Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Ladestandanzeige
Servas Zusammen und einen guten Morgen,
hab schon die Suche benutzt aber leider nichts gefunden, es geht um folgendes, habt ihr vielleicht eine Idee, wir man eine Ladestandanzeige realisieren könnte. Hat das wer schon umgesetzt ? Mir geht es einfach darum um zu wissen, ok, jetzt haben wir noh 20% Akkuladung damit kann man sich das ja in etwa berechnen.
Ich hätte auch nix dagegen, wenn man einfach ein akustischen Signal aussenden würde um quasi bei einem kritischen Akkustand zu informieren.
Hat das schon wer umgesetzt, bzw. wie würdet ihr das realisieren ?
lg
christian
Nur eine Ladestandsanzeige mit LED etc. kann sich ja letztlich nur an der Spannung des Akkus orientieren und das ist nicht wirklich aussagekräftig. Insbesondere die Daumengasgriffe mit LED-Anzeige sind lediglich grobe Schätzeisen.
Ich würde Dir ein MX100 (bis 36V-Akku) oder Watt`s Up Multimeter empfehlen. Da kannst Du noch zusätzlich ganz nette Sachen wie den aktuellen Stromverbrauch in A und und die Leistung in W ablesen und hast eine genaue Verbrauchsangabe in Ah.
Empfehle diesebezüglich auch die Lektüre des Wiki (Messgeräte): klick (http://www.pedelecforum.de/wiki/doku.php?id=diverses:start).
Kraeuterbutter
24.06.2009, 11:01
wie Didi sagt..
alles andere kannst vergessen..
ich sehs bei den Konion-BOSCH-Akkupacks..
da ist ne Zustandsanzeige mit 3LEDs drauf..
viel mehr wie Voll und leer kanns drauf aber ned erkennen..
das was ich bei den LEDs sehe, das spüre ich auch so beim fahren anhand der Spannungslage
ne, wenn dann gleich 30 Euro mehr ausgeben und dafür eine vernünftige Ladezustandsanzeige die dann sehr genau anzeigt wieviel noch drin ist
habt ihr vielleicht eine Idee, wir man eine Ladestandanzeige realisieren könnte. Hat das wer schon umgesetzt ?
Hallo,
ich habe ein Voltmeter an die Ladebuchse angeschlossen, welches mir mit 0,1V Auflösung die Spannung anzeigt.
ich gehe davon aus, dass der Spannungsabfall recht linear mit der vorhandenen Ladung übereinstimmt.
Ich sehe an diesem Voltmeter auch indirekt den Innenwiderstand über den Spannungsabfall beim fahren und die zugeführte Energie beim Rekupieren (Spannungsanstieg).
Das Voltmeter (3 1/2 digit Einauvoltmeter) habe ich in ein kleines Gehäuse eingebaut und mit Klettband am Akkupack befestigt. Das kannst Du auf dem Bild meines Fahrrads erkennen.
Ich bin damit voll zufrieden.
Hallo,
ich habe ein Voltmeter an die Ladebuchse angeschlossen, welches mir mit 0,1V Auflösung die Spannung anzeigt.
Und wer gerne eine "analoge" Anzeige hätte:
Bei Pollin gibt es LCD-Batterietester, die man leicht zu einer Spannungsanzeige umbauen kann.
bd. Alv
Europa81
24.06.2009, 19:59
ich gehe davon aus, dass der Spannungsabfall recht linear mit der vorhandenen Ladung übereinstimmt.
.
Richtig - solange der Akku nicht unter Last steht. Es macht doch hinsichtlich Anzeige der Restkapazitaetund Gesundheit des Akkus viel mehr Sinn, mit einem Wh-Meter die verbrauchte Leistung sehen zu koennen - neben der aktuellen Spannung.
So ein Cycle Analyst oder Konsorten kostet nicht die Welt und man weiss ploetzlich alles ! Wuerde ich empfehlen ...
ich gehe davon aus, dass der Spannungsabfall recht linear mit der vorhandenen Ladung übereinstimmt.
Bei Blei ist das annähernd so. Je nach Zellenchemie bei Li-Ion kann es aber sein, dass die Spannungslage lange nur geringfügig absinkt (was ja an sich eine gute Sache ist) um dann gegen Ende rapide einzubrechen. Man kann also nicht von einem linearen Spannungsabfall sprechen.
onemintyulep
24.06.2009, 22:26
habt ihr vielleicht eine Idee, wir man eine Ladestandanzeige realisieren könnte. Hat das wer schon umgesetzt ?
