der Übersetzung beschränkt sich also doch nur auf Geschwindigkeiten jenseits von 30kmh?
Dabei macht, gerade beim Dover Light, die Motorunterstützung doch nur an Steigungen richtig Sinn.
In der Ebene und bergab geht es doch sowieso leicht über 30kmh.
Da mir aber das ständige Unterstützung aus- und wieder einschalten lästig wird, fahre ich häufig mit Unterstützung.
Auch in Bereichen, in denen die Unterstützung keine großen Vorteile bringt, aber Stromverbrauch.
Ich bin überzeugt, dass sich, mit der zum Fahrer passenden Kadenz, für die legale Variante nur eine geringfügig geringere Durchschnittsgeschwindigkeit im Gegensatz zur offenen Variante ergeben würde.
Im Gegensatz dazu jedoch eine deutlich höhere Akkureichweite.
Wer aus gesundheitlichen Gründen eine längere Übersetzung fahren möchte, könnte dies auch auf legale Art tun.
Die Möglichkeit in den höheren Gängen deutlich schneller, dann aber legal und ohne Unterstützung zu fahren finde ich durchaus interessant.
Wem geht es ähnlich?
Bin für jede Antwort und Anregung dankbar.
Schöne Grüße
Thomas
cephalotus
23.08.2009, 13:28
Interessiert sich wirklich niemand dafür ein Pedelec, mit Panasonicantrieb und angepasster Übersetzung, legal zu fahren?
ich finde das Thema sogar sehr spannend, blöderweise kann ich mir keine Lösung vorstellen.
Der gravierenste Nachteil des Panasonic Systems scheint ja zu sein, dass man ein Fahrrad erwirbt, mit dem man auch mit selber treten nicht sonderlich viel schneller als 25km/h fahren kann, weils ansonsten illegal wird und gerade das kommt ja der eher "sportlichen" Auslegung der Unterstützung nicht entgegen.
Mir fallen 4 Möglichkeiten ein:
1. S-Pedelec
2. Pedelec illegal tunen
3. Doch die 70er Kadenz (9er Motorritzel) beibehalten, denn wenn das Rad bei 70 min-1 25km/h fährt kommt man im selben Gang mit 90 min-1 immerhin noch auf 32km/h. Diesen Spielraum verschenkt man, wenn man den Motor legal so umbaut, dass er bei der 85er Kadenz bei 25km/h abschaltet. (wobei ich noch von keinem Fall gelesen hab, wo der Umbau auf das 11er Motorritzel dadurch legal gemacht worden wäre, indem man hinten ein größerer Ritzel verwendet, sind also eh schon alles illegale Pedelecs nach 2)
4. Ein Bastler schafft es, das System so zu modifizieren, dass es sich über 25km/h abschaltet, entweder durch einen Sensor an der Gangschaltung oder einen Geschwindigkeitssensor. Das Panasonic System wäre in meinen Augen viel interessanter, wenn die nachlassende Unterstützung nicht an die Kurbelgeschwindigkeit, sondern an die Fahrradgeschwindigkeit geknüpft wäre. Ist halt leider nicht so.
mfg
anacotic
23.08.2009, 14:34
4. Ein Bastler schafft es, das System so zu modifizieren, dass es sich über 25km/h abschaltet, entweder durch einen Sensor an der Gangschaltung oder einen Geschwindigkeitssensor.
auch in dem fall wurde es umgebaut und kann somit im grundegenommen nicht mehr legal sein.
sobald es anders ist als es der tüv abgenommen hat --> illegal. und wahrscheinlich wird das schon bei einer anderen bremsanlage oder einem anderen lenker der fall sein. einfachste lösung wäre ein jahr warten und ein dann gebrauchtes s-pedelec kaufen, kostet dann wohl gerade mal 2000 euro ;)
auch in dem fall wurde es umgebaut und kann somit im grundegenommen nicht mehr legal sein.
sobald es anders ist als es der tüv abgenommen hat --> illegal. und wahrscheinlich wird das schon bei einer anderen bremsanlage oder einem anderen lenker der fall sein. einfachste lösung wäre ein jahr warten und ein dann gebrauchtes s-pedelec kaufen, kostet dann wohl gerade mal 2000 euro ;)
NEIN! Das stimmt nicht. Bis 25km/h darfst du im Grunde alles machen. Das Rad muss nur die übliche gesetzlich geregelt Ausstattung haben. Wenn du max. 250 Watt hast, kannst du sonst in Sachen Motor alles treiben, sobald das Ding bei 25 km/h Schluss macht! Also einfach ein größeres Nabenritzel draufmachen, dann geht das auch legal mit dem 11er-Ritzel!!!!!!!!!
Der Hersteller (Kalkhoff) sagt aber, dass man dann die Garantie über ihn verliert...aber, da gibt es ja Möglichkeiten...
Hallo erstmal in diesem Forum;
habe zu diesem Thema die Frage, wo man (am besten online) die Teile für das Umrüsten - also 11er Motorritzel und 19er Zahnkranz für die Shimano-nabenschaltung
kriegen kann.
Danke für Antworten
ullimerzbacher
27.08.2009, 12:29
Wenn ich das ja hier alles so lese, ist ja ein normales Pedelec das über 25km/h fährt illegal. Aber gegen welche Revhtsnormen verstoße ich da? In Deutschland gilt ja die StVO und die StVZO. Nur ich finde nicht die passenden Paragrafen. Kann mir da einer weiterhelfen?
Ein normales Pedelec hat ja keine Betriebserlaubnis. Wenn ich also die Übersetzung ändere ist das ja nicht verboten oder?
Ich bin ja nicht verpflichtet einen Tacho ab Rad zu haben, also weiß ich ja gar nicht wie schnell ich bin.
Es wäre doch wirklich mal intereressant zu wissen gegen welche Rechtsnormen man genau verstößt und was für genaue Konsequenzen dies hat.
...
Nur ich finde nicht die passenden Paragrafen. Kann mir da einer weiterhelfen?
vielleicht kann das dir weiter helfen:
http://pedelec-forum.de/wiki/doku.php?id=rechtliches:start
Ein normales Pedelec hat ja keine Betriebserlaubnis.
das glaube ich nicht! Auch ein normales Pedelec hat eine Betriebserlaubnis und das ist dessen StVO-Zulassung.
Änderungen an den Komponenten eines Pedelecs hat ein Erlöschen dieser Zulassung, der Garantie und Gewährleistung des Verkäufers zur Folge!
Wenn ich also die Übersetzung ändere ist das ja nicht verboten oder?
Ich bin ja nicht verpflichtet einen Tacho ab Rad zu haben, also weiß ich ja gar nicht wie schnell ich bin.
Das muss du auch nicht wissen! selbst wenn du einen darauf hättest, würde der nicht die tatsächlich gefahrenen Geschwindigkeit zur Unfallzeit anzeigen können! Wichtig ist, wie schnell ein Pedelec überhaupt fahren kann und wenn du die Übersetzung (zur Gunsten der Geschwindigkeit) änderst, wird dein Pedelec schneller als 25km/h (mit dem dafür vorgesehenen Akku) und somit nicht mehr legal!:(
Christian
27.08.2009, 14:11
Es wäre doch wirklich mal intereressant zu wissen gegen welche Rechtsnormen man genau verstößt und was für genaue Konsequenzen dies hat.
Fahren ohne Betriebserlaubnis = Ordnungswidrigkeit = Geldbuße und Eintrag im Verkehrszentralregister
Fahren ohne Versicherungsschutz = Straftat = Geld- oder Freiheitsstrafe
ggf. Fahren ohne Fahrerlaubnis = Straftat = Geld- oder Freiheitsstrafe
ggf. Steuerhinterziehung = Straftat = Geld- oder Freiheitsstrafe
Im Falle eines Unfalles kann noch bewusst fahrlässige oder bedingt vorsätzliche Körperverletzung dazu kommen.
Die Ordnungswidrigkeit/Straftat begehst Du natürlich auch ohne Kenntnis Deiner Geschwindigkeit.
Gruß,
Christian
Reinhard
27.08.2009, 15:00
das glaube ich nicht! Auch ein normales Pedelec hat eine Betriebserlaubnis und das ist dessen StVO-Zulassung.
Normale Fahrräder, dazu zählen auch Pedelecs, haben/benötigen keine Zulassung oder Betriebserlaubnis.
Eine StVO-Zulassung gibt es nicht, es gibt höchstens die StVZO, welche die techn. Voraussetzungen eines Fahrrades vorgibt. Bspw. §67 "Lichttechnische Einrichtungen an Fahrrädern".
Merke:
StVO = Strassenverkehrs-Ordnung (Verhaltensvorschriften)
StVZO = Strassenverkehrs-Zulassungsordnung (techn. Vorschriften)
Ein normales Pedelec hat ja keine Betriebserlaubnis. Wenn ich also die Übersetzung ändere ist das ja nicht verboten oder?
Bei einem normalen Pedelec nicht, wenn sich dadurch die Motor-Unterstützungsgeschwindigkeit nicht erhöht. Bei einem Nabenmotor hat die Änderung der Übersetzung keinen Einfluss auf die Unterstützungsgeschwindigkeit, weshalb Du das problemlos machen kannst. Bei einem Kettenantrieb sieht das eventuell aber schon ganz anders aus.
Ich bin ja nicht verpflichtet einen Tacho ab Rad zu haben, also weiß ich ja gar nicht wie schnell ich bin.
Ja, keine Tachopflicht. Auch deswegen gibt es ja Toleranzen, die sich ähnlich wie bei einem Mofa im Bereich von 10% abspielen dürften.
Dass Du nicht weißt, wie schnell Du bist, spielt für die Strafbarkeit aber grundsätzlich keine Rolle.
Ausnahme: Du unterliegst einem unvermeidbaren Verbotsirrtum (§17 StGB, klick (http://dejure.org/gesetze/StGB/17.html), was hier nicht der Fall ist) oder es fehlt zumindest ein fahrlässiges Verschulden.
Fahrlässigkeitsschuld bedeutet, dass man hätte erkennen können, dass man zu schnell war, dies aber nicht tat, weil man die erforderliche Sorgfalt außer Acht gelassen hat.
Ein Radfahrer kann sehr wohl erkennen, wenn er ohne größere Anstrengung noch über 30 km/h vom Motor unterstützt wird.
Es wäre doch wirklich mal intereressant zu wissen gegen welche Rechtsnormen man genau verstößt und was für genaue Konsequenzen dies hat.
Christian hat es schon sehr gut zusammengefasst. Die generellen Rechtsvorschriften dazu sind (ohne Anspruch auf Vollständigkeit und Richtigkeit im Einzelfall):
1. Fahren ohne Betriebserlaubnis, §19 Abs. 2 StVZO (klick (http://www.verkehrsportal.de/stvzo/stvzo_19.php)), Nr. 175 BKatV (klick (http://www.verkehrsportal.de/bussgeldkatalog/bkatv_49.php)), 50 EUR, 3 Punkte.
2. Fahren ohne Versicherung, § 6 Pflichtversicherungsgesetz (klick (http://dejure.org/gesetze/PflVG/6.html)):
Freiheitsstrafe bis zu einem Jahr oder Geldstrafe und Einziehung des Fahrzeugs bei vorsätzlicher Begehung.
3. Ggfls. Fahren ohne Fahrerlaubnis, § 21 StVG (klick (http://www.verkehrsportal.de/stvg/stvg_21.php)):
Freiheitsstrafe bis zu einem Jahr oder Geldstrafe und u.U. Einziehung des Fahrzeugs.
4. Steuerpflichtig wird das Pedelec erst, wenn es als Motorrad eingestuft werden kann. Mit dieser Fragestellung habe ich mich jetzt nicht beschäftigt. E-Bikes, S-Pedelecs, Mofas und Mopeds sind jedenfalls nicht steuerpflichtig.
So lange kein Unfall passiert, ist das alles letztlich mit Euros und Punkten abgetan, aber wehe, man hat einen Unfall insbesondere mit Personenschäden ! Da zahlt keine Privathaftpflichtversicherung und eine Mofa-Haftpflicht-Versicherung hat man ja auch nicht.
Hallo erstmal in diesem Forum;
habe zu diesem Thema die Frage, wo man (am besten online) die Teile für das Umrüsten - also 11er Motorritzel und 19er Zahnkranz für die Shimano-nabenschaltung
kriegen kann.
Danke für Antworten
Würde mich auch interessieren. Konnte bisher leider keinen Shop finden der diese Ersatzteile anbietet.
Jemand eine Idee ??
Gruß
Senior
Würde mich auch interessieren. Konnte bisher leider keinen Shop finden der diese Ersatzteile anbietet.
Jemand eine Idee ??
Gruß
Senior
Einfach zum nächsten Flyer-Händler gehen....aber die Nabenritzel hat eigentlich jeder Radladen um die Ecke...
ullimerzbacher
29.08.2009, 08:00
Es scheint ja doch nicht so einfach zu sein herauszubekommen gegen welche Rechtsvorschriften man verstößt. Eure Antworten sind teilweise schlichtweg falsch. Mein Elektrorad hat KEINE Betriebserlaubnis. Ich suche die genauen §§ in der StVZO gegen die ich verstoße wenn ich die Ritzel wechsle.