Das macht man mit einem "Expanded Scale" Voltmeter. Das ist ein Voltmeter dass nicht bei 0V anfaengt, sondern bei der minimalen Entladespannung. Meins vergroessert zb. den Bereich 20V-26V, bei 24V Bleiakkus. Gleichzeitig sieht man natuerlich den Spannungsabfall unter Last, was ein Amperemeter ueberfluessig macht. Ich mags gerne analog, da sieht man auf einen Blick wie sich der Akku grade fuehlt.
http://www.pedelecforum.de/forum/imgcache/1160.png
Man macht das mit einer oder mehreren Zenerdioden die in Sperrichtung betrieben wird. In Reihe dazu einen Widerstand der bei Vmin mindestens 5mA fliessen laesst. Parallel zu diesem kommt das Drehspulinstrument mit einem Vorwiderstand bzw. Trimmer, der den Maximalausschlag bei der gewuenschten Max. Spannung einstellt. Mehrere Zenerdioden in Reihe empfehlen sich weil die mit kleinerer Spannung weniger Temperaturabhaengig sind.
Leider funktioniert das nur bei Blei und LiMn (Konion) so richtig gut, da LiIon eine flache Entladekurve haben die dann ploetzlich abstuerzt.
maxandig
24.06.2009, 22:51
Ich mags gerne analog, da sieht man auf einen Blick wie sich der Akku grade fuehlt.
http://www.pedelecforum.de/forum/imgcache/1160.png
Man kann eine analoge Anzeige sehr schnell mit dem Auge erfassen, das ist ein großer Vorteil. Nur... das Gossen-Drehspulinstrument am Fahrrad... :confused:
Da werden die Lagerspitzen am Rähmchen der Drehspule wohl nicht lange mitmachen, befürchte ich. Wer mal die Lagerspitzen unter dem Mikroskop nachgeschliffen hat, erkennt leider schnell, daß solche Einbauinstrumente die Erschütterungen am Rad nicht lange aushalten werden, speziell bei der "verbotenen" Einbaulage.
Die Anzeige sieht aber trotzdem imposant aus!
Gruß
Max
onemintyulep
25.06.2009, 00:02
Nur... das Gossen-Drehspulinstrument am Fahrrad... :confused:
Es empfiehlt sich natuerlich besser ein kleines Plastik-Drehspulinstrument im µA-Bereich ;)
Das hier misst 20mA, dh. es frisst 1/2W. Aber ich fand die Skala so sinnig. Es ist wahrscheinlich bald zertruemmert oder geklaut, aber schliesslich hab ichs auch selber "restauriert".
Es zeigt aber absolut ruhig und stabil an.
Bei einem richtigen Voltmeter oder Amperemeter muss man ggf. den Vorwiderstand bzw. Shunt ausbauen, das hatte ich vergessen.
Ich hab auch mit einem Monster Drehspulen-Instrument für die Ampere angefangen. Sehr gut ab zu lesen, schwankte aber deutlich bei Erschütterungen (Alleweder ist nicht so gut gefedert...).
Das WattsUp ist in der Tat deutlich schlecht ab zu lesen, aber durch die Amperestunden und Wattstundenzählung weiß ich halt immer gang genau, wo ich stehe.
Liegt aber auch daran, das die Spannungsmethode bei NiCd nur sehr schlecht funktioniert.
Jetzt bei LiPos reicht auch ein Blick auf die Spannung, um ohne belastung einigermassen zu wissen, was noch im Akku drin ist.
Hallo Zusammen, dankeschön für die zahlreichen Tipps, werde euch klarerweise am laufenden halten.
lg christian
labella-baron
26.06.2009, 01:30
hab schon die Suche benutzt aber leider nichts gefunden, es geht um folgendes, habt ihr vielleicht eine Idee, wir man eine Ladestandanzeige realisieren könnte. Hat das wer schon umgesetzt ? Mir geht es einfach darum um zu wissen, ok, jetzt haben wir noh 20% Akkuladung damit kann man sich das ja in etwa berechnen.Hast du dir diesen Thread schon angeschaut? http://www.pedelecforum.de/forum/showthread.php?t=1134
Broadcasttechniker
30.07.2009, 15:04
Analog ist das einzig senkreche.
Hier meine Konstruktion, die ich allerdings als 36Voltfahrer mit einer Z-Dioden-Kombi fahre, so dass man sich bei der Anzeige 10Volt dazu denken muss.
Das Voltmeter, welches übrigens eine eingelötete! Frontscheibe besitzt, ist auch auf der Rückseite hermetisch.
Habe ich Anfangs der Achtziger aus demilitarisierten Fernsteuerungen für drahtgelenkte Raketen ausgebaut.
Montage mit zwei Schlauchschellen wirkt zwar rustikal, erfüllt aber ihren Zweck.
Die um den Lenker hält zusätzlich mein "Tagfahrlicht".
Passendes Amperemeter habe ich auch gerade gefunden http://www.ciel-electronique.com/electronique/en/GALVANOMETRE30120A/Amperemetre/Connoisseurs-Corner/GALVANOMETRE30120A_Galvanometers.html
http://www.pedelecforum.de/forum/imgcache/1387.png
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