Christian
29.08.2009, 10:18
Es scheint ja doch nicht so einfach zu sein herauszubekommen gegen welche Rechtsvorschriften man verstößt.
Doch, eigentlich schon. Man muss halt auch die Antworten lesen, die einem gegeben werden. ;)
Welche Fragen bleiben nach dem Beitrag von didi noch offen?
Eure Antworten sind teilweise schlichtweg falsch. Mein Elektrorad hat KEINE Betriebserlaubnis.
Wie Du gelesen hast, ist dieser Punkt im Laufe der Diskussion ja bereits angemerkt und korrigiert worden.
Ich suche die genauen §§ in der StVZO gegen die ich verstoße wenn ich die Ritzel wechsle.
Wenn Dein Pedelec nach der Änderung kein Pedelec mehr ist (Definition: siehe Wiki), dann bewegst Du ein motorisiertes Fahrzeug, für das eine Betriebserlaubnis (siehe Link im Beitrag von didi) erforderlich ist. In der StVZO geht es natürlich um Fahrzeuge, die von vornherein eine Betriebserlaubnis erfordern. Spezielle Paragraphen zu getunten Pedelecs wirst Du da sicher nicht finden.
Gruß,
Christian
ullimerzbacher
30.08.2009, 17:19
@Senior
Shimano Nexus Zahnkränze können über mich bezogen werden.
18er, 19er, 20er und 21er. Der Preis beträgt jeweils 6,50€ plus Versand. Bei Interesse einfach eine PM an mich.
Hallo,
ich benutze mein Agattu v.a. auf dem Weg zur Arbeit u. zurück.
Ich habe das Fahrrad jetzt ca. 6 Wochen und bin gut 500km damit gefahren, dabei alle möglichen u. unmöglichen Unterstützungsparameter mal durchprobiert (eingestellter Unterstützungsmodus, Geschwindigkeit, Kadenz). Aber es will mir nicht so richtig gelingen, wenigstens morgens wirklich "schweißfrei" im Büro anzukommen....
Nur wenn ich mit äusserster Disziplin u. niedriger Kadenz fahre, komme ich in den Genuss der höheren Unterstützung des Antriebs, die sich dann allerdings mit jeder halben Kurbelumdrehung "aufschaukelt" und wieder abbaut; einen "runden Tritt" und damit einigermaßen gleichmäßige Unterstützung bekomme ich damit nicht oder kaum hin.
Meine konkrete Frage an die "11er-Antriebs-Ritzel-Fahrer": Bringt dieses Ritzel durch die Unterstützung bei höherer Kadenz dadurch auch gleichzeitig einen runderen Tritt bei bewusst minimalem Krafteinsatz?
Mir würde die Abstimmung des Antriebs eigentlich gut gefallen, wenn nur der oben beschriebene Punkt nicht wäre und denke deshalb über das 11er Ritzel nach. Aber nur so zum Testen 30 EUR ist nicht grad wenig...
Vielleicht hat jemand auch ein Ritzel zum Testen?
Dank' euch im Voraus!
Hallo nochmal,
danke an Ulli für die PN :-)
Was mir noch eingefallen ist - liegt das max. Drehmoment, das der Motor auf die Kette bringt, durch die höhere Zähnezahl (9-->11 ca. 20% mehr) nicht auch um diese 20% niedriger? Müsste eigentlich so sein...:confused: Wenn ja, ist "Unterstützungsmäßig" eigentlich nichts gewonnen...
Was mir noch eingefallen ist - liegt das max. Drehmoment, das der Motor auf die Kette bringt, durch die höhere Zähnezahl (9-->11 ca. 20% mehr) nicht auch um diese 20% niedriger? Müsste eigentlich so sein...:confused: Wenn ja, ist "Unterstützungsmäßig" eigentlich nichts gewonnen...Warum sollte unterstützungsmäßig was gewonnen sein?
Der Unterschied ist nur, das eben bis zu einer höheren Kadenz unterstützt wird, dafür aber bei niedrigen Kadenzen entsprechend weniger (die "Unterstützungskurve" verschiebt sich sozusagen nach oben).
Das Ritzel kosten beim Flyer Händler max. 15€. Keine 30€. Wer mehr verlangt ist ein Abzocker. 15€ sind schon zu viel.
Warum sollte unterstützungsmäßig was gewonnen sein?
Der Unterschied ist nur, das eben bis zu einer höheren Kadenz unterstützt wird, dafür aber bei niedrigen Kadenzen entsprechend weniger (die "Unterstützungskurve" verschiebt sich sozusagen nach oben).
Hallo Wolf,
Du hast natürlich recht, ich habe mich nicht sauber ausgedrückt. "Gewonnen" insofern, dass ich durch die höhere Kadenz einen runderen Tritt erwarte und dadurch die Unterstützung gleichmäßiger sein müsste. Allerdings - wie erwähnt - mit theoretisch geringerem Moment, sprich eine geringere Unterstützung?
Also nix "gewonnen", sondern absolut betrachtet dann eher "verloren"... soweit natürlich die Theorie, deshalb ja meine obige Frage an die, die beide Ritzel kennen.
Das Ritzel kosten beim Flyer Händler max. 15€. Keine 30€. Wer mehr verlangt ist ein Abzocker. 15€ sind schon zu viel.
Danke für den Hinweis, ich meinte, irgendwo hier was von 30 EUR gelesen zu haben. Dann werd' ich bei meinem (Kalkhoff-)Händler mal nachfragen.
Hallo Wolf,
Danke für den Hinweis, ich meinte, irgendwo hier was von 30 EUR gelesen zu haben. Dann werd' ich bei meinem (Kalkhoff-)Händler mal nachfragen.
Dumme Idee! Kalkhoff und dein Händler schließen daraufhin die Gewährleistung aus. Hol dir das Ritzel lieber woanders. Jedenfalls bei einem Händler, bei dem die nicht dein Rad gekauft hast. Inzwischen gibt es viele Panasonic-Händler.
Frag also besser nicht. Schlafende Hunde sollte man nicht wecken.:cool:
Du hast natürlich recht, ich habe mich nicht sauber ausgedrückt. "Gewonnen" insofern, dass ich durch die höhere Kadenz einen runderen Tritt erwarte und dadurch die Unterstützung gleichmäßiger sein müsste. Allerdings - wie erwähnt - mit theoretisch geringerem Moment, sprich eine geringere Unterstützung?
Also nix "gewonnen", sondern absolut betrachtet dann eher "verloren"... soweit natürlich die Theorie, deshalb ja meine obige Frage an die, die beide Ritzel kennen.Ich kenne beide Ritzel - bin mit meinem Flyer rund 600km original gefahren und hab dann auf das 11er umgerüstet (aktueller km-Stand ~3000km). Vorher bin ich andauernd aus dem Unterstützungsbereich rausgekommen, da ich gerne mit einer höheren Kadenz unterwegs bin. Mit dem 11er Ritzel passt es jetzt sehr gut - der Schub ist zwar beim Beschleunigen nicht mehr so deutlich zu spüren, aber dafür ist er gleichmäßiger und damit ist sicher ein runderer Tritt möglich (obwohl das richtige Pedalieren natürlich auch Techniksache ist).
Ich empfehle dir ausserdem die Umrüstung auf Klick- oder Kombipedale - da klappt das dann auch besser mit dem runden Tritt.
Steueroase
26.09.2009, 10:44
Was mir noch eingefallen ist - liegt das max. Drehmoment, das der Motor auf die Kette bringt, durch die höhere Zähnezahl (9-->11 ca. 20% mehr) nicht auch um diese 20% niedriger?
Mehr dazu hier (http://www.pedelec-forum.de/forum/showthread.php?t=195&page=6) und hier (http://pedelec-forum.de/forum/showpost.php?p=31130&postcount=140)
Ich habe das Pro Connect meiner Frau gleich beim Kauf auf die 11/18er Kombi umrüsten lassen. In der niedrigen und mittleren Stufe merkt man den rechnerischen Unterschied zwischen normal und S-Variante kaum, in der hohen Stufe schon.
Vor allem aber "erzieht" das 11er Ritzel dich zu einer höheren Kadenz :)
.
Dumme Idee! Kalkhoff und dein Händler schließen daraufhin die Gewährleistung aus. Hol dir das Ritzel lieber woanders. Jedenfalls bei einem Händler, bei dem die nicht dein Rad gekauft hast. Inzwischen gibt es viele Panasonic-Händler.
Frag also besser nicht. Schlafende Hunde sollte man nicht wecken.:cool:
Danke für alle Hinweise!
Ich war heute (vor dem Besuch hier) bei meinem Händler, bei dem ich den Verkäufer gut kenne, der bestellt mir das Ritzel, werde es einfach testen - Versuch macht kluch ;)
Probleme mit der Gewährleistung erwarte ich bei dem Händler keine. Und wenn - dann gibt der Umbau der Laufräder dafür sowieso Anlass genug (Eigenumbau Nexus 7Gg--> Alfine 8Gg-Nabe).
Trotzdem Danke!
Hallo,
ich habe heute das Ritzel vom Händler abgeholt, er hatte es extra bestellt (Ersatz haben die nach eigenen Angaben noch nicht benötigt, in unserer Gegend sind die Pedelecs noch nicht sooo verbreitet und lange im Einsatz). Er hat 18 EUR verlangt, ist einigermaßen OK.
Dumme Idee! Kalkhoff und dein Händler schließen daraufhin die Gewährleistung aus. Hol dir das Ritzel lieber woanders. Jedenfalls bei einem Händler, bei dem die nicht dein Rad gekauft hast. Inzwischen gibt es viele Panasonic-Händler.
Ich habe ihn extra noch gefragt, ob es mit ihm evtl. Probleme mit Gewährleistung geben könnte, hat er eindeutig verneint. Meine grundsätzliche Devise "ehrliche Offenheit zahlt sich aus" ist hier wohl erstmal wieder aufgegangen. Allerdings hätte ich in meiner Umgebung in 40km Umkreis auch keinen anderen, der Panasonic-Pedelecs führt...
Eingebaut und getestet wird am WE, bin gesundheitlich noch etwas angeschlagen und mach noch ein wenig Radpause.
Naja, er wird sich ärgern, wenn etwas kaputt gehen sollte und er das dem Hersteller stecken sollte. Dann bleibt er auf den Kosten sitzen. Ich würde mir soetwas schriftlich geben lassen, da Kalkhoff jegliche Gewährleistungsansprüche verweigert, bei dieser Modifikation.
Hallo,
der Umbau von 9 auf 11 Zähne dauert, eine Sägerringzange vorausgesetzt, weniger als 5 Minuten. Für einen sportlichen Radfahrer ist die Kadenz somit OK. Damit die Höchstgeschwindigkeit niedriger und die Kraft am Berg wieder höher wird, habe ich das Kettenritzel an der Alfine-Schaltung von 18 auf 21 Zähne ausgetauscht. Bin jetz mit der Übersetzung sehr zufrieden, da somit auch die Kadenz an steileren Bergen im ersten Gang höher und die Unterstützung bis zu einer höheren Trittgeschwindigkeit gewährleistet ist.
Gruß
Wolfgang
der Umbau von 9 auf 11 Zähne dauert, eine Sägerringzange vorausgesetzt, weniger als 5 Minuten. Für einen sportlichen Radfahrer ist die Kadenz somit OK. Damit die Höchstgeschwindigkeit niedriger und die Kraft am Berg wieder höher wird, habe ich das Kettenritzel an der Alfine-Schaltung von 18 auf 21 Zähne ausgetauscht. Bin jetz mit der Übersetzung sehr zufrieden, da somit auch die Kadenz an steileren Bergen im ersten Gang höher und die Unterstützung bis zu einer höheren Trittgeschwindigkeit gewährleistet ist.Interessant, dass Du die Endübersetzung kürzer machst! Lese ich zum 1. Mal hier im Forum, normal machen die User die Übersetzung länger für mehr Vmax. Aber Du hast sicher Recht, die fühlbare Unterstützung / das unterstützte Drehmoment sollte höher sein bei kürzerer Übersetzung. Wieviel km/h hast Du jetzt im letzten Gang bei 85 U/min?
Ich persönlich werde wohl den umgekehrten Weg gehen und die längstmögliche Übersetzung wählen, damit ich in Kombination mit dem 11er Motorritzel bei ca. 65 U/min noch die maximale Unterstützung nutzen kann. 65 empfinde ich dabei schon relativ langsam gekurbelt. Bei 85 läuft die Unterstützung ja schon aus und ist somit fast Null, oder? Somit kann ich in der Praxis ja eh nur bis ca. 80 U/min pedalieren, wenn ich noch etwas Schub spüren will...
LG Julius
Bei 85 läuft die Unterstützung ja schon aus und ist somit fast Null, oder?
Beim S-Pedelec. Beim normalen Pedelec ist schon bei 70 Schluss.
Im Einzelnen siehe dazu:
http://www.pedelecforum.de/forum/showthread.php?t=2121
Hallo,
ich habe die Bilder der unterschiedlichen Unterstützung des 9er/11er Ritzels beim "normalen" Pedelec mal in eine Tabelle mit Grafik umgesetzt (Excel schneidet in der Ansicht der Wertetabelle leider die 2.Stelle hinter dem Komma ab):
3198
Eindeutiges Ergebnis: Ab einer Kadenz größer 55 bringt das 11er Ritzel eine zunehmende und deutlich höhere Unterstützung als das 9er Ritzel. Der Unterschied ist am Größten bei einer Kadenz von ca. 70 - hier bringt das 11er immernoch 0,7, das 9er hat sich schon verabschiedet.
Die Einbuße der Maximalunterstüzung von 22% macht sich nur bei einer Kadenz kleiner 55 bemerkbar und dürfte für den "sportlichen Normalfahrer" dadurch fast nie zum Tragen kommen.
Soweit die Theorie...ich bin jetzt noch gespannter auf den Test am Wochenende :-)
Das interessiert mich auch. Bitte berichte mal. Dank im Voraus! Georg
Der Unterschied ist am Größten bei einer Kadenz von ca. 70 - hier bringt das 11er immernoch 0,7, das 9er hat sich schon verabschiedet.Wobei das so auch nicht stimmt, denn es wird auch mit dem 9er etwas höher als bis 70 unterstützt - zumindest beim Flyer.
Bei mir hat der Antrieb in der Serienübersetzung bis ~28-29km/h statt der angegebenen 25km/h untersützt, wobei ich jetzt nicht genau die enstprechende Kadenz weiss (falls die Kadenz bei 25km/h genau 70 entspräche, wären sie dann schon bei knapp 80 gewesen).
Mit dem 11er Ritzel theoretisch dann schon 97..
Ich habe mich dabei nur auf die Grafiken in diesem Thread http://www.pedelecforum.de/forum/showthread.php?t=2121 bezogen.
Die tatsächliche Drehzahl des Motors, also die Unterstützung in Abhängigkeit von der Kadenz ist ja abhänig von 4 Faktoren:
1. Antriebstyp (meine Grafik bezieht sich auf den "normalen" Panasonic-Pedelec-Antrieb)
2. Radgröße (26", 28")
3. Kettenblattgröße
4. Ritzelgröße des Antriebs.
Für die Unterstützung in Abhänigkeit der gefahrenen Geschwindigkeit kommt als 5. Größe dann noch das hintere Ritzel sowie die Übersetzung der Schaltung hinzu.
Und all das ist wohl bei jedem Rad ein wenig anders :-)
So,
ungeduldig wie ich nun mal bin, habe ich heute Abend noch das 11er Ritzel getestet --- und es war doch bloß Theorie...
Ich habe mir das Pedelec in erster Linie dafür gekauft, als Bus-Ersatz bei Nichtregen und Frostfreiheit möglichst ohne "Geruch" über 2 "lästige" Berghügel 10km in die Arbeit zu kommen.
Der Effekt, dass bei "kräftesparender" Fahrweise (treten mit möglichst wenig Gesamtenergie-Einsatz) eben auch weniger Moment auf die Kurbel kommt, wird beim 11er Ritzel leider besonders spürbar.
Dann merkt man die fehlende Gesamtunterstützung (106 statt 130%) deutlich, verstärkt noch dadurch, dass man ja schneller treten muss und man dadurch eigentlich noch weniger Moment auf die Kurbel bringt, wenn man nicht lfd. schneller werden will.
Hier also mein subjektives Resultat des 11er Ritzels in einem "normalen" Agattu Pedelec:
:) sanfteres Anfahren
:) kein "ich-komm-beim-Anfahren-aus-dem-Stand-mit-dem-Hochschalten-nicht-hinterher"-Effekt mehr, wesentlich "längere" Unterstützung in den Gängen
:) bei sportlicher Fahrweise (hohe Kadenz + (!!) Kraft) deutlich besserer Unterstützungsbereich
:) schonender für Kette, Antriebsritzel und Gelenke bei der Nutzung als Sportgerät (das 9er Ritzel hat nach nur 480km bereits Verschleiß-Spuren :-(
:) deutlich erhöhte, mit Motorkraft unterstützte Geschwindigkeit (mit 19er Ritzel hinten ca. 38km/h)
:) deutlich gleichmäßigerer Tritt (bedingt durch höhere Kadenz)
... und es verleitet einfach zum Schnellerfahren - geht gar nicht anders; man will immer reintreten um auch wirklich was von der Unterstützung zu haben - und schon flitzt man wie die S... ;-)
...aber:
:( merklich geringere Unterstützung im "schweißfrei-in-die-Arbeit-fahr-Modus"
:( Zwang zum Fahren mit höherer Kadenz
:( kein "ich-lass-mich-mit-wenig-Bewegungseinsatz-fast-schieben"-Effekt mehr
:( deutlich höherer Stromverbrauch - gut ist klar (geschätzt ca. 25-30% mehr, die 3. Füllstands-LED ging wesentlich früher aus)
Fazit - für meinen Nutzungsschwerpunkt weniger geeignet, für jemand der Freizeit- und Sport-Radtouren mit dem Pedelec machen will, sicher ideal.
Ich werde das Ritzel deshalb wohl wieder abgeben, aber jetzt weiß ich's wenigstens.
Wer hat Interesse? Habe 18 EUR gezahlt, bin 15km gefahren, würde es für den gleichen Preis incl. Porto versenden.
Dille, ich danke Dir, dass Du den Test gemacht hast. Denn jetzt nicht mehr zu machen. Ich konnte mir auch nicht vorstellen, dass die sich bei Panasonic keine Gedanken und keine Tests gemacht haben, um eine für die meisten von uns optimale Lösung zu erarbeiten. Sind doch Japaner!
Steueroase
02.10.2009, 22:58
Wenn das 9er Ritzel schon nach knapp 500 km Verschleissspuren aufweist, könntest du ja den Feldversuch mit dem 11er etwas ausdehnen;)
Und - auch wenn es schwierig ist - man kann auch schnell und leicht treten, so mit lockeren 25 kmh. Man muss nicht immer mit mehr als 35 rumheizen. Ich fahre mittlerweile morgens nicht mehr im 9. Gang volle Möhre zur Arbeit, sondern lass es im 8. etwas langsamer angehen. Ein Schnitt von 30 kmh reicht auch:D
.
Steueroase
02.10.2009, 23:08
Ich konnte mir auch nicht vorstellen, dass die sich bei Panasonic keine Gedanken und keine Tests gemacht haben, um eine für die meisten von uns optimale Lösung zu erarbeiten. Sind doch Japaner!
Eben drum. Die (viel zu) frühe Abregelung bei 15 kmh ist ja durch deren Gesetzeslage bedingt.
Für meinen Geschmack ist die Standardauslegung definitiv nicht zufriedenstellend. Ich finde ja das Fahrverhalten beim S-Modell in niedrigen Gängen und hoher Unterstützung noch zu unrund (Ausnahme: 15% Steigung, da passt es dann wieder :D). Meine Frau sieht das wohl auch so, denn das 9er Ritzel vom Pro Connect hängt immer noch unbenutzt als Trophäe im Keller...
.
Dille, ich danke Dir, dass Du den Test gemacht hast. Denn jetzt nicht mehr zu machen. Ich konnte mir auch nicht vorstellen, dass die sich bei Panasonic keine Gedanken und keine Tests gemacht haben, um eine für die meisten von uns optimale Lösung zu erarbeiten. Sind doch Japaner!
Da gibt es schon viele, die schon vor langer Zeit dieses Ritzel getestet haben - ich eingeschlossen. Mit ein wenig Suchen steht alles im Forum.
Die Erfahrungen lassen sich jedoch auch ohne Test belegen.
Da gibt es schon viele, die schon vor langer Zeit dieses Ritzel getestet haben - ich eingeschlossen. Mit ein wenig Suchen steht alles im Forum.
Stimmt... aber keiner hatte offensichtlich mein Nutzungsprofil, ich hatte bisher eingentlich nur Positives über den 11er Ritzelumbau gefunden ;)
@Georg - gern geschehen!
Soweit die Theorie...ich bin jetzt noch gespannter auf den Test am Wochenende :-)
Danke, sehr anschaulich! Bin auch schon äusserst gespannt auf Deinen Test! Wann berichtest Du denn wieder?
LG Julius
Hallo Julius,
scroll doch mal ein wenig nach oben :-)
Fazit - für meinen Nutzungsschwerpunkt weniger geeignet, für jemand der Freizeit- und Sport-Radtouren mit dem Pedelec machen will, sicher ideal.
Danke für den Test! Das Ergebnis ist für mich relativ überraschend, weil ich nicht gedacht habe, dass Du den Unterschied in der Unterstützung / dem Motordrehmoment so deutlich spüren wirst. Bin schon neugierig, wie es mir selbst dabei gehen wird, weil das muss ich auch austesten. Du hast schon recht, die Ansprüche und Erwartungen sind zu individuell, als dass man nur aus Testberichten von anderen einfach auf sich selbst schlussfolgern könnte.
Ich denke, da wird dann wieder etwas klarer, warum die "offizielle" S Version von Kalkhoff eine höhere Unterstützung im höchsten Modus fährt (175%), damit eben bei höherer Kadenz und längerer Endübersetzung die gefühlte Unterstützung noch schön da ist. Ausserdem hat ja das 2010er 300W anstatt 250W (obwohl ich bezweifle, dass ich auf Dauer 170W Tretleistung aufbringen kann, um 300W Unterstützung für längere Zeit genießen zu können). Letzten Endes muss aber die gefühlt höhere Unterstützung in Kombination mit Tempi >25km/h auf Kosten der Akkukapazität gehen, wie Du schon selbst erfahren hast, weil ja insgesamt mehr Ampere gezogen werden. Von nix kommt ja nix. Ich denke, man wird beim S oder getunten C (2010er Modell mit 25km/h) den 2. Akku ziemlich schnell zu schätzen wissen, oder zumindest ein 2. Ladegerät in der Arbeit.
Weiterhin viel Spaß mit Deinem Pedelec wünscht
Julius
Hallo Julius,
scroll doch mal ein wenig nach oben :-)
Komisch, ich könnte schwören, dass ich zum Zeitpunkt meiner Antwort Deinen Test noch nicht sehen konnte, weil normalerweise lese ich natürlich alles vorher durch, bevor ich etwas kommentiere. Sachen gibts :rolleyes:
Nochmals danke für Deinen Test und dessen Dokumentation!
Sonnige Grüße Julius
Ich habe mir das Pedelec in erster Linie dafür gekauft, als Bus-Ersatz bei Nichtregen und Frostfreiheit möglichst ohne "Geruch" über 2 "lästige" Berghügel 10km in die Arbeit zu kommen.
Hallo Dille,
Du solltest mal ein Pedelec mit Trittsensor und Gasgriff, nicht mit Drehmomentsensor, probieren.
Da es diesen Pedelecs egal ist wie stark Du dich ins Zeug legst, kannst Du auch ohne zu schwitzen die volle Motorleistung abrufen. Habe mal das schnelle Estelle Probe gefahren, ich könnte mir vorstellen, dass das Deiner Vorstellung näher kommt.
Schöne Grüße
Thomas
Natürlich hast du Recht. Er hat aber schon ein Rad.
Danke für den Test! Das Ergebnis ist für mich relativ überraschend, weil ich nicht gedacht habe, dass Du den Unterschied in der Unterstützung / dem Motordrehmoment so deutlich spüren wirst.
Hallo Julius, hatte ich auch nicht gedacht. Die von mir in diesem Thread eingestellte Grafik zeigt ja auch etwas ganz anderes.
Ich brauche die max.Unterstützung nicht oft, aber wenn dann merkt man deutlich dass sie nicht da ist.
Umgekehrt fehlt mir beim 11er Ritzel das "nach oben aus der Unterstützung rausfahren" in der Ebene bzw. leichtem Gefälle - das hilft ohne große Anstrengung deutlich Akkusparen. Mit dem 11er Ritzel müsste ich dafür eine Kadenz über 85 fahren, was mir wiederum zu schnell ist.
Deswegen - um den Versuch kommt man kaum rum, wenn man's genau wissen will ob's einem passt oder nicht.
Bin schon neugierig, wie es mir selbst dabei gehen wird, weil das muss ich auch austesten.
Ich hätte da ein Ritzel für Dich, wenn Du denn Dein Rad mal hast :D
@Dickie: Du hast prinzipiell sicher Recht, aber 1. ist es so wie NRG sagt und 2. bin ich ansonsten mit dem Kalkhoff sehr zufrieden - man testet halt die Grenzen aus.
Du solltest mal ein Pedelec mit Trittsensor und Gasgriff, nicht mit Drehmomentsensor, probieren.
Da es diesen Pedelecs egal ist wie stark Du dich ins Zeug legst, kannst Du auch ohne zu schwitzen die volle Motorleistung abrufen. Habe mal das schnelle Estelle Probe gefahren, ich könnte mir vorstellen, dass das Deiner Vorstellung näher kommt.
Ich habe diesen Gedanken bzw. Anforderungen auch gehabt und eine Probefahrt mit dem schnelle Estelle gemacht. Es wäre das perfekte Pedelec für mich (und alle, die maximale Unterstützung ohne Schwitzen haben wollen), wenn ich da nicht drei Nachteile festgestellt hätte:
1. der Vorderradantrieb ist nicht mein Geschmack, bergauf bzw. auf losem/rutschigen Untergrund kann es da mal Traktionsprobleme geben. (mit diesem Punkt könnte ich aber leben)
2. Der Schwerpunkt ist viel weiter vorne und insgesamt unangenehmer als bei einem Pansonic Mittelmotor-Pedelec, welches für mein Empfinden eine perfekte Balance aufweist. (mit diesem Punkt könnte ich aber leben)
3. der Heinzmann Motor ist sehr laut! Mit diesem Singen könnte ich definitiv nicht leben. Zwar ist der Akku in der Hecktasche sehr praktisch für das von mir geplante Akku-Tuning mit Fremdherstellern. Aber was hilft die hohe Reichweite und ein günstiger Akkupreis, wenn einem das Fahren vergällt wird durch den Krach.
Deswegen bin ich wieder bei Kalkhoff bzw. Flyer gelandet, weil das Estelle trotz der perfekten Dosierbarkeit und sehr starken Unterstützung einfach zu laut ist. Hätte ich nie geglaubt, dass ich mich so schnell "Umüberlegen" würde...
LG Julius
Hallo Julius, hatte ich auch nicht gedacht. Die von mir in diesem Thread eingestellte Grafik zeigt ja auch etwas ganz anderes.
das zeigt mal wieder eindrucksvoll, wie grau die Theorie sein kann, und wie schnell man auf dem Boden der Tatsachen landen kann. Früher habe ich immer wieder mal Entscheidungen nur aufgrund solcher theoretischen Herleitungen gefällt, um in der Praxis dann enttäuscht zu werden. Heute bereite ich mich zwar über die Theorie vor, aber entschieden wird nur mehr nach Praxistests...
Ich brauche die max.Unterstützung nicht oft, aber wenn dann merkt man deutlich dass sie nicht da ist. interessanter Punkt, da ging es mir bei meinen Probefahrten ähnlich. Meine Maximalkraft ist einfach relativ bescheiden, und selbst auf kurzen Steigungen fühle ich mich schnell mal ausgepowert. Dahingegen ist es nicht so schlimm, längere Zeit in der Ebene zu radeln - somit ist eine starke Unterstützung für die "Extremsituationen" für mäßig trainierte User sicher ein großer Vorteil! Da komme ich wieder zu der Schlussfolgerung, dass die stärkere Unterstützung des Pro-Connect S mit 175% in diese Richtung geht - mehr fühlbare Unterstützung bis zu einer höheren Vmax.
Umgekehrt fehlt mir beim 11er Ritzel das "nach oben aus der Unterstützung rausfahren" in der Ebene bzw. leichtem Gefälle - das hilft ohne große Anstrengung deutlich Akkusparen. Mit dem 11er Ritzel müsste ich dafür eine Kadenz über 85 fahren, was mir wiederum zu schnell ist.Das wiederum kann ich nicht so nachvollziehen. Warum schaltest Du nicht einfach auf eine niedrigere Unterstützungsstufe runter, wenn Du Akkusaft sparen willst? Das mit der Trittfrequenz >85 kann ich noch verstehen - da braucht man einfach Übung und Lust dazu...
Deswegen - um den Versuch kommt man kaum rum, wenn man's genau wissen will ob's einem passt oder nicht.wir könnten unter die Wanderprediger gehen ;)
Ich hätte da ein Ritzel für Dich, wenn Du denn Dein Rad mal hast :Dwerde Dich kontaktieren, wenn es so weit ist - aber vermutlich hast Du es bis dahin schon verhöckert... Bin gespannt, wann ich endlich mit einem Pro-Connect S DualDrive testfahren kann!!
LG Julius
Das wiederum kann ich nicht so nachvollziehen. Warum schaltest Du nicht einfach auf eine niedrigere Unterstützungsstufe runter, wenn Du Akkusaft sparen willst? Das mit der Trittfrequenz >85 kann ich noch verstehen - da braucht man einfach Übung und Lust dazu...
Hi Julius,
der Unterschied liegt einfach darin, dass bei einer (für mich in der Ebene ohne Unterstützungsnotwendigkeit angenehmen) Kadenz von ca. 70 ich mit dem 9er Ritzel schon aus dem Unterstützungsbereich hinausgefahren bin, d.h. ohne rumzuschalten zieht der Motor praktisch keinen Strom mehr. Mit dem 11er Ritzel allerdings holt er sich dabei auch in Stufe "1" noch soviel, dass es für eine ca. 0,4fache Unterstützung reicht. Selbst bei einer 80er Frequenz sind's noch fast 0,2.
Aber das ist ja eigentlich der gewollte Effekt des 11er's!
Aber um ähnlich stromsparend "dahinzuradeln", müsste man mit dem 11er also dauernd "Aus-" und wieder "Einschalten".
Hier kannst' selber rumprobieren:
(http://www.pedelecforum.de/forum/attachment.php?attachmentid=3255&stc=1&d=1254774023)
Hier kannst' selber rumprobieren:
(http://www.pedelecforum.de/forum/attachment.php?attachmentid=3255&stc=1&d=1254774023)
Da werden sich einige freuen. Schöner Service!
der Unterschied liegt einfach darin, dass bei einer (für mich in der Ebene ohne Unterstützungsnotwendigkeit angenehmen) Kadenz von ca. 70 ich mit dem 9er Ritzel schon aus dem Unterstützungsbereich hinausgefahren bin, d.h. ohne rumzuschalten zieht der Motor praktisch keinen Strom mehr. Mit dem 11er Ritzel allerdings holt er sich dabei auch in Stufe "1" noch soviel, dass es für eine ca. 0,4fache Unterstützung reicht. Selbst bei einer 80er Frequenz sind's noch fast 0,2.
Aber das ist ja eigentlich der gewollte Effekt des 11er's!
Aber um ähnlich stromsparend "dahinzuradeln", müsste man mit dem 11er also dauernd "Aus-" und wieder "Einschalten".
Also erst mal danke für das Excel-File, sehr anschaulich! Hast Du die Daten vom 2009er und 2010er S zur Verfügung, um eine dritte und vierte Kennlinie einzubauen? Das wär der "Hammer"!
Zu Deiner Beschreibung von oben: wenn Du in der Ebene tendentiell keine Unterstützung haben willst, erklärt sich Dein sogenanntes "Nutzungsprofil" doch als relativ individuell, zumindest aus meiner Sicht! Als Pedelec-User würde ich doch eher von der Annahme ausgehen, dass ich stets ein wenig Rückenwind haben will, um insgesamt auch schneller und/oder mit weniger Anstrengung am Ziel anzukommen. Bei Dir geht es aber wohl ganz klar darum, "die Belastungspitzen an Steigungen zu kappen", nicht wahr? Dass das regelmäßige Aus- und Einschalten des Systems hierfür aber eine relativ unrunde Sache darstellt, kann ich nur bestätigen. Man verliert seinen Schwung dabei, weil treten darf man ja nicht beim Einschalten, sonst gibts einen Error. Bliebe also nur der Kompromiss, in der 1. Stufe die 0,4fache Unterstützung zuzulassen - soviel ist das doch gar nicht... Aber Du hast Dich ja schon für Deinen optimalen Kompromiss entschieden :)
Nochmal meine Frage an Dich, ob Du das Excel Chart mit 2009er und 2010er S-Daten ergänzen könntest? Wäre cool!
Herzliche Grüße Julius
Hallo,
die Daten des 2010er S liegen mir leider nicht vor, ich habe diese Daten (http://www.pedelecforum.de/forum/showthread.php?t=2121) als Basis genommen und hier ist die Unterstützung in Abhängigkeit der Kadenz des 11er Ritzels eben genau vom S-Pedelec entnommen, welches das 11er Ritzel ja standardmäßig drin hat.
Anbei die Tabelle mit erweiterter Kurve für das S-Pedelec, diese entspricht aber prinzipiell der des 11er Ritzels beim normalen Pedelec, nur dass die max. Unterstützung 1,5 beträgt. Ich gehe davon aus, dass die Abstufung der Unterstützung beim "S" 0,5-1-1,5 beträgt!? Wenn nicht, können die Vorgabewerte in den Zellen G27-29 eingetragen/korrigiert werden.
... Als Pedelec-User würde ich doch eher von der Annahme ausgehen, dass ich stets ein wenig Rückenwind haben will, um insgesamt auch schneller und/oder mit weniger Anstrengung am Ziel anzukommen.
Unterstützung in der Ebene - jein. Das war der einzige Punkt, der mich dazu veranlasste das 11er Ritzel zu testen, natürlich auch, inwieweit eine höhere Kadenz mit Unterstützung an einem Anstieg die fehlende Maximalunterstützun subjektiv "ausgleicht". Das Resultat ist bekannt, ich arrangiere ich mich nun einfach bei Bedarf mit niedrigerer Kadenz :-) Die anderen Punkte sind mir pers. wichtiger und ansonsten schätze ich die perfekte Abstimmung sehr, ich will auch nicht andauernd einen Gasgriff drehen müssen.
Hallo,
ich habe heute bemerkt, dass sich in der obigen Datei ein Fehler eingeschlichen hat - die X-Achse (also die Kadenz) ist falsch beschriftet (1-24 anstelle 40-86).
Anbei die korrigierte Version.
Update zur Vollständigkeit:
Nachdem es seit 2010 ein kleineres Kettenblatt mit 35 Zähnen gibt (das originale hat 41 Zähne), ist mit dem Tausch eine um ca. 10 U/min höhere Kadenz möglich, ohne dass sich das Unterstützungsverhältnis ändert!
Hierzu habe ich in folg. Beitrag etwas geschrieben:
http://www.pedelecforum.de/forum/showthread.php?p=76277#post76277
Hallo,
ohne dass sich das Unterstützungsverhältnis ändert
bin an so einem Rad interessiert, hier wird grade ein Raleight Dover Light im "Sommerschlußverkauf" angeboten. Wirklich ein interessanter Thread, aber mit dem Kettenblatt vs Motorritzel bist du imho auf dem Holzweg (theoretisch betrachtet).
Wenn du das Kettenblatt von 41 auf 35, also um den Faktor 35/41 verkleinerst hättest du auch die anderen beiden Ritzel jeweils um diesen Faktor vergrößern können, kommt aufs Gleiche raus (und würde noch die Zugkraft auf der Kette verkleinern).
Du kannst (Platz genug vorausgesetzt) immer ein Zahnrad als konstant ansehen. Und der Fehler liegt wohl hier: Wenn du das gleiche Drehmoment beim Treten aufwendest trittst du wesentlich schneller, also ist deine Muskelleistung höher bei gleichbleibender Motorleistung (Strom proportional). Also ist die Prozentuale Unterstützung mit kleinerem Kettenrad geringer.
Aber wenn Du subjektiv so besser zurecht kommst und zufriedener bist ist alles prima.
Je mehr ich hier gelesen habe desto mehr Zweifel ich das der Panasonic-Antrieb ohne S für mich das richtige ist. Lieber ein größerer Akku und ein höherer Unterstützungsfaktor, bei gleicher Leistung meinerseits bin ich dann schneller und fahre sogar noch weiter.
Peter
Servus Peter,
Wenn du das Kettenblatt von 41 auf 35, also um den Faktor 35/41 verkleinerst hättest du auch die anderen beiden Ritzel jeweils um diesen Faktor vergrößern können, kommt aufs Gleiche raus (und würde noch die Zugkraft auf der Kette verkleinern).
Hier bist Du auf dem Holzweg.
Es geht um das "Unterstützungsverhältnis Menschenkraft:Motorkraft" und um "Veränderung der Kadenz bei gleichbleibendem Unterstützungsverhältnis".
Beim Panasonic-Antrieb hängt die vom Motor zur Verfügung gestellte Unterstützung von 3 Faktoren ab:
1. Kettengeschwindigkeit am Motorritzel
2. Zähnezahl d. Antriebsritzels
3. Drehmoment an der Kurbel
Nur durch Änderung des Kettenblatt-Durchmessers kann ich die Kadenz erhöhen, ohne gleichzeitig das Motormoment (abhängig v. Kettengeschwindigkeit am Motorritzel und dem Motorritzel-Durchmesser) sowie das Übersetzungsverhältnis (abhängig v. Nabenritzel-Durchmesser) zu verändern.
